02.06.03

Ausgabe 165/03

Anzeige: Online mit anderen quatschen, Probleme rund ums Studium diskutieren, andere Studenten um Rat fragen oder einfach nur eine Runde "Quatschen" - www.Medi-Foren.de


Medi -Learn

Die Onlinezeitung von Medi-Learn.net
Medi-Zeitung

Medi -Learn

(in Kooperation mit dem Springer Verlag und der Deutschen Ärzte-Versicherung)


 Editorial
  

Hallo,

der Sommer hat begonnen und bei uns beginnt die Sommer-Gewinnspielzeit. Mit gleich drei Gewinnspielen starten wir die Aktion. Es ist für jedes Semester etwas dabei und mit wenig Aufwand und ein wenig Glück könnt Ihr einen attraktiven Preis gewinnen. Des weiteren freuen wir uns, wieder einen Gastartikel der Rippenspreizer Redaktion in dieser Onlinezeitung zu haben - diesmal dreht sich alles um Murphy's Gesetze im täglichen Leben.

Bild wird nur bei bestehender Internetverbindung gelanden! Nachladen? Bitte F5 druecken!

Dazu findet Ihr unter anderem Infos zum Gesundtheitspolitischen Kongress in Hamburg und einen Artikel über ein PJ in Tampa. Viel Spass beim Lesen und viel Erfolg im Gewinnspiel-Sommer!
Wir drücken Euch die Daumen
Jens, Marlies und Christian
Redaktion Medi-Learn

P.S.: Hast Du schon die Spritztour durch das Medi-Learn Netzwerk mitgemacht? ->[zur Spritztour]!

  

165_03_002_686_99x

 Inhalt (jetzt auch anklickbar)
1.Der Gewinnspiel-Sommer bei Medi-Learn
2.Murphy`s Gesetze im täglichen Leben
3.Medi-Jobbörse: Der Jobticker
  
4.Kranker Mensch - gesunde Gesellschaft?
5.PJ in Innerer Medizin in Tampa
6.Skizzen aus der Reha-Klinik (10)
  
7.Gelauscht: Was ist los im Forum?
8.Gestöbert
9.Impressum / Abofunktionen / Mitarbeit
  

165_03_003_685_99x

 - Werbung -


DocCheck Stethoskop Advance II
  • Edelstahl-Doppelkopf-Bruststück
  • hohe akustische Empfindlichkeit
  • ultra sensitive Membran
  • Antikältering
  • Doppelblattfeder zur individuellen Anpassung der Ohrbügel
  • Soft-Ohroliven
  • latexfrei
  • Inkl. Ersatzteil-Set (2 Paar Ohroliven und einer Membran) und ID-Tag
  • 3 Jahre Garantie

Studentenpreis 
jetzt nur EUR 40,02
(nur solange der Vorrat reicht)

"Klassiker versus Newcomer"
Medi-Learn Testbericht - klick hier

  

165_03_01_663_99x

 1. Der Gewinnspiel-Sommer bei Medi-Learn

- zurück zum Inhalt -

  

Es ist Sommer und unser Medi-Learn Lager ist vollgepackt mit Preisen und Gewinnen zahlreicher Sponsoren. Um diese an den Mann bzw. die Frau zu bringen, starten wir in dieser Woche den Gewinnspiel-Sommer bei Medi-Learn. In den kommenden Wochen des Sommersemesters werden wir Euch zahlreiche verschiedene Gewinnspiele präsentieren, bei denen Ihr Bücher, Modelle, Gutscheine und vieles mehr gewinnen könnt. Hier nun die ersten drei Gewinnspiele:

   Bild wird nur bei bestehender Internetverbindung gelanden!

1. Anmelden und Gewinnen Medi-Learn vor Ort - die beiden Gründer von Medi-Learn touren mit ihrer legendären Veranstaltungsreihe "Effektive Examensvorbereitung" durch fünf große Städte in Deutschland (Jena, Berlin, Hamburg, Tübingen und Heidelberg). Wer sich in den kommenden Tagen über die Webseite von Medi-Learn und den dortigen Sponsored Room der Deutschen Ärzte-Versicherung anmeldet, nimmt an der Verlosung der unten genannten Preise teil - automatisch, ohne jede weitere Aktivität. Detailinformationen über die Veranstaltung, die selbst schon ein "garantierter" Gewinn für jeden Medizinstudenten ist, erfahrt Ihr unter http://www.medi-learn.info/seiten/basismodul/Detailed/429.shtml.
Doch damit nicht genug: Auch wer sich zur Veranstaltung "Erfolgreich im Arztberuf", veranstaltet von der Deutschen Ärzte-Versicherung und dem Marburger Bund, anmeldet, nimmt an der Verlosung teil. Detailinformationen über den Inhalt der kostenlosen Veranstaltung findet Ihr unter http://www.medi-learn.info/seiten/basismodul/Detailed/470.shtml.
Was gibt es zu gewinnen: Unter allen Anmeldungen verlosen wir ein Schädel-Modell der Firma 3BScientific, 5 Arzneimittel-Pocket und einmal das Lehrbuch "Gynäkologie (Diedrich)" aus dem Springer Verlag. Selbstverständlich nehmen alle Studenten, die sich bis jetzt angemeldet haben, auch an der Verlosung teil. Die Gewinner werden auf den Veranstaltungen bekanntgegeben; der Rechtsweg ist wie immer ausgeschlossen.

