25.04.02

Ausgabe 126 / 02

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Probiert es doch einfach mal aus!


Medi -Learn

Die Onlinezeitung von Medi-Learn.net
Medi-Zeitung

Medi -Learn

(in Kooperation mit dem Springer Verlag und der Deutschen Ärzte-Versicherung)


Aufschwung ist auch eine Übung, bei der man den Boden unter den Füßen verliert
(Martin Buchholz)


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 Editorial
  

Hallo,
das Ergebnis der Umfrage der letzten Woche war eindeutiger als angenommen. Ein Großteil der Studenten würde begrüßen, wenn 2-3 Klausuren an den Semesteranfang verlegt würden. Die genauen Ergebnisse findet Ihr im Forum Umfrage unter http://www.Medi-Foren.de.
Diese Woche wurde wieder ein neuer Dienst von Medi-Learn Online gestellt: Unter http://www.Medi-Palm.de findet Ihr Infos rund um die Nutzung des Palms in der Medizin.

Bild wird nur bei bestehender Internetverbindung gelanden! Nachladen? Bitte F5 druecken!

Der neue Dienst wurde mit Hilfe des Teams von MediHeld.de erstellt (weitere Infos unten im Artikel).
Zuletzt sei erwähnt, dass Ihr in dieser Ausgabe das Inhaltsverzeichnis der gerade erschienenen STUDMED findet und dass wir wie letzte Woche versprochen den Artikel "Tipps für Erstis" mit im Programm haben.

Viel Spass beim Lesen,
Jens, Marlies und Christian
redaktion@medi-learn.net

P.S.: Über den kostenlosen Dienst Medi-Cards.de wurden innerhalb einer Woche mehr als 1.000 Karten verschickt - habt Ihr es auch schon ausprobiert? [www.Medi-Cards.de].

  

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 Inhalt (jetzt auch anklickbar)
1.Up-to-date
2.Quickjumper
3.Die neue STUDMED - frischer Wind
  
4.Auslandssemester in Providence/Rhode Island III
5.Geschickt geklickt - die Linktipps
6.Aller Anfang ist ... aufregend! - Tipps für Erstis!
  
7.Organisationstalente für die Kitteltasche - Artikel zu Medi-Palm.de
8.Stan's Gerüchte- Küche: Das letzte zum Hammerexamen und der neue GK
9.Medi-Free.de - Kostenlostipps für Mediziner
  
10.Impressum / Abofunktionen / Mitarbeit

Für den Fall, dass die Onlinezeitung nicht korrekt angezeigt wird, ist sie nocheinmal komplett Online verfügbar! 
Hier die Adresse http://www.medi-learn.info/seiten/onlinezeitung/1/126/index.shtml
  

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 1. Up-to-date

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Die Umfrage: Lohnt sich das Semesterticket für Dich?
http://www.medi-learn.info/seiten/medi-foren/showthread.php?&threadid=2286
  
Das Thema: Neues ZVS verfahren; Bessere Chancen?
Direktlink zum Thema im Forum
  

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 2. Quickjumper

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 Kennst Du schon ....

  

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 3. Die neue STUDMED - frischer Wind

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Seit kurzem ist die neue Ausgabe der STUDMED erhältlich, und zwar im neuen Gewand: Neues Format, neues Design und altbewährte Inhalte. Auch an dem Konzept der kostenfreien Verteilung wurde festgehalten.

So ist die Ausgabe in nahezu allen medizinischen Fachbuchhandlungen zu bekommen. An vielen Unis liegt die STUDMED auch in der Bibliothek oder in den Hörsälen aus - also Augen offen halten. Damit Ihr einen Überblick darüber bekommt, was Euch erwartet, hier der Inhalt der neuen STUDMED:

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lehre . leiden . lotterleben
  • Da stimmt die Chemie
    Warum haben Mediziner ein Problem mit der Chemie?
    Interview mit Prof. Dr. Paul Margaretha 
  • In Berlin bewegt sich was 
    Anders studieren im Reformstudiengang Medizin
  • Der Prüfung die Zähne zeigen

   
Autor(in): Redaktion Medi-Learn.net (redaktion@medi-learn.net)
  
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Folgende Fächer werden angeboten:
Anatomie, Physiologie, Psychologie und Biochemie

Das komplette Kursprogramm ist unter
http://www.medi-learn.de/kurse
zu finden.

