07.06.2004

Ausgabe 223/04

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Medi -Learn

Die Onlinezeitung von Medi-Learn.net
Medi-Zeitung

Medi -Learn

(in Kooperation mit dem Springer Verlag und der Deutschen Ärzte-Versicherung)


Was Du heute kannst besorgen, verschiebe nicht auf morgen.
(Volksmund)


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 Editorial
  

Hallo,
mehr als 36 neue Foren warten auf Euren Besuch: Wir haben für jede Unistadt ein Lokalforum samt Gewinnspiel eingerichtet, in dem Ihr von Euren Erfahrungen, Tipps berichten und Euch virtuell vor Ort treffen könnt - insgesamt gibt es 36 Fachbücher zu gewinnen - mehr Infos zu den Lokalforen und zum Gewinnspiel findet Ihr im ersten Artikel.
Derzeit macht das Rentenproblem in den Schlagzeilen der Medien beinahe täglich die Runde: Doch was ist eigentlich mit den zukünftigen Rentenzahlern, die als Kinder von Medizinstudenten aufwachsen? Der Hartmannbund regt in einem Artikel zum Nachdenken über die Vereinbarung von Beruf und Familie an. Seitens der Redaktion möchten wir die Forschungsbegeisterten und Doktoranden unter Euch anregen, einmal einen Blick auf das diesjährige Programm der European Students Conference zu werfen, das wir Euch mit der heutigen Ausgabe vorstellen möchten.

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Auch ein Thema in der heutigen Ausgabe: Die virtuelle Lehre in der Medizin, bei der Ihr im Rahmen des Projektes Meducase die Möglichkeit habt, 'computeruntersütztes Lernen und Lehren' zu testen und sogar noch an einem Gewinnspiel mit wertvollen Preisen teilnehmen könnt.
Weiter geht es in der heutigen Onlinezeitung mit dem Famulaturbericht aus Panama, in dem Caroline Hoggenmüller uns berichtet, wie es ihr nach dem herzlichen Empfang im Gastland nun in der Kinderklinik ergangen ist. Und welchen Weg Sandra Kuhn, AiP und heutige Gesprächspartnerin im Ärzte-Interview, innerhalb des Studium zum PJ gegangen ist, als es für sie hieß: 'Endlich richtige Medizin', lest Ihr ebenfalls in der heutigen Ausgabe, die darüber hinaus auch über Dinge wie Stichverletzungen im Krankenhaus und Lebenszeitverkürzung durch Rauchen berichtet und die aktuellen Stellenanzeigen aus der Jobbörse für Euch bereithält.

Bis zur nächsten Ausgabe,
Jens, Lilian und Christian
Redaktion Medi-Learn.net

PS: Jetzt wollen wir´s aber wissen: Mit welchem Chirurgie-Lehrbuch lernt Ihr?
- zur Umfrage Chirurgie-Bücher hier entlang bitte

  

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 Inhalt (jetzt auch anklickbar)
1.Von Aachen bis Witten-Herdecke: Neue Lokalforen bei Medi-Learn
2.Vereinbarkeit von Familie und Beruf
3.European Students Conference in Berlin
  
4.dfa-Famulaturbericht: Panama (2)
5.MedNews (StudMed) aus dem Springer Verlag
6.Interview mit Ärzten: Sandra Kuhn (AiP)
  
7.Cartoon der Woche: Narkolepsie
8.Meducase: Virtuelles Lernen mit Praxisnähe und Gewinnspiel
9.Jobticker mit aktuellen Stellenanzeigen
  
10.Impressum, Abofunktion, Mitarbeit
    
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 1. Von Aachen bis Witten-Herdecke: Neue Lokalforen

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Die Medi-Foren haben sich mittlerweile zu einem beliebten Treffpunkt entwickelt und die Beitragszahl wandert in großen Schritten auf die 100.000er-Grenze zu. Immer mehr Studenten aus einzelnen Uniorten sind in dieser Community versammelt. Wir haben nun für jede der bundesdeutschen Uni-Städte ein separates Lokalforum eingerichtet, in dem Ihr Studenten aus Euren Städten virtuell treffen, mit ihnen über die 'Lokalpolitik' diskutieren oder Euch über Freizeitaktivitäten austauschen und noch dazu etwas gewinnen könnt.

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Kurzvorstellung der Lokalforen
Damit sich die Themen innerhalb der Palette der Unistädte ein bisschen besser sortiert lesen lassen, haben wir eine Unterteilung in den Lokalforen vorgenommen. Wir möchten Euch im folgenden die Bereiche vorstellen und auch gleich ein paar Anregungen geben, was Ihr thematisch dort als Beitrag (Details zum damit verbundenen Gewinnspiel s.u.) einstellen könnt:

O-Töne aus der Uni-Umfrage - Eure Meinung?
Während der Uni-Umfrage haben Studenten aus Eurer Stadt das Unileben und die Stadt mit zahlreichen Kommentaren versehen, die es anzuschauen und durchzulesen lohnt. Von 'katastrophal' bis 'nicht zu toppen' lauten hier die Urteile über einzelne Städte. Was ist Eure Meinung? Die zahlreichen Beiträge 'O-Töne von Studenten' warten darauf, von Euch in Angriff genommen zu werden.

