30.06.2003

Ausgabe 169/03

Anzeige: Midsommar bei Rippenspreizer
15% Rabatt auf alle Premiumanmeldungen - nur bis Freitag (!) [www.Rippenspreizer.com]


Medi -Learn

Die Onlinezeitung von Medi-Learn.net
Medi-Zeitung

Medi -Learn

(in Kooperation mit dem Springer Verlag und der Deutschen Ärzte-Versicherung)


Wenn Menschen keine Fehler machen dürften, dann wären hinten an den Bleistiften nicht diese Radiergummis dran.
(Christoph Orth, Schauspieler)


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 Editorial
  

Hallo,

der Sommer geht weiter und damit auch unser Gewinnspiel-Sommer; in dieser Ausgabe wieder mit zwei neuen Gewinnspielen. Auch unser Partner Rippenspreizer hat den Sommer ausgerufen - und zwar den Midsommar. Jede neue Premiumanmeldung bekommt 15% Rabatt. Die Aktion ist bis Freitag dieser Woche beschränkt; es gilt also schnell zu sein. In dieser Woche erwarten Euch ansonsten die Gewinner der Lachparade und daran gekoppelt einige köstliche Proben derselben.

Bild wird nur bei bestehender Internetverbindung gelanden! Nachladen? Bitte F5 druecken!

Des weiteren geht es in unserem Famulaturbericht hoch hinaus - genauer gesagt in die Rocky Mountains und Peter Jurczyk berichtet weiter vom Havardkurs in der LMU. Last but not least beglückt uns Dr. Krank heute mit einem neuen Abenteuer!

Viel Sonne, einen schönen Sommer und Glück bei den Gewinnspielen,

Jens, Marlies und Christian
Redaktion Medi-Learn

  

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 Inhalt (jetzt auch anklickbar)
1.Der Gewinnspiel-Sommer geht weiter
2.Gewinnspielsommer: Die Gewinner der Lachparade
3.Medi-Jobbörse: Der Jobticker
  
4.Mit der Famulatur hoch hinaus - Die Rocky Mountains rufen!
5.Dr. Steffen Krank - Teil 4
6.Harvardkurs an der LMU - Teil II
  
7.Gelauscht: Was ist los im Forum?
8.Gestöbert: Innere-PJ in der Schweiz
9.Impressum / Abofunktionen / Mitarbeit
  

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 1. Der Gewinnspiel-Sommer geht weiter

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Kostenlosen Ausbildungsplan bestellen und gewinnen

Die Rhön-Klinikum AG erstellt jedem Studenten / jungen Mediziner gerne einen kostenlosen Ausbildungsplan, der Euch über die Möglichkeiten und Angebote in den Kliniken der Rhön-Klinikum AG informiert. Ihr braucht dafür nichts weiter zu machen, als Online Eure Kontaktdaten einzutragen und wenige Angaben zu Euren Interessen zu machen.
Im Formular selbst habt Ihr die Möglichkeit anzugeben, auf welchem Weg Ihr die Info bekommen wollt.

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Im Rahmen des Medi-Learn Gewinnspiel Sommers habt Ihr nun zusätzlich die Möglichkeit, zu gewinnen. Unter allen Usern, die sich einen kostenlosen Ausbildungsplan erstellen lassen, verlosen wir 13 Preise, darunter 10 Sofortpreise. Was genau das ist, erfahrt Ihr auf der Ausbildungsplanseite (siehe Link). Am besten also sofort mitmachen! [hier bekommt Ihr den kostenlosen Ausbildungsplan - einfach klicken]

Merken und gewinnen!

Wir suchen Eure Merksprüche, Eselsbrücken und alles, was Euch beim Lernen geholfen hat. Tragt Eure Merksätze einfach Online im Forum ein und gewinnt folgende Preise: 1x "Das Erste" zur Verfügung gestellt vom Urban und Fischer Verlag, 1x die "Checkliste Anamnese" zur Verfügung gestellt vom Thieme Verlag und 1x das Buch "Biochemie (Horn)" zur Verfügung gestellt vom Thieme Verlag.
Das Gewinnspiel läuft bis zum 14. Juli. Die Merksätze, Eselsbrücken und Co könnt Ihr Online unter folgender Adresse direkt eintragen. Jeder Merksatz nimmt einzeln an der Verlosung teil - je mehr Ihr schreibt, je größer sind Eure Chancen auf einen Gewinn ;-). [zum Merksatz-Gewinnspiel im Forum].

