30.04.2004

Ausgabe 216/04

Anzeige: Nie wieder feuchte Hände - Effektive Examensvorbereitung
Jena (03.05), Kiel (03.05.), Hamburg (04.05.), Leipzig (04.05)
Rostock + Greifswald (05.05.), Berlin (06.05.) ...
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Die Onlinezeitung von Medi-Learn.net
Medi-Zeitung

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(in Kooperation mit dem Springer Verlag und der Deutschen Ärzte-Versicherung)


Ein Optimist ist jemand, der weiß, wie schlecht die Welt ist.
Ein Pessimist findet es jeden Tag neu heraus.
(Sir Peter Ustinov)


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 Editorial
  

Hallo,
eine Nachricht hielt die Redaktion gestern in Atem und wir möchten Euch die frohe Kunde nicht vorenthalten: Dass das AiP zum 1.10.2004 abgeschafft ist, wissen wir schon seit längerem, doch die Formalitäten waren nicht immer klar. Was ist z.B. mit all denjenigen, die vor dem 1.10. ihr AiP beginnnen, deren AiP-Zeit jedoch über den 1.10.2004 hinausreicht? Informationen des Hartmannbundes zufolge gibt es hier eine Nachricht, die alle Betroffenen aufatmen lässt.

Bild wird nur bei bestehender Internetverbindung gelanden! Nachladen? Bitte F5 druecken!

Aufatmen kann so mancher Student auch während der Famulaturen, noch dazu im Ausland, wenn man neben den medizinischen Eindrücken auch wertvolle Erfahrungen kultureller Art sammeln kann. Der Deutsche Famulantenaustausch weist auf Last-Minute-Angebote zu Auslandsfamulaturen hin und hier ist so mancher Leckerbissen verborgen. Alles andere als ein Leckerbissen ist die Examensvorbereitung, doch mit dem zweiten Teil der Artikelserie 'Lernen wie die Profis' könnt Ihr auch diese Etappe ein wenig appetitlicher gestalten. Schmackhaft machen möchten wir Euch auch einen PJ-Aufenthalt im Ausland, z.B. in der Stadt der Liebe: Paris. Jessica Bechtel liefert mit ihrem dritten und letzten Teil den nötigen Appetizer dazu. Und warum man nicht allen Erdbeeren trauen sollte, die einem über den Weg laufen, davon lest Ihr im Weblog, während sich im Forum die Frage stellt: Heb ich das Portemonnaie auf - dies und vieles mehr in der heutigen Onlinezeitung.

Bis zur nächsten Woche,
Jens, Lilian und Christian
Redaktion Medi-Learn.net

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 Inhalt (jetzt auch anklickbar)
1.Up-to-date: Portemonnaies und Budapest
2.Aktuelles aus dem Weblog: Erdbeeren, Knoblauch, Teddydocs und Co.
3.AiP voraussichtlicht endgültig und ohne Übergang abgeschafft
  
4.Lachen ist gesund - Witz der Woche: schlaue Söhne
5.Auslandsfamulaturen - dfa hat noch Plätze frei
6.Gestöbert im Archiv der Onlinezeitung: Vorlesungen online
  
7.PJ in Paris (3): Sprache und nützliche Adressen
8.Geschickt geklickt: Dermatologie-Lernprogramm
9.Lernen wie die Profis (2): Planung des Tagesablaufs
  
10.Impressum, Abofunktion, Mitarbeit
    
PDF

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 1. Up-to-date

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Die Umfrage: Ihr findet ein Portemonaie - was tut Ihr?
http://www.medi-foren.de/showthread.php?threadid=12378
  
Das Thema: Studium in Budapest
Direktlink zum Thema im Forum
  

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 2. Weblog: Immer auf dem aktuellsten Stand

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AiP endgültig abgeschafft! (29.04.2004 - 18:45)
Es ist nun endgültig geschafft - das AiP wird zum 1. Oktober 2004 gänzlich abgeschafft. Dies gilt nicht nur für junge Mediziner, die Ihre ärztliche Tätigkeit nach dem 01.Oktober aufnehmen, sondern auch für alle derzeitigen AiPler. Die freudige Nachricht erreichte unsere Redaktion am heutigen Nachmittag in Form einer Pressemitteilung vom Hartmannbund.
In einer Pressemitteilung teilte Dr. med. Hans-Jürgen Thomas, Vorsitzender des Hartmannbundes mit, dass die jahrelangen Bemühungen Früchte getragen haben und der Bundestagsausschuss für Gesundheit und soziale Sicherung heute endlich sein Votum für die gänzliche Abschaffung ausgesprochen habe.

