03.03.03

Ausgabe 156/03

Anzeige: Fakten der kleinen Fächer noch kurz vor dem Examen
in komprimierter Form lernen -> Tabellenskripte Medi-Learn [mehr Infos]


Medi -Learn

Die Onlinezeitung von Medi-Learn.net
Medi-Zeitung

Medi -Learn

(in Kooperation mit dem Springer Verlag und der Deutschen Ärzte-Versicherung)


Wenn keine Narren auf der Welt wären, was wäre dann die Welt?
(Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832), dt. Dichter)


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 Editorial
  

Hallo und Alaaf!

Auch bei uns hat am letzten Donnerstag Weiberfastnacht stattgefunden und damit haben die Frauen in der Redaktion für diese Ausgabe die Macht über die Onlinezeitung übernommen. Damit wir aber am heutigen Rosenmontag "keine Karamelle an den Kopp" bekommen, sind wir hier geblieben, um Euch die heutige Ausgabe pünktlich senden zu können.

Bild wird nur bei bestehender Internetverbindung gelanden! Nachladen? Bitte F5 druecken!

Der Countdown läuft und dann haben wir etwas viel Besseres für Euch, als sämtliche Bonbons des Karnevals: Am 10.März ist sie endlich Online: Die neue Seite des Funportales Rippenspreizer! Auf www.rippenspreizer.de erwarten Euch dann viele tolle Dinge; nur was, das wird noch nicht verraten (ein Büttenredner verrät seine Gags ja auch nicht schon vor der Karnevalssitzung:-))).
Was erwartet Euch heute? Wir haben den dritten Teil der Artikelserie zum Thema "Berufsunfähigkeit als Student" und einen Famulaturbericht aus Bella Italia im Programm. Für alle, die noch ein gutes Pharmabuch für die mündliche Prüfung suchen, ist vielleicht heute bei unserer Rezensionsvorstellung etwas dabei. Natürlich fehlen in dieser Ausgabe auch nicht die neuesten Einträge aus unserer Jöbbörse, die Ihr wie immer auch unter www.medi-jobboerse.de findet.
Des weiteren beginnen wir heute mit einer neuen Artikelserie. Diesmal ist es ein Famulaturtagebuch, das uns Einblicke in den Alltag einer orthopädischen Reha-Klinik bietet. Lasst Euch überraschen und lest selbst.
Puuuh, das Vorwort wäre jetzt schon mal geschafft! Darauf ein dreifaches Helau und

bis zur nächsten Woche,
Jens, Marlies und Christian
Redaktion Medi-Learn

PS: Aktuelle Neuigkeit: Noch Plätze frei im Ipokrates Seminar "Internal Medicine". Weitere Infos dazu findet Ihr im Artikel weiter unten.

  

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 Inhalt (jetzt auch anklickbar)
1.Ipokrates Seminar „Internal Medicine“
2.Berufsunfähig als Student? - Teil 3
3.Medi-Jobbörse: Der Jobticker
  
4.Famulatur in Brescia /Italien
5.Zwischen den Zeilen
6.Skizzen aus der Reha-Klinik: Ein Famulaturtagebuch
  
7.MedNews (StudMed)
8.Gelauscht: Was ist los im Forum?
9.Gestöbert im Archiv der Onlinezeitung
  
10.Impressum / Abofunktionen / Mitarbeit

Für den Fall, dass die Onlinezeitung nicht korrekt angezeigt wird, ist sie nocheinmal komplett Online verfügbar! 
Hier die Adresse http://www.medi-learn.info/seiten/onlinezeitung/1/126/index.shtml
  

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Sie sollen in einer Studie zwei Therapieschemata vergleichen?
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Sie haben in einem Forschungsprojekt Tag und Nacht experimentiert

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 1. IPOKRaTES Seminar „INTERNAL MEDICINE“

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IPOKRaTES Seminar „INTERNAL MEDICINE“ in Landshut – noch Plätze frei!

„Symptoms, Signs and Interpretation in Internal Medicine ist der Leitsatz“ des Seminars der Studenteninitiative IPOKRaTES, das Ende März 2003 im Klinikum Landshut stattfinden wird. In einer Woche mit intensivem bedside-teaching und POL-Training in Kleinstgruppen gibt es jedoch neben jeder Menge praktischem „Know-How“ auch viel Spaß. Wer sich jetzt noch schnell anmeldet, ergattert vielleicht noch einen der 16 begehrten Teilnehmerplätze!

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IPOKRaTES Students – WER IST DAS?
IPOKRaTES Students stellt einen Teil der Organisation IPOKRaTES International (International Post Graduated Organization for Knowledgetransfer and Teaching Excellent Students) dar, die im Jahre 1984 von Prof. Dr. Georg Simbruner gegründet wurde. 1994 wurden die ersten Seminare für Studenten abgehalten. Seitdem wächst die Zahl der durchgeführten Seminare beständig, und das nicht nur in Deutschland und Österreich, auch in Slowenien wurden bereits einige Seminare veranstaltet!
IPOKRaTES arbeitet nicht-regierungsabhängig als eine nicht profitorientierte Studenteninitiative, die das Ziel hat, medizinisches Wissen allen interessierten Studenten Teil werden zu lassen.

