28.01.03

Ausgabe 152/03

Anzeige: Der neue Grehn "Augenheilkunde" schärft den Blick für's Wesentliche.
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Medi -Learn

Die Onlinezeitung von Medi-Learn.net
Medi-Zeitung

Medi -Learn

(in Kooperation mit dem Springer Verlag und der Deutschen Ärzte-Versicherung)


Alle Tiere wissen es, nur der Mensch nicht, daß das höchste Lebensziel Freude ist.
(Samuel Butler der Ältere (1612 - 1680), englischer Satiriker)


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 Editorial
  

Hallo zusammen,
einige von Euch stecken sicherlich im 'Endsemester-Lern-Klausuren-Stress', andere geniessen ruhigere Phasen im Semester und mancher kümmert sich um Bewerbungen. Für die Klausur- und Lerngeplagten drücken wir die Daumen (*daumendrück*), den anderen gönnen wir die verdienten ruhigeren Phasen und manchem das nötige Quentchen Glück bei der Bewerbung um eine neue Stelle.

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Für alle hier ein kurzer Überblick zum 'Lesefutter' für Euch: Narkoseerfahrungen live berichtet, das neue Startseiten-Layout der Medi-Jobbörse, unser kleines, neues Fortsetzungsschreibspiel, die vielen schönen Fotos für das virtuelle Fotoalbum Medi-Pics oder eure Meinung zur neuen Approbationsordnung. Wir hoffen, ihr findet ein wenig Spass und Unterhaltung mit dieser neuen Ausgabe der Onlinezeitung.

Bis bald
Jens, Marlies und Christian
Redaktion Medi-Learn

P.S.: Der Einsendeschluss für den dritten und letzten Teil der Rätsel-Trilogie liegt noch ein paar Tage entfernt - wer noch also kreuzworträtseln möchte.... [Kreuzworträtsel Teil 3].

  

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 Inhalt (jetzt auch anklickbar)
1.Nie wieder Ketanest - Teil 2
2.Medi-Pics.de - es lohnt sich, einen Blick zu riskieren
3.To be continued - Die Fortsetzungsstory im Forum
  
4.Medi-Jobboerse.de - der Jobticker
5.Approbationsordnung - Deine Meinung zählt
6.Leben und Arbeiten in Zentralafrika
  
7.Gelauscht: Was ist los im Forum?
8.Gestöbert im Archiv der Onlinezeitung
9.Impressum / Abofunktionen / Mitarbeit

Für den Fall, dass die Onlinezeitung nicht korrekt angezeigt wird, ist sie nocheinmal komplett Online verfügbar! 
Hier die Adresse http://www.medi-learn.info/seiten/onlinezeitung/1/126/index.shtml
  

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 1. Nie wieder Ketanest - Teil 2

- zurück zum Inhalt -

  

In der letzten Ausgabe der Onlinezeitung hatte Daniel Lüdeling ( http://www.rippenspreizer.de ) über seine Erfahrungen und Eindrücke im Rahmen einer Narkose (Oberschenkelfraktur im Ski-Urlaub) berichtet. Der dabei verwendete Narkosestoff ist Ketanest – ein LSD-Derivat in der Gruppe der psychedelischen Narkosemittel, das in der Drogenszene und seit 1965 im klinischen Einsatz ist.

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Ketanest zeichnet sich vor allem durch seine dissoziative Anästhesie und dadurch gute Analgesie ohne signifikante Gefahr einer Atemdepression aus. Der 'Erfahrungsbreicht' von Daniel stiess auf reichlich Interesse, wie zahlreiche Zuschriften belegen.

Einige Auszüge:

  • Deinen Artikel über die Ketanest-Wirkung finde ich spitze ! Ich hoffe, dass es Dir wieder besser geht. Bis bald (Konrad, Mainz)

  • Kann Deine Erfahrungen gut nachvollziehen, mir ist vor einigen Jahren ähnliches passiert. Es ist interessant zu lesen, wie ein Mediziner das ganze  Procedere erlebt und so wie Du es schreibst ist man hautnah dabei. Vielen Dank für die gute (und wirklich spannende) Unterhaltung! (Matthias, Hamburg)

  • Eine der interessantesten Eigenerfahrungsberichte. Hab Deinen Ketanestartikel mit grosser Spannung gelesen. Wann kommt die Fortsetzung? (Steffi aus Ulm)