Klausuren und Co.
Die Last mit dem Schein - Welche Tipps habt Ihr parat, wo findet man Altklausuren, ist die Klausur wirklich so schwer, wie höhere Semester behaupten? Manchmal hat man sich geärgert wenn die 'ach soooo schwere Klausur', für die man sich am Schreibtisch tagelang festgebissen hatte, die sich hinterher als 'easy going' herausstellte, und gar mancher hat sich umgekehrt geärgert, für eine 'Das-schaffst-Du-mit-links-Klausur', zu deren Vorbereitung angeblich ein bisschen Altfragen kreuzen reichte, nochmals zum Wiederholungsgang antreten zu müssen. Wie sieht sie aus die Welt der Klausuren an Eurer Uni? 

Freizeit-Tipps
Der Tag hat 24 Stunden, ein Teil davon gehört auch während des Studiums der Freizeit und ihren Aktivitäten. Was macht Ihr in Eurer Stadt, wenn Ihr den Campus verlassen habt und relaxen möchtet? Wo tummeln sich die Freizeitfreuden, bei welcher Art von Tätigkeiten? Was sollte man in Eurer Stadt einmal ausprobiert und gesehen haben? Wann steigt die nächste Mensa- oder Fachschaftsparty oder sonstige wichtige Event?

Wohnen in Eurer Unistadt
Zimmer in WG frei oder gesucht? Wie sind die Zimmer in Eurem Wohnheim ausgestattet? Wo gibt es Wohnungsbörsen? Welche Stadtteile sind empfehlenswert, in welchen Ecken ist eher wenig los und der Weg zur Wohnungsbesichtigung lohnt nicht? Habt Ihr hier 'heiße Tipps' parat?

Nightlife: Kneipen, Party und Co: 
Ob Klassik oder chillen, grillen und Kneipengang. Die Welt ist groß, Geschmäcker verschieden, doch es gibt wohl kaum einen Studenten, der nicht ein paar Tipps parat hätte, wann wo was los ist, das man auf keinen Fall verpassen sollte. Reicht die Tipps rund um das Nightlife Eurer Stadt weiter, denn manchmal wissen andere nicht, wo was los ist und freuen sich über Anregung.

Nützliche Adressen, Kontakte und wichtige Internetlinks 
Diese Infos rund um Eure Unistadt dürfen natürlich nicht fehlen. Wenn Ihr hier einen heißen Tip habt: Immer her damit - die nachfolgenden Kommilitonen werden es Euch danken. Ihr startet eine studentische Aktion an Eurer Uni und möchtet in den Lokalforen darauf hinweisen: Hier ist Platz genug für Eure Aktivitäten.

Gewinnspiel:
Wir verlosen unter allen registrierten Besuchern, die bis Ende Juli 2004 in dem jeweiligen Lokalforum Ihrer Uni-Stadt die meisten Beiträge geschrieben haben, folgende Buchpreise (Rechtsweg ausgeschlossen, bei mehreren entscheidet das Los): 

2 x Klußmann - Psychosomatische Medizin (Springer Verlag)
2 x Hülse, Bachmann - HNO-Untersuchungskurs (Springer Verlag)
2 x Ruttishauser, Gasser - Basiswissen Urologie (Springer Verlag)

2 x Berlitz - Basiswissen Neurologie (Springer Verlag)
2 x Miksits, Hahn - Basiswissen Mikrobiologie und Infektiologie (Springer Verlag)
2 x Bornhöft - Pathologie kompakt (Springer Verlag)

2 x Kretz, Schäffer Anästhesie - Intensivmedizin, Notfallmedizin, Schmerztherapie (Springer Verlag)

5 x Löffler, Petrides - Optimax Biochemie und Pathobiochemie (Springer Verlag)
6 x Rusz - Arzneimittelpocket 2003 (Börm Bruckmeier Verlag)

2 x Junqueira, Carneiro, Kelley - Histologie (Springer Verlag)
3 x Wellhöner - Pharmakologie und Toxikologie (Springer Verlag)
3 x Tölle, Windgasse - Psychiatrie (Springer Verlag)
3 x Buselmaier, Tariverdian - Humangenetik (Springer Verlag)

Wir bedanken uns beim Springer Verlag und beim Börm Bruckmeier Verlag für die freundliche Unterstützung beim Gewinnspiel.

Genug geredet oder geschrieben - jetzt seid Ihr dran: Wir laden Euch herzlich in Euren Lokalbereich ein und freuen uns über die Eure Gestaltung diesen Teils unserer Community.

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Autor(in): Redaktion Medi-Learn.net (redaktion@medi-learn.net)
  
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 2. Vereinbarkeit von Familie und Beruf ... oder das leidliche Thema

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Eigentlich scheint man sich in der Weihnachtszeit mehr um das Thema Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu kümmern. Zu Weihnachten jedenfalls noch konnte dieses Thema immerhin die Spiegel-Titelseite füllen. Heute ist es verschwunden in den Protestartikeln über die Gesundheitsreform oder erneute Vorstöße gegen unsere Rentner. Es scheint ein Thema zu sein, für dessen Anliegen ein jeder Verständnis zeigt; frei nach dem Motto: Problem erkannt ... Lösung verworfen. Oder doch nicht?

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Bereits 1992 wurde die BRITA GmbH vom Land Hessen als frauenfreundlichster Betrieb für ihren überbetrieblichen Kindergarten ausgezeichnet. Für ihre Mitarbeiterinnen konnte so eine Lösung gefunden werden, ihren Beruf auszuüben und trotzdem ihr Kind immer in der Nähe zu wissen oder schnell in der Mittagspause nach ihm sehen zu können. Die Lösung für Tausende von berufstätige Frauen schien gefunden zu sein. Aber auch diese Meldung verschwand alsbald wieder in der Masse der Pressemitteilungen.

