11.05.2004

Ausgabe 219/04

Anzeige: Nie wieder feuchte Hände - Effektive Examensvorbereitung
Ulm (17.05.), München (18.05.)
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Medi -Learn

Die Onlinezeitung von Medi-Learn.net
Medi-Zeitung

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(in Kooperation mit dem Springer Verlag und der Deutschen Ärzte-Versicherung)


Der Langsamste, der sein Ziel nicht aus den Augen verliert,
geht noch immer geschwinder, als jener, der ohne Ziel umherirrt.
(Gotthold Ephraim Lessing)


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 Editorial
  

Hallo,
überall das gleiche: Was lange währt, wird endlich gut: Lang, lang hat´s gedauert, aber nun ist es soweit: Die Ergebnisse der MEDI-LEARN Uni-Umfrage sind komplett ausgewertet und wir stellen Euch die Umfrage heute vor. Und noch etwas anderes hat lang, lang gedauert: Die Abschaffung des AiP. Doch auch hier war es vergangene Woche soweit: Das AiP ist vollständig abgeschafft und der Hartmannbund schildert seine jahrelangen Bemühungen.

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Dass die Menschen in Australien ein freundliches Völkchen sind, davon erzählt Susanne Schröder in 'Famulatur in Down Under'. Wie man MC-Fragen geschickt angeht, erfahrt Ihr in der heutigen Rubrik 'Lernen wie die Profis'. Wie so mancher Kneipenbesuch nach Parties enden kann, seht Ihr in dem Cartoon, den Rippenspreizer uns für die heutige Ausgabe zur Verfügung gestellt hat.

Bis zur nächsten Woche,
Jens, Lilian und Christian
Redaktion Medi-Learn.net

PS: Famulatur in Deutschland: Erzählt uns von Euren Erlebnissen:
zum Famulaturforum mit Gewinnspiel hier entlang

  

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 Inhalt (jetzt auch anklickbar)
1.Die Ergebnisse der Uni-Umfrage von Medi-Learn sind erschienen
2.Jobticker: Aktuelle Anzeigen aus der Medi-Jobbörse
3.AiP-Abschaffung unter Dach und Fach
  
4.Famulatur in Australien (3): Freundlichkeit auf Station
5.MedNews aus der Studmed-Redaktion: Leuichtende Neuronen
6.Lernen wie die Profis (5): Die Arbeit mit MC-Fragen
  
7.Cartoon der Woche: Lokalanästhesie
8.Gelauscht in den Medi-Foren
9.Impressum, Abofunktion, Mitarbeit
    
PDF

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http://www.medi-learn.net/seiten/onlinezeitung/1/219/index.shtml

  

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 1. Die Ergebnisse der MEDI-LEARN Uni-Umfrage

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Das Medizinstudium ist ein Gebiet mit vielen Fragen, für Studieninteressierte wie Studenten gleichermaßen. Nur wer fragt, bekommt auch Antwort. Wir hatten im Rahmen der Uni-Umfrage von MEDI-LEARN ausführlich einzelne Bereiche des Medizinstudiums erfragt und zahlreiche Antworten bekommen. Das Ergebnis ist die Uni-Umfrage 2004, die wir an dieser Stelle vorstellen möchten.

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Die Uni-Umfrage 2004 von Medi-Learn
Im Zeitraum vom 18.08.2003 bis einschließlich 30.09.2003 (43 Tage) hatten Medizinstudenten im Internetportal http://www.medi-learn.net die Gelegenheit, an einer Umfrage zu verschiedenen Bereichen ihres Medizinstudiums teilzunehmen. Die Umfrage beinhaltete einen Fragenkatalog mit 25 Fragen und die Studenten konnten zahlreiche Bereiche ihres Medizinstudiums auf einer Notenskala von 1 bis 6 bewerten. Außerdem fanden sich allgemeine Fragen zur Universitätsstadt (Monatsmieten, Finanzen, Wohnung). An der Umfrage nahmen mehr als 3.000 Studenten der bundesweit 36 medizinischen Fakultäten teil.

