15.01.03

Ausgabe 150/03

Anzeige: Der neue Grehn "Augenheilkunde" schärft den Blick für's Wesentliche.
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Medi -Learn

Die Onlinezeitung von Medi-Learn.net
Medi-Zeitung

Medi -Learn

(in Kooperation mit dem Springer Verlag und der Deutschen Ärzte-Versicherung)


Erfahrung ist die Summe aller negativen und positiven Ereignisse in einem Leben
(P. Schumacher)


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 Editorial
  

Hallo,
in der letzten Woche haben sich die Ereignisse bei uns regelrecht überschlagen: Zunächst wurden wir von der Anzahl der Fotos im Fotowettbewerb im wahrsten Sinne des Wortes überrumpelt. Mittlerweile sind über 100 Fotos im neu eingerichteten Dienst www.Medi-Pics.de zu finden (Details s.u.).

Bild wird nur bei bestehender Internetverbindung gelanden! Nachladen? Bitte F5 druecken!

Des weiteren veröffentlichten unsere Kollegen im Repetitorienbüro Anfang dieser Woche ihre neuen Kurstermine (Artikel s.u.) und last but not least überraschte uns eine neue Anzeige in der Jobboerse am Montag: Der Fernsehsender Pro7 sucht Medizinstudenten für die Betreuung einer telefonischen Hotline (Details findet Ihr in der Jobboerse weiter unten).
Am Ende der Ereigniskette steht die Info von unserem Kooperationspartner Rippenspreizer.de, der zum einen ab sofort einen Cartoon-Newsletter anbieten wird und zum anderen für Anfang März einen Relaunch der Cartoonseite angekündigt hat.
Warten wir ab, welche Ereignisse uns in der kommenden Woche ereilen werden.

Bis dahin
Jens, Marlies und Christian
Redaktion Medi-Learn

P.S.: Am morgigen Donnerstag findet in Heidelberg die 3-stündige Abendveranstaltung "Effektive Examensvorbereitung" statt. Interessierte können direkt zur Veranstaltung um 18.00 Uhr in die Arthus Klinik in Heidelberg kommen!

  

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 Inhalt (jetzt auch anklickbar)
1.Medi-Jobboerse: PRO7 sucht Medizinstudenten
2.Kurstermine Herbstexamen 2003
3.Gelauscht: Was ist los im Forum?
  
4.Statistik-Support für Studenten
5.So weit weg und doch wie zu Hause gefühlt II
6.Der perfekte Anfang und das abrupte Ende - Erlebnisse eines Ski-Unfalls
  
7.MedNews (StudMed) <- neu
8.Medi-Rätsel: Die Trilogie - dritter Teil
9.Medi-Pics: Das Fotoalbum von und für Medizinstudenten
  
10.Impressum / Abofunktionen / Mitarbeit

Für den Fall, dass die Onlinezeitung nicht korrekt angezeigt wird, ist sie nocheinmal komplett Online verfügbar! 
Hier die Adresse http://www.medi-learn.info/seiten/onlinezeitung/1/126/index.shtml
  

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 1. Medi-Jobboerse: PRO7 sucht Medizinstudenten....

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Die Jobbörse auf Medi-Learn.net füllt sich immer weiter. Über 100 Angebote wie Gesuche von Stellen sind derzeit im Bestand enthalten. Selbst wer zum Fernsehen möchte, kann hier fündig werden: So sucht der Fernsehsender PRO7 derzeit 1 bis 2 Medizinstudenten für eine Nebenbeschäftigung. An Studenten aus München daher der Tip: Schnell zugreifen!

Aber auch weitere Nebenjobs, Doktorarbeiten, AiP-Stellen, Assistenzarztstellen - kurzum die breite Palette von Arbeitsangeboten und -gesuchen im medizinischen Bereich findet Ihr in der Medi-Jobboerse. Hier eine Übersicht von aktuellen aus insgesamt über 100 Angeboten:

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    Die neuesten Einträge in der Medi-Jobbörse
   