Was hat dieses Thema für Medizinerinnen von heute zu bedeuten? Deutschland sieht sich momentan einem gravierenden Ärztemangel gegenüber. 60% der arbeitslosen Ärzte sind Frauen, die sich damit für die Familie und gegen ihren Beruf entscheiden mussten. Dabei gäbe es drei einfache Wege, über die den Frauen geholfen werden könnte: Zum einen müsste der Wiedereinstieg in den Beruf nach der Babypause erleichtert werden, es sollten zukünftig mehr Krippenplätze zur Verfügung stehen und es sollten mehr Teilzeitstellen in der Medizin angeboten werden.

Nach einer Studie von Frau Dr. Susanne Köhler (Landesärztekammer Hessen) will die Mehrheit der Frauen im Erziehungsurlaub, oder der Frauen, die für ihre Familie aus dem Beruf ausgestiegen sind, wieder ins Berufsleben zurückkehren. Bisher war den meisten dieser Frauen aber ein Wiedereinstieg unmöglich. Man muss sich schon wundern, wenn in Deutschland etliche Umschulungen finanziert werden, aber kaum Wiedereinstiegsschulungen, die sicherlich weniger Zeit und Kosten in Anspruch nehmen würden, als eine komplette berufliche Um- oder Neuorientierung. Gerade die ehemalige Medizinstudentin zeichnet sich doch in den Fähigkeiten Disziplin und kontinuierliches Lernen aus. Warum werden diese Fähigkeiten für einen Wiedereinstieg ins Berufsleben nicht genutzt?

Oder muss man es überhaupt soweit kommen lassen? Warum ist das französische Krippenmodell nicht auch in Deutschland anwendbar? Natürlich haben gerade wir Deutschen eine feste Vorstellungen von der Kindheit: die Mutter, die sich liebevoll um das aufgeschürfte Bein kümmert, die Mutter die immer mittags am Herd steht, die Mutter, deren Leben vom Kinderbekommen, einkaufen und putzen ausgefüllt und erfüllt wird. Es wird mit Sicherheit schwer werden gegen dieses Prinzip in den Köpfen der Menschen anzukommen. Dabei zeigte das Modell in Frankreich, dass Krippenkinder dort nicht unzufriedener, dümmer oder unmenschlicher sind - im Gegenteil. 

Aber Deutschland hat versäumt in den letzten Jahren für mehr Krippen zu sorgen. Bayern z.B. beklagte erst kürzlich, dass gerade einmal für 1,4 % der Kinder unter drei Jahren ein Krippenplatz zur Verfügung stünde. In einigen Regionen Deutschlands scheint es ja sogar unumgänglich ohne Wartezeit überhaupt an einen Kindergartenplatz zu kommen. Und das obwohl immer weniger Kinder geboren werden. Wie ist das möglich? Offensichtlich müssen also neue Krippen zunächst geschaffen werden. Das Modell der BRITA GmbH gefällt mir dabei sehr gut. Ein Krankenhaus hat heutzutage meist einen Friseur, eine Fußpflege, einen Kiosk und ein Cafe. Warum also nicht auch noch eine Kinderkrippe? Schon längst sind die Zeiten vorbei, in denen hauptsächlich Männer Medizin studiert haben. Aber wie viel Geld geht dem Staat verloren, wenn er alle diese Frauen umsonst ausgebildet hat, weil sie sich im Anschluss dann doch für die Familie entscheiden müssen, da eine Vereinbarkeit von Familie und Beruf unmöglich erscheint? Außerdem dürfen wir die Krankenschwestern und medizinisch technischen Assistentinnen nicht vergessen. Auch sie würden selbstverständlich von hausinternen Krippen profitieren.

Als letzte Möglichkeit hatte ich die Teilzeitstellen erwähnt. Deutschland liegt in Europa, was die Teilzeitbeschäftigung in Prozent der Erwerbstätigen angeht, gerade mal im Mittelfeld mit 19,4%. Spitzenreiter dagegen sind die Niederlande mit 41,7% und die Schweiz mit 30,5%. Im Rahmen der angestrebten Umsetzung des EuGH-Urteils sollte es doch möglich sein, mehr Teilzeitjobs für Frauen zu schaffen, so dass sie gerade in den ersten Jahren, in denen ihre Kinder klein sind, genügend Zeit mit ihnen verbringen können, ohne gänzlich auf ihre Arbeit verzichten zu müssen. 

Eigentlich ist uns doch allen klar, dass Deutschland dringend Nachwuchs braucht. Dennoch wird mehr über das Rentenproblem als das Nachwuchsproblem diskutiert. Fassen wir doch zukünftig die Krankheit am Schopf, anstatt nur die Symptome zu behandeln.

Iris Renz (Schriftführerin des ständigen Ausschusses des Medizinstudenten im Hartmannbund) - E-Mail: irisrenz@gmx.de

   
Autor(in): Hartmannbund (hb-info@hartmannbund.de)
  
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 3. European Students Conference in Berlin

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Auf eine studentische Initiative in den Jahren der Wiedervereinigung zurückgehend, hat sich die mittlerweile 15. European Students Conference zu einem der bekanntesten studentisch organisierten Kongresse in Europa entwickelt. Seit nunmehr 15 Jahren tagt diese biomedizinisch geprägte Konferenz an der Berliner Charité, jedes Jahr organisiert von einem neuen Team aus Studenten der Medizin und anderer Disziplinen. Die diesjährige 15. ESC findet vom 19.10.04 bis zum 23.10.04 statt.