Die MEDI-LEARN Uni-Umfrage liefert detaillierte Antworten und Ergebnisse u.a. zu folgenden Themen:
Insgesamt wurde ein Katalog von 25 Fragen angeboten, auszugsweise seien an dieser Stelle folgende Fragen genannt:

  • Wie zufrieden sind die Medizinstudenten mit ihrer Ausbildung?

  • Wie wird die vorklinische, wie die klinische Ausbildung an einzelnen Universitäten bewertet?

  • Für wie empfehlenswert halten die Studenten ihre Universität ("Studententip")?

  • Wie werden Didaktik, Lernschwere und Vorlesungsbesuch zu insgesamt 11 ausgewählten Fächern der vorklinischen und klinischen Ausbildung eingeschätzt?

  • In welchen Universitätsstädten lässt sich leicht, in welchen eher mit größerem Aufwand eine Wohnung finden?

  • Wieviel Geld steht monatlich zur Verfügung?


Der Inhalt der einzelnen Dokumente

In dem „Bundesdokument“ findet sich die Darstellung der bundesweiten Fragebogenergebnisse, in dem „Lokaldokument“ sind Ergebnisse nach Universitäten aufgeschlüsselt, die Rohdaten finden sich in einer tabellarischen Darstellung. Wörtliche Zitate auf offene Fragen sind im Teil „Originalton der Studenten“ nach Universitäten sortiert zu finden. In einem „Uni-Profil“ sind die durchschnittlichen Werte und jeweiligen Ränge der einzelnen Kategorien dargestellt und durch Daumensymbole illustriert (Daumen hoch, ersten 10 Ränge) waagerecht (Mittelfeld), Daumen runter ( letzten 10 Plätze angezeigt).

Die "MEDI-LEARN Uni-Umfrage" umfasst somit 7 Einzeldokumente mit insgesamt 270 Seiten in folgender Aufteilung:

  • Vorwort (1 Seite)

  • Bundesdokument (36 Seiten)

  • Lokaldokument (58 Seiten)

  • Tabellendokument (42 Seiten)

  • Originalton Studenten (52 Seiten)

  • Uni-Profil (72 Seiten)

  • Originalfragen im Wortlaut (6 Seiten)

Die Vorschau
Folgende Dokumente stehen komplett oder als Vorschaudokumente zur Verfügung. Bei den Vorschaudokumenten sind jeweils nur einige Seiten dargestellt, die aus dem entsprechenden kompletten Dokument ausgeschnitten worden sind. Das Bundesdokument (33 Seiten) kann komplett eingesehen werden.

Zum Lesen der PDF Dokumente wird die aktuellste Version des Acrobat Readers benötigt. Die aktuellste Version ist unten auf den Webseiten von Adobe kostenlos verfügbar [Adobe aufrufen].

Kurz und knapp - Die Zusammenfassung

  • Bundesweite Darstellung der Bewertung des Medizinstudiums und angrenzender Themenbereiche (Miete, Finanzen, Wohnung, Monatsbudget)

  • Örtliche Unterschiede einzelner Universitäten im Meinungsbild der Studenten sind im gesonderten Lokalteil ausführlich dargestellt und erlauben den Vergleich einzelner Fakultäten untereinander

  • Graphische Darstellung zum Erfassen auf einen Blick, ausführliche Ergebnistabellen zum Nachschlagen

  • Das "Uni-Profil" bietet auf 2 Seiten für jede der insgesamt 36 Universitäten eine übersichtliche Darstellung wesentlicher Ergebnisse der Umfrage, die Platzierung im Vergleich mit anderen Fakultäten wird direkt ersichtlich

  • "O-Ton-Studenten": nichts ist aussagekräftiger als die Meinung von Studenten, doch Meinungen können differieren. Wir haben die zahlreichen Wortbeiträge und Kommentare als "Originalton" in einem gesonderten, ausführlichen Dokument zusammengestellt

  • Gut geeignet für Studieninteressierte, um die Bewerbung um einen Medizinstudienplatz bei der ZVS durch Informationen aus erster Hand zu erleichtern

  • Zum Komplettpreis von 4,99 Euro online bestellbar - dieser Komplettpreis gilt für alle 7 Dokumente der "MEDI-LEARN Uni-Umfrage 2004", die oben aufgelistet sind - der Download und der Ausdruck muss durch den Käufer erfolgen und ist nicht im Preis von 4,99 Euro enthalten.