Fernsehsender (PRO7) sucht med. Werkstudenten für Telefon-Hotline Stellenangebote/Studentenjobs
Nephrologie und Rheumatologie Uni Göttingen Stellenangebote/AiP-Stellen
Nephrologie und Rheumatologie Uni Göttingen Stellenangebote/Assistenzarzt-Stellen
ÄiP Augenheilkunde oder Innere in Norddeutschland Stellengesuche/AiP-Stellen
Hypoglykämierisiko bei körperlicher Belastung bei Diabetes Stellenangebote/Doktorarbeiten
Assistenzarzt in Reha-Klinik Stellenangebote/Assistenzarzt-Stellen
Doktorarbeit im Entwicklungshilfebereich Stellengesuche/Doktorarbeiten
AIP Innere Medizin (Kardio, Angiologie, Uni Giessen) Stellenangebote/AiP-Stellen
Rett.Ass sucht neues Aufgabengebiet Stellengesuche/Jobs_in_alternativen_Berufsfeldern
medizinische Literaturrecherche Stellengesuche/Studentenjobs
Prognostische Wertigkeit echokardiographischer Parameter Stellenangebote/Doktorarbeiten

 

   
Autor(in): Redaktion Medi-Jobbörse (redaktion@medi-jobboerse.de)
  
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Die Medi-Jobbörse
  
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 2. Kurstermine Herbstexamen 2003

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MEDI-LEARN Repetitorien veröffentlichte Anfang der Woche die neuen Termine der Kurse zum Herbstexamen 2003. Wir wollen in dieser Onlinezeitung kurz die Möglichkeit nutzen, Euch auf die Termine aufmerksam zu machen - nicht ohne Grund: In den vergangenden Jahren hat sich gezeigt, dass die beliebtesten Kurse binnen kürzester Zeit ausgebucht waren.
Sollte ein Kurs zum Examen Herbst 2003 (Physikum, 1.Stex oder 2. Stex) für Euch in Frage kommen, sichert Euch am besten möglichst bald den Platz. Unsere Kollegen im Kursbüro in Marburg stehen Euch bei Fragen rund um die Kurse gerne mit Rat und Tat zur Seite. Ihr erreicht das Kursbüro über die Rufnummer 06421 681668.

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Detaillierte Informationen inkl. Anmeldemöglichkeiten, Kurs- und Quartierbeschreibungen findet Ihr in den folgenden beiden PDF-Dokumenten, die Ihr Euch herunterladen könnt. Ihr benötigt zum Öffnen den Acrobat Reader, der auf den meisten Computern installiert ist (zum Download Acrobat Reader).

Gesamtprospekt -- Kurse/Preise
(die Dokumente liegen im PDF Format vor und sind
jeweils ca. 150 kB groß)

Übersicht der Kurstermine

 Fachkurs Physiologie 01.05.-10.05.2003

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 Fachkurs Biochemie 12.05.-22.05.2003

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 Fachkurs Anatomie 24.05.-04.06.2003

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 Intensivkurs Physikum 07.06.-14.07.2003

weitere Infos

 Intensivkurs Physikum 07.06.-14.07.2003

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 Kompaktkurs Physikum 18.07.-16.08.2003

weitere Infos

 Kompaktkurs Physikum 18.07.-16.08.2003

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 Intensivkurs 1. Stex 20.07.-24.08.2003

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 Intensivkurs 2. Stex 06.06.-17.07.2003

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 Intensiv-Frühkurs 2. Stex 22.04.-02.06.2003

weitere Infos

   
Autor(in): Redaktion Medi-Learn.net (redaktion@medi-learn.net)
  
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 3. Gelauscht: Was ist los im Forum?

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Mit mehr als 500 Beiträgen in der Woche findet man in den Medi-Foren zu fast allen Themen den richtigen Gesprächspartner. In der neuen Rubrik "Gelauscht" wollen wir Euch in der Onlinezeitung über einige der Diskussionsthemen auf dem Laufenden halten. Vielleicht findet Ihr das ein oder andere Thema, das Euch auch interessiert - ein Klick und Ihr seid mit dabei:

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Autor(in): Redaktion Medi-Learn.net (redaktion@medi-learn.net)
  
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 4. Statistik-Support für Studenten

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Mehr als nur eins, zwei t-Tests:
Statistik in der Promotionsarbeit

(Dr. Thomas Keller, ACOMED, Leipzig)

Einige t-Tests und der von einem befreundeten Mathematiker geschriebenen 10-Zeiler für den Methodenteil reichen für die medizinische Doktorabeit aus - die Zeiten sind leider vorbei: In der medizinischen Forschung wird immer mehr Wert auf eine sorgfältige Planung und Durchführung von Projekten aus statistischer Sicht gelegt. Ihre Promotionsarbeit ist ein solches Projekt - welche Konsequenzen ergeben sich für Sie?
Erstens - Sie müssen sich darauf einstellen, dass Ihre Arbeiten immer stärker auch danach beurteilt werden, ob statistische Methoden in ausreichendem Umfang und richtig zum Einsatz kamen.

