07.05.2004

Ausgabe 218/04

Anzeige: Nie wieder feuchte Hände - Effektive Examensvorbereitung
Göttingen (11.05.), Ulm (17.05.)
München (18.05.), Düsseldorf (25.05.) ...
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Medi -Learn

Die Onlinezeitung von Medi-Learn.net
Medi-Zeitung

Medi -Learn

(in Kooperation mit dem Springer Verlag und der Deutschen Ärzte-Versicherung)


Hätten wir das Wort, hätten wir die Sprache, wir bräuchten die Waffen nicht.
(Ingeborg Bachmann - österr. Lyrikerin)


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 Editorial
  

Hallo,
der eine ist angeregt durch unseren Down-Under-Bericht zur Famulatur in Australien und malt sich schon aus, wie seine Famulatur auf dem fünften Kontinent aussehen könnte.

Der andere trainiert gerade, motiviert durch einen unserer Link-Tipps aus Medi-Seek, die Auskultation und der nächste liest in Zukunft die Lehrbuchkapitel, gewappnet mit Profi-Lerntipps, gezielt in fünf Schritten. Und weitere finden die Idee mit den Teddykrankenhäusern so gut, dass sie auch für ihre Universität - sofern noch nicht geschehen - eine derartige Aktion planen, die hilft, den Kindern spielerisch die Angst vor dem Arztbesuch zu nehmen.

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Ob Lesen von Lehrbüchern mit der effizienten 5-Schritte Methode, klinische Erfahrungen in Australien während der Auslandsfamulatur oder aber Auskultationstraining und das heute vorgestellte Teddykrankenhaus in Aachen: Wir haben versucht, euch mit dieser Ausgabe der Onlinezeitung wieder einen bunt gemischten Potpourrie medizinisch interessanter Themen abzumischen und wünschen euch viel Spaß bei der Lektüre.

Bis zur nächsten Woche,
Jens, Lilian und Christian
Redaktion Medi-Learn.net

PS: Neues Forum: 'Famulatur uind Co.' - Was hast du während der Famulatur erlebt? -
zum Forum mit Famulaturberichten und Gewinnspiel hier entlang

  

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 Inhalt (jetzt auch anklickbar)
1.Up-to-date: Musik für die Sommerlaune und Bücher für das Hammerexamen
2.Aktuelles aus dem Weblog: EKG, Transplantation, Kopfstand-Pinkeln, Videos und Co.
3.Lernen wie die Profis (4): Einfach (?!) Lesen: 5-Schritte-Methode
  
4.Lachen ist gesund - Witz der Woche: Am längeren Hebel?
5.Teddyklinik in Aachen
6.Gestöbert im Archiv der Onlinezeitung: Medi-Roman - kreatives Schreiben
  
7.Famulatur in Down Under (2): Das Abenteuer Australien beginnt
8.Geschickt geklickt: 4 Linktipps aus Medi-Seek mit Auskultationstraining
9.Impressum, Abofunktion, Mitarbeit
    
PDF

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http://www.medi-learn.net/seiten/onlinezeitung/1/218/index.shtml

  

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 1. Up-to-date

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Die Umfrage: Welche Bücher benutzt man für die Vorbereitung auf das Hammerexamen?
http://www.medi-foren.de/showthread.php?threadid=12867
  
Das Thema: Music in the air - Welche Hits bringen euch in Sommerlaune?
Direktlink zum Thema im Forum
  

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 2. Weblog: Immer auf dem aktuellsten Stand