Die Bestellung

Alle Dokumente stehen im PDF Format zum Download zur Verfügung und können ausgedruckt werden. Für die "MEDI-LEARN Uni-Umfrage" entfällt eine Unkostenpauschale von 4,99 Euro (dies ist ein Komplettpreis, in dem alle 6 Dokumente mit insgesamt 270 Seiten enthalten sind).

Lastschriftverfahren

Ihr könnt die MEDI-LEARN Uni-Umfrage per Lastschrift (Abbuchung) bestellen. Diese Variante erlaubt einen schnellen Zugriff auf die von Euch bestellten Dokumente und dauert in der Regel 1-3 Tage (meist jedoch am gleichen Tag). Das Geld buchen wir dann von Eurem Konto ab.

[zur Bestellung der MEDI-LEARN Uni-Umfrage 2004]

Sollte es technische Probleme mit dem Aufrufen der Bestell-Seite geben, dann schickt einfach eine Email an die unten angegebene Service-Adresse (support@medi-learn.net). Die Email sollte Eure vollständige Anschrift und Eure Email-Adresse enthalten. Die Bestellung wird dann durch unser Service-Team erledigt.

Für weitere Fragen stehen wir gerne unter der Emailadresse support@medi-learn.net oder unter der Rufnummer 06421-681669 (10.00-16.00 Uhr) zur Verfügung.

   
Autor(in): MEDI-LEARN (redaktion@medi-learn.net)
  
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Komplettes Bundesdokument der Umfrage

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Vorschaudokument Uni-Profil
  
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 2. Medi-Jobbörse: Der Jobticker

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Medi-Jobbörse bietet Stellensuchenden wie Stellenanbietern im medizinischen Bereich einfache und unkomplizierte Wege bei der Jobsuche und Stellenbesetzung.

Ob AiP, Doktorarbeit, Nebenjob oder Assistenzarztstelle - alle Einträge sind weiterhin kostenlos!

Nutzt auch die Gelegenheit, ein Stellengesuch zu platzieren.
Wie immer an dieser Stelle hier nun die neuesten Stellenanzeigen aus unserer Jobbörse, in der sich insgesamt über 300 Angebote wie Gesuche befinden!

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Die neuesten Einträge

  

   

UHU-Stelle in der Schweiz gesucht

Stellengesuche/PJ-Stellen

PJ-Stelle in der Schweiz gesucht

Stellengesuche/PJ-Stellen

Ärzte/innen aller Fachrichtungen in GB und Deutschland

Stellenangebote/Assistenzarzt-Stellen

Unterassistentenstelle/PJ Chirurgie in der Schweiz ab 02/2005

Stellengesuche/PJ-Stellen

Facharzt/Assistenzarzt -> Gynäkologie und Geburtshilfe

Stellenangebote/Assistenzarzt-Stellen

PJ-Stelle in der Schweiz gesucht

Stellengesuche/PJ-Stellen

Suche PJ in der Schweiz (Chiriurgie)

Stellengesuche/PJ-Stellen

AIP Stelle Orthopädie/Traumatologie/Chirurgie bevorzugt Raum Berlin

Stellengesuche/AiP-Stellen

PJ-Stelle in der Schweiz ab August 04 gesucht!!!