[mehr Infos zur AiP-Abschaffung - hier klicken]
[mehr Infos] (Jens)

Knoblauch senkt Cholesterin: Wirksamkeit von Naturheilmitteln (28.04.2004 - 19:20)
Nicht nur schuldmedizinische Mittel, auch die gute alte Mutter Natur wartet mit so manchem effektiven Therapeutikum auf. In Studien zwar immer wieder und oft nur ansatzweise untersucht, dennoch hält sich die Meinung 'Bringt eher weniger' in weiten Kreisen noch immer. Eine neue Meta-Studie hat nun ergeben, dass Naturheilverfahren - bei der richtigen Diagnose - durchaus effektiv eingesetzt werden können. [mehr Infos] (Jens)
Erdbeeren - Pestizide ohne Ende? (28.04.2004 - 18:50)
Man wundert sich schon, dass die Erdbeeren in den Supermarktregalen derzeit so frisch und riesig, so verlockend aussehen. Früher waren dort auch mal kleinere "Vertreter" dabei oder Erdbeeren mit vermehrt grünen Stellen. Derzeit locken Erdbeeren im Prachtformat in den Regalen, sie sehen ja auch soo köstlich aus.
Doch Vorsicht: Erdbeeren sind zum Teil erheblich mit Pestizidrückständen versehen, die einem den Appetit gleichsam vergehen lassen. Öko-Test hat´s herausgefunden und auch die Ärztezeitung berichtet darüber. [mehr Infos] (Jens)
Auf geht´s zur neuen StudMed! (27.04.2004 - 17:15)
Ein neues Heft der beliebten StudMed ist erschienen und wie immer liegen alle Artikel im PDF-Format mit bequemen Direktlink zum Download vor.

Auch die aktuelle Ausgabe ist wieder einmal prallgefüllt mit informativen Artikeln zu allen Bereichen des Medizinstudiums: MC-Tipps, Famulaturberichte von Taiwan über Burma bis Türkei, Lehrbuchrezensionen, das aktuelle Gewinnspiel und vieles mehr.
Wir wünschen Euch eine anregende und informative Lektüre und viel Glück bei der Teilnahme am StudMed-Gewinnspiel!
[mehr Infos] (Jens)
Berlin sucht Teddydocs (27.04.2004 - 15:10)
Berlin sucht Teddydocs für das Teddybärkrankenhaus, das am 3. und 4. Juni in der Zeit von 9 bis 16 Uhr auf dem Campus Benjamin Franklin statt finden soll. [mehr Infos] (Jens)
Bern, Wien, Budapest und Co. (27.04.2004 - 11:45)
Ein Studium im deutschsprachigen Ausland wird für immer mehr Studenten eine nachdenkenswerte Alternative. Auch bundesdeutsche Studenten absolvieren eine Famulatur und Teile des PJ´s häufiger in Österreich oder der Schweiz, einige von ihnen arbeiten dort als Assistenzarzt. Die Semmelweiss-Universität in Budapest erfreut sich zunehmender Beliebtheit.
Die Themen Österreich, Schweiz und Ungarn nehmen demzufolge also einen immer breiteren Raum innerhalb der Medi-Foren ein. Wir haben uns entschlossen, für jedes der Länder einen gebührenden Platz freizuhalten: Ab heute gibt es für Österreich, Schweiz und Ungarn jeweils ein eigenes Unterforum, in dem interessierte Studenten Fragen stellen, erfahrene Besucher Ratschläge erteilen und Ihr Euch untereinander austauschen könnt.
[Forum 'Studieren und Arbeiten in Österreich']
[Forum 'Studieren und Arbeiten in der Schweiz']
[Forum 'Studieren und Arbeiten in Ungarn']

