25.10.02

Ausgabe 140 / 02

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Medi -Learn

Die Onlinezeitung von Medi-Learn.net
Medi-Zeitung

Medi -Learn

(in Kooperation mit dem Springer Verlag und der Deutschen Ärzte-Versicherung)


Gibt auch schöne Ecken!
(Dr.Dolor zum Thema Ruhrgebiet)


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 Editorial
  

Hallo,
"Denn zum Lachen sind sie da" - unter dem Leitspruch wurden die entsprechenden Muskelgruppen auf dem Offline-Treffen vor zwei Wochenin Marburg erheblich beansprucht - in dieser Ausgabe berichten wir über Details und Ihr erfahrt, was es mit "Dem-Airmaria-Ihr-sein-Aludosen-Forum" auf sich hat.
Des weiteren findet Ihr die erste Kurzgeschichte aus dem letzte Woche vorgestellten Projekt "Medi-Roman"; in ihr könnt Ihr den Horror eines Famulanten bei der Blutabnahme miterleben.

Bild wird nur bei bestehender Internetverbindung gelanden! Nachladen? Bitte F5 druecken!

Das letzte Woche vorgestellte Digitalbuch "Abenteuer Medizinstudium" hat sich zu einem echten Renner entwickelt und ist bereits über 1.000 Mal heruntergeladen worden; die ersten Rückmeldungen findet Ihr ebenfalls in dieser Ausgabe.
Des weiteren entführt Euch der Gastartikel aus der neuen STUDMED in die WHO nach Genf und die neue Rubrik "Gelauscht" lädt zum Klicken ein.

Bis zur nächsten Woche!
Passt auf, dass Ihr nicht wegweht :-)!
Jens, Marlies und Christian
Redaktion Medi-Learn
http://www.Medi-Learn.de

P.S.: Die Fachkurse zu den Fächern Physio, Biochemie und Anatomie beginnen bereits im November - Infos und Anmeldemöglichkeiten [www.medi-learn.de/kurse]!

  

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 Inhalt (jetzt auch anklickbar)
1.Frischer Wind im Blätterwald: Die neue StudMed ist da!
2.Medi-Roman: 'Blut' - Eine Kurzgeschichte von D. Sommerlad
3.Gelauscht: Was ist los im Forum?
  
4.Über 1.000 Downloads in der ersten Woche
5.Junge Ärzte und Rettungsdienst
6.Das Offlinetreffen - www.DemAirmariaIhrSeinAludosenForum.de
  
7.Impressum / Abofunktionen / Mitarbeit

Für den Fall, dass die Onlinezeitung nicht korrekt angezeigt wird, ist sie nocheinmal komplett Online verfügbar! 
Hier die Adresse http://www.medi-learn.info/seiten/onlinezeitung/1/126/index.shtml
  

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 1. Frischer Wind im Blätterwald: Die neue StudMed ist da!

- zurück zum Inhalt -

  

Seit dem 15. Oktober liegt sie wieder in allen deutschen Universitäten kostenlos aus. Auch über alle Lehmanns-Buchhandlungen ist sie erhältlich. Wer digitales Lesen bevorzugt, kann sich die StudMed auch unter www.STUDMED.de herunterladen.

Der besondere Tipp: Fotogewinnspiel "Studentenfutter"
Die phantasievollsten Köche erhalten je ein Kochbuch. Die besten prämierten Fotos werden veröffentlicht. Mitmachen lohnt sich!

Themen im Fokus

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Studium & Leben

   
Autor(in): Julia Sperling (redaktion@studmed.de)
  
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Diskussionen im Internet:
  

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 2. Medi-Roman: 'Blut' - Kurzgeschichte von D. Sommerlad

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In der vergangenen Woche hatten wir auf unser neues Projekt Medi-Roman - Der etwas andere Weg zum Arzt (kreatives Schreiben für Mediziner) hingewiesen. Aus dieser Gruppe stellen wir nun eine Kurzgeschichte von Daniel Sommerlad vor. Hast Du Interesse, kleine Geschichten oder Gedichte u.ä. zu Standardsituationen im Medizinstudium in kreativ-spielerischer Weise unter Anleitung zu erstellen? Situationen wie Blutabnahmen, Präp-Kurs, Erstsemesterwoche usw. warten darauf, erzählerisch-kreativ umgewandelt zu werden.

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Folge dann einfach dem Link im Anschluß an diese Kurzgeschichte; hier finden sich Infos zum Medi-Roman, dem Projekt 'kreatives Schreiben für Medizinstudenten', und zwar für alle, die bereits jetzt nebenher schreiben und uns ihre Geschichte etc. gerne schicken können UND ebenfalls für alle, die gerne unter Anleitung kreatives Schreiben lernen möchten. Doch zunächst die Kurzgeschichte von Daniel Sommerlad mit dem Titel 'Blut'.

Blut - Eine Kurzgeschichte von Daniel Sommerlad

Aus dem dumpfen Schleier der Müdigkeit heraus betrachtet erscheint die Klinik im Licht des Morgens friedfertig. Äußerlich fein hergerichtet, erwartet der unbefangene Beobachter im Inneren des Bauwerks kein kumuliertes Leid. Eine Fassade nur, weiß getüncht, trennt die kranken Hirne von gesunden, teilt die Welt in unheilvollen Symptome und harmlose Beschwerden.
Der Held der Geschichte ist Famulus und fürchtet sich vor dem Betreten der Klinik. Er fürchtet sich vor dem Blutabnehmen, jenem morgendlichen Ritual, das schicksalhaft seine Tagesform bestimmt. Wenn es gut klappt, wird der Tag gut, wenn es schlecht klappt (und Gott weiß, wie schlecht es klappen kann), dann fällt innerhalb einer Nanosekunde das gesamte Universum in sich zusammen und begräbt den Famulus unter sich. Keiner bemerkt es.
Er erinnert sich dann schlagartig an seine erste Blutentnahme, ein Gedanke, der gewöhnlich verdrängt wird und nur in Situationen extremer Unlust wieder an die Oberfläche des Bewussten drängt.
Ihm ist ein neuartiges, himmelblaues Stauband untergekommen, mit dem er, ohnehin bereits leicht erregt und mit beschleunigtem Puls, das Patientenzimmer betritt. Auf dem Nachttisch des Privatpatienten liegt deutlich sichtbar die Frankfurter Allgemeine, daneben ein Bild seiner Frau mit den zwei Kindern, die vielleicht Kevin und Leonie heißen. Auf der Nase des Patienten befindet sich eine in Vorbereitung auf das Lesen platzierte Brille. Schwarze Lederschuhe stehen vor dem Bett.
"Unpassend, gerade jetzt, gerade heute" steht auf dem Gesicht des Mannes geschrieben. Vor dem Frühstück.
Ich muss bei Ihnen Blut abnehmen, stammelt der Famulus in den kalten, viel zu großen Raum. Der Arztkittel ist zu groß.
Jetzt? entgegnet der Mann. Er greift zu seiner Lesebrille, wohl um sie abzusetzen. Er ist jederzeit bereit, die Bewegung zu unterbrechen.
Ja. Wann denn sonst, sollte man meinen. Alles geht sehr schnell. Das Tablett wird auf die Bettdecke gestellt, ein strafender Blick des Patienten, rasches Wenden des Famulus in verschiedene Richtungen. Das Tablett kommt auf das Fenstersims.
Welcher Arm? fragt der Patient und hält den rechten Arm entgegen. Das Stauband wird hervorgeholt. Der Famulus merkt nicht, dass der Kopf des Staubandes in die Schließe eingesteckt und das Band gänzlich durch die Öse gezogen ist. Der Puls wird rascher, kleine Schweißperlen bilden sich auf der Stirn. Ein lautes Klicken zeigt an, dass das erbärmliche Herumdrücken zum Öffnen des Staubandes geführt hat. Es ist jetzt sehr warm im Zimmer. Ein Schweißtropfen rinnt von der rechten Schläfe durch die Kotelette. Der Famulus führt das Stauband um den wartend erhobenen Patientenarm, es ist um 180 Grad verdreht. Eine schnelle Korrektur, keiner merkt etwas.
Es geht nicht zu. In welches Loch muss der Plastiknippel hineingesteckt werden?
Haben Sie das schon einmal gemacht? fragt der Mann. Das gesamte Universum bricht in sich zusammen und begräbt den Famulus unter sich. Er wird vergessen, was er jetzt zur Erklärung stammelt. Irgendwie geht das Stauband doch zu.
Ich habe sehr schlechte Venen, sagt der Mann. Mein Hausarzt nimmt immer eine Nadel mit Schlauch dran. Der Famulus entschließt sich, das auch zu tun. Es ist seine letzte Rettung. Ein Butterfly wird hervorgeholt, das ist eine kleine Nadel, an der ein dünner Schlauch befestigt ist. Am Ende des Schlauches wird das Blutröhrchen eingesteckt.
Keine einzige Vene zeigt sich am dicken Arm des feisten Privatpatienten. Der Arm verfärbt sich lila, während der Famulus überall klopft und drückt. Dort, in der Tiefe, befindet sich die einzige Vene am ganzen Körper dieses Mannes, die zur Blutentnahme geeignet ist. Ein beherzter Stich mit zitternder Hand, das Butterfly gleitet durch die Haut. Der Schlauch füllt sich zu einem Zentimeter mit Blut.
Das Zeichen des Sieges!
Durch hektisches Hantieren mit dem Blutröhrchen wird sich der Famulus am Schlauch verfangen und die Nadel aus dem Arm des Mannes reißen. Blut wird aus dem immer noch gestauten Arm fließen, auf die Hose, auf das Bettlaken und auf den Fußboden. Das alles geht ihm durch den Kopf, während er die ersten Röhrchen füllt. Sprudelnd, knisternd fließt der dünne Strahl Blut in sein enges Behältnis. Ob jetzt gleich die Nadel verrutschen wird, vielleicht erst beim letzten Röhrchen?
Alles geht gut. Erst im Stationszimmer merkt der Famulus, dass man für die Blutgerinnung ein grünes Röhrchen braucht. Es war kein grünes Röhrchen dabei.
Innerhalb einer Nanosekunde...
Na, Sie wissen schon!
- ENDE -

