20.01.2004

Ausgabe 201/04

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Medi -Learn

Die Onlinezeitung von Medi-Learn.net
Medi-Zeitung

Medi -Learn

(in Kooperation mit dem Springer Verlag und der Deutschen Ärzte-Versicherung)


Einen Vorsprung im Leben hat, wer da anpackt, wo andere erst einmal reden.
(John F. Kennedy)


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 Editorial
  

Hallo,

weiter geht es mit der nächsten Ausgabe der Onlinezeitung, die heute u.a. den zweiten Teil der Artikelserie 'Knochenkrach und Schraubenbruch' von Agnieszka Wolf und den letzten Teil des Berichtes 'Krankenpflege in den USA' aus der Feder von Juliane Wilcke enthält. Was es an Neuigkeiten und Nachrichten rund um den Bereich der Medizin gibt, könnt Ihr in der Rubrik 'MedNews' aus der StudMed-Redaktion des Springer-Verlags nachlesen.
Wer auf Jobsuche ist, dem empfehlen wir einen Blick in den Jobticker mit den aktuellen Stellenanzeigen aus unserer Medi-Jobbörse, für die der Eintrag eines Stellenangebotes wie auch eines Stellengesuches weiterhin kostenlos möglich ist.

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Im Ärzte-Interview veröffentlichen wir heute die Antworten von Konstanze Friedrich, einer Triathlon-Sportlerin und Ärztin, und damit die Lachmuskeln dieses Jahr langsam wieder in Schwung kommen, gibt es den Cartoon 'Narkolepsie' von Rippenspreizer. Nicht vergessen möchten wir, euch an dieser Stelle auf das Medi-Learn Trainingscenter hinzuweisen, in dem ihr eure diagnostischen Fähigkeiten trainieren könnt.

Bis Freitag,
Jens, Marlies und Christian
Redaktion Medi-Learn.net

P.S.: Info der Repetitorien-Kollegen: Last Minute - im Kompaktkurs 2. Stex (10.02.-16.03.) sind noch 4 Restplätze frei - Informationen und Anmeldungen unter 06421-681668.

P.P.S: Nachtrag zur letzten OZ: Die kostenlosen Hartmannbund-Seminare 'Karriere in Weiss' finden bisher statt in Münster (27.01), Freiburg (28.01.), Ulm (29.01) und Mainz (18.02.). Bei entsprechender Nachfrage und Interesse Eurerseits können auch Veranstaltungen an anderen Studienorten organisiert werden. mehr Info - hier klicken

  

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 Inhalt (jetzt auch anklickbar)
1.Knochenkrach und Schraubenbruch (2)
2.Jobticker
3.Krankenpflege in den USA (4)
  
4.ER: Tausend Kraniche
5.MedNews
6.Ärzte-Interview mit Konstanze Friedrich
  
7.Cartoon der Woche: Narkolepsie
8.Gelauscht - interessante Forenbeiträge
9.Impressum, Abofunktion, Mitarbeit
    
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 1. Knochenkrach und Schraubenbruch II

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Wie unsinnig die starke Deckenbeleuchtung der Klinik ist, stellt man erst fest, wenn man selbst als Patient in Rückenlage durch die Korridore fährt. Genau diese Erfahrung macht Stefan, als er auf einer Liege Richtung Schockraum geschoben wird. „Wenn ich mal eine Klinik entwerfen sollte, bringe ich die Beleuchtung nur an den Seitenwänden an....“, meditiert der PJler, als helle Lampen ihm von oben in die Augen strahlen.

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Das Ketanest hält, was es im Pharmakologie-Unterricht versprach: die dissoziative Anästhesie. Obwohl viele Leute um ihn herum sind, fühlt sich Stefan ganz allein. Er spürt, dass er keine Fixpunkte mehr hat. Sein Schmerz, sein Körper und die Menschen um ihn herum befinden sich in drei verschiedenen Ebenen.


Abb.: Verbildlichte Darstellung der Empfindungen von Stefan


„Die Fünfte...“, denkt die diensthabende Unfallchirurgin Beatrice Noll, als Dr. Mönch ihr über den Unfall Bericht erstattet. Sie hat heute schon vier Frakturen aufgenommen. Zwei von ihnen gingen in den OP. Als erfahrene Assistenzärztin weiß sie, was zu tun ist: Brüche des Femurs gehen mit einem erheblichen Blutverlust von etwa 0,8 bis 1,2 Litern einher, was Hypovolämie und Schock nach sich ziehen kann. Das Risiko für eine Fettembolie der Lunge, die zur Atemnot und schließlich zum Tode führen kann, ist bei Femurfrakturen größer als z.B. bei Unterschenkelfrakturen. Eine Weichteilschädigung, die zu spät erkannt wird, kann zu O2-Unterversorgung und Nekrosen im Gewebe führen. Aus diesen Gründen ist schnelles Handeln angesagt: Dr. Noll überprüft erneut den Bewusstseinszustand, die Atmung und den Kreislauf des Patienten. Sie bittet die Schwester, den Patienten an ein Monitoring mit Erfassung von Blutdruck, Herzfrequenz, O2-Sättigung und EKG anzuschließen. Gleich darauf untersucht sie Stefan von Kopf bis Fuß. Um Hirnblutungen auszuschließen, prüft sie die Pupillenreflexe. Weiterhin checkt sie, ob der Patient zu Ort, Zeit und Situation orientiert ist. Sie fragt noch einmal nach Schmerzen und tastet den gesamten Körper von kranial nach kaudal auf Verletzungen ab. Dabei achtet sie auf Veränderungen der drei Qualitäten: Durchblutung, Motorik und Sensibilität. Weiterhin prüft sie die aktive und passive Funktion aller Gelenke, um eventuelle Bänder- oder Sehnenschäden zu entdecken. Dr. Noll findet bei Stefan im distalen Femurdrittel links eine Schwellung und eine Rotationsstellung des Beines. An der Stelle der Schwellung ertastet sie ein Knochenfragment. Der Patient kann die Extremität weder im Knie- noch im Hüftgelenk beugen und hält sie in gestreckter Schonhaltung. Die Untersuchung der Bänder des Kniegelenks links ist wegen Schmerzen, Schwellung und des bestehenden Oberschenkelbruches nicht möglich. Da sich die Unfallchirurgin bereits fast sicher ist, dass die Fraktur operativ stabilisiert werden muss, nimmt sie Blut ab, um die Narkosefähigkeit von Stefan abzuklären: Blutgase, Elektrolyte, Blutbild und Gerinnungsparameter gehören zur Routinediagnostik. Gleich danach füllt sie die Röntgenanforderung aus. Da Oberschenkelfrakturen oft mit Schenkelhalsfrakturen oder Kondylenfrakturen einhergehen, schreibt sie:

1. Oberschenkel in 2 Ebenen mit Knie- u. Hüftgelenk

Weiterhin möchte Dr. Noll weitere Frakturen ausschließen und ordnet an:

2. Schädel in 2 Ebenen
3. Thorax-Übersicht
4. Beckenübersicht


Als sie auf die Röntgen-Ergebnisse wartet, führt sie bei Stefan eine Abdomen-Sonographie durch, um Verletzungen der Bauchorgane nicht zu übersehen. Sie findet aber keine Auffälligkeiten. Das Blutbild und die Röntgenbilder sind jetzt da. Nach dem ersten Blick auf die Bilder ist Dr. Noll klar, dass sie Stefan operieren wird. Sie ruft den Oberarzt hinzu, um das OP-Verfahren abzuklären.

Abb.: Präpoperativ I Abb.: Präpoperativ II

Der Hb von Stefan ist mit 11 g/dl erniedrigt. Deshalb bestellt die Unfallchirurgin gleich zwei Erythrozytenkonzentrate in den Operationssaal – für den Notfall. Das restliche Blutbild zeigt Normwerte.

Stefan hat enorme Schwierigkeiten, sich unter der immer noch anhaltenden Ketanest-Einwirkung auf die Worte des Oberarztes Dr. Ottsen zu konzentrieren. Vage kommen bei ihm die Aussagen an: „Brüche der langen Röhrenknochen der unteren Extremität operieren wir fast immer. Das ist am besten für die Heilung. Auch vermeiden wir so Frakturkrankheiten wie die Fettembolie der Lunge und die darauffolgende Lungenentzündung. Ein Marknagel wäre bei der Art von Fraktur am besten...“ sagt der Chirurg. Da Stefan sich durch die vielen Checks und Gespräche überfordert fühlt, stimmt er dem Marknagel sofort zu. Als der Anästhesist ihn vor die Wahl stellt, ob er in Spinalanästhesie oder unter Vollnarkose operiert werden möchte, entscheidet er sich pragmatisch für Spinalanästhesie. Der Grund ist einfach: Bei Vollnarkose würde er kurze Zeit nach dem Aufwachen Schmerzen spüren. Mit Spinalanästhesie hält die analgetische Wirkung länger an. Nachdem der Anästhesist die spinale Betäubung durchgeführt hat, bekommt Stefan Cefuroxim i.v. (ein Cephalosporin) zur intraoperativen Infektionsprophylaxe.... Wie es weiter geht, erfahrt Ihr in der nächsten Onlinezeitung.

   
Autor(in): Agnieszka Wolf (wolfag@gmx.de)
  
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 2. Medi-Jobbörse: Der Jobticker

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Medi-Jobbörse bietet Stellensuchenden wie Stellenanbietern im medizinischen Bereich einfache und unkomplizierte Wege bei der Jobsuche und Stellenbesetzung.

Ob AiP, Doktorarbeit, Nebenjob oder Assistenzarztstelle - alle Einträge sind weiterhin kostenlos!

Nutzt auch die Gelegenheit, ein Stellengesuch zu platzieren.
Wie immer an dieser Stelle hier nun die neuesten Stellenanzeigen aus unserer Jobbörse, in der sich insgesamt über 300 Angebote wie Gesuche befinden!

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Die neuesten Einträge

  

   

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Autor(in): Redaktion Medi-Jobbörse (redaktion@medi-jobboerse.de)
  
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 4. Emergency Room - Die Notaufnahme

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Tausend Kraniche
21. Januar 2004 - 20:15 Uhr auf PRO7

Das "Magoo's" wird kurz vor der Öffnung überfallen, drei Angestellte werden erschossen. Jing-Mei Chen und Kovac kommen zufällig an den Ort des Schreckens. Auf der Suche nach Verdächtigen werden Gallant und Pratt, die gerade aus dem Fitnessstudio kommen, verhaftet. Indessen bleibt Eric weiterhin verschollen. Immerhin bringt die gemeinsame Sorge Maggie und Abby einander näher. Carter will Abby die Frage aller Fragen stellen, doch sie reagiert nicht wie erwartet ...

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Die gesamte Story gibt es am Mittwoch um 20.15 Uhr auf Pro7 oder Online unter http://www.prosieben.de/serie/er/.

   
Autor(in): Redaktion Medi-Learn.net (redaktion@medi-learn.net)
  
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 5. MedNews (StudMed) aus dem Springer Verlag

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In unserer Rubrik "MedNews" stellt Euch die Redaktion der StudMed aus dem Springer Verlag wöchentlich drei Nachrichten aus der Medizin zur Verfügung. Zum kompletten Artikel gelangt Ihr, wenn Ihr am Ende der Einleitungen auf "Mehr..." klickt. Die ausführlichen Artikel sind dann im Sponsored Room "StudMed" bei Medi-Learn zu finden.

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 >> Klimaveränderung: Malaria bald in Deutschland (15-Jan-2004)
 

Bisher waren Malaria-Erkrankungen in Deutschland auf „Reiseandenken“ aus den Tropen zurückzuführen. Extrem heiße Sommer wie der vergangene, könnten jedoch gefährliche Folgen haben. Im Zusammenhang mit Umwelt- und Klimaveränderungen könnten auch tropische Krankheiten hier heimisch werden. Wie groß die Gefahr ist, dass sich Gelbfieber, Malaria oder Leishmaniose in Deutschland ausbreiten könnten, zeigt eine im Auftrag des Umweltbundesamtes (UBA) entstandene Studie. Mehr...

 
 >> Videoclips zeigen Enzyme bei der Arbeit (15-Jan-2004)
 

Bisher müssen Wissenschaftler, die das Verhalten von Enzymen erforschen, auf unbewegte Modelle des Moleküls vertrauen. Das ist etwa vergleichbar damit, sich das Fahrverhalten eines Autos allein durch das betrachten eines Fotos vorzustellen. Forscher des Weizmann Instituts haben nun eine neue Methode entwickelt, bei der die Bewegungen einzelner Atome innerhalb eines Moleküls zu sehen sind. Mehr...

 
 >> Ausbreitung von Darmkrebs im Labor gestoppt (15-Jan-2004)
 

Dickdarmkrebszellen können über die Blutbahn in entfernte Gewebe gelangen und dort neue Tumoren bilden. Diesen Mechanismus haben Wissenschaftler des Weizmann Instituts nun verhindert – zumindest im Reagenzglas. Damit decken sie einen Schlüsselprozess in der Metastase von Dickdarmkrebszellen auf und erwecken die Hoffnung, dass sich spezifische Medikamente entwickeln lassen, die das invasive Verhalten von metastatischen Dickdarmkrebszellen verhindern können. Mehr...

