18.05.2004

Ausgabe 220/04

Anzeige: Das MEDI-LEARN Uni-Ranking 2004 ist erschienen!
270 Seiten Infos zu Deutschlands Unilandschaft
Wo ist die Vorklinik am besten? Wo sind die Studenten am zufriedensten?
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Medi -Learn

Die Onlinezeitung von Medi-Learn.net
Medi-Zeitung

Medi -Learn

(in Kooperation mit dem Springer Verlag und der Deutschen Ärzte-Versicherung)


Die Tatsache, dass eine Meinung weithin geteilt wird,
ist noch lange kein Beweis dafür, dass sie nicht absolut absurd ist.
(Bertrand Russell - englischer Philosoph)


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 Editorial
  

Hallo,
der Eiffelturm strahlt über die ganze Online-Zeitung. Wir haben ihn nicht nur als redaktionellen Schmuck für einen unserer Artikel angebracht, sondern es kann auch sein, dass Du bald vor ihm stehst, mit leuchtenden Augen versteht sich: Wir veranstalten einen Schreibwettbewerb, bei dem es u.a. eine Reise nach Paris zu gewinnen gibt. Na, wenn das nichts ist! Doch wir schreiben nicht nur Gewinnspiele aus, wir lösen sie auch auf und geben die Gewinner bekannt! Heute für das Auktionshausgewinnspiel.

Bild wird nur bei bestehender Internetverbindung gelanden! Nachladen? Bitte F5 druecken!


Wie im Gewinnspiel kommt sich auch mancher vor, der seinen nächsten Famulaturplatz auswählt; wie gut, wenn es da Erfahrungsberichte gibt, um die Entscheidung zu erleichtern. Wir haben gleich zwei davon in der heutigen Ausgabe: Den letzten Teil des Berichtes 'Australien' und mit Südafrika starten wir eine Reise rund um den Globus mit Famulaturberichten unseres Kooperationspartners dfa (Deutscher Famulantenautausch).
'Ach, menno!', denkt sich bestimmt so mancher: Wie gerne würde ich in der schönen weiten Welt famulieren, doch ich muss lernen und krieg die Masse an Fakten nicht ins Hirn! Schon mal was von Scannen gehört? Noch nicht? Dann wir es Zeit für Dich, diese Lernmethode einmal auszuprobieren, die wir die heute vorstellen, bei der das 'Drüberweglesen' gar nicht mal so unwichtig ist. Und wie Putzfrauen Schaden anrichten, welch makabre Rechnungen verschickt und wo anatomische 3-D-Schnittbilder und mehr gefunden werden können, erfahrt Ihr in den restlichen Rubriken der heutigen Ausgabe der Onlinezeitung, mit der wir Euch auch gleichzeitig in ein verlängertes Wochenende entlassen: Aufgrund des Feiertags gibt es die nächste Ausgabe erst in der kommenden Woche.

Bis zur nächsten Woche,
Jens, Lilian und Christian
Redaktion Medi-Learn.net

P.S.: Effektive Examensvorbereitung vor Ort: Düsseldorf (25.05.), Marburg (26.05.) und Heidelberg (15.06.) - weitere Infos und Anmeldemöglichkeit

  

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 Inhalt (jetzt auch anklickbar)
1.Up-to-date: Gute Ärzte und nerviges Studium
2.dfa-Famulaturbericht: Südafrika
3.Schreib' Dich nach Paris - Artikelschreiben und Reise nach Paris gewinnen
  
4.Lachen ist gesund - Witz der Woche: Putzfrauen
5.Lernen wie die Profis (7): Scannen
6.Gestöbert im Archiv der Onlinezeitung
  
7.Famulatur in Down Under (4): Zeit für soziale Kontakte
8.Geschickt geklickt - 3 Linktipps aus Medi-Seek (u.a. 3D-Schnittbilder Anatomie)
9.Aktuelles aus dem Weblog: Makabre Rechnungen und bunte Bilder
  
10.Auktionshausgewinnspiel - die Gewinner
11.Impressum, Abofunktion, Mitarbeit
    
PDF

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Zur Verstärkung des MEDI-LEARN Teams werden Dozenten gesucht - umfangreiche Infos über die Tätigkeit, die Kurse und die Einstellungskriterien findet Ihr im Kursinfo-Bereich.

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 1. Up-to-date

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Die Umfrage: Was tun, um ein glücklicher Arzt zu werden?
http://www.medi-foren.de/showthread.php?threadid=12458
  
Das Thema: "der-was-mich-im-studium-nervt-Thread"
Direktlink zum Thema im Forum
  

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 2. dfa-Famulaturbericht: Port Shepstone, Südafrika

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Beweggründe für die Famulatur in Südafrika
Das südafrikanische Gesundheitssystem ist als eines der qualitativ besten der Welt mit einer guten Ausbildung für junge Mediziner bekannt. Dies lassen sich gerade die Unikliniken Südafrikas von ausländischen Famulanten gerne teuer bezahlen durch hohe Verwaltungs- und Ausbildungsgebühren. Das öffentliche Krankenhaus in Port Shepstone hingegen nimmt Famulanten unbürokratisch und ohne Gebühren zu erheben auf. Außerdem stellt es sicher, dass nicht zu viele Praktikanten gleichzeitig vor Ort sind, damit jeder gut eingearbeitet werden kann.

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Vorbereitung der Famulatur
Meinen Kommilitonen Johannes und mich reizte die überschaubare Größe des Krankenhauses, in welchem gleichzeitig jede Fachrichtung vertreten ist. Dadurch bekamen wir einen äußerst breiten, also kompletten Einblick in die medizinische Grundversorgung und konnten unsere klinischen Grundfertigkeiten ohne die vielen technische Hilfsmittel, die wir aus Deutschland gewohnt sind, stark verbessern. Über unkomplizierte e-mail Kommunikation mit Dr.Patrick Mc Neill, dem medizinischen Chef des Krankenhauses, ließen sich alle offene Fragen schnell klären. Mitzubringen brauchten wir lediglich ein Stethoskop. Kittel werden von den Ärzten in diesem Krankenhaus nicht getragen. Da es keine Bibliothek im Krankenhaus gibt, muss derjenige, der Wert auf Fachliteratur für Hintergrundinformationen legt, diese selbst mitbringen. Die Aufteilung auf Stationen wurde erst am 1.Famulaturtag je nach Wunsch und Platz vor Ort gemacht.

Fachliche Eindrücke und Tätigkeitsbeschreibung
Im Krankenhaus Port Shepstone gab es für die wenigen Ärzte eine Menge an Patienten zu versorgen. Im Vergleich zu deutschen Verhältnissen konnte dem einzelnen Patienten vom Arzt nicht so viel Zeit entgegengebracht werden. Dadurch ist man als Medizinstudent eine willkommene Hilfe und jeder Kollege freut sich, wenn man bereit ist, nach einer gewissen Einarbeitungszeit mit anzupacken und einen Teil Verantwortung zu übernehmen, je nachdem, wie viel man sich zutraut. Deswegen würde ich sagen, dass es sich gerade für einen Studenten im höheren Semester anbietet, hier eine Famulatur zu machen. Aber auch jüngere Studenten können hier viel lernen, schließlich wird man von niemandem gezwungen, auch selbstständig zu arbeiten. Ich war während der acht Wochen tagsüber in der Pädiatrie, Neonatologie, Geburtshilfe, und Anästhesie. Bei Nachtschichten, in die wir uns freiwillig einteilen konnten, war ich wegen der hohen Betriebsamkeit in Casualty (Notaufnahme), die vor allem an Wochenenden sehr voll war mit Notfallpatienten. Neben den üblichen Krankheitsbildern einer Notfallaufnahme handelte es sich vor allem um Verkehrsunfallopfer sowie Stich- und Schussverletzungen.

Eine angenehme Zusammenarbeit mit Schwestern und Ärzten
Durch die geringe Zahl an Ärzten auf eine große Patientenzahl übernehmen die recht erfahrenen Schwestern in der Notaufnahme viele Tätigkeiten, die in Deutschland vom Arzt ausgeführt werden: Z.B. Zugänge legen, Blutungen stillen, Nähen oder das Reponieren von Frakturen. Die Schwestern freuten sich eigentlich immer, uns als Famulanten in der Notaufnahme anzutreffen, weil wir ihnen diese Arbeiten abnehmen konnten. Wenn in der Notaufnahme wenig Betrieb war, habe ich mich gemeinsam mit dem anwesenden Arzt um einen Patienten gekümmert. Wenn jedoch viel los war oder gerade kein Arzt vor Ort sein konnte, habe ich Patienten selbstständig übernehmen dürfen und entweder selbst behandelt oder die für mich komplizierten Fälle dem Arzt später vorgestellt. Die Zusammenarbeit mit den Ärzten war angenehm, effektiv und zufrieden stellend für beide Seiten: Alle Ärzte nahmen sich Zeit zu erklären oder zu zeigen, da sie wussten, dass sie dadurch einige Wochen später zunehmend durch uns Arbeit abgenommen bekommen. Die meisten Ärzte hatten selber erst vor zwei oder drei Jahren die Uni verlassen, waren also recht jung, locker und immer freundlich uns gegenüber.

Pädiatrische Fälle standen im Mittelpunkt
Ich habe mich vor allem mit der Pädiatrie beschäftigt, die aufgrund des Kinderreichtums ein sehr großes Fach in Afrika ist. Auf den neonatologischen und pädiatrischen Stationen bekam ich eigene Patienten oder kleinere Aufgaben zugeteilt wie Blutentnahmen, Überprüfung der Laborbefunde und Therapievorschläge. Auch im Bereich OPD (Outward Patient Department), einer hausarztähnlichen ambulanten Sprechstunde des Krankenhauses für die Öffentlichkeit, habe ich mich hauptsächlich mit den pädiatrischen Fällen beschäftigt. Hier ging es für mich vor allem um die Erhebung einer ausführlichen Anamnese mit Hilfe der Eltern, Überprüfung des Impfstatus des Kindes und Untersuchung zum aktuellen Grund des Arztbesuchs. Nach einer Woche in der Geburtshilfe haben mich die Hebammen in ihrem Beisein Geburten, die unkompliziert verliefen, vollständig alleine machen lassen. Auch im OP konnte ich nach einer Woche bei alltäglichen Operationen die Anästhesie komplett alleine machen. Auch hier war ein Anästhesist immer neben meiner Seite.

Die ärztlichen Demonstrationen waren lehrreich
Insgesamt haben wir während unserer Zeit im Krankenhaus bei interessanten ärztlichen Eingriffen fast immer eine sinnvolle Demonstration erhalten, bevor wir im nächsten Schritt im Beisein des gleichen Arztes den Eingriff selber machen durften. So lernten wir z.B. Frakturen zu reponieren und zu gipsen, Lumbalpunktionen oder Spinalanästhesien durchzuführen, zu intubieren und zu beatmen, Messerstich- und Schusswunden primär zu versorgen und zu nähen, arterielle Blutungen zu stillen, Geburten zu machen, Pleuradrainagen zu legen, Zugänge und ZVK zu legen oder zu reanimieren. Bei alltäglichen Untersuchungen konnte ich meine Erfahrungen ausbauen, z.B. Auskultation von Herz und Lunge oder Befundung von Röntgenbildern.