Zur Anmeldung 'Medi-Learn vor Ort'
Zur Anmeldung 'Erfolgreich im Arztberuf'

2. Neue Links bei Medi-Seek
Unter www.Medi-Seek.de sind mittlerweile über 1.700 Links rund um das Medizinstudium zu finden. Sortiert nach Fächern und Schwerpunktthemen wie z.B. Ausland und Beruf findet Ihr auf der Webseite die redaktionell kommentierten Links. Um Medi-Seek weiter auszubauen, brauchen wir Eure Hilfe.
Kennt Ihr eine gute Webseite rund um die Medizin und das Studentenleben? Dann tragt sie einfach über den folgenden Link ein und nehmt damit an dem Gewinnspiel "Geschickt geklickt" teil. Unter allen Linkgebern verlosen wir einmal das Taschenbuch "Pathologie kompakt (Bornhöft)" aus dem Springer Verlag und ein Hautmodell der Firma 3B Scientific. Auch bei diesem Gewinnspiel ist der Rechtsweg ausgeschlossen - an der Verlosung nehmen alle Linktipps teil, die im Juni eingetragen werden.

Zum Formular 'Link hinzufügen'

3. Favoriten-Gewinnspiel
Wer viel surft, der bringt es nicht selten im Laufe der Zeit auf eine stattliche Anzahl hochwertiger Lesezeichen. Genau darauf haben wir es abgesehen! Wir sammeln, sortieren und arbeiten diese Links auf und stellen dann die Liste der Links wiederum den Lesern der Onlinezeitung und der Webseite von Medi-Learn zur Verfügung.
Wie funktioniert es: Ihr exportiert die Links aus Euren Favoriten (Arbeitsaufwand 1 Min.), schickt sie per Email (redaktion@medi-learn.net) zu uns und nehmt automatisch am Gewinnspiel teil - einfacher geht's nicht, oder? Was gibt es zu gewinnen? Die ersten 10 Einsender erhalten eine TNM-Pocketcard, unter den nächsten 30 Einsendern erhält jeder dritte ein Aufkleberset von Rippenspreizer und unter allen Einsendungen verlosen wir einmal das Lehrbuch "Kinderheilkunde (Koletzko, von Harnack)" aus dem Springer Verlag und einmal das Lehrbuch "Orthopädie (Krämer)". Der Einsendeschluß für Eure Favoritenliste ist der 15. Juni - der Rechtsweg ist wie immer ausgeschlossen. Hier nun die kurze Anleitung, wie es funktioniert:

  1. Favoriten exportieren
    Internet Explorer: Datei >> Importieren/Exportieren
    Firebird: Bookmarks >> BookmarkManager
    Opera: File >> Export >> Opera Bookmarks
    Netscape 4: Communicator >> Bookmarks >> Edit
  2. Email an Medi-Learn schreiben
    Emailadresse: redaktion@medi-learn.net
    Betreff der Email: Favoriten-Gewinnspiel
    Als Anhang die exportierten Favoriten
    In den Emailtext bitte unbedingt Eure vollständige postalische Adresse, damit wir die Gewinne auch zusenden können ;-)

Wir danken an dieser Stelle allen Sponsoren, die den Gewinnspiel-Sommer von Medi-Learn unterstützen. Die oben genannten Preise wurden von der Firma 3BScientific (www.3BScientific.de), dem Springer Verlag (www.springer.de) und dem Börm Bruckmeier Verlag (www.media4u.com) zur Verfügung gestellt.

   
Autor(in): Christian Weier (christian.weier@medi-learn.net)
  
Links zum Artikel:

·   

keine
  
Diskussionen im Internet:
  

·   

www.Medi-Foren.de

Dein Artikel hier!? Kein Problem - mitmachen lohnt sich (Buchpräsente & Co) - Mehr Info - klick hier

  

165_03_01_683_99x

 2. Murphy`s Gesetze im täglichen Leben

- zurück zum Inhalt -

  

Die universelle Konstante im Rettungsdienst- ein Gastartikel unseres Partners Rippenspreizer.de

Ja, manchmal beschleicht uns diese seltsame Gewissheit - es gibt Gesetzmässigkeiten im Rettungsdienst, die sich immer und immer wiederholen! Je schwerer der Patient, desto höher wohnt er. Je höher er wohnt, desto unwegsamer ist das Treppenhaus. Wir kennen das und endlich (!) hat sich jemand die Mühe gemacht, all diese Dogmen des rettungsdienstlichen Alltags niederzuschreiben...

   Bild wird nur bei bestehender Internetverbindung gelanden!


Jeder Notfalleinsatz wartet, bis Du angefangen hast zu essen, egal zu welcher Zeit.

  • FOLGERUNG 1: Weniger Unfälle würden passieren, wenn das RD-Personal niemals essen würde.

  • FOLGERUNG 2: Essen immer "zum Mitnehmen" bestellen.
1. Es gibt absolut keinen Zusammenhang zwischen geplantem und tatsächlichem Schichtende.
2. Bei folgender Gleichung: T+1=Zeitpunkt der Ablösung, ist T der Zeitpunkt des letzen Einsatzes.

Beispiel: Schichtende: 19.00 Uhr => letzter Einsatz 18:59 Uhr.
Oder: Wenn die Ablösung früher kommt, begegnet man dem Kollegen an der nächsten Kreuzung.

Jeder Ausrüstungsgegenstand fällt grundsätzlich an die Stelle, an der man ihn am schlechtesten wiederbekommt.

Die Entfernung des Einsatzortes von der Wache wächst im selben Verhältnis, wie die Zeit bis zur Ablösung kürzer wird.
FOLGERUNG:
Die kürzeste Strecke von der Wache zum Einsatz ist noch in der Planung.

Notfalleinsätze laufen zufällig alle zur selben Zeit auf.

Jeder Patient, der erbrochen hat und intubiert werden muß, hat gerade
  • ein ausgedehntes Essen hinter sich,
  • mit großen Mengen an Zwiebeln

  • Knoblauch

  • saurem Hering

  • welches er mit mindestens drei Dosen Bier nachgespült hat.
Nimm immer an, daß das Fahrdienstpersonal aus Idioten besteht, bis Dich ihre Handlungen in Deiner Annahme bestätigen.