Weitere Gewinnspiele
Im Gewinnspielsommer stehen Euch natürlich weiterhin die anderen Gewinnspiele zur Teilnahme offen, die wir in den letzten Wochen gestartet haben und zu denen Ihr hier weitere Infos findet:

Onlinebeschreibung der weiteren Gewinnspiele

   
Autor(in): Christian Weier (christian.weier@medi-learn.net)
  
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zu den anderen Gewinnspielen
  
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 2. Gewinnspielsommer: Die Gewinner der Lachparade

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Über 40 Antworten mit jeweils mindestens einem Witz habt Ihr im Rahmen der Lachparade in den Medi-Foren eingereicht. Von Medizinerwitzen bis hin zu alltäglichen Lachmuskeltrainern waren viele Arten von Witzen vertreten. Wir haben heute das Gewinnspiel "Lachparade" abgeschlossen und möchten gerne die 3 Gewinner der Preise bekanntgeben.

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GEWINNERLISTE "Lachparade im Gewinnspielsommer
Wir haben uns köstlich amüsiert über die zahlreichen Witze, die Ihr im Rahmen der Lachparade in den Medi-Foren eingereicht habt. Wirklich köstliche Schenkelklopfer waren dabei. 

Wie immer haben wir per Losverfahren aus den einzelnen Beiträgen folgende Gewinner ermittelt, deren Witz wir auch mit veröffentlichen. Das Gewinnspiel ist hiermit abgeschlossen, der entsprechende Beitrag in den Medi-Foren (Link s.u.) ist natürlich weiterhin offen für Eure Witze. Hier nun die 3 glücklichen Gewinner:

Preis Nummer 1
1 X Untersuchungskurs HNO gewinnt Rico
zur Verfügung gestellt vom Springer-Verlag
Springer Verlag
Der Witz lautete: "Kommt ein arbeitsloser Gynäkologe zum Arbeitsamt und braucht unbedingt ne Stelle, egal welche. Fünf Minuten vorher war ein Maler da und hat unbedingt eine Hilfskraft gesucht. Kurzentschlossen vermittelt der vom Amt den Gynäkologen an den Maler. Nach ein paar Wochen kriegt er aber ein schlechtes Gewissen, ob das denn gut geht und ruft mal den Maler an, ob er mit dem Gynäkologen klar kommt. "Klar," meint der, "der ist mein bester Mann!" "Wie  bitte? Aber der hat doch gar keine Ahnung vom Malern." "Das nicht, aber neulich sollte er bei einem Kunden das Treppenhaus streichen, aber der Kunde war nicht da. Trotzdem hat der Junge das ganze Treppenhaus gestrichen: durch's Schlüsselloch!" 


Preis Nummer 2
1 X Checkliste Arzneimittel, Thieme Verlag gewinnt Alles Wird Gut
zur Verfügung gestellt vom Thieme-Verlag
Georg Thieme Verlag
Der Witz lautete: "Ein guter und ein schlechter Anästhesist, ein Internist und ein Radiologe sitzen um einen Tisch, auf dem 50.000€ liegen.  Wer bekommt das Geld? Der schlechte Anästhesist.... gute Anästhesisten gibt's nicht; der Internist hat keine Ahnung, worum es eigentlich geht; und der Radiologe macht für 50.000 keinen Finger krumm...." 