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  EKG Grundlagen und Beispiele (06.05.2004 - 18:30)
   Kurz und knapp zusammengestellte Infos zum normalen EKG und den häufigen pathologischen Veränderungen desselben inklusive zahlreichen Beispiel in Form gescannter EKG-Ausdrucke. Einfach mal vorbeischauen - besten Dank an die Forenuserin Pünktchen, die diesen Tipp in unserem Forum "Die weite Welt" gepostet hat. [mehr Infos] (Christian)
  Transplantations Jump und Run (04.05.2004 - 18:10)
   Die Firma Novartis bietet auf ihrer Webseite http://www.novartistransplantation.de ein kostenloses Jump and Run Spiel zu Download an. Ziel des Spieles ist, das transplantierte Organ vor Angriffen des Immunsystems zu schützen. Ideal geeignet für Moorhuhn-Fans (besten Dank an den Forenuser Faust601, der den Tipp in unserem Forum "Die weite Welt" gepostet hat). [mehr Infos] (Christian)
  Harndrang, Wasserlassen, Kopfstand (03.05.2004 - 14:50)
   Viele Männer im Rentenalter haben mir dem Wasserlassen zusehends Probleme, das ist bekannt: Startschwierigkeiten, Tröpfeln, schwacher Harnstrahl ist der Tribut, den die gutartige Prostata-Vergrösserung in diesen Jahren fordert.
Warum ein bestimmter Patient im Rentenalter allerdings oftmals nur im Kopfstand Gelegenheit dazu fand, seine prallgefüllte Blase zu entleeren, davon berichtet die Medical Tribune. [mehr Infos] (Jens)
  Auf geht´s zum Famulaturforum (03.05.2004 - 12:05)
   Viele Studenten nutzen die Pflicht, 4 Monate (oder nach Belieben mehr) des Studium mit Famulaturen zu verbringen, zu einer willkommenen Kür, damit gleich einen Auslandsaufenthalt zu verknüpfen. Noch mehr Studenten allerdings famulieren in 'Good old Germany' im Inland.
Mancher legt auch daheim eine punktträchtige Kür auf´s hier wie dort manchmal glatte 'Famulatur-Eis'- und darum soll es in in einem neuen Unterforum der Medi-Foren gehen. Welche Erfahrungen habt ihr während eurer Inlandsfamulaturen gesammelt, wie seid ihr zurechtgekommen, könnt ihr den Famulaturplatz weiterempfehlen, habt ihr die Zeit unter Anleitung sinnvoll nutzen können - dies sind nur einige der Fragen, für die wir euch in diesem neuen Unterforum Platz bieten möchten. Wir bieten Euch im neuen Forum 'Famulatur und Co.' einen Platz für eure Famulaturberichte und veranstalten bis Ende Juni ein Gewinnspiel mit Buchpreisen.
[zum Forum 'Famulatur und Co.' mit Gewinnspiel - hier klicken]
[mehr Infos] (Jens)
  Notfallpatienten bitte abweisen! (02.05.2004 - 09:10)
   Kaum zu glauben, aber wahr: Um Geld zu sparen, soll der Leiter des Gießener Universitätsklinikums nach einem Bericht des Spiegels seine Ärzte aufgefordert haben, teure Notfall-Patienten abzuweisen. Jetzt prüft die Staatsanwaltschaft, ob der Mediziner zum Totschlag durch Unterlassen angestiftet hat. Fragt sich nur, was passiert wenn dies alle Krankenhäuser in einer Stadt machen - besten Dank Frau Schm....! [mehr Infos] (Christian)
  Virtuelle Videothek für Medizin (VVFM) (01.05.2004 - 22:15)
   Zur Erweiterung des medizinischen Informationsangebots des Deutschen Institut für Medizinische Dokumentation und Information (DIMDI) hat die Firma editworks in Kooperation mit dem DIMDI eine Virtuelle Videothek für die Medizin entwickelt. Das Videoportal liefert medizinische Filme via Internet-Breitbandzugang (z.B. ADSL) im hochwertigen Streamingformat. Die Verbesserung der medizinischen Aus- und Weiterbildung durch audiovisuelle Inhalte und deren Verknüpfung mit beim DIMDI bereits vorhandenen, konventionellen medizinischen Informationen ist das zentrale Ziel dieses Portals. [mehr Infos] (Jens)
  Über den Tellerrand geschaut (01.05.2004 - 21:30)
   Wer später plant als Anästhesist, Internist oder Chirurg in der Intensivpflege zu landen, der sollte ab und zu auf den Seiten unserer Kollegen von http://www.anint.net vorbeischauen. Dort gibt es hochwertige Facharbeiten zu den verschiedensten Themen der Anästhesie- und Intensivpflege - primär geschrieben für die pflegenden Kollegen, jedoch ganz sicher nicht verkehrt für die später ärztliche Tätigkeit. [mehr Infos] (Christian)
  Case Discussion (01.05.2004 - 20:15)
   Case Discussion Erlangen, kurz CDE, ist aus einer Initiative einiger Studenten entstanden, die auf einer Ferienakademie das Verfahren der Falldiskussionen in englischer Sprache kennenlernten und beschlossen diese auch an ihrer Uni anzubieten. Das Ganze ist ideal geeignet für Studis, die einen Auslandsaufenthalt im Englisch-sprachigen Raum planen. Weitere Infos gibt es unter http://www.casediscussion.de [mehr Infos] (Christian)
  LaMedica - virtuelle Lehre in der Medizin (01.05.2004 - 18:50)
   LaMedica ist ein BMBF-gefördertes Verbundprojekt der Universitäten in Frankfurt, Würzburg, Ulm, Tübingen, Heidelberg und Wien. In LaMedica wurde eine netzwerkfähige Lernplattform für die Medizin entwickelt, die den sinnvollen Einsatz multimedialer und interaktiver Lehrkomponenten in einem integrierten, editierbaren Lernsystem anbietet. LaMedica soll einerseits die Handhabung und Bildgebung bei medizinischen Eingriffen und Behandlungen möglichst wirklichkeitsnah reproduzieren, andererseits das theoretisch-medizinische Wissen mit praktischen Erfahrungswerten verknüpfen. Mit Videosequenzen spezieller Operationssituationen und anschaulichen Animationen können Operationsverläufe in LaMedica wirklichkeitsnah vermittelt werden. Verschiedene Ausbildungs- und Lernstufen sowie berufsbezogene Fertigkeiten werden in LaMedica in unterschiedlichen interaktiven Lernszenarien und Simulationen eingebunden.
[mehr Infos] (Jens)
  Vollständige AiP-Abschaffung - Pressestimmen von heute (30.04.2004 - 19:50)
   Die Ärztekammer Westfalen-Lippe begrüßt die voraussichtliche Entscheidung, die den Arztberuf für junge Studieninteressierte wieder attraktiver mache, so Kammerpräsident Prof. Dr. Flenker: "Endlich gibt es klare Verhältnisse für alle Medizinstudierenden." [Quelle]

Die gesundheits- und sozialpolitische Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion, Erika Lotz erklärte am 28.04.2004: 
"Der Ausschuss für Gesundheit und Soziale Sicherung greift damit die Ergebnisse der öffentlichen Anhörung von Sachverständigen zum Gesetzentwurf der Bundesregierung auf und empfiehlt über die finanzielle Gleichbehandlung mit den künftigen Assistenzärzten hinaus die statusrechtliche Gleichstellung der sich derzeit in der praktischen Ausbildung befindenden Ärzte ab Oktober 2004. [...] Wir hoffen, dass die dem Ziel einer qualitativ hochwertigen ärztlichen Versorgung in Deutschland angemessene fachliche Diskussion im Fachausschuss, auch die in der kommenden Woche anstehende abschließende Beratung des Gesetzentwurfs im Deutschen Bundestag prägen wird." [Quelle]

Der Vorsitzende der Arbeitsgruppe Gesundheit und Soziale Sicherung der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Andreas Storm MdB erklärte:
"Mit der längst überfälligen Abschaffung des Arztes im Praktikum wird der Arztberuf für junge Menschen wieder ein Stück attraktiver. Was die Union schon lange gefordert hat, wurde heute vom Gesundheitsausschuss des Bundestags endlich beschlossen: Ab dem 1. Oktober wird es keinen „AiP“ mehr geben. Ärztinnen und Ärzte erhalten unmittelbar nach erfolgreichem Abschluss des Studiums die Approbation, ohne 18 Monate lang eine schlecht bezahlte Tätigkeit als Arzt im Praktikum ausüben zu müssen." [Quelle]

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Autor(in): Redaktion Medi-Learn.net (redaktion@medi-learn.net)
  
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 3. Lernen wie die Profis (4): Einfach (?!) Lesen...

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Der größte Teil des Wissenserwerbs im Vorfeld einer Prüfung erfolgt durch die Lektüre von Texten.
Aus Zeitgründen können die ausgewählten Bücher nicht zwei- oder dreimal gelesen werden.
Um im ersten Durchgang bereits alle wesentlichen Informationen zu beziehen, ist eine geeignete Lesetechnik eine wertvolle Hilfe.

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Die sog. 5-Schritt-Methode orientiert sich an der Funktionsweise unseres Gedächtnisses, wonach am besten gelernt und behalten wird, was in einen Zusammenhang eingeordnet oder mit bereits vorhandenen Vorkenntnissen verknüpft werden kann.
Die Faustregel beim Lernen lautet daher generell: „Skelett vor Detail“ oder Allgemeinwissen vor Detailwissen.
In Anlehnung daran umfasst die 5-Schritt-Methode verschiedene Lesestufen:

1. Überblick gewinnen
Lesen sie zunächst Inhaltsverzeichnis, Kapitelüberschriften und -untertitel. Auf diese Weise wird die logische Struktur des Stoffes erkennbar.
2. Zusammenfassungen lesen
Lesen sie anschließend nur die Zusammenfassungen am Anfang oder Ende eines Kapitels. Dadurch wird der Gesamtzusammenhang des Themas deutlich und Details können später besser eingeordnet und behalten werden.
3. Fragen stellen
Notieren sie sich Fragen an den Text! (Zur Not verwandeln Sie die Überschriften in Fragen).Dieser Schritt ermöglicht ein bewußtes selektives Lesen auch fremder Themen unter dem Aspekt wichtig/unwichtig.
4. Lesen
Beginnen sie jetzt erst mit der eigentlichen Lektüre.
5. Rekapitulieren
Zur Festigung des aus dem Text Gelernten ist eine Wiederholung nötig. Beantworten sie deshalb (mündlich oder schriftlich) die Fragen, die sie sich im 3. Leseschritt gestellt haben oder versuchen sie eine mündliche Zusammenfassung des gelesenen Kapitels.

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Autor(in): MEDI-LEARN (redaktion@medi-learn.net)
  
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 4. Lachen ist gesund - Witz der Woche

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Der Arzt fragt den Patienten: "Sind sie Raucher?" - Patient lächelnd: "Nein." - Arzt weiter: "Trinken sie Alkohol?" - Patient noch mehr lächelnd: "Nein." - Arzt: "Nun lachen sie nicht so blöde rum, ich find schon noch was."

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Autor(in): Redaktion Medi-Learn.net (redaktion@medi-learn.net)
  
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 5. Teddy-Krankenhaus in Aachen

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Mein Teddy hat die Masern: In einer der letzten Ausgaben der Onlinezeitung hatten wir von der Fachschaft Aachen die Vorstellung der Teddyklinik Berlin gelesen. Auch wir möchten die Gelegenheit nutzen, auf unser Teddykrankenhaus, auf die geplanten Aktivitäten und die Hintergründe in Form eines kurzen Artikels hinzuweisen. Neben der Information über unser Projekt gibt dies vielleicht auch anderen Studenten die Motivation, ähnliche Projekte vor Ort zu organisieren.

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Das Teddy-Krankenhaus Aachen
Das Teddy-Krankenhaus Aachen findet dieses Jahr vom 25. bis 27. Mai im Aachener Uniklinikum statt. Eingeladen sind ca. 900 Kinder in Kindergartengruppen aus Aachen und Umgebung, die von ca. 90 potentiellen Teddy – Ärzten und Helfern betreut werden. Einzelne Eltern können noch vorbeikommen, sollten sich aber vorher unter teddy@fsmed-aachen.de oder 0241/8088166 informieren.

Teddybärkrankenhaus als Gemeinschaftsprojekt: Kindern spielerisch die Angst vor dem Arzt nehmen
Das Teddybärkrankenhaus ist ein Gemeinschaftsprojekt der German Medical Students' Association (GeMSA), bestehend aus dem Deutschen Famulantenaustausch (DFA) sowie der Fachschaft Medizin. Ziel des Projektes ist es, Kindern auf spielerische Weise die Angst vor einem Arztbesuch oder Krankenhausaufenthalt zu nehmen. Zu diesem Zweck werden gezielt Kinder aus Kindergärten in Aachen und Umgebung eingeladen. Vor dem Besuch soll das Thema "Krankheit" und "Arztbesuch" unter der Leitung der entsprechenden Erzieher/in erarbeitet werden, wobei die Kinder ihren Stofftieren Krankheiten zuweisen, die im "Teddybär - Krankenhaus" geheilt werden.

Teddies im Wartezimmer: Arztbesuch für Kinder aus der anderen Perspektive

Im Teddybärkrankenhaus können Kinder die Krankenhaussituation mal aus einer ganz anderen Perspektive erleben und dadurch Ängste vor dem Arzt und anderem medizinischen Personal abbauen. Der Besuch wird deshalb für die Kinder so realistisch wie möglich gestaltet, wobei die „Teddy-Eltern“ ihre Kuscheltiere als Patienten von Medizinstudenten untersuchen und behandeln lassen können. An den Projekttagen werden die Kinder von Medizinstudenten im "Wartezimmer" empfangen, wo sie sich bzw. ihren Teddy anmelden und die Wartezeit spielerisch verbringen können. Von hier werden sie dann zur Untersuchung abgeholt. Zunächst erfragen die "Ärzte" die Krankengeschichte der Teddys von den Kindern.



Mein Teddy hat Masern: Kinder suchen sich eine Krankheit für ihren Teddy aus

Vor dem Besuch soll das Thema "Krankheit" und "Arztbesuch" unter der Leitung der entsprechenden Erzieher/in in den eingeladenen Kindergärten erarbeitet werden, wobei die Kinder ihren Stofftieren Krankheiten zuweisen, die im "Teddybär - Krankenhaus" geheilt werden. 
Wichtig ist, dass dabei gesundheitliche Probleme der Kinder selbst unberührt bleiben. Anschließend werden die Stofftiere von Medizinstudenten untersucht und behandelt. 
Die Behandlung beschränkt sich hierbei auf nicht-invasive Maßnahmen wie Abhören, Abtasten und Verbände anlegen. Falls nötig können die "Patienten" z.B. auch zum "Röntgen" geschickt werden. Mit verarztetem Teddy und eventuell einem Rezept können die Kinder dann zu ihrer Gruppe zurückkehren. 


Beinahe 450 Teddies in den Wartezimmern: Grund genug für das Aachener Teddy-Krankenhaus-Revival 2004

Schon im letzten Jahr konnten an die 450 Kinder ihre „kranken“ Teddybären und Kuscheltiere in dem ersten Aachener Teddybärkrankenhaus von „Teddy-Ärzten“ untersuchen lassen. Aufgrund dieses großen Erfolges wird auch dieses Jahr das Klinikum seine Pforten für drei Tage Plüschtieren aller Art öffnen. Geplant ist das 2. Aachener Teddybärkrankenhaus vom 25.-27. Mai 2004 unter der Schirmherrschaft von Univ.-Prof. Dr. med. G. Heimann, Direktor der Kinderklinik im Aachener Klinikum. Um einen möglichst unkomplizierten Ablauf und eine gute Betreuung für jedes Kind zu gewährleisten, wurden von dem Organisationsteam der Fachschaft Medizin Kindergärten in Aachen und Umgebung eingeladen. Allerdings sind auch interessierte Eltern mit Kindern im Alter von 3-6 Jahren herzlich willkommen.

Kontakt und nähere Informationen:
Wer sich näher über das diesjährige Teddykrankenhaus in Aachen informieren möchte, kann sich telefonisch an die Fachschaft Medizin Aachen unter 0241 - 8088166 wenden oder eine e-mail an teddy@fsmed-aachen.de schreiben.


Für weitere Infos zum Teddykrankenhaus Aachen
hier klicken

   
Autor(in): Fachschaft Uni Aachen (teddy@fsmed-aachen.de)
  
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Teddykrankenhaus Aachen

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zur Fachschaftshomepage Aachen
  
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 6. Gestöbert

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Seit mehr als 2 Jahren wird die Onlinezeitung an eine wachsende Zahl von Abonennten verschickt, die über diese lange Zeit auch viele interessante Artikel beigesteuert haben. Wir haben uns in das Archiv begeben und stellen euch in der neuen Rubrik 'Gestöbert' pro Woche jeweils einen interessanten Artikel vor. Diese Woche: 'Medi-Roman: Der etwas andere Weg zum Arzt'

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[zu den Medi-Foren]

   
Autor(in): Redaktion Medi-Learn.net (redaktion@medi-learn.net)
  
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Das Archiv der Onlinezeitung
  
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 7. Famulatur in Australien (2)

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Mein "Abenteuer Australien" beginnt
Als nächstes Abenteuer gestaltete sich dann mein Flug: Wer in seinem Leben jemals nach Australien fliegen sollte, dem soll an dieser Stelle gesagt sein, dass die Gewichtsbegrenzung des Gepäcks bei 20 kg (!) liegt, was angesichts der Mengen an medizinischer Literatur, die man so als Medizinstudent mit sich herumschleppen muss, geradezu lächerlich ist. Zudem wurde mir während des Fluges zum ersten Mal so richtig deutlich, wie weit Australien vom Rest der Welt entfernt liegt, und mir wurde langsam doch etwas mulmig zumute. Ob ich dieser "Abenteuerreise" auch wirklich gewachsen war?

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Vorahnungen
Ich ahnte zu diesem Zeitpunkt noch nicht, dass vor mir drei der schönsten und erlebnisreichsten Monate meines Lebens vor mir liegen sollten. Gleich bei meiner Ankunft am Flughafen in Perth bekam ich einen Vorgeschmack auf die Freundlichkeit, Unkompliziertheit und Gastfreundschaft der Australier: Obwohl es 2.00 Uhr morgens war, als mein Flugzeug landete, wurde ich von dem Arzt, der die Organisation meiner Famulatur übernommen hatte, abgeholt!!!. Und dann begann es, "mein Abenteuer Australien":

Das Emergency Department
Das Fremantle Hospital, in dem ich famulierte, ist ein recht großes, sehr modernes Krankenhaus, das sich mitten im Stadtkern von Fremantle befindet, das südlich von Perth, an der Mündung des Swan River direkt am Meer liegt. In den ersten vier Wochen meines Aufenthalts famulierte ich im Emergency Depertment, was ich nicht nur als sehr spannend und abwechslungsreich, sondern auch als sehr bereichernd empfand, da es etwas derartiges hier in Deutschland nicht gibt: "Emergency Medicine" ist in Australien eine eigene Fachrichtung, in der man sich genauso spezialisieren kann wie hier in Deutschland in Chirurgie, Neurologie oder Pädiatrie. Dementsprechend gibt es dort auch ein eigenes "Emergency Department", das mit seinen sehr gut und speziell ausgebildeten Medizinern und der effizienten und hochtechnisierten Organisation mit einer deutschen Notaufnahme nur schwer zu vergleichen ist.