[mehr Infos] (Jens)

Studienplatztausch - das PDF (26.04.2004 - 18:30)
In der Studienplatztauschbörse für Medizinstudenten von Medi-Learn.net, die unter der Adresse http://www.medi-tausch.de im Internet kostenlos verfügbar ist, sind derzeit über 2.000 Tauschwünsche bundesweit eingetragen. Wir haben aus den über 2.000 Einträgen ein PDF-Dokument erstellt und dabei diejenigen 884 Tauschwünsche aufgenommen, die einen Tauschtermin beginnend ab Sommersemester 2004 besitzen. [mehr Infos] (Jens)
Partygag mit Folgen (26.04.2004 - 11:25)
Nicht alles, was man im Fernsehen sieht, sollte man in privaten Kreisen nachmachen. Diese Lehre, die eigentlich kleinen Kindern gilt, hat nun auch ein 20 Jähriger verstanden. Der zu einer Party-Gesellschaft gerufene Notarzt wurde mit einem Patienten konfrontiert, der über zunehmende Luftnot und Zyanose klagte. Was des Rätsels Lösung ist, könnt Ihr in einem Artikel der Medical Tribune erfahren. [mehr Infos] (Jens)
Neue AO: Hartmannbund fordert Nachbesserungen (23.04.2004 - 19:36)
Die Medizinstudenten im Hartmannbund sehen erheblichen Nachbesserungsbedarf bei der neuen Approbationsordnung (AppO) und fordern die Anpassung im Zuge der anstehenden Änderung der Bundesärzteordnung und anderer Gesetze. Die neue AppO gilt seit dem 1. Oktober 2003, wer bis zu diesem Zeitpunkt nicht sein erstes Staatsexamen abgelegt hatte, studiert nun automatisch nach dieser AppO. Dabei sind Probleme absehbar, die sich durch geringfügige Modifikationen der rechtlichen Rahmenbedingungen leicht verhindern ließen. [mehr Infos] (Jens)
Neues Update der Medi-Jobbörse (23.04.2004 - 19:05)
Heute haben wir wieder ein neues, monatliches Update der Medi-Jobbörse aufgespielt. Ob Ihr eine Stelle für die Doktorarbeit, einen Nebenjob oder aber eine Stelle in sämtlichen ärztlichen Bereichen - angefangen vom AiP bis hinauf zum Chefarzt - sucht bzw. potentielle Interessenten in Eurem Umkreis kennt: Die Medi-Jobbörse enthält derzeit 112 Stellenangebote, 119 Stellengesuche. Zeitlich veraltete Anzeigen mit potentiellen Klinikadressen für Initiativbewerbungen findet Ihr im mit 237 Anzeigen gut gefüllten Archiv der Medi-Jobbörse. Jeder Eintrag in der Medi-Jobbörse ist kostenlos. [mehr Infos] (Jens)
'Karriere in Weiß': Neue Termine (23.04.04 - 18:35)
Für die Veranstaltungsreihe 'Karriere in Weiß' vom Hartmannbund werden neue Termine für den Mai und Juni an vielen Uniorten bundesweit angeboten. Der Hartmannbund bietet seit Dezember 2003 diese neue Seminarreihe „Karriere in Weiß“ als Nachfolgeveranstaltung zu der Seminarreihe „Alternativen Berufsfelder“ an. Die Nachfrage hält ungebrochen an, sodass auch für weitere Unistädte Veranstaltungen organisiert wurden. Die Friedrich-Thieding-Stiftung des Hartmannbundes veranstaltet die Seminarreihe in Kooperation mit der Deutschen Ärzte Finanz. Im Zentrum der kostenlosen Veranstaltung steht die Information über die Attraktivität des Arztberufes in der medizinischen Patientenversorgung. [mehr Infos] (Jens)