Stellengesuche/PJ-Stellen

Chirurgie Schweiz 12/2004 - 03/2005

Stellengesuche/PJ-Stellen

Chirurgie Tertial Juni-August 2004

Stellengesuche/PJ-Stellen

   
Autor(in): Redaktion Medi-Jobbörse (redaktion@medi-jobboerse.de)
  
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 3. AiP-Abschaffung unter Dach und Fach

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Der Hartmannbund stellte uns freundlicherweise folgenden Artikel zur Verfügung:
Ein breiter Konsens zeichnete sich schon bei der Beratung über die Abschaffung der AiP-Phase und Nachbesserungen zur neuen AO zum 01. Oktober 2004 bei einer Sitzung des Bundestagsausschusses für Gesundheit und Soziale Sicherung vor Wochen ab. Lediglich in den Fragen der Übergangsregelung und der Finanzierung bestand Diskussionsbedarf.

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Die Abschaffung der AiP-Phase macht Sinn. Durch das praxisnähere Studium und die Vorgabe, sich nur als Facharzt niederlassen zu können, ist der AiP/die ÄiP schlicht überflüssig geworden.
Am vergangenen Donnerstag wurde nun endlich das "Gesetz zur Änderung der Bundesärzteordnung und anderer Gesetze" vom Bundestag abgesegnet. Für die Medizinstudierenden, die ihr Abschlussexamen nach diesem Termin bestehen, entfällt die AiP-Phase ab dem 01. Oktober 2004. Sie starten somit gleich als Assistenzarzt mit entsprechend fast dreifachem Gehalt. „Die AiP-Abschaffung ist somit unter Dach und Fach“ jubelte Andreas Rhode, Vorsitzender des Ausschusses Medizinstudenten im Hartmannbund, nach der Sitzung des Bundestages und ergänzt, dass die noch ausstehende Abstimmung im Bundesrat - voraussichtlicher Termin ist der 11. Juni – wohl nur noch eine Formsache sei. Die Medizinstudenten im Hartmannbund hatte seit vielen Jahren ständig zu der AiP-Abschaffung gedrängt und zuletzt unter der Führung von Andreas Rhode mit zahlreichen, bundesweiten Demonstrationen, Protestschreiben an alle Bundestagsabgeordneten und Protestemailaktionen an Frau Schmidt im Bundesministerium für Gesundheit die Diskussion neu entflammt und dadurch eine Gesetzesinitiative der Bundesregierung bewirkt. „Die Politiker scheinen endlich zu begreifen: Ohne Mediziner ist kein Staat zu machen. Bleibt zu hoffen, dass sich diese Erkenntnis nachhaltig durchsetzt.“, so Andreas Rhode weiter.

Vollkommen zufrieden zeigte sich auch Dr. Klaus-Peter Schaps, Vorsitzender des Arbeitskreis „Ausbildung und Weiterbildung“ im Hartmannbund, mit der, in dem gerade abgestimmten Gesetzentwurf, verankerten Maximallösung. Diese bedeute die Abschaffung des Arztes im Praktikum zum 01.10.2004 für alle, also auch jene Mediziner, die sich zu dieser Zeit bereits in der AiP-Phase befänden. Ihnen wird ab diesem Stichtag somit ein Recht auf Vollapprobation gewährt Die Approbationsurkunden werden vermutlich von den zuständigen Regierungsbehörden umgeschrieben.

