24.02.2004

Ausgabe 209/04

Anzeige: MEDI-LEARN Repetitorien: Neue Kurstermine Herbst 2004 stehen fest!
Intensiv- und Kompaktkurse mit ausgefeiltem Konzept
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Medi -Learn

Die Onlinezeitung von Medi-Learn.net
Medi-Zeitung

Medi -Learn

(in Kooperation mit dem Springer Verlag und der Deutschen Ärzte-Versicherung)


Wenn ein Mann will, dass ihm seine Frau zuhört, braucht er nur mit einer anderen zu reden.
(Liza Minnelli)


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 Editorial
  

Helau, Alaaf, Hallo,
die Freude ist und war groß: Nicht nur durch die Faschingsfeten, die derzeit noch in vielen Regionen das Leben beherrschen, sondern auch durch die AiP-Abschaffung. Doch hier ist nicht alles Gold, was glänzt: Es gibt einige Betroffene, die z.B. in die sog. Stichtagsregelung zum 01.10.2004 fallen und für die noch nicht alle Einzelheiten geklärt sind. 'AiP ohne mich - jetzt geht es richtig los!' lautet daher eine Aktion des Hartmannbundes, die wir Euch heute vorstellen.

Bild wird nur bei bestehender Internetverbindung gelanden! Nachladen? Bitte F5 druecken!

Apropos vorstellen: Könnt Ihr Euch vorstellen, mit nur wenig Aufwand ein paar Euro dazuzuverdienen? Nein, keines dieser Traumjobangebote, sondern das Medi-Learn Auktionshaus, das wir heute eröffnen. Hier gibt es u.a. eine 10 Euro Gutschrift und ein 666-Euro-Gutschrift-Gewinnspiel. Wer von Euch hat nicht ein paar Gegenstände, Bücher, die er eh nicht mehr braucht und in 'studentisches Moos' umwandeln könnte. So mancher kommt sich auch bei seiner Weiterbildungsplanung wie in der Lotterie vor. Damit hier die Gewinnchancen auf das persönliche Traumlos von vornherein besser stehen, bieten wir mit dem vierten und letzten Teil der Artikelserie 'Weiterbildungsplanung als Karriereinstrument' die nötigen Infos. 

Nötig hatte auch die Auslandsstudentin ein Zimmer in Frankreich und so könnt Ihr im zweiten Teil der Artikelserie 'Ein Auslandssemester in Frankreich' u.a. erfahren, welche Tücken die Wohnungssuche in einem fremden Land so mit sich bringen kann. Schließlich bieten wir Euch in der heutigen Onlinezeitung wie immer die aktuellen Jobangebote und interessante Forenbeiträge.

Bis zur nächsten Woche,
Jens, Lilian und Christian
Redaktion Medi-Learn.net

P.S.: Am Aschermittwoch ist alles vorbei, auch die närrischen Zeiten bei Rippenspreizer: Am besten jetzt noch eines der Sonderangebote (u.a. Cartoon-Tasse 'Bleiben Sie ruhig ich werde Arzt' zum Preis von 11,11 Euro statt 14,99 Euro) sichern! - zu den närrischen Angeboten hier entlang

  

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 Inhalt (jetzt auch anklickbar)
1.Bieten, kaufen, feilschen und 10 Euro Startguthaben sichern - das Auktionshaus
2.Jobticker mit aktuellen Anzeigen der Medi-Jobbörse
3.'AiP ohne mich' - jetzt geht es richtig los!
  
4.ER auf PRO7
5.MedNews aus der StudMed-Redaktion
6.Weiterbildung als Karriereinstrument (4): Eine Entscheidung für immer ?!
  
7.Cartoon der Woche
8.Ein Auslandssemester in Frankreich (2)
9.Gelauscht in den Medi-Foren
  
10.Impressum, Abofunktion, Mitarbeit
    
PDF

Die Onlinezeitung gibt es nun auch als Druckversion im PDF Format. Zum Öffnen der Datei benötigt ihr die kostenlose Software Acrobat Reader.

Onlineversion - klick hier!