 

   
Autor(in): Redaktion StudMed (redaktion@studmed.de)
  
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 6. Interview mit Konstanze Friedrich (Ärztin im Praktikum)

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Wir möchten in der Reihe "Interview mit Ärzten" an dieser Stelle das Gespräch mit Frau Konstanze Friedrich (Ärztin im Praktikum) veröffentlichen, die unseren kleinen Fragenkatalog wie folgt beantwortet hat.

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Beschreiben Sie bitte kurz Ihren studentischen Werdegang (Studienort, Studienverlauf, Studienzeit etc.). An welche Höhepunkte und auch Tiefpunkte während des Studiums erinnern Sie sich noch heute?
Medizinische Universität Carl Gustav Carus in Dresden, WS 1995-November 2002 (3.Staatsexamen).
Zunächst lückenloses Studium. Dann vor dem 2.Staatsexamen 1 Urlaubssemester genommen – zwecks entspannter Prüfungsvorbereitung und aus privaten Gründen: als Leistungssportlerin im Duathlon hatte ich so mehr Zeit für internationale Wettkämpfe.
Praktisches Jahr: nach dem erstem Tertial wurde mir eine ca.3-monatige Unterbrechung wegen Teilnahme an einer Weltmeisterschaft genehmigt. Danach die letzen beiden Tertiale und anschließend 3. Staatsexamen.
Höhepunkt: das Pauken für das 2. Staatsexamen – wie ich meine, der größte Wissensstand im Leben eines/einer „Arztes/Ärztin“.
Tiefpunkte: während des Pflegepraktikums in der Vorklinik Zählung der Tage, wann es endlich vorbei ist (nichts gelernt, außer Geschirr abwaschen und Betten machen).

Was haben Sie am Tag Ihres 3. Staatsexamen(s) gemacht, nachdem Sie die Prüfung erfolgreich hinter sich gelassen und damit das Medizinstudium abgeschlossen hatten?
Zunächst mit meinen „Mitprüflingen“ in die Cafeteria und „gefeiert“-waren alle ziemlich down. Und dann nach Hause und endlich ordentlich aufgeräumt. Alle Bücher, Zettel und Mitschriften aus meinem Schaffens- und Sehbereich verbannt.

Mit welcher Motivation haben Sie das Medizinstudium begonnen, sprich warum haben Sie sich entschieden, Medizin zu studieren? Gab es den entscheidenden Augenblick/Situation, mit dem feststand „Jetzt weiss ich es: ich studiere Medizin“?
Hatte mich schon immer für Biologie und den Aufbau des menschlichen Körpers interessiert. Wohingegen ich Pflanzen und Tieren in dieser Hinsicht nichts abgewinnen kann. Als ich in der 10.Klasse vor der Wahl des Abwählens von Fächern stand brauchte ich Entscheidungshilfe und überdies sowieso Motivation für die Schule überhaupt. Beim rein „gefühlsmäßigen“ Durchgehen der in Frage kommenden Berufe, fiel es mir wie Schuppen von den Augen – MEDIZIN! Ich hatte ein Ziel. Die Schule war dann richtig easy und ich freute mich aufs Studium.

Wie bewerten Sie diese Motivation rückblickend? Hat sie sich während des Studiums aufrechterhalten oder in welcher Form hat sie sich geändert?
Da mich keiner hinsichtlich der Entscheidung beeinflusst hatte, war es die richtige Wahl. Sonst wär es sicher noch schwieriger gewesen, diverse Hürden zu nehmen. Grad die Vorklinik war ja nicht unbedingt motivationssteigernd. Mit dem steigenden Wissensstand während des Studiums wich allerdings das pure Interesse für die alleinige Physis des Menschen und das Bedürfnis, das Erlernte effektiv umzusetzen und den Menschen zu helfen, trat mehr und mehr in den Vordergrund. Die dann erlebte Dankbarkeit ist Motivation und Lohn genug. Für mich ist es DER Traumberuf.

Wie sieht der Alltag als Arzt für Sie heute aus? Was macht Ihnen am meisten Spass? Was am wenigsten?
Bin jetzt als ÄiP in einer Reha-Klinik beschäftigt. Mache dies aufgrund meines Leistungssportes in Teilzeit. Reha und Sport liegen ja auch nah beieinander und ich meine auf dieser Basis nicht nur Interesse mitzubringen, sondern auch Gefühl. Ich denke, das ist nicht ganz unwesentlich. Als Stationsärztin betreue ich überwiegend Pat. in Anschlußheilbehandlung. Meist direkte Verlegung aus Krankenhäusern nach diversen TEP-Implantationen oder Wirbelsäulen-OP’s. Aber auch Heilverfahren, die über die Rentenversicherung zu uns kommen und am Ende die Entscheidung zur Arbeitsfähigkeit fallen muß.
Spaß macht die Arbeit mit den Patienten ( natürlich gibt es auch öfters mal Ausnahmen ). Kollegen und Arbeitsatmosphäre sind toll. Am schlimmsten sind die Entlassungsbriefe. Vor allem die für die LVA, welche sehr ausführlich und in exakt vorgeschriebener Form angefertigt werden müssen.