Das 666-Euro-Gutschriftgewinnspiel (23.04.04 - 18:05)
Das Medi-Learn-Auktionshaus ist prächtig gewachsen: Zahlreiche Schnäppchen werden dort versteigert und einige haben sich schon 'ne kräftige Infektion mit dem Auktionsfieber eingefangen. Noch dazu droht hier die monetäre Superinfektion, gilt es doch im Rahmen des 666-Euro-Gutschriftgewinnspiel für alle die Chance auf einen der zahlreichen Gewinne zu wahren. Das Gewinnspiel läuft nur noch kurze Zeit, daher heißt es: Schnell noch registrieren und mitmachen. [mehr Infos] (Jens)
Effektive Examensvorbereitung nun in vielen Unistädten (23.04.04 - 17:50)
Es ist mal wieder soweit, nun geht es im Rahmen der Veranstaltungsreihe 'Medi-Learn vor Ort' wieder auf Tour: Im Mai und Juni wird die beliebte Vortragsveranstaltung 'Effektive Examensvorbereitung', präsentiert von der Deutschen Ärzte Finanz, an insgesamt 12 Standorten in ganz Deutschland abgehalten. Die Kernthemen, die hier in einem mehrstündigen Vortrag von den Examensexperten doziert werden, decken die Bereiche Zeitplanung, Lerntechniken und Lernstrategien ab. Die Veranstaltungsorte sind gleichmäßig auf das gesamte Bundesgebiet verteilt. Vor Ort haben die Studenten die Möglichkeit, an einem ca. dreistündigen Workshop mit dem Titel "Effektive Examensvorbereitung" teilzunehmen. [mehr Infos] (Jens)
AiP-Abschaffung - was nun? (23.04.04 - 17:30)
Bei der Anhörung zur AiP-Abschaffung Ende März sprachen sich Marburger Bund, Fachtagung Medizin und andere Verbände für die Maximallösung aus, eine "Ausrottung des AiP mit Stumpf und Stiel" zum 1. Oktober 2004. Der Spitzenverband der Gesetzlichen Krankenkassen sieht bei der Maximallösung Klagen auf die Bundesregierung zukommen, da bestehende Ausbildungsverträge gekündigt würden und die Mediziner mit ihren Verwaltungen nachverhandeln müssten. Ein wichtiges Argument, das bei den Parlamentariern zu Stirnrunzeln führt. Die Forderungen des Hartmannbundes lauten ... [mehr Infos] (Jens)
Kurse und Ostern: Die Gewinner (21.04.2004 - 19:35)
Die Glücksfee hatte in den Redaktionsräumen in Marburg alle Hände voll zu tun , ging es doch darum, die wertvollen Sachpreise für gleich zwei Gewinnspiele auszulosen: Sowohl das Ostergewinnspiel als auch das MEDI-LEARN Kursgewinnspiel sind abgeschlossen und die glücklichen Gewinner ermittelt.