Don't be late - die Plätze sind schnell vergeben!

  

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 4. Auslandssemester in Providence/Rhode Island III

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Die ersten beiden Teile dieses Artikels wurden bereits in den letzten Onlinezeitungen "abgedruckt". Wer den Anfang verpasst hat, findet diesen Online unter dem unten angegebenen Link:
Die Sprache war kein großes Problem, die Amerikaner sind da sehr nett und hilfsbereit und mein Englisch war nicht schlecht, man ist allerdings doch nie ganz so schnell und gewandt wie in der Muttersprache. Als sehr praktisch erwies sich, dass ich auch etwas Spanisch spreche, es gab immer wieder Patienten, die kaum Englisch verstanden und so brauchte man keinen Dolmetscher.
Mein zweiter Monat in der Ambulanz war wieder eine ganz andere Erfahrung. Ich hatte als Student mein eigenes Arztzimmer und sah eigene Patienten.

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Anschließend hielt ich Rücksprache mit einem der Ärzte dort, stellte den Fall vor, berichtete meinen Untersuchungsbefund sowie Ideen zum weiteren Vorgehen und besprach eventuelle Unklarheiten.

Dann sahen wir den Patienten noch einmal gemeinsam und der Arzt überprüfte die wichtigsten Dinge. Schließlich füllte ich Überweisungsformulare, Abrechnung und Rezepte aus und schrieb (als einzige Person) in die Patientenakte. Der Arzt unterzeichnete dies sowie die Rezepte. Zum einen war das sehr befriedigend, man arbeitet weitgehend selbständig ohne jedoch schon die Verantwortung zu tragen, mit Sicherheitsnetz sozusagen, ideal zum Lernen. Leider ging es aber oft hektisch zu, so dass nicht genug Zeit war, Dinge nachzulesen und manchmal blieb bei mir das Gefühl zurück, dass wir dem Patienten nur irgendetwas verschrieben, aber nicht wirklich geholfen hatten, was allerdings auch sehr davon abhing, mit welchem Arzt ich gerade arbeitete. Da vor allem ärmere Patienten in die Ambulanz kommen, konnte ich auch etliche Erfahrungen mit dem amerikanischen Sozialversicherungswesen sammeln, das äusserst kompliziert ist. Da viele Patienten ja gar nicht versichert sind, spielen dann bei den Verschreibungen auch Kostengesichtspunkte mit, oder man verteilt Proben der Pharmafirmen, wobei die Auswahl aber nicht gerade dem medizinisch Sinnvollen entspricht. Überhaupt spielen die Pharmafirmen eine große Rolle. Sie verteilen jeden Tag kostenlos Mittagessen an die Ärzte und Studenten (meistens Pizza, Brötchen, Kekse, Chips und Cola -und alles in Einwegverpackungen und -geschirr), ausserdem verschenken sie nützliche Dinge. Man kann das allerdings auch als indirekte Bestechung betrachten... Die Müll- und Energiespar-Problematik ist in den USA übrigens wirklich noch völlig am Anfang. Ich habe einige Diskussionen geführt und stieß meist auf eine gewisse unschuldige Gleichgültigkeit, prinzipiell guten Willen, aber keinerlei Initiative, etwas zu verändern.

Nach den drei Monaten Innere Medizin hatten wir eine Woche frei, die ich in New York verbrachte. Im Mai begann dann das sechswöchige Pädiatrie-Clerkship, das ähnlich organisiert ist wie Innere: Drei Wochen auf Station, eine Woche verschiedene Ambulanzen einschließlich der Neugeborenenstation der Frauenklinik und zwei Wochen in einer Arztpraxis. Auf Station hatte ich etwas Pech mit meinem Resident, er wollte immer nur so schnell wie möglich fertig werden und so kam das Teaching leider zu kurz. Meine Praxiserfahrung war sehr nett, der Kinderarzt war schon älter und hatte viel Zeit. Im Gegensatz zu einigen meiner Kommilitonen in anderen Praxen durfte ich jedoch nur sehr wenig selbständig machen. Ebenso wie in Innerer Medizin gab es eine praktische und eine theoretische Abschlussprüfung.