Nimm immer an, daß das Leitstellenpersonal aus Idioten besteht, bis Dich ihre Handlungen in Deiner Annahme bestätigen.

Wenn Du nach Mitternacht zu einem Verkehrsunfall gerufen wirst und keinen Betrunkenen an der Einsatzstelle findest, suche weiter: Ein Beteiligter fehlt noch.


Jeder Betrunkene, dem die Wahl gelassen wird, entweder mit der Polizei auf das Revier oder vom Rettungsdienst ins Krankenhaus gebracht zu werden, wird grundsätzlich schneller im RTW sein, als Du selbst.
FOLGERUNG:
Jeder Betrunkene, der sich für die Polizei entscheidet, war höchstwahrscheinlich in der letzten Zeit bei mir im Fahrzeug.

Jeder lebensrettende Ausrüstungsgegenstand wird niemals defekt sein bis:
  • man ihn dringend braucht

  • der Verkäufer wieder weg ist

Es spielt keine Rolle, wie schnell man mit dem RTW zum Einsatz fährt, es ist immer zu langsam, außer man überholt einen Streifenwagen, dann ist es garantiert zu schnell.
Ausnahme:
Du fährst zu einem Einsatz, bei dem ein Polizist verletzt wurde, dann ist es unmöglich, schnell genug zu fahren.

Toiletten-Gesetze:

Wenn ein Einsatz zwischen 5.00 Uhr und 7.00 Uhr morgens reinkommt, ist der Einsatzort immer in einem Badezimmer.
Wenn Du gerade auf der Toilette warst, kommt bestimmt kein Einsatz.
Wenn Du noch nicht auf der Toilette warst, wirst Du es sehr bald bedauern.
Die Wahrscheinlichkeit, einen Einsatz zu bekommen, wächst proportional zu der vergangenen Zeit, seit Du zum letzten Mal auf der Toilette warst.

Gesetze der Navigation:

Die Existenz oder Nicht-Existenz egal welcher Adresse ist nur von untergeordneter Bedeutung für den Disponenten.
Wenn ein Straßenname falsch verstanden werden kann, wird ihn der Disponent falsch verstehen.
Wenn ein Straßenname nicht falsch verstanden werden kann, wird ihn der Disponent trotzdem falsch verstehen.
Der Disponent wird eine Örtlichkeit immer möglichst umständlich beschreiben: z.B. häßliches braunes Maisfeld, auf dem jetzt ein Einkaufszentrum steht.

Bei jedem Unfall ist die Schwere der Verletzung umgekehrt proportional zu der Menge und Lautstärke der Schmerzschreie des Patienten.

Es gilt folgende Gleichung: X - Y = Qualität der medizinischen Hilfe, wobei "x" die Hilfe des Rettungsdienstpersonals ist und Y die Unterstützung, die man vom Einsatzleiter bekommt. Wenn man Y aus der Gleichung entfernt, steigert sich das Ergebnis.
  • FOLGERUNG 1: Generell haben Einsatzleiter nichts an Einsatzstellen zu suchen.
  • FOLGERUNG 2: Der Grad der medizinischen Kompetenz ist umgekehrt proportional zum Grad des Einsatzmanagements.
Die einfachsten Dienstanweisungen werden stets in absolut irreführender und komplizierter Weise geschrieben.
  • FOLGERUNG 1: Wenn Du die Anweisung nicht verstehst, geht es um eine Selbstverständlichkeit.

  • FOLGERUNG 2: Wenn Du meinst, die Anweisung zu verstehen, irrst Du dich.
Diejenigen, die nichts können, unterrichten.

Diejenigen, die nichts können und auch nicht unterrichten, leiten Einsätze.

Je ernster die Verletzung eines Patienten, desto weniger Licht steht zur Verfügung.

Je mehr Platz benötigt wird, um adequat am Patienten zu arbeiten, desto weniger Raum steht zur Verfügung.

Die Anzahl unkooperativer und störender Angehöriger steigt exponentiell mit der Schwere der Verletzung oder Erkrankung des Patienten.


Das Gewicht des zu transportierenden Patienten wächst im Quadrat zur Anzahl der Stockwerke, die der Patient heruntergetragen werden muß.
  • FOLGERUNG 1: Sehr schwere Patienten tendieren dazu, möglichst hoch über dem Meeresspiegel zu leben.

  • FOLGERUNG 2: Wenn der Patient schwer ist, ist der Aufzug außer Betrieb und die Lichter im Treppenhaus kaputt.
Wenn ein Patient mit einer Trage abtransportiert werden muss, geschieht das meist aus dem hintersten Kämmerchen einer engen Wohnung mit steilem Treppenhaus und Bäumen vor allen Fenstern, dass die Feuerwehr sicher nicht dazu kommt.

1. Eine lebensbedrohliche Situation wird unmittelbar eintreten, nachdem man vom Haus eines Patienten wegfährt, der einen gerade herausgeworfen hat.

2. Die Ernsthaftigkeit der Situation wächst, je näher die Gerichtsverhandlung aufgrund dieser Situation kommt.

Jeder Passant, der Dir Hilfe anbietet, wird Dir keine geben.
Du mußt immer annehmen, daß ein zufällig an der Einsatzstelle befindlicher Arzt Gynäkologe ist, bis das Gegenteil bewiesen ist.
Drehe niemals einem Proktologen den Rücken zu.


Jedes Einsatzfahrzeug, ob auf dem Weg zum Einsatz oder auf dem Weg ins Krankenhaus, wird, wenn es mit Sondersignal fährt, von allen anderen Autofahrern, Fußgängern oder Straßenkötern entlang der Stecke ignoriert.
FOLGERUNG:
Sondersignal verursacht vorübergehend akute und völlige Taub- und Blindheit.