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Der Einfluss der Statistik-Abteilungen ist in den letzten Jahren erheblich gewachsen, und so haben deren Chefs auch ein größeres Mitwirkungsrecht, wenn es um die Beurteilung von Promotionsarbeiten geht. Wie können Sie den ausreichenden Umfang und die Richtigkeit der statistischen Methoden sicherstellen? Die Antwort ist eine weitere Konsequenz:

Zweitens - betrachten Sie die Statistik nicht im Sinne eines abzuhakenden Statistikteils, sondern als Werkzeug für die gesamte Arbeit - von der Planung über die Datenerfassung, die Bereitstellung der Ergebnisse bis hin zu deren Bewertung und Diskussion. (Dem wird häufig dadurch Rechnung getragen, dass von Biometrie gesprochen wird, und nicht von Statistik).

Hierzu sollen in dieser Onlinezeitung Anregungen gegeben werden; wie können in den verschiedenen Phasen einer Promotionsarbeit biometrische/statistische Methoden Eingang finden? Hierzu gibt es viele Ansatzpunkte, und es wird Sie überraschen, dass die Abschnitte zu Planung und Datenerhebung umfangreicher sind, als das Kapitel zu den statistischen Analysen.

Planungsphase:
a. Prospektive Definition der Fragestellung und der Endpunkte. Dies ist einer der Dreh- und Angelpunkte für die Qualität der Arbeit aus biometrischer Sicht. Werden nämlich möglichst viele Daten erhoben, um dann "zu sehen, was herauskommt", ist man auf dem besten Wege zu einem der wichtigsten Trugschlüsse - dem des multiplen Testens.

Beispiel: In einem Vorhaben werden N=100 verschiedene Parameter erhoben, für die statistische Analyse wird p<0,05 als Signifikanzgrenze gewählt (p<0,05 heißt: Die Wahrscheinlichkeit, einen nichtvorhandenen Unterschied irrtümlich als vorhanden zu erkennen, beträgt 5 %). Dann werden Sie auf jeden Fall ein Ergebnis herausbekommen. Genauer gesagt, mit einer Wahrscheinlichkeit von 1-0,95100 = 99,4% wird mindestens 1 signifikanter Unterschied gefunden werden. (Selbst bei p<0,01 ist die Chance hoch: 63,4%). Auswege sind: Reduzierung der Parameter durch theoretische Vorüberlegungen, Korrekturverfahren (z.B. Bonferroni-Korrektur mit dem Signifikanzlevel = p/N, oder Überprüfung des Ergebnisses in einem Blind-Versuch u.a.). Weitere Hinweise zum multiplen Testen

Besonders verheerend ist dieser Trugschluss bei den Protein- und DNA-Chips, bei denen bis zu 1000 Parameter häufig an weniger als 50 Patienten getestet werden.

b. Prospektive Festlegung der statistischen Tests, der Irrtumswahrscheinlichkeit (Def. siehe Beispiel 1) und der Power (für biomedizinische Fragestellungen wird meist 80% gewählt: Die Wahrscheinlichkeit, mit der Stichprobe einen Unterschied aufzudecken, der in der Gesamtheit tatsächlich vorhanden ist, beträgt 80% ). Unmittelbar damit hängt die Wahl des Umfanges der Stichprobe (Fallzahl) zusammen. Beispiele für Fallzahlbestimmung

Datenerhebung
c. Vollständigkeit der Datenerhebung. Die Idealforderungen:

  • Vollständigkeit der Parameter, (d.h. es werden tatsächlich alle zum Erreichen des Studienzieles notwendigen Parameter erfasst.)
  • Vermeidung von Verzerrungen (z.B. Gruppen sind über- oder unterrepräsentiert)
  • Vermeidung von Datenbergen, die schnell zu Datengräbern werden.
  • Erreichen der notwendigen Fallzahl

sind schwer zu erreichen. (Krönung ist dann häufig die fast obligatorische Frage eines bedeutenden, ansonsten aber ahnungslosen Zuhörers während des Kolloquiums, wie denn nun die Ergebnisse bei der Gruppe von Patienten aussehen, die gerade nicht Gegenstand der Untersuchung waren.). Hilfreich sind CRF und SOP:

