18.11.02

Ausgabe 143 / 02

Anzeige: Effizienter Lernen für das 2. Stex
Die Medi-Learn Tabellenskripte - jetzt Online [mehr Infos]


Medi -Learn

Die Onlinezeitung von Medi-Learn.net
Medi-Zeitung

Medi -Learn

(in Kooperation mit dem Springer Verlag und der Deutschen Ärzte-Versicherung)


Es gibt Wichtigeres im Leben, als beständig dessen Geschwindigkeit zu erhöhen.
(Mahatma Gandhi)


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 Editorial
  

Hallo,
diesmal lohnt es sich gleich in mehrfacher Hinsicht, Abonnent der Onlinezeitung zu sein: Zum einen habt Ihr exklusiv die Möglichkeit, kostenlos an das Buch "Psychiatrie" von Tölle aus dem Springer Verlag zu kommen und zum anderen könnt Ihr heute als erste den neuen Dienst von Medi-Learn in Augenschein nehmen: Die Medi-Jobboerse - mehr dazu in Artikel 1 und 3.

Bild wird nur bei bestehender Internetverbindung gelanden! Nachladen? Bitte F5 druecken!

Des weiteren geht es noch einmal in die Ferne nach Nepal und Ihr erfahrt, was Anästhesie auf "Österreichisch" bedeutet. Die neue Rubrik "What's up" fasst noch einmal die wichtigsten Highlights der letzten Wochen zusammen, falls Ihr eins verpasst haben solltet! Die Rubrik "Gelauscht" verrät Euch, was sich gerade im Forum abspielt.

In diesem Sinne, wir sehen uns im Forum oder Chat!

Bis dahin!
Jens, Marlies und Christian
Redaktion Medi-Learn

P.S.: Hier noch einmal der Link zum Forum und zum Chat [Forum/Chat]!

  

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 Inhalt (jetzt auch anklickbar)
1.Umfrage ausfüllen und Tölle Psychiatrie kassieren
2.Der Einäugige- eine Erzählskizze von Ameline
3.Medi-Jobboerse.de - der neue Medi-Learn Dienst
  
4.PJ in Nepal - Chirurgie mit interessanten Aspekten Teil 2
5.What´s up - die Highlights der letzten Wochen
6.Famulatur in Wien- Anästhesie auf 'Österreichisch'
  
7.Zwischen den Zeilen
8.Gestöbert - Nebenjob auf Intensiv
9.Gelauscht: Was ist los im Forum?
  
10.Impressum / Abofunktionen / Mitarbeit

Für den Fall, dass die Onlinezeitung nicht korrekt angezeigt wird, ist sie nocheinmal komplett Online verfügbar! 
Hier die Adresse http://www.medi-learn.info/seiten/onlinezeitung/1/126/index.shtml
  

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 1. Umfrage ausfüllen und Tölle Psychiatrie kassieren

- zurück zum Inhalt -

  

Der Springer Verlag veranstaltet eine Umfrage unter Medizinstudenten, für die freiwillige Teilnehmer gesucht werden. Als Belohnung für das Ausfüllen der Umfrage gibt es kostenlos (!) das Buch "Psychiatrie" von Tölle aus dem Springer Verlag. Der Ablauf ist folgender: Ihr tragt Eure Adresse in das unten genannte Formular ein.
Anfang Januar bekommt Ihr einen Fragebogen per Post zugeschickt, den Ihr ausfüllt und in dem beiliegenden Rückumschlag an den Springer Verlag zurückschickt. Postwendend bekommt Ihr noch einmal Post vom Springer Verlag - diesmal ein Päckchen und zwar mit dem Tölle Psychiatrie, das Ihr ab diesem Zeitpunkt Euer Eigen nennen könnt.

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Die persönlichen Daten (Name und Adresse) werden nur für den Versand benötigt und unabhängig von den Daten der Umfrage gespeichert. Alle persönlichen Daten werden nach Abschluß der Aktionen wieder gelöscht. Da die Anzahl der Plätze begrenzt ist, gilt: Wer zuerst kommt, malt zuerst. Das Formular zur Teilnahme findet Ihr unter http://www.medi-learn.info/springer_umfrage.html.

   
Autor(in): Redaktion Medi-Learn.net (redaktion@medi-learn.net)
  
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 2. Der Einäugige

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Studenten aus Freiburg werden ihn vielleicht kennen, den 'Einäugigen'. Ameline hat ihre Erfahrungen im anatomischen Präpariersaal in Form einer kurzen Erzählskizze aufbereitet. In diesem Zusammenhang möchten wir auch den Film "Tisch Nr. 6" erwähnen. Dies ist ein Dokumentarfilm, den Carola Noelle Hauck, Absolventin der Filmakademie, in den Präpariersälen der Uni Freiburg 1996 gedreht hat. Inzwischen hat die Dokumentation Kultstatus erlangt, in Freiburg läuft er einmal im Jahr im öffentlichen Kino - ausverkauft bis auf den letzten Platz. Es geht dabei vor allem um die Entwicklung von Jungmedizinern in diesem Semester, um die Gefühle und Gedanken beim Präpen. Der Regisseurin ist es gelungen, ein sehr heikles Thema einfühlsam und ästhetisch darzustellen.

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'Der Einäugige' - Erzählskizze von Ameline zum Präpkurs

Am Ende des langen Flures ist diese weisse Tür, hinter der sich die schauerlichen Säle befinden. Die Tür springt auf, mit barschen Schritten rauscht der Saalhelfer an mir vorbei und zieht einen Hauch von Formalin hinter sich her. Von weit her höre ich ein Martinshorn, das Jammern kommt näher und näher, bis ich durch die milchigen Scheiben das Blinken des Blaulichtes in der Dämmerung erahnen kann. Wenig später stehe ich im grellen blauen Blitzgewitter. Der Raum um mich beginnt sich zu drehen wie ein Kreisel, immer schneller. In einer seltsamen Prozession schieben sie die Bahren an mir vorbei und ich sehe sie, die Toten, halb bedeckt mit grünen Tüchern. Ich blicke in die starr und leblos gewordenen Gesichter, das Antlitz der Toten. Versunken in den Gesang des Postludiums strömen Studenten in weissen Kitteln an mir vorbei und folgen der Prozession in den grossen Saal. Der Sog reisst mich mit, ich reihe mich in den langsamen Trott ein und bewege mich immer näher auf die Hallen zu.

Schon von weitem sehe ich ihn. Den Einäugigen. Er scheint schon seit Jahrhunderten diese Säle zu regieren. Der Blick aus seinem gesunden Auge fällt auf mich. Kälte kriecht von den kalten Fliessen in mir hoch. Ich bin barfuss. So stehe ich da: barfuss und mit blutverschmiertem Kittel. Es gibt kein Zurück mehr...Schweissgebadet wache ich auf. Es sind Semesterferien, noch eine knappe Woche bis zum Beginn des Wintersemesters. Zwei Semester habe ich nun schon studiert, jetzt wird es ernst. In der kommenden Woche beginnt mein Präp-Kurs.

Am darauffolgenden Montag stehe ich rechtzeitig auf, um meinen neuen weissen Kittel noch ordentlich zu bügeln, packe das Kästchen mit den Präpariermessern in meine Tasche und mache mich gespannt auf den Weg zur Uni. Bei der Anatomie stelle ich mein Fahrrad ab und geselle mich zu der grossen Gruppe von Drittsemestlern, die vor dem Institut auf die Ausgabe der Testatkarten wartet. Ein Student kommt mit einem Packen Papier wedelnd heraus und es dauert nicht lange, bis ich meine Karte ergattern kann. Mit klopfendem Herzen lese ich die Karte. Mein Name, Saal II, Tisch Nr. 6. Und der Assistent. Es ist der Einäugige.

   
Autor(in): Ameline (ameline@gmx.net)
  
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 3. Medi-Jobboerse.de

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Die Jobboerse für Medizinstudenten und junge Ärzte

Wie in der letzten Woche angekündigt, stellen wir Euch heute einen neuen Dienst von Medi-Learn vor: Die Start- und Füllungsphase des neuen Dienstes Medi-Jobboerse.de hat begonnen. Neben AiP, PJ und Assistenzarztstellen finden sich Doktorarbeiten und Studentenjobs. Die Jobbörse ist als Drehhammer und Kommmunikationsplattform zwischen Studenten und jungen Medizinern auf der einen Seite und Arbeitgebern, Professoren und Doktorvätern auf der anderen Seite gedacht. Sowohl die Eingabe eines Gesuches wie auch die Eingabe einer Stellenanzeige ist kostenlos möglich.
In den kommenden Wochen wird der gerade installierte Dienst von Medi-Learn weiter entwickelt.

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Als besonderen Bonus bekommen die ersten 50 Anzeigen kostenlose Promotion über die Onlinezeitung von Medi-Learn, die an mehr als 21.000 Abonnenten verschickt wird - am besten gleich testen und als Onlinezeitungsleser einen ersten Blick auf den künftigen Dienst von Medi-Learn werfen.

zur Medi-Jobboerse.de

   
Autor(in): Christian Weier (christian.weier@medi-learn.net)
  
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 4. PJ in Nepal - Chirurgie mit interessanten Aspekten Teil 2

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Der größte Benefit mag jedoch daraus entstehen, daß man überhaupt nicht zu den hinlänglich bekannten Routinetätigkeiten wie Blutabnahme und Patientenaufnahme verplant ist, sondern sich seine Einsatzgebiete von der Aufnahme bis zur Entlassung frei und didaktisch sinnvoll wählen kann. Außerdem gibt es die Möglichkeit, einer Vielzahl unterschiedlichster Operationen beizuwohnen und Patienten mit mannigfaltigen Symptomen zu sehen.

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In dieser Möglichkeit liegt zugleich eine Herausforderung an die eigene Selbständigkeit, denn auch dieses Krankenhaus ist ein Lehrkrankenhaus mit vielen Studenten und Ärzten in Weiterbildung, mit denen man freilich konkuriert. Auch hier hängt vieles davon ab, wie stark man auf die - hier deutlich weniger gestreßten - erfahreneren Ärzte zugeht und sich etwas zeigen bzw. einbinden läßt. Nicht zuletzt auch deswegen, weil man hier personell besser ausgestattet ist, erlebe ich den Raum hierzu größer.

Das Teaching ist das bislang einzige Krankenhaus, das den Bestimmungen der meisten LPAs genüge tut. Für Famulaturen kämen aber auch kleinere Krankenhäuser, wie das missionarisch geführte Sheer Memorial Hospital in Banepa (20 km von Kathmandu; smh@banepa.mos.com.np) oder das Kathmandu Model Hospital (phect@mos.com.np) , die ich beide aus persönlicher Erfahrung empfehlen kann, in Frage. Beide sind überschaubarer, persönlicher, aber im Spektrum eingeschränkter. Beide sind übrigens an die neu gegründete Kathmandu University angeschlossen, die auch didaktisch neue Wege zu gehen versucht. Das Model Hospital wird demnächst wohl auch PJ tauglich. In Kathmandu sind in den letzten Jahren außerdem noch mehrere, kleine, private medizinische Ausbildungsstätten unterschiedlicher Güte entstanden.

Einige Daten zum Teaching Hospital: Maharajgunj, Kathmandu, Nepal, PO Box 3578, Fax 00977-1-422553, Tel. 412303, 412505, 412605 430 Betten, in Chirurgie insgesamt 170, 700 ambulante Patienten täglich, 60 Notfallpatienten, 125 fertig ausgebildete Ärzte, mit Interns und Residents deutlich mehr, 302 Krankenschwestern, 773 anderweitig Beschäftigte. In der Chirurgie 45 Ärzte, 18 davon Seniors, Professoren eingeschlossen. Abteilungen für Allgemein- und Viszeralchirurgie, Cardiothorakale, Plastische und Verbrennungs-, Neurochirurgie und Urologie (mit in der Chirurgischen Fakultät erhalten), des weiteren Anästhesie, Innere (umfaßt auch Neurologie), Orthopädie, Gynäkologie, Dermatologie, HNO und Psychiatrie. In anderen Kliniken auf demselben Gelände sind auch Augen- und Kinderheilkunde vertreten. Der Zutritt für Ausländer entsteht über das elective Programm und seinen Coordinator Dr. D.S. Pant: mededuc@healthnet.org.np Dieses hat die Website: www.nchped.org.np oder www.healthnet.org.np/users/mededuc/home.html.

Der erste Monat kostet 150 US$, jede weitere 2 Wochen 50 US$. Visum kostet übrigens 30 US$ für 2 Monate, Verlängerung um weitere 2 möglich, dann 50 US$ pro Monat. Es ist problemlos bei der Einreise am Flughafen gegen 2 Paßbilder zu erstehen.
Für Unterkunft und Verpflegung muß jeder selbst sorgen. Viele Hotels lassen mit sich für mehrwöchentliche Aufenthalte gute Preise erhandeln. Eine - dann unmöbilierte - Wohnung privat zu mieten ist für kurze Zeit schwierig. (Evt. an mich wenden.) Je nach Verhandlungsgeschick, Saison und eigenen Ansprüchen läßt sich bei vernünftiger Unterkunft und Verpflegung mit 10 - 20 Euro täglich auskommen. Asketen schaffen's darunter, Gourmets liegen etwas darüber. Übrigens: Die Medizinersprache ist selbstverständlich Englisch. Bei guten Englischkenntnissen und Gehör für starken südasiatischen Akzent kommt man ohne weitere Medical English Sprachführer aus, da sich vieles im Dialog klären läßt. Mit den Patienten - und oft auch untereinander - wird Nepali gesprochen, was zu lernen nicht erforderlich, jedoch besonders außerhalb des Krankenhauses sehr nützlich ist, womit wir wieder beim Verhandlungsgeschick wären. Guter Einstieg ist das winzige Nepali Phrasebook von Lonely Planet, abzuraten ist von dem der deutschen Kauderwelsch Reihe. Weiterführend sind: 1) Teach yourself - Nepali, Hodder & Stoughton UK, ISBN 0-340-71130-2; 2) Nepali in Context/ Watters, Narendra, Rajbhandary, EKTABOOKS, Kathmandu, ektabook@mos.com.np ; 3) Nepali conversation / Hae Lyun Lee, Kathmandu, hllee_np@yahoo.com Alle Bücher sind vor Ort übrigens billiger erhältlich, z.B. Pilgrims Bookshop, Thamel.

Auch abzuraten ist davon, mehr als Klinikleitfaden oder Checkliste in Chirurgie und Innere mitzuschleppen, evt. noch ein Anatomieatlas, ggf. Psychrembel. Englischsprachig sind in Kathmandu die meisten Lehrbücher vorhanden, und das Krankenhaus besitzt eine große Bibliothek. Wenn dort auch nicht die allerneusten Ausgaben stehen: Sie sind dem leidigen Übergepäck am Flughafen vorzuziehen.

Die aktuelle Situation gebietetet am Schluß doch noch ein paar Worte zur Landeskunde anzufügen.
Seit 1996 agiert in Nepal eine außerparlamentarische politische Gruppierung, die sich Maoisten nennt. Deren zunehmend gewalttätiger werdenden terroristischen Anschlägen verdankt das Land den seit November bis heute anhaltenden Ausnahmezustand mit Einschränkung der Persönlichkeitsrechte, Pressefreiheit, Ausgangssperren, hoher schwerbewaffneter Polizei- und Armeepräsenz und Strassensperren. Touristen sind davon überhaupt nicht betroffen. Viele Nepali fürchten aber die Polizei mehr als die Maoisten, mit denen wegen deren Widerstands gegen Korruption viele sympatisieren. Zu den Opfern der Maoisten gehören bislang Polizisten, Armeeangehörige, aber auch unliebsame Repräsentanten des Staates, wie Politiker oder Lehrer. Die Auseinandersetzungen finden vor allem im Westen und Süden des Landes statt. Doch auch die Hauptstadt beherbergt eine größere Zahl Maoisten. Dort gab es bisher wenige vereinzelte kleine Bombenanschläge auf staatliche Einrichtungen und einen Brandanschlag auf einen "streikbrechenden" zivilen Bus im Terrai. Touristen sind bislang nie zu Schaden gekommen. Ich kann von keinem einzigen negativen Erlebnis berichten.
Wie lange die Situation so bleiben wird, ist ungewiss. Zukunftsunsicherheit und das Gefühl, daß sich etwas ändern muß, prägen das Lebensgefühl. Ich rechne mit einem Prozeß über Jahre. Zur aktuellen Situation kann man die Webseiten des Auswärtigen Amtes zu Rate ziehen: www.auswaertiges-amt.de /laenderinformationen... oder sich direkt an die deutsche Botschaft in Kathmandu wenden: gerembnp@mos.com.np . Die dortigen Empfehlungen sind zu lesen wie das Haltbarkeitsdatum - sie dienen auch der rechtlichen Absicherung und sind darum m.E. manchmal etwas übervorsichtig. Weitere nützliche Informationsquellen sind z.B. www.nepalhomepage.com oder www.kantipuronline.com.
Auch ich bin gerne zu detaillierteren Auskünften rund um dieses Tertial bereit. Da dem PJ bekanntlich eine Zeit wechselnder Wohnsitze folgen kann, ist es am sinnvollsten, mich über meine E-Mail Adresse zu erreichen: gyhzz@web.de

Gisbert Schoblocher, Hamburg 2002

   
Autor(in): Gisbert Schoblocher (gyhzz@web.de)
  
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Medical Education Department Nepal

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TU Institute of Medicine

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Kantipur Online
  
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 5. What´s up - die Highlights der letzten Wochen

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What´s up - sagt man im Englischen und fragt danach, was denn gerade so los sei, immer auch mit der versteckten Frage, ob man vielleicht etwas verpasst habe. What´s up - mit diesem Slogan stellen wir Euch hier in Kurzform die Highlights der letzten Wochen auf den Seiten von Medi-Learn.net vor. Nicht jeder hat immer Zeit, jede Online-Zeitung aufmerksam zu lesen, der Semesterstress fordert hier seinen Tribut. Damit Ihr dennoch nichts Wichtiges verpasst, hier nun in Kurzform die Highlights der letzten Wochen. 

   Bild wird nur bei bestehender Internetverbindung gelanden!

Highlight 1: Wer immer schon einmal wissen wollte, wie vielfältig das Medizinstudium neben den Standardkursen verlaufen kann, findet im kostenlosen Digitalbuch "Abenteuer-Medizinstudium" abwechslungsreiche Artikel von den Themen Tipps für eine bessere Examensvorbereitung bis hin zum Mitflug auf dem Rettungshubschrauber.[zum Download Abenteuer Medizinstudium]

Highlight 2: Ein neuer Mitbewohner stellt sich vor: Der Springer-Verlag aus Heidelberg ist in unseren Sponsored Room eingezogen. Wer sich mitnehmen lassen möchte auf eine Wohnungsbesichtigung in die unterschiedlichen Zimmer und dabei auch an Gewinnspielen teilnehmen möchte, dem sei dieser Artikel empfohlen.
[zum neuen Mitbewohner]

Highlight 3: Medical Tribune - die renommierte Medizinerzeitschrift gibt es jetzt nur für Medizinstudenten 4 Wochen kostenlos. Voraussetzung ist, dass Ihr im Besitz eines gültigen Studentenausweises seid. Wer einfach mal aus dem Studienalltag ausbrechen und schauen möchte, was gerade aktuell in vielen Bereichen der Medizin wissenswert ist, dem sei dieses Angebot der renommierten Fachzeitschrift zum Probieren empfohlen.  [4 Wochen kostenlos die Medical-Tribune testen]

Highlight 4: Abenteuer Rätsel - die Trilogie: Auf vielfachen Wunsch hin haben wir wieder medizinische Kreuzworträtsel erstellt. Ihr könnt in insgesamt 3 Rätseln in den Monaten November, Dezember und Januar auf rätselhafte Weise schöne Preise gewinnen. Für das Rätsel aus dem November ist der Einsendeschluss übrigens noch nicht abgelaufen. [rätselhaft auf dreifache Weise gewinnen]

Highlight 5: 10 Tipps für Medizinstudenten auf einen Schlag unkompliziert in Deinem Email-Postfach - das verbirgt sich hinter dem Email-Abruf auf Medi-Learn.net. Einfach Email-Adresse eintragen und sich überraschen lassen, was da am nächsten Arbeitstag in Deinem Mailpostfach landet. Bei diesem einfachen Weg lohnt sich das Ausprobieren. Vielleicht ist auch ein Tipp dabei, den Du bislang noch nicht kanntest oder der für Deine Kommilitonen interessant sein könnte. [Zum Emailabruf 10 Tipps: Schicke eine leere Email an folgende Adresse: 10tipps@medi-learn.net]

Highlight 6: Was sind eigentlich Medi-Dienste: Immer wieder taucht diese Vokabel in unserem Newsletter auf. Wir von Medi-Learn haben die Informationen z.B. zu den Lehrbüchern mit Rezensionen etc. zum Beispiel im Internet zu dem Dienst "http://www.medi-buecher.de" zusammengefasst. Einen Überblick über diesen und weitere 9 Dienste, sozusagen einen kurzen 'Dienstvortrag', kannst Du auf einfache Art abrufen und so einen Überblick erhalten, welche Diener auf den unterschiedlichen Diensten darauf warten, Dich mit Informationen zu versehen. [Zum Überblick Medi-Dienste: Schicke eine leere Email an folgende Adresse: medi-dienste@medi-learn.net ]

Highlight 7: Mediziner schreiben - so lautet der Titel unserer Projektgruppe "Medi-Roman". Über 20 Leute bundesweit verteilt und bunt gemischt üben sich an Gedichten, Kurzgeschichten, stellen sich und ihre Werke vor. In jeder Ausgabe der Onlinezeitung präsentieren wir eine neue Kurzgeschichte, Gedichte oder sonstige Texte zu medizinischen wie nicht-medizinischen Themen, die wir literarisch ein wenig aufbereitet haben. [zur Vorstellung der letzten Woche aus dem Medi-Roman]

   
Autor(in): Jens Plasger (jens.plasger@medi-learn.net)
  
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 6. Famulatur in Wien- Anästhesie auf "Österreichisch"

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Wien ist eine traumhafte Stadt, die man auf jeden Fall einmal besucht haben sollte. Warum nicht für eine Famulatur?
Diese Frage stellte sich für mich Ende Mai diesen Jahres. Ich hatte noch keine Famulaturstelle für den Sommer und ein Freund fragte, ob ich nicht Lust hätte, mit nach Wien zu fahren, um dort ein Praktikum zu machen. Also ging’s ans Organisieren. Wir machten uns nicht wirklich große Hoffnungen, so kurzfristig noch etwas zu bekommen. Aber wir wollten es dennoch versuchen.

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Wie bekomme ich eine Stelle?
Nach eingehender Internetrecherche schien es uns klug zu sein, an einer großen Klinik nachzufragen. Große Klinik => mehr Stellen. So fiel unsere Wahl auf das AKH Wien – die Universitätsklinik (www.akh-wien.ac.at ). Also rief ich spontan Anfang Juni im Studiensekretariat an und fragte nach. Die waren dort absolut locker und meinten nur, dass ich am besten eine E-Mail schreiben sollte mit meinen Daten, und sie würden mir dann ein Infopaket zusenden. Gesagt, getan. Wenige Tage später erhielt ich mein Infopaket inklusive schriftlicher Bestätigung meiner Famulaturstelle für August. Dieses Paket enthielt außerdem eine kurze Tätigkeitsbeschreibung, die der einer hiesigen Famulatur etwa gerecht wird, ein paar Tipps für die Wohnungssuche sowie einen Stadtplan von Wien.

Wo kann ich wohnen?
In Wien gibt es einige Studentenheime, die in den Semesterferien Zimmer an Gaststudenten vermieten. Das ist allerdings nicht die günstigste Möglichkeit. Wir suchten unter www.wohnen.career.at . Das ist eine Wohnungsbörse, wo zum Beispiel WGs ihre Zimmer gerade für den Sommer anbieten. Viele davon möchten auch keine Kaution und lassen auch so mit sich reden. Auf diese Art und Weise fanden wir eine nette Unterkunft, die nicht weit vom AKH entfernt lag und unserem finanziellen Rahmen entsprach.

Was brauche ich vorher noch?
Eine Unfallversicherung sollte man ja sowieso haben. Eine Auslandskrankenversicherung ergänzt den Auslandskrankenschein ganz gut. Eventuell eine FSME-Impfung, denn Wien ist Endemiegebiet. Man sollte vielleicht auch vorher sein Landesprüfungsamt befragen, unter welchen Bedingungen die Famulatur anerkannt wird.

Wie komme ich hin?
Wir sind mit dem Auto gefahren. Macht sich eigentlich auch ganz gut, vor allem gepäcktechnisch. Es gibt aber auch Busse, Bahnen und sogar Flieger nach Wien. Es empfiehlt sich, ein paar Tage vor Famulaturbeginn anzureisen, damit man schon mal die Lage peilen kann und eventuell Tickets kaufen.

Wie läuft der erste Arbeitstag ab?
Begonnen hat dieser Tag um 9.00 Uhr vor dem Studiensekretariat mit etwa 10 anderen Studenten, ca. die Hälfte aus Deutschland. Dort bekamen wir verschiedene administrative Sachen eingeflößt und danach ging es in die OPs bzw. auf die Stationen.

Wie laufen die anderen Tage ab?
Man sollte 7.30 Uhr eingeschleust an der Morgenbesprechung teilnehmen. Dann klemmt man sich an einen Assistenten seiner Wahl (in anderen OP-Gruppen wird man eingeteilt) und anästhesiert Patienten. Na, nicht ganz. Aber man arbeitet sofort aktiv mit. Monitoring anlegen, venöse Zugänge in allen Größen legen, Medikamente aufziehen, verabreichen, Katheter legen, über Maske beatmen, später auch intubieren (auch bei Patienten mit Zähnen) und schließlich und endlich auch Narkosen selbst ein- und ausleiten. Das alles darf man dort, selbstverständlich unter ärztlicher Aufsicht. Man ist nie völlig allein. Zwischendurch bekommt man Kaffee von den Assistenten, die übrigens „Du“ genannt und beim Vornamen gerufen werden wollen, spendiert. Manchmal auch ein Mittagessen.
Nach Hause ging es meistens gegen 13.30 Uhr. Denn länger arbeiten Famulanten in Österreich nicht.
Man ist auch nicht nur auf den OP beschränkt. Nach kurzer Anfrage beim Oberarzt macht dieser fast alles möglich. Keine Tür war für mich verschlossen. Die Intensivstation war genauso offen wie der Aufwachraum, so dass man tatsächlich das gesamte Arbeitsfeld des Anästhesisten beurteilen kann.

Wie verpflege ich mich?
Im Krankenhaus gibt es eine Mensa, die 5 verschiedene Gerichte pro Tag anbietet. Man zahlt entweder €1,67 oder €1,89. Ist nicht unbedingt was für Gourmets.
Lebensmittel sind in Wien ein wenig teurer, aber dennoch nicht unerschwinglich. Das einzige, was wirklich enorm teuer ist, sind Brötchen, Weißbrot, Baguettes, eben alles aus Weizenmehl.
Sonst gibt es in Wien jede Menge Restaurants, Cafés, Imbissbuden und Beisl, wo man ganz lecker speisen kann. Und auf jeden Fall sollte man verschiedene „Heurige“ ausprobieren.

Wie bewege ich mich fort?
Am günstigsten ist es, sich ein Monatsticket für die Wiener Linien zu kaufen. Damit kann man jedes öffentliche Verkehrsmittel, das in Wien rumfährt, besteigen. Und davon gibt es sehr viele mit perfekten Anbindungen. Da lohnt sich Autofahren nicht. Auch wenn der Sprit dort traumhaft billig ist.

Was mache ich sonst so?
Wer sich diese Frage in Wien stellt, ist selber schuld. Man kann einfach alles machen, was das Herz begehrt. Am besten ist es, wenn man direkt zu einer Stadt-Info (sind im Stadtplan eingezeichnet) geht, um sich dort zu informieren. Für Party-Tipps sind die Assistenten im Krankenhaus allerdings besser zu gebrauchen. Die wissen auch besser, wo nicht ganz so viele Touristen rumrennen.

Fazit
Wir haben in Wien einen der schönsten Sommer unseres Lebens verbracht.

Für eventuelle Fragen stehe ich gern zur Verfügung: susimod@web.de

   
Autor(in): Susanne Modemann (susimod@web.de)
  
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Universitätsklinikum Wien
  
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143_02_06_265_415

 7. Zwischen den Zeilen "Lightfaden Gelenke, Muskeln, Nerven"

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Titel: Lightfaden Gelenke, Muskeln, Nerven
Autor(en): Martin, Otto, Reimann
Verlag: Urban und Fischer Verlag
ISBN: 3437451774
Preis: Euro 14.95
Medizinlehrbuch

Dieser Lightfaden Gelenke, Muskeln, Nerven ist besonders interessant für alle die, die jetzt mit dem Studium anfangen und bald Anatomie lernen müssen und natürlich auch für die, die gerade dabei sind.
Die obere und untere Extremität waren für mich ein Graus. Ich konnte es mir einfach nie merken, wo Ursprung und Ansatz liegen, geschweige denn die Funktion und Innervation. Und immer ein dickes Anatomiebuch in den Präpsaal mitzuschleppen ist auch nichts.
Mit dem Lightfaden Gelenke, Muskeln, Nerven hat der Urban und Fischer Verlag ein Kitteltaschenbuch herausgegeben, in dem man alles in komprimierter Form findet, was wichtig ist, um das Extremitätentestat zu bestehen.
Es beginnt mit den Gelenken der oberen und unteren Extremität sowie der Wirbelsäule. Der Aufbau der einzeln beschriebenen Gelenke (Kapitel 1-3) ist immer gleich: Knöcherne Gelenkpartner, Eigenschaften, Bewegung und Besonderheiten. Dies zieht sich auch in den Kapiteln 4-10 der Muskulatur so weiter: Innervation, Ursprung, Ansatz, Verlauf, Funktion, Funktionelle Gruppe und Schwäche. Der letzte große Bereich der Nerven (Kapitel 11-17) ist ebenfalls systematisch aufgebaut: Segment, Funktion, Verlauf, Versorgungsgebiet, Besonderheiten und z.T. Folge bei Schädigung und in der 2. Auflage völlig überarbeitet.
Dieser Aufbau macht ein effektives Lernen möglich, da die wichtigen Fakten alle vorhanden sind. Mit diesem Kitteltaschenbuch kann man schnell und zielgerichtet Fragen beantworten. Er ist einfach ein kleiner, aber kompetenter Begleiter für alle, die sich im Examen oder in der Klinik mit Gelenken, Muskeln und Nerven auskennen müssen. Weitere Lightfaden Rezensionen findet Ihr unter www.medi-buecher.de

   
Autor(in): Ilka Markmann (ilka.markmann@medi-learn.net)
  
Na überzeugt? Dann bestell Dir das Buch doch bequem Online:
  

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Die Lieferung der Bücher bzw. der CDs erfolgt versandkostenfrei durch 
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 8. Gestöbert

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Seit mehr als 2 Jahren wird die Onlinezeitung an eine wachsende Zahl von Abonnenten verschickt, die über diese lange Zeit auch viele interessante Artikel beigesteuert haben. Wir haben uns in das Archiv begeben und stellen Euch in der neuen Rubrik 'Gestöbert' pro Woche jeweils einen interessanten Artikel vor. Diese Woche: 'Nebenjob auf Intensiv - was muss man können, was darf man machen?', von Dominik Wolff aus Frankfurt.

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Autor(in): Jens Plasger (jens.plasger@medi-learn.net)
  
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 9. Gelauscht: Was ist los im Forum?

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Mit mehr als 500 Beiträgen in der Woche findet man in den Medi-Foren zu fast allen Themen den richtigen Gesprächspartner. In der neuen Rubrik "Gelauscht" wollen wir Euch in der Onlinezeitung über einige der Diskussionsthemen auf dem Laufenden halten. Vielleicht findet Ihr das ein oder andere Thema, das Euch auch interessiert - ein Klick und Ihr seid mit dabei:

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Autor(in): Jens Plasger (jens.plasger@medi-learn.net)
  
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 10. Impressum / Abofunktionen / Mitarbeit

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Ilka Markmann, Redakteurin, Marlies Lehmkuhl, Redakteurin, Daniel Luedeling, Redakteur, Peter Artz, Redakteur, Franziska Böhm, Redakteurin, Susanne Kirscht, Redakteurin, Andreas Bussmeyer, Redakteur, Jascha Hellberg, Redakteur, Christian Weier, Redakteur, Jens Plasger, Redakteur, Stan, Reporter für Extremeinsätze, Arne Beckendorf, Buchrezensionen und Lokal Hannover, Andrea Clemens, Lokalbereich Uni Köln, Astrid Stumpf, Lokalbereich Uni Münster, Benedikt Bader, Lokalbereich Uni München, Bettina Kiep, Lokalbereich Uni Mainz, Cordula Sachse, Lokalbereich Uni Greifswald, Daniela Prause, Lokalbereich Uni Göttingen, Eike Beyer, Lokalbereich Uni Essen, Eva Skalsky ,Lokalbereich Uni Zürich, Franziska Thieme, Lokalbereich Uni Innsbruck, Katharina Ruether, Lokalbereich Uni Regensburg, Kristina Krüger, Lokalbereich Uni Hannover, Pia Paul, Lokalbereich Uni Witten, Stefanie Schmölke, Lokalbereich Uni Frankfurt, Tobias Schmeinck, Lokalbereich Uni Münster

  
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