Eine unendliche Anzahl fragestellender Schüler paßt in den Patientenraum eines RTW und wird, bei entsprechender Gelegenheit, auch unweigerlich einsteigen.
  • FOLGERUNG 1: Kein Notfalleinsatz wird kommen, bis alle Kinder im Wagen sind und mit der Ausrüstung spielen.

  • FOLGERUNG 2: Es wird unter Garantie viermal so lange dauern, die Kinder wieder aus dem RTW zu bekommen, wie hinein.

  • FOLGERUNG 3: Ein wichtiger Ausrüstungsgegenstand wird fehlen.

Anfänger-Gesetze:

Der wahre Wert von Rettungsdienstanfängern wird, in Zahlen ausgedrückt, immer ein negativer sein.
Die Höhe dieser Zahl kann einfach bestimmt werden, indem man seine Fähigkeiten auf einer Skala von 1-10 feststellt.

  • Für die medizinischen Fähigkeiten: 1 = diplomiertes Gesundheitsrisiko (10 = Universitätsprofessor)

  • Für die fahrerischen Fähigkeiten: 1 = Verkehrshindernis (10 = Michael Schuhmacher)

Den wahren Wert von Anfängern findet man durch einfaches negieren der Selbsteinschätzung des Anfängers.
FOLGERUNG: Behandle jeden Anfänger, der Dir zugeteilt wird, wie einen Passanten. (Siehe: Gesetz der Passanten oben)

Sobald eine Rettungsdienstregel absolut anerkannt ist, wird augenblicklich eine Ausnahme von der Regel auftreten.

   
Autor(in): Redaktion Rippenspreizer (info@rippenspreizer.com)
  
Links zum Artikel:

·   

Rippenspreizer.de
  
Diskussionen im Internet:
  

·   

www.Medi-Foren.de

Ich möchte den Artikel ...
  
... Online lesen
  
... drucken
  
... per eMail weiterempfehlen

Dein Artikel hier!? Kein Problem - mitmachen lohnt sich (Buchpräsente & Co) - Mehr Info - klick hier

  

165_03_02_679_r50

 3. Medi-Jobbörse: Der Jobticker

- zurück zum Inhalt -

  

Medi-Jobbörse bietet Stellensuchenden wie Stellenanbietern im medizinischen Bereich einfache und unkomplizierte Wege bei der Jobsuche und Stellenbesetzung.

Ob AiP, Doktorarbeit, Nebenjob oder Assistenzarztstelle - alle Einträge sind weiterhin kostenlos!

Nutzt auch die Gelegenheit, ein Stellengesuch zu platzieren.
Wie immer an dieser Stelle hier nun die neuesten Stellenanzeigen aus unserer Jobbörse, in der sich insgesamt über 170 Angebote wie Gesuche befinden!

   Bild wird nur bei bestehender Internetverbindung gelanden!

   
Die neuesten Einträge

  

   

Statistische Doktorarbeit gesucht

Stellengesuche/Doktorarbeiten

AiP-Stelle Innere gesucht

Stellengesuche/AiP-Stellen

AiP in einer Praxis

Stellengesuche/AiP-Stellen

AiP-Stelle Pädiatrie Raum Freiburg

Stellengesuche/AiP-Stellen

AIP-Stelle (z.B. Gyn) gesucht

Stellengesuche/AiP-Stellen

Biete Weiterbildungstelle Allgemeinmedizin

Stellenangebote/Assistenzarzt-Stellen

Biete gut bezahlte Assistenzarztstelle Innere

Stellenangebote/Assistenzarzt-Stellen

Biete gut bezahlte AIP-Stelle Innere

Stellenangebote/AiP-Stellen

Medical Practitioner gesucht

Stellenangebote/Jobs_in_alternativen_Berufsfeldern

Stelle in Innerer Medizin(Gastroenterologie) gesucht

Stellengesuche/Assistenzarzt-Stellen

AiP-Stelle Innere Raum Köln/Düsseldorf gesucht

Stellengesuche/AiP-Stellen

   
Autor(in): Redaktion Medi-Jobbörse (redaktion@medi-jobboerse.de)
  
Links zum Artikel:

·   

zur Medi-Jobbörse
  
Diskussionen im Internet:
  

·   

www.Medi-Foren.de

Dein Artikel hier!? Kein Problem - mitmachen lohnt sich (Buchpräsente & Co) - Mehr Info - klick hier

  

165_03_03_530_99x

 4. Kranker Mensch - gesunde Gesellschaft?

- zurück zum Inhalt -

  

Am kommenden Pfingstwochenende (06.-08. Juni 2003) findet in Hamburg der Gesundsheitspolitische Kongress statt. Die Veranstaltung wird gemeinsam von der Fachschaft Medizin der Uni Hamburg und dem Verein Gesundheitspolitische Bildung e.V. durchgeführt. In Podiumsdiskussionen, Meetings und Seminaren widmet man sich aktuellen gesundheitspolitischen Themen und geht dabei dem Wechselspiel zwischen Erkrankungen und gesellschaftlichen Faktoren nach.

   Bild wird nur bei bestehender Internetverbindung gelanden!


Intention der Iniatoren
In der Öffentlichkeit, sowie im Medizinstudium steht die Frage nach den vielfältigen Krankheitsursachen und deren Bekämpfung stark im Hintergrund neben der traditionellen Funktion der Medizin, der Behandlung bereits entstandener Krankheiten. Dieser Kongress soll dazu dienen, anhand ausgewählter aktueller Themen auf „gesellschaftliche“ Krankheitsursachen aufmerksam zu machen, sie zu diskutieren, zum Nachdenken und zur Lösungssuche zu animieren. Unter dem Titel: „Kranker Mensch – gesunde Gesellschaft?“ lassen sich fast alle Fragen der Medizinethik vereinen. Mit diesem Titel wird auch ausgedrückt, dass die Initiatoren der Rolle der Medizin in der Gesellschaft eine ganz spezielle Bedeutung zumessen. Da die Erkrankungen der Menschen häufig die Gesellschaft, in der sie leben, widerspiegeln, sind im Gesundheitsbereich Beschäftigte, wie in keinem anderen Beruf, in der Position, die gesundheitlichen -direkten- Auswirkungen von gesellschaftlichen Missständen zu beobachten.