Anschließend absolvierte ich das zweiwöchige Clerkship in Radiologie sowie eine Woche das Elective „Cross-sectional Imaging“. In letzterem las ich vor allem zusammen mit den Radiologen Computertomografien. Radiologie ist für die amerikanischen Studenten freiwillig, jedoch hatte sich zu dem Zeitpunkt, als ich das Clerkship belegt hatte, die Rekordzahl von zehn Studenten angemeldet, so dass von radiologischer Seite viel Unterricht speziell für uns abgehalten wurde, der stets exzellent war. In der übrigen Zeit rotierte man durch die verschiedenen Abteilungen und hatte mehr oder weniger Glück mit der Erklärungsfreude der Radiologen. Zum Abschluss präsentierte jeder Student einen Fall, bei dem mindestens zwei radiologische Verfahren angewendet wurden. Hierfür scannten wir die Filme ein und integrierten sie in Powerpointfolien, die dann über Labtop projiziert wurden.

Meine letzten drei Wochen verbrachte ich auf der Neurologie und konnte hier einige der besten und interessantesten Erfahrungen sammeln. Am Ende meines halben Jahres war ich nun viel sicherer im amerikanischen System und dieses Elective gab mir die Möglichkeit, relativ eigenständig zu arbeiten. Ich war dem sogenannten Consult-Team zugeteilt, welches zu Patienten auf nicht-neurologischen Stationen des Klinikums gerufen wird, um neurologische Probleme abzuklären. Im Gegensatz zu meinen vorigen Erfahrungen ließ es sich Dr. Easton, der Chef der Abteilung und Attending des Teams während dieses Monats, nicht nehmen, alle Patienten ausführlich zusammen mit dem gesamten Team selbst noch einmal zu befragen und zu untersuchen, wobei wir sehr viel gelernt haben. Vormittags nach der Morgenkonferenz sah jeder seine Patienten und nach der Mittagskonferenz war Visite mit Dr. Easton. (Die Mittagskonferenz ist eine geniale Einrichtung in amerikanischen Kliniken: Während des Mittagessens werden Vorträge gehalten, die meistens sehr interessant sind, so bildet man sich noch während des Essens:-) Wir brauchten für jeden Patienten etwa eine Stunde: Erst stellte der Resident oder Student den Fall vor und wie er ihn einschätzt, dann ging man ins Patientenzimmer und anschliessend wurde gemeinsam diskutiert, wobei alle Probleme ausführlich zur Sprache kamen. Wir hatten ein sehr interessantes Spektrum an Patienten in diesen drei Wochen, und ich lernte eine Menge, so dass es mir nicht viel ausmachte, dass ich im Gegensatz zu anderen Electives abends selten vor sechs Uhr nach Hause kam.

Nun einige Worte allgemein zum amerikanischen Medizinstudium: Nach der Highschool mit etwa 18 Jahren gehen die amerikanischen Studenten für vier Jahre auf ein College (auch undergraduate studies genannt), wo sie unter anderem für Medizin relevante Fächer wie Biologie, Physik, Chemie und Biochemie belegen.

Den vierten und letzten Teil des Artikels könnt Ihr in der nächsten Onlinezeitung lesen. Wer es nicht erwarten kann, findet den Artikel Online unter dem unten angegebenen Link.

   
Autor(in): Sabine Gabrysch (redaktion@medi-learn.net)
  
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 5. Geschickt geklickt - die Linktipps

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In dieser Rubrik stellen wir Euch einen Ausschnitt aus dem Linkverzeichnis von Medi-Learn vor, das Ihr komplett unter der Adresse www.Medi-Seek.de findet. Falls Ihr auch eine oder mehrere interessante Webseiten für Medizinstudenten kennt, tragt sie doch bitte unter www.Medi-Seek.de ein.
Links, die länger als drei Wochen in der Hitliste waren, werden nicht mehr abgedruckt!