DAS ZIEL DER SEMINARE
ist es, hoch motivierten Studenten zu ermöglichen, klinische Fingerfertigkeit zu erlernen und weiter zu verbessern. So wird man in einer Woche intensiven bedside-teachings beispielsweise erlernen, wie man die Anamnese eines Patienten systematisch abhandelt, wie man themenbezogene Untersuchungstechniken anwendet und schließlich anhand ausgewählter Patienten Fälle präsentiert.
Ein wichtiger Aspekt der IPOKRaTES Seminare ist auch der Kontakt der Teilnehmer untereinander: Studenten aus verschiedenen Städten und Universitäten Deutschlands und seiner Nachbarländer können in einer Woche gemeinsamen Lernens ihre Erfahrungen austauschen, neue Kontakte knüpfen und vielleicht Lust bekommen, selber bei IPOKRaTES mitzuarbeiten und später einmal Seminare zu organisieren!

EXZELLENTE GASTPROFESSOREN AUS ALLER WELT
Seit 1992 konnten mehr als 18 verschiedene Professoren aus Deutschland, Kanada, Österreich, Südafrika, Großbritannien und den Vereinigten Staaten für IPOKRaTES Students Seminare gewonnen werden. Der enge Kontakt zu den Professoren in Verbindung mit einer konsequenten Evaluierung verspricht eine hervorragende Ausbildung in einer den Studenten verständlichen Sprache.

VORLESUNGEN UND LERNSESSIONS IN KLEINEN GRUPPEN
Die Seminargröße ist festgelegt mit dem Ziel, die persönliche Interaktion zwischen Professor und den Teilnehmern zu gewähren. Teil der Seminare ist auch die Diskussion über das weitere diagnostische und therapeutische Vorgehen bei den wichtigsten Krankheitsbildern, passend zum Seminarthema, auch anhand von case studies.

DAS AKTUELLE SEMINAR IN LANDSHUT
Das Seminar „Internal Medicine“ findet vom 31.03.bis zum 04.04.2003 in Landshut, Bayern, statt. Es wird von Herrn Dr. Victor Chang von der Yale-University, New Heaven, USA gehalten, einem hervorragenden Dozenten, der bereits schon in früheren Seminaren (z.B. 1999 Innere Medizin, Traunstein) seine Studenten mit seinem didaktischen Einfallsreichtum fasziniert hat und letztens die Evaluierungsnote 1,2 erreichte!

Gastgeber für das Seminar ist Herr Prof. Dr. Gernot Autenrieth, Chefarzt der Medizinischen Klinik II des Klinikums Landshut, ebenfalls seit vielen Jahren ein begeisterter Förderer der Arbeit von IPOKRaTES Students und ein äußerst bemühter Gastgeber für zahlreiche Seminare.
Der Teilnahmebeitrag von 100 Euro ergibt sich aus der Differenz aus den Unkosten für Organisation und der finanziellen Zuwendung unserer Sponsoren; an dieser Stelle sei der Firma Angelika von Stammer Consulting sehr herzlich für ihr großzügiges Sponsoring der Seminare gedankt.

WIE MELDE ICH MICH AN?
Die Anmeldung zum Seminar erfolgt schriftlich an unten aufgeführte Adresse, die Anmeldeformulare kann man sich von der Website im Internet herunterladen:

www.ipokrates.de -> à students -> à current seminars

Die Adresse für Info und Anmeldung ist folgende:
IPOKRaTES International Head Office
Meet-ideas Rosengartenplatz 2
D-68161 Mannheim
Tel.: 0621- 4106 134
Fax.: 0621- 4106 202
Mail: ipokrates@meet-ideas.de

IPOKRaTES Students freut sich über Euer Interesse und Eure zahlreichen Anmeldungen; in den nächsten Ausgaben der Onlinezeitung werdet Ihr über weitere Seminare informiert werden!

   
Autor(in): Marcus Eder (marcus.eder@web.de)
  
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Ipokrates
  
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 2. Berufsunfähig als Student? - Teil 3

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Ein Unfall während der Auslandsfamulatur oder dem PJ kann beispielsweise ausreichen, um eine Karriere als Arzt zunichte zu machen. Darum ist es wichtig, bereits als Student Zeit dafür zu verwenden, sich mit dem Thema Berufsunfähigkeit und möglichen Versicherungen zu befassen.

Peter Dahlhausen (Deutsche Ärzteversicherung) informiert in einer Artikelserie zum Thema Berufsunfähigkeit und was man als Student dazu wissen sollte. Hier der dritte von insgesamt 3 Artikeln. Wer die ersten beiden Artikelteile verpasst hat, findet diese Online: [Teil 1]und [Teil 2].

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Berufsstartermodelle - denn der Preis muss stimmen

Spezialversicherer bieten diese Kombination aus Kapitalversorgung und BU-Schutz für Medizinstudenten und angehende Mediziner in sogenannten "Berufseinsteigermodellen" an, die ein Maximum an Leistung zu einem auch für Medizinstudenten verträglichen monatlichen Aufwand ermöglichen.
Medizinstudenten dürfen dabei allerdings aus risikotechnischen und rechtlichen Gründen im Regelfall nicht mehr als 1.500 Euro monatliche Rente versichern. Aber das reicht als Ersatzeinkommen ja auch aus. Die Höhe der Versorgung kann später als AiP oder Assistenzarzt dem gestiegenen Bedarf angepasst werden. Wenn das schon bei Vertragsabschluss vereinbart wird, können diese Erhöhungen sogar ohne die sonst übliche Gesundheitsprüfung stattfinden.
1.000 Euro monatliche BU-Rente kann man schon – je nach Alter, Geschlecht und Vertragslaufzeit – für einen reduzierten Beitrag von 15 Euro in den ersten Jahren absichern!
Mindestens genauso wichtig wie der Preis ist allerdings die Leistungsstärke eines solchen Vertrages.

"Testurteil gut" - denn die Leistung muss stimmen

Wie bei vielen Versicherungen zeigt sich auch bei der BUV die wirkliche Stärke des Vertrages erst im Leistungsfall, d.h. wenn etwas passiert ist.
Da sich nur wenige Kunden mit den Versicherungsbedingungen schon bei Abschluss des Vertrages intensiv befassen können oder wollen, vertrauen sie darauf, dass im „Ernstfall" schon eine Leistung fällig werden wird. Das muss aber nicht so sein!
Denn eine Leistung in Form einer BU-Rente kommt den Versicherer teuer zu stehen. Da kommen schnell viele 100.000 Euro zusammen. Und schließlich kann am Ende der Vertragslaufzeit ja auch noch eine zusätzliche Kapitalzahlung fällig werden.
Deshalb erfolgt die Überprüfung im Leistungsfall durch den Versicherer nach sehr strengen Maßstäben, die bereits in den Vertragsbedingungen geregelt und auch erkennbar sind - für den Fachmann. Nicht jedoch immer auch für den Arzt.
Unabhängige Institute haben deshalb die BUV-Bedingungen der Versicherer unter die Lupe genommen und bewertet.
Tipp: Das angesehene Testunternehmen „Morgen & Morgen" testet regelmäßig die BUV-Bedingungen und verleiht den einzelnen Versicherern dafür bis zu 5 Sterne. Fragen Sie den Repräsentanten Ihrer Versicherung nach diesem Rating, bevor Sie etwas unterschreiben. Ausserdem hat die Stiftung Warentest eine Checkliste entwickelt, die beim Abschluss eines Vertrages zurate gezogen werden kann. Diese Checkliste kann gegen 2,50 Euro Gebühr unter www.finanztest.de abgerufen werden oder gratis bei der Deutschen Ärzteversicherung.

Rechtzeitig einsteigen

"Eine Scheune, die brennt, kann man nicht mehr gegen Feuer versichern" - das leuchtet ein. Dies gilt aber auch für die BUV.
Die Versicherer sind daran interessiert, möglichst „gute Risiken" in das Versichertenkollektiv aufzunehmen, d.h. möglichst gesunde Kunden zu werben. „In jungen Jahren“ ist die Gesundheit normalerweise noch am besten erhalten. Dies spiegelt sich sowohl in den Beiträgen, als auch in der Annahmepolitik der Unternehmen wider.
Je älter der Kunde ist, desto teurer wird der Vertrag und desto eher greifen Riskoausschlüsse oder gar Beitragszuschläge bei gesundheitlichen Beeinträchtigungen.
Es empfiehlt sich also, frühzeitig an eine Absicherung zu denken. Vielleicht sogar schon als Student. Informieren kostet nichts.

Peter Dahlhausen

Produkthinweis:
Weitere Informationen zur Berufsunfähigkeits-Versicherung und zu den entsprechenden Produkten findet Ihr im Sponsored Room der Deutschen Ärzte-Versicherung bei Medi-Learn [Seiten aufrufen].

   
Autor(in): Peter Dahlhausen (Peter.Dahlhausen@Aerzteversicherung.de)
  
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Sponsored-Room Deutsche Ärzteversicherung
  
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 3. Medi-Jobbörse: Der Jobticker

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Wir haben das Startseiten-Layout der Medi-Jobbörse ein wenig übersichtlicher gestaltet, so dass Ihr Euch nun leichter zurechtfinden könnt.

Ob AiP, Doktorarbeit, Nebenjob oder Assistenzarztstelle - alle Einträge sind weiterhin kostenlos!

Nutzt die Gelegenheit, ein Stellengesuch zu platzieren.
Wie immer an dieser Stelle hier nun die neuesten Stellenanzeigen aus unserer Jobbörse, in der sich insgesamt über 170 Angebote wie Gesuche befinden!

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Die neuesten Einträge

  

   

AiP-Stelle Anästhesie in Berlin frei

Stellenangebote/AiP-Stellen

Arzt in einem Kieser Training Betrieb

Stellenangebote/Jobs_in_alternativen_Berufsfeldern

Anästhesiologie

Stellenangebote/Assistenzarzt-Stellen

AiP Chirurgie (Gefäß- und Allgemeinchirurgie)

Stellenangebote/AiP-Stellen

Stellengesuche/AIP-Stellen

Stellengesuche/AiP-Stellen

Assistenzarzt, -ärztin (Gynäkologie), Teilzeit

Stellenangebote/Assistenzarzt-Stellen

KHK und Diabetes

Stellenangebote/Doktorarbeiten

Häufigkeit vasuklärer Demenz und psychiatrischer Störungen bei Diabetes mellitus Typ 2 im Vergleich zur Gesunden Population

Stellenangebote/Doktorarbeiten

Klinische/Statistische Doktorarbeit Anästhesie/Intensivmedizin Raum Stuttgart/Tübingen/Ulm

Stellengesuche/Doktorarbeiten

Psychiatrie in Darmstadt

Stellenangebote/AiP-Stellen

Weiterbildungsassistent für Allgemeinmedizin

Stellenangebote/Assistenzarzt-Stellen

   
Autor(in): Redaktion Medi-Jobbörse (redaktion@medi-jobboerse.de)
  
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zur Medi-Jobbörse
  
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Rippenspreizer - Der Relaunch. Am 10.März wird alles besser und wer
rechtzeitig den Rippenspreizer.de Newsletter abonniert hat, profitiert am
schnellsten von zahlreichen Features, mehr Cartoons, mehr Interaktivität und dem NewsLetter.Gewinnspiel!

Zusätzlich gibt es ab sofort eine Sneak-Preview auf den neuesten Dr.Dolor Roman 
(Aftershave -PJ) für alle neuen Newsletter-Abonnenten.

Rippenspreizer.de - sind die zu grob, bist Du zu schwach!

  

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 4. Famulatur in Brescia /Italien

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Ich hatte an der Schule bereits 5 Jahre Italienisch gelernt und davon aber während meines Studiums schon einiges vergessen. Damit das nicht so weiterging und ich sowieso schon immer mal ins Ausland wollte, bot sich Italien an. Außerdem reizten mich Temperatur und Mentalität, ganz zu schweigen von Pasta und Pizza. Speziell nach Brescia wollte ich eigentlich nur wegen der positiven Famulaturberichte, die ich auf der dfa-Seite gelesen hatte...

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Da meine Italienischkenntnisse nicht mehr ganz frisch waren, habe ich die ersten zwei Wochen meines Italien Aufenthaltes in Florenz verbracht, um dort an einer Sprachschule wieder einiges hervorzukramen. Das war dann auch recht erfolgreich, so daß ich – Gott sei Dank – sprachlich gut genug zurechtkam, um auch telefonisch einige Dinge zu klären (Hotelbuchung, Reservierungen, Erfragen von Öffnungszeiten etc.). Prinzipiell kommt man mit Englisch in Touristenorten zurecht, es gibt aber sehr viele Italiener, die des Englischen nur schlecht oder gar nicht mächtig sind.
In der Planung war die Famulatur etwas chaotisch, da die Unterlagen aus Italien recht spät eingetroffen sind, mit falschen Telefonnummern (sehr ärgerlich!) und ungültigen E-mail-Adressen versehen waren und außerdem die Postadresse, an welche die Card of Confirmation gesendet werden sollte, nicht mitgeteilt wurde. Ich habe aber erfahren, dass ich noch Glück hatte, denn bei einigen anderen wurden überhaupt keine Unterlagen versendet, sondern nur mündliche Zusagen gemacht...
Nach einiger Zeit und Telefonnummernforschung habe ich dann einen Mitarbeiter von SISM (italienischer dfa) erreicht, der mich dann abgeholt und zum Wohnheim gebracht hat. Nach ungefähr 3 Minuten ließ er mich und eine polnische Studentin, welche kurz vorher eingetroffen war, dort zurück (So morgens). Informationen, wie alles Weitere ablaufen sollte und wann bzw. wo wir uns einzufinden hatten, hatte er nicht. Zufällig haben wir dann auf unseren Erkundungstreffen einen 2. SISM-Mitarbeiter getroffen, der meinte, er habe gehört, wir könnten erst Dienstags anfangen und hätten den Montag noch frei, aber sicher sei er nicht und der Verantwortliche (SISM-Mitarbeiter Nr.1) nicht mehr zu erreichen.
Dienstag morgens wurden wir dann zu unseren Stationen gebracht. Hier ist vielleicht noch zu erwähnen, daß Wünsche, was Fachgebiete anging, nicht im geringsten beachtet wurden. Obwohl auf allen Stationen Famulanten wahllos verteilt wurden, bekam bis auf eine Ausnahme keiner seine „Wunschstation“ und auch ein Wechsel war aus „versicherungstechnischen Gründen“ nicht möglich. So landete ich, statt wie erhofft auf der Gynäkologie, auf der traumatologischen Orthopädie.

Mein großes Glück war, dass ich mich auf Italienisch mit Personal und Patienten unterhalten konnte, denn mit Englisch kam man dort nicht sehr weit und auch die Bemühungen der Ärzte um die nicht Italienisch sprechenden Famulanten waren deutlich geringer. So hatte ich aber immerhin eine Ärztin, der ich mich an die Fersen heften konnte und die auch bereitwillig Fragen beantwortete und mich Wunden mitversorgen lies. Viele der anderen Studenten wurden aufgefordert entweder gar nicht zu kommen, da sich ja keiner mit ihnen unterhalten konnte oder nach spätestens 1 ½ Stunden nach Hause geschickt. Persönlich für uns zuständige Ärzte gab es nicht und dank eines recht komplizierten Rotationsplanes über Ambulanzen, Stationen und Ops waren die Ärzte, die man kannte, von einem Tag auf den anderen oft spurlos verschwunden... Ich habe trotzdem recht viel gesehen, da ich die Visiten mitgemacht und auch verstanden und mich sonst im OP aufgehalten habe, aber ich gebe zu, daß – wenn es sowieso keinen interessiert, ob man da ist oder nicht – die Motivation nach einiger Zeit doch deutlich nachlässt, zumal es sehr viele Pjler und AIPler gibt, mit denen man um den Platz am Patienten „kämpfen“ muß. Sogar die Ärzte dort geben zu, dass sie gnadenlos überbesetzt sind...
Wer nicht ganz so viel Wert darauf legt, viel zu lernen, sondern sich lieber ein bisschen erholen will, ist dort genau richtig. Man kann sich auch ohne Probleme einige Tage freinehmen, was von vielen genutzt wurde, um z.B. nach Rom zu fahren.
Die Hygiene wurde auf meiner Station in der Tat etwas anders gehandhabt, als in Deutschland. So wurde zwar viel Wert auf sterile Tupfer etc. gelegt, diese aber, wenn die sterilen Pinzetten ausgegangen waren, eben mit der Hand angefasst. Ich habe auch gesehen, daß Leute, die schon steril gewaschen waren (was zuerst mit einem Povidon-Jod-Schwamm und anschließend mit Seife geschieht...!), sich nochmals am Kopf gekratzt haben, ohne daß das jemanden störte...
Auch fand ich es sehr interessant zu sehen, daß die Patienten sich bei den Ärzten entschuldigten, wenn sie bei der Wundversorgung Schmerzen hatten... Das Verhältnis zwischen Pflegepersonal und Ärzten war sehr gut. Keiner kam sich besser oder schlechter vor und alle waren gleichberechtigt. Selbst der Professor hat z.B. den Patienten Hausschuhe angezogen und ihnen aus dem Bett geholfen, was so mancher deutsche Prof mit Sicherheit nicht tun würde.

Die Unterbringung im Wohnheim war recht unterschiedlich, da einige im „neuen Trakt“ in Einzelzimmern mit Dusche und WC wohnten, andere im „alten Trakt“ mit 1-5er Zimmern und Gemeinschaftsbad. Da der „alte Trakt“ nun aber saniert wird, wird sich das bis zum nächsten Jahr mit Sicherheit ausgeglichen haben. Die Sanierung des alten Traktes, die am 26.9. beginnen sollte, wovon wir aber bis zum 23.9. nichts wussten, führte dazu nebenbei noch zu anderen Verwicklungen: Eigentlich sollte die Famulatur vom 1.-31. September laufen, fand dann aber für einige schon vom 25.8. – 25.9. statt, worüber aber nicht alle Betroffenen informiert waren. Dies führte dazu, daß am 25. die Ärzte überrascht waren, daß wir schon da sind (einige Stationen waren noch wegen „Sommerferien“ geschlossen). Anderen Studenten wurde diese Verschiebung ebenfalls nicht mitgeteilt, so daß sie erst am 1.9. eintrafen und dann am 23.9. erfuhren, daß sie bis zum 25.09. ihre Zimmer geräumt haben mussten (= nicht voll abgeleistete Famulatur, Hotelkosten, Flugumbuchungen etc...), da nun die Räumung des alten Traktes beginnen sollte.

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Die Deutsche Ärzte-Versicherung bietet im Sponsored Room bei Medi-Learn.net einen kostenlosen Länderinformationsservice an. Ihr könnt dort Material zur Vorbereitung Eures Auslandsaufenthaltes kostenlos per Post anfordern; u.a. ist auch Italien (passend zum Bericht) enthalten [zum Länderinfo-Service].

   
Autor(in): Yvonne Winkler (ywinkler@directbox.com)
  
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Universität Brescia
  
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 5. Zwischen den Zeilen "Crashkurs Pharmakologie"

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Titel: Crashkurs Pharmakologie
Autor(en): Claudia Dellas
Verlag: Urban und Fischer Verlag
ISBN: 3-437-43180-3
Preis: Euro 24,95
Medizinlehrbuch

Crashkurs Pharmakologie richtet sich an Studierende der Medizin, die vor ihrer mündlichen Prüfung zum 2. Staatsexamen stehen. Vor allem wenn nicht mehr viel Zeit bleibt, sind kurze Werke, die alles Wichtige zur Prüfung auf engstem Raum bieten, sehr gefragt. Auf 348 Seiten bietet das Buch die wichtigsten Informationen der Pharmakologie. Tabellen und Abbildungen stellen die Wirkung bzw. den Wirkmechanismus der verschiedenen Stoffe dar.
Bevor man das Buch zum Lernen benutzt, sollte man jedoch die entsprechenden Vorlesungen und Kurse absolviert und ein entsprechendes Lehrbuch bearbeitet haben.

Inhalt
Der Text wurde in eine Textspalte gepackt, sodass das Lesen leicht von der Hand geht. Die Sprache ist verständlich und einfach zu lesen. Ein 5-seitiges Inhaltsverzeichnis führt in das Buch ein. Es gliedert sich in 43 Kapitel und beginnt didaktisch sinnvoll mit den Grundlagen der Pharmakologie wie Pharmakokinetik, Pharmakodynamik, Neuzulassungen von Arzneimitteln und dem vegetativen Nervensystem. Die folgenden Kapitel handeln dann Wirkstoffe und Medikamente nach Krankheiten bzw. Krankheitsgruppen ab. Dazu gehören Kapitel wie Antihypertensiva, Analgetika und Diuretika, aber auch Anästhetika und Neuroleptika und viele mehr.
Wo es sinnvoll ist, werden im Text Fachtermini und Abkürzungen benutzt. Ein 1-seitiges Abkürzungsverzeichnis gibt Auskunft über deren Bedeutung. Die Sätze wirken sehr stichwortartig, was nicht gerade zu einem Lesefluss beiträgt. Man merkt förmlich, dass es sich um eine einfache Faktenvermittlung handelt.
Ein Griffregister sucht man vergebens, dafür findet man hinten im Buch ein 13-seitiges Stichwortverzeichnis und ein 6-seitiges Wirkstoff und Handelsnamenregister.

Aufbau
Der Einband des Buches besteht aus einem einfachen Pappeinband, der leider nicht für die Tasche geeignet ist. Knicke, Eselsohren und Risse sind also vorprogrammiert.
Das Buch hat mit seinen 348 Seiten eine sehr schöne handliche Größe und wiegt nicht viel. Die einzelnen Kapitel werden häufig mit einer Definition, den Ursachen und den Folgen einer Krankheit bzw. Krankheitsgruppe begonnen. Die Texte wurden etwas eingerückt, sodass Platz für eine Randspalte entstand. Sie bietet Platz für Eigennotizen und enthält außerdem prägnante Stichworte.
Ein blauer Kasten im Text enthält wichtige Begriffe, zu denen man in der mündlichen Prüfung etwas sagen können sollte. Klinikkästen und „Merke“-Ausrufezeichen markieren Praxisrelevantes bzw. sehr Prüfungsrelevantes. Das 2-farbige Aussehen (blau und schwarz) sorgt für eine gute Übersicht. Schlüsselwörter werden durch Fettdruck hervorgehoben und Pfeile deuten auf Querverweise im Text.

Fazit
Ein praktisches Buch, das im Telegrammstil Wissen kompakt vermittelt. Es kann jedoch nur zur Wiederholung benutzt werden, was ein vorheriges Studium der Lehrbücher bzw. den Besuch von Vorlesungen und Kursen voraussetzt.
Der Preis ist mit 24,95 EUR etwas zu teuer, 5 EUR weniger wären wohl angemessen. Am Ende hinterlässt das Buch bei mir einen positiven Gesamteindruck, ohne mich zu beeindrucken.

   
Autor(in): Peter Christian Artz (Peter.Artz@medi-learn.net)
  
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Onlinebestellung (Crashkurs Pharmakologie)

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 6. Skizzen aus der Reha-Klinik: Ein Famulaturtagebuch

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Die erste Famulatur naht: Endlich weg von den Lehrbüchern und hin zu den Patienten, zu praktischem Wissen und Tätigkeiten als Famulus. Um Euch einen Einblick in den Ablauf einer Famulatur zu ermöglichen, veröffentlichen wir in einer 10-teiligen Artikelserie ein anschauliches, kurzweilig geschriebenes Famulaturtagebuch, das uns dankenswerterweise von verum zur Verfügung gestellt wurde und Euch zeigt, was einen alles in der Famulatur erwarten kann und wie die Tage ablaufen können. Hier der Erste von insgesamt 10 Teilen:

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Samstag, 8. September: Anreisetag
Jetzt ist es soweit. Der erste richtig praktische Einsatz als Medizinstudentin, die von nichts den Plan hat. Schon gar nicht von orthopädischer Rehabilitation. Dumm, dass ich den Ortho-Kurs erst nach den Ferien machen werde. Der wäre vielleicht vorher ganz sinnvoll gewesen.
Es ist jetzt 21.20 h und ich sitze hier in meinem Zimmer im Wellness-Bereich der Rehaklinik. Die Klinik ist mir nicht neu; hier habe ich vor drei Jahren mal für ein Jahr als Krankenschwester gearbeitet. Das Zimmer, das Frau Haller, die Pflegedienstleiterin, zu der ich all die Jahre noch einen guten Kontakt gehalten hatte, für mich organisiert hat, ist einfach super! Es ist ein richtiges Hotelzimmer. Ich habe einen Fernseher, Getränke, einen Bademantel, einen Fön, eine schöne Pflanze und so weiter und so fort.
Heute Nachmittag gegen halb sechs bin ich hier angekommen, nachdem ich doch ziemlich lange unterwegs war. An die Strecke habe ich mich stellenweise nur noch dunkel erinneren können. Aber es war keine unangenehme Fahrt, sehr kurzweilig, ich habe mich nur stellenweise ziemlich über meine eigene Blödheit geärgert. Das Wetter war wunderschön, die Sonne hat jetzt im Spätsommer noch mal richtig gebrannt. Da war ich froh drum, dass es nicht geregnet hat, denn gestern Abend war ich noch mit Freunden auf einer Kirmes in der tiefsten Pfalz. Es war zwar nicht so arg spät, als ich heimgebracht wurde ... ich glaube zwei Uhr, aber ich hatte ziemlich einen im Tee. Nach dem Ausnüchterungslauf heute morgen bin ich dann hierher gestartet. Hier will ich natürlich auch laufen, aber ich habe heute Abend mal gesehen, wie viele Leute da abends noch im Park unterwegs sind, wohl alles Patienten. Entweder muss ich dann morgens vor der Arbeit gehen oder abends irgendwo in den Wald. Mal sehen.
Jetzt gehe ich gleich ins Bett. Ich habe ein bisschen mulmiges Gefühl wegen morgen. Hoffentlich erwarten die nicht zuviel von mir. Ich bin Dr. Meier zugeteilt, der ist mir von damals als leicht muffelig in Erinnerung geblieben. Aber ich will mich auf jeden Fall bemühen, gut mitarbeiten und was lernen! Und er soll mir ja was beibringen. Solange er das auch tut, kann er ja eigentlich muffelig sein, wie er will, kann mir ja egal sein. Und man muss ja nicht privat miteinander kommunizieren. Aber ich will unbedingt die zwei Wochen ausschöpfen, wer weiß, wann ich mal wieder was mit Orthopädie zu tun kriege. Eigentlich wollte ich heute noch einen Crash-Kurs Orthopädie machen, damit ich überhaupt ein bisschen was weiß. Aber wenigstens die Neutral-Null-Methode guck ich mir noch an heut abend. Zu mehr bin ich zu kaputt.

Montag, 9. September Mein erster Arbeitstag
Heute morgen stand ich gerade haarefönend im Bad, als meine Zimmertür von außen aufgeschlossen wurde. Das kenne ich ja noch von damals, als ich auch immer in verschlossene Zimmer rein musste, um irgendetwas hinzubringen, z.B. Tropfen für Patienten, die nicht auf dem Zimmer waren. Es war die Putzfrau, die der Meinung war, ich würde heute erst anreisen. Sie meinte: „Da hatten Sie ja gestern gar kein frisches Obst!“ Hääää? Egal, aber jetzt hab ich es, und das ist echt Luxus pur. 
Seit fünf Uhr heute Nacht hatte ich nur sehr schlecht geschlafen, ich dachte an den Muffel Dr. Meier und hoffte, es würde alles nicht so schlimm werden. Letztendlich bin ich dann um sieben Uhr aufgestanden und unter die Dusche gestiegen. Um halb acht bin ich frühstücken gegangen, habe aber nur eine Tasse Kaffee getrunken und einen halben Joghurt gegessen. Ich hatte gar keinen Hunger und ein leicht flaues Gefühl im Bauch. Um acht Uhr bin ich dann in den Besprechungsraum, wo ich mich einfinden sollte. Da saßen dann schon drei von den Ärzten. Die einzige, die ich noch kannte, war Frau Lehmann, die damals auch schon da war. Dann ein Dr. Lohmeier und ein Dr. Bennesen. Die typische Verkörperung des aufstrebenden Assistenzarztes sozusagen, so jung wie der aussah und dann schon ne Doktorarbeit fertig. Grmpf, Neid. Dann trafen noch Dr. Tan, ein Asiate ein, und Frau Karpov (Lydia) und Herr Meier. Dass der mittlerweile internistischer Oberarzt war, wusste ich auch noch nicht. Dann kam der Chefarzt Dr. Schmitt, gross und stattlich, fast eine Kopie vom Fernseharzt Dr. Strunz mit seinen kurzen weißen Haaren und begrüßte mich. Zwei Frauen waren noch anwesend, ich weiß nicht, ob die von der Verwaltung waren oder von der Krankengymnsatik.
Dann musste ich mich vorstellen. Ich hatte allerdings gar keine Zeit, in Panik zu verfallen, und deswegen war's auch gar nicht schlimm. Dann ging’s über zur Morgenbesprechung, klinikinterne Angelegenheiten, Vorkommnisse vom Wochenende usw. Anschließend wurde ich an die stellvertretende PDL der Ortho übergeben, Frau Gross, die mit mir einen Hausrundgang machte und mir zu einem Generalschlüssel verhalf und außerdem zu einem eigenen ARZTZIMMER. Der Raum ist mein, wenn ich mal was nachlesen oder mich zurückziehen wollte (am besten sofort....). Der Schlüssel zu dem Zimmer passte auch wunderbar, das einzige Problem war, dass ich ihn nicht mehr abziehen konnte, so dass die Hausmeister erst mal das Schloss ausbauen mussten... Einen eigenen Pieper habe ich auch bekommen.(Falls sich irgendeiner mal in der Nummer irren sollte...) Danach war Oberarztvisite mit Bennesen und Meier, der einiges erklärte und gar nicht so muffelig war, wie befürchtet. Anschließend ging ich mal zu den Schwestern, um meine alten Kolleginnen zu besuchen. Die hatten mich erst gar nicht erkannt mit den kurzen Haaren und dem langen Kittel. Sie haben sich natürlich gefreut und ich mich auch. Dann haben wir zusammen einen Kaffee getrunken. Danach habe ich Meier beim Sonografieren zugesehen. Und um viertel nach zwölf war noch eine Fortbildung/Patientenvorstellung im Seminarraum, wo ich mich nochmals den Therapeuten vorstellen musste.
Irgendwann ging’s dann zum Mittagessen, wo dann zwei Psychologinnen noch mit am Tisch saßen, Agnes und Britta. Bennesen fing dann ein Gespräch an, und ich einigte mich mit ihm auf „Du“. Martin. („Kannst du eigentlich auch so reden wie der Heinz Becker?“) Er hatte dann Sprechstunde und ich ging mit. Nichts Wildes. Dann habe ich noch ein bisschen Chefvisite und anschließend mit Martin eine Neuaufnahme gemacht. Lustig war, wie er die Frau zu überreden versuchte, Reduktionskost zu essen, was sie aber vehement nicht wollte. Die Frau war wirklich cool drauf und hat ihm immer die passende Antwort gegeben. Zum Teil musste ich mir echt das Lachen verkneifen. Mein erster Arbeitstag endete heute um 17 Uhr.