Erste Eindrücke in der Notfallaufnahme
Mit großem Interesse und einigem Staunen verfolgte ich dort zu Beginn den Ablauf des Geschehens: Die eintreffenden Patienten, entweder notfallmäßig eingeliefert durch den Krankenwagen (der aber, anders als bei uns, nicht mit Medizinern, sondern mit Sanitätern besetzt ist) oder überwiesen durch den Hausarzt, werden zunächst einer durch Vorhänge abgeteilten "Behandlungskabine" zugewiesen, die das Emergency Department, das man sich wie einen großen Saal vorstellen kann, an den Seitenwänden umsäumen. Dort werden sie von einer Schwester (oder, sofern medizinisch notwendig, von einem Arzt erstversorgt) aufgenommen, es wird oft auch schon Blut abgenommen und es werden bereits erste medizinische Maßnahmen eingeleitet.

Krankenschwestern absolvieren Down Under ein Hochschulstudium
Dies war einer der mir am bedeutendsten erscheinenden Unterschiede zu dem, was ich bereits kannte, der aber wesentlich zu einer Verbesserung der Patientenversorgung beitrug: Da der Beruf einer Krankenschwester seit einiger Zeit in Australien ein Hochschulstudium ist, sind die Schwestern nicht nur medizinisch wesentlich fitter und qualifizierter, sondern dürfen auch einen Teil medizinischer Maßnahmen eigenverantwortlich durchführen, was zu einer viel kollegialeren, effizienteren und sehr fruchtbaren Zusammenarbeit mit den Ärzten führt. Die Untersuchungsbefunde und eine Schilderung des aktuellen Beschwerdebilds werden dann in den Computer eingegeben, sodass die diensthabenden Ärzte, die in der Mitte des "Emergency-Department-Saales" eine Art "Terminal", also ihre Schreibtische und Bildschirme zur Verfügung haben, sehen, welcher Patient in welcher Kabine mit welchen Beschwerden schon wie lange wartet. 

Patienten werden in Dringlichkeitskategorien mit Höchstwartezeiten eingeteilt
Die Patienten werden in verschiedene Dringlichkeitskategorien eingeteilt, denen wiederum eine bestimmte Höchstwartzeit entspricht. Diese darf möglichst nie überschritten werden (und wird es tatsächlich auch nur sehr selten!). Aufgabe der Ärzte ist es dann, den jeweiligen Patienten noch einmal gründlich zu untersuchen und einen Therapieplan zu erstellen, der entweder mit der Einleitung einer Therapie und einer anschließenden Verlegung auf eine der Stationen des Hauses verbunden ist oder auf einer alleinigen medikamentösen oder chirurgischen Versorgung besteht, nach der die Patienten dann nach Hause geschickt werden können.

Das australische Gesundheitssystem
Das System der Gesundheitsversorgung in Australien wird von staatlichen Krankenhäusern und privat praktizierenden Ärzten getragen, wobei die Patienten über das sogenannte "Medicare.Programm", das durch Steuern und eine einkommensbezogene Abgabe finanziert wird und die Kosten für die medizinische Grundversorgung abdeckt, versichert sind. Die Behandlung in den öffentlichen Krankenhäusern ist für die Australier zwar kostenlos, setzt aber immer die Überweisung durch einen "General Practicioner" voraus und beinhaltet, gerade bei chronischen Beschwerden (z.B. Leistenhernien) sehr lange Wartezeiten für Operationen oder invasive Untersuchungen. Arzthonorare und Medikamentenrechnungen werden anteilig vom Patienten und von Medicare übernommen, freie Arztwahl im Krankenhaus haben, genau wie bei uns auch, nur Patienten, die eine private Zuatzversicherung abgeschlossen haben (ca. 34%). Nur letztere deckt auch die Kosten für Zahnarzt, Physiotherapeut oder Chiropraktiker ab.

Fortsetzung in der nächsten Onlinezeitung mit dem Kapitel 'Erlebnisse während der Famulatur I'.
Wer den Anfang der Artikelserie noch einmal nachlesen möchte, findet hier den ersten Teil des Berichtes 'Famulatur in Australien'.