Welche Tipps würden Sie Studenten, die jetzt vor der Entscheidung stehen, Medizin zu studieren, mit auf den Weg geben?
Ich denke, das inhaltliche Interesse muß stimmen. Nur um mit Menschen umgehen zu können oder vielleicht sein eigener Chef zu sein ( Praxistätigkeit ), ist zu wenig. Eine kleine wissenschaftliche Ader hilft nicht nur ungemein im Studium ( ist nun mal in erster Linie ein Lernstudium, und was einen interessiert, das merkt man sich leichter), sondern auch später. Schließlich ist die Medizin, und dazu gehört auch die Pharmazie, im stetigen Fluß. Da muß man immer am Ball bleiben ( eigentlich ein Studium auf Lebenszeit ).
Wer sich dann entschieden hat, dem empfehle ich die Konzentration aufs Wesentliche. Denn bei dem umfassenden Lernstoff besteht immer das Risiko, sich in Details zu verlieren. Mit der Zeit kommt dann schon das Gefühl dafür, was man auch mal weglassen kann. Und man muß nicht alle Prüfungen mit Topleistung bestehen. Sich selbst auch mal eine Pause gönnen und an die eigene Gesundheit denken.

Vielen Dank für die Beantwortung der Fragen!

   
Autor(in): Redaktion Medi-Learn.net (redaktion@medi-learn.net)
  
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Forum 'vor dem Studium/Studienbeginn'

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 7. Cartoon der Woche: Narkolepsie

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Das folgende Cartoon wurde uns von unserer Partnerseite www.rippenspreizer.com zur Verfügung gestellt.

Auf der Webseite www.rippenspreizer.com findet Ihr 400 weitere Cartoons inklusive E-Cardfunktion und vielen anderen Gimmicks.

   
Autor(in): Redaktion Medi-Learn.net (redaktion@medi-learn.net)
  
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 8. Gelauscht: Was ist los im Forum?

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Mit mehr als 1.000 Beiträgen in der Woche findet man in den Medi-Foren zu fast allen Themen den richtigen Gesprächspartner. In der neuen Rubrik "Gelauscht" wollen wir Euch in der Onlinezeitung über einige der Diskussionsthemen auf dem Laufenden halten. Vielleicht findet Ihr das ein oder andere Thema, das Euch auch interessiert - ein Klick und Ihr seid mit dabei:

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[zu den Medi-Foren]

   
Autor(in): Redaktion Medi-Learn.net (redaktion@medi-learn.net)
  
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 9. Impressum / Abofunktionen / Mitarbeit

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Folgende Personen arbeiten regelmäßig oder zeitweise an der Onlinezeitung:
Ilka Markmann, Redakteurin, Marlies Lehmkuhl, Redakteurin, Daniel Luedeling, Redakteur, Peter Artz, Redakteur, Franziska Böhm, Redakteurin, Susanne Kirscht, Redakteurin, Andreas Bussmeyer, Redakteur, Jascha Hellberg, Redakteur, Christian Weier, Redakteur, Jens Plasger, Redakteur, Stan, Reporter für Extremeinsätze, Arne Beckendorf, Buchrezensionen und Lokal Hannover, Andrea Clemens, Lokalbereich Uni Köln, Astrid Stumpf, Lokalbereich Uni Münster, Benedikt Bader, Lokalbereich Uni München, Bettina Kiep, Lokalbereich Uni Mainz, Cordula Sachse, Lokalbereich Uni Greifswald, Daniela Prause, Lokalbereich Uni Göttingen, Eike Beyer, Lokalbereich Uni Essen, Eva Skalsky ,Lokalbereich Uni Zürich, Franziska Thieme, Lokalbereich Uni Innsbruck, Katharina Ruether, Lokalbereich Uni Regensburg, Kristina Krüger, Lokalbereich Uni Hannover, Pia Paul, Lokalbereich Uni Witten, Stefanie Schmölke, Lokalbereich Uni Frankfurt, Tobias Schmeinck, Lokalbereich Uni Münster

  
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