Wer hat gewonnen und kann sich zum Kreis der glücklichen Empfänger einer der wertvollen Sachpreise zählen?
[mehr Infos] (Jens)

   
Autor(in): Redaktion Medi-Learn.net (redaktion@medi-learn.net)
  
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 3. AiP voraussichtlich ohne Übergangsregelung abgeschafft

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Es ist geschafft - das AiP wird zum 1. Oktober 2004 gänzlich abgeschafft. Dies gilt nicht nur für junge Mediziner, die Ihre ärztliche Tätigkeit nach dem 01.Oktober aufnehmen, sondern auch für alle derzeitigen AiPler. Die freudige Nachricht kam vom Hartmannbund; in einer Pressemitteilung teilte Dr. med. Hans-Jürgen Thomas, Vorsitzender des Hartmannbundes mit, dass die jahrelangen Bemühungen Früchte getragen haben und der Bundestagsausschuss für Gesundheit und soziale Sicherung heute endlich sein Votum für die gänzliche Abschaffung ausgesprochen habe.

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Die Zustimmung des Bundestages am nächsten Donnerstag zu dieser Regelung gilt als sicher, so der Hartmannbund weiter in seiner Pressemitteilung. Damit wird die 18 monatige "Ausbeutungsphase" endlich Geschichte sein und alle jungen Ärzte werden gleichberechtigt in den Kliniken beschäftigt. Das bedeutet natürlich auch, dass alle Assistensärzte (auch die jetzigen AiPler) ab 1. Oktober 2004 nach BAT 2a bezahlt werden.
Der Hartmannbund stellte uns auf Anfrage freundlicher Weise folgende Bespielrechnungen zur Verfügung:

27 Jahre ledig 3060,80 EUR brutto pro Monat
31 Jahre ledig 3282,71 EUR brutto pro Monat
(zzgl. Urlaubs- und Weihnachtsgeld optional)

Ein Wehmutstropfen bleibt: Der Bestandsschutz für bestehende Arbeitsverträge der jungen Ärzte, die sich jetzt im AiP befinden, wird nicht gewahrt. Bleibt abzuwarten, wie die Kliniken reagieren werden.
Der Hartmannbund sichert in jedem Falle allen jungen Kolleginnen und Kollegen Unterstüzung zu. Informationen zum Hartmannbund sind unter http://studenten.hartmannbund.de zu finden.

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Autor(in): Christian Weier (weier@medi-learn.net)
  
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 4. Lachen ist gesund - Witz der Woche

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Eine Frau kommt mit ihrem 5jährigen Sohn. Der Arzt will das Kind draußen lassen, die Frau meint aber, ihr Sohn sei schon aufgeklärt und könne mit ins Untersuchungszimmer. So geschieht es auch. Der Arzt bittet die Frau, sich auszuziehen und auf den Stuhl zu begeben. Der Junge guckt neugierig zu.

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Da denkt sich der Arzt, den Jungen werd ich austricksen. Nimmt sich nen Überzieher für den Finger, schiebt der Frau den Finger in den Darm und fragt den Jungen, was er wohl mache. Sagt das Kind "Sie tasten den Darm meiner Mami ab, sie könnte ja Darmkrebs haben". Der Arzt ist geplättet und überlegt sich was Neues. Er tastet nun an den Brüsten der Frau rum und fragt wieder den Jungen, was er wohl mache. Der Lütte: "Sie tasten die Brüste meiner Mami nach Knötchen ab um Brustkrebs auszuschliessen". Wahnsinn, denkt sich der Arzt, nun werd ich das Kind aber reinlegen. Er zieht sich aus, springt auf die Mutti und fragt den Jungen wieder, was er nun tue. Darauf der Junge: "Jetzt holen sie sich einen Tripper, darum sind wir doch hier!".

   
Autor(in): Redaktion Medi-Learn.net (redaktion@medi-learn.net)
  
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 5. Fernweh? Last-Minute-Famulaturplätze im Ausland frei

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Mit dem „Professional Exchange"-Programm des Deutschen Famulantenaustausch e.V. können Medizinstudierenden eine klinische Famulatur im Ausland zu absolvieren. Auch wenn der offizielle Bewerbungstermin (01.Februar für Famulaturen in den Sommermonaten) schon vorbei ist, gibt es noch die Chance, einen der begehrten Famulaturplätze zu ergattern.

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In diesen Ländern gibt es noch Restplätze: 
Ägypten, Brasilien, Bulgarien, Jugoslawien, Kroatien, Kuwait, Mazedonien, Polen, Rumänien, Spanien, Sudan, Taiwan, Tatarstan, Tunesien, Ungarn
Bitte kontaktiert Eure Lokalvertretung , damit sie Euch das notwendige Formular und genaue Beratung geben kann. 