  • Sicherheit verschaffen klar strukturierte Erhebungsbögen (CRF: case report forms).
  • Geben Sie sich für wichtige Prozeduren bei der Messung oder Ermittlung von Daten ein Protokoll vor (SOP: standard operation procedure).

d. Güte der verwendeten Messverfahren. Insbesondere bei neu einzuführenden Messverfahren muss durch das Labor unbedingt eine Methodenvalidierung durchgeführt worden sein, bevor Sie das Verfahren für Ihre Messungen einsetzen. Lassen Sie sich auch sonst vom Labor die Qualitätsaufzeichnungen (Regelkarten) zeigen, und verfolgen Sie diese über die Dauer der Datenerhebung. Besonders kritisch sind Methodenwechsel (Einführung eines neuen Kits) während der Datenerhebung. Hinweise zur Methodenvalidierung

Analyse
Hinweise zur statistischen Analyse und zur Ergebnisbewertung, insbesondere bei diagnostischen Verfahren, sollen in einer der nächsten Medi-Learn-Onlinezeitungen erscheinen.
e. An dieser Stelle sei auf den Unterschied der explorativen Datenanalyse und der konfirmatorischen (schließenden) Studie hingewiesen. Weitere Hinweise.

  • Wenn die Fragestellung nur vage formuliert wird, kann am Ende der Untersuchung letztendlich nur die Spezifizierung der Fragestellung oder die Aufstellung einer Hypothese stehen.
  • Schließende statistische Verfahren (die statistischen "Tests") setzen Modellannahmen (Hypothesen) voraus, die im Sinne einer ja/nein-Entscheidung geprüft werden.

Beispiel: Auch hier wieder der Hinweis, dass die meisten Protein- und DNA-Chip-Untersuchungen zu diagnostischen Zwecken (lediglich) explorativen Charakter haben, da eine klare, eindeutige Hypothese häufig unmöglich ist.

Biometrie und Statistik sind also wichtige und hilfreiche Instrumente für alle Phasen eines medizinischen Forschungsprojektes. Das richtige Maß zu finden bleibt Ihnen überlassen - vielleicht hilft es weiter, folgende Frage zu stellen: "Statistisch signifikant - auch relevant für den Patienten?"

Literatur:
Kuhlemann H, Majerus J, Möller J: Trugschlüsse biometrischer Methoden. Deutsches Ärzteblatt 93 (1996), A-2206-A-2212
Seegenschmiedt MH, Herrmann Th. (Hrsg.): Hurra, p<0,05! Fragen zum Wert klinischer Studien. InFoOnkologie Suppl. 1, 1999
Sachs L: Statistische Methoden: Planung und Auswertung. 7. überarbeitete Auflage. Springer-Verlag Berlin - Heidelberg - New York (1993)

Weiterführende Hinweise finden Sie unter http://www.acomed-statistik.de

   
Autor(in): Dr. Thomas Keller (ACOMED, Leipzig) (info@acomed.de)
  
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ACOMED
  
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 5. So weit weg und doch wie zu Hause gefühlt II

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Letzte Woche hatten wir an dieser Stelle den ersten Teil von Susannes schönem Famulaturbericht aus Australien. Heute findet Ihr nun die Fortsetzung von ihrem Artikel:

Tagesablauf
Im ersten Monat habe ich in der Notaufnahme famuliert. Der Tag begann zwischen 8.30 und 9 Uhr. In der Notaufnahme habe ich selbständig Patienten untersucht und danach dem Senior House Officer (SHO) oder einem Resident (entspricht etwa dem AiP) vorgestellt und mit ihm die weitere Therapie besprochen. Dadurch habe ich neben theoretischem Wissen auch viele praktische Dinge gelernt: Gips anlegen, leichtere Schnittwunden nähen, Flexülen legen, Impfen etc. Mir wurden dabei die einzelnen Arbeitsschritte genau erklärt und meine Fragen bereitwillig beantwortet. Wenn es interessante Fälle gab, wurde ich dazu geholt und nach meiner Meinung gefragt.