Wechselwirkung Mensch – Krankheit – Gesellschaft
Aus der Aufgabe der Medizin, die in der Erhaltung und Wiederherstellung von Gesundheit besteht, ergibt sich die Verantwortung, vorhandene Krankheiten zu behandeln aber auch gegen Ursachen von Krankheiten vorzugehen. Wenn diese Ursachen in der Lebensweise von Menschen liegen, welche vom politischen System, der Kultur und Gesellschaft bestimmt wird, ist die logische Folgerung, dass im Gesundheitswesen Beschäftigte politische Positionen einnehmen müssen.

Kurze Übersicht zum Kongressprogramm
Es wird je eine Podiumsdiskussion zur Gesundheitsreform ("Ist ein gerechtes Gesundheitssystem finanzierbar?" ) bzw. Präimplantationsdiagnostik ("Präimplantationsdiagnostik - eine vertretbare Selektion?") veranstaltet. Eine Reihe von thematisch bunt gestreuten Workshops und Seminaren zu den Themenbereichen Medizinethik, ärztliche Verantwortung und Kriegsfolgen rundet das interessante Kongressprogramm ab.

   
Autor(in): Redaktion Medi-Learn.net (redaktion@medi-learn.net)
  
Links zum Artikel:

·   

Kongressprogramm und weitere Infos
  
Diskussionen im Internet:
  

·   

www.Medi-Foren.de

Dein Artikel hier!? Kein Problem - mitmachen lohnt sich (Buchpräsente & Co) - Mehr Info - klick hier

  

165_03_04_678_99x

 5. PJ in Innerer Medizin in Tampa

- zurück zum Inhalt -

  

1. Motivation
Das berühmte bedside-teaching in den USA , das ich nur vom Hörensagen kannte, hat mich dazu verleitet, ein PJ-Tertial in den USA absolvieren zu wollen, zumal ich auch noch keine englischsprachige Famulatur vorher gemacht hatte. Ich wusste auch, dass ich nur mein Wahlfach-PJ-Tertial an einem deutschen Krankenhaus verbringen und die restliche Zeit, also die PJ-Tertiale Innere und Chirurgie, ins Ausland wollte. Da meine Heimatuniversität ein Austauschprogramm mit der University of South Florida (USF) für Innere Medizin seit vielen Jahren betreibt, bewarb ich mich eben für dieses und bekam ca. 1 ½ Jahre vor Beginn meines PJs die Zusage.

   Bild wird nur bei bestehender Internetverbindung gelanden!

Es war ein absehbares Unterfangen, da bereits zahlreiche Erfahrungsberichte von Generationen von deutschen Studenten existieren und ebenso die Möglichkeit der Auto- und Wohnungsübernahme von Vorgängern.

2. Vorbereitungen
Nach Erhalt der Zusage für den Platz in Tampa habe ich mich entschlossen, mein letztes PJ-Tertial (November 2002 bis März 2003) in Tampa zu absolvieren. Da ich mein 2. Tertial in der Schweiz verbracht habe, stellten sich meine Bemühungen um die notwendigen Dokumente als etwas schwieriger heraus, als ich gedacht hatte. Ich hatte bereits im 1. Tertial, also im April 2002, angefangen, mich um die nötigen Nachweise für die Bewerbungsformulare der Universität und für das J1-Visum zu kümmern (Impfungen –ich habe mich im 2-Wochen Rhythmus ca. 3 Monate impfen lassen müssen; Rö-Thorax-mein Tb-Test war ja positiv aufgrund der Impfung einige Jahre zuvor; Bankbestätigung von den Eltern über die Finanzierung des Aufenthaltes-es ist ein Nachweis über 1500 USD monatlich notwendig; Krankenversicherung – bei Vereinte KV fand ich das beste Angebot für ca. 11 € im Monat; Berufshaftpflichtversicherung-bei MLP kostenlos im PJ; Bestätigung vom Dekanat in Freiburg). Trotz des Austausches musste man sich um die gesamte Prozedur selbst kümmern und auch das normale Bewerbungsverfahren der USF für incoming exchange students durchlaufen –als reine Formalität. Der Austausch garantierte uns einzig den PJ-Platz und das Wegfallen der Studiengebühren für die Zeit (nicht ganz unerheblich bei 4000 USD für 4 Monate!). Ich habe 2 Medical English Kurse besucht, die aber ehrlichgesagt rein gar nichts gebracht haben, da ich sie viel zu früh besucht hatte. Das Buch Medical English (Taschenbuch Thieme Verlag) lohnt sich durchaus zu kaufen und auch mal durchzulesen.
Ein Kommilitone, der sich in Tampa befand, hat mich kurz vor meiner Abreise kontaktiert und mir die Übernahme seines Autos und seiner Wohnung angeboten. Seine Abreise war eine Woche nach meiner Ankunft, so dass ich freudig zustimmte.