Fortsetzung in der nächsten Onlinezeitung!

   
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 7. MedNews (StudMed)

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In unserer neuen Rubrik "MedNews" stellt Euch die Redaktion der StudMed aus dem Springer Verlag wöchentlich drei Nachrichten aus der Medizin zur Verfügung. Zum kompletten Artikel gelangt Ihr, wenn Ihr am Ende der Einleitungen auf "Mehr..." klickt. Die ausführlichen Artikel sind dann im Sponsored Room "StudMed" bei Medi-Learn zu finden.

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 >> Neuro-Chip kann Gedanken lesen (13-Feb-2003)
 

Ein neu entwickelter Biosensor-Chip ist in der Lage, die elektrischen Signale von Nervenzellen in bislang unerreichter Genauigkeit aufzunehmen und zu verarbeiten. Diese Innovation soll neue Erkenntnisse über den Neuronen-Dschungel im menschlichen Gehirn liefern. Mehr als 100 Milliarden Nervenzellen stehen dort in ständigem Informationsaustausch. Aufschlüsse über deren Funktionsweise und Zusammenwirken könnten ein erster Schritt zur Enträtselung heute unheilbarer Krankheiten des Gehirns sein. Mehr...

 
 >> Lichtempfindlichkeit der Haut "erlauschen" (13-Feb-2003)
 

Wie empfindlich ist die Haut gegenüber UV-Bestrahlung? Forscher am Institut für Biophysik der Universität Hannover arbeiten an einem optoakustischen Sensor, mit dem es möglich sein wird, die Lichtempfindlichkeit der Haut von außen zu messen. Mehr...

 
 >> Pocken - Kein Anlass zu flächendeckenden Impfungen (13-Feb-2003)
 

Vor über 25 Jahren trat der global letzte Pockenfall auf. 1980 wurde die Welt für pockenfrei erklärt. Die Menschheit glaubte, sich nach Jahrhunderten der Angst endgültig von einer ihrer schlimmsten Geißeln befreit zu haben. Doch nun lebt die Sorge auf, dass Pockenviren durch Terroristen als biologische Waffe verwendet werden könnten... Ein Gespräch mit Prof. Dr. med. Stefan Schubert im Zentrum für Innere Medizin am Universitätsklinikum Leipzig, Fachbereich Infektions- und Tropenmedizin. Mehr...

 

   
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 8. Gelauscht: Was ist los im Forum?

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Mit mehr als 500 Beiträgen in der Woche findet man in den Medi-Foren zu fast allen Themen den richtigen Gesprächspartner. In der neuen Rubrik "Gelauscht" wollen wir Euch in der Onlinezeitung über einige der Diskussionsthemen auf dem Laufenden halten. Vielleicht findet Ihr das ein oder andere Thema, das Euch auch interessiert - ein Klick und Ihr seid mit dabei:

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 9. Gestöbert im Archiv der Onlinezeitung

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Seit mehr als 2 Jahren wird die Onlinezeitung an eine wachsende Zahl von Abonnenten verschickt, die über diese lange Zeit auch viele interessante Artikel beigesteuert haben. Wir haben uns in das Archiv begeben und stellen Euch in der neuen Rubrik 'Gestöbert' pro Woche jeweils einen interessanten Artikel vor. Diese Woche: Vergleichstest zur studentischen Krankenversicherung - von Peter Dahlhausen

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 10. Impressum / Abofunktionen / Mitarbeit

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