Klaus-Peter Schaps verweist in diesem Zusammenhang aber auch auf mögliche juristische Probleme, die mit dem Eingriff in bestehende Arbeitsverträge verbunden sind. Bei aller Freude bringt diese Entscheidung für die Betroffenen nämlich auch weiterhin Unsicherheiten mit sich. So müssen bestehende AiP-Verträge umgeschrieben werden und sind damit potentiell kündbar. Auch ist noch nicht klar, wie die so vollapprobierten Krankenhausärzte zu ihrem Gehalt kommen. Vermutlich wird hier auf die Stellenpläne vom 31.12.2003 zurückgegriffen und die Zuteilung der Mittel in den Budgetverhandlungen der Krankenkassen mit den Krankenhäusern geregelt. Die jährlichen Mehrkosten für die Krankenhäuser beziffert der Hartmannbund mit ca. 300 Millionen Euro. Durch das Gesetz zur Modernisierung der Gesetzlichen Krankenversicherung (GMG) ist die Finanzierung dieser Mehrkosten im Krankenhaus aber bereits gesichert. Dies wird vom Hartmannbund sehr begrüßt. Auf der anderen Seite muss "das Abrufen dieser Finanzmittel ohne bürokratische Hürden gewährleistet sein". Klaus-Peter Schaps sieht gar die Gefahr, dass "das Geld nicht komplett beim AiP ankommt". Er verweist darauf, dass durch die Verabschiedung des GMG "kein Rechtsanspruch auf den Erhalt der Assistenzarztvergütung für diejenigen ableitbar ist". Es konnte Krankenhäuser zu einem Missbrauch dieser Regelung verleiten, die dann vor dem Stichtag AiP einstellen würden, um an die Zuschüsse für die AiP-Ausbildung zu gelangen. Wege zu finden, um diesem Missbrauch vorzubeugen, müsse ein Bestandteil der Beratungen bei den Budgetverhandlungen sein, so Schaps weiter.

Weiter völlig ungeklärt ist auch, wie die Betroffenen in Arztpraxen, unter Drittmittelfinanzierung und im Öffentlichen Gesundheitsdienst zu ihrem Assistenzarztgehalt kommen. Andreas Rhode: „Die Mittel reichen in der Summe zwar auch für diese Gruppe aus, das Verfahren muss aber noch geklärt werden.“

   
Autor(in): Hartmannbund (hb-info@hartmannbund.de)
  
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Medizinstudenten im Hartmannbund
  
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 4. Famulatur in Australien (3): Freundlichkeit auf Station

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Meine Famulatur: Freundlichkeit prägt hier den Umgang
Ich selbst wurde, wie auch die meisten anderen Studenten, die ich während meines Aufenthalts im Emergency Department traf und die vor allem aus England und Australien selbst kamen, überaus freundlich empfangen, und jeder war bereit, mir etwas zu erklären. Was mich von Beginn an begeisterte, war die große Freundlichkeit, mit der man mir überall begegnete (und die einem, anders als in Deutschland, auch einmal das Gefühl geben konnte, auch als "kleiner Student" zu etwas nützlich zu sein), aber auch die extrem entspannte und trotzdem sehr effiziente und qualifizierte Arbeitsweise. 

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Nach Herzenslust Anamnesen erheben
Nie hatte ich das Gefühl, mich in einer so strengen Hierarchie und einem so angestrengten Konkurrenzkampf zu befinden, wie ich es in Deutschland oft erlebe. Vor allem die jungen australischen Ärzte, die bei Studienabschluss im Schnitt 2 bis 3 Jahre jünger sind als ihre "deutschen Kollegen", dürfen sehr früh, unter der Leitung und Führung der erfahreneren Ärzte, schon sehr eigenverantwortlich arbeiten. Je nach Arbeitszeit meines betreuenden Arztes erlebte ich sowohl Frühdienste (von 8.00 Uhr - 17.00 Uhr) als auch Spätdienste (von 15.00 Uhr - 24.00 Uhr) mit, wobei es wirklich äußerst selten langweilig wurde: Ich durfte nach Herzenslust Anamnesen erheben, untersuchen und meine Befunde und Vermutungen dann hinterher mit einem der Ärzte durchsprechen, ich durfte kleinere chirurgische Tätigkeiten wie Nähen, Gipsen usw. übernehmen, hatte Möglichkeit zum Blutabnehmen und Braunülenlegen und durfte bei Lumbalpunktionen und Abszeßdrainagen zuschauen. Dies empfand ich auch als das Faszinierende an dem Fachgebiet: Nie darf man sich zu sehr auf eine bestimmte Sicht der Dinge versteifen, immer müssen Blick und Denken offen bleiben, da man von orthopädischen, gynäkologischen, ophthalmologischen, pädiatrischen, chirurgischen bis hin zu inneren und neurologischen Krankheitsbildern einfach alles zu sehen bekommt. So kann es vorkommen, dass man gerade noch einen Patienten mit der Spaltlampe ophthalmologisch untersucht hatte und im nächsten Augenblick ein Polytrauma erstversorgen musste.