Preis Nummer 3
1 X Das Physikum, Buchta, Urban und Fischer Verlag gewinnt maja
zur Verfügung gestellt vom Urban und Fischer Verlag
Urban und Fischer Verlag
Der Witz lautete: ""Es ist 2 vor 5, um 5 Uhr schließt der Arzt seine Praxis. Es kommt ein Mann mit einem Messer im Bauch und sagt: "Herr Doktor, Herr Doktor helfen Sie mir!" Der Doktor darauf: "Es tut mir leid, ich hab jetzt keine Zeit mehr, ich hab jetzt Feierabend!" Der Mann darauf: "Herr Doktor! Herr Doktor, so helfen Sie mir doch." Der Arzt überlegt eine Weile, packt dann das Messer, zieht es heraus, sticht es ihm ins Auge und sagt: "Gehen Sie zum Augenarzt, der hat bis um halb 6 auf."   


Herzlichen Glückwunsch an die Preisträger!
Wir werden in den nächsten Tagen mit den Gewinnern Kontakt aufnehmen, um den Versand der Preise abzuklären.
Der Gewinnspielsommer geht natürlich weiter - neue Gewinnspiele folgen in den nächsten Ausgaben der Onlinezeitung.

zum Nachschmunzeln: die komplette Lachparade

   
Autor(in): Redaktion Medi-Learn.net (redaktion@medi-learn.net)
  
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 3. Medi-Jobbörse: Der Jobticker

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Medi-Jobbörse bietet Stellensuchenden wie Stellenanbietern im medizinischen Bereich einfache und unkomplizierte Wege bei der Jobsuche und Stellenbesetzung.

Ob AiP, Doktorarbeit, Nebenjob oder Assistenzarztstelle - alle Einträge sind weiterhin kostenlos!

Nutzt auch die Gelegenheit, ein Stellengesuch zu platzieren.
Wie immer an dieser Stelle hier nun die neuesten Stellenanzeigen aus unserer Jobbörse, in der sich insgesamt über 170 Angebote wie Gesuche befinden!

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Die neuesten Einträge

  

   

Doktorarbeit gesucht

Stellengesuche/Doktorarbeiten

Unterassistentenstelle in der Schweiz

Stellengesuche/PJ-Stellen

Suche Doktorarbeit im Bereich der Medizinethik

Stellengesuche/Doktorarbeiten

Statistische Doktorarbeit

Stellengesuche/Doktorarbeiten

Medizinstudentin sucht Nebenjob

Stellengesuche/Studentenjobs

AiP-Stelle Pädiatrie in Berlin/ Brandenburg gesucht

Stellengesuche/AiP-Stellen

AiP-Stelle Muenchen

Stellengesuche/AiP-Stellen

AiP in Innere Medizin, Neurologie, Chirurgie, Psychiatrie

Stellengesuche/AiP-Stellen

Unterassistentenstelle Chirurgie in der Schweiz für August bis Dezember gesucht

Stellengesuche/PJ-Stellen

Statistische Doktorarbeit gesucht

Stellengesuche/Doktorarbeiten

AiP-Stelle Innere gesucht

Stellengesuche/AiP-Stellen

   
Autor(in): Redaktion Medi-Jobbörse (redaktion@medi-jobboerse.de)
  
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 4. Mit der Famulatur hoch hinaus - Die Rocky Mountains rufen!

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Eine Auslandsfamulatur ist nichts Besonderes mehr und doch wollte ich etwas Aufregendes erleben. Zugegeben, die USA sind bei weitem kein exotisches Land – dennoch hörte sich eine kleine Stadt mitten in den Rocky Mountains mit einem noch kleineren Krankenhaus für mich ziemlich verlockend an.

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Also schickte ich Emails, Briefe, telefonierte und musste ein Visum bei der Botschaft beantragen (im Nachhinein vermutlich die größte Hürde). Als es endlich soweit war, sackte mein Mut ins Bodenlose und meine Skepsis stieg gewaltig. Mein Schulenglisch ist zwar alles andere als miserabel, doch hatte man schon so viel Abschreckendes über die Lehrmethoden der amerikanischen Krankenhäuser gehört. Da musste ich jetzt wohl durch und marschierte an meinem ersten Tag mutig ins Krankenhaus. Dieses war sehr viel kleiner, als ich gedacht hatte: 25 Betten, 4 Hospizbetten und 2 Dialyseplätze waren nicht gerade viel, zumal diese Betten von allen Fachrichtungen belegt wurden. Doch trotz der Winzigkeit hatte dieses Gebäude so eine Vielzahl von Gängen und Korridoren, dass ich mich erst einmal gehörig verlaufen habe. Toll, und das am ersten Tag.

Ich war der chirurgischen Abteilung zugeordnet, die aus genau zwei Ärzten und zwei Schwestern bestand. Im Büro der Abteilung angekommen, wurde ich prompt durch die Gänge zurück in die OP-Säle geschickt, wo man angeblich schon fiebernd auf mich warten würde. Nach weiteren endlosen Minuten des Suchens, stand ich endlich vor der Umkleidekabine und schlüpfte eiligst in die Sachen. Mit sanftem Druck wurde ich zum Waschen gezwungen und fand mich binnen Minuten in voller Montur in einem der Säle wieder. Ich gebe zu, dass ich mich in diesem Moment mehr nach Freiwild als nach Studentin fühlte. Wie es der Zufall so wollte, war ich mehr auf Hernien und Gallenblasen eingestellt und vor mir lag eine Patientin, bei der eine Hemikolektomie durchgeführt werden sollte.

Die schrecklichen Visionen von fiesen Fragen und wütenden amerikanischen Ärzten im Hinterkopf gelang es mir, ein schüchternes HI durch die Lippen zu pressen. Erst Stille und dann redeten mit einmal alle anwesenden Schwestern und Ärzte durcheinander auf mich ein: Es ist schön dich zu sehen, wie ist es so in Deutschland? Jeder kramte noch mindestens einen Verwandten hervor, der mit Sicherheit ursprünglich deutsch war. So ließ meine Spannung allmählich nach und ich fühlte mich schon bald richtig wohl. Ich gebe zu, dass ich meine Anatomielücken an diesem Tag sehr hinter scheinbaren Sprachschwierigkeiten versteckte, doch es war einfach eine sehr entspannte Atmosphäre.

Auch der nächste Tag war sehr aufregend und alles wurde mir genau gezeigt, erklärt und ich sollte immer möglichst viel selbst machen und ausprobieren. So verschwand diese Vision in meinem Hinterkopf und ich kann heute gar nicht glauben, wie viel Müll über amerikanische Ärzte erzählt wird. Zugegeben ist das Leben in Montana nicht gerade eines der aufregendsten und alle sind „very laid back“. Außerdem kommen nicht wirklich viele Studenten an diesen verlassenen Ort und schon gar keine ausländischen. Dennoch stürzten sich die Ärzte mit sehr viel Begeisterung auf die Lehre, und ich habe mit Sicherheit mehr gelernt, als ich erwartet hätte. Wenn in der Chirurgie mal nichts zu sehen war, wanderte ich einfach in eine andere Abteilung und war da sofort willkommen. Jeder (ausschließlich jeder!) erklärte bereitwillig Krankheitsbilder, Diagnosen und Untersuchungstechniken. So habe ich in drei Wochen nicht nur alle möglichen alltäglichen chirurgischen Eingriffe gesehen, sondern zusätzlich den Augenärzten, Orthopäden, Anästhesisten, Gynäkologen, dem Radiologen und dem Team der Notaufnahme über die Schulter geblickt. So habe ich alleine eine Biopsie nehmen dürfen, zwei Schwangere geschallt, Gips angelegt, unter Anleitung Patienten intubiert und händeringend versucht, ein verdrehtes Ovar zu detorquieren.