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Platz Titel Kurzbeschreibung

Klicks

  
1. Bluthirnschranke Medizinische Cartoons vom Feinsten

488

(3. Woche) http://www.medi-seek.de/Detailed/1790.shtml
  
2. Molekularbiologie Kurs sehr gut gemachter Molekularbiologischer Kurs

144

(2. Woche) http://www.medi-seek.de/Detailed/522.shtml
  
3. Bakterien-Datenbank Mikrobiologische Datenbank

143

(2. Woche) http://www.medi-seek.de/Detailed/733.shtml
  
4. Die Niere Embryologie, Anatomie, Histologie ...

131

(2. Woche) http://www.medi-seek.de/Detailed/1084.shtml
  
5. Auskultationstrainer Systolisch, Diastolisch oder Rhythmusstörungen

127

(2. Woche) http://www.medi-seek.de/Detailed/729.shtml
  

Komplettvorstellungen:
Titel: Die Lunge im Netz
Beschreibung:
Die Lunge im Netz - Röntgenbilder Lehrsammlung mit mehr als 1000 Bildern und ausführlichen Beschreibungen.
Autor des Linkeintrages: Ilka
Adresse: http://www.medi-seek.de/Detailed/1835.shtml

Komplettvorstellungen:
Titel: Notfall Training
Beschreibung:
Fit für den Bereitschaftsdienst? Hier könnt Ihr es überprüfen. 10 Notfälle aus dem klinischen Alltag wurden für Euch interaktiv aufbereitet und warten darauf, von Euch gelöst zu werden. Rettet den Patienten! Eure richtige Entscheidung ist gefragt! - Spassfaktor garantiert!
Autor des Linkeintrages: Ilka
Adresse: http://www.medi-seek.de/Detailed/1830.shtml

  

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 6. Aller Anfang ist ... aufregend! - Tipps fürs Erstis!

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Es beginnt mit einem unscheinbaren Brief einer uns wohl oder übel bekannten Organisation namens ZVS: Die via medici. Zweifellos wird sich der Großteil der zukünftigen Jungmediziner erst ärgern, dann wundern, schließlich aber doch auch freuen: Meistens klappt es nicht mit dem Ortswunsch, was durchaus ärgerlich sein kann, dann wundert man sich über den tatsächlichen Studienort, schließlich kann man aber überhaupt froh sein, einen Studienplatz sicher zu haben. Alle, denen es anders erging, hatten entweder sehr gute Noten oder haben nun Zeit, etwas anderes zu tun.

   Bild wird nur bei bestehender Internetverbindung gelanden!

WOCHE DER AUFREGUNG > Nun fängt es also an, das erste Semester! Die meisten Universitäten bieten Einführungswochenenden oder Orientierungswochen an, deren Besuch zwar nicht Pflicht, aber sehr zu empfehlen ist. Oftmals finden in dieser Zeit auch schon Anmeldungen für Veranstaltungen des ersten Semesters statt. Es werden erste Informationen zum Studium und Umfeld gegeben, der Stundenplan wird ausgegeben und Fragen zu allen wichtigen Themen (z.B. Semesterticket, Örtlichkeiten, Studentenleben) erläutert. Schließlich lernt man hier auch die ersten Kommilitonen, d.h. Mitstudenten, kennen. Gerade in den ersten Wochen sind diese die wichtigste Orientierung, denn oftmals muss man sich in einer neuen, fremden Stadt voller fremder Leute einleben – und das funktioniert in der Gruppe stets einfacher und lustiger.
Höhepunkt vieler Einführungswochen ist die Mediziner-Erstiparty, deren Besuch ich hier nur empfehlen kann, denn dort kann man sehr leicht viele Leute kennenlernen und Telefonnummern austauschen. Noch ein kleiner Tipp: Geht offen auf alle anderen zu, denn es geht ihnen genau wie euch – auch sie sind neu und aufgeregt...

START OHNE AUFWÄRMPHASE > In der Tat beginnt die Vorlesungszeit für Medizinstudenten ohne Schonfrist. Recht schnell starten die ersten arbeitsintensiven Praktika und oftmals sitzt man abends noch lange vor seinen Aufzeichnungen aus den Vorlesungen. Anfangs ist es auf jeden Fall zu empfehlen, alle Vorlesungen zumindest einmal zu besuchen. Recht schnell stellt sich heraus, welche Vorlesungen interessant und wichtig sind. Oftmals dienen sie zur Erläuterung der Praktika, manchmal jedoch ergänzen sie den Praktikumsstoff noch. Generell sind die Fächer im ersten Semester in den meisten Unis recht ähnlich. Prüfungen schreibt man in den Praktikumsfächern, welche meist aus den Bereichen Physik, Chemie, Biologie, Terminologie (Latinum lässt grüßen), Berufsfelderkundung oder Einführung in die klinische Medizin (EKM) stammen. Vorlesungen werden häufig aus dem Bereich Anatomie, Biologie, Chemie und/oder Physik und Humangenetik angeboten. Zudem wird häufig noch eine Demonstrationsveranstaltung angeboten, in der man den ersten Kontakt mit menschlichen Leichen machen kann.