Wie und wo kann ich mich bewerben?
Die Adressen und auch sämtliche erforderlichen Formulare findet Ihr unter:
www.dfa-germany.de

Benötigte Bewerbungsunterlagen sind:
- sorgfältig ausgefülltes dfa-Anmeldeformular (vierfach, Englisch ausgefüllt) , bitte in der Lokalvertretung nach dem aktuellen Formular fragen, e-mail-Adresse ist unbedingt erforderlich!!
- 2 / 4 Paßfotos , je nach Austauschland (auf der Rückseite mit Namen versehen) 
- Kopie des Zeugnisses der Ärztlichen Vorprüfung / Kopie des Zeugnisses des 1. Staatsexamens (für außereuropäische Länder, Frankreich und die Schweiz) 

Was gibt es sonst zu beachten?
Studenten, die nach der neuen Approbationsordnung studieren und nicht das 1. Staatsexamen machen, müssen einen von ihrem Dekanat ausgestellten Nachweis über die bisher absolvierten Kurse erbringen.
- Kopie eines Zeugnisses über eine vierwöchige Famulatur 
- Sprachzeugnis, nur auf dfa-Vordruck (Original oder beglaubigte Kopie) 
- Nachweis einer gültigen Auslandskrankenversicherung
- Einzahlungsnachweis über Bewerbungsgebühr in Höhe von 80 € 
- „Letter of Motivation" (kurze Begründung, weshalb man in dem gewünschten Land und Fach famulieren möchte), gerichtet an das Gastkrankenhaus in Englisch oder der entsprechenden Landessprache (dann bitte mit deutscher Übersetzung) 

Wohin schicke ich meine Bewerbungsunterlagen?
Die Bewerbungsunterlagen schickt Ihr bzw. Eure Lokalvertretung an folgende Adresse:
Deutscher Famulantenaustausch e.V.
Godesberger Allee 54
53175 Bonn

Bei einer Zusage bekommt Ihr neben der schriftlichen Zusage auch eine e-mail mit Zugangsdaten für das online-Bewerbungsformular. Aus diesem Grund ist die e-mail-Adresse auf dem Bewerbungsformular unbedingt erforderlich!! Mehr Infos über den dfa und seine Austauschprogramme und sämtliche Formulare findet Ihr auf der Homepage:
http://www.dfa-germany.de

Damaris Friedrich
National Exchange Officer (NEO)
des Deutschen Famulantenaustausches e.V.
http://www.dfa-germany.de

   
Autor(in): Damaris Friedrich (Deutscher Famulantenaustausch - dfa) (dfa.bonn@t-online.de)
  
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Deutscher Famulantenaustausch
  
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 6. Gestöbert

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Seit mehr als 2 Jahren wird die Onlinezeitung an eine wachsende Zahl von Abonennten verschickt, die über diese lange Zeit auch viele interessante Artikel beigesteuert haben. Wir haben uns in das Archiv begeben und stellen Euch in der neuen Rubrik 'Gestöbert' pro Woche jeweils einen interessanten Artikel vor. Diese Woche: 'TIMMS - Vorlesungen Online' von Martin Pinnau

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Autor(in): Redaktion Medi-Learn.net (redaktion@medi-learn.net)
  
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 7. PJ in Paris-Créteil - Médecine interne (3)

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Französischkenntnisse sind empfehlenswert
Prinzipiell steht einem Tertial in Frankreich nichts entgegen. Wenn man die Sprache kaum oder wenig spricht bzw. versteht, ist man allerdings wieder auf den Platz des Zuschauers verwiesen! Die Fähigkeit, Fremdsprachen zu beherrschen wird in Frankreich hoch anerkannt, und jemand, der es „wagt“ einen Teil seiner Ausbildung im Ausland zu verbringen wird im Allgemeinen bewundert. Doch im Alltag hat niemand Zeit und Lust Englisch (oder sogar Deutsch) zu sprechen. 

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Abkürzungen können einen zur Verzweiflung bringen
Die gängige Einstellung – mit dem gewissen Körnchen Selbstironie versehen - ist folgende: Englisch mag die meist gesprochene Sprache der Welt sein, dafür ist Französisch die schönste! Will man klinisch von dem Tertial profitieren, empfehlen sich gute bis sehr gute Sprachkenntnisse, nur so kann man erreichen, selbst Patienten betreuen zu können und bei Visiten und Kursen etwas mitzubekommen. Dann helfen einem die Kollegen auch eher und erklären unbekanntes Vokabular. 
Vor den allerorten überbordenden Abkürzungen wird man sich allerdings auch als Bilingualer nicht retten können – nicht verzweifeln und erstmal davon ausgehen, dass jeder immer alles abkürzt. Die gängigen sollte man sich allerdings aufschreiben (z.B. OAP = Oedème aigu des poumons, IDM = Infarctus du myocard, AVK = les antivitamines K/anticoagulants, HDM = histoire de la maladie etc. etc.etc.) 