Sprachprobleme mit Ärzten und Patienten
Port Shepstone liegt im Bundesland Kwazulu Natal, eine Region, die überwiegend von Zulus besiedelt ist. Da das Krankenhaus ein staatliches ist, wird hier jeder Patient unentgeltlich versorgt. Reiche und privilegierte ziehen in Südafrika eine Versorgung in Privaten Krankenhäusern vor. Somit bestand unser Patientenkollektiv hauptsächlich aus der ländlichen, armen Bevölkerung: 80% waren Zulus, der andere Teil der Patienten war indischer Abstammung oder weiß. Die meisten Zulus sprachen kein Englisch, sodass die Ärzte des Krankenhauses zur Anamnese die Schwestern dolmetschen ließen, die selber Zulu waren. Der Arzt Patienten Kontakt litt dadurch erheblich, weswegen einige Ärzte Zulu-Sprachunterricht nehmen, um die Sprachbarriere ein wenig abbauen zu können.

Beziehung zu den Gastgebern und zur Bevölkerung
Einer der wichtigsten Gründe, dass wir uns während unserer Famulatur in Port Shepstone so wohl gefühlt haben, war die Gastfreundlichkeit. Die überwiegend jungen Ärzte des Krankenhauses haben sich mehrmals in der Woche zum lockeren Grillen Zuhause oder im Kino oder Pub getroffen. Sie haben uns schnell in ihr social life aufgenommen, sodass wir selten abends alleine waren. Daraus sind auch ein paar Freundschaften entstanden. In der Umgebung konnten wir viele Unternehmungen machen: Wellenreiten, Tauchen, Wandern, Beachpartys, Fussball, whale watching, Wochenendtrips nach Durban, gute Restaurants und monströse Einkaufszentren. Mit der schwarzen Bevölkerung ist es als Weißer in Südafrika nicht ganz einfach, richtig in Kontakt zu kommen. Umso mehr haben wir es geschätzt, im Krankenhaus tagtäglich intensive Begegnungen mit Menschen der Bevölkerung zu machen und haben dadurch viele schöne Momente erlebt. Zum Glück haben wir die hohe Kriminalitätsrate, die auch in Port Shepstone herrscht, nie am eigenen Leib zu spüren bekommen. Es war jedoch sehr abschreckend, tagtäglich in der Notaufnahme Opfer von Gewalt, Vergewaltigung, Kriminalität und fahrlässigen Verkehrsunfällen zu sehen. Es fiel mir schwer, immer wieder erkennen zu müssen, dass die Freizeitgestaltung aus persönlichen Sicherheitsgründen eingeschränkt ist. Wir haben in Port Shepstone nicht so frei und spontan leben können wie in Berlin. Es war auch interessant zu beobachten, wie selbstverständlich unsere Gastgeber daran gewöhnt waren.

Rückblick
Südafrika wäre für mich aufgrund der Kriminalität, Korruption und extremen sozialen Gegensätze kein Land zum Leben. Durch die Arbeit gerade in einem öffentlichen Krankenhaus hatten wir Einblicke in Bevölkerung und Kultur eines Südafrikas, das ein Reisender nicht wirklich kennen lernt. Diese Erfahrung war menschlich sehr wertvoll und medizinisch lehrreich.

Ich wünsche Euch viel Erfolg bei bevorstehenden Famulaturen und bedanke mich herzlich beim dFA für die Unterstützung.

Anne Gottschalk

Diesen Famulaturbericht präsentieren wir Euch in Kooperation mit dem dfa (Deutscher Famulantenaustausch).
Auf den Webseiten des dfa findet Ihr nicht nur diesen und weitere Erfahrungsberichte rund um den Globus, sondern auch vielfältige Hilfen bei der Vorbereitung eines Auslandsaufenthaltes.

zur Webseite des dfa
(Deutscher Famulantenaustausch)
hier klicken

   
Autor(in): Anne Gottschalk (Email der Redaktion bekannt (redaktion@medi-learn.net))
  
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DFA (Deutscher Famulantenaustausch)

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Auslandsforen bei Medi-Learn

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Famulaturforum bei Medi-Learn
  
Diskussionen im Internet:
  

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 3. Schreib' Dich nach Paris - das neue Gewinnspiel

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"Alles einsteigen - los geht´s!", rief der sonnenbebrillte Busfahrer, richtete noch kurz den Rückspiegel und schaute, ob denn alle Passagiere an Bord sind. Der ganze Bus gefüllt mit erwartungsvollen, reiselustigen, jungen Menschen, die sich zu einem mehrtägigen Tripp auf nach Paris machen, dachte er sich. Der ganze Bus? Nicht ganz, denn 2 Plätze sind freigeblieben. Und, weil ein Bus am besten vollbesetzt fährt und wir diese Lücke füllen möchten, stellen wir Euch unseren aktuellen Wettbewerb 'Schreib Dich nach Paris' vor, bei dem wir u.a. eine Reise nach Paris verlosen.

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Direkt ins Herz - Paris ist immer eine Reise wert
Direkt ins Herz, genauer gesagt: ins Herz Frankreichs möchten wir euch schicken. Dorthin, wo der kleine Napoleon einst über den Tellerrand nach Europa blickte und mächtigen Appetit auf so manche Scheibe des Festlands bekam, an der er sich später verschlucken sollte, dorthin, wo Gustav Eiffel seinen stählernen Turm baute, der noch heute manches Negativ positiv belichtet und Fotoalben rund um den Globus aufleuchten lässt. Die Aufzählung ließe sich noch mehr, weiter, ja endlos fortsetzen, so viel hat die Stadt der Liebe zu bieten: Montmartre mit seinen einladenden, über alle Kontinente hinweg gefüllten Cafés und den zeichnenden Künstlern und Cartoonisten, die keine Nase gerade lassen, ein Louvre, das noch heute zentimeterweit Reiseführer füllt, Pigalle, das seine Opfer immer und immer wieder in die große Mausfalle lockt, Disney Land, das nicht nur Kinder atemlos macht und und und. Zu viel, um es alles hier aufzuschreiben. Ihr müsst nur Eure Erfahrungen während des Studiums in Form eines Erfahrungsberichtes aufscheiben. 'Artikel erfolgreich gegen Parisreise getauscht': Das kann der- oder diejenige von sich sagen, der sich ein Herz, nein, einen Stift gefasst, einen Artikel für Medi-Learn geschrieben und das nötige Quentchen Glück gehabt hat.
Denn wir verlosen unter allen Artikelschreibern, die uns bis ENDE JULI einen Artikel schicken, den wir veröffentlichen:

4 Tage Paris-Reise für 2 Personen mit Rainbow-Tours
Bedingungen:
- mit Rainbowtours
- Anreise zu den möglichen Abfahrtsorten von Rainbowtours muss selbst getragen werden
- Medi-Learn übernimmt die Kosten für die Grundreise in Höhe von max. 150,- EUR

Zusätzlich belohnen wir die schreiberische Arbeit durch Fachbücher (z.B. Pocketcard Anamnese, Notfallmedizin Ziegenfuß, Augenheilkunde Grehn usw.).

Artikel schreiben - Wie denn? Was denn? Wo denn?
Das Wort Artikel erinnert an Gesetze: Vorschriften dieser Art sind staubtrocken, unverständlich, abstrakt, verschachtelt und überhaupt gibt es gerade in Deutschland zu viel davon. Langwieriger und auch -weiliger als so manches Stück Papier erlaubt. Nein danke! Die Artikel bei Medi-Learn hingegen - inzwischen mehr als 500 - sprechen einen andere Sprache: Die der Kommilitonen untereinander, Erfahrungen von Menschen und über Orte während des Studiums, von daheim oder in Übersee während eines Auslandsaufenthaltes verfasst, lebensnah und studentisch geschrieben. Und: Einen Artikel zu schreiben, der nicht staubtrocken ist und vielleicht ein bisschen Staub aufwirbelt, ist gar nicht so schwer, keine Angst, das leere Blatt ist schneller voll, als manchem lieb ist. Was gibt es für Themen, bei denen sich der Stift (und so mancher Kommilitone) bedankt, dass Ihr Euch ein Herz gefasst habt und mit dem Berichten beginnt? Der eine schreibt über den Präp-Kurs, der andere über das Pflegepraktikum, gar mancher ist sogar mit dem Rettungshubschrauber unterwegs gewesen. Hier ein kleiner Auszug an weiteren Möglichkeiten für Eure Artikel und wir sind uns jetzt schon sicher: Paris vor Augen, da fällt Euch sicherlich das ein oder andere Erzählenswerte ein:

Ob Ausland oder Inland - hier gibt es viel Berichtenswertes:
* Famulaturbericht
* Doktorarbeit
* PJ-Bericht
* Auslandssemester
* Krankenpflegepraktikum (andere)

Was habt Ihr erlebt?
* Vorlesung
* Praktikum/U-Kurs
* Seminar/Kongress

Ein Kessel Buntes - Weitere mögliche Themen für Eure Artikel
* Fachbuchbesprechung
* Lernen für Examen - Erfahrungen
* Uniportrait - So sieht es bei uns aus!
* Berufspolitik
* Stipendien
* Ausbildung vor dem Studium
* Nebenjobs
* Arbeiten im Labor

Da mach ich mit - Wo kann ich weitere Infos finden?
Was ist Euch von obigen Themen in Erinnerung geblieben? Was hat auf Euch bleibenden Eindruck gemacht? Was amüsiert und verärgert und vor allem: Was habt Ihr erlebt, wie kam es dazu und wie ging es aus? Aus die Maus: das waren nur einige mögliche Fragen zur Anregung. Den Rest überlassen wir Euch und Eurer Fantasie. Wir haben ein kleines Formular vorbereitet, über das Ihr die Redaktion kontaktieren könnt. Gebt hier einfach Eure Kontaktdaten und das gewünschte Thema Eures Artikels ein und wir sprechen mit Euch das weitere Vorgehen ab. Und ein bisschen beeilen solltet Ihr Euch schon, denn vielleicht sitzt schon jemand anderes auf einem der beiden Plätze, über deren Leerbleiben sich der Busfahrer zu Anfang des Artikels wunderte und noch zu seinem Beifahrer bemerkte: "Mensch, wenn ich für einen Bericht eine Reise nach Paris gewinnen könnte, da würde ich den Bleistift schnell anspitzen, nicht lang warten und loslegen.".

Es gibt recht wenig im Studium, über das sich nicht zu berichten lohnt. Lohnt es sich also, beim Ausblick einer Paris-Reise noch zu zögern?

Auf die Stifte, fertig los!


zum Schreibwettbewerb 'Reise nach Paris' - hier klicken

   
Autor(in): Jens Plasger (plasger@medi-learn.net)
  
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Schreib Dich nach Paris - das Formular

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Paris-Reisen bei Rainbow-Tours
  
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 4. Lachen ist gesund - Witz der Woche: Putzfrauen

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Bei der Firma Microsoft wird ein Austauschprogramm gestartet. Es werden vier Mitarbeiter gegen vier Kannibalen ausgetauscht. Bei der Begrüßung der Kannibalen sagt der Chef: "Ihr könnt jetzt hier arbeiten, verdient gutes Geld und könnt zum Essen in unsere Kantine gehen. Aber lasst die anderen Mitarbeiter in Ruhe!"

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Die Kannibalen geloben, keine Kollegen zu belästigen. Nach vier Wochen kommt der Chef wieder und sagt: "Ihr arbeitet sehr gut. Nur uns fehlt eine Putzfrau, wisst Ihr was aus der geworden ist?" Die Kannibalen antworten alle mit nein und schwören, mit der Sache nichts zu tun zu haben. Als der Chef wieder weg ist fragt der Boss der Kannibalen: "Wer von Euch Affen hat die Putzfrau gefressen?" Meldet sich hinten der letzte ganz kleinlaut: "Ich war es." Sagt der Boss: "Du Idiot, wir ernähren uns seit vier Wochen von Teamleitern, Systemadministratoren und Personalreferenten, damit niemand etwas merkt. Und Du Depp musst eine Putzfrau fressen..."

   
Autor(in): Redaktion Medi-Learn.net (redaktion@medi-learn.net)
  
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Medi-Lachparade in den Foren
  
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 5. Lernen wie die Profis (7): Scannen

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MEDI-LEARN hat bei der Analyse der Altfragen festgestellt, dass sich Prüfungsinhalte in hohem Maß wiederholen und lediglich durch Umformulierungen der Fragen anders verpackt werden. Das Scannen ist eine sehr bewährte Methode, diese Prüfungsschwerpunkte zu erkennen.

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Verwenden Sie hierzu einen Textmarker bei der Wiederholung von Fragen. Im Fragentext markieren Sie das Stichwort, um das es in der Frage geht, außerdem die dazugehörenden Richtigaussagen.


Beispiel (richtige Lösung D)
:
Eine gesteigerte Reninfreisetzung erfolgt bei

(A) verstärkter Erregung der Vorhofrezeptoren
(B) verstärkter Erregung der arteriellen Pressorezeptoren
(C) Hypernatriämie
(D) Stimulierung renaler b-Adrenozeptoren
(E) Hypokaliämie


Bei den Trifft-nicht-zu-Fragen könnten Sie entweder mit einer anderen Farbe die gesuchte Falschlösung und/oder mit Gelb die richten Aussagen markieren.

Beispiel (richtige Lösung B):

Welches Hormon wird nicht in der Nebennierenrinde gebildet?

(A) Cortisol
(B) Corticotropin
(C) Aldosteron
(D) Progesteron
(E) Corticosteron

Bei den Aussagenkombinationen werden die jeweils zutreffenden Aussagen mit gelbem Textmarker markiert. Dieser Fragentyp kommt in der Prüfung zwar nicht mehr vor, aber Inhalte aus solchen Altfragen werden gerne in „Trifft zu -“ oder „Trifft nicht zu Fragen“ übernommen.

Beispiel (richtige Lösung E):

Atriopeptin (ANF) führt zu einer

(1) erhöhten Plasma-Renin-Aktivität
(2) erhöhten Konzentration an Plasma-Aldosteron
(3) Erhöhung des Plasmavolumens
(4) erhöhten cGMP-Konzentration in Zielzellen
(5) Steigerung der renalen Na+-Ausscheidung

(A) nur 5 ist richtig
(B) nur 1 und 2 sind richtig
(C) nur 2 und 4 sind richtig
(D) nur 3 und 5 sind richtig
(E) nur 4 und 5 sind richtig

Sie verschaffen sich auf diese Weise sehr rasch einen Überblick über die IMPP-relevanten Fakten. Wird die Vorbereitungszeit sehr knapp, kann man sich darauf beschränken, die Schwarze Reihe nur mit dem Textmarker zu bearbeiten und die so erkannten Schwerpunkte vertiefen.



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Autor(in): MEDI-LEARN (readktion@medi-learn.net)
  
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Medi-Learn vor Ort-Veranstaltungen

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 6. Gestöbert

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Seit mehr als 2 Jahren wird die Onlinezeitung an eine wachsende Zahl von Abonennten verschickt, die über diese lange Zeit auch viele interessante Artikel beigesteuert haben. Wir haben uns in das Archiv begeben und stellen Euch in der neuen Rubrik 'Gestöbert' pro Woche jeweils einen interessanten Artikel vor. Diese Woche: 'Ärzte-TÜV von Ulla Schmidt - ein Schwank in 3 Aufzügen' von Dr. Raddatz

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Autor(in): Redaktion Medi-Learn.net (redaktion@medi-learn.net)
  
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 7. Famulatur in Australien (4): Mein Leben als 'soziales Wesen'

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Mein Leben als "soziales Wesen": Weinproben und mehr
Abgesehen von meiner Tätigkeit und den Erfahrungen im Krankenhaus war mein Aufenthalt in Australien aber auch sonst ein tolles Erlebnis: Ich hatte das große Glück, bei einem der Ärzte wohnen zu können, was mir nicht nur die einzigartige Möglichkeit gab, den australischen Alltag "aus erster Hand" kennenzulernen, sondern auch zur Folge hatte, daßssich vollständig in (s)ein "soziales Umfeld" integriert wurde.

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Für Australier ist Gastfreundschaft eine Selbstverständlichkeit
So wurde ich sämtlichen Freunden vorgestellt, auf Weinproben und Essenseinladungen mitgenommen und ich bekam jede Menge von der Stadt (die mir sehr gut gefiel) und Umgebung (die mir noch besser gefiel) zu sehen.Noch nie habe ich Menschen kennengelernt, die Gastfreundschaft als so selbstverständlich betrachten und denen es so großen Spaß macht, Fremden ihr Land zu zeigen. Ständig war man bemüht, mir neue Dinge beizubringen oder zu erklären, die die Australier, deren Mentalität wohl aufgrund ihrer (britischen) Abstammung nach wie vor sehr europäisch ist, selbst so lieben: Asiatisches Essen, die Schönheiten der Natur, die dort bevorzugt getriebenen Sportarten (surfen, paddeln, klettern) und, und, und ....Obwohl ich im australischen Winter dort war, war das Klima im Durchschnitt doch sehr angenehm, und die Zeit, die mir neben meiner Tätigkeit im Krankenhaus verblieb, schien mir nie zu reichen.