Für Studenten, die in der Schule die Fächer Chemie und/oder Physik früh abgewählt haben, bieten die Fakultäten spezielle Tutorien an. In ihnen erklären ältere Semester oder Hilfskräfte den wichtigsten Stoff ganz langsam und wenn gewollt auch oft. Grundsätzlich kann man aber auch in den Praktika und Vorlesungen unklare Dinge nachfragen und klären. Ob es sinnvoll ist, die Tutorien zu besuchen, hängt vom naturwissenschaftlichen Verständnis und vom Interesse ab. Grundsätzlich kann es nicht schaden, erst einmal alles anzuschauen. Meist erkennt man schnell, was für einen selbst sinnvoll ist.

GANZ IN WEISS > Dass Medizin kein kostenschonendes Studium ist, wird man recht schnell erkennen, denn schon in der ersten Wochen muss man sich das Markenzeichen aller Medizinstudenten leisten – einen weissen Kittel. Diese sind in Medizinbuchhandlungen oder Fachgeschäften für rund 25 Euro zu bekommen. Da es mehrere Arten von Kitteln gibt, ist es ratsam, bei älteren Semestern nachzufragen, welche von den Professoren bevorzugt werden. Den ersten Einsatz findet der schöne neue Kittel entweder im Chemiepraktikum oder in der Anatomiedemonstration, für die der Erwerb von Einmalhandschuhen ratsam ist. Manchmal wird im Biologiepraktikum eine Ratte seziert, was den Kauf eines Präpbestecks nötig macht (rund 20 Euro).
Man gewöhnt sich übrigens recht schnell an den ungewöhnlichen Geruch des Präpsaales, auch den Umgang und Anblick der oftmals nur noch teilweise kompletten Leichen erlernt man rasch. Hierbei sollte man sich vielleicht vorher überlegen, mit welcher Einstellung man den Leichen gegenübertritt. Diese Menschen haben sich freiwillig für die Körperspende entschieden, geben uns also die Möglichkeit, den menschlichen Körper zu sehen, zu spüren und zu berühren.
Daher sollte man stets mit Respekt und auch etwas Dankbarkeit an die Sache gehen und die Ehre dieser Menschen auch über ihren Tod hinaus wahren. Schlussendlich kann man sagen, dass diese Veranstaltung sicherlich die beeindruckenste des ersten Semesters ist, man aber keine Angst vor ihr zu haben braucht, denn alles wird sehr nett von älteren Semestern erklärt. Und übel wird es eigentlich fast keinem...also nur Mut.

(...) Den zweiten Teil des Artikels könnt Ihr in der nächsten Onlinezeitung lesen. Wer es nicht erwarten kann, findet den Artikel Online unter dem unten gegebenen Link.

   
Autor(in): Jan Hirche (j.hirche@worldonline.de)
  
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 7. Organisationstalente für die Kitteltasche

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Was medizinische Anwender vor dem Kauf beachten sollten

Vorbei die Zeiten, in denen elektronische Organizer sich nur an Termine erinnern oder Telefonnummern und Adressen speichern konnten. Mancher Organizer von heute macht in puncto Leistungsfähigkeit und Funktionsvielfalt schon ausgewachsenen Notebooks Konkurrenz -- und liegt doch bei der Mobilität weit vorn: Auf einen Organizer, der nicht in Jacken- oder Kitteltasche passt, muss sich heute niemand mehr einlassen!

So groß wie die Funktionsvielfalt (von den üblichen Adress- und Notizbuchfunktionen über Datenverwaltung und Grafik bis zu Email und Web-Anwendungen) ist allerdings auch die Vielfalt der Anbieter und Betriebssysteme im Handheld- und PDA-Sektor (PDA: 'personal digital assistant').

   Bild wird nur bei bestehender Internetverbindung gelanden!