   
Autor(in): Susanne Schröder (SchroederSuse@gmx.de)
  
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Auslandserfahrungen in den Medi-Foren

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Auslandsbereich bei Medi-Learn
  
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 8. Geschickt geklickt: 5 neue Linktipps

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In dieser Rubrik stellen wir euch einen Ausschnitt aus dem Linkverzeichnis von Medi-Learn vor, das ihr komplett unter der Adresse www.Medi-Seek.de findet. Falls ihr auch eine oder mehrere interessante Webseiten für Medizinstudenten kennt, tragt sie doch bitte unter www.Medi-Seek.de ein.
Wir wünschen euch viel Spaß beim Surfen.

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Diese Woche stellen wir euch aus Medi-Seek.de vor:
Surftipp 1 FreeBooks4Doctors Klicks: 568
Auflistung verschiedenster Online-Literatur aus allen medizinischen Fachbereich, vom Atlas bis zum Wörterbuch, in mehreren Sprachen

Link:

http://www.medi-seek.de/Detailed/1783.shtml


Surftipp 2 Histologie Klicks: 562
Der Online-Histologie-Kurs bietet dem Studenten theoretische Grundlagen anhand der Vorlesungsmitschrift. Schließend kann man eine wirkliche Fülle von histolodischen Präparaten nach verschiedenen Kriterien (System (z.B. Bronchialsystem), alphabetisch oder Präparatenummer) anklicken, auf Mausklick erhält man dann nähere Informationen zu den verschiedenen Strukturen, die studentenentsprechend angepasst ist, d.h. es wird nicht jede Zelle bezeichnet, aber jede für den Studenten wichtige Struktur.

Link:

http://www.medi-seek.de/Detailed/664.shtml


Surftipp 3 Herz-Auskultation und mehr Klicks: 558
Praktische Untersuchung des Herzens von Hans-Heinrich Jörgensen

Link:

http://www.medi-seek.de/Detailed/875.shtml


Surftipp 4 Auskultationstrainer Klicks: 557
Hier könnt ihr euer Gehör zum Thema Herzgeäusche trainieren. Ob Systolisch, Diastolisch oder Rhytmusstörungen alles vorhanden. In englischer Sprache.

Link:

http://www.medi-seek.de/Detailed/729.shtml

   
Autor(in): Redaktion Medi-Learn.net (redaktion@medi-learn.net)
  
Links zum Artikel:

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 9. Impressum / Abofunktionen / Mitarbeit

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Folgende Personen arbeiten regelmäßig oder zeitweise an der Onlinezeitung:
Ilka Markmann, Redakteurin, Marlies Lehmkuhl, Redakteurin, Daniel Luedeling, Redakteur, Peter Artz, Redakteur, Franziska Böhm, Redakteurin, Susanne Kirscht, Redakteurin, Andreas Bussmeyer, Redakteur, Jascha Hellberg, Redakteur, Christian Weier, Redakteur, Jens Plasger, Redakteur, Stan, Reporter für Extremeinsätze, Arne Beckendorf, Buchrezensionen und Lokal Hannover, Andrea Clemens, Lokalbereich Uni Köln, Astrid Stumpf, Lokalbereich Uni Münster, Benedikt Bader, Lokalbereich Uni München, Bettina Kiep, Lokalbereich Uni Mainz, Cordula Sachse, Lokalbereich Uni Greifswald, Daniela Prause, Lokalbereich Uni Göttingen, Eike Beyer, Lokalbereich Uni Essen, Eva Skalsky ,Lokalbereich Uni Zürich, Franziska Thieme, Lokalbereich Uni Innsbruck, Katharina Ruether, Lokalbereich Uni Regensburg, Kristina Krüger, Lokalbereich Uni Hannover, Pia Paul, Lokalbereich Uni Witten, Stefanie Schmölke, Lokalbereich Uni Frankfurt, Tobias Schmeinck, Lokalbereich Uni Münster

  
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