Das liebe Geld
Paris ist in jeglicher Hinsicht das Zentrum Frankreichs, dementsprechend hoch liegen die Kosten. Einige Beispiele: Café crème: 4,50E, Kinokarte: 10E aufwärts, Sandwich 5E. Sparen kann man in folgenden Supermärkten: ED, Aldi, Lidl, Carrefour (hat eigene Billigprodukte) und auf Wochenmärkten. 
Nicht immer zum Sparen aber absolut zu empfehlen sind die zahlreichen Flohmärkte und Antiquariate: Suchen, stöbern, handeln.

Lästiger Papierkram
Am besten schon vor Abreise im Automaten einige Passfotos machen (in S/W), die braucht man immer.
Falls die Einschreibung an der Fakultät nötig ist: Personalausweis, deutscher Studentenausweis, ein Passfoto, das Bestätigungsschreiben der Fakultät oder des Chefarztes und ein Äquivalenzschreiben des deutschen Dekans. 
Die Aufenthaltsgenehmigung (carte de séjour) braucht man eigentlich als Bürger der Europäischen Union nicht, wenn man nebenbei jobben möchte allerdings schon. Zu beantragen bei der Préfecture, mit übersetzter Geburtsurkunde (schon in Deutschland machen lassen, ist in Frankreich teurer und komplizierter), Wohnungsnachweis in Frankreich, deutschem Krankenversicherungsnachweis und Bescheinigung über die Anstellung. Kann unendlich nervig werden und Geduld ist bei diesem Vorhaben die höchste Tugend. Deutsche Bürokratie ist im Gegensatz zur französischen eine Wohltat! 

Mein Fazit: Würde ich das Tertial noch mal dort machen?
Ohne zu zögern. Die anfängliche Scheu Verantwortung zu übernehmen wird relativ schnell überwunden und die Stimmung auf Station ist eine der besten, die ich erlebt habe. Trotz großem Arbeitspensum auf einer großen Station, mit breit gefächerter Klinik fand sich immer Zeit mit den Kollegen beim Café ein Schwätzchen zu halten und so fand ich auch sozialen und kulturellen Anschluss. 

Nützliche Adressen:
Universität in Créteil:
61, avenue du Général de Gaulle
94010 Créteil cedex
0033 1 45 17 10 00
http://www.univ-paris12.fr 

Service des Relations Internationales
CMC –Bâtiment i2 – niveau dalle
0033 1 45 17 12 61
ri@univ-paris12.fr

Bibliothèque Universitaire de Paris 12:
http://www.lancelot.univ-paris12.fr 

Guide des Bibliothèques universitaires:
http://www.sup.adc.education.fr/bib

FNAC (wie WOM):
http://www.fnac.com


Dies war der letzte der Teil der Artikelserie "PJ in Paris". Wir danken Jessica Bechtel an dieser Stelle ganz herzlich für die vielfältigen und ausführlichen Informationen, die sie uns und den Lesern der Onlinezeitung über ihren Aufenthalt in Paris während des PJ´s gegeben hat.
Wer von Euch den ersten Teil der Artikelserie verpasst hat, kann hier nochmals den Beginn der Artikelserie nachlesen.



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Autor(in): Jessica Bechtel (jessica_bechtel@web.de)
  
Links zum Artikel:

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Auslandsbereich in den Medi-Foren

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 8. Geschickt geklickt: 5 neue Linktipps

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In dieser Rubrik stellen wir Euch einen Ausschnitt aus dem Linkverzeichnis von Medi-Learn vor, das Ihr komplett unter der Adresse www.Medi-Seek.de findet. Falls Ihr auch eine oder mehrere interessante Webseiten für Medizinstudenten kennt, tragt sie doch bitte unter www.Medi-Seek.de ein.
Wir wünschen Euch viel Spaß bei Surfen.