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Als Student ist man immer gern gesehen und jeder ist bemüht, einem etwas beizubringen. Wenn es in der Notaufnahme nichts zu tun gab, war es kein Problem sich woanders umzuschauen. Egal ob Radiologie oder OP, wir waren immer gern gesehen und durften z.B. bei kleineren Eingriffen in der Tageschirurgie auch schon mal selbst Hand anlegen: Vasektomien unter Anleitung durchführen, Hautwunden nähen, Zehennagel entfernen etc.
Der Tag endete meistens gegen 17 Uhr, im OP wurde es dagegen manchmal etwas später. Es war aber auch kein Problem, eher Feierabend zu machen, wenn man etwas vorhatte.

Für den zweiten Teil meiner 8 - wöchigen Famulatur habe ich mir die Gynäkologie und Geburtshilfe ausgesucht. Einmal pro Woche begleitete ich eine Allgemeinärztin mit geburtshilflicher Ausbildung in die Antenatal Clinic, wo ich viele Schwangere untersuchen konnte. Messung von Fundusstand sowie Überprüfung der Kindslage und der kindlichen Herztöne gehörten zu meinen Hauptaufgaben. Neben der Schwangerenvor- und nachsorge wurden auch allgemeine gynäkologische „Probleme“ behandelt (z.B. Abstriche, Kontrazeption etc.). An den anderen Tagen war ich entweder im OP oder auf der geburtshilflichen Station („labour ward“). Auf der Labour Ward wurde ich jeweils einer Hebamme zugeteilt, die ich bei ihrer Arbeit begleiten durfte. Die Hebammen führen die Geburten weitestgehend selbständig durch, nur bei Problemen bzw. zur Durchführung der Episiotomie und dem anschließenden Nähen ist ein Arzt anwesend. Gleich am ersten Tag auf Station sah ich meine erste Geburt, die mir als beeindruckendes Ereignis in Erinnerung bleiben wird. Die Hebammen waren sehr nett zu mir und haben mir vieles erklärt.
An den OP-Tagen durfte ich oft der sehr netten Stationsärztin (registrar) assistieren ( gynäkologisch untersuchen, Hysteroskopien oder Kürettagen unter Anleitung durchführen etc.), die die meisten Operationen unter den Augen des Consultants durchführte. Im OP waren alle – Schwestern, Anästhesisten sowie Operateure - ein Team, sodass immer eine angenehme Atmosphäre herrschte. Wenn ich mal nicht assistieren konnte, habe ich den Anästhesisten über die Schulter geschaut und auf diese Weise die Maskenbeatmung oder das Einlegen einer Larynxmaske erlernt.

Freizeit
An den Wochenenden haben wir viel mit Ärzten aus dem Krankenhaus unternommen. Sie haben uns mit zum Skifahren genommen, die Umgebung gezeigt, Freunden und Familie vorgestellt, zum Dinner eingeladen oder wir sind alle zusammen ins Kino gegangen.
Die Gastfreundschaft war überwältigend. Damit wir uns in dem weitläufigen Wodonga und seiner Nachbarstadt Albury fortbewegen konnten, hat uns eine Ärztin zwei Mountainbikes geliehen, ohne die wir aufgrund der Tatsache, dass im „country“ die Busse nicht so häufig fahren und die Entfernungen innerhalb einer Kleinstadt relativ gross sind, ganz schön aufgeschmissen gewesen wären. Wodonga liegt jeweils 350 Kilometer von Melbourne und Canberra entfernt, sodass man sich entweder ein Auto mieten ( ca. 50-70 AUD/Tag) oder mit dem Zug fahren muss (ca. 44 AUD pro Strecke), um dorthin zu gelangen. In der Umgebung von Albury/ Wodonga gibt es viele alte Goldgräberstädte, Weingüter und eine wunderschöne Natur zu sehen, die wir ohne unsere netten Freunde (und deren Autos) wohl nicht so oft zu Gesicht bekommen hätten.
Im Anschluss an unsere Famulatur sind wir noch zwei Wochen entlang der traumhaften Ostküste Australiens gereist. Tropische Regenwälder, schnorcheln am Great Barrier Reef, segeln an den Whitsunday Islands waren nur einige Höhepunkte unserer Reise. Man sollte auf jeden Fall zwei oder mehr Wochen einplanen, um einen Teil der atemberaubenden Naturschönheiten Australiens zu entdecken.
Wir hatten unser Auto bei einem deutschen Reiseveranstalter, den Rest (Appartments / Hostels sowie Inlandsflüge)direkt übers Internet gebucht.