Hier wie gewünscht und angekündigt die Fortsetzung:
Die Spinalanästhesie durchflutete meinen Körper unterhalb des Bauchnabels mit einem äußerst angenehmen weichen und zart kribbelnden Wärmegefühl und während das Operationsgebiet umfassend abgeklebt wurde versetzten mich Dormicum und sanfte klassische Musik in einen flachen aber angenehmen Schlaf. Phasenweise wurde ich etwas wacher, stellte verwundert fest dass meine Beine zwar weit zu den Seiten ausgelagert waren, ich sie aber deutlich in einer parallel nebeneinander liegenden Position wahrnahm. Meine Arme zitterten und die Geräusche rund um mein linkes Bein empfand ich zunehmend als unangenehm, aber auch hier vermag Dormicum ausreichend Abhilfe zu verschaffen.

Nach einer knappen Stunde wurde ich umgelagert und fand mich wenige Augenblicke später in einem Schweizer Vierbettzimmer wieder. Die Nacht war kurz und traumlos, nahezu im Stundentakt wurden Blutdruck und Frequenz gemessen und Dank der Spinalanästhesie war ich noch bis in den späten Vormittag schmerzfrei und zufrieden. In den folgenden Tagen hatte ich das Privileg, kleine aber feine Unterschiede in der Schweizer Gesundheitsversorgung kennen zulernen: Krankenschwestern sind Pflegefachfrauen, diese sind personaltechnisch auch üppiger vertreten als in deutschen Krankenhäusern. Zu ihren Aufgaben gehören neben Blutabnahme und Verbandwechsel auch Antibiose- und Transfusionstherapie. Letztere hatte ich dann am 4. postoperativen Tag und einem Hb von 7,3 auch dringend nötig. Nicht nur ohne den üblichen Bed-Side.Test ein komisches Gefühl.

In diesen Tagen erhielt ich ebenfalls die Möglichkeit, das theoretisch erlernte Nebenwirkungsspektrum diverser Analgetika und Eisenpräparate durch praktische Eigenerfahrung zu festigen. An Essen war kaum mehr zu denken, dauerhafte Übelkeit & Erbrechen dank Tramal, eiseninduzierte Obstipation und massive Diurese aufgrund der permanenten Infusionen. Der häufige Toilettengang inkl. Obstipation ist bei frischer Marknagelung und einem Hb von 7,3 wirklich keine Freude! Der Blutverlust machte sich neben Schwindel und dauerhafter Müdigkeit noch durch ein massives Hämatom vom Trochanter bis kurz vor dem Knöchel – quasi die gesamte Beinrückseite – bemerkbar. Als hätte eine Planierraupe mehrfach auf meinem linken Bein das Einparken geübt! Überhaupt war die Schwellung im Bereich Oberschenkel und Knie gewaltig, da half nur Kühlen, Lymphdrainage und  Wehklagen. Nach den zwei EK´s ging es mir sprunghaft deutlich besser, kleine physiotherapeutische Erfolge könnten ausgebaut werden; inzwischen schaffte ich die Morgentoilette ohne fremde Hilfe, ein erstes Duschen war möglich, zwar im Sitzen aber immerhin! Mit einem Rollstuhl erkundete ich die Eingangsbereich und gegen Ende meines Krankenhausaufenthaltes hatte ich unter der strengen Kontrolle der Physiotherapie auch meine ersten Geherfolge auf der Treppe gemeistert. Täglich gegen 17 Uhr kam meine Freundin von der Piste und versorgte mich nach knapp einstündiger Busfahrt mit allem, was ich für Leib und Wohlbefinden benötigte: Zeitschriften, Fruchtsäfte, Zahnbürste.

