17.06.2004

Ausgabe 225/04

Anzeige: Zwei MC-Fragen - sonst nichts :-)!
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Die Onlinezeitung von Medi-Learn.net
Medi-Zeitung

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(in Kooperation mit dem Springer Verlag und der Deutschen Ärzte-Versicherung)


Wer sich selbst treu bleiben will, kann nicht immer anderen treu bleiben.
(Christian Morgenstern, - dt. Schriftsteller)


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 Editorial
  

Hallo,
viele Wege führen nicht nur nach Rom, sondern auch zur medizinischen Doktorarbeit: Wir starten heute eine Artikelserie mit praktischen Tipps zur Promotion, die Euch hilft, so manchen Stein auf dem Weg zum 'Dr. med' aus dem Weg zu räumen. Immer beliebter wird die Schweiz unter bundesdeutschen Studenten als potentielles Ziel für den Auslandsaufenthalt 'um die Ecke'. Heute lest Ihr die Erfahrungen von Sebastian Serwe über seine Unterassistentenzeit im kleinen Alpenland.

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Beliebt und ein voller Erfolg war auch die Teddyklinik in Berlin und wir freuen uns, dass Anne Heine sich nochmals die Mühe gemacht hat, in einer Nachlese über die Teddyklinik in Berlin zu berichten. Ach ja, von Panama zurück nach Europa, genauer nach Bordeaux in Frankreich führt Euch die heutige Folge der Auslandsfamulaturberichte in Kooperation mit dem dfa. Und die Antwort auf die Frage, was Hunde und Kleinkinder gemeinsam haben, liefern die heutigen MedNews aus der StudMed-Redaktion. Schließlich findet Ihr einen nicht alltäglichen Trip durch den menschlichen Körper in der Rubrik 'Geschickt geklickt'.

Bis zur nächsten Woche,
Jens, Lilian und Christian
Redaktion Medi-Learn.net

PS: Die Lokalforen zum Austausch mit Kommilitonen aus Deiner Unistadt:
zu den Lokalforen hier entlang

  

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 Inhalt (jetzt auch anklickbar)
1.Nachlese zur Berliner Teddyklinik
2.Jobticker mit aktuellen Stellenanzeigen aus der Jobbörse
3.dfa-Famulaturbericht: Bordeaux, Frankreich
  
4.Praktische Tipps für die Doktorarbeit (1)
5.MedNews aus der StudMed-Redaktion
6.PJ-Bericht Aarau: Als Unterassistent in der Schweiz
  
7.Cartoon der Woche: Hell im Hals
8.Geschickt geklickt: 3 neue Linktipps
9.Impressum, Abofunktion, Mitarbeit
    
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 1. Nachlese zur Berliner Teddyklinik

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Hallo, hier sind noch einmal Anne und Veronique vom Teddybärkrankenhaus in Berlin. Mittlerweile hat unser 4.Teddybärkrankenhaus (TBH) stattgefunden. Am 2.Juni haben wir nachmittags damit begonnen unser TBH für die zwei darauffolgenden Tage herzurichten - wir haben wieder einen Warteraum mit Anmeldung eingerichtet und OP, Röntgen und Apotheke vom Anamneseraum separiert. 

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Nachlese zum Berliner Teddybärkrankenhaus (3./4. Juni 2004)
Am 3. Juni kurz nach 9Uhr erschienen die ersten Kindergartengruppen, die vom BVG-Busshuttle bis ans Klinikum gebracht wurden. Unser Schirmherr Prof. Versmold, der emeritierte Chef der Kinderklinik, eröffnete offiziell das 4.TBH in Berlin und schon ging es los. 

Die Teddydocs warteten schon ganz ungeduldig auf die ersten Patienten, die erst einmal an der Anmeldung aufgenommen wurden, wo jedes Kind einen Aufkleber erhielt, damit man nachher auch die einzelnen Kindergartengruppen auseinanderhalten konnte. 



Den Herzschlag des Kuscheltiers übers Stethoskop hören
Diesmal haben wir die Teddys nicht nur gemessen, sondern auch gewogen und so manches Kind war überrascht, wie viel sein Kuscheltier auf die Waage bringt. Auch Fieber musste des öfteren gemessen werden, denn immerhin hatten 57 Teddys Fieber. Natürlich waren die Kinder wieder ganz begeistert, wenn sie den Herzschlag ihres Kuscheltieres selbst einmal übers Stethoskop hören konnten und oft wurden die Teddydocs mit einigen originellen Selbstdiagnosen überrascht. So hatten wir diesmal einen Teddy mit „Luftbauchverknorpelung“, einen mit pinkem Blut, einen mit einem Käfer im Ohr und zwei Teddys mit einer Allergie gegen Erdbeeren. Aber, egal was sich die Kinder für ihr Kuscheltier als Krankheit ausgedacht hatten, alle Teddys konnten das TBH gesund wieder verlassen. 

Marienkäferpflaster und Teddy-MRT
Bis es aber soweit war, mussten vor allem die zahlreichen Teddys mit Knochenbrüchen geröntgt werden oder ins MRT(eddy) geschoben werden. Dank unserer Röntgenbilder konnte schnell festgestellt werden, was dem Teddy fehlt. Damit die Kinder auch zu Hause ihren Geschwistern und Eltern den Grund für den Besuch im TBH zeigen konnten, durften die Kinder die Röntgenbilder auch mitnehmen. An Verbandsmaterial hatten wir diesmal ganz bunte Pflaster mit Kuhflecken-, Marienkäfer-, Strichmännchen und Fahrzeugmotiven, die zusammen mit den bunten Binden der absolute Hit waren. Diesmal hatten wir im OP eine Röntgentafel, wo richtige Röntgenbilder von Teddys, die eine Schraube oder Sicherheitsnadel verschluckt hatten und von Kuscheltieren mit Knochenbrüchen aufgehängt waren. Der OP wurde ebenfalls wieder gut genutzt, denn bei manch komplizierten Bruch half nur noch die OP. 

Die Kinder wurden mit der Tapferkeitsmedaille von Rippenspreizer ausgezeichnet
In der Apotheke gab es diesmal außer Vitaminen für die schnelle Genesung des Teddys auch noch ein kleines Spielzeug für Kind und Teddy, damit dem Teddy nicht zu langweilig wird, wenn er sich in aller Ruhe erholen soll. Natürlich erhielt auch jedes Kind eine Tapferkeitsurkunde und die Tapferkeitsmedaille als Aufkleber von Rippenspreizer.

Im Gegensatz zum Freitag hatten wir am Donnerstag etwas mehr Stress, da die Presse zahlreich vertreten war und gerne von jedem Kind und Teddydoc ein Interview und Bild wollte. Auch unsere Pressekonferenz vom TBH hatte reichlich Zulauf. In der Berliner Morgenpost, Berliner Kurier, BZ und Bild sind Artikel erschienen, wir hatten zahlreiche Radiointerviews, unter anderem beim Spreeradio und 88acht, dem RBB Stadtradio. Der RBB hat einen kurzen Bericht in der Abendschau gezeigt, sowie RTL im Ländermagazin. 

Fazit
Auch diesmal hatten alle Beteiligten viel Spaß an dem Projekt und wir freuen uns schon auf unser 5.Teddybärkrankenhaus, welches voraussichtlich wieder am ersten Donnerstag und Freitag im Juni nächsten Jahres stattfinden wird.

   
Autor(in): Anne Heine (teddyklinik-berlin@web.de)
  
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Teddykrankenhaus Berlin

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Fachschaft Charite
  
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 2. Medi-Jobbörse: Der Jobticker

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Medi-Jobbörse bietet Stellensuchenden wie Stellenanbietern im medizinischen Bereich einfache und unkomplizierte Wege bei der Jobsuche und Stellenbesetzung.

Ob AiP, Doktorarbeit, Nebenjob oder Assistenzarztstelle - alle Einträge sind weiterhin kostenlos!

Nutzt auch die Gelegenheit, ein Stellengesuch zu platzieren.
Wie immer an dieser Stelle hier nun die neuesten Stellenanzeigen aus unserer Jobbörse, in der sich insgesamt über 300 Angebote wie Gesuche befinden!

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Die neuesten Einträge

  

   

Unterassistentenstelle in Schweiz gesucht ( 25.10.04 - 11.02.05 oder 14.02.05 - 03.06.05 )

Stellengesuche/PJ-Stellen

Zahntechnikerin /Kieferorthopädie

Stellengesuche/Jobs_in_alternativen_Berufsfeldern

AIP in der Hämato-/Onkologie zum 01.08.2004. gesucht

Stellengesuche/AiP-Stellen

Suche PJ in der Schweiz (Pädiatrie)

Stellengesuche/PJ-Stellen

Tierärztin sucht Doktorarbeit

Stellengesuche/Doktorarbeiten

Ausbildung zum Rettungssanitäter

Stellenangebote/Studentenjobs

2 Unterassistentenstellen in dt.sprach. Schweiz gesucht (4 Monate zwischen 10/04 -9/05 möglich)

Stellengesuche/PJ-Stellen

suche UA-Stelle Innere ab 22.11.04 in Dt-CH

Stellengesuche/PJ-Stellen

Assistenzarzt/Assistenzärztin Psychotherapie

Stellenangebote/Assistenzarzt-Stellen

AiP => Innere Medizin / Kardiologie (D: Region Norddeutschland)

Stellenangebote/AiP-Stellen

UA-Stelle Innere Medizin in der Schweiz gesucht(08.05.05-25.11.05)

Stellengesuche/PJ-Stellen

   
Autor(in): Redaktion Medi-Jobbörse (redaktion@medi-jobboerse.de)
  
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 3. dfa-Famulaturbericht: Bordeaux (Frankreich)

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Famulaturbericht Frankreich, Bordeaux
Hopital St. Andre, Chirurgie digestive (Prof. Saric)
September 2003 Von Bastian von Tresckow, 10. Semester ,Uni Köln 

Nachdem ich an der Uni bereits drei Semesterkurse Französisch belegt hatte, wollte ich nun meine Kenntnisse in Frankreich verbessern, um eventuell irgendwann mal etwas Entwicklungshelferisches zu tun, und da ist Französisch ja Pflicht. 

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Sprachliche Vorbereitungen auf Frankreich
Da ich Französisch als dritte Fremdsprache hatte, kann ich es nicht besonders gut und habe als Fach “Chirurgie” gewählt, da man ja im OP auch sehr viel sehen kann und so langsam die Sprache erlernt. Zur weiteren Vorbereitung habe ich mir noch das Standardwerk “le francais medical” aus dem Thieme-Verlag besorgt, musste aber im Lande feststellen, dass dieses nicht allzu viel taugt: Es stehen Wörter drin, die kein Franzose kennt (deren Kommentar zum Buch: “C´est bizarre!”), wichtige Wörter sucht man dafür vergebens. Ich würde heute eher ein medizinisches Lexikon Deutsch-Französisch empfehlen. Mit Händen und Füssen habe ich mich aber dann eingefunden und konnte am Ende so ziemlich alles verstehen, da auch alle sehr nett waren und mir viele Sachen mehrfach erklärt haben. Man sollte nur nicht den Fehler machen, sich etwas auf Englisch erklären zu lassen, was man nicht versteht, das kann da nämlich keiner... 

Wunderschönes Bordeaux, Wohnheim und Sport
Angereist bin ich mit dem Auto, was sich aufgrund der schlechten Verbindungen zum Meer als sehr vorteilhaft erwiesen hat. Die Stadt Bordeaux ist wirklich wunderschön, und trotz vieler Einwohner hat sie keinerlei Grosstadt-Charakter. Es gibt dort sehr viel zu entdecken, besonders wenn man sich für Architektur interessiert. Im September hält sich der Touristenrummel auch in Grenzen, obwohl das Wetter noch sehr schön sein kann. So verging kaum ein Tag, an dem ich nicht an das etwa 40 km weit entfernte Meer gefahren bin und mich an fast menschenleeren Stränden gesonnt habe (bester Strand in der Nähe: “le grand crohot”, aber Vorsicht vor der Strömung). In der zweiten Hälfte habe ich dann noch einen netten “Kollegen” aus Deutschland getroffen, wir haben dann zusammen auch das Nachtleben in Bordeaux entdecken können, was auch einiges zu bieten hat. Gewohnt habe ich im Studentenwohnheim für 150 Euro im Monat, hier sollte man nicht allzu viele Ansprüche an Sauberkeit und Komfort stellen, dann kann man sich dort aber auch wohl fühlen. Die ersten zwei Wochen hatte ich dort meine Freundin zu Besuch, was auch niemanden gestört hat. Eine zweite Matratze oder Isomatte braucht man dann aber schon, das Bett ist für zwei eindeutig zu klein. Die Lebenshaltungskosten sind um einiges höher als in Deutschland, dafür gibt’s aber auch viel bessere Sachen, man denke da nur an den Bordeaux-Rotwein, den ich mir dort ordentlich habe schmecken lassen. Unbedingt mitzunehmen sind Geschirr und Wasserkocher. Besonders praktisch für sportlich interessierte ist ein nahe gelegener Park mit abgesteckter 10 km Jogging-Strecke. Dort habe ich jeden zweiten Tag etwas für meine Fitness getan. 

Auf Station
Morgens bin ich immer gegen 7 Uhr aufgestanden und mit dem Auto zum Krankenhaus gefahren, was um diese Uhrzeit auch Park- und Stautechnisch kein Problem war. Gegen 8:30 sollte eigentlich Visite sein, diese fand aber nur einmal statt, da einer der Chefärzte im Urlaub war. Wirkliche Aufgaben hat man als Student dort nicht, man muss lediglich Laborwerte abschreiben, was ca. 30 min dauert. Zum Glück waren zwei nette französische Studenten dort, die mir alles erklärt haben, was ich wissen wollte. Wer glaubt, die Ausbildung dort sei praktischer als in Deutschland, der irrt: Die dortigen Studenten, die kurz vor dem Examen standen, hatten erst einmal (!) eine Venüle gelegt und am Tisch im OP (“bloc”) stand man auch nur, wenn man sich wirklich drum bemüht hat. Dann konnte man aber viele wirklich beeindruckende Operationen sehen, die sich hauptsächlich um die Leber drehten, es ging bis zur Transplantation. Die französischen Studenten sind meist auch schon gegen 11:30 gegangen, man kann sich also selber überlegen, wie viel man sehen will. 

Lohnenswerte Consultations
Am meisten haben sich für mich die “Consultations” gelohnt. Hier hat ein Arzt Patienten empfangen und untersucht, ich habe dabei sowohl sprachlich als auch fachlich etwas dazu gelernt, da man auch viele Fragen gestellt bekommt und sich viel erklären lassen kann. Aufnahmen oder Untersuchungen haben die dortigen Studenten nicht gemacht, so ließ der Patientenkontakt etwas zu wünschen übrig und ich habe die meiste Zeit im OP verbracht. Besonders positiv ist mir dort das gute Klima aufgefallen, der Umgang zwischen den Ärzten untereinander oder mit den Schwestern war wirklich völlig anders als ich es aus deutschen OPs kenne. Es wurde viel gescherzt und gelacht. Ein Grund dafür ist sicher die wesentlich bessere Personalbesetzung in Frankreich. Gegangen bin ich dann meist so gegen 15:00, so hatte ich dann immer noch einen tollen Nachmittag in Bordeaux und Umgebung. 

Mein Fazit
Als Fazit kann ich sagen, dass sich der Aufenthalt auf jeden Fall gelohnt hat. Dies gilt insbesondere für meinen Zuwachs an Sprachkenntnissen. Außerdem ist Bordeaux wirklich eine traumhafte Stadt. Medizinisch-fachlich gesehen war der Aufenthalt aber nicht ganz das, was ich erwartet hatte. Jemandem, der das medizinische Französisch schon beherrscht, würde ich eher zu einem anderen Ort oder Fach raten. Für weitere Auskünfte stehe ich natürlich gerne zur Verfügung (BvTresckow@gmx.de).

zur Webseite des dfa
(Deutscher Famulantenaustausch)
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Autor(in): Bastian von Tresckow (BvTresckow@gmx.de)
  
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Deutscher Famulantenaustausch (dfa)
  
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 4. Praktische Tipps für die Doktorarbeit (1)

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Naturwissenschaftler lächeln manches Mal über medizinische Doktorarbeiten. Doch auch für den Mediziner ist es ein langer, manchmal mit Steinen versehener Weg bis zu dem Tag, an dem man sich den sprichwörtlichen Hut mit der Aufschrift 'Dr. med.' aufsetzen kann. Um für Euch auf dem Weg zur Promotion einige dieser Steine aus dem Weg zu räumen, starten wir heute die Artikelserie 'Praktische Tipps für die medizinische Doktorarbeit' aus dem gleichnamigen Buch von Baur, Greschner, Schaaf (Springer Verlag).

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Was bringt die Promotion außer dem Titel?
Kapitel 1: Doktorarbeit - warum, wann, wo?


In geisteswissenschaftlichen oder in rein naturwissenschaftlichen Fächern hat die Promotion einen völlig anderen Stellenwert als in der medizinischen Fakultät.
Sie ist dort vor allem eine zusätzliche Qualifikation nach dem Studienabschluss und wird fast immer im Rahmen einer Hochschulassistentenstelle angefertigt. Die medizinische Doktorarbeit ist in diesem Zusammenhang am ehesten einer Diplomarbeit in den oben genannten Fächern vergleichbar.

Heutzutage ist es im Rahmen des Medizinstudiums üblich eine wissenschaftliche Arbeit anzufertigen, obwohl dies für die Ausübung des Berufs bzw. für die Approbation nicht Voraussetzung ist. Bei Bewerbungen ist es aber vorteilhaft eine Promotion vorweisen zu können. Wer nicht gerade eine Stelle an einer Universitätsklinik anstrebt, für den spielen Thema und Note meistens keine wesentliche Rolle.

Zusätzlich bietet die Doktorarbeit die Chance, eine Klinik oder ein Institut näher kennen zu lernen, um sich dadurch einen Einblick in eine eventuelle spätere Tätigkeit verschaffen zu können. In diesem Sinne dient die Doktorarbeit auch der Berufsfelderkundung . Mit etwas Glück kann man über die Promotionsarbeit manchmal die Chance bekommen, in die engere Auswahl um eine freie AIP- bzw. Assistentenstelle zu kommen. Im Medizinstudium hat man meist wenig Möglichkeiten Kontakte zu praktizierenden Ärzten zu knüpfen, es sei denn, man arbeitet im Rahmen von Nachtwachen oder als Aushilfskraft z.B. auf einer Intensivstation. Hierbei stößt man natürlich bisweilen auch auf interessante Fragestellungen für Doktorarbeiten. Im Rahmen der Promotionsarbeit lassen sich diese Kontakte dann intensivieren. Dies kann bei der Vermittlung von Famulaturstellen, bei geplanten Auslandsaufenthalten und zum allgemeinen Erfahrungsaustausch hilfreich sein. Vielleicht ergibt sich die Möglichkeit, an der einen oder anderen Publikation mitzuarbeiten, evtl. an Kongressen teilzunehmen und hierdurch Kontakte zu Beschäftigten anderer Universitäten zu knüpfen. Nicht zu unterschätzen ist auch die Bedeutung von Industriekontakten, z.B. für die spätere berufliche Zukunft.

Umso mehr überrascht, dass nach einer Mitteilung der Zentralstelle für Arbeitsvermittlung nur etwa zwei Drittel der Mediziner überhaupt eine Promotion abschließen. Längst ist die Quote der Promotionen in anderen Studienfächern, beispielsweise Chemie, wesentlich höher. Noch ausgeprägter ist die Situation bei den weiblichen Studienabsolventen: Nur 30% promovieren (Quelle: Marburger Bund vom 2.12.1994).

Wer sich entschließt keine Promotion anzustreben, sollte sich bewusst sein, dass er sich damit freiwillig zu einem Außenseiter unter Kollegen macht. Vielleicht ist dieser Entschluss auch nur Ausdruck einer passageren Oppositionsphase gegen die allgemeine Verschulung des Studiums („nicht noch einen Programmpunkt abhaken"), der jedoch unter Umständen später bereut wird. Will man nach Abschluss des Studiums oder gar später doch noch eine Doktorarbeit anfertigen, ist dies mit großen zeitlichen und organisatorischen Problemen verbunden. In der Regel gibt es keinen „zweiten Bildungsweg" zur Promotion.

Außerdem sollte man sich darüber im Klaren sein, dass ein relativ großer Anteil von Patienten unberechtigterweise die praktischen Qualifikationen eines praktizierenden Arztes bei fehlendem Doktortitel anzweifelt: „Ist das überhaupt ein richtiger Doktor?" Nicht zuletzt vergibt der Nicht-Doktorand eine Menge Chancen, wichtige Beziehungen zu knüpfen und Einsichten zu erlangen.

Die Inhalte dieser Artikelserie stammen aus dem folgenden Buch:


Literatur
Titel: Praktische Tipps für die Medizinische Doktorarbeit
Autor: Eva-Maria Baur, Martin Greschner, Ludwig Schaaf
ISBN: 3540650261
Verlag: Springer Verlag
Preis: 14,95 Euro

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Neben den hier veröffentlichten Kapiteln 1,2,8,9 und 14 stehen in dem Buch sehr viele weitere Informationen zur Verfügung. Um Euch einen Überblick über die weiteren Inhalten zu verschaffen, schaut Euch doch einfach einmal das Inhaltsverzeichnis an.

[Zum Inhaltsverzeichnis des Buches]

   
Autor(in): