04.02.03

Ausgabe 153/03

Anzeige: Der neue Grehn "Augenheilkunde" schärft den Blick für's Wesentliche.
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Die Onlinezeitung von Medi-Learn.net
Medi-Zeitung

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(in Kooperation mit dem Springer Verlag und der Deutschen Ärzte-Versicherung)


Bald wird es gleichgültig sein, ob man glücklich ist oder unglücklich, weil man für keines von beiden Zeit haben wird.
(Tennessee Williams (1911 - 1983), US-amerikanischer Dramatiker)


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 Editorial
  

Hallo zusammen,
über 300 tolle Fotos haben sich in unserem Fotowettbewerb angesammelt. Die Wahl fiel uns furchtbar schwer, denn sie sind auf ihr Art alle ein Gewinn, und es ergab sich in der Redaktion manche Debatte um die Podienplätze. Doch wir haben uns geeinigt, die Gewinner stehen fest! Wer sich zu den Glücklichen zählen kann, findet Ihr im Artikel weiter unten.

Bild wird nur bei bestehender Internetverbindung gelanden! Nachladen? Bitte F5 druecken!

Unser "Reiseland" der Woche scheint Afrika zu sein: Von Franziska erfahrt Ihr einiges von Südafrika und weiter unten gibt es die Fortsetzung von Lars' Nigeria- Famulatur.
Wer eifrig bei unserer Rätseltrilogie mitgemacht hat, der wird sich schon fragen, wie es dort weitergeht! Auch hier stehen die Gewinner fest und wer auch noch Lust hat, etwas zu gewinnen und seine kleinen grauen Zellen mal mit etwas anderem zu füttern als mit Lernstoff, der kann noch an unserem Abschluss-Rätsel teilnehmen. Wie das geht, erfahrt Ihr unten im Artikel.
Zusätzlich haben wir heute einen Gastartikel von Dr. Thomas Raddatz, der uns den geplanten Ärzte-TÜV vorstellt und ihn für uns unter die Lupe nimmt.
Eine Woche ist rum, und in unserer Jobbörse hat sich auch wieder einiges getan. Wer noch einen Job für dieses oder jenes sucht oder auch einen anzubieten hat, der sollte sich einmal unter www.medi-jobboerse.de umschauen.
Wir wünschen Euch viel Spaß beim Schmökern dieser Ausgabe und ein wenig Ablenkung im Lernstress.

In diesem Sinne bis zur nächsten Woche,
Jens, Marlies und Christian
Redaktion Medi-Learn

P.S.: Im heutigen P.S. erlauben wir uns aufgrund der zeitlichen Nähe zum 2. Stex einen Hinweis auf die Tabellenskripte zum 2. Stex zu geben, die kompakt das IMPP-Wissen zum Examen tabellarisch darstellen [zu den Tabellenskripten].

  

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 Inhalt (jetzt auch anklickbar)
1.Famulatur in Ubombo, Südafrika
2.Fotowettbewerb: Die Gewinner
3.Medi-Jobbörse: Der Jobticker
  
4.Der Ärzte-TÜV: ein Schwank in 3 Aufzügen
5.Leben und Arbeiten in Zentralafrika
6.Gelauscht: Was ist los im Forum?
  
7.Rätsel-Trilogie: Die Gewinner stehen fest
8.MedNews (StudMed)
9.Hartmannbund fordert sofortige Abschaffung des AiP
  
10.Impressum / Abofunktionen / Mitarbeit

Für den Fall, dass die Onlinezeitung nicht korrekt angezeigt wird, ist sie nocheinmal komplett Online verfügbar! 
Hier die Adresse http://www.medi-learn.info/seiten/onlinezeitung/1/126/index.shtml
  

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 1. Famulatur in Ubombo, Südafrika

- zurück zum Inhalt -

  

Sichtweisen südlich des Äquators

Vom 19.02.2001 bis 26.03.2002 befand ich mich zu einem Famulaturaufenthalt am Bethesda Hospital in Ubombo, Südafrika. Von diesem Krankenhaus erfuhr ich über eine Kommilitonin, die dort auch einige Wochen gearbeitet hat. Die Bewerbung um eine Famulaturstelle richtete ich etwa neun Monate im voraus direkt an den Superintendent des Hospitals. Die Zusage liess zwei Monate auf sich warten, aber immerhin kam sie, und so konnte ich dann im Februar meine Reise antreten.

   Bild wird nur bei bestehender Internetverbindung gelanden!

Vom student coordinator erhielt ich eine kurze „Gebrauchsanleitung“ für das Krankenhaus, so dass ich nicht ganz unvorbereitet ankommen sollte. Meine Anreise erfolgte über Johannesburg, von wo aus ich weiter nach Durban geflogen bin. Von hier aus ging es dann per Baz Bus (fährt nur an bestimmten Tagen) in nördliche Richtung nach Mkuze, was ungefähr 20 km von Ubombo entfernt ist. In Mkuze muss man sich um einen Weitertransport kümmern, was entweder Bus, Minibustaxi oder Taxi bedeutet. Wenn einem das zu unsicher erscheint, kann man auch einen der Ärzte um den Transport bitten.

Das Krankenhaus liegt in einer sehr ländlichen Umgebung, eingebettet in die Lebombo Moutains, hat 230 Betten und versorgt ca. 90000 Menschen in seinem Einzugsbereich. Man findet sechs Stationen (Male, Female, Paediatrics, Maternity, Isolation, TB) und ein Outpatient Department, welches am ehesten mit der Ambulanz in deutschen Krankenhäusern vergleichbar ist. Daneben werden vom Bethesda Hospital noch sieben entlegene Kliniken versorgt, die durch speziell trainierte Schwestern betreut werden. Einmal wöchentlich werden diese Clinics per Flugzeug oder Auto von einem Arzt besucht. Ihm werden die schweren Fälle, die von der Schwester nicht mehr beherrscht werden, vorgestellt. Das medizinische Personal umfasst acht Vollzeitärzte, von denen einer der Superindendent ist. Daneben gibt es über 200 Schwestern, einen Zahnarzt, einen Zahntechniker, Physiotherapeuten, Sozialarbeiter und eine Ernährungsberaterin. Zum Tagesablauf ist zu sagen, dass alles relativ gut durchstrukturiert war. In der Montagmorgenbesprechung wurde ein Wochenplan erstellt und die Ärzte den Aufgabenbereichen zugeteilt, z.B.: Klinikbesuche, Outpatient Department, Augensprechstunde, Sektionsfälle. Am Dienstag begann der Tag mit einer akademischen Visite, in der interessante Fälle vorgestellt und Behandlungsstrategien ausgetauscht wurden.

Der Mittwoch stand ganz im Zeichen des Operierens - Theatre day. Auf diesen Tag wurden alle planmässigen Operationen der einzelnen Stationen gelegt, so dass sich meist ein bunt gemixtes OP-Programm ergab. Der Donnerstagmorgen begann immer mit einer Fortbildung und einzig der Freitagmorgen hatte kein gemeinsames Pflichtprogramm. Nach den Besprechungen schloss sich die normale Stationsroutine an: Visiten, Untersuchungen, Anforderungsscheine ausfüllen, Befunde beurteilen, Behandlungspläne erstellen usw.. War die Stationsarbeit getan, gab es Tea Time und danach fand sich der grösste Teil der Ärzte im OPD ein. Die Versorgung der täglich durchschnittlich 100 Ambulanzpatienten sollte dann auch den Rest des Tages ausfüllen, wenn nicht gravierende Schwierigkeiten auf den Stationen auftraten. Was gab es nun für eine deutsche Famulantin zu sehen oder zu tun? Da während meines Aufenthaltes keine anderen Studenten am Krankenhaus waren, hatte ich die volle Entscheidungsgewalt darüber, was ich gerne machen wollte. Ich konnte mich den einzelnen Stationen zugeteilten Ärzte anschliessen und so einen Einblick in die Stationsarbeit bekommen. In wöchentlichem Rhythmus wechselte ich die Stationen, um alles einmal gesehen zu haben. Montags nutzte ich immer die Gelegenheit und ging mit auf Klinikbesuche. Neben den interessanten Einblicken in die Lebensweisen der Einheimischen, dem Sichtbarwerden der weitverbreiteten Probleme (HIV, Tuberkulose) und den Versuchen, dieser Probleme Herr zu werden, kam ich auch in den Genuss des Fliegens. Diese Klinikbesuche gehörten zu den beeindruckendsten Erlebnissen während meines Aufenthaltes. Weitere Betätigungfelder waren der Kreissaal, wo man unter Anleitung der Hebammen einigen Kindern auf die Welt verhelfen kann, der Operationssaal, der viele Sectios bietet und wo man auch kleinere Eingriffe selber machen darf (Nähte, Spinalanästhesien, Debridements) und das OPD, das einen mit vielen chronisch Kranken (HIV, Tuberkulose) konfrontiert. Hier konnte man seine „eigenen“ Patienten untersuchen und Behandlungsvorschläge machen.

Zur Ausstattung des Krankenhauses ist zu sagen, dass es sich nach Angaben der Ärzte um ein eher höher ausgestattetes ländliches Hospital handelte. Röntgen und Ultraschall gehörten ebenso zur Ausrüstung wie ein eigenes Labor, in dem die meisten Routineblutuntersuchungen gemacht wurden. Die Unterbringung von Studenten erfolgt im Schwesternschülerinnenwohnheim, in welchem auch zwei Mehrbettzimmer für die Gaststudenten eingerichtet sind. Die Ausstattung ist sehr einfach (Bett, Tisch, einiges an Geschirr, Wasserkocher, Kühlschrank), aber für eine begrenzte Zeit annehmbar. Für die Unterkunft ist ein Betrag von 200 Rand/ Monat zu entrichten. Verpflegung kann man im Krankenhaus erhalten (Breakfast, Lunch je 7,50 Rand), wobei man aber keine grossen Ansprüche haben sollte (täglich Reis mit Huhn und Gemüse). Einkaufsmöglichkeiten sind in Form eines kleinen Supermarktes vorhanden. Auch gibt es die Möglichkeit, Obst und Gemüse bei direkt vor dem Krankenhaus sitzenden Frauen zu erwerben. Zur Deckung des Grundbedarfs sollte dieses ausreichend sein. Ebenfalls vorhanden sind eine Poststelle, viele öffentliche Telefonzellen und ein krankenhauseigener Internetzugang, so dass auch die Kommunikation mit der Aussenwelt möglich wird. Nun vielleicht noch ein paar Sätze zur Wochenendgestaltung. Eine Möglichkeit besteht darin, sich an den diensthabenden Arzt zu wenden und ihn bei der Versorgung von Notfällen zu unterstützen (kleinere Nähte, OP-Assistenz...). Andererseits gibt es aber auch in der Umgebung einiges zu sehen, zum Beispiel die wunderschönen Strände an der Küste des Indischen Ozeans oder die zahlreichen Game Reserves im Umland. Auch hier einfach die Doktoren fragen, denn die sind an jedem Wochenende unterwegs und kennen sich auch in der Umgebung aus. Eine andere Alternative ist, sich ein Auto zu leihen und so das Land zu erkunden. Hier sei angemerkt, dass bei der Planung eines Südafrikaaufenthaltes auch genug Zeit für das Entdecken des Landes einkalkuliert werden sollte - Kapstadt, die Drakensberge oder der Krüger Nationalpark sind Beispiele für lohnende Ziele.
An dieser Stelle möchte ich den einzigen mir ersichtlichen Nachteil Ubombos nicht unerwähnt lassen: die entlegene Lage. Um in die nächstgrössere Stadt zu gelangen, ist man immer auf ein Fahrzeug angewiesen. Man kann Busse benutzen, welche aber sehr unregelmässig fahren. Eine andere Möglichkeit sind Krankentransporte, die grössere umliegende Kliniken (Empangeni, Durban) anfahren, zu nutzen, was aber aufgrund der Unregelmässigkeit einiges an Geduld und Nerven kosten kann. Auch hier ist ein Mietwagen die optimale Lösung. Sind noch andere Studenten vor Ort, kann man sich Kosten und Auto teilen.
Alles in allem kann ich sagen, dass sich ein Famulaturaufenthalt in Ubombo lohnt. Die Gegend ist wunderschön, das Wetter warm, aber durch die Höhenlage meist nicht zu heiss, die Ärzte und Schwestern freundlich und vor allem lehrfreudig, die Krankheitsbilder vielfältig und die Betätigungsmöglichkeiten gross.

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Die Deutsche Ärzte-Versicherung bietet im Sponsored Room bei Medi-Learn.net einen kostenlosen Länderinformationsservice an. Ihr könnt dort Material zur Vorbereitung Eures Auslandsaufenthaltes kostenlos per Post anfordern; u.a. ist auch Südafrika (passend zum Bericht) enthalten [zum Länderinfo-Service].

   
Autor(in): Franziska Böhm (Frab78@gmx.de)
  
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 2. Fotowettbewerb: Die Gewinner

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Mit über 300 Aufnahmen ist das virtuelle Fotoalbum unter http://www.medi-pics.de schon nach weniger als 4 Wochen prall gefüllt. Für den Fotowettbewerb fiel uns die Auswahl unter den zahlreichen schönen Bildern, die ihr für den Fotowettbewerb eingereicht habt, sehr schwer.

Rund um den Globus, tierische Motive, Bilder aus dem Studium - all dies machte uns die Entscheidung nicht leicht.

   Bild wird nur bei bestehender Internetverbindung gelanden!

Die Fotos der Jury waren vom Wettbewerb ausgeschlossen. Die Jury - bestehend aus Marlies, Christian, Daniel und Jens - hat sich für folgende Bilder als Gewinner des Fotowettbewerbes entschieden:

An Platz 1:
Duisburg by night von Marvin Bovensiepen
<< hier anschauen >>
gewinnt: Junqueira, Histologie (Springer-Verlag)


An Platz 2:
Kleinwalsertal im Nebel von Dr. Zoidberg
<< hier anschauen >>
gewinnt: Kretz: Anästhesie, Notfallmedizin, Intensivmedizin und Schmerztherapie (Springer-Verlag)


An Platz 3:
Frosch in blau von luckyblue
<< hier ansschauen >>
gewinnt: Krämer: Orthopädie (Springer-Verlag)


Herzlichen Glückwunsch! Wir werden in den nächsten Tagen mit den Gewinnern Kontakt aufnehmen, um die Preise zu verschicken. Als kleine Überraschung - auch weil die Auswahl so schwer fiel - werden wir 37 weitere Bilder mit einer Pocketcard belohnen - diese Glücklichen samt der von ihnen eingereichten Bilder werden wir in der nächsten Onlinezeitung bekanntgeben.
Wir danken Euch an dieser Stelle nochmals herzlich für die vielen Fotos, die Ihr zum Wettbewerb eingereicht habt. Es hat grossen Spass gemacht bei jeder Email zu schauen, was wieder für schöne Bilder dabei waren.
Der Fotowettbewerb ist somit abgeschlossen. Ihr könnt aber weiterhin Eure Bilder für das virtuelle Fotoalbum einreichen - wir freuen uns schon sehr darauf.

   
Autor(in): Redaktion Medi-Pics (fotos@medi-learn.net)
  
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 3. Medi-Jobbörse: Der Jobticker

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Wir haben das Startseiten-Layout der Medi-Jobbörse ein wenig übersichtlicher gestaltet, so dass Ihr Euch nun leichter zurechtfinden könnt.

Ob AiP, Doktorarbeit, Nebenjob oder Assistenzarztstelle - alle Einträge sind weiterhin kostenlos!

Nutzt die Gelegenheit, ein Stellengesuch zu platzieren.
Wie immer an dieser Stelle hier nun die neuesten Stellenanzeigen aus unserer Jobbörse, in der sich insgesamt über 100 Angebote wie Gesuche befinden!

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Die neuesten Einträge - Medi-Jobbörse   
   

PJ in der Anästhesie

Stellenangebote/PJ-Stellen

Medizintechnik (Entwicklung/Forschung)

Stellengesuche/Jobs_in_alternativen_Berufsfeldern

AiP, ÄiP Chirurgie Kreiskrankenhaus Nürtingen

Stellenangebote/AiP-Stellen

AIP Orthopädie / Unfallchirurgie

Stellengesuche/AiP-Stellen

Gynäkologie/Geburtshilfe im Raum Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz ab April 2003

Stellengesuche/AiP-Stellen

Weiterbildungsassistenz gesucht

Stellenangebote/Assistenzarzt-Stellen

Assistenzarztstelle gesucht

Stellengesuche/Assistenzarzt-Stellen

Assistenzärztin/Assistenzarzt Neurologie

Stellenangebote/Assistenzarzt-Stellen

AiP Neurologie

Stellenangebote/AiP-Stellen

Mechanismen der Präsentation allogener Erythrozytenantigene im Rahmen der Hämotherapie

Stellenangebote/Doktorarbeiten

Freie Mitarbeiter für bundesweite mobile Leistungsdiagnosen (Fitnessbereich)

Stellenangebote/Jobs_in_alternativen_Berufsfeldern

   
Autor(in): Redaktion Medi-Jobbörse (redaktion@medi-jobboerse.de)
  
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 4. Der Ärzte-TÜV: Ein Schwank in 3 Aufzügen

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Kein Tag ohne neue Meldung aus dem Gesundheitsministerium. Heute nun hat - wie die HNA berichtet - Frau Schmidt ein neues Karnickel aus dem Zylinder gezaubert: Den Ärzte-TÜV. Jetzt möchte ich doch langsam mal das Schädel-CT der Ministerin zu Gesicht bekommen. Allen Ernstes liefert sie der nach längst überfälligen Reformen dürstenden Bevölkerung tröpfchenweise Beruhigungsmittel. Frei nach dem Motto: Sehet her, wir kümmern uns um euer Wohl!

   Bild wird nur bei bestehender Internetverbindung gelanden!

Erstens
Gestern noch singt die gleiche Ministerin eine Hymne auf das im internationalen Vergleich hohe Niveau des deutschen Gesundheitswesens, das es unter allen Umständen zu wahren gilt. Heute nun stellt sie überraschende Qualitätsmängel bei den niedergelassenen Ärzten fest, die allein nur mit dem Mangel an Fortbildung erklärt werden. Au weia! Das medizinische Staatsexamen, das die grundsätzliche Qualifikation eines Arztes sicherstellen soll, heißt so, weil es von einer staatlichen Behörde nach staatlichen Richtlinien (sog. Approbationsordnung) abgenommen wird. Wenn Frau Schmidt nun also glaubt, ihre eigenen Regeln korrigieren zu müssen, sollte sie am Anfang, also bei der Ausbildung, beginnen und nicht am Ende, der Weiterbildung. Grundsätzlich darf aber gefragt werden, ob das System überhaupt einer staatlichen Lenkung bedarf. Der Abstand zur Staatsdiktatur wird durch solche Manöver immer kleiner. 

Zweitens
Die ständig nachrückenden Belehrungsversuche aus dem Gesundheitsministerium können dennoch nicht verhindern, daß sich ein normal Sterblicher selbst das beste Urteil über eine gelungene Behandlung bilden kann. Somit stimmen die Patienten mit den Füßen ab, meiden einen Arzt, dem sie nicht vertrauen oder an dessen Fähigkeiten Zweifel bestehen und gehen woanders hin. Dabei ist es eine illusionäre Verkennung, wenn man glaubt, das frisch geputzte TÜV-Siegel über dem Praxiseingang birgt für Qualität hinter der Tür. Aber so sind die Politiker unserer Tage nunmal. Wenn alles sauber geordnet, geregelt, abgestempelt und verbucht ist, wenn also die Formalien erfüllt sind, muß - gewissermaßen von selbst - die Qualität hinterherkommen. Irrtum, Frau Schmidt. Sie können Bestimmungen, Verordnungen, ja sogar Notverordnungen und Vorschaltgesetze nach Lust und Laune erlassen und werden es doch nicht verhindern können, daß sich die Menschen an ihrem Vertrauenspegel orientieren und daß auch die überwiegende Zahl der Ärzte noch etwas besitzt, das in keinem Ihrer zahlreichen Dossiers auch nur erwähnt wurde, nämlich Verantwortung für das anvertraute Wohl, es sei denn, Sie heben die freie Arztwahl auf und weisen jedem Pflichtversicherten seinen Kassenmedicus zu. Das bringen Sie dann aber, bitteschön, den Menschen dieses Landes selbst bei und warten die nächste Wahl ab. 

Drittens: 
Ich hege für mich und die überwiegende Zahl meiner operierenden Kollegen nicht den geringsten Zweifel an deren ständig auf Verbesserung angelegten ärztlichen Kunst. Ich habe ferner nicht die geringsten Bedenken, deren Fachkompetenz einer Kontrolle zu unterziehen. Dennoch ergibt sich die Frage: Wer sollte das tun? Und zweitens: Wenn bei niedergelassenen Ärzten, dann auch bei Krankenhausärzten. Wenn bei Ärzten, warum nicht bei Rechtsanwälten? Wenn bei Rechtsanwälten, warum nicht bei Lehrern? Wenn bei Lehrern, dann wohl auch bei Politikern, deren Fehlentscheidungen einen weitaus größeren Personenkreis ins Unglück stürzen können, als es ein normal sterblicher Arzt in seinem gesamten Berufsleben vermag. Ich lege auf der Stelle mein medizinisches Staatsexamen - obwohl Jahrzehnte vergangen sind - ein zweites Mal ab, wenn sich die Politiker dieses Landes, die Verantwortung in bedeutungsvollen Entscheidungsprozessen übernommen haben, ebenfalls einer Kompetenzprüfung unterziehen (Politiker gehören zu den wenigen Berufen, die zur Ausübung ihrer Tätigkeit keine Prüfung benötigen). Wer weiß, wie viele diesen Aufgaben gar nicht gewachsen sind. Mir fallen dazu schon ein paar Namen ein ...

Ihr seid anderer Meinung oder habt etwas zu ergänzen - in den Medi-Foren findet Ihr den Artikel zum Diskutieren unter "Der Ärzte-TÜV- Ein Schwank in 3 Aufzügen" - (Titel einfach anklicken).