Und nicht jeder PDA-Organizer ist für jeden Anwendungsbereich gleichermaßen geeignet. Einige Gesichtspunkte für medizinisch interessierte Anwender will dieser Artikel vorstellen.

Die Liste von PDA-Anbietern liest sich imposant: Von den 'üblichen Verdächtigen' aus der Computer-Branche (Hewlett-Packard, Compaq, IBM) über den Unterhaltungselekronik-Riesen Sony bis hin zu den Handheld-Spezialisten Palm oder Handspring. Das Dickicht lichtet sich etwas, wenn man die Liste einmal nach Betriebssystemen ordnet. Dann lassen sich nur noch zwei relevante Gruppen unterscheiden: Geräte, die auf dem speziell auf Handheld-Computer zugeschnittenen Palm-OS-Betriebssystem basieren, und sogenannte 'Pocket-PCs' auf Windows-CE-Basis. Allenfalls Nischenpositionen besetzen das Epoc-Betriebssystem des Anbieters Psion oder die auch im Handheld-Bereich unvermeidliche Linux-Fangemeinde. (Letztere allerdings mit der Unterstützung der Hersteller Sharp und Samsung.) Für die meisten Normalanwender, die von den Möglichkeiten der Handheld-Computer und dem mittlerweile großen Software-Angebot profitieren wollen, stellt sich also die Gretchenfrage: "Palm-Handheld oder Pocket-PC?"

Das Palm-Betriebssystem besticht durch seine konsequente Optimierung in Sachen Effizienz und Benutzerfreundlichkeit. Mit wenigen Handgriffen lassen sich alle Programme schnell und leicht bedienen; Speicherressourcen werden optimal genutzt, und auch der Energiehaushalt ist auf maximale Batterie-Lebensdauer ausgelegt -- im Arbeitsalltag etwa in der Klinik ein sicheres Plus. Auch bei Stabilität und Datensicherheit hat das Palm-Betriebssystem die Nase vorn. Mit seiner Robustheit hat sich das Palm-Betriebssystem vor allem für professionelle Anwendungen als maßgeblich etabliert, während Pocket-PCs sich z.B. im Multimedia-Bereich größerer Beliebtheit erfreuen, unter anderem wegen der Pocket-PC-tauglichen Ausgaben verbreiteter Windows-Programme. Im Preisniveau liegen Pocket-PCs noch immer deutlich vor den Palm-Handhelds: Für einen Pocket-PC aus der Mittelklasse kann man bisweilen gut die Hälfte mehr berappen als für einen Palm-Handheld.

Dabei ist die Stärke der Pocket-PCs zugleich eine ihrer Schwächen: Denn die Kompatibilität mit dem Windows-Betriebssystem erfordert auch, dass die Pocket-PCs -- gewissermaßen "auf Vorrat" -- manche PC-Komponente mitbringen müssen, für die der Kunde bei der Anschaffung bezahlt, ohne dass er sie vielleicht später benutzt. Zudem ist die volle Kompatibilität mit Desktop-PCs auch bei Pocket-PCs noch ein Wunschtraum: Wer erwartet, seine Programme vom häuslichen PC einfach auf den Pocket-PC zu überspielen, täuscht sich -- eine gesonderte Pocket-PC-Variante der Programme ist in den allermeisten Fällen nötig. Für den medizinisch arbeitenden Nutzer ist die Verfügbarkeit entsprechender Software ein zentraler Punkt, und hier gibt es gute Gründe, das Palm-Betriebssystem -- und das heißt: einen entsprechenden Palm-Handheld -- vorzuziehen. So bietet die amerikanische Firma ePocrates exklusiv für Palm-Handhelds je ein umfassendes kostenloses Programm zu Pharmaka und Antibiotikatherapie an. Mit einer Gesamtauflage von rund 400.000 Exemplaren ist ePocrates auch außerhalb der USA zum Standard geworden, zumal im kostenlosen Paket auch automatische Updates per Internet enthalten sind. Auch öffentliche Einrichtungen, wie etwa das National Cancer Institute, stellen ihre Behandlungsrichtlinien zum Herunterladen auf Palm-Handhelds zur Verfügung. Seit kurzem verfügbar sind die wöchentlichen Inhaltsverzeichnisse und Zusammenfassungen aus dem "New England Journal of Medicine" -- auch dies exklusiv für Palm-Nutzer. Der deutlich höhere Marktanteil Palm-basierter Geräte wird ebenfalls häufig ein Kriterium für die Anschaffung sein.