Für den Fall, dass die Onlinezeitung in eurer Email nicht richtig angezeigt wird, findet ihr noch einmal komplett Online unter
http://www.medi-learn.net/seiten/onlinezeitung/1/209/index.shtml

  

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Prinz Karneval lässt grüßen:
Närrische Zeiten bei Rippenspreizer

Die Aktion bis zum Aschermittwoch
(25. Februar):

  • alle Tassen nur 11,11 EUR (statt 14,99)
  • alle Aufkleber 10er Packs nur 3,33 EUR
    (statt 4,99 EUR)
  • Premiummitgliedschaft ab 1,11 EUR im Monat (statt 1,99 EUR)

- Alle weiteren Infos - klick hier -

  

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 1. Feilschen, Bieten und Co.: Das Medi-Learn-Auktionshaus

- zurück zum Inhalt -

  

Zwischen Hamburg und München kann so manche, auf den ersten Blick gar nicht vermutetete Verbindung bestehen. Und eine Beziehung zwischen Schwarzer Reihe und Digitalkamera kann nicht jedermann gleich herstellen. Das Medi-Learn-Auktionshaus, das wir soeben eröffnet haben, kann solcherart Beziehungen schnell aufbauen.

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Zwischen Elbe und Isar:
Zwei Studentenwohnheime in Deutschland

Katrin nimmt gerade in einem Münchener Studentenwohnheim freudestrahlend das Paket vom Postboten entgegen, der in tief bayrischem Dialekt noch die scherzhafte Bemerkung hinzufügt: "Ja, Herrschaftszeiten, war das gute Stück schwer, haben Sie Steine bestellt?". "Nein", antwortet die Physikumskandidatin, "ich habe da zu einem Schnäppchenpreis die Schwarze Reihe zum Lernen ersteigert". "Na, dann mal viel Erfolg beim Lernen", verabschiedete sich der Paketbote. Katrin ist froh, das für die Prüfungsvorbereitung so wichtige Werk zu einem spottgünstigen Preis erworben zu haben. Szenenwechsel nach Hamburg: Kai studiert im 5. Semester Medizin in Eppendorf und möchte sich als nächstes einen lang gehegten Wunsch erfüllen: Eine Digitalkamera soll es sein. Dazu hat er einiges an altem Inventar und Büchern im Auktionshaus verhökert, um das notwendige Kleingeld zusammenzubekommen und sich von nicht mehr benötigten Gegenständen zu trennen. Heute checkt er bei der Hamburger Sparkasse sein Giro-Konto. Ein dezentes Grinsen erfüllt beim Anblick des Kontoauszugs sein Gesicht, denn er freut sich über die Gutschrift: "Wieder ein paar Euro mehr für die Digi-Cam", denkt er sich freudestrahlend beim Anblick der eingetroffenen Überweisung aus München, die heute seinem Konto gutgeschrieben wurde. Und die Schwarze Reihe für das Physikum brauchte er ja nach bestandener Vorprüfung eh nicht mehr.

Ob Hamburg oder München, ob Schwarze Reihe oder DigiCam:
Das Auktionshaus bei Medi-Learn

Wir möchten Euch mit der heutigen Onlinezeitung das neue Auktionshaus auf Medi-Learn.net vorstellen, in dem Ihr Eure nicht mehr benötigten Alltags- und Studiengegenstände in sattes Moos umwandeln, einen vielleicht länger gehegten, kleinen Wunsch zu günstigen Preisen wahr werden und durch den Nervenkitzel der Auktionen Spannung wie im Tatort-Krimi erleben könnt. Hier dürft Ihr nach Herzenslust und - laune kaufen und verkaufen, mitbieten, anbieten, was das Zeug hält.

Ein wohlsortiertes Auktionshaus ohne mühevolles, zeitraubendes Suchen und Stöbern:
Die Kategorien und unterschiedlichen 'Kaufhausetagen'

Es gibt viele Online-Auktionsplätze im Internet und wir möchten mit dem Medi-Learn-Auktionshaus einen speziellen Treffpunkt für Medizinstudenten landauf, landab einrichten. Hier findet Ihr ein wohlsortiertes und übersichtliches Auktionshaus, in das Ihr Eure Angebote stellen oder Eure 'Schnäppchen machen' könnt. Ein Sortiment, in dem Ihr nicht - wie bei anderen Auktionen üblich - lange, mühevoll und zeitraubend suchen müsst, sondern das speziell auf studentische Bedürfnisse abgestellt ist. Von Büchern und Studiengegenständen, über Computer, DVD´s und Co. bis hin zu Wohnungsaccessoires für die WG haben wir hier die Regale aufgestellt, um einmal einige 'Kaufhausetagen' beim Namen zu nennen. Und für alles, das sonst nirgendwo hinpasst, gibt es die Kategorie 'Last, but not least....". Und das schöne an den Regalen ist, dass Ihr sie mit Euren Gegenständen füllen könnt.

Eure Gratis-Finanzspritze als registrierter Teilnehmer am Auktionshaus:
Das 10-Euro-Startguthaben für 100 kostenlose Auktionen

  • Die günstigste Einstellung eines Auktionsgegenstandes kostet studentische 10 Cent, na, wenn das kein Schottenpreis ist ;-)
  • Insgesamt kannst Du mit diesem Startguthaben also 100 Auktionen kostenlos einstellen.
  • Mit 10 Euro, die wir Dir schenken, sind somit einige hundert Euro Umsatz für Dich machbar!