Anmerkung der Redaktion: Artikel von Fremdautoren spiegeln nicht zwangsläufig auch die Meinung der Redaktion wider. Speziell gekennzeichnete Artikel liegen inhaltlich in der Verantwortung der jeweiligen Autoren.

   
Autor(in): Dr. Thomas Raddatz (Dr.Raddatz_Vellmar@gmx.de)
  
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 5. Leben und Arbeiten in Zentralafrika

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Arbeiten und zwischendurch
Zwar hatte ich die Famulatur über den DFA organisiert, doch ist das nigerianische Pendant dazu nicht so gut organisiert, wie in Deutschland. Zudem war die Universität gerade bestreikt, was ungefähr alle zwei Monate passiert und so gab es keine Patienten. Meine erste Woche ging somit mit Organisations- und Erkundungstouren los, um hier wenigstens ein bisschen ärztlich tätig werden zu können. Durch diese Zeit habe ich auch schnell gemerkt, wie man in Nigeria zu etwas kommen kann – nämlich nur, wenn man die richtigen Leute kennt.

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Zum Glück war einer der Ärzte an der Uni Professor für Gynäkologie, wodurch ich es in der Universität relativ einfach hatte, die nötigen Unterschriften und Anschreiben für meine Tätigkeit in einem anderen Krankenhaus zu bekommen. Trotzdem brauchte es eine ganze Woche, um durch alle Instanzen hindurch die nötigen Briefe und Unterzeichnungen für ein Praktikum zu erlangen. Die Mühe hat sich aber gelohnt, denn endlich durfte ich den weißen Kittel neben dem in der Universität üblichen Outfit: Krawatte und Hemd tragen.
Die erste Woche habe ich mich für die Notaufnahme eintragen lassen, die am General Hospital, Lagos Ikeja unterteilt ist in internistische mit den „nicht ganz so schlimmen Sachen“ sowie Emergency & Accidents, wo alles Akute aufgenommen wurde. Die hier eingelieferten Patienten wurden meistens mit der Ambulanz angefahren und bei schwereren Unfällen waren dies schon mal vier Patienten pro Auto. Somit war der diensthabende Arzt manchmal ziemlich überfordert oder gar nicht auffindbar und es gab einiges zu tun für Schwestern und Famulanten. Die häufigsten Diagnosen waren Verbrennungen, Frakturen und Schussverletzungen. Zudem waren die Patienten oft bewusstlos. Die Therapie bestand meistens nur in Basics, d.h. Wundversorgung, Volumenersatz und Tetanusimpfung, eventuell noch eine Schmerzmedikation. Das war für mich anfangs ziemlich gewöhnungsbedürftig, aber da es hier weder EKG noch Narkosegeräte oder ausreichend Medikamente gab, lernte ich ziemlich schnell, die Patienten mit dem nötigsten adäquat zu versorgen und mich auf meine 5 Sinne zu verlassen, wenn es um die Diagnose ging.
Ein ähnliches Bild bot sich mir auch in der nächsten Woche als ich weiter zur Chirurgie / Urologie rotierte. So konnte aus Materialmangel nur an zwei Wochentagen operiert werden, obwohl das Krankenhaus zur Universität gehörte und rund 1000 Betten hatte. Die Ausstattung im OP-Trakt war ebenfalls sehr spartanisch und schon ziemlich alt. Dafür sieht man hier Krankheitsausprägungen, insbesondere bei Tumoren, die in Deutschland nicht mehr auf den Tisch kommen. Allzu viel zu tun gab es hier für mich nicht, denn an Personal mangelt es nicht und die nigerianischen Studenten und jungen Ärzte sind sehr froh, wenn sie einmal selbst praktisch tätig werden dürfen.
Die letzte Woche verbrachte ich in der University of Lagos, wo sich der Streik inzwischen gelegt hatte und die ersten Patienten wieder eintrudelten. Hier schaute ich mich in Gynäkologie und Geburtshilfe um und durfte auch relativ viele Patientinnen untersuchen. Da der Professor Ajayi, der in Deutschland studiert hat, vornehmlich in der Pränataldiagnostik tätig ist, war dies eine sehr interessante Woche in Hinblick auf wissenschaftliches Arbeiten in Afrika und das Umsetzen der gewonnenen Erkenntnisse in die Praxis.
In dieser Zeit hatte ich auch viel Gelegenheiten, das studentische Leben und Lernen kennenzulernen und habe die eine oder andere Unterrichtsstunde mitgemacht. Diese hat Seminarcharakter und nachmittags sind die Studenten meist auf die Stationen verteilt, wo sie allerdings oft nur zugucken dürfen. Ansonsten läuft das Studium relativ gut durchorganisiert nach britischem Vorbild ab. Die Hierarchie ist jedoch sehr ausgeprägt und das Verhältnis zwischen Lehrenden und Lernenden ist äußerst distanziert. Inzwischen hatte sich auch die eine oder andere Bekanntschaft ergeben, so dass ich fast jeden Nachmittag zu einem anderen nigerianischen Highlight unterwegs war.
Die Universität war zudem etwas besser ausgestattet, als das staatliche Krankenhaus, das ich schon gesehen habe. Doch in privaten Häusern finden sich Ausstattungen, wie wir sie von Deutschland gewöhnt sind.
Da ich die Famulatur über den DFA organisiert habe, bin ich in der Annahme nach Nigeria gereist, nur Geld für den Eigenbedarf zu benötigen. Zum Glück habe ich diesen für sehr hoch eingeschätzt und somit am Ende noch einige Reserven gehabt, aber man muss sich darauf einstellen, dass man hier sehr schnell sein Geld los wird, weil einfach jede Bitte, jeder Gefallen und überhaupt alles bezahlt sein will. So reichte auch das Pocketmoney der DFA-Partnerorganisation für die Famulaturzeit nur gut eine Woche. Dafür hatte ich in den vier Wochen meiner Famulatur eine, für afrikanische Verhältnisse recht komfortable Unterkunft mit Klimaanlage und Fernseher im Lagos University Teaching Hospital. Das Problem war, dass es nur manchmal Strom und fließend Wasser gab, aber mit der Zeit kommt man überall zurecht.