Der Markt der Handheld-Computer ist sehr dynamisch und ein zusammenfassendes Urteil ist notwendigerweise nur vorläufig. Vielleicht hilft darum eine Zuspitzung: Wer spielerisch-kreativ mit seinem Handheld umgehen will und in ihm einen "PC in klein" sehen möchte, der ist mit einem Pocket-PC nicht schlecht bedient. Wer seinen Handheld-Computer aber als organisatorische Allzweckwaffe im Alltag und Beruf nutzen will, noch dazu in einem medizinischen Umfeld, für den ist sicher ein Palm-Handheld zu empfehlen.

Autor: Axel Gelfert
www.mediheld.de

   
Autor(in): Axel Gelfert / www.mediheld.de (axel.gelfert@mediheld.de)
  
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Palm-Einkaufsführer

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ePocrates

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amerikanisches PDA-Medizinportal
  
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 8. Stan's Gerüchte Küche (Kolumne)

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Das "letzte" zum Hammerexamen und der neue GK

Hallo zusammen,

eigentlich hatten wir gar nicht geplant, dass ich mich in jeder Onlinezeitung zu Wort melde. Doch aus aktuellem Anlass und wegen vielen Nachfragen aus den Reihen der Leserschaft, habe ich mich entschlossen, auch diesmal wieder in die Tasten "zu hauen". Zunächst noch einige Worte zur Kolumne in der letzten Woche: Tatsächlich wird am Freitag, den 26.04.02 der Bundesrat über die neue Approbationsordnung abstimmen.

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Erst nach der Abstimmung werden wir schlauer sein, ob die Reform in Kraft tritt (wovon man ausgehen kann) und wann sie das tut. Gerade zum letzten Punkt kamen viele Anfragen an mich: Ganz sicher scheint, dass alle Studenten, die im Herbst Physikum machen, auch nach der alten Approbationsordnung zu Ende studieren dürfen (1.Stex, 2.Stex, 3.Stex und kein Hammerexamen).

Ab welcher Studentengeneration die neue Ordnung dann genau angewandt wird, konnte ich leider nicht genau herausbekommen. Vielleicht haben wir in der nächsten Woche detailliertere Infos zum Thema - warten wir es ab.

Eine Änderung ganz anderer Art macht zur Zeit den Physikumskandidaten zu schaffen: Ab Herbst gilt der neue Gegenstandskatalog für das Physikum - kurz auch GK genannt. Zunächst einige Worte zum Namen: GK steht für Gegenstandskatalog. Der Gegenstandskatalog besteht aus einer langen Reihe an Themen, nach denen im Physikum (oder auch in den anderen Examina) gefragt wird. In dem eigentlichen Gegenstandskatalog befinden sich keine Altfragen oder gar Lerntexte. Der Grund, warum viele Studenten jedoch denken, dass der GK aus Altfragen besteht, ist die sogenannte "Schwarze Reihe" aus dem Thieme Verlag, die ebenfalls "GK" bzw. "GK1,GK2..." genannt wird. In der "Schwarzen Reihe" befinden sich Altfragen, Erläuterungen der Altfragen und meist auch Kurzlerntexte zu den einzelnen Themen des eigentlichen Gegenstandskatalogs.