Aktivität von registrierten und aktiven Teilnehmern wird belohnt: 
Das 666-Euro-Gutschrift-Gewinnspiel

Wir verlosen bis Ende April unter allen registrierten und aktiven Teilnehmern, die als Anbieter oder Kunde im Auktionshaus mitmachen, Gutschriften im Gegenwert von insgesamt 666 Euro!
  • Derjenige, der die meisten Auktionen als Angebot eingestellt hat, gewinnt eine Gutschrift im Gegenwert von 111 Euro für das persönliche Auktionskonto.
  • Derjenige, der am meisten Auktionen als Käufer abgeschlossen hat, gewinnt eine Gutschrift im Gegenwert von 111 Euro für das persönliche Auktionskonto.
  • Derjenige, der die meisten positiven Bewertungen von verschiedenen Usern bekommen hat, gewinnt eine Gutschrift im Gegenwert von 111 Euro für das persönliche Auktionskonto.
  • Weiterhin verlosen wir unter allen registrierten und aktiven Anbietern und Ersteigerern 10 Gutscheine im Gegenwert von jeweils 33 Euro für Euer persönliches Auktionskonto!


Trifft eine Gewinnbezeichnung auf mehrere User zu (mit Ausnahme der Gutscheine im Gegenwert von 33 Euro), so entscheidet das Los. Das Gewinnspiel läuft bis Ende April. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Damit es auch alle wissen: 
Eure Auktionen kostenlos in der Onlinezeitung

Wir veröffentlichen die aktuellsten Auktionen kostenlos in der Onlinezeitung von Medi-Learn.net, die wir im Semester zweimal, in den Semesterferien einmal pro Woche an über 27.000 Abonennten verschicken.
  • Wir machen im Sonderschaufenster der Onlinezeitung in Tabellenform auf die aktuellsten Auktionen aufmerksam.
  • Je mehr Auktionen Du einstellst, desto grösser ist somit die Chance, dass Dein Gegenstand hier aufgeführt ist
  • Die textalische Integration der aktuellsten Auktionen aus dem Auktionshaus in der Onlinezeitung ist mit keinen weiteren Kosten verbunden.

Guter Rat ist schnell zur Stelle: 
Das Forum zum Auktionshaus

Manche sind schon alte Hasen was das Online-Versteigern angeht und kommen auch ohne weitere Anleitung gut zurecht. Für andere ist dies vielleicht Neuland und mit der ein oder anderen Frage zum Ablauf, zur Technik, zum Benutzerkonto etc. verbunden. Für beide - Profis wie Neulinge - haben wir innerhalb der Medi-Foren ein Unterforum zum Auktionshaus eingerichtet.

Hier könnt Ihr:
  • Eure Fragen zum Auktionshaus stellen
  • über Eure Probleme beim Einstellen, Bieten oder Steigern berichten
  • Verbesserungsvorschläge machen
  • den anderen Usern - falls Ihr Auktionsprofis seid - unter die Arme greifen und bei der Problemlösung helfen

Das Forum zum Auktionshaus findet Ihr hier.

Der erste Hammer ist bereits gefallen: 
Das Auktionshaus ist ab sofort geöffnet!

*dreimalklopf - damit wäre das Online-Auktionshaus bei Medi-Learn.net eröffnet und wir würden uns freuen, Euch zahlreich dort als Anbieter oder Kunde begrüssen zu dürfen. Ein bißchen Moos machen, ein bißchen Spaß haben, ein paar kleine Wünsche zu günstigen Preisen erfüllen, zwischen Hamburg und München, ob Schwarze Reihe, Schaukelstuhl oder Digicam: Wir wünschen Euch viel Freude!

zum Auktionshaus hier klicken


   
Autor(in): Redaktion Medi-Learn.net (redaktion@medi-learn.net)
  
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 2. Medi-Jobbörse: Der Jobticker

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Medi-Jobbörse bietet Stellensuchenden wie Stellenanbietern im medizinischen Bereich einfache und unkomplizierte Wege bei der Jobsuche und Stellenbesetzung.

Ob AiP, Doktorarbeit, Nebenjob oder Assistenzarztstelle - alle Einträge sind weiterhin kostenlos!

Nutzt auch die Gelegenheit, ein Stellengesuch zu platzieren.
Wie immer an dieser Stelle hier nun die neuesten Stellenanzeigen aus unserer Jobbörse, in der sich insgesamt über 300 Angebote wie Gesuche befinden!