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Teilnehmerfeld, Themengebiete und Preise der European Students Conference (ESC)
Die ESC wird jährlich von 700-800 Teilnehmern, die zum überwiegenden Teil aus der biomedizinischen Forschung kommen, besucht. Die Teilnehmer setzen sich zusammen aus Doktoranden, Nachwuchswissenschaftlern, aber auch Graduierte und Postdocs nehmen teil. Die thematische Bandbreite des wissenschaftlichen Wettbewerbs reicht dabei von Pharmakologie, Infektiologie, über Biomaterialien und Onkologie bis hin zu Neurologie. Die präsentierten Forschungsarbeiten werden vor Konferenzbeginn in einem Ranking durch Hochschullehrer der Charité aus ungefähr 1000 eingegangenen Bewerbungen aufgrund ihres wissenschaftlichen Niveaus ermittelt. Im Rahmen eines wissenschaftlichen Wettbewerbes werden dann aus den ungefähr 300 aktiven Teilnehmern die Gewinner der verschiedenen Preise und Forschungsstipendien ausgewählt. Dies geschieht durch eine Jury, die sowohl mit internationalen Forschern, als auch mit Angehörigen der Charité besetzt ist. 

Schirmherrschaft und Kooperationen der ESC
Die ESC hat über die Jahre viel Unterstützung aus der Fakultät und den umliegenden Forschungsinstitutionen, wie z.B. dem Max-Delbrück-Centrum, dem Robert-Koch-Institut sowie dem Deutschen Herzzentrum, erhalten und ist Sponsoringkooperationen mit Firmen wie Novartis und Schering eingegangen. Die ESC wird seit Jahren vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert, die 14. ESC fand unter der Schirmherrschaft von Bildungsministerin Buhlman statt. Die ESC war jedoch stets mehr als eine rein wissenschaftliche Konferenz, wenngleich der wissenschaftliche Austausch und die Förderung von Nachwuchswissenschaftlern ihr natürlich ein Anliegen ist, ja sein muß. 

Verständigung und Austausch zwischen Ost und West, über Grenzen und Kulturen hinweg
Schon für die 1. ESC im Jahre 1989 war der Gedanke der Verständigung und des Austausches, hier besonders zwischen Ost und West, ein Leitmotiv. Auch die 15. ESC wird sich dieses Leitmotiv der Verständigung über Grenzen und Kulturen hinweg aneignen, aber auch gerade die immer wichtiger werdende Verständigung über Fächergrenzen hinweg ist ihr ein Anliegen. 

"Darf" Forschung alles, was sie kann?
Die seit Jahrhunderten bestehende Grenze zwischen Natur- und Kulturwissenschaften, sie ist löchrig geworden, dies nicht zuletzt durch den geradezu exponentiell wachsenden Wissensstand in den biomedizinischen Disziplinen, der Fragen in den klassischen Feldern der Kulturwissenschaften provoziert. Bioethik, Stammzelldebatte, Bewußtseinsforschung: Die Diskussionen in diesen Bereichen werden zwar durch den Fortschritt der Biomedizin ausgelöst, aber kann die Biomedizin auch die hierdurch aufgeworfenen Fragen beantworten? Zwar ermöglichen raffinierte Verfahren der medizinischen Bildgebung immer spektakulärere Blicke ins Bewußtsein und in die biochemischen Abläufe des Denkens, aber können wir deshalb auch erklären wie sich Denken oder auch Bewusstsein anfühlen? 

Dialog zwischen Natur- und Kulturwissenschaften
Die von den deskriptiven Naturwissenschaften aufgeworfenen Fragen können ohne die interpretativen Kulturwissenschaften nicht befriedigend beantwortet, geschweige denn verstanden werden. Dementsprechend ist es der 15. ESC ein besonderes Anliegen, den Dialog zwischen Natur- und Kulturwissenschaften zu intensivieren und so jungen Wissenschaftlern ein interdisziplinäres Forum des Dialoges zu bieten. Daher werden die Schwerpunkte der diesjährigen ESC in den Bereichen Infektiologie/HIV, Neurowissenschaften und Public Health liegen: Bereichen also, deren Inhalte schon jetzt die Fächergrenzen überschreiten und Gegenstand der gesellschaftlichen Diskussion sind.

Schwerpunktthemen im Rahmenprogramm: 
Neurowissenschaften, HIV und Public Health

Die in den Neurowissenschaften aufgeworfenen Fragen zu Bewusstsein und freiem Willen werden so auf der Konferenz in Workshops und Podiumsdiskussionen mit Philosophen und Neurowissenschaftlern ihre Entsprechung finden. HIV wirft soziale und politische Fragen auf, die einen Blick über die Infektiologie und Industrieländer hinaus sinnvoll, ja, notwendig machen und die gesellschaftspolitische Relevanz der Public Health Forschung dürfte bei zunehmenden, globalen Problemen im Bereich der medizinischen Versorgung evident sein: Der immer klarer werdende Zusammenhang von mangelhafter hygienischer Infrastruktur und dem Auftreten neuer Infektionskrankheiten hat Diskussionsbedarf erzeugt. Auf der 15. ESC werden diese Themen nun in unserem hochkarätig besetzten Rahmenprogramm, sowohl von naturwissenschaftlicher, als auch von kulturwissenschaftlicher Seite behandelt werden, um durch dieses Mehr an Perspektive auch ein Mehr an Erkenntnis zu schaffen. 