Vier Wochen Chirurgie: Kenntnisse wurden gerne an den Nachwuchs weitergegeben
Anschließend habe ich noch vier Wochen in der chirurgischen Abteilung des Krankenhauses famuliert, was zwar von den Tätigkeiten her sehr ähnlich war, wie das, was ich aus Deutschland kannte, mir aber wiederum durch die extrem positive Einstellung den Studenten gegenüber und das freundliche Arbeitsklima als sehr angenehmes Erlebnis im Gedächtnis bleiben wird. Auch hier schien man immer Interesse daran zu haben, Wissen zu vermitteln und Kenntnisse "an den Nachwuchs" weiterzugeben.
Fazit: Insgesamt habe ich meine Famulatur im Krankenhaus als sehr schöne und bereichernde Erfahrung empfunden und mich durch die nette und freundliche Aufnahme und Akzeptanz der Australier, die immer ein offenes Ohr für meine Fragen hatten und stets bemüht waren, mir Dinge zu zeigen und beizubringen, dort auch außerordentlich wohl gefühlt.

Die englische Sprache: Wider Erwarten klappte die Kommunikation auf Anhieb
Obwohl ich wenig spezielle Vorbereitung auf die englische Sprache und vor allem das "Medical English" hatte, klappte die Verständigung sowohl mit den Ärzten, als auch mit den Patienten vom ersten Tag an reibungslos. Ich hatte sogar den Eindruck, dass es als sehr positiv empfunden wurde, dass ich "mir die Mühe gab und immer Englisch sprach", denn die Australier sprechen meist keine Fremdsprache und bedauern dies sehr. Da ich die ganze Zeit "alleine" unterwegs war und keinerlei Möglichkeit hatte, Deutsch zu sprechen, verbesserten sich meine Sprachkenntnisse auch rasend schnell, und es war sehr bald überhaupt kein Problem mehr, in der "fremden Sprache" zurechtzukommen.

Fortsetzung in der nächsten Onlinezeitung mit dem Kapitel 'Mein Leben als soziales Wesen'.
Wer den Anfang der Artikelserie noch einmal nachlesen möchte, findet hier den ersten Teil des Berichtes 'Famulatur in Australien'.

   
Autor(in): Susanne Schröder (SchroederSuse@gmx.de)
  
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Auslandserfahrungen in den Medi-Foren

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Auslandsbereich bei Medi-Learn
  
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 5. MedNews (StudMed) aus dem Springer Verlag

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In unserer Rubrik "MedNews" stellt Euch die Redaktion der StudMed aus dem Springer Verlag wöchentlich drei Nachrichten aus der Medizin zur Verfügung. Zum kompletten Artikel gelangt Ihr, wenn Ihr am Ende der Einleitungen auf "Mehr..." klickt. Die ausführlichen Artikel sind dann im Sponsored Room "StudMed" bei Medi-Learn zu finden.

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 >> Leuchtende Neuronen zeigen Neuverschaltung im Gehirn (6-May-2004)
 

Wie schafft es das Gehirn, sich an veränderte Umweltbedingungen anzupassen? Das ist eine der großen Fragen, die Hirnforschern Rätsel aufgeben. Bekannt ist, dass zum Beispiel Verletzungen nach einem Schlaganfall zu Änderungen innerhalb der Struktur des Gehirns führen. Dass es sich dabei um neue Verschaltungen bereits vorhandener Nervenzellen und nicht etwa um die Bildung neuer Zellen handelt, konnten Max-Planck-Wissenschaftler zeigen. Mehr...

 
 >> Musik gegen Tinnitus-Geräusche (6-May-2004)
 

Ein nervendes Klingeln, Pfeifen, Zirpen oder Rauschen im Ohr – fast ein Viertel der Deutschen litt bereits einmal unter Tinnitus. Wenn die Ohrgeräusche länger anhalten, hilft oft nur eine Therapie, die die Betroffenen vom Schmerz ablenkt. Wissenschaftler vom Deutschen Zentrum für Musiktherapieforschung testen in einer Studie einen anderen Weg: Die Behandlung mit einem tinnitus-ähnlichen Klang. Mehr...