Australien erkunden
Im Anschluss an meinen Aufenthalt in Fremantle reiste ich noch für einige Wochen durch das Land, was ich nur jedem empfehlen kann, der die weite Reise einmal unternommen hat. Auch als Frau ist es dort überhaupt kein Problem, alleine zu reisen, da die Jugendherbergen meistens sehr schön und sauber sind, immer Shuttlebusse zum Transport zu Verfügung stehen und man meistens sowieso nie lange alleine reist, da jede Menge junger Europäer(innen) durch Australien reisen. Zudem bekommt man auf einer Reise durch das Land Phantastisches geboten: Selten habe ich eine so großartige Vielfalt und Schönheit der Natur gesehen, noch nie bin ich überall so freundlich und hifsbereit empfangen worden, und ich habe mich zum ersten Mal in ein Land auf Anhieb verliebt.

Fazit & Nützliches
Bevor man eine solche Reise bzw,. Famulatur plant, sollte man aber einige Dinge berücksichtigen, und deswegen habe ich hier die wichtigsten Informationen noch einmal zusammengefasst:
· Gerade eine Reise nach Australien kann sehr kostspielig werden, da schon ein Flug kaum unter 1.000 Euro zu bekommen ist. Möchte man im Land selbst noch reisen, sollte man nie vergessen, dass die Distanzen völlig andere sind als in Europa und man meistens den ein oder anderen Flug noch mit einplanen muss. Es lohnt sich aber in jedem Fall!
· Frühzeitig bewerben, am besten 12-6 Monate vor Famulaturbeginn, Bewerbung auch über email.
· Rechtzeitig um das richtige Visum kümmern.
· Für die Famulatur eine Berufshaftpflichtversicherung abschließen, zusätzlich an eine Auslandskrankenversicherung denken
· Als Zahlungsmittel habe ich die mit Abstand besten Erfahrungen mit der Visa-Card gemacht, bei der Besorgung und Einlösung meiner Traveller`s Cheques habe ich insgesamt einen sehr hohen Anfall von Gebühren gehabt.
· Wenn man einen Ausweis des Deutschen Jugendherbergsverbands und einen internationalenStudentenausweis hat (gibt`s beim ASTA), kann man in Australien mit zahlreichen Preisnachlässen rechnen.

Ein guter Rat zum Schluss
Abschließend möchte ich nur jeden, der die Absicht hat, eine Famulatur in Australien zu absolvieren, bestärken, diesen Plan auch in die Tat umzusetzen, denn für mich ist die Reise zu einem unvergleichlich schönen Erlebnis geworden, das ich niemals vergessen werde. Die zahlreichen Kontakte, die ich während meines Aufenthalts dort geknüpft habe, werde ich bestimmt aufrecht erhalten, denn ich habe die Absicht, bei der nächsten sich bietenden Gelegenheit wieder nach Australien "zurückzukehren".
Literatur: Der absolut beste Reiseführer ist, nach wie vor, der "Lonely Planet" von Australien, kauft Euch keinen deutschen Reiseführer. Zur Einstimmung auf das Land gibt es einen sehr schönen Roman: "Traumfänger" von Marlo Morgan, erschienen im Goldmann-Verlag als Taschenbuch

Nützliche Adresse:

Australische Botschaft
Godesberger Allee 105
53175 Bonn
Tel.: 0228/8103-0
Fax: 0228/ 8103-144

Wir danken Susanne Schröder für diesen ausführlichen Erfahrungsbericht. Wer den Anfang der Artikelserie noch einmal nachlesen möchte, findet hier den ersten Teil des Berichtes 'Famulatur in Australien'.

   
Autor(in): Susanne Schröder (SchroederSuse@gmx.de)
  
Links zum Artikel:

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Auslandserfahrungen in den Medi-Foren

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Auslandsbereich bei Medi-Learn
  
Diskussionen im Internet:
  

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 8. Geschickt geklickt: 3 neue Linktipps

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In dieser Rubrik stellen wir Euch einen Ausschnitt aus dem Linkverzeichnis von Medi-Learn vor, das Ihr komplett unter der Adresse www.Medi-Seek.de findet. Falls Ihr auch eine oder mehrere interessante Webseiten für Medizinstudenten kennt, tragt sie doch bitte unter www.Medi-Seek.de ein.
Wir wünschen Euch viel Spaß bei Surfen.

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Diese Woche stellen wir euch aus Medi-Seek.de vor:

Surftipp 1 anatomische 3D-Modelle Klicks: 552
Auf dieser Site der Saarland-Uni gibt's ausgewählte 3D-Modelle zu diversen anatomischen Strukturen - sehr interessant!