Natürlich hat mich diese Famulatur noch einige andere Sachen gelehrt. Papierkram gibt es überall und Deutschland ist nicht wirklich mehr bürokratisiert, als das medizinische System in Amerika. Dennoch sind die Ärzte dort sehr viel mehr auf den Patienten fixiert. Das gilt für die Betreuung vor und nach den Operationen genauso wie für Schmerztherapien und Hospizbesuche. Das mag zum einen daran liegen, dass es in Amerika sehr viel leichter ist, einen Arzt zu verklagen und Millionen einzufordern. Zum anderen gibt es nach wie vor keine Krankenversicherungspflicht und gerade in Montana haben 60% der Bevölkerung keinen oder nur einen minimalen Versicherungsschutz. Da ist es wichtig zum Patienten eine gute Beziehung zu haben, denn einklagbar ist dieses Geld in der Regel für den Arzt nicht und wird in diesem Krankenhaus vom erwirtschafteten Gewinn bezahlt. Da verwundert es auch nicht, dass eine Sterilisation für alle männlichen Bewerber bei einer Tombola verlost wurde, um so Werbung für die chirurgische Abteilung zu machen! Komisch war auch den riesigen Lastwagen zu betreten, der zweimal die Woche auf dem Parkplatz des Krankenhauses stand – das fahrende MRT. So eine Anlage wäre für ein Krankenhaus viel zu teuer und aufwendig, daher haben sich mehrere Krankenhäuser zusammengetan und ein solches Monstrum gemietet. Dieses fährt die ganze Woche von einem Krankenhaus zum nächsten - und es funktioniert.

Ganz merkwürdig wurde es dann allerdings als es hieß, mittwochs fahren wir immer nach Idaho. Nun gut, die Grenze liegt nur eine Stunde südlich von Hamilton, aber was sollen Chirurgen aus Montana dort? Ganz einfach: operieren. Dieses kleine Krankenhaus kurz hinter der Staatengrenze ist noch viel kleiner, als das in Hamilton und hat keinen eigenen Chirurgen. Daher fährt einer der Chirurgen einmal die Woche dorthin und operiert alle wartenden Patienten! Die Notfälle werden mit dem Hubschrauber direkt nach Hamilton transportiert und dieses System funktioniert ebenfalls!

Verrückt war diese Famulatur allemal. Und lehrreich! Die drei Wochen vergingen wie im Flug und ich hätte vieles dafür gegeben, länger zu bleiben. Und nicht eine Minute habe ich bereut, meine Auslandsfamulatur in einem so kleinen Krankenhaus mitten in den Rocky Mountains zu machen!

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Die Deutsche Ärzte-Versicherung bietet im Sponsored Room bei Medi-Learn.net einen kostenlosen Länderinformationsservice an. Ihr könnt dort Material zur Vorbereitung Eures Auslandsaufenthaltes kostenlos per Post anfordern; u.a. sind auch die USA (passend zum Bericht) enthalten [zum Länderinfo-Service].

   
Autor(in): Anne Pabst (tusnelda23@hotmail.com)
  
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 5. Dr. Steffen Krank - Teil 4

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Frau Winterbeger-Königsee klang angestrengt und matt wie von einem langen Kampf. Sie erklärte, daß sie soeben die Toilette aufgesucht habe. Geduldig hörte Dr. Krank der geschwächten Kranken zu; schließlich fragte er nach ihrem aktuellen BZ-Wert und wo sich das Insulin befände. Bereitwillig gab die arme Frau Auskunft : 182 mg/dl Erschrocken registrierte Dr. Krank, daß etwas Katastrophales geschehen war.

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Als erfahrener Internist wußte er, daß sich bei einem BZ > 180 mg/dl sogenannte Ketonkörper im Urin nachweisen lassen konnten, die wiederum aus Aceton bestehen. In Verbindung mit Wasser und den darin enthaltenen Mitteln zur Keimabtötung konnte daraus leicht Acetonnitril entstehen. 

Nicht auszudenken, wenn hochgiftiges Acetonnitril ins Grundwasser gelangen würde. Wohlwissend, was zu tun war, wies er Frau Winterberger-Königsee an, das Zimmer nicht zu verlassen und jeglichen Kontakt mit ihrem Urin zu vermeiden. Die Frau brach in Tränen aus. Nein! Das habe sie nicht gewußt! Dr. Krank war verunsichert; jeder Diabetiker wurde über die Gefahr mit Acetonnitril in den Diabetikerschulungen in Kenntnis gesetzt. Aber er dachte nicht weiter nach.