 
 >> Entlastung für Handystrahlung (6-May-2004)
 

Vor vier Jahren hatten britische Forscher im Wissenschaftsmagazin „Nature“ von einer erhöhten Produktion von Stressproteinen durch Mobilfunkfelder berichtet. Eine Wiederholung des Experiments zeigte nun, dass vermutlich eine Temperaturerhöhung und nicht die Handystrahlung schuld war. Mehr...

 

   
Autor(in): Redaktion StudMed (redaktion@studmed.de)
  
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 6. Lernen wie die Profis (5): Die Arbeit mit MC-Fragen

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Bei knapper Lernzeit ist es kaum zu schaffen, alle Fragen der Schwarzen und Gelben Reihen vollständig durchzukreuzen. Vielfach werden daher aus Zeitnot einzelne Kapitel oder gar ganze Fächer weggelassen.
Günstiger ist es jedoch, statt einen kompletten Abschnitt nicht zu bearbeiten, von jedem Abschnitt nur einige Fragen zu kreuzen. Sie können z.B. jede zweite oder jede dritte Frage in der Schwarzen Reihe bearbeiten oder sich alternativ auch auf die Fragen neueren Datums beschränken.

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Sie sollten nicht ausschließlich Gelbe Reihen kreuzen, weil Sie sich sonst die zu einem Thema gehörenden Fakten nicht im Zusammenhang merken können. Verwenden Sie statt dessen eine halbwegs aktuelle Schwarze Reihe (nicht älter als ein bis zwei Jahre) und ergänzen Sie nur die Examina, die durch die Schwarze Reihe nicht abgedeckt sind, durch Gelbe Reihen. Die letzten vier Gelben Reihen sollten jedoch auf jeden Fall gekreuzt werden.



Medi-Learn vor Ort: mehr Infos und Anmeldemöglichkeit
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Autor(in): MEDI-LEARN (redaktion@medi-learn.net)
  
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Medi-Learn vor Ort-Veranstaltungen

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 7. Cartoon der Woche: Lokalanästhesie

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Das folgende Cartoon wurde uns von unserer Partnerseite www.rippenspreizer.com zur Verfügung gestellt.

Auf der Webseite www.rippenspreizer.com findet Ihr 400 weitere Cartoons inklusive E-Cardfunktion und vielen anderen Gimmicks.

   
Autor(in): Redaktion Medi-Learn.net (redaktion@medi-learn.net)
  
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 8. Kurz angerissen - 3 Artikeltipps

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In dieser Rubrik stellen wir Euch jede Woche 3 kurz angerissene Artikel aus dem Basismodul von Medi-Learn.net vor, das mittlerweile über 500 Artikel enthält. Da keiner 500 Artikel auf einmal überblicken kann und der ein oder andere Abonnent erst in neuerer Zeit zu uns gelangt ist, bietet diese kurzweilige Rubrik einen dreifachen Präsentierteller für interessante Artikelinfos rund um die Themen Studium, Ausland, Doktorarbeit und Co.

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Diese Woche stellen wir Euch aus dem Basismodul folgende 3 Artikel vor:

Artikeltipp 1 Medizinmuseen in Europa Teil I
Auf den Spuren der Geschichte

Das Old Operating Theatre befindet sich im Dachboden einer alten Kirche. Schon die Geschichte seiner (Wieder-) Entdeckung ist abenteuerlich. Jahrelang vergessen, döste es vor sich hin, bis es nach über 100 Jahren durch Zufall geöffnet, erkannt und durch einen Verein restauriert wurde. Wann genau es in Vergessenheit geriet, lässt sich heute leider nicht mehr feststellen.