Bei der alltäglichen Visite wähnte ich mich nun Dank meines Studiums klar im Vorteil – im Gegensatz zu meinen Zimmernachbarn hätte ich zumindest theoretisch den Inhalt der Fachsimpelei verstehen können, wäre da nicht die Eigenart Schweizer Mundart. Mit den Tagen aber reifte mein Verständnis für die Aussprache und so gehörte es nach der Visite zu meiner unfreiwilligen Aufgabe, die durch ärztlichen Zeitmangel unbefriedigend oder gar nicht beantwortete Fragen  meiner Zimmerkollegen näher zu beantworten. So konnte immerhin der Tramalbedarf und die daraus resultierende Übelkeit meines Bettnachbarn auf Null reduziert werden, da er mich auf „diesen komischen Schlauch in seinem Rücken“ aufmerksam machte. Dank des in Vergessenheit geratenen Periduralkatheters konnte die Anästhesie somit eine deutlich effizientere Analgesie anbieten...Nach einer knappen Woche dann näherte sich der Tag der Entlassung. Da ich nicht ausreichend Auslandsversichert war – die Schweiz ist eben nicht Teil der EU – musst ich auf die langjähige gute Beziehung zu meiner Rettungsdienstteilzeitarbeitsstätte, der ASB – DRK gGmbH Bielefeld zurückgreifen. Dank eines finanziell fairen Angebotes wurde so mein Rücktransport liegend eingeleitet und zwei gute Freunde machten sich auf den Weg ins verschneite Wallis. Glücklich dem Krankenhaus zu entkommen bedankte ich mich natürlich brav bei allen Beteiligten mit diversen Cartoons und genoss die 8stündige Rückfahrt im komfortablen KTW. Wohlbehalten und schmerzfrei traf ich am späten Abend des 21.Dezembers in Essen ein.

Inzwischen sind knappe 3 Wochen vergangen, mir geht es den Umständen entsprechend ganz gut, Weihnachten, Geburtstag und Silvester sind überstanden und nun wird sich zeigen, wie mein weiteres PJ, der Alltag und vielerlei Kleinkram zu meistern ist. Glücklicherweise wird all dies erleichtert durch die Unterstützung meiner Freundin, der Familie und meinen Freunden.Der Marknagel wird frühestens nach 2 Jahren meinen Oberschenkel wieder verlassen und danach dürfte zumindest der linke Femur nicht mehr brechen!

   
Autor(in): Daniel Lüdeling (daniel@luedeling.com)
  
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Die komplette Erzählung inkl. der Röntgen-Bilder als ADOBE-PDF
  
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 2. www.Medi-Pics.de - es lohnt sich, einen Blick zu riskieren

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Wer von euch war noch niemals in New York? Wer hatte bislang nicht das Glück, im fünften Kontinent die Füsse auf den Boden setzen zu dürfen? Und für die weiblichen Leserinnen: wer hat schon länger keine Rose mehr bekommen? Wer von euch wusste bislang nicht, was ein Quati ist? Das Foto rechts haben wir übringens auf der Ostseeinsel Fehmarn an einem kalten Sonntag in jüngster Vergangenheit aufgenommen.

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Fehmarn liegt in greifbarer Entfernung. Wenn ihr die Skyline von New York oder aber den Broadway betrachten, den Kängurus in Australien guten Tag sagen, eine Rose bewundern oder das Wiesel Brasiliens, den Quati, anschauen möchtet - im virtuellen Fotoalbum unter www.medi-pics.de gibt es diese und weitere Aufnahmen, die zum Träumen und Schwärmen anregen. Wir sind immer noch fasziniert von den zahlreichen schönen Fotos, die ihr für das virtuelle Fotoalbum bislang eingereicht habt. Über 250 thematisch bunt gemischte Aufnahmen warten unter http://www.medi-pics.de darauf, von euch ins Visier genommen zu werden.

Der Fotowettbewerb ist mit heutigem Datum abgeschlossen. Eine Jury aus 5 Redaktionsmitgliedern wird im Laufe dieser Woche die 3 Fotos auswählen, die mit einer Buchprämie belohnt werden. Die Gewinner des Fotowettbewerbes werden wir in der nächsten Onlinezeitung bekannt geben.

Unabhängig vom Fotowettbewerb könnt ihr natürlich weiterhin eure Schnappschüsse per Email an fotos@medi-learn.net einreichen.

Insbesondere Motive aus dem studentischen Leben sind bislang noch etwas spärlich vertreten. Wenn ihr also Bilder von euren Unis, aus Hörsaal, Präparier- oder Untersuchungskurs zur Hand habt, reicht sie einfach für www.medi-pics.de ein. Wir fänden es einmal interessant zu sehen, wie ihr so euren Studienalltag verbringt und freuen uns schon auf Aufnahmen zum Themenbereich "Uni and more". Viel Spass mit den Fotos und danke für eure rege Teilnahme!