Link:

http://www.medi-seek.de/Detailed/1509.shtml


Surftipp 2 Göttingen Biochemie-Klausur SS 2000 Klicks: 538
Uni Göttingen - 3. Biochemieklausur im SS 2000 - Quelle: http://www.goemed.net

Link:

http://www.medi-seek.de/Detailed/1240.shtml


Surftipp 3 Anatomie Schnittbilder Klicks: 531
Schnittbilder durch den ganzen Körper in jeder Ebene

Link:

http://www.medi-seek.de/Detailed/1091.shtml


   
Autor(in): Redaktion Medi-Learn.net (redaktion@medi-learn.net)
  
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 9. Weblog: Immer auf dem aktuellsten Stand

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    Toter soll für Reanimation zahlen (17.05.2004 - 12:05)
    Diese Meldung wurde uns freundlicherweise von unseren Kollegen von http://www.AnInt.net zur Verfügung gestellt.
Der Fachbereich 'Feuerwehr' der Stadt Hannover hat einem Verstorbenen eine Rechnung für die erfolglose Reanimation in Höhe von 228.- Euro zukommen lassen. Der 28jährige Privatversicherte war im März nach einem Herzstillstand in einer Diskothek zusammengebrochen; die Wiederbelebungsversuche schlugen fehl. "Da ist uns ein großer Fehler unterlaufen", bedauert Feuerwehr-Sprecher Hans-Joachim Rauch. [mehr Infos] (Jens)
    Dorothea Christiane Erxleben - die erste deutsche Ärztin (17.05.2004 - 11:50)
    Die Mehrzahl der Studenten ist heute weiblich, doch das war nicht immer so: Erst 1899 wurden Frauen offziell zum Medizinstudium zugelassen. Eine Dame jedoch schrieb bereits ein Jahrhundert vorher einen drängenden Brief an Friedrich II. von Preußen, nun die Anatomiesäle endlich auch den Frauen zu öffnen. Dorothea Christiane Erxleben war es, die als erste deutsche Ärztin in die Medizingeschichte eingehen sollte und bereits im Mai 1754 in Halle die medizinische Fachprüfung ablegte. Dass sie sich bereits damals entschieden dagegen wandte, Frauen seien einzig für den Haushalt bestimmt, und das Vorurteil Lügen strafte, Frauen könnten die ärztliche Schweigepflicht nicht wahren, sind nur zwei ihrer Wesensarten. [mehr Infos] (Jens)
    Maler, Mörder, Mathematiker (17.05.2004 - 11:45)
    Die Geschichte der Bilder, die wir uns vom Inneren des menschlichen Körpers machen, sie steht ganz im Mittelpunkt dieses Artikels über den Werdegang der Anatomie: szenenartig werden die Scheinwerfer von Rembrandts Gemälden, die einem Mörder galten, bis hin zum Visible Human Projekt (und noch ein bißchen darüber hinaus) geschwenkt. [mehr Infos] (Jens)
    Ungarn: Da werden Sie geholfen! (17.05.2004 - 10:30)
    Die Semmelweiss-Universität in Budapest ist lange nicht mehr die einzige Uni in Ungarn, die deutschen Studenten ermöglicht dort zu studieren. Über die Möglichkeiten des Studiums in Ungarn informiert die Seite www.ungarnstudium.de. Für alle, die in Deutschland keinen Studienplatz bekommen haben oder aus einem anderen Grund nach Alternativen suchen, ganz sicher einen Blick wert. [mehr Infos] (Christian)
    MEDI-LEARN Uni-Ranking 2004 erschienen (12.05.2004 - 10:45)
    Das Medizinstudium ist ein Gebiet mit vielen Fragen, für Studieninteressierte wie Studenten gleichermaßen. Nur wer fragt, bekommt auch Antwort. Wir hatten im Rahmen der Uni-Umfrage von MEDI-LEARN ausführlich einzelne Bereiche des Medizinstudiums erfragt und zahlreiche Antworten bekommen. Das Ergebnis ist die Uni-Umfrage 2004, deren Ergebnisse wir nun veröffentlicht haben. Wie wird die vorklinische Ausbildung bewertet, welche Uni wird von Studenten besonders empfohlen, wo ist die Didaktik z.B. der Anatomie am besten?

Diese und weitere der insgesamt 25 Fragen haben wir deutschlandweit und im Vergleich von Universität zu Universität ausgewertet. Insgesamt 7 Dokumente mit rund 270 Seiten graphischer Illustrationen und ausführlicher Ergebnistabellen enthält die Medi-Learn Uni-Umfrage 2004, nicht zu vergessen die "O-Töne der Studenten" als freie Kommentare zu Studium und Uniort.

[zur Uni-Umfrage 2004, dem deutschlandweiten Ranking - klick hier]
[mehr Infos] (Jens)

    AiP ist endlich abgeschafft (10.05.2004 - 11:05)
    Am vergangenen Donnerstag wurde nun endlich das "Gesetz zur Änderung der Bundesärzteordnung und anderer Gesetze" vom Bundestag abgesegnet. Für die Medizinstudierenden, die ihr Abschlussexamen nach diesem Termin bestehen, entfällt die AiP-Phase ab dem 01. Oktober 2004. Sie starten somit gleich als Assistenzarzt mit entsprechend fast dreifachem Gehalt.
Die Medizinstudenten im Hartmannbund hatten seit vielen Jahren ständig zu der AiP-Abschaffung gedrängt, die Diskussion neu entflammt und dadurch eine Gesetzesinitiative der Bundesregierung bewirkt. [mehr Infos] (Jens)
    Bundesärztekammer begrüsst AiP-Abschaffung (07.05.2004 - 10:15)
    Hoppe begrüßt klare Stichtagsregelung zur Abschaffung des AiP
Berlin, 06.05.2004: „Die Ärzteschaft begrüßt die parteiübergreifende Entscheidung des Bundestages für eine eindeutige Stichtagsregelung zur Abschaffung der Arzt-im-Praktikum-Phase“, sagte Bundesärztekammer-Präsident Prof. Dr. Jörg-Dietrich Hoppe zur gestrigen Zustimmung des Bundestages zum „Gesetz zur Änderung der Bundesärzteordnung und anderer Gesetze“. „Damit folgt der Bundestag der Forderung der Ärzteschaft, ab 1. Oktober 2004 die derzeitigen Ärzte im Praktikum nicht nur finanziell mit den Assistenzärzten gleichzustellen, sondern auch ihre sofortige Approbation zu sichern“, so Hoppe. Diese echte Stichtagsregelung trage dazu bei, politische und juristische Streitigkeiten zu vermeiden und viele verwaltungstechnische Abläufe, z. B. im Fall von Wiederholungsprüfungen, zu vereinfachen. Ansonsten wäre die Verunsicherung durch das Nebeneinander von AiP-Verhältnissen und Assistenzarztverhältnissen noch über Jahre hinweg sehr groß gewesen. Schon seit Jahren fordert die Bundesärztekammer deshalb, den AiP und die damit einhergehende Ausbeutung junger Kolleginnen und Kollegen abzuschaffen. „Die erhebliche Unterbezahlung ärztlicher Berufsanfänger im AiP-Status hat maßgeblich zum Mangel an medizinischen Nachwuchskräften beigetragen. Immer mehr Absolventen haben sich Jobs außerhalb der kurativen Medizin gesucht“, erklärte Hoppe. Deshalb sei die Abschaffung des AiP ein wichtiges Signal des Gesetzgebers, die Attraktivität des Arztberufes steigern zu wollen. [mehr Infos] (Jens)