Geändert wurde der eigentliche GK, also die "Überschriften- bzw. Themensammlung" (kleine Anmerkung: Auch die neue Ausgabe der "schwarzen Reihe" ist bereits geändert worden!). Was hat sich nun geändert? Zunächst folgendes: Weniger als befürchtet! Die Änderungen halten sich in Grenzen. Bei nahezu allen Fächern wurden einige inhaltliche Punkte verschoben, so dass die Gewichtung der einzelnen Themen sich ein wenig verändert. Das Fach "Psychologie" ist komplett neu strukturiert worden. Der komplette Gegenstandskatalog (die Themenliste) ist kostenlos beim IMPP herunter zu laden (www.impp.de).
Wie kann man sich nun effektiv auf das nächste Examen vorbereiten? Ganz einfach: Genauso wie auf die Examina davor, mit den Altfragen, auch wenn diese nach dem alten "GK" gestellt worden sind. Im Klartext heisst das, dass man sich auch noch mit der zuletzt aufgelegten GK-Reihe optimal auf das kommende Examen vorbereiten kann, und nicht den nächsten Buchladen auf der Suche nach der neuesten Auflage stürmen muss. Wie komme ich darauf, diese Behauptung aufzustellen: Das IMPP hat den neuen GK schon seit einigen Jahren in der Vorbereitung. Auch die Ordinarien (Professoren an den einzelnen Unis, die die eigentlichen Fragen stellen), kennen den neuen GK seit langem und werden den neuen GK bei der Konzeption der letzten Examina bereits im Hinterkopf gehabt haben. Des weiteren wird das neue Examen im Herbst in der überwiegenden Mehrheit von den gleichen Personen erstellt, die auch schon das letzte Examen erstellt haben.
Auch in der Vergangenheit wurde immer wieder auf die Inhalte der früheren Examina zurückgegriffen, auch wenn der Wortlaut der Fragen geändert wurde.

Abschließende Gewissheit, wie das Examen aussehen wird, werden wir erst nach dem Examen haben. Bis dahin muss man sich mit den Materialien auf die Prüfung vorbereiten, die zur Verfügung stehen. Wer mehr darüber erfahren möchte, wie man sich effektiv auf die Prüfung vorbereiten kann, dem empfehle ich den Artikel "Lernen wie die Profis", der von meinen Kollegen im Medi-Learn Repetitorienbereich geschrieben worden ist (Link s.u.).
Ich hoffe, ich habe mit meinen knapp gehaltenen Ausführungen ein wenig Licht in die Problematik "neuer GK" gebracht - macht Euch nicht zuviel Streß mit der Problematik; auch das Herbstexamen wird im Bereich des Machbaren liegen.

In diesem Sinne,
Euer Stan

   
Autor(in): Stan (stan@medi-learn.net)
  
Links zum Artikel:

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Lernen wie die Profis

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Webseite des IMPP
  
Diskussionen im Internet:
  

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 9. Medi-Free.de - Kostenlostipps für Mediziner
  

Bei Ethicon Products gibt es:

Infomaterial für Jungmediziner:

Schon gewußt?!

- Firma Ethicon
- Wundheilung
- Grundlagen Nahtmaterialien
- Nadelkunde
- Produktinformationen

"Im Fadenkreuz"
CD-ROM zum Thema Naht-Techniken

callcenter@ethde.jnj.com
Tel.: 040 / 529701

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Dieser Kostenlos-Tipp wird vom Börm Bruckmeier Verlag als Service bereitgestellt.
Weitere Tipps unter http://www.media4u.com/support/kostenlos.htm (Sammlung der Tipps)
http://www.media4u.com (Webseite des Verlages)

  

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 10. Impressum / Abofunktionen / Mitarbeit

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Folgende Personen arbeiten regelmäßig oder zeitweise an der Onlinezeitung:
Ilka Markmann, Redakteurin, Marlies Lehmkuhl, Redakteurin, Daniel Luedeling, Redakteur, Peter Artz, Redakteur, Franziska Böhm, Redakteurin, Susanne Kirscht, Redakteurin, Andreas Bussmeyer, Redakteur, Jascha Hellberg, Redakteur, Christian Weier, Redakteur, Jens Plasger, Redakteur, Stan, Reporter für Extremeinsätze, Arne Beckendorf, Buchrezensionen und Lokal Hannover, Andrea Clemens, Lokalbereich Uni Köln, Astrid Stumpf, Lokalbereich Uni Münster, Benedikt Bader, Lokalbereich Uni München, Bettina Kiep, Lokalbereich Uni Mainz, Cordula Sachse, Lokalbereich Uni Greifswald, Daniela Prause, Lokalbereich Uni Göttingen, Eike Beyer, Lokalbereich Uni Essen, Eva Skalsky ,Lokalbereich Uni Zürich, Franziska Thieme, Lokalbereich Uni Innsbruck, Katharina Ruether, Lokalbereich Uni Regensburg, Kristina Krüger, Lokalbereich Uni Hannover, Pia Paul, Lokalbereich Uni Witten, Stefanie Schmölke, Lokalbereich Uni Frankfurt, Tobias Schmeinck, Lokalbereich Uni Münster

  
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