   
Autor(in): Redaktion Medi-Pics (fotos@medi-learn.net)
  
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Emailadresse zum Einsenden Eurer Fotos

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Das virtuelle Fotoalbum
  
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 3. To be continued - Die Fortsetzungsstory im Forum

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Ohnmächtig im Audimax der Uni Greifswald während der ersten Anatomievorlesung zu werden und anschliessend auf dem Sofa des Anatomen aufzuwachen - wer hätte gedacht, dass die kleine Fortsetzungsstory von Susi Wegner aus Hamburg schon nach wenigen Abschnitten einen derartigen Verlauf nimmt. Das Bild rechts stammt von luckyblue und zeigt 'Downtown Greifswald', in der Susi ihren 'Erstsemesterabend' verbringt.

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Susi Wegner ist die Hauptperson in unserer neuen Fortsetzungsstory im Forum "Reise nach Morbusien" in den Medi-Foren. Susi stammt aus Hamburg und beginnt gerade ihr Medizinstudium. Jeder kann etwas zur Reise von Susi vom ZVS-Bescheid zum Physikum, und wenn ihr mögt auch noch darüberhinaus, beitragen. Besondere schreiberische Begabung ist nicht erforderlich, schreibt einfach so wie ihr bislang immer geschrieben habt.Die Themen können aus dem Studienalltag oder aus aus dem menschlichen Umfeld stammen, ihr könnt Gedanken von Susi über ihr Studium wiedergeben oder Szenen, wie sie sich im Semester ereignen, darstellen, um nur einige allgemeine Richtungen vorzugeben.

Wir möchten die Geschichte von Susi zusammen mit euch absatz- und abschnittsweise schreiben. Diese Fortsetzungsstory greift ein kleines Schreibspiel auf, bei dem jeder von euch je nach Lust, Laune und Zeit mitmachen und die Handlung der Geschichte bestimmen kann. Das Spiel funktioniert so: man nimmt den speziellen Wunsch des Schreibers der letzten Passage, wie sich die Geschichte weiterentwickeln und was als nächstes passieren soll, auf. Mit dieser leichten inhaltlichen Vorgabe kann man die Geschichte nun nach eigener Fantasie durch einen kurzen Beitrag (1 bis 3 Absätze) fortsetzen. Am Schluss seines Absatzes kann man seinerseits einen Wunsch aussprechen, wie die Story von Susi weitergehen soll. So bleibt es immer wieder spannend, was als nächstes passiert. Die Regeln und Hinweise sind auch in den Medi-Foren im Forum "Reise nach Morbusien" näher erläutert.
Susi lag eine Weile bewusstlos nach der ersten Anatomie-Vorlesung im Büro ihres Anatomie-Professors und kommt gerade zu sich. Wie die Geschichte ab hier für einen kurzen Abschnitt weitergeht, kannst Du bestimmen.
Hier zum Einlesen der Beginn der Story, die zur Vervollständigung auf euer Mitmachen wartet:


To be continued - Beginn des Fortsetzungsschreibspiels

Nichts mehr zu ändern: Der Brief an die ZVS
"Hm", dachte Sie bei sich, "Abizeugnis, ZVS-Bogen und die anderen wichtigen Papiere habe ich nun dreimal gecheckt, alles kompletti", und faltete den Brief zu. Ob sie ihn doch noch einmal aufmachen sollte? Nein, endgültig nein. Mit Ihrem Lieblingskugelschreiber adressierte Susi den Brief an die ZVS in Dortmund, Briefmarke drauf und ab zum Postamt. Richtig glücklich war sie bei dem Gefühl, bald mit ihrem Wunschstudium Medizin so die ZVS will anfangen zu dürfen. Sie zog ihre Regenjacke an, da es heute Bindfäden regnete und hatte gerade die Türklinke in der Hand, als plötzlich das Telefon klingelte.

Ein Anruf von Volker – soll Susi doch nicht Medizin studieren?
Erst wollte sie gar nicht den Hörer abnehmen. Aber sie drehte nochmal um.
"Hallo?" "Hallo Susi!, ich bin´s Volker, kennst Du mich überhaupt noch?"
"Volker?....Klar! Volker! Hallo, wie geht´s Dir? Ich habe gehört, Du studierst in Regensburg Medizin?"
Und so erzählte Volker von seinem Studium und seinem ersten Examen, das er gerade bestanden hatte. Und auch Susi berichtete, daß sie gerade auf dem Weg war, ihre Bewerbung wegzuschicken. Da stockte Volker ein wenig. "Bist Du Dir wirklich sicher, daß Du das willst? Ich würde nicht noch einmal Medizin anfangen....."
"Aber warum?" , fragte Susi. "Es ist mein absolutes Wunschstudium! Warum würdest Du es nicht nocheinmal machen?"