Essen, Reisen u.a. Empfehlungen
Genauso gewöhnt man sich auch an das afrikanische Essen, zu dem es kaum eine Alternative gibt, wenn man nicht den 5 – 10-fachen Preis, der sonst üblichen 1- 2 $ bezahlen möchte. „Cook it, peal it or forgett it“ ist allerdings das oberste Gebot bei jeder Mahlzeit und überall – Nichtbeachten wird postwendend quittiert. Ganz besonderen Wert auf seine eigene Gesundheit sollte man legen, wenn man sich entschließt, das Land zu erkunden. Vorsicht und allzeit ein waches Auge sind ebenso geboten, wie gesundes Misstrauen jedem anderen gegenüber. Besonders in Acht nehmen sollte man sich vor Polizisten und Taxifahrern. Dennoch hat Nigeria landschaftlich sehr viel zu bieten und abseits größerer Städte noch viel unberührte Natur. Im Süden erstreckt sich nach dem Strand zum Atlantik ein fast unendlicher Regenwald, der dann gen Norden in Feucht-, Trockensavanne und Wüste übergeht. Eine Fahrt durchs Land in Public Cars ist somit landschaftlich reizvoll und vor allem lernt man das Völkchen der Nigerianer so richtig gut kennen, denn man ist allein unter den Schwarzen. Ich traf in den 10 Tagen Rundreise nur eine Handvoll Holländer in einem Nationalpark – das waren weniger Weiße als ich Elefanten gesehen habe! Auffällig war jedoch, dass ich auf dem Trip mehr Herzlichkeit von den Menschen erfahren habe, die ich in der Finanz-, Handels- und Kriminalitätshochburg Lagos kaum spürte. Neben den Public Cars, welche die preisgünstigste Alternative für Inlandsreisen ist, kann man noch sehr komfortabel fliegen (70 – 100$ pro Flug) oder auch per Bus oder Bahn das Land erkunden. Als Reiseführer hat mir der ’Mai`s Weltführer Nigeria’ recht gute Dienste geleistet.
Informationen über Nigeria gibt’s auch im Internet, aber das meiste davon ist nicht besonders informativ.

Empfehlen kann ich Nigeria für jede / jeden, der Afrika erleben will, wie man es gewöhnlich nicht aus dem Fernsehen oder von Prospekten kennt und wer täglich einen hohen Unterhaltungswert braucht. Allein ist es allerdings nur etwas für ganz Harte, denn zu zweit ertragen sich Freud und Leid sowie ewige Warterei viel besser. Von allem gibt es genügend in Nigeria. Medizinisch gibt es sehr viel zu sehen, vor allem tropische Krankheiten und Tumore sowie Verletzungen, die in Deutschland eher Raritäten sind. Allerdings sind die Möglichkeiten selbst Hand anzulegen begrenzt.

Vorbereitung und Formalitäten Als Vorbereitung empfehlen sich einige Impfungen gegen Typhus, Hepatitis A,B und Gelbfieber sowie eine Malariaprophylaxe (Mefloquin). Eine gut situierte Reiseapotheke mit Verbandsmaterial, Antibiotika, Magen-, Darmmittelchen und Desinfektionszeug sollte ebenso zum Gepäck gehören, wie Sonnencreme, Taschenlampe und Moskito-Repellentien.
Der Flug nach Nigeria kostet rund 700 € und ist auch noch kurzfristig zu diesem Preis möglich. In Nigeria selber kosten Unterkünfte in billigen Hotels oder auch auf dem Campus der Universität über 10 $ pro Nacht. Somit sollte man je nach eigenem Lebensstandard 20 – 40 $ pro Tag einplanen, wenn man im Land unterwegs ist. Geld sollte man nach Nigeria nur als Dollars in bar mitnehmen und dort auf dem Schwarzmarkt (wesentlich besserer Wechselkurs, als in Hotels) in Naira tauschen, denn Reiseschecks oder Kreditkarten werden nirgends akzeptiert! Allerdings hörte ich von den dortigen Ärzten, dass es insbesondere im Norden des Landes auch freie Unterkünfte und Verpflegung zur Verfügung stehen, wenn man dort famulieren möchte. Glücklicherweise liegen die möglichen Zeiträume für Famulaturen in West- oder Zentralafrika recht günstig. Zur Regenzeit April bis August verwandelt sich so manche Straße in einen Fluss und zum Ende des Jahres macht der Hamatan einem zu schaffen.
Ein Visum für 2 Monate Aufenthalt und gegen 55 € cash gibt es bei der:

  • Botschaft der Bundesrepublik Nigeria
  • Platanenstr. 98a
  • 13156 Berlin
  • Tel.: (030) 47 72 30-0 / -1
  • Fax: (030) 477 25 55
  • e-Mail: 113022.3521@compuserve.com
  • und: NigeriaEmbassy@compuserve.com
  • Mo-Fr: 9-16 Uhr
  • Auswärtiges Amt
  • Referat 040
  • D-11013 Berlin
  • Tel.: (01888) 17-0
  • Fax: (01888) 17-3402

   
Autor(in): Lars Homagk (laho@gmx.net)
  
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 6. Gelauscht: Was ist los im Forum?

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Mit mehr als 500 Beiträgen in der Woche findet man in den Medi-Foren zu fast allen Themen den richtigen Gesprächspartner. In der neuen Rubrik "Gelauscht" wollen wir Euch in der Onlinezeitung über einige der Diskussionsthemen auf dem Laufenden halten. Vielleicht findet Ihr das ein oder andere Thema, das Euch auch interessiert - ein Klick und Ihr seid mit dabei:

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Autor(in): Redaktion Medi-Learn.net (redaktion@medi-learn.net)
  
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 7. Rätsel-Trilogie: Die Gewinner stehen fest

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Dreimal konntet Ihr kreuzworträtseln und medizinisches Wissen in Quizform prüfen. Wie uns die Zuschriften zeigen, haben Euch die 3 Rätsel in der Rätsel-Trilogie großen Spaß bereitet. Keine Frage - es wird weitere Kreuzworträtsel geben, auf die wir jeweils in der Onlinezeitung hinweisen.
Ach ja, wo gerätselt wird, da wird auch meist gewonnen. Auf rätselhafte Weise haben folgende Teilnehmer an der Rätsel-Trilogie die Sachpreise gewonnen. Wir werden in den nächsten Tagen mit den Gewinnnern Kontakt aufnehmen, um den Versand zu klären.

   Bild wird nur bei bestehender Internetverbindung gelanden!

Die Gewinner der Rätsel-Trilogie

1x Schädel der Firma 3B-Scientific 
Gerald Schäfer [XXXXschaefer@gmx.net]

1x Neurologie; Poeck aus dem Springer Verlag
Sebastian Häfele [XXXebastXXXX@XXXX-XXXele.de]

3x Pharmakologie, Toxikologie; Wellhörner aus dem Springer Verlag
Karin Voß [XXXXoss@berlin.XXX]
Yves Baither [yvXXXXther@web.de]
Miriam Markert [moXXXX000@yahoo.de]

3x Augenheilkunde; Grehn aus dem Springer Verlag 
Roswitha Jehle [rosXXXXehle@gmx.XXX]
Saskia Fritzlar [sXXXXitzlar@web.de]
Cornelia Woitek [CXXXXitek@t-online.de]

3x Anamnese und Untersuchung Pocketcard aus dem Börm Bruckmeier Verlag
Marceline Huppmann [XXXXarceXXXX@gmx.XXX]
Katja Voigt [vXXXXoigt@web.de]
Lu Cai [LuXXXai@web.de]

3x Antimycotika Pocketcard aus dem Börm Bruckmeier Verlag
Brigitte Roth [XXXl@brigitte-roth.XX]
Mirko Kessler [MXXssler@gmx.XX]
Thomas Winter [tXXXinter@gmx.net]


Und last but not least: Aus den Lösungsworten aller 3 Rätsel suchen wir ein neues Lösungswort, das sich wie folgt zusammensetzt:

Die Rätsel-Trilogie - Abschlussgewinnspiel
Das gesuchte Lösungswort aus allen 3 Rätseln lautet:

_ _ _ _ - f  _ _ _ _ . _   _
1 2 3 4      6 7 8 9  10 11

Ihr könnt es aus den markierten Buchstaben der 3 Lösungsworte aus den
vergangenen Rätseln ermitteln.

November
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aus diesem Lösungswort gesucht:
_ _ _ _ _ _ _ _ - _ _ _ _
         9      8 3           1

Dezember
MS-Word
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aus diesem Lösungswort gesucht:
_ _ _  _ - _ _ _ _ _ _ _ _ _
    10                  6    7   2

Januar
MS-WORD
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aus diesem Lösungswort gesucht:
_ _ _ _ - _ _ _ _ . _ _
  11          4


Schnell sein ist gefordert, um am Abschlussgewinnspiel teilzunehmen: Der Einsendeschluss ist Montag, 10. Februar 2003. Der Rechtsweg ist wie immer ausgeschlossen. Zu gewinnen gibt es 3 Springer-Lehrbücher. Viel Spass!

   
Autor(in): Redaktion Medi-Learn.net (redaktion@medi-learn.net)
  
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 8. MedNews (StudMed)

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In unserer neuen Rubrik "MedNews" stellt Euch die Redaktion der StudMed aus dem Springer Verlag wöchentlich drei Nachrichten aus der Medizin zur Verfügung. Zum kompletten Artikel gelangt Ihr, wenn Ihr am Ende der Einleitungen auf "Mehr..." klickt. Die ausführlichen Artikel sind dann im Sponsored Room "StudMed" bei Medi-Learn zu finden.

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 >> Längeres Leben für Spender-Lungen (23-Jan-2003)
 

Sobald eine Lunge für eine Transplantation entnommen wird, zählt jede Sekunde. Das Problem: Trotz allen Fortschritts in der modernen Medizin lässt sich eine Spenderlunge höchstens sechs bis acht Stunden lang ohne Funktionsverluste lagern. Thorsten Wittwer von der Universität Jena will dieses Problem mit einem innovativen Verfahren entschärfen. Dafür erhielt er ein Graduierten-Stipendium der Nürnberger Novartis-Stiftung. Mehr...

 
 >> Zahnimplantation - Roboter Erik hilft (23-Jan-2003)
 

Das Einsetzen eines künstlichen Zahns in den Kiefer ist kein Kinderspiel. Zunächst muss der Knochen präzise und sorgfältig präpariert werden. Wenn es nach der Firma Reis Robotics aus Obernburg geht, wird diese knifflige Arbeit demnächst von Robotern erledigt. Mehr...

 
 >> Mini-Kamera auf der Suche nach Dünndarmtumoren (23-Jan-2003)
 

Eine Darmspiegelung zum Aufspüren von krankhaften Veränderungen ist für den Patienten nicht gerade angenehm. Wie viel einfacher klingt es da, einfach eine Mini-Kamera in einer Kapsel zu schlucken, die dann selbständig Aufnahmen vom Darm macht. Die Deutsche Krebshilfe fördert nun ein Forschungsprojekt an der Medizinischen Universitätsklinik in Bochum, um die Vorteile und Chancen dieser neuen Methode zu klären. Mehr...

 

   
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 9. Hartmannbund fordert sofortige Abschaffung des AiP

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Medizinstudenten im Hartmannbund erinnern Frau Schmidt an ihr Wahlversprechen

Die Medizinstudenten im Hartmannbund erinnern die Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt an ihr Versprechen, den "Arzt im Praktikum" (AiP) abzuschaffen. Frau Schmidt hatte geäußert, dass man den AiP erst abschaffen könne, wenn die neue Approbationsordnung für Ärzte wirklich zu einer Verbesserung der Lehre geführt habe. Dazu Klaus-Peter Schaps, Vorsitzender des Arbeitskreises "Ausbildung und Weiterbildung" im Hartmannbund: "Das ist eine glatte "Wahllüge". Frau Schmidt hält sich nicht an ihr Versprechen, das sie noch vor der Bundestagswahl abgegeben hat. Eine weitere Ausbeutung der jungen Ärzte lehnen wir ab."

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Der Ausschuss Medizinstudenten im Hartmannbund hat deshalb eine Protest-E-Mail an die Ministerin geschickt: "Der AiP muss sofort abgeschafft werden. Wir lassen uns keinen Tag länger auf den Arm nehmen und behalten uns weitere Aktionen vor, um Druck auf die Bundesgesundheitsministerin auszuüben", so Schaps weiter.

Hier die Mail, die wir an alle Fachschaften und an alle HB-Studenten (4300 Mitglieder) im HB geschickt haben:

Liebe Kommilitoninnen, liebe Kommilitonen,
wir alle erinnern uns an das vollmundige Versprechen der Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt, den AIP mit Inkrafttreten der neuen Approbationsordnung (Hammerexamensordnung) abzuschaffen. Es bestehen begründete Zweifel, daß dies geschieht. Denn in der neuen Approbationsordnung (http://studenten.hartmannbund.de) ist der AIP fest zementiert.
WIR MÖCHTEN EUCH DESHALB AUFFORDERN, JEDEM EUCH BEKANNTEN MEDIZINSTUDENTEN DIESE MAIL ZUKOMMEN ZU LASSEN .
GLEICHZEITIG BITTE DEN u.a. TEXT AN DIE MINISTERIN MAILEN.
Es geht um 18 Monate in Eurem Leben!
Ausschuss Medizinstudenten im Hartmannbund
--------------------------------------------------------------------------
BITTE DIESEN TEXT AN ursula.schmidt@bundestag.de SENDEN:

Sehr geehrte Frau Ministerin Schmidt,
in der heutigen hektischen Zeit geht so manches vergessen. Ich darf Sie deshalb an Ihr Versprechen erinnern, den Arzt im Praktikum (AIP) mit Inkrafttreten der neuen Approbationsordnung abzuschaffen. Mit großem Staunen habe ich entdeckt, daß der AIP in der neuen Approbationsordnung keineswegs abgeschafft ist. Was ist mit Ihrem Versprechen, die Bundesärzteordnung unmittelbar nach der Bundestagswahl dementsprechend zu ändern? Oder soll der AiP weiter als Billigarbeiter in den Kliniken ausgebeutet werden? Über eine Antwort von Ihnen würde ich mich freuen.

Mit freundlichem Gruß
--------------------------------------------------------------------------


Der Artikel ist auch in den Medi-Foren zur weiteren Diskussion zu finden - schau doch einfach mal in das Thema "Erinnerung für Frau Schmidt - AiP muss weg" rein - (Titel einfach anklicken).

Anmerkung der Redaktion: Artikel von Fremdautoren spiegeln nicht zwangsläufig auch die Meinung der Redaktion wider. Speziell gekennzeichnete Artikel liegen inhaltlich in der Verantwortung der jeweiligen Autoren.

   
Autor(in): Medizinstudenten im Hartmannbund (KPSchaps@aol.com)
  
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 10. Impressum / Abofunktionen / Mitarbeit

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Folgende Personen arbeiten regelmäßig oder zeitweise an der Onlinezeitung:
Ilka Markmann, Redakteurin, Marlies Lehmkuhl, Redakteurin, Daniel Luedeling, Redakteur, Peter Artz, Redakteur, Franziska Böhm, Redakteurin, Susanne Kirscht, Redakteurin, Andreas Bussmeyer, Redakteur, Jascha Hellberg, Redakteur, Christian Weier, Redakteur, Jens Plasger, Redakteur, Stan, Reporter für Extremeinsätze, Arne Beckendorf, Buchrezensionen und Lokal Hannover, Andrea Clemens, Lokalbereich Uni Köln, Astrid Stumpf, Lokalbereich Uni Münster, Benedikt Bader, Lokalbereich Uni München, Bettina Kiep, Lokalbereich Uni Mainz, Cordula Sachse, Lokalbereich Uni Greifswald, Daniela Prause, Lokalbereich Uni Göttingen, Eike Beyer, Lokalbereich Uni Essen, Eva Skalsky ,Lokalbereich Uni Zürich, Franziska Thieme, Lokalbereich Uni Innsbruck, Katharina Ruether, Lokalbereich Uni Regensburg, Kristina Krüger, Lokalbereich Uni Hannover, Pia Paul, Lokalbereich Uni Witten, Stefanie Schmölke, Lokalbereich Uni Frankfurt, Tobias Schmeinck, Lokalbereich Uni Münster

  
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