Die Zeit drängte! Das Insulin befände sich im Kühlschrank neben der Butter hinter dem Käse. Dr. Krank rannte zum Kühlschrank....der zu seiner Verwunderung offenstand. Verzweifelt durchwühlte der engagierte Gastroenterologe das eisige Möbel...nichts...kein Insulin. Er hörte ein Auto starten. Er zitterte und fror. Da fiel ihm das weit geöffnete Fenster ins Auge. Dr. Krank kombinierte: Ein gemeiner Dieb hatte das Insulin aus dem Kühlschrank der Frau Winterberger-Königsee gestohlen!

Er stürmte ans Fenster, wollte dem Auto nachblicken. Aber die Finsternis der Nacht verwehrte ihm die Sicht. Schlotternd schloß Dr. Krank das Fenster und begann die Wohnung nach Fingerabdrücken zu durchsuchen. Tatsächlich wurde er an der Käsepackung im Kühlschrank fündig. In seinem Taschenscanner kopierte er die wichtigen Merkmale des Abdruckes. Als erfahrener Rechtsmediziner hatte Dr. Krank immer alle Utensilien zur Spurensicherung in seiner Kitteltasche. 

Sofort rannte Dr. Krank aus der Wohnung in die finstere unheimliche Nacht, sammelte die Arzt-im-Dienst-Schilder ein und...Moment mal! Das vordere Schild war umgefallen. Wie war das denn geschehen? Nicht auszudenken, da hätte werweißwas passieren können. Ein spielendes Kind hätte unter dem mächtigen Schild begraben werden können! Wie konnte ein solch stabiles Schild umkippen? Es war doch TÜV und GS geprüft!  Mit einem Blick zur Seite bemerkte Dr. Krank, daß der schwarze Wagen von vorhin fort war. Hatte das schwarze Auto das Schild auf dem Gewissen?

Dr. Krank warf sich in seinen Benz und fuhr aufmerksam und umsichtig in die Klinik.

.....lesen Sie im 5.Teil: Wird das Schild überleben? Kann Dr. Krank die Katastrophe abwenden? Warum wußte Frau Winterberger-Königsee nichts über Acetonnitril? Und wo steckt Sr Ludi????

   
Autor(in): Heinz Wäscher (Heinzin.Waescher@web.de)
  
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Dr. Steffen Krank - Teil 4 in den Medi-Foren
  
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 6. Harvardkurs an der LMU - Teil II

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Hier kommt die Fortsetzung des Artikels von letzter Woche. Wer den ersten Teil verpasst hat, findet den vollständigen Artikel auf unseren Seiten über den Link unten.

Ein Praktikum am Krankenbett, in welchem wir in Zweier- bis Vierergruppen die verschiedensten Patienten, v.a. solche mit KVK-Störungen, untersuchen und anhand ihrer erstmalig uns Herzgeräusche, Auskultationsmethoden und andere Untersuchungstechniken aneignen, runden den praktischen Aspekt des Harvardkurses ab, wie dies auch die zweimal die Woche stattfindenen Kurse der „Spezielle[n] Untersuchungstechnik“ tun, in welcher uns die verschiedensten Methoden – fast immer live! – in Zusammenhang mit dem kardiovaskulärem System gezeigt werden:

   Bild wird nur bei bestehender Internetverbindung gelanden!

Herzkatheterlabor, Echokardiographie, Radiologische Verfahren, um nur einige zu nennen. Eine Palette an weiteren Möglichkeiten werden uns dann noch angeboten, die sich im einzelnen auf Themen wie "Interneteinführung fürs Medizinstudium" oder "Büchereirecherchehilfe" beziehen - teils freiwillig, teils anwesenheitspflichtig - und wenn man auch noch diese wahrnimmt, so sind wir LMU-Medizinstudenten von morgens um acht bis nachmittags 16 oder 18 Uhr unentwegt in Vorlesungen, Kursen, Tutorials, Seminare; das ganze vier Wochen lang, alle fünf Tage die Woche.