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Diese Woche stellen wir euch aus Medi-Seek.de vor:

Surftipp 1 *Fachinfobereich Anatomie bei Medizinstudent 2000 Klicks: 635
Allgemeines und Tipps und Tricks zum Fach, der Ablauf im Studium, Foren und Fachbücher zum Fach, Merksätze und fachspezifische Kostenlos-Tipps.

Link:

http://www.medi-seek.de/Detailed/437.shtml


Surftipp 2 Dermatologie: Klicks: 627
In einer wirklich sehr großen Fülle von Bildern erhält der Benutzer Einblick in jedes dermatologisch wichtige Krankheitsbild. Die Auswahl kann alphabetisch oder nach Lokalisation erfolgen. Zu jedem Krankheitsbild werden Lokalisation, Effloreszenz und genaue Beschreibung geboten, dazu gibt es ausreichend (engl.) Informationen über das jeweilige Krankheitsgebiet, Differentialdiagnosen und Hyperlinks zur Medline. Am Ende jeder Information gibt es einen Link zu Dermapex, einem Fragebogen über die Lebensqualität, für Menschen, die selbst an einer dieser Krankheiten leiden. Auf Wunsch werden einem auch Informationen über die Krankheit bzw. über Selbsthilfegruppen etc. per e-mail gesand. Aufgrund der Fülle der Informationen und der vielen Links ein lehrbuchreifes Lernprogramm.

Link:

http://www.medi-seek.de/Detailed/70.shtml


Surftipp 3 Anästhesie Online Klicks: 611
Webseite des Arbeitskreises Notfallmedizin und Rettungwesen der Ludwig-Maximillians-Universität München. Hier könnt Ihr Euch ein Skript zum Notfallmanagment (152 Seiten) als pdf-Datei downloaden und auch einen Notfallkurs Online machen.

Link:

http://www.medi-seek.de/Detailed/539.shtml


   
Autor(in): Redaktion Medi-Learn.net (redaktion@medi-learn.net)
  
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 9. Lernen wie die Profis (2): Planung des Tagesablaufs

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Bei der Planung des Tagesablaufs sollte feste Arbeitszeiten eingerichtet werden. Als realistischer Richtwert für ein konzentriertes Arbeiten kann eine Zeit von etwa sechs bis acht Stunden täglich angenommen werden.
Wichtig ist dabei, dass ausreichend Pausen eingeplant werden. Sie sollten etwa stündlich eine Pause von 10 Minuten Dauer einlegen, außerdem sollte nach drei Stunden Lernzeit eine längere Pause gemacht werden.

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Berücksichtigen Sie bei der Verteilung der Lerntätigkeiten auf die tägliche Arbeitszeit physiologische Einschränkungen:
Maximal drei bis vier Stunden täglich können mit Lernen verbracht werden, da diese Tätigkeit viel Konzentration erfordert. Die übrige Zeit sollte für Lerntätigkeiten verwandt werden, die weniger beanspruchend sind, wie z.B. Fragenkreuzen.

Entsprechend sollte das Lernen in leistungsstarken Phasen (i.d. Regel am Vormittag und am späten Nachmittag) erfolgen, während das Kreuzen auch in Phasen möglich ist, in denen Sie bereits ein leichtes „Formtief“ verspüren. Planen Sie in den Abendstunden Zeit zum Üben für die mündliche Prüfung ein. Dabei könnte z.B. der Lernstoff des Vormittags vortragsweise rekapituliert werden.

Hinweis: Effektive Examensvorbereitung vor Ort jetzt in vielen Unistädten!
Im Mai und Juni wird die beliebte Vortragsveranstaltung 'Effektive Examensvorbereitung' präsentiert von der Deutschen Ärzte Finanz an insgesamt 12 Standorten in ganz Deutschland präsentiert. Die Kernthemen, die hier in einem mehrstündigen Vortrag von den Examensexperten doziert werden, decken die Bereiche Zeitplanung, Lerntechniken und Lernstrategien ab.

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