„Mag ja alles sein, aber ich kann mir echt nix anderes vorstellen...“
"Naja" sagte Volker stockend "Du weißt doch, mein Leistungssport damals? Also dafür hab ich überhaupt keine Zeit mehr und Freunde hab ich auch kaum mehr welche außerhalb der Uni, weil das alles echt stressig ist". Nach kurzem Stirnrunzeln sagte Susi " Mag ja alles sein, aber ich kann mir echt nix anderes vorstellen, vielleicht oder hoffentlich kann man das auch anders hinbekommen. Herzlichen Glückwunsch zum Examen, aber ich muß jetzt wirklich los !". Damit war das kurze Gespräch beendet, an das Susi noch öfter denken sollte. Aber jetzt machte sie sich erst einmal auf, den Anfang ihrer Karriere in einen Postschlitz zu stopfen...

<<< zur Fortsetzung und zum Mitmachen hier klicken >>>


   
Autor(in): Jens Plasger (jens.plasger@medi-learn.net)
  
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zum Fortsetzungsschreibspiel
  
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 4. Medi-Jobboerse.de - der Jobticker

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Wir haben die Rezeption, also die Eingangshalle der http://www.medi-jobboerse.de neu für Euch hergerichtet und etwas übersichtlicher gestaltet. Der Bereich der Stellengesuche ist derzeit etwas unterrepräsentiert. Vielleicht nutzt auch ihr die kostenlose Möglichkeit, wöchentlich an eine nicht unerhebliche Zahl von stellenvergebenden Institutionen, die wir mit Jobboerse und Onlinezeitung erreichen, euer Stellengesuch einzutragen. Oftmals ist die neue Stelle, mit der man nicht gerechnet hätte, ja nur einen Mausklick und ein paar Tastaturanschläge am PC für das Stellengesuch entfernt.

Wie immer an dieser Stelle hier nun die neuesten Stellenanzeigen aus unserer Jobbörse, in der sich insgesamt über 100 Angebote wie Gesuche befinden.

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Die neuesten Einträge

  

   

Assistenzarztstelle gesucht

Stellengesuche/Assistenzarzt-Stellen

Assistenzärztin/Assistenzarzt Neurologie

Stellenangebote/Assistenzarzt-Stellen

AiP Neurologie

Stellenangebote/AiP-Stellen

Mechanismen der Präsentation allogener Erythrozytenantigene im Rahmen der Hämotherapie

Stellenangebote/Doktorarbeiten

Freie Mitarbeiter für bundesweite mobile Leistungsdiagnosen (Fitnessbereich)

Stellenangebote/Jobs_in_alternativen_Berufsfeldern

AiP Pädiatrie, Kinderchirurgie

Stellengesuche/AiP-Stellen

Projektleiter (m/w) medizinische Forschungsnetze

Stellenangebote/Jobs_in_alternativen_Berufsfeldern

ÄiP/AiP Dermatologie/Allergie

Stellenangebote/AiP-Stellen

AIP-Stelle, Innere, ab 05.2003, Raum Köln

Stellengesuche/AiP-Stellen

Assistenzarzt / -ärztin Chirurgie

Stellenangebote/Assistenzarzt-Stellen

Assistenzarzt, -ärztin Innere Medizin

Stellenangebote/Assistenzarzt-Stellen


   
Autor(in): Redaktion Medi-Jobboerse (redaktion@medi-jobboerse.de)
  
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 5. Kurz gemeldet: Approbationsordnung - Deine Meinung zählt

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Sie ist in aller Munde: die neue Approbationsordnung. Im Forum habt ihr die Gelegenheit, Punkte als Anregung, Kritik oder Ergänzung einzubringen: 'stellt euch vor, ihr sitzt in einer Kommission bei Frau Schmidt und hättet Gelegenheit, eure Meinung zu sagen', so leitet Dr. Raddatz einen Beitrag in den Medi-Foren ein, der auf eure Meinung wartet. Dr. Raddatz ('Vater des ambulanten Operierens' mit der ersten ambulanten Blinddarm-OP 1989) engagiert sich seit längerem in unterschiedlichen Gremien.