Doch natürlich kein Kurs ohne Prüfung! Denn auch wenn alle, wie wir als Erstteilnehmer, sehr enthusiastisch an den Kurs herangehen und die Motivation diese vier Wochen lang überraschend konstant hoch bleibt - es wurde übrigens sehr selten Anwesenheit kontrolliert und auch nur sehr wenige Studenten schwänzten irgendwelche Veranstaltungen! - so steht und stand am Schluß jedes Harvardkurses ein Abschlußexamen, dem "Triple Jump": Am ersten Prüfungstag wird uns Medizinstudenten erneut schrittweise ein medizinischer Fall vorgelegt, den wir aber dieses Mal schriftlich und alleine bearbeiten müssen. Abends nehmen wir unsere Prüfungsdurchschläge dann nach Hause und bereiten den Fall nach, und am nächsten Morgen müssen wir ihn als mündliche Prüfung halbstündig präsentieren, unsere Antworten `verteidigen` und verschiedenste Fragen, bei uns im KVK-Kurs vor allem pathophysiologischer Art, dazu beantworten und erklären. Dann, als dritter Teil der Abschlußprüfung, steht die Evaluation des Kurses an, in welchem wir alle Veranstaltungen und unsere Kursleiter benoten und somit Verbesserungsvorschläge für die nächsten Semester einreichen. So wird gewährleistet, daß sich der Kurs immer weiterentwickeln kann.

Am Ende erhält man dann die benotete "Bescheinigung über den absolvierten Harvardkurs", und auch wenn er natürlich nicht für die Anmeldung zu den Staatsexamina von Relevanz ist, also einen "überflüssigen Schein" darstellt, so ist und war jeder der Medizinstudenten stolz auf seinen Harvardschein. Außerdem ist LMU-intern dieser sehr wichtig, denn er ist ein wesentlicher erster Schritt für die Teilnahme am begehrten viermonatigen Austauschprogramm mit Harvard im Praktischen Jahr. Denn nur wer alle vier Harvardkurse (Themen sind in Semester eins "Kardiovaskuläres System", in Semester zwei "Infektiologie und Immunantwort Kurs", in Semester vier "Erkrankungen und Verletzungen des Muskulo-Skelettalen Systems" und in Semester fünf "Nervensystem und Verhalten") mit guter bis sehr guter Note absolviert hat, die `richtige` Doktorarbeit schreibt und ein guter, am besten sogar engagierter, Student ist, darf, nach zufriedenstellendem Auswahlgespräch mit einem Professorenkomitee am Austausch teilnehmen und erhält dann einen der jährlichen 10-15 Plätze, bei denen Flug, Studiengebühren und Unterkunft von der LMU getragen werden.

Ich selber war anfänglich ein großer Kritiker des Kurses. Zwar war ich, nach vorherigem Studium in den USA (im Fach der Geschichte) und dann angefangenem Medizinstudium in Frankfurt a.M. extra nach München im Vorklinischen Abschnitt gewechselt, weil mich eben der Name "Harvard" so magisch anzog und ich davon träumte, vielleicht eines Tages an eben diesem Austauschprogramm teilnehmen zu können, um einmal mit den "Göttern des Universitätsolymps" die heiligen Hallen Harvards entlangwandeln zu dürfen, doch war ich zunächst wirklich skeptisch über die Möglichkeiten hier in Deutschland mit wenigen Finanzen (im Verhältnis zu den USA betrachtet!) einen guten Kurs erschaffen zu können. Ich war aber dann um so überraschter, wie gut es gelungen war. Die Leiter von den ´alten Hasen´, also die schon etwas älteren Professoren bis hin zu den ´Frischlingen´, die im Verhältnis zu uns kaum älteren PJlern, welche unsere Kurse betreuten, waren durchweg hochmotiviert und sehr engagiert. Die Studenten, mit den üblichen wenigen Ausnahmen, waren auch alle sehr enthusiastisch und motiviert im Harvardkurs und so stieß ich wirklich sehr häufig in Münchens Biergärten oder in den U-Bahnen der bayerischen Hauptstadt auf Kommilitonen, welche die aktuell ausgeteilten Patientenfälle durchdiskutierten, sich über neueste erworbene Techniken austauschten oder einfach nur Verbesserungsvorschläge des Harvardprogrammes untereinander diskutierten. Der Harvardkurs hatte uns nämlich alle angesteckt - vielleicht weil es der magische Name war, der sich eben doch hinter jedem Kurs und Tutorial versteckte, vielleicht aber auch weil endlich ein neues, den veränderten Bedingungen der medizinischen Masseninformationen angepaßtes System und Lehrmethode entwickelt worden war.