Die Redaktion Medi-Learn.net und der Autor dieser Kurzgeschichte, Daniel Sommerlad (Email: Daniel.Sommerlad@web.de), hoffen, dass Euch dieser 'Erfahrungsbericht' gefallen hat. Ihr könnt Daniel gerne Euer Feedback per Email mitteilen und ebenso gerne natürlich innerhalb des Medi-Roman-Projektes mit solchen und ähnlichen Erfahrungen aus dem Medizineralltag mitwirken.

   
Autor(in): Daniel Sommerlad (Daniel.Sommerlad@web.de)
  
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 3. Gelauscht: Was ist los im Forum?

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Mit mehr als 500 Beiträgen in der Woche findet man in den Medi-Foren zu fast allen Themen den richtigen Gesprächspartner. In der neuen Rubrik "Gelauscht" wollen wir Euch in der Onlinezeitung über einige der Diskussionsthemen auf dem Laufenden halten. Vielleicht findet Ihr das ein oder andere Thema, dass Euch auch interessiert - ein Klick und Ihr seid mit dabei:

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[zu den Medi-Foren]

   
Autor(in): Redaktion Medi-Learn.net (redaktion@medi-learn.net)
  
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 4. Über 1.000 Downloads in der ersten Woche

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Nachdem letzte Woche das "Abenteuer Medizinstudium" offiziell veröffentlicht worden ist, wurde es bereits innerhalb der ersten Woche mehr als 1.000 Mal heruntergeladen. Uns erreichten viele Emailzusendungen zu dem Buch - hier einige Ausschnitte: "Wenn ich damals zu Studienbeginn dieses Digitalbuch gehabt hätte, wäre mein Studium sicherlich anders verlaufen! Vielen Dank!" oder "Stehe kurz vor dem PJ; habe zahlreiche Anregungen gefunden - wer weiss, vielleicht fliege ich demnächst auch mal mit dem Rettungs-Hubi" oder "die perfekte Lektüre zu Semesterbeginn - jetzt ist wieder Sonnenschein".
Wenn Du Dir das Digitalbuch noch nicht gesichert hast, dann solltest Du dies dringend nachholen. Du findest es auf der folgenden Seite:

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Kostenloser Download
Abenteuer Medizinstudium

(1,58 MegaByte)

Das Digitalbuch liegt im PDF Format vor und kann am Bildschirm gelesen oder ausgedruckt werden. Zum Öffnen ist das Programm Acrobat Reader von Adobe notwendig, das kostenlos auf der Seite des Herstellers verfügbar ist. [Adobe aufrufen]

   
Autor(in): Christian Weier (christian.weier@medi-learn.net)
  
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 5. Junge Ärzte und Rettungsdienst

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Zwei Welten treffen aufeinander
Es ist nichts Neues und Unbekanntes, wenn man behauptet, dass Rettungssanitäter/Assistenten in der Praxis ein fundierteres Fachwissen besitzen als junge Ärzte. Aber woher kommt das? Die Antwort ist eigentlich einfach. In der Ausbildung. Welcher Student kann denn fachgerecht einen Tubus schieben, Infusionen anlegen oder Medikamente in der richtigen Dosierung verabreichen... Eigentlich kaum einer. Aber was soll man tun?