3. Ankunft in Tampa: Unterkunft, Lebenshaltungskosten, Verkehrsanbindungen
Am 17.11.2002 kam ich in Tampa an, mein Kommilitone holte mich ab und führte mich in meine zukünftige Bleibe (sogenanntes „Appartement“), die in einem jämmerlichen Zustand war und 450 $ kosten sollte. Die Vermieter haben in ihrem Hinterhof eine Art Garage zum Appartement umgebaut, wo anscheinend bereits mehrere Generationen von Freiburgern gelebt haben. Spätestens nach der Begegnung mit den 2 Hunden und 4 Katzen, war mir unwiderruflich klar, dass ich dort auf keinen Fall die nächsten 4 Monate meines Lebens verbringen konnte.
Zu den öffentlichen Verkehrsanbindungen in Tampa kann man eigentlich nur eines sagen: Es gibt keine! Deswegen ist ein Auto leider ein MUSS, ohne Auto ist man in Tampa verloren.
Als Lebenshaltungskosten muss man zusätzlich zur Miete mindestens 600 USD monatlich rechnen, insgesamt wird von den amerikanischen Behörden der Nachweis über 1500 USD monatlich erwartet (finde ich persönlich übertrieben, denn darin ist auch noch Urlaub und vieeel Einkaufen enthalten). Geld: Man sollte vorab in Deutschland ein Konto bei der Deutschen Bank eröffnen, man kann mit der Deutschen Bank Bankkarte gebührenfrei bei der Bank of America (am häufigsten in Tampa vertreten) Bargeld abheben.

Hier ein Fahrplan für die ersten Tage in Tampa: Tag 1:
1. Florida Führerschein machen (Buch im Flugzeug lesen, kann man auch als PDF-Datei aus dem Internet herunterladen).Achtung: Montags geschlossen! Den deutschen Führerschein und Reisepass inkl. IAP-66 und Einreisecoupon mitnehmen, Kosten 20 USD, bei Adressänderung nachträglich 10 USD. Man muss nur die theoretische Prüfung bestehen.
2. Falls ein Auto bereits vorhanden (vom Vorgänger): Tag & Title : Autoregistrierung und Autoschild, Steuer zahlen-6% vom offiziellen Kaufpreis. Gesamtkosten (bei z.B. offiziellem Kaufpreis von 500 USD) ca. 230 USD. Autoversicherung abschliessen, Kosten: bei mir waren es 450 USD für 6 Monate, es hängt aber sowohl vom Autotyp als auch von der Wohnlage ab - bei Kündigung bekommt man (angeblich) einen Scheck mit dem Restbetrag wieder zurück. AAA Plus Mitgliedschaft, Kosten 86 USD für 1 Jahr -entspricht dem Deutschen ADAC und sehr empfehlenswert, wenn man ein altes Auto fährt; falls mit VISA bezahlt wird, wird der Restbetrag bei Kündigung wieder darauf zurücküberwiesen.
Falls kein Auto vorhanden ist: Konto mit z.B. 5 $ bei der Credit Union auf dem Campus eröffen (dann aber erst nach Schritt 3!) und den Beratungsservice in Sachen Autokauf in Anspruch nehmen: Es gibt eine Person, die sich nur damit beschäftigt- wo bekommt man das beste Angebot für das Geld, das ich ausgeben will? Ich habe es selbst nicht ausprobiert, habe aber von einer amerikanischen Medizinstudentin erfahren, dass es diesen Service für USF Studenten gibt, die ein Konto bei der Credit Union eröffnen.
3.Zur Uni (Campus) fahren: College of Medicine; Cooper Hall: Lynn Reilly von ISSS(International Student Services) aufsuchen, am besten vorab (schon aus Deutschland aus) telefonisch einen Termin vereinbaren, Social Security Number erhalten, offizielle Registrierung als USF Student, Antrag für USF ID Tag 2: Öfters muss man die Anmeldung an der Uni auf den 2. Tag verlegen. Falls keine Wohnung vorhanden: Wohnungssuche, währenddessen bei einem anderen deutschen Studenten unterkommen. Z.Z. arbeitet eine amerikanische Studentin an einer Möglichkeit für die deutschen Studenten zumindest für eine Woche auf dem Campus im „Wohnheim“ unterzukommen, was bisher aus unerfindlichen Gründen nicht möglich war.
Zum Off Campus Living Office im Argos Center auf dem USF Campus gehen, sich eine Wohnungsliste ausdrucken lassen und auch sonstige Angebote am Schwarzen Brett beachten. Man kann sich auch vorab per e-mail eine Liste schicken lassen und sich dann telefonisch aus Deutschland mit den Leuten in Verbindung setzen.
Ich habe ca. 10 Tage gesucht, bis ich meine Wohnung gefunden hatte. Eine Kommilitonin kam 8 Tage nach meiner Ankunft auch in Tampa an und wir haben zufällig auch ein Haus gefunden, in der wir beide wohnen konnten. Unsere Miete belief sich auf 365 $ / Person und Monat, das Haus ist sehr schön am Hillsborough River im Nord-Osten Tampas gelegen. Mit dem Auto zum USF Campus/ Moffit Center/ VAH ca. 10-15 min., zum TGH ca 20-25 min. Unsere Vermieterin Eva Busato, eine 31jährige gebürtige Italienerin, aufgewachsen in Venezuela, hat 1 Jahr in der Nähe von Freiburg bei einer deutschen Gastfamilie gelebt, ist Architektin und wohnt mit im Haus. Sie hat eine Katze und ist ziemlich pflegeleicht (sowohl die Katze als auch Eva). Beide Zimmer sind sehr schön, gross und ruhig, es gibt aber für beide Zimmer nur ein Bad.

(...) Die Fortsetzung des Artikels findet Ihr in der kommenden Ausgabe der Onlinezeitung oder Online auf der Webseite von Medi-Learn (Link s.u.).

Werbung
:
Die Deutsche Ärzte-Versicherung bietet im Sponsored Room bei Medi-Learn.net einen kostenlosen Länderinformationsservice an. Ihr könnt dort Material zur Vorbereitung Eures Auslandsaufenthaltes kostenlos per Post anfordern; u.a. sind auch die USA (passend zum Bericht) enthalten [zum Länderinfo-Service].

   
Autor(in): Delia Baleanu (dbaleanu@web.de)
  
Links zum Artikel:

·   

zum vollständigen Artikel
  
Diskussionen im Internet:
  

·   

www.Medi-Foren.de

Ich möchte den Artikel ...
  