Festzuhalten bleibt somit auf alle Fälle, daß die LMU und München durch diesen Kurs einen großen Schritt vorwärts gewagt haben, der bei den Studenten sehr gut ankommt. Sie haben nicht Angst zu versuchen, eine Elite zu bilden und zu fördern und auch nicht Angst davor, sich im bundesdeutschen Vergleich der Universitäten zu profilieren. Auch wenn es weiterhin Kritikansätze gibt, so möchte ich festhalten, daß die LMU, in meinen Augen, den richtigen Weg geht mit dem Harvardprogramm. Ich empfehle deshalb jedem, der die Chance hat, an solch einem teilzunehmen, vielleicht sogar wie ich es tat dafür extra die Universitätsstadt zu wechseln.

   
Autor(in): Peter Jurczyk (pejurczyk@yahoo.de)
  
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 7. Gelauscht: Was ist los im Forum?

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Mit mehr als 500 Beiträgen in der Woche findet man in den Medi-Foren zu fast allen Themen den richtigen Gesprächspartner. In der neuen Rubrik "Gelauscht" wollen wir Euch in der Onlinezeitung über einige der Diskussionsthemen auf dem Laufenden halten. Vielleicht findet Ihr das ein oder andere Thema, das Euch auch interessiert - ein Klick und Ihr seid mit dabei:

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Autor(in): Redaktion Medi-Learn.net (redaktion@medi-learn.net)
  
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 8. Gestöbert

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Seit mehr als 2 Jahren wird die Onlinezeitung an eine wachsende Zahl von Abonennten verschickt, die über diese lange Zeit auch viele interessante Artikel beigesteuert haben. Wir haben uns in das Archiv begeben und stellen Euch in der neuen Rubrik 'Gestöbert' pro Woche jeweils einen interessanten Artikel vor. Diese Woche: 'Leben und Arbeiten in einem 3000-Seelendorf: Innere-PJ in der Schweiz'

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Autor(in): Redaktion Medi-Learn.net (redaktion@medi-learn.net)
  
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 9. Impressum / Abofunktionen / Mitarbeit

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Folgende Personen arbeiten regelmäßig oder zeitweise an der Onlinezeitung:
Ilka Markmann, Redakteurin, Marlies Lehmkuhl, Redakteurin, Daniel Luedeling, Redakteur, Peter Artz, Redakteur, Franziska Böhm, Redakteurin, Susanne Kirscht, Redakteurin, Andreas Bussmeyer, Redakteur, Jascha Hellberg, Redakteur, Christian Weier, Redakteur, Jens Plasger, Redakteur, Stan, Reporter für Extremeinsätze, Arne Beckendorf, Buchrezensionen und Lokal Hannover, Andrea Clemens, Lokalbereich Uni Köln, Astrid Stumpf, Lokalbereich Uni Münster, Benedikt Bader, Lokalbereich Uni München, Bettina Kiep, Lokalbereich Uni Mainz, Cordula Sachse, Lokalbereich Uni Greifswald, Daniela Prause, Lokalbereich Uni Göttingen, Eike Beyer, Lokalbereich Uni Essen, Eva Skalsky ,Lokalbereich Uni Zürich, Franziska Thieme, Lokalbereich Uni Innsbruck, Katharina Ruether, Lokalbereich Uni Regensburg, Kristina Krüger, Lokalbereich Uni Hannover, Pia Paul, Lokalbereich Uni Witten, Stefanie Schmölke, Lokalbereich Uni Frankfurt, Tobias Schmeinck, Lokalbereich Uni Münster

  
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