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Nun, auch diese Antwort liegt auf der Hand. Man muss weg vom theoretischen Patientenbetreuen und hin zum praxisorientierten und notfalltechnischen Arbeiten für Studenten. Nicht umsonst kämpft die Arbeitsgemeinschaft Notfallmedizin (AGN) für ein festes Lehrprogramm an den Universitäten. Die Mitglieder dieser Arbeitsgruppe sind allesamt Studenten der Medizin und Rettungssanitäter oder Rettungsassistenten.

Die Ausbildung der Ärzte ist der Ausbildung im Rettungsdienst um einiges unterlegen. Denn invasives Arbeiten erlernt man meist erst auf der Intensivstation, wenn überhaupt. Das Wissen eines Medizinstudenten sollte bereits aus eigenem Interesse auch neben dem Lehrplan erweitert werden. Es wäre wünschenswert, wenn sich mehr Studenten für die Arbeit im Rettungsdienst engagieren würden. Dazu zählt aber auch die praxisorientierte Arbeit und Lehre an den Universitäten. Es wäre doch denkbar, wenn sich Mitarbeiter des Rettungsdienstes dafür stark machen würden, an ihrer Uni notfallmedizinische Kurse anzubieten. Die AGN unterstützt dies bereits an vielen Unis des Landes. Dazu zählt vor allem auch ein Praktikum auf dem Rettungswagen bzw. Notarztwagen. Das erlernte Wissen aus dem Rettungsdienst kommt dann nur dem Patienten zu Gute. Denn ein zufriedener Patient ist auch ein zufriedener Kunde.

   
Autor(in): Frank de Vries (Frank.deVries@gmx.de)
  
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Radiologie Horn
Biochemie des Menschen
ISBN 3 13 130881 8

Der gesamte Stoff für die Prüfung mit Spaß-Garantie!

Mit Witz und auf manchmal originelle Weise vermittelt dieses Lehrbuch, das von Studenten für Studenten geschrieben wurde, das Grundwissen der Biochemie. Durch Comic-Elemente werden auch komplizierte biochemische Vorgänge auf ebenso vergnügliche wie verständliche Art dargestellt und prägen sich so leichter ein. 

Das Buch ist maßgeschneidert für die Prüfung:
Es enthält nur prüfungsrelevante Inhalte. 90 – 95% der Multiple-Choice-Fragen im Physikum können nach der Lektüre beantwortet werden. 

Da stimmt die Chemie! Kostenlose Probekapitel zum Download und mehr Infos zum Buch finden Sie hier:  Einfach hier klicken!

  

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 6. www.DemAirmariaIhrSeinAludosenForum.de

- zurück zum Inhalt -

  

Wie sehen "die" wohl aus? - Dies ist ganz sicher eine der Fragen gewesen, die sich jeder Teilnehmer des Offline-Treffens in Marburg, das vom 11. bis zum 13.Oktober in Marburg stattfand, vor seiner Ankunft gestellt haben wird.
Am Freitag ging es offiziell los; bis Sonntag Nachmittag wurde gemeinsam diskutiert, gefeiert und vor allem gelacht. Allen Abreisenden gemein war der Muskelkater im Bereich der Lachmuskulatur und das Schlafdefizit, das einfach unvermeidlich war.

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Die folgende Geschichte ist eine von zwölfmGeschichten, die gemeinsam von den Teilnehmern am Offline-Treffen (pro Absatz ein Autor) geschrieben worden ist. Die anderen Geschichten und vor allem Fotos vom Treffen findet Ihr unter www.DemAirmariaIhrSeinAludosenForum.de - Ihr landet über diese URL (Gedankenblitz der kreativen Stunden in Marburg ;-) in einem eigens für das Treffen eingerichtetem Forum, in dem Ihr sicherlich noch die ein oder andere "spannende" Sache finden werdet (z.B. den Gorillakämpfer und den Bayerngockel) - doch seht selbst.

Pascal's Story: RD, Affen & BW

Es begann an einem unfreundlichen Freitag-Nachmittag. Nach einem kurzem lunging, um miteinander warm zu werden, wurde der Grill angeheizt.
Das stellte sich anhand der lausigen Kälte als recht schwierig heraus, denn eigentlich hatte der Grill auch keine rechte Lust, bei solchen Temperaturen auf der Terrasse zu stehen. Aber wir sind ja nicht umsonst schlaue Menschen und haben uns daher gedacht: Dem Jungen heizen wir ein! Gesagt getan, einen Fön und eine Verlängerungsschnur zusammengesteckt und schon flogen die Funken! So konnten nach kurzer Zeit die Folienkartoffeln auf die heissen Kohlen gelegt werden. Lagerfeuergefühle kamen trotz Blick über die Wiesen nicht auf.

