So, jetzt kommen wir an den Punkt, wo mich meine Neurokenntnisse verlassen
Die Fußheberschwäche und den Lasegue würde ich jetzt erstmal als weniger wichtig einstufen. Behalten wir aber auch mal im Hinterkopf, weil es ja links ist. Ebenso wie die Bradydiadochokinese.
Chovostek-Zeichen... das war das Zucken bei Beklopfen der mimischen Muskulatur, aber frag mich nicht, bei was das vorkommt. Gleixner/Müller sagt: Tetanie, Hyperthyreose. Also machen wir doch mal ein Labor mit Blutbild, E-lyte (mit Calcium), fT3/fT4, TSH und wenn wir schon dabei sind CRP.
Ein provozierbarer, kurzer, starker Schmerz wäre ja typisch für eine Trigeminusneuralgie.
Tja, wie gehen wir weiter vor.... Neurologen machen ja immer gern Bildgebung, aber ehrlich gesagt wüsste ich jetzt nicht, wonach ich in einem CT oder MRT suchen sollte. Wäre natürlich eine Möglichkeit, um einen Infarkt auszuschließen.
Lumbalpunktionen macht ihr doch auch bei alles und jedem. Machen wir doch mal das und suchen nach Zellen, Eiweiß, Laktat, Glucose und vielleicht eine isoelektrische Fokussierung. Warum? Äh, nur so