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Er wird Mitte Februar in Berlin in Sachen gesundheitspolitischer Aktivitäten mit Experten aus der Gesundheitspolitik treffen und hätte dazu gerne ein studentisches Meinungsbild zur AppOrdng im Gepäck gehabt. Wie ich die Leser dieser Zeitung und die Forumsbesucher einschätze, gibt es sicherlich einige, die bereit sind, diesen Koffer mit einigen Gepäckstücken aus der Sicht von Studierenden zu packen. Und wer sich vorab zum Thema, das alle betrifft, noch belesen möchte, findet dazu im Forum Approbationsordnung weitere Informationen. Wir sind gespannt auf Eure durch die Brille eines Studenten betrachteten Gepäckstücke zum Thema 'Neue Approbationsordnung'

   
Autor(in): Jens Plasger (jens.plasger@medi-learn.net)
  
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Approbationsordnung - Dein Beitrag
  
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 6. Leben und Arbeiten in Zentralafrika

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Famulatur in Nigeria
Als ich aus Nigeria wiederkam wurde ich von meinen Eltern, Freunden und Kommilitonen natürlich gleich gefragt. „Na Lars, wie war´s?“ und ich wusste auf diese Frage so schnell keine Antwort. Meine Zeit in Nigeria war freilich sehr schön und interessant, aber ich fühlte mich auch in den 6 Wochen wie in eine andere Welt versetzt und erlebte ständig ein Wechselbad der Gefühle.

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Sehr schnell fällt einem auch auf, dass die sogenannten Deutschen Tugenden Ordnung, Pünktlichkeit und Verlässlichkeit im Grunde hier kaum ausgebildet sind und somit viele kleine Sachen schnell zu großen Problemen werden. Außerdem sollte man seine Hoffnungen besser daheim lassen, die man vielleicht mit dem Spruch von Omas oder Tanten „Afrika ist sooo schön.“ verbindet. Was hier schön ist, wird für Touristen schön gemacht. Ich erlaube mir nach meinem dritten Afrikaaufenthalt zu sagen, dass sich diese Orte leider auch auf wenige Gebiete in Afrika beschränken, wie Nationalparks, Strände, Hotelanlagen und Touristenhochburgen auf Sansibar, in Südafrika oder Marokko. Doch hier in Nigeria gibt es praktisch keine Touristen und die Menschen legen auch nicht gerade viel Wert darauf, Nigeria touristenfreundlicher zu gestalten. Das Land ist größtenteils gefährlich, laut und dreckig und es erfordert von seinen Besuchern ein gehöriges Maß an Toleranz, Anpassungsvermögen und Gutmütigkeit.

Ich habe diese zugegebenermaßen etwas drastische Einleitung für meinen Famulaturbericht gewählt, damit sich jeder Kommilitonen, der mit dem Gedanken eine Famulatur im nicht Touristen - Afrika zu absolvieren, auch bewusst sein sollte, dass er speziell in Nigeria auf eine Mentalität trifft, die man sich vorher nicht hätte träumen lassen. Ich getraue mir das so zu schreiben, weil ich bereits im Vorfeld schon in Tansania und Äthiopien sowie in Nepal war, aber dort nicht auf solche unerwarteten Schwierigkeiten gestoßen bin, wie hier in Nigeria.