Fazit
Es war eine wundervolle Zeit in Wodonga, die ich nie vergessen werde. Besonders die australische Gastfreundschaft und das positive Arbeitsklima waren sehr beeindruckend.
Ich kann Australien sowohl für eine Famulatur, als auch für eine („mehrere“ wäre korrekter für dieses riesige Land) Reise nur empfehlen!

Krankenhausadresse:

  • Wodonga Hospital
  • Vermont Street
  • PO Box 156
  • Wodonga, VIC
  • 3689
  • Australia
Werbung:
Die Deutsche Ärzte-Versicherung bietet im Sponsored Room bei Medi-Learn.net einen kostenlosen Länderinformationsservice an. Ihr könnt dort Material zur Vorbereitung Eures Auslandsaufenthaltes kostenlos per Post anfordern; u.a. ist auch Australien (passend zum Bericht) enthalten [zum Länderinfo-Service].

   
Autor(in): Susanne Meister (Susi.Meister@gmx.net)
  
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Australien Info online

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Australische Botschaft Berlin
  
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 6. Der perfekte Anfang und das abrupte Ende

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Perfekt. Mitte Dezember in die Schweizer Berge. Skifahren, Weihnachtsstimmung aufgreifen, einfach mal entspannen. Gleich am nächsten Tag starteten wir durch, entsprechend meiner bescheidenen Ski-Kenntnisse hielt ich kontrollierte Zurückhaltung für klug und reservierte mir den Vormittag auf der Anfängerabfahrt, auch bekannt als „Idiotenhügel“.
Überraschenderweise konnte ich schon sehr bald an meine Fähigkeiten des ersten Skiurlaubes im letzten Winter anknüpfen und verlor von Minute zu Minute Hemmungen und Respekt vor blauen, roten und nebeligen Pisten.

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Es war bereits später Nachmittag und meine Oberschenkel mahnten zur Pause. Immerhin war ich völlig untrainiert und die Konditionen waren mehr als ungünstig: Starker Nebel, massiver Schneefall und unbekannte Abfahrten stellten ein Risiko dar, dem ich mich weder stellen wollte noch konnte.
Während ich also im Begriff des Absattelns war, kreuzten mich zwei meiner Begleiter und überredeten mich zu einer letzten Abfahrt um sich den abschliessenden Cappuccino auch redlich zu verdienen. Natürlich ahnte ich zu diesem Zeitpunkt nicht den Preis, den ich dafür zahlen sollte.
So schleppte uns der Ankerlift auf die absolute Bergspitze in knapp 3000 Meter Höhe und nach einer kurzen roten Strecke beschloss ich die restliche blaue Piste mit ordentlicher Geschwindigkeit gen Berghütte zu kurven. Natürlich bretterten meine beiden Kollegen deutlich zügiger voran und noch während ich mir bewusst wurde, mein persönliches Speedlimit deutlich überschritten zu haben, verlor ich die Kontrolle.

Der Sturz an sich stellte für mich zwar keine unmittelbare Bedrohung dar – derartiges war mir an diesem Tage schon ein Dutzend Mal passiert. Was allerdings einen wesentlichen Unterschied machte war die Tatsache, dass noch während meines Abrollversuches die Ferse meines linken Fußes krachend vor meiner Stirn auftauchte. Da mir dieser Freiheitsgrad gänzlich unbekannt war und ich mir der mechanischen Unmöglichkeit bewusst wurde, war es mir möglich, die Diagnose einer Fraktur noch vor dem Zehntelsekunden später einsetzenden Schmerz zu stellen.
Erschreckend waren unmittelbar folgend meine eigenen Schreie – ein emotionaler Cocktail aus Schmerz, Wut, Verzweifelung, Panik und Vorahnung dessen, was nun zwangsläufig folgen würde... Ein amerikanischer Skifahrer bremste dicht neben mir und fragte, „if he could help me“. Ich bat ihn vermutlich leicht hysterisch „to call the rescue, oneoneseven“. In Kenntnis meines genommenen Schadens erwähnte ich zudem den Wunsch eines „Helicopters“. Aber wenn man die Amerikaner mal braucht, haben sie natürlich kein Telefon dabei und so war ich mehr als froh, meine Begleiter zurückkehren zu sehen.