Weitere Informationen
Für nähere Informationen über die 15. ESC, die voraussichtlichen Redner, Themen und das Programm schreiben Sie uns eine Email an info@esc-berlin.com,
oder besuchen Sie unsere Website www.esc-berlin.com.

   
Autor(in): European Students Conference (info@esc-berlin.com)
  
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European Students Conference (ESC) Berlin
  
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 4. dfa-Famulaturbericht: Panama (2)

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Im Hospital del Niños ( Panama City)
Einige Tage nach meiner Ankunft begann dann die Famulatur im Kinderkrankenhaus, welches mit ca. 500 Betten das einzige Krankenhaus in Panamá für Kinder ist und welches alle Patienten behandelt, ob mit Seguro social (Krankenversicherung) oder ohne. Der Tag im Krankenhaus begann jeden morgen um 7.00 mit der Visite und endete so gegen 14.00 für uns mit Vorträgen oder Fortbildungen. Der zuständige Arzt für ausländische Studenten war Dr. Carlos Rios, ein engagierter, geduldiger Mann, dem sehr viel daran gelegen war, dass wir (noch eine Deutsche und zwei Österreicherinnen) möglichst viel von der Visite und den Patienten mitbekamen und der uns jede Frage immer gern erklärt hat.

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Ein vielfältiges Spektrum an Krankheiten
Zwar konnte ich entgegen meiner Erwartung leider nicht besonders viel Praxis in eigenständiger Anamneseerhebung oder systematischer Untersuchung von Kindern erlernen, einige Male konnte ich die Aufgaben der Interna (PJlerin) übernehmen, also Blut abnehmen, Nadel legen oder Wunden etc. säubern, dafür sahen wir aber ein Spektrum an Krankheiten, wie man es in Europa sicher nicht antrifft. Von "banalen" Frakturen und Kinderkrankheiten über SSPE, Tetanus, Tuberkulose und Leukämien, bis hin zu tropischen Erkrankungen oder dem Vollbild von Aids war in diesem Krankenhaus alles vertreten. Auch wechselten wir einige Male die Stationen und konnten auf der Gastro viel über die Behandlung von Exsikkose und Unterernährung sowie die verschiedesten einheimischen Wurmarten lernen. Auch in die Arbeit der Infektiologen und der Notaufnahme durften wir abwechselnd hineinschnuppern und bekamen so wirklich eine unglaubliche Fülle an verschiedenen Krankheiten, Untersuchungsmethoden und (panameñischen) Behandlungsmöglichkeiten zu sehen.

Interessante Vorträge und Fortbildungen
Die Verständigung mit den Ärzten klappte sehr gut und festzuhalten ist, dass die Pädiater in Panama wirklich daran interessiert waren, dass ihre Studenten (meist sehr viele, da einziges Kinderkrankenhaus in Panamá) möglichst viel verstehen, sehen und auch, wenn möglich, selber machen. Auch wenn die Kinder noch so krank oder immunsupprimiert waren, wurde man als Student nie nach hinten geschoben, sondern sollte, im Gegenteil, erst Recht das Kind mituntersuchen. Jeden Morgen wurden außerdem im großen Konferenzsaal von den Residentes (Assistenzärzten), die Nachtschicht hatten, die neuen Patienten vorgestellt und darüber diskutiert, ob die eingeleitete Behandlung sinnvoll war oder nicht. Ein- bis zweimal die Woche gab es noch dazu Fortbildungen über die verschiedensten Themengebiete, z.B. das sterbende Kind, Kinder und HIV oder auch von einer Gastdozentin aus Kanada einen Vortrag über den Beginn und die Entwicklung der SARS-Epidemie in Toronto. All diese Vorträge und Fortbildungen waren sehr interessant und lehrreich für mich, sowohl in medizinischer wie auch in sprachlicher Hinsicht, und eine angenehme Bereicherung zur Arbeit in der Klinik. Einzige Kritikpunkte an der Famulatur: Alle 4 ausländischen Studenten wurden erst einmal auf ein und dieselbe Station im Krankenhaus gepfercht, und ohne Eigeninitiative hätten wir wohl nicht so viele verschiedene Salas durchlaufen können. Auch hätte ich mir mehr aktives Arbeiten mit und am Patienten gewünscht, was aufgrund der hohen Studentenanzahl in den einzelnen Stationen meist nicht möglich war.

Medizinische Ausbildung in Panamá
Medizin kann man in Panamá nur in der Hauptstadt, der Ciudad de Panamá, studieren, und zwar an drei verschiedenen Hochschulen: Der Universidad de Panamá, der Universidad Columbus und der Universidad Latina. Die Dauer des Studiums beträgt wie bei uns 6 Jahre, wobei die Panameñischen Studenten mehr Zeit in den Kliniken verbringen und beispielsweise in ihren Gyn-Kursen alleine Geburten leiten müssen und somit etwas mehr an Praxis verpasst bekommen als wie. Nach den 6 Jahren die ständig von Prüfungen begleitet werden, folgt das 2-jährige Internado obligatorio, das in etwa mit unserem PJ/AIP gleichzusetzen ist: Das erste Jahr verbringen die Studenten in einem Krankenhaus in Panamá City, das zweite Jahr im Interior, also auf dem Land in irgendeinem kleinen Kreiskrankenhaus, wo Ausstattung zur Untersuchung und Behandlungsmöglichkeiten weit weniger gut sind als in der Hauptstadt. Danach sind die Studenten Allgemeinärzte, natürlich mit Dr.-Titel. Als Interno verdient man übrigens sehr gut, nämlich ca. 500 US-Dollar monatlich, was für Panamá beachtlich viel ist.