Doch dann, was war das? Um 1:00 Uhr am Sa bewegte sich eine fahrbare Wiese auf den Hinterhof: Mary kam angerollt. Draußen noch drei leicht angeheiterte Lounge-Mitglieder und zahlreiche ehemalige Folienkartoffeln, inzwischen zu Kohletabletten mutiert, säumten sich um einen merkwürdigen lappenähnlichen Gegenstand auf dem Rost. Die Jungs sagten: "Hey Mary- willste ein Stück Fleisch?" Es sind diese Augenblicke, wo man weiß, daß es besser ist, zum Spontanvegetarier zu konvertieren.
Was bis zum frühen Morgen folgte, war eine dermaßen lustige Runde, daß man vor lauter Lachkrämpfen geneigt war, den Rettungsdienst zu holen. Wir begnügten uns schließlich damit, über ihn zu reden, ein unerschöpfliches Thema. Irgendwer kam dann auf die Idee, auf die Uhr zu sehen.
Es war spät, die Nacht verbraucht- der Gin auch - ich auch. Eigentlich alle. Wir waren durch, entwertet, leer. Im fahlen Licht des Neumondes erschienen die Gesichter der anwesenden Mitstreiter wie paralysierte Fratzen aus einer verbotenen Welt. Es konnte sich nur noch um Stunden handeln, bis der apokalyptische Höllenfürst - wahlweise auch ein AiP in der Herzchirurgie- den finalen Countdown des schlechten Geschmackes ausrief!!

Des AiP-in-der-Herzchirurgie-Seine-Alu-Kartoffeln mit den 4° Verbrennungen hätten uns in diesem Zusammenhang die Abschaffung des AiP erbringen hönnen. Doch es kam alles anders, denn "es gibt auch schöne Ecken" und zwar genau dort, wo die Psychopaten WG wohnt. Böse Zungen behaupten, es wäre Christian gewesen, da er auf Fragen nach seinem zweiten Nick nicht reagiert. "Ich bin schizophren, und ich bin es auch."
Aber so wichtig ist es ja nicht. Immerhin bleibt uns die Lounge und die Hoffnung, dass beim nächsten Mal wieder so ein lustiges Trüpchen zusammenkommt, das genau so viel Spaß hat wie wir. Mit Wein, Bier und Kartoffeln und lustigen Schwänken über Steuern, Rettungsdienst, Bundeswehr und natürlich Affen. Affen sind nämlich wichtig. Und auch, wenn es der Daniel nicht mehr wahr haben will. Sie sind mit uns verwandt. Aber Verwandtschaft kann man sich ja nicht aussuchen.

(Zu Risiken und Nebenwirkung .... Ihr wisst ja, wie das weitergeht und gleich noch einen: Alle Personen in der Story sind frei erfunden; Übereinstimmungen mit real oder virtuell existierenden Personen oder Nicknames im Forum sind unbeabsichtigt, aber leider unvermeidbar - in diesem Sinne, weitere Stories findet Ihr unter der oben genannten URL!)

   
Autor(in): Redaktion Medi-Learn.net (redaktion@medi-learn.net)
  
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 7. Impressum / Abofunktionen / Mitarbeit

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Folgende Personen arbeiten regelmäßig oder zeitweise an der Onlinezeitung:
Ilka Markmann, Redakteurin, Marlies Lehmkuhl, Redakteurin, Daniel Luedeling, Redakteur, Peter Artz, Redakteur, Franziska Böhm, Redakteurin, Susanne Kirscht, Redakteurin, Andreas Bussmeyer, Redakteur, Jascha Hellberg, Redakteur, Christian Weier, Redakteur, Jens Plasger, Redakteur, Stan, Reporter für Extremeinsätze, Arne Beckendorf, Buchrezensionen und Lokal Hannover, Andrea Clemens, Lokalbereich Uni Köln, Astrid Stumpf, Lokalbereich Uni Münster, Benedikt Bader, Lokalbereich Uni München, Bettina Kiep, Lokalbereich Uni Mainz, Cordula Sachse, Lokalbereich Uni Greifswald, Daniela Prause, Lokalbereich Uni Göttingen, Eike Beyer, Lokalbereich Uni Essen, Eva Skalsky ,Lokalbereich Uni Zürich, Franziska Thieme, Lokalbereich Uni Innsbruck, Katharina Ruether, Lokalbereich Uni Regensburg, Kristina Krüger, Lokalbereich Uni Hannover, Pia Paul, Lokalbereich Uni Witten, Stefanie Schmölke, Lokalbereich Uni Frankfurt, Tobias Schmeinck, Lokalbereich Uni Münster

  
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