Die Pistenrettung war verständigt und mir blieb zwischenzeitlich nichts übrig, als mein linkes Knie zu fixieren und auf den Skiurlaub, meine Blödheit und die allgemeine Lage zu fluchen.
Umgeben von fähigen PJ- und AiP-Kollegen war die Erste Hilfe aber professionell und damit äußerst beruhigend. Inzwischen wusste ich, dass A.poplitea und Innervation meines Unterschenkels intakt waren und auch der Schnee unterhalb meines Beines keine rötliche Verfärbung annahm.
Wenige Minuten später trafen zwei Sanitäter der Pistenrettung ein. Nach einer kurzen Schilderung des Unfallherganges und dem aktuellen Status erfolgten mehrfache erfolglose und extrem schmerzhafte Versuche, mich in diverse Schienenmaterialien oder Transportschlitten umzulagern. Während ich nach ordentlicher Analgesie verlangte, versuchten mir verschiedene Stimmen einen Bänderriss oder aber Prellungen einzureden. Leider konnte ich im distalen Femurbereich ein deutliches Frakturfragment spüren, was neben den Schmerzen endlich & unausweichlich die Nachalarmierung des Rettungshubschraubers zur Folge hatte. Leider ging durch die Nachalarmierung und dem zunehmendem Nebel viel Zeit verloren und langsam begann der mich umgebende Schnee seine kühle Wirkung in Form unkontrollierter Muskelzuckungen auszuüben.

Nie zuvor hatte ich die rhythmischen Rotorgeräusche eines herannahenden Hubschraubers angenehmer empfunden als jetzt. Minuten später kniete neben mir ein kompetentes Notarztsystem, welches zu meiner Verwunderung und gleichzeitiger Beruhigung vertrautes Hochdeutsch sprach. Wie sich später herausstellte war der Notarzt am Klinikum Dortmund ansässig und als Saisonretter bei der Air Zermatt tätig.
Nach kurzer Übergabe und Absprache der verschiedenen Therapiemöglichkeiten entschied ich mich – teils aus Neugier, teils aus der guten Erfahrung in der präklinischen Notfallrettung – für eine Komposition aus Ketanest & Dormicum. Der venöse Zugang war schnell im Handrücken versenkt und die Wirkung des Ketanest setzte unmittelbar ein... (...) die Fortsetzung inkl. Flug, OP und Heimreise nach Deutschland folgt in den kommenden Ausgabe.

   
Autor(in): Daniel Lüdeling (daniel@luedeling.com)
  
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 7. MedNews (StudMed)

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In unserer neuen Rubrik "MedNews" stellt Euch die Redaktion der StudMed aus dem Springer Verlag wöchentlich drei Nachrichten aus der Medizin zur Verfügung. Zum kompletten Artikel gelangt Ihr, wenn Ihr am Ende der Einleitungen auf "Mehr..." klickt. Die ausführlichen Artikel sind dann im Sponsored Room "StudMed" bei Medi-Learn zu finden.

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 >> Handschuh mit künstlichen Muskeln entwickelt (9-Jan-2003)
 

Ein Handschuh, der mit muskelähnlichen Fasern versehen ist, soll die Genesung von Patienten nach einer Handoperation verbessern. Die künstlichen Muskeln werden dabei von einer speziell entwickelten Salz-Flüssigkeit unterstützt, die deren Leistungsfähigkeit um das tausendfache steigert. Mehr...

 
 >> Enzyme machen Bäcker krank (9-Jan-2003)
 

Schön lockeres Brot verdanken wir nicht nur dem Können der Bäcker, sondern auch Enzymen aus Schimmelpilzen. Auf diese Backhilfen reagieren jedoch viele Bäcker allergisch. Eine Untersuchung des RUB-Instituts für Arbeitsmedizin ergab, dass etwa jeder vierte unter Symptomen wie Hautreizungen oder Asthma zu leiden hat. Mehr...