   
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 10. 666-Euro-Gewinnspiel im Auktionshaus: Die Gewinner

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Es ist nur wenige Wochen online und schon hat es sich zu einem beliebten Treffpunkt für kauflustige und verkaufswillige Medizinstudenten entwickelt. Die Rede ist vom Auktionshaus auf Medi-Learn.net, in dessen Startphase wir ein 666-Euro-Gutschrift-Gewinnspiel veranstaltet haben, dessen Gewinner wir nun präsentieren.

   Bild wird nur bei bestehender Internetverbindung gelanden!


Die Gewinner im 666-Euro-Gutschrift-Gewinnspiel
Die Glücksfee hat sich extra ihr feinstes Sonntagskleidchen angezogen und lief nervös durch die Redaktionsräume in Marburg: Ging es doch immerhin um 666 Euro, die wir in Form von Gutschriften unter das Teilnehmervolk am Auktionshaus verlosten bzw. per Aktivität ermittelten.
Dreimal jeweils eine 111-Euro-Gutschrift - die Gewinner:

1: Derjenige, der die meisten Auktionen als Angebot eingestellt hat, gewinnt eine Gutschrift im Gegenwert von 111 Euro für das persönliche Auktionskonto.
Und dieser jener welcher ist: *trommelwirbel*
NickyLimey

2: Derjenige, der am meisten Auktionen als Käufer abgeschlossen hat, gewinnt eine Gutschrift im Gegenwert von 111 Euro für das persönliche Auktionskonto:
Und dieser jener welcher ist: *tusch*
Bernd, das Brot

3: Derjenige, der die meisten positiven Bewertungen von verschiedenen Usern bekommen hat, gewinnt eine Gutschrift im Gegenwert von 111 Euro für das persönliche Auktionskonto:
Und dieser jener welcher ist: *applaus*
NickyLimey

Weiterhin verlosten wir unter allen registrierten und aktiven Anbietern und Ersteigerern 10 Gutscheine im Gegenwert von jeweils 33 Euro für Euer persönliches Auktionskonto! Die Gewinner lauten:

[bobbietiger]
[Mirona]
[drparis]

[Zeroid]
[tyrian]
[meisterpraesi]

[Rhodi]
[Stefano]
[delphi]
[mampusona]
[medimax]

Wir gratulieren den Gewinnern ganz herzlich und werden die Gutschrift auf dem Auktionskonto in den nächsten Tagen vornehmen.

Hier noch aktuelle Auktionen aus dem Auktionshaus - mitmachen und versteigern bzw. ersteigern lohnt sich, denn hier lässt sich so manches Schnäppchen schlagen:


Fünferband kleine operative Fächer
19.00 EUR

Bates Physical Examination Pocket Guide
17.95 EUR

Pathologie kompakt
9.99 EUR

180 cm Skelett (NEU & Original verpackt)
50.50 EUR

CD-Rom Chirurgie
4.00 EUR

Kurzlehrbuch Pharmakologie & Toxikologie
9.00 EUR


   
Autor(in): Redaktion Medi-Learn.net (redaktion@medi-learn.net)
  
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 11. Impressum / Abofunktionen / Mitarbeit

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Ilka Markmann, Redakteurin, Marlies Lehmkuhl, Redakteurin, Daniel Luedeling, Redakteur, Peter Artz, Redakteur, Franziska Böhm, Redakteurin, Susanne Kirscht, Redakteurin, Andreas Bussmeyer, Redakteur, Jascha Hellberg, Redakteur, Christian Weier, Redakteur, Jens Plasger, Redakteur, Stan, Reporter für Extremeinsätze, Arne Beckendorf, Buchrezensionen und Lokal Hannover, Andrea Clemens, Lokalbereich Uni Köln, Astrid Stumpf, Lokalbereich Uni Münster, Benedikt Bader, Lokalbereich Uni München, Bettina Kiep, Lokalbereich Uni Mainz, Cordula Sachse, Lokalbereich Uni Greifswald, Daniela Prause, Lokalbereich Uni Göttingen, Eike Beyer, Lokalbereich Uni Essen, Eva Skalsky ,Lokalbereich Uni Zürich, Franziska Thieme, Lokalbereich Uni Innsbruck, Katharina Ruether, Lokalbereich Uni Regensburg, Kristina Krüger, Lokalbereich Uni Hannover, Pia Paul, Lokalbereich Uni Witten, Stefanie Schmölke, Lokalbereich Uni Frankfurt, Tobias Schmeinck, Lokalbereich Uni Münster

  
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