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Die neuesten Einträge

  

   

Suche AiP-Stelle in einer Inneren Abteilung im Raum Berlin, Hamburg oder Düsseldorf

Stellengesuche/AiP-Stellen

Schweiz, Innere Medizin Juni bis Oktober 2004

Stellenangebote/PJ-Stellen

Suche Chirurgie-Tertial in der Schweiz ab Herbst 2004

Stellengesuche/PJ-Stellen

Suche Unterassistentenstelle Innere in der Schweiz 29.11.2004–20.03.2005

Stellengesuche/PJ-Stellen

Suche Stelle als ÄiP (Innere Medizin, bevorzugt Raum Hannover)

Stellengesuche/AiP-Stellen

UA Chirurgie in der Schweiz vom Dez.04 bis März 05 gesucht

Stellengesuche/PJ-Stellen

Ärztin/Arzt in Weiterbildung Neurochirurgie

Stellenangebote/AiP-Stellen

Fachärztin/Facharzt oder Ärztin/Arzt in Weiterbildung Anästhesiologie, Frauenheilkunde/Geburtshilfe, Neurologie

Stellenangebote/Assistenzarzt-Stellen

Fachärztin/Facharzt oder Ärztin/Arzt in Weiterbildung Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin

Stellenangebote/Assistenzarzt-Stellen

AiP Radiologie

Stellenangebote/AiP-Stellen

Fachärztin/-arzt Radiologie

Stellenangebote/Assistenzarzt-Stellen

   
Autor(in): Redaktion Medi-Jobbörse (redaktion@medi-jobboerse.de)
  
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 3. 'AiP – ohne mich' – Jetzt geht es richtig los!

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Vor 15 Jahren mussten die jungen Mediziner erstmals einen Ausbildungsabschnitt absolvieren, der einmalig in der medizinischen Ausbildung ist: Den „Arzt im Praktikum“. Seitdem quält sich mittlerweile eine zweite Generation Mediziner durch diese Berufsphase und erhält dafür gerade einmal einen Hungerlohn.

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Die Situation heute: Ca. 15.000 Ärztinnen und Ärzte fehlen in Deutschland und Ulla Schmidt sucht noch immer nach Lösungen für dieses Problem. Eine hat sich dann auch, wie uns ja allen bekannt ist, gefunden: Schaffen wir das „AiP“ ab! Gesagt, getan. Der Unterstützung des Hartmannbundes, der als einziger Verband von Anfang an gegen den Unfug „Arzt im Praktikum“ war, konnte sie sich dabei ganz gewiss sein.

Und jetzt: Jetzt liegt ein Gesetzentwurf zur „Änderung der Bundesärzteordnung und anderer Gesetze“ vor und wird zurzeit im Bundestag beraten. Die Erste Lesung war vor zwei Wochen. Ende April steht die Entscheidung im Bundestag an. Danach muss dann auch noch der Bundesrat zustimmen.

Einen Haken hat Ulla Schmidts Vorschlag jedoch: Die Stichtagsregelung! Alle Medizinstudenten, die vor dem 1. Oktober 2004 ihren Prüfern für das dritte Staatsexamen unter die Augen treten werden, müssen dann noch volle 18 Monate das Schild „AiP“ auf dem Kittel tragen und erhalten lediglich die Teilapprobation. Als Trost bietet die Bundesregierung für alle Betroffenen, die als „AiP“ in einem Krankenhaus tätig sind, die Bezahlung nach BAT IIa – dem Assistenzarztgehalt, finanziert aus Steuermitteln, an. Ob dies auch für „Ärzte im Praktikum“ auf Drittmittelstellen und in Arztpraxen gilt, ist dabei jedoch völlig ungewiss.

Die Medizinstudenten im Hartmannbund sowie die Arbeitskreise IV „Ausbildung und Weiterbildung“ und V „Junge Ärzte“ fordern die Abgeordneten ausdrücklich auf, das „AiP“ sofort für alle einheitlich abzuschaffen und diese Stichtagsregelung gänzlich zu streichen. Daher rufen die Arbeitskreise und der Ausschuss Medizinstudenten zu einer Demonstration am Freitag, 2. April 2004 um 13.00 Uhr „Unter den Linden“ in Berlin auf. Andreas Rhode, Vorsitzender der Medizinstudenten im Hartmannbund: „Bevor die Abgeordneten in das Wochenende fahren, sollen sie noch einmal an die AiP-Abschaffung erinnert werden. Leider spielt das Thema in der politischen Diskussion keine allzu große Rolle. Dabei sind von dieser Regelung alle Mediziner betroffen, die noch im Studium sind oder dieses gerade beendet haben. Je mehr Mediziner zu unserer Demonstration kommen, um so eindrucksvoller können wir unsere Interessen und Ziele vertreten.“

Vergroessert!? Hier klicken!
Das Bild ist in großem, ausdruckbaren Format Online verfügbar - einfach hier klicken

Der Hartmannbund hat deshalb auch weitere Verbände und die Fachschaften aufgerufen, sich an dieser Aktion zu beteiligen. „Wir wollen mit allen diesmal an einem Strang ziehen und gemeinsam unsere Interessen gegenüber der Politik klar und deutlich vertreten“, so Klaus-Peter Schaps, Vorsitzender des Hartmannbund-Arbeitskreises „Ausbildung und Weiterbildung“.

Wenn Ihr Interesse an der Demo habt oder weitere Informationen zur AiP-Abschaffung benötigt, meldet Euch unter HB-info@hartmannbund.de oder unter 030/206 208 – 0. Hier können auch Plakate zum Aushängen an Euren Unis und Krankenhäusern oder unsere beliebten HB-Buttons „AiP“ – ohne mich“ kostenlos angefordert werden. Andreas Rhode: „Wir würden uns freuen, möglichst viele Studenten und junge Mediziner am 2. April um 13.00 Uhr Unter den Linden in Berlin zu sehen.“

   
Autor(in): Hartmannbund (HB-Info@hartmannbund.de)
  
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Weitere Infos zur Aktion 'AiP ohne mich'

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Studenten im Hartmannbund
  
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 4. Emergency Room - Die Notaufnahme

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Tag und Nacht
Mittwoch, 25. Februar um 20:15 Uhr auf PRO7

Ausgerechnet in der letzten Schicht vor seinem Urlaub durchlebt Carter die Hölle: Wegen der Sonnenfinsternis haben sich die Mitglieder einer Sekte mit Zyankali vergiftet. Nun muss Carter entscheiden, ob er einer Mutter oder aber deren Kind das Leben rettet. In all dem Trubel vergisst der Arzt, einem Mann, der nach einem Herzinfarkt seinen Kindern einen Abschiedsbrief schreiben möchte, rechtzeitig vor dessen Ableben Stift und Papier zu bringen. Aber das ist längst nicht alles ...

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Die gesamte Story gibt es am Mittwoch um 20.15 Uhr auf Pro7 oder Online unter http://www.prosieben.de/serie/er/.

   
Autor(in): Redaktion Medi-Learn.net (redaktion@medi-learn.net)
  
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Webseite zur Serie
  
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 5. MedNews (StudMed) aus dem Springer Verlag

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In unserer Rubrik "MedNews" stellt Euch die Redaktion der StudMed aus dem Springer Verlag wöchentlich drei Nachrichten aus der Medizin zur Verfügung. Zum kompletten Artikel gelangt Ihr, wenn Ihr am Ende der Einleitungen auf "Mehr..." klickt. Die ausführlichen Artikel sind dann im Sponsored Room "StudMed" bei Medi-Learn zu finden.

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 >> Wie Baldrian uns entspannt (12-Feb-2004)
 

Schon Hippokrates wusste: Baldrian beruhigt und fördert den Schlaf. Bislang war aber nicht bekannt, wie die Heilpflanze genau wirkt. Pharmazeuten der Universität Bonn haben nun einen Inhaltsstoff Identifiziert und versuchen nun, den Wirkstoff chemisch nachzubauen und dabei noch effektiver zu machen. Mehr...

 
 >> Magersucht kann das Gehirn verändern (12-Feb-2004)
 

Ess-Störungen wie Magersucht und Bulimie können eine Vielzahl von psychischen Ursachen haben. Doch auch biologische Veränderungen sind nicht ausgeschlossen: Die Gehirnmasse kann schwinden und der Hirnstoffwechsel aus dem Takt geraten. Mehr...

 
 >> Schaltkreise im Gehirn - wie wird die Kommunikation reguliert? (12-Feb-2004)
 

Wenn unser Gehirn aktiv ist – wir also lernen, denken oder unser Gedächtnis gebrauchen – laufen in Sekundenbruchteilen dynamische Prozesse in unseren Nervenzellen ab. Bisher war noch wenig darüber bekannt, wie es das Gehirn schafft, dass Signale unterschiedlich stark übertragen werden. Göttinger Max-Planck-Forscher deckten nun auf, wie Schlüsselproteinen die Übertragungs-Intensität modifizieren können. Mehr...

 

   
Autor(in): Redaktion StudMed (redaktion@studmed.de)
  
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Medizinstudenten im Hartmannbund

AiP ohne mich - jetzt geht es richtig los!
Demonstration zur AiP-Abschaffung
am 02.04.04 in Berlin 

Die Medizinstudenten im Hartmannbund wollen auf die Unklarheiten und die Ungleichbehandlung in dem vorliegenden Gesetzentwurf hinweisen und rufen daher alle Medizinstudentinnen und Medizinstudenten auf, sich an der Demonstration in Berlin zu beteiligen

Weitere Infos:
[ AiP ohne mich - jetzt geht es richtig los! ]

Medizinstudenten im Hartmannbund
zahlreiche weitere aktuelle Infos:
[zur Webseite Medizinstudenten im Hartmannbund]


  

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 6. Weiterbildung als Karriereinstrument (4)

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Die Entscheidung für eine bestimmte Weiterbildung ist eine Entscheidung für den gesamten Berufsweg. Es gibt kaum Fälle, in denen Ärzte nach erfolgreichem Abschluss einer Weiterbildung dann eine andere beginnen. Selbst der Wechsel während der Weiterbildung ist sehr selten und zumeist darauf zurückzuführen, dass sich das gewählte Gebiet doch nicht mit den eigenen Interessen und Neigungen verträgt. Wer will und kann sich solch eine Zeitverzögerung denn auch leisten?

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Drum prüfe, wer sich ewig bindet
Im Umkehrschluss bedeutet dies: Am Ende eines sehr theorielastigen Medizinstudiums, garniert mit Famulatur und PJ, steht die auf ein langes Medizinerleben angelegte Wahl des Gebietes. Auch wenn die neue MWBO ganz bewusst auf eine stärkere Durchlässigkeit und Vernetzung der einzelnen Gebiete gesetzt hat, je weiter man in seiner Weiterbildung ist, desto schwieriger wird ein Wechsel. 

Vielen Absolventen macht die Wahl der "für mich richtigen" Weiterbildung deshalb großes Kopfzerbrechen. Dabei sind die aktuellen Arbeitsmarktbedingungen – Stichwort "Ärztemangel" – schon ein echter Vorteil, denn im Gegensatz zu den 90iger Jahren lässt sich die "Wunschstelle" heute viel leichter finden. Der aktuelle Stellenmarkt für Jungmediziner lässt der Wahl der Weiterbildung nach den wichtigsten Kriterien der persönlichen Neigung und Interessen mehr Spielraum als in den Zeiten der "Ärzteschwemme".

Komplexe Rahmenbedingungen erschweren die Berufswahl
Neben der persönlichen Neigung bestimmen in den Zeiten knappen Geldes im Gesundheitswesen und vor dem Hintergrund der gesellschaftlichen Umwälzungen durch die Umkehrung der Bevölkerungspyramide aber weitere Aspekte die Berufswahl. Wer sich später in der Kinder- und Jugendmedizin niederlassen möchte, der fragt sich bestimmt, ob angesichts zurückgehender Geburtenraten ein auskömmliches Einkommen zu erwirtschaften ist. Manche Gebiete schränken von vorneherein die Niederlassungsmöglichkeiten stark ein, andere – klassisch der Facharzt "Innere Medizin und Allgemeinmedizin" – präjudizieren eine freiberufliche Tätigkeit und schließen damit quasi eine Krankenhauskarriere aus.

Daneben zeigen Statistiken eindrucksvoll die unterschiedlichen Verdienstmöglichkeiten in einzelnen Gebieten auf. In der Vergangenheit zählten danach regelmäßig die Fachrichtungen mit einem höheren Anteil medizintechnischer Leistungen zu den besser verdienenden Disziplinen – zu Lasten der "sprechenden Medizin". Doch sind solche Statistiken, die auf einer Vergangenheitsbetrachtung beruhen, aussagekräftig genug für die nächsten 30 Jahre? Gerade das Beispiel der Kinderärzte, deren Einkommenssituation sich dank politischer Intervention in den letzten Jahren erheblich verbessert hat, zeigt, dass die Statistik nur begrenzte Aussagekraft hat.

Wahl der persönlichen Weiterbildung erfordert intensive Planung
Was bleibt also bei der Berufswahl? Eine hoch komplexe Gemengelage, bei der persönliche, fachliche, regionale, soziale und ökonomische Faktoren zusammenspielen. Die meisten Berufsstarter erkennen dies und beraten sich intensiv mit Ärzten, informieren sich bei den Ärztekammern und den Berufsverbänden, tauschen sich mit ihren Kommilitonen aus und nutzen Berufsstarter- oder Bewerberseminare, damit die Wahl der Weiterbildung zu einem Erfolg für die eigene Karriere wird.

Übrigens: Mit abgeschlossener Weiterbildung hat das Lernen noch kein Ende! Sie bekommt einen anderen Namen, heißt dann "Fortbildung" und verlangt seit dem GMG von den Vertragsärzten sogar nach regelmäßigen Nachweisen.

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Tipps und Tricks rund um Weiterbildung gibt es auch in den Bewerber-Workshops und in den Berufsstarterseminaren der Deutschen Ärzte Finanz – mehr Info’s hier:
zum Bewerber-Workshop 'Gut vorgestellt ist halb eingestellt' - hier klicken

zum Info-Treff 'Zukunftsplanung mit Köpfchen' - hier klicken

Anmerkung der Redaktion: Wir danken Herrn Peter Dahlhausen von der Deutschen Ärzte-Versicherung für die gehaltvolle Zusammenstellung der vielfältigen Informationen rund um das Thema ärztliche Weiterbildung in Form dieser mehrteiligen Artikelserie, die mit dem heutigen vierten Teil ihren Abschluss findet.

Wer die Artikelserie von Beginn an nachlesen möchte, findet den ersten Teil der Artikelserie "Weiterbildung als Karriereinstrument" hier .

   
Autor(in): Peter Dahlhausen (Deutsche Ärzte-Versicherung) (Peter.Dahlhausen@aerzteversicherung.de)
  
Links zum Artikel:

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zum interaktiven Weiterbildungsplaner

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 7. Cartoon der Woche: Gesundheit

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Das folgende Cartoon wurde uns von unserer Partnerseite www.rippenspreizer.com zur Verfügung gestellt.

Auf der Webseite www.rippenspreizer.com findet Ihr 400 weitere Cartoons inklusive E-Cardfunktion und vielen anderen Gimmicks.

   
Autor(in): Redaktion Medi-Learn.net (redaktion@medi-learn.net)
  
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 8. Ein Auslandssemester in Frankreich (2)

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Eine knappe Woche später sollte es dann losgehen: Mit gepacktem Auto und den Fahrrädern auf dem Dach machte ich mich, wiederum zusammen mit meiner Kommilitonin Myriam, erneut auf den Weg nach Grenoble, diesmal "endgültig". Da wir sonntags ankamen, verbrachten wir die erste Nacht in der Jugendherberge, besuchten dann am Montag die für uns relevanten Kurse in der Universität und machten uns im Anschluß an die schier unlösbare Aufgabe eine Unterkunft zu finden, nachdem man uns beim Studentenwerk, wiederum freundlich lächelnd, mitgeteilt hatte, dass man uns leider doch nicht weiterhelfen könne.

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Auf ins Abenteuer! - Die Wohnungssuche
Nach 30 erfolglosen Telefonaten auf Anzeigen und Aushänge hin war uns klar, dass unser Wunsch, nur ein Semester bleiben zu wollen, die Sache erheblich verkomplizierte, denn, weil das Universitätsjahr in Frankreich bis Juni läuft, war kein Vermieter bereit, auf die letzten drei Monatsmieten zu verzichten. Schließlich fand sich, nachdem unser Mut schon nahe dem Nullpunkt angekommen war, eine nette, verwitwete Französin, die sich bereit erklärte, uns eine 2-Zimmer-Einliegerwohnung zu vermieten, wobei der Mietpreis mit 2000 Francs ( ca. 600 DM ) monatlich pro Person lag, was für uns die absolute "Schmerzgrenze" darstellte, zumal die Wohnung keine Küche hatte. Da wir aber praktisch keine Alternative hatten, entschlossen wir uns, den Mietvertrag zu unterschreiben, was sich im Nachhinein auch als richtig herausstellte, da die Wohnung nicht nur günstig zur Medizinischen Fakultät lag, sondern wir fast so etwas wie "Familienanschluss" genießen konnten.