kompletter Artikel - hier klicken


Artikeltipp 2 Eine richtig gute Famulatur
Kinderchirurgie in Mannheim

Kinder können ja so witzig sein! Da stand ich als frischer Famulus vor dem kleinen 2 ½-jährigen (!) Martin und fragte, ob ich ihn denn mal ein bisschen untersuchen dürfe und er antwortete mir mit großem Ernst: „Nein, da hab ich jetzt grad gar keinen Bock drauf!“. Was völlig logisch war, denn er war auch gerade mit seinem Bauernhof-Puzzle beschäftigt, und das war ja auch schließlich viel spannender als ich.

kompletter Artikel - hier klicken


Artikeltipp 3 PJ in Kanada
Chancen wahrnehmen

Wer die Chance wahrnimmt, über den „deutschen Tellerrand“ hinaus etwas zu sehen, wird reichhaltige Erfahrungen mit nach Hause bringen. Meine Erfahrungen in Kanada waren wahrhaft nur Gute. Die Bewerbungsunterlagen sind sehr unkompliziert und lassen sich über das Internet herunterladen oder per email innerhalb kurzer Zeit anfordern. Am ersten Tag hatte ich „organisation round“ mit dem Kennenlernen des gesamten Krankenhauses, gleichzeitig erfuhr ich viele interessante Dinge über das kanadische Gesundheitssystem. Dies alles geschah für die neuen „Clerks“, die ihren Term dort begannen.

kompletter Artikel - hier klicken

   
Autor(in): Redaktion Medi-Learn.net (redaktion@medi-learn.net)
  
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Basismodul mit Artikeln zum Studium
  
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 8. Gelauscht: Was ist los im Forum?

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Mit mehr als 1.000 Beiträgen in der Woche findet man in den Medi-Foren zu fast allen Themen den richtigen Gesprächspartner. In der neuen Rubrik "Gelauscht" wollen wir Euch in der Onlinezeitung über einige der Diskussionsthemen auf dem Laufenden halten. Vielleicht findet Ihr das ein oder andere Thema, das Euch auch interessiert - ein Klick und Ihr seid mit dabei:

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[zu den Medi-Foren]

   
Autor(in): Redaktion Medi-Learn.net (redaktion@medi-learn.net)
  
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zu den Diskussionsforen
  
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 9. Impressum / Abofunktionen / Mitarbeit

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Folgende Personen arbeiten regelmäßig oder zeitweise an der Onlinezeitung:
Ilka Markmann, Redakteurin, Marlies Lehmkuhl, Redakteurin, Daniel Luedeling, Redakteur, Peter Artz, Redakteur, Franziska Böhm, Redakteurin, Susanne Kirscht, Redakteurin, Andreas Bussmeyer, Redakteur, Jascha Hellberg, Redakteur, Christian Weier, Redakteur, Jens Plasger, Redakteur, Stan, Reporter für Extremeinsätze, Arne Beckendorf, Buchrezensionen und Lokal Hannover, Andrea Clemens, Lokalbereich Uni Köln, Astrid Stumpf, Lokalbereich Uni Münster, Benedikt Bader, Lokalbereich Uni München, Bettina Kiep, Lokalbereich Uni Mainz, Cordula Sachse, Lokalbereich Uni Greifswald, Daniela Prause, Lokalbereich Uni Göttingen, Eike Beyer, Lokalbereich Uni Essen, Eva Skalsky ,Lokalbereich Uni Zürich, Franziska Thieme, Lokalbereich Uni Innsbruck, Katharina Ruether, Lokalbereich Uni Regensburg, Kristina Krüger, Lokalbereich Uni Hannover, Pia Paul, Lokalbereich Uni Witten, Stefanie Schmölke, Lokalbereich Uni Frankfurt, Tobias Schmeinck, Lokalbereich Uni Münster

  
Anzahl der Abonnenten: 28.260
  

Mitarbeit:
Wenn Du Interesse an der Mitarbeit im Medi-Learn.net Team hast, schreib einfach eine Email an Ilka - von ihr erfährst Du alles weitere: ilka.markmann@medi-learn.net 

  

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