Fortsetzung folgt in der nächsten Ausgabe der Onlinezeitung. Wer den Anfang noch einmal nachlesen möchte, findet hier den ersten Teil der Artikelserie "Famulatur in Panama".


zur Webseite des dfa
(Deutscher Famulantenaustausch)
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Autor(in): Caroline Hoggenmüller (Email der Redaktion bekannt (redaktion@medi-learn.net))
  
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Deutscher Famulantenaustausch (dfa)
  
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 5. MedNews (StudMed) aus dem Springer Verlag

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In unserer Rubrik "MedNews" stellt Euch die Redaktion der StudMed aus dem Springer Verlag wöchentlich drei Nachrichten aus der Medizin zur Verfügung. Zum kompletten Artikel gelangt Ihr, wenn Ihr am Ende der Einleitungen auf "Mehr..." klickt. Die ausführlichen Artikel sind dann im Sponsored Room "StudMed" bei Medi-Learn zu finden.

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 >> Teure Zigaretten - Kostenpunkt: Durchschnittlich acht Lebensjahre (3-Jun-2004)
 

Rauchen und Passivrauchen ist noch gefährlicher als bisher angenommen. Durchschnittlich acht Lebensjahre kosten die Folgen des Rauchens und des Passivrauchens. Im Einzelfall verlieren Raucher sogar 20 bis 25 Jahre ihrer Lebenserwartung. Todesursache Nummer eins sind dabei Herzkreislauferkrankungen, Lungenkrankheiten und Schlaganfall noch vor Krebs. Mehr...

 
 >> Fingernägel mit Sollbruchstelle (3-Jun-2004)
 

Fingernägel reißen fast nur quer und kaum einmal längs - ein sinnvoller Schutz für das empfindliche Nagelbett. Jetzt haben Forscher herausgefunden, warum das so ist. Mehr...

 
 >> Bibliothek am Krankenbett (3-Jun-2004)
 

In Zukunft wird man Ärzte vielleicht nicht mehr nur am traditionellen Stethoskop erkennen können, sondern ebenso an einem kleinen Handheld-Computer. Dieser PDA (Personal Digital Assistant), der in der Universitätsbibliothek Münster angeboten wird, dient als Nachschlagewerk an der Stelle, wo die meisten Fragen auftauchen: Direkt am Krankenbett. Mehr...

 
 >> Überraschende Entdeckung: Dirigenten im Nervenzell-Orchester (27-May-2004)
 

Gliazellen wurden lange Zeit unterschätzt. Man hielt sie lediglich für eine Art Leim, der den Extrazellularraum im Gehirn ausfüllt und die Nervenzellen stabilisiert. Bonner Forscher konnten nun jedoch in einer in „Nature“ veröffentlichten Studie nachweisen, dass dieser „Nervenkitt“ kommunikativer ist als bisher angenommen. Das Dogma, die Informationsverarbeitung sei ausschließlich Sache der Neurone, ist damit wohl nicht mehr haltbar. Mehr...

   
Autor(in): Redaktion StudMed (redaktion@studmed.de)
  
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 6. Interview mit Ärzten: Sandra Kuhn (AiP)

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Wir möchten in der Reihe "Interview mit Ärzten" an dieser Stelle das Gespräch mit Frau Sandra Kuhn (Ärztin im Praktikum) veröffentlichen, die unseren kleinen Fragenkatalog wie folgt beantwortet hat.

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Beschreiben Sie bitte kurz Ihren studentischen Werdegang (Studienort, Studienverlauf, Studienzeit etc.). An welche Höhepunkte und auch Tiefpunkte während des Studiums erinnern Sie sich noch heute?
Ich habe nach dem Abi einen Studienplatz in Hamburg bekommen und bin das ganze Studium über an dieser Uni geblieben. Insgesamt hab ich 13 Semester benötigt, eins davon war ein Urlaubssemester vor dem 2. Staatsexamen zum Lernen und Geld verdienen.
Das Studium war mir im ersten Semester viel zu trocken und teilweise arg langweilig, da man Bio, Physik und Chemie noch halbwegs aus der Schulzeit drauf hatte, aber so blieb Zeit zum Kennenlernen der Stadt, der Leute etc. Mit Anatomie und Physiologie hatte ich zumindest das Gefühl, es geht in Richtung Medizin, aber irgendwie musste man meistens nur stumpfsinnig Sachverhalte auswendig lernen. Richtige Tiefpunkte gab es keine. Klar stellt sich jeder irgendwann die Frage, ob das das Studium ist, das man 6 Jahre durchhält, aber ich hab nie gezweifelt, dass es der richtige Beruf ist. Mir gefiel das Studium eigentlich erst nach dem 1. Staatsexamen, als die Bedside-Teaching-Kurse losgingen und man alles mehr im Zusammenhang sieht (das soll durch die Reform ja viel früher beginnen), aber spätestens dann weiß man auch, wieso man vorher den ganzen „Mist“ lernen musste. Ein Tiefpunkt war für mich die schlechte Information der Studenten. Ich bin anfangs jeden Tag 3h gependelt und konnte nicht ständig in den Kellern nach Aushängen suchen, von denen ich nicht mal wusste, dass sie da sein sollten. So hab ich von einer Klausur erst 1 Tag vor der Prüfung erfahren, dass sie stattfindet, bin glücklicherweise aber mit Ach und Krach durchgekommen. Vielen erging es da schlechter.
Höhepunkte des Studiums. Hm. Am besten gefallen hat mir die Zeit im Praktischen Jahr (PJ): Endlich „richtige“ Medizin, endlich was praktisches. Man wird als Kollege gesehen und kann schon viel mitnehmen, was man im AiP braucht. Natürlich nur, wenn man sich bemüht.