Formalitäten und Papiere
Die ersten Wochen in Grenoble gestalteten sich als außerordentlich turbulent, da es nicht nur galt, sich in der neuen Umgebung, Sprache und Kultur zurechtzufinden und erste Kontakte zu knüpfen, sondern auch jede Menge "Papierkram" erledigt werden musste. So ist es z.B. nach wie vor nötig, bei einem mehr als dreimonatigem Aufenthalt eine "carte de séjour" (Aufenthaltsgenehmigung) zu beantragen, wofür man wiederum jede Menge Papiere vorlegen muss, die es vorher im Rathaus (hôtel de ville) und der Stadtverwaltung (préfecture) zu besorgen gilt. Zudem kann man in Frankreich als dort Studierender bei der "caisse d`allocation familiale" (CAF) Wohngeld beantragen, was zwar finanziell eine nicht zu verachtende Entlastung darstellt, gleichzeitig aber wieder mit einer Menge "Papierkrieg" verbunden ist. Ein weiteres Problem stellt das der "Geldanlage" in Frankreich dar, denn auch im Zeitalter von Internet und Kreditkarten ist dies alles andere als einfach. Die beste Lösung, die ich gefunden habe, ist wohl, sich aus Deutschland ein (gut gefülltes) Postsparbuch mitzubringen, von dem man bei einigen Postfilialen in Frankreich Geld abheben kann, das man anschließend auf ein bei einer französischen Bank eröffnetes Konto einzahlen kann. Letzteres, also ein Girokonto in Frankreich, sollte man unbedingt besitzen, denn schon in der ersten Woche meines Aufenthalts stellte ich erstaunt fest, dass in Frankreich so gut wie alles mittels "chèque" bezahlt wird und dass es vielfach auch keine Alternative gibt.
Zuguterletzt bleibt noch zu erwähnen, dass man als Studierende(r) in Frankreich eine sogenannte "securité sociale" besitzen muss (vergleichbar einer deutschen Haftpflichtversicherung), die man vor Ort zu einem fairen Preis abschließen kann.

Der Aufbau des französischen Medizinstudiums
Um die nachfolgenden Erklärungen und Schilderungen besser verstehen zu können, werde ich im Folgenden eine kurze Übersicht über die Organisation des Medizinstudiums in Frankreich geben. Nach Bestehen des französischen Abiturs ("baccalauréat") kann sich jeder Jugendliche für das Medizinstudium einschreiben, was alleine in Grenoble jährlich die enorme Zahl von 1000 Erstsemesterstudierenden bedeutet. Innerhalb des ersten Jahres werden in reinem Frontalunterricht per Vorlesung die Fächer gelehrt, die ich als deutsche Medizinstudentin aus den ersten vier vorklinischen Semestern kenne. Am Ende dieses Jahres steht dann der allseits bekannte und nicht minder gefürchtete "concours", eine Prüfung - ähnlich unserer Ärztlichen Vorprüfung, der sich jeder Student unterziehen muss. Da z.B. an der Universität in Grenoble nur ca. 90 Studienplätze für Humanmedizin im zweiten Studienjahr zur Verfügung stehen, werden diese Plätze an diejenigen vergeben, die die Ranglistenplätze eins bis neunzig des "concours" in Grenoble belegt haben, wobei dieser einmal wiederholt werden darf.

2 weitere vorklinische Jahre
Es folgen nun zwei weitere "vorklinische" Studienjahre, die in der Universität in Grenoble in reformierter Form gestaltet sind. Gemäß der Idee des problemorientierten Lernens (POL, franz. "apprentissage par problème", APP) werden hier die Lerninhalte der vorklinischen Fächer vertieft und mit denen, die in Deutschland im 1. und 2. Klinischen Semester vorgesehen sind, verknüpft. Hierbei liegt der Schwerpunkt im zweiten Jahr noch mehr auf der "Vorklinik", im dritten Jahr werden vor allem Mikrobiologie, Pharmakologie, Radiologie, etc. schwerpunktmäßig besprochen. So wird beispielsweise sechs Wochen lang in einem Kardiologie-Block alles Wissenswerte (Pharmakologie, Untersuchungen, physiologische und biochemische Vorgänge, Anatomie, etc.) des Herz-Kreislaufsystems besprochen.

Ab dem vierten Jahr geht es ins "Externat"
Ab dem vierten Jahr beginnt dann die Zeit des "Externats". Hierbei werden die Studenten vier Stunden lang vormittags auf den Stationen der Uniklinik eingesetzt, wo sie unter Aufsicht eines "Internen" (AIP`ler) und des Stationsarztes Patienten aufnehmen, untersuchen und teilweise sogar komplett betreuen. Die Einsätze auf einer Station dauern in der Regel drei Monate, hier gibt es bestimmte Pflichteinsätze. Nachmittags werden die theoretischen Grundlagen in vierstündigem Kursunterricht erweitert und vertieft. Das "Externat" dauert in der Regel drei Jahre, nach dem dritten Jahr kann man entweder- ohne weitere Prüfung- die Fachrichtung Allgemeinmedizin einschlagen oder am "concours de l`internat" teilnehmen, dessen Bestehen die Voraussetzung für die Zulassung zur Facharztausbildung notwendig ist, die sich dann als sogenanntes "Internat" anschließt. Diese dauert, ähnlich wie in Deutschland, je nach Fachrichtung zwischen drei und sechs Jahren.

Die Fortsetzung gibt es in der nächsten Ausgabe der Onlinezeitung mit dem Abschnitt 'Meine Studienerlebnisse in Frankreich'.



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