Land, Leute, Kultur, Politik und Wirtschaft
Nigeria ist insgesamt gesehen eines der reichsten Länder Afrikas und zudem der zweitgrößte Erdölexporteur des Kontinents. Leider ist dieses Geld nur in den Händen weniger Leute. So ist es verständlich, dass hier die Schere zwischen arm und reich besonders weit auseinander klafft. Das ist auch ein Grund dafür, dass es hier eine sehr hohe Kriminalitätsrate gibt und man sich in Lagos speziell nachts nicht auf der Straße bewegen sollte. Es gibt zwar auch sehr viele Soldaten oder Polizisten und Leute, die so aussehen, aber sie tragen alle ein Gewehr bei sich, so dass man sich auch in deren Gegenwart nicht unbedingt sicher gefühlt hat. Zu oft habe ich gesehen, wie die Gewehre zum schlagen oder schießen eingesetzt wurden. Das ist auch ein Punkt an den ich mich erst gewöhnen musste, denn die Nigerianer sind ausgesprochen emotional, so das eine kleine verbale Auseinandersetzung schnell in einem Handgemenge endet. Zudem muss man ständig Kontrollen durch Armee oder Polizei über sich ergehen lassen und kommt dabei nicht um ein „Trinkgeld“ herum. Beim Thema Geld sollte man auch ein gesundes Misstrauen bewahren, sonst ist es sehr schnell alle. Nigeria ist nicht unbedingt ein teures Land, aber Weiße werden dort grundsätzlich als Reiche angesehen, die für jeden Nigerianer mal ein paar Dollar übrig haben sollten. So wird zum einen ständig versucht das Vier- bis Fünffache des normalen Preises zu verlangen oder man muss immer wieder für Dienstleistungen oder Hilfen aller Art Geld bezahlen. Das führte dann zwangsweise dazu, dass ich bei jeder Bitte oder jedem Geschäft das Gefühl hatte übers Ohr gehauen worden zu sein. Außerdem habe ich zumindest in Lagos nur sehr wenig Herzlichkeit empfunden, was sich aber dann bei meiner zweiwöchigen Reise durch den Norden des Landes etwas geändert hat.

Sehr eigenartig ist auch das Verhältnis der Nigerianer zu Gott. Es gibt in Nigeria 45% Muslime (v.a. im Norden), 26% Protestanten, 12% Katholiken und 11% afrikanische Christen (v.a. im Süden), die allesamt einen sehr starken, tief verwurzelten Glauben haben und ihr gesamtes Leben als „von Gott gelenkt“ ansehen. Selbst im Krankenhaus und unter den Ärzten ist die Meinung vorherrschend, dass nicht sie, sondern Gott die Krankheiten heilt und wenn dies bei einem Patienten nicht gut funktioniert, war er eben kein guter Gläubiger – ärztliche Fehler sind somit ausgeschlossen. Genauso emotional, wie die Menschen auf der Straße sind, geht es auch in den Kirchen zu, wo viele in richtige Extase beim Beten geraten Nigeria, mit der Hauptstadt Abuja, hat eine Fläche von 910 770 km² und es gab nach der Volkszählung 1991 88 514 501 Nigerianer mit insgesamt 434 Ethnien: 21% Hausa-Fulani im Norden, 18% Ibo, 6% Ibibio, usw. im Südosten, 21% Yoruba, im Südwesten sowie Nomaden (Fulani). In dieser Mischung verschiedenster Religionen und Stammesgeschichten liegt auch Nigerias größtes Problem, so dass es kaum Einigkeit, Vertrauen und Frieden gibt und des öfteren kleinere Streiterein schnell eskalieren. Aufgrund dieser immer wieder aufflammenden Stammesfehden gibt es im Land cirka 5000–50000 Binnenflüchtlinge. Die Amtssprache ist Englisch, was die Kommunikation sehr einfach macht. Allerdings werden insbesondere im Norden die Stammessprache Hausa gesprochen. Die Bevölkerungsdichte ist mit 132 Menschen/ km² für Afrika sehr hoch, so dass inzwischen jeder 5. Afrikaner ein Nigerianer ist. Dieser Umstand bringt ebenfalls viele Probleme mit sich und auch der Anteil der Menschen unter der Armutsgrenze beträgt rund 70%. Negativ trägt dazu auch die Analphabetenrate der Erwachsenen von 38,90 % bei.

Die Staatsform in Nigeria ist eine Präsidiale Bundesrepublik mit einem Repräsentantenhaus und zur Zeit 4 mitregierenden Parteien. Nigeria erlangte als ehemalige britische Kolonie 1960 die Unabhängigkeit und besteht seit dem aus 36 Bundesstaaten mit dem Regierungschef Olusegun Obasanjo, seit dem 29.5.1999. Die wirtschaftliche Lage Nigerias ist desolat und wird bestimmt durch ein geringes Wirtschaftswachstum, Monostruktur (Öl und Gas), geringe ausländische Direktinvestitionen, mangelnde Infrastruktur, hohe Arbeitslosigkeit (geschätzt auf 50 %), ein Pro-Kopf-Einkommen unter 300 USD p.a. (75 % der Bevölkerung leben von weniger als 1 USD/Tag) und die ausufernde Korruption. Die Wirtschaftsstruktur befindet sich jedoch im Umbruch. Ein umfangreiches Privatisierungsprogramm kommt allerdings nur schleppend voran und sozialstaatliche Elemente werden nur zögerlich eingeführt bzw. wiederbelebt. Wirtschaftlich hängt Nigeria an seinen Reserven an Erdöl, deren Erträge jedoch jährlich sinken. Wichtigste Wirtschaftszweige sind der Öl- und Gassektor trägt mit ca. 10,4 % Beitrag zum Bruttoinlandsprodukt (BIP) bei, der Agrarsektor 36,4 %, der Handel 11,6 %.Dagegen gibt es hier kaum Touristenreiseverkehr. Es verlaufen sich gerade einmal 800000 Urlauber hierher, wogegen rund 8 Millionen nach Südafrika reisen. Studenten haben zwar eine fast kostenfreie Ausbildung bis zum Studienabschluss, aber ein Grossteil der intellektuellen Elite des Landes geht danach ins Ausland kommt selten wieder zurück. Ich hatte jedoch das Glück zwei Ärzte kennengelernt zu haben, die beide ihr Studium und die Facharztausbildung in Deutschland absolvierten.

(...) Die Fortsetzung des Artikels findet Ihr in der kommenden Onlinezeitung. Für weitere Fragen oder Kontakte stehe ich gern zur Verfügung:
Lars Homagk: laho@gmx.net

   
Autor(in): Lars Homagk (laho@gmx.net)
  
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 7. Gelauscht: Was ist los im Forum?

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Mit mehr als 500 Beiträgen in der Woche findet man in den Medi-Foren zu fast allen Themen den richtigen Gesprächspartner. In der neuen Rubrik "Gelauscht" wollen wir Euch in der Onlinezeitung über einige der Diskussionsthemen auf dem Laufenden halten. Vielleicht findet Ihr das ein oder andere Thema, das Euch auch interessiert - ein Klick und Ihr seid mit dabei:

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 8. Gestöbert im Archiv der Onlinezeitung

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Seit mehr als 2 Jahren wird die Onlinezeitung an eine wachsende Zahl von Abonnenten verschickt, die über diese lange Zeit auch viele interessante Artikel beigesteuert haben. Wir haben uns in das Archiv begeben und stellen Euch in der neuen Rubrik 'Gestöbert' pro Woche jeweils einen interessanten Artikel vor. Diese Woche: 'Allgemein- und Gefäßchirurgie in Honolulu' von Stefanie Vedecnik.

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 9. Impressum / Abofunktionen / Mitarbeit

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Folgende Personen arbeiten regelmäßig oder zeitweise an der Onlinezeitung:
Ilka Markmann, Redakteurin, Marlies Lehmkuhl, Redakteurin, Daniel Luedeling, Redakteur, Peter Artz, Redakteur, Franziska Böhm, Redakteurin, Susanne Kirscht, Redakteurin, Andreas Bussmeyer, Redakteur, Jascha Hellberg, Redakteur, Christian Weier, Redakteur, Jens Plasger, Redakteur, Stan, Reporter für Extremeinsätze, Arne Beckendorf, Buchrezensionen und Lokal Hannover, Andrea Clemens, Lokalbereich Uni Köln, Astrid Stumpf, Lokalbereich Uni Münster, Benedikt Bader, Lokalbereich Uni München, Bettina Kiep, Lokalbereich Uni Mainz, Cordula Sachse, Lokalbereich Uni Greifswald, Daniela Prause, Lokalbereich Uni Göttingen, Eike Beyer, Lokalbereich Uni Essen, Eva Skalsky ,Lokalbereich Uni Zürich, Franziska Thieme, Lokalbereich Uni Innsbruck, Katharina Ruether, Lokalbereich Uni Regensburg, Kristina Krüger, Lokalbereich Uni Hannover, Pia Paul, Lokalbereich Uni Witten, Stefanie Schmölke, Lokalbereich Uni Frankfurt, Tobias Schmeinck, Lokalbereich Uni Münster

  
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Mitarbeit:
Wenn Du Interesse an der Mitarbeit im Medi-Learn.net Team hast, schreib einfach eine Email an Ilka - von Ihr erfährst Du alles weitere: ilka.markmann@medi-learn.net 

  

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