 
 >> Zweites Gen für die Bildung von Serotonin entdeckt (9-Jan-2003)
 

Es sorgt für gute Laune, reguliert den Schlaf, den Appetit und den Blutdruck und hält den Darm in Bewegung - das Hormon Serotonin. Was geschieht, wenn der Organismus kein Serotonin mehr bilden kann? Dieser Frage sind Wissenschaftler nachgegangen und entdeckten dabei ein zweites Enzym für die Bildung des Hormons. Mehr...

 

   
Autor(in): Redaktion StudMed (redaktion@studmed.de)
  
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 8. Medi-Rätsel: Die Trilogie - dritter Teil

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Nach den beiden Kreuzworträtseln im November und Dezember fehlt zum Abschluss einer richtigen Trilogie natürlich noch ein drittes und letztes Rätsel. Hier also das Kreuzworträtsel aus dem Monat Januar mit rund 50 medizinischen Begriffen aus allen Studienabschnitten. Wir hoffen ihr habt Spass dabei und wünschen Euch für die Auslosung Ende Januar das nötige Quentchen Glück.

   Bild wird nur bei bestehender Internetverbindung gelanden!

Das Lösungswort bitte bis zum 31.01.2003 samt Eurer Kontakdaten (Name, Email, Adresse) per Email an raetsel@medi-learn.net. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Im Rätsel findet ihr auch Verweise zu den beiden letzten Rätseln. Wir werden Ende Januar/Anfang Februar nicht nur die Gewinner aus den 3 einzelnen Rätseln bekannt geben, sondern auch ein zusätzliches Gewinnspiel veranstalten, für das Lösungsbuchstaben aus den 3 einzelnen Monatsrätseln verwendet werden. Welche Buchstaben das sind und aus welchen Rätseln sie stammen, werden wir Ende Januar verkünden.
Zunächst einmal viel Spass mit dem Rätsel aus dem Januar, bei dessen Lösungswort euch vielleicht ein Bild aufgeht. Weiterhin enthalten ein Wunsch für Euch von uns.
Viel Spass und viel Glück! Nachfolgend die Internet-Links zu den Rätseln als MS Word- oder ADOBE-PDF-Dokument.

   
Autor(in): Redaktion Medi-Rätsel (raetsel@medi-learn.net)
  
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Rätsel im MS-Word-Format

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Rätsel als Adobe-PDF
  
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 9. Medi-Pics: Das Fotoalbum von und für Medizinstudenten

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Wir sind seitens der Redaktion wirklich gelinde gesagt begeistert: In der letzten Woche hatten wir Euch auf das neue virtuelle Fotoalbum unter http://www.medi-pics.de aufmerksam gemacht und gebeten, die ein oder andere schöne Fotoaufnahme für das virtuelle Album einzureichen und um gleichzeitig noch an einem kleinen Fotowettbewerb teilnehmen zu können.

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Das kann sich sehen lassen: Nach nur einer Woche sind schon mehr als 100 Fotos von Euch Online. Eines schöner als das andere! Und die Fotos, die Ihr geschickt habt, sind wirklich wunderschön: Ob Sonnenauf- und Untergänge in den verschiedensten Variationen, Anatomie am Lebenden, Spaziergang über den Broadway, Biochemie-Praktikum, Tierbilder, Strandfotos, Urlaubsschnappschüsse oder touristische Highlights: Bei diesen Bildern gerät man wirklich ins Schwärmen. Wir von der Redaktion fanden: Eure Fotos sind spitze! Und das Album ist längst nicht komplett: Es wartet natürlich - wie der Schimpanse oben, der gerade im Fotoalbum schmökert - schon auf weitere Aufnahmen von Euch, für die wir viel, viel Platz im virtuellen Fotalbum reserviert haben. Also, durchstöbert einmal Eure digitalen Fotos daheim und scheut Euch nicht, gelungene Schnappschüsse einzureichen.
Schickt Eure Fotos (alle gängigen Bildformate) einfach per Email an fotos@medi-learn.net
Alle (!) Bilder werden Online gestellt und sind innerhalb weniger Tage unter http://www.medi-pics.de verfügbar. Aus der Gesamtzahl an Fotos werden wir in einigen Wochen mit Hilfe einer Jury die drei interessantesten und schönsten Aufnahmen mit Sachpreisen belohnen.

Aber erst einmal möchten wir weiter ins Schwärmen geraten bei Euren schönen Bildern - helft Ihr mit?

   
Autor(in): Redaktion Medi-Pics (fotos@medi-learn.net)
  
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