Was haben Sie am Tag Ihres 3. Staatsexamen(s) gemacht, nachdem Sie die Prüfung erfolgreich hinter sich gelassen und damit das Medizinstudium abgeschlossen hatten?
Ich bin von Freunden abgeholt worden, wir haben mit Sekt angestoßen und sind dann Essen gegangen, aber um 20 Uhr (die Prüfung ging von 14-17:30 Uhr) war ich so müde und betrunken, dass ich nur noch ins Bett wollte.

Mit welcher Motivation haben Sie das Medizinstudium begonnen, sprich warum haben Sie sich entschieden, Medizin zu studieren? Gab es den entscheidenden Augenblick/Situation, mit dem feststand „Jetzt weiß ich es: Ich studiere Medizin“?
Medizin zu studieren war mein Kindheitstraum. Ich bin jemand, der extrem neugierig war/ist, wie der menschliche Körper funktioniert und welche Krankheit was mit einem anstellt. Außerdem gehöre ich zu den Mitmenschen, die oftmals zu hilfsbereit sind und darüber ihr eigenes Leben vergessen. Nachdem meine Großmutter aufgrund eines unfähigen Arztes starb, stand für mich fest, ich werd Arzt und mach das besser. Und nachdem der Medizinertest, den es damals noch gab, so super ausgefallen war, gab es auch keinen Zweifel mehr, ob ich es schaffe.

Wie bewerten Sie diese Motivation rückblickend? Hat sie sich während des Studiums aufrechterhalten oder in welcher Form hat sie sich geändert?
Sie hat sich insofern gewandelt, dass ich zwar immer noch an der Pathophysiologie interessiert bin, es für mich aber eher zählt, wie ich dem Patienten helfen kann. Anfangs hat es mich tierisch aufgeregt, wenn keiner erklären konnte, wieso etwas hilft, jetzt reicht es mir, dass es hilft. Ich fürchte, ich bin inzwischen jemand, der sagt, er hat Medizin studiert, um den Menschen zu helfen, egal, wie abgedroschen das klingt.

Wie sieht der Alltag als Arzt für Sie heute aus? Was macht Ihnen am meisten Spaß? Was am wenigsten?
Ich bin erst seit 8 Wochen AiP und kann nur sagen, ich stehe morgens gern auf und gehe arbeiten. Der Beruf war das richtige für mich.
Wenig Spaß macht der ganze Verwaltungskram. Ich hab kein Problem mit dem Briefeschreiben, aber das Verschlüsseln der Diagnosen und die Rückfragen durch die Krankenkassen nerven und kosten Zeit, die man anders besser nutzen könnte.
Außerdem nervt die schlechte Bezahlung.
Spaß macht alles, was mit den Patienten selbst zu tun hat, Gespräche, Untersuchungen, Diagnostik, sogar die Dienste machen Spaß, weil man viel neues sieht und lernt, sie müssten nur besser bezahlt werden und nicht so lange gehen...

Welche Tipps würden Sie Studenten, die jetzt vor der Entscheidung stehen, Medizin zu studieren, mit auf den Weg geben?
Überlegt genau, ob Ihr Euch quälen könnt, denn 6 Jahre Studium sind lang und der Anfang besteht aus ständigem Auswendiglernen. Wenn Ihr Euch sicher seid, dass Arzt der richtige Beruf ist, lasst Euch von nichts und niemandem davon abbringen.

Vielen Dank für die Beantwortung der Fragen!

   
Autor(in): Redaktion Medi-Learn.net (redaktion@medi-learn.net)
  
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 7. Cartoon der Woche: Narkolepsie

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Das folgende Cartoon wurde uns von unserer Partnerseite www.rippenspreizer.com zur Verfügung gestellt.

Auf der Webseite www.rippenspreizer.com findet Ihr 400 weitere Cartoons inklusive E-Cardfunktion und vielen anderen Gimmicks.

   
Autor(in): Redaktion Medi-Learn.net (redaktion@medi-learn.net)
  
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 8. Meducase - virtuelles Lernen mit Praxisnähe

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Im Projekt Meducase, das an der Charité in Berlin und an 8 weiteren deutschen Hochschulen seit 2001 mit Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert wird, entsteht ein fallbasiertes multimediales Lernangebot für das Internet.

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Meducase - virtuelles Lernen mit Praxisnähe
Meducase bietet Euch die Möglichkeit sowohl an medizinisch relevanten und praxisnahen Fällen zu lernen, als auch im virtuellen Lernzentrum Euer Wissen zu erweitern. Anhand von interaktiven Animationen und Videos werden komplexe Sachverhalte anschaulich dargestellt und praktische Fertigkeiten vermittelt, unterstützt von Kurztexten, z.B. aus dem Roche-Lexikon Medizin. 

Eure Meinung ist gefragt: Was haltet Ihr von Meducase?
Daher veranstaltet Meducase vom 01. – 22. Juni 2004 einen E-Learning-Wettbewerb, bei dem Ihr die Möglichkeit habt, diese neuartige und innovative Lernplattform kostenlos zu nutzen. Und das Schönste ist: Ihr könnt auch noch attraktive Preise dabei gewinnen.  Als Hauptgewinn winkt eine 3-tägige Wochenend-Reise für 2 Personen nach Barcelona (Flug und Unterkunft im Wert von 700,- Euro von Titanic Reisen). Darüber hinaus gibt es noch circa 100 weitere Preise, wie etwa eine Nexia Q1 Photokamera, Reiseführer von National Geographic, Taschensets, Sportrucksäcke, Buchgutscheine und viele weitere tolle Preise! 

Wer kann teilnehmen?
Am Wettbewerb teilnehmen können bundesweit alle Studierende der Humanmedizin, die die Lernsoftware für mindestens 90 Minuten im Zeitraum des
Wettbewerbs nutzen, z.B. vom Uni- PC oder bequem vom eigenen PC zu Hause aus. Die Benutzung des Meducase Lernangebots ist für alle Semesterstufen möglich. Ihr müsst weder umfangreiche Computerkenntnisse noch bestimmte fachliche Vorraussetzungen mitbringen. Eure Beiträge dienen dazu, dass Programm zukünftig noch besser zu gestalten!

Weitere Infos zu Meducase und Anmeldung zum Wettbewerb unter:
http://www.meducase.de

   
Autor(in): Tibor Wolf, Projekt Meducase (tibor.wolf@charite.de)
  
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 9. Medi-Jobbörse: Der Jobticker

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Medi-Jobbörse bietet Stellensuchenden wie Stellenanbietern im medizinischen Bereich einfache und unkomplizierte Wege bei der Jobsuche und Stellenbesetzung.

Ob AiP, Doktorarbeit, Nebenjob oder Assistenzarztstelle - alle Einträge sind weiterhin kostenlos!

Nutzt auch die Gelegenheit, ein Stellengesuch zu platzieren.
Wie immer an dieser Stelle hier nun die neuesten Stellenanzeigen aus unserer Jobbörse, in der sich insgesamt über 300 Angebote wie Gesuche befinden!

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Die neuesten Einträge

  

   

suche UA-Stelle Innere ab 22.11.04 in Dt-CH

Stellengesuche/PJ-Stellen

Assistenzarzt/Assistenzärztin Psychotherapie

Stellenangebote/Assistenzarzt-Stellen

AiP => Innere Medizin / Kardiologie (D: Region Norddeutschland)

Stellenangebote/AiP-Stellen

UA-Stelle Innere Medizin in der Schweiz gesucht(08.05.05-25.11.05)

Stellengesuche/PJ-Stellen

AIP-/Ass.-Stelle Psychiatrie im Raum Berlin, Hamburg oder München gesucht

Stellengesuche/Assistenzarzt-Stellen

Job in der Klinik, egal wo

Stellengesuche/Jobs_in_alternativen_Berufsfeldern

UA Stelle Chirurgie ab sofort frei (Schweiz)

Stellenangebote/PJ-Stellen

UA Stelle Chirurgie oder Orthopädie ab Okt.04 ;Feb.05 oder Juni 05

Stellengesuche/PJ-Stellen

PJ Stelle in der Schweiz im Fach Chirurgie gesucht

Stellengesuche/PJ-Stellen

Unterassi CHIRURGIE Juni - September in Visp (Schweiz)

Stellenangebote/PJ-Stellen

Unterassistenz Innere Medizin um Basel

Stellengesuche/PJ-Stellen

   
Autor(in): Redaktion Medi-Jobbörse (redaktion@medi-jobboerse.de)
  
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 10. Impressum / Abofunktionen / Mitarbeit

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Folgende Personen arbeiten regelmäßig oder zeitweise an der Onlinezeitung:
Ilka Markmann, Redakteurin, Marlies Lehmkuhl, Redakteurin, Daniel Luedeling, Redakteur, Peter Artz, Redakteur, Franziska Böhm, Redakteurin, Susanne Kirscht, Redakteurin, Andreas Bussmeyer, Redakteur, Jascha Hellberg, Redakteur, Christian Weier, Redakteur, Jens Plasger, Redakteur, Stan, Reporter für Extremeinsätze, Arne Beckendorf, Buchrezensionen und Lokal Hannover, Andrea Clemens, Lokalbereich Uni Köln, Astrid Stumpf, Lokalbereich Uni Münster, Benedikt Bader, Lokalbereich Uni München, Bettina Kiep, Lokalbereich Uni Mainz, Cordula Sachse, Lokalbereich Uni Greifswald, Daniela Prause, Lokalbereich Uni Göttingen, Eike Beyer, Lokalbereich Uni Essen, Eva Skalsky ,Lokalbereich Uni Zürich, Franziska Thieme, Lokalbereich Uni Innsbruck, Katharina Ruether, Lokalbereich Uni Regensburg, Kristina Krüger, Lokalbereich Uni Hannover, Pia Paul, Lokalbereich Uni Witten, Stefanie Schmölke, Lokalbereich Uni Frankfurt, Tobias Schmeinck, Lokalbereich Uni Münster

  
Anzahl der Abonnenten: 28.316
  

Mitarbeit:
Wenn Du Interesse an der Mitarbeit im Medi-Learn.net Team hast, schreib einfach eine Email an Ilka - von ihr erfährst Du alles weitere: ilka.markmann@medi-learn.net 

  

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