... Online lesen
  
... drucken
  
... per eMail weiterempfehlen

Dein Artikel hier!? Kein Problem - mitmachen lohnt sich (Buchpräsente & Co) - Mehr Info - klick hier

  

165_03_05_652_466

 6. Skizzen aus der Reha-Klinik: Ein Famulaturtagebuch (10)

- zurück zum Inhalt -

  

Dienstag, 1.Oktober
Ich habe mit Jian Tan gefrühstückt, war schon um 7.50 h in der Cafeteria! Nach der Morgenbesprechung Chefvisite, bis um 12 Uhr (ächz). D.h. mal wieder fast nur Stehen, auf Chefs Wink mal was untersuchen und nichts trinken. Aber er ist im Zeitplan geblieben, das ist echt ungewöhnlich. Ich habe ihn dann noch zu Marions Fersensporn befragt. (“Dann untersuchen sie mal ihre Schwester, wenn sie nach Hause kommen! Zunächst können sie das an mir üben. Meine Strümpfe sind auch frisch.“)

   Bild wird nur bei bestehender Internetverbindung gelanden!


Dann Mittagessen (Tischthema: Dankesgeschenke von Patienten. Absoluter Sieger: Ida Lehmann mit einem selbstgestrickten Klodeckelbezug! Das ist wirklich nicht zu toppen!) und danach drei Aufnahmen bei Melanie, wovon sie die beiden Heilverfahrens-Patienten machte und ich die AHB-Patientin. Jetzt habs ich mal wieder den Kopf voll und Kopfschmerzen, weil ich kaum was getrunken habe. Selbst schuld.
Abends habe ich mit Lydia, Christiane und Frau Petig zu Abend gegessen, sogar Martin hat sich noch zu uns gesellt, um 19 Uhr! Wie sich am Morgen danach herausstellte, hat er noch bis weit nach 21 Uhr gearbeitet. Er hat zur allgemeinen Belustigung beigetragen, als er von einer ehemaligen exzentrischen 70jährigen Patientin berichtete, die mal sagte: „Ist es erlaubt, Sie zu küssen? Ich kann auch vorher die Prothese ausziehen. Und wenn ich die Zunge nach vorne schieben, merken Sie´s auch gar nicht.“ Klasse!
Heute abend habe ich noch in der Cafeteria ausgeholfen, die Patienten haben ziemlich dumm geguckt: „Frau Doktor??“

Mittwoch, 2. Oktober
Heute war viel Routine, d.h. Routine eher nur für die Ärzte als für mich ;-) Abschlussuntersuchungen am Vormittag und Mittags Aufnahmen, wovon ich alleine eine in meinem Arztzimmer machte. Und die ging gut und ich habe fast alles auf die Reihe bekommen. Meine Anordnungen waren jedenfalls alle richtig. Und ich habe ein Viggo gelegt. Lydia rief heute morgen an, sie wollte mit Frau Müller sprechen, dass ich Freitags nicht zu kommen bräuchte. Frau Müller sagte dann, das sei ok. Aber der Chef ist heute gar nicht im Haus gewesen, und ich wollte nicht gehen, ohne ihn zu informieren und schon gar nicht, ohne mich zu verabschieden. Unvorstellbar.
Jetzt ist es 18.13. Martin hat sich nicht von mir verabschiedet, der ist nämlich morgen nicht da. Unverschämtheit so was! Und das, obwohl ich ihm heute morgen noch 3 Päckchen Astronautenkost aus der Onko besorgt habe, damit der mal zunimmt ;-) Jetzt gehe ich gleich zum Abendessen und vielleicht schaffe ich es auch endlich mal, heute abend in „About a boy“ zu gehen. Der läuft schon 2 Wochen und ich habe ihn immer noch nicht gesehen.

Donnerstag, 3. Oktober Tag der deutschen Einheit
„About a boy“ habe ich hier im Kino gesehen, welches alt ist und mich mit ermäßigter Karte 5,50 Euro kostete! Das muß man sich mal vorstellen. Ich habe heute frei und es regnet. Aber ich habe schon den größten Teil meiner Sachen zusammengepackt und bin mal die Strecke abgefahren, die ich morgen bei der Heimfahrt zu fahren habe. Ich habe 30 km verfahren, bis ich den richtigen Weg gefunden hatte. Lächerlich, aber hier gibt es so viele Ortsausgänge... Heute Mittag war ich von 15 Uhr bis 19 Uhr bei Kati, meiner Schwesternkollegin, habe erzählt und geholfen. Ich habe wieder als Krankenschwester gearbeitet. Wie froh ich war, etwas zu tun, wovon ich richtig Ahnung hatte!
Jetzt ist es 19.48 und ich werde bald ins Bett gehen, denn morgen geht es nach Hause. Ich freue mich drauf!

Freitag, 4. Oktober
Nach der allgemeinen Verabschiedung von jedem bin ich die Heimreise angetreten und habe im Auto erst mal eine Runde kräftig geheult. So viel Freundlichkeit wie in diesem Haus hier ist mir selten entgegengeschlagen. Ich war schrecklich wehmütig, obwohl ich mich auch tierisch auf daheim freute. Es waren tolle 4 Wochen, und ich habe viel gelernt in einem fortschrittlichen Haus bei Ärzten, die wirklich noch daran interessiert sind, den Patienten zu helfen. Leider ist das ja in der heutigen Zeit nicht mehr selbstverständlich. Umso schöner also der Beweis, dass es sowas immer noch gibt.

Meine beiden Lieblingszitate vom Chef:
„Merken Sie sich: Krücken und Rollstühle sind wie eine Waffe! Ich habe erst mal keinen Respekt vor Rollstuhlfahrern. Ich war in Ägypten, da ist einer mit dem Rollstuhl bis an die Pyramiden gefahren, dann ausgestiegen und zu Fuß Hunderte von Metern in die Tiefe. Und abends hat er an der Cocktailbar gestanden.“

Bei der Morgenbesprechung: „Jetzt lässt sie sich die zweite Hüfte auch bei dem Professor XY machen. Wahrscheinlich hat sie eine besondere erotische Beziehung zu ihm.“ Gelächter. „Jaja, der sieht wirklich sehr gut aus!“

Anmerkung der Redaktion:
Dies war der letzte Abschnitt des zehnteiligen Famulaturtagebuches "Skizzen aus der Reha-Klinik" von verum. Wir hoffen, Ihr habt Gefallen daran gefunden, an den Eindrücken während einer Famulatur teilzuhaben. Wir danken verum an dieser Stelle nochmals ganz herzlich für die Zustimmung zur Veröffentlichung in der Onlinezeitung von Medi-Learn.net.

   
Autor(in): verum (mac-klein@web.de)
  
Links zum Artikel:

·   

keine
  
Diskussionen im Internet:
  

·   

www.Medi-Foren.de

Dein Artikel hier!? Kein Problem - mitmachen lohnt sich (Buchpräsente & Co) - Mehr Info - klick hier

  

165_03_06_479_99X

 7. Gelauscht: Was ist los im Forum?

- zurück zum Inhalt -

  

Mit mehr als 500 Beiträgen in der Woche findet man in den Medi-Foren zu fast allen Themen den richtigen Gesprächspartner. In der neuen Rubrik "Gelauscht" wollen wir Euch in der Onlinezeitung über einige der Diskussionsthemen auf dem Laufenden halten. Vielleicht findet Ihr das ein oder andere Thema, das Euch auch interessiert - ein Klick und Ihr seid mit dabei:

   Bild wird nur bei bestehender Internetverbindung gelanden!


[zu den Medi-Foren]

   
Autor(in): Redaktion Medi-Learn.net (redaktion@medi-learn.net)
  
Links zum Artikel:

·   

zu den Diskussionsforen
  
Diskussionen im Internet:
  

·   

www.Medi-Foren.de

Dein Artikel hier!? Kein Problem - mitmachen lohnt sich (Buchpräsente & Co) - Mehr Info - klick hier

  

165_03_07_484_99X

 8. Gestöbert

- zurück zum Inhalt -

  

Seit mehr als 2 Jahren wird die Onlinezeitung an eine wachsende Zahl von Abonennten verschickt, die über diese lange Zeit auch viele interessante Artikel beigesteuert haben. Wir haben uns in das Archiv begeben und stellen Euch in der neuen Rubrik 'Gestöbert' pro Woche jeweils einen interessanten Artikel vor. Diese Woche: 'Als Hospitantin auf dem Rettungshubschrauber - von Bergita Ganse '

   Bild wird nur bei bestehender Internetverbindung gelanden!

[zu den Medi-Foren]

   
Autor(in): Redaktion Medi-Learn.net (redaktion@medi-learn.net)
  
Links zum Artikel:

·   

Das Archiv der Onlinezeitung
  
Diskussionen im Internet:
  

·   

www.Medi-Foren.de

Dein Artikel hier!? Kein Problem - mitmachen lohnt sich (Buchpräsente & Co) - Mehr Info - klick hier

  

165_03_08_494_99X

 9. Impressum / Abofunktionen / Mitarbeit

- zurück zum Inhalt -

  

Folgende Personen arbeiten regelmäßig oder zeitweise an der Onlinezeitung:
Ilka Markmann, Redakteurin, Marlies Lehmkuhl, Redakteurin, Daniel Luedeling, Redakteur, Peter Artz, Redakteur, Franziska Böhm, Redakteurin, Susanne Kirscht, Redakteurin, Andreas Bussmeyer, Redakteur, Jascha Hellberg, Redakteur, Christian Weier, Redakteur, Jens Plasger, Redakteur, Stan, Reporter für Extremeinsätze, Arne Beckendorf, Buchrezensionen und Lokal Hannover, Andrea Clemens, Lokalbereich Uni Köln, Astrid Stumpf, Lokalbereich Uni Münster, Benedikt Bader, Lokalbereich Uni München, Bettina Kiep, Lokalbereich Uni Mainz, Cordula Sachse, Lokalbereich Uni Greifswald, Daniela Prause, Lokalbereich Uni Göttingen, Eike Beyer, Lokalbereich Uni Essen, Eva Skalsky ,Lokalbereich Uni Zürich, Franziska Thieme, Lokalbereich Uni Innsbruck, Katharina Ruether, Lokalbereich Uni Regensburg, Kristina Krüger, Lokalbereich Uni Hannover, Pia Paul, Lokalbereich Uni Witten, Stefanie Schmölke, Lokalbereich Uni Frankfurt, Tobias Schmeinck, Lokalbereich Uni Münster

  
Anzahl der Abonnenten: 24.869
  

Mitarbeit:
Wenn Du Interesse an der Mitarbeit im Medi-Learn.net Team hast, schreib einfach eine Email an Ilka - von ihr erfährst Du alles weitere: ilka.markmann@medi-learn.net 

  

Abofunktion:
Wenn ihr euch abmelden wollt, sucht bitte die folgende Webseite auf: http://www.medi-learn.info/tec/newsletter
Bei Problemen stehen wir euch gerne auch unter redaktion@medi-learn.net zur Verfügung!

165_03_09_684_99x

© by 2000-2001 Medi-Learn.net, alle Rechte vorbehalten
Medi-Learn.net Redaktion, Bahnhofstr. 26b, 35037 Marburg, info@medi-learn.net,
http://www.medi-learn.net · Kurshotline: 06421-681668 Tel: 06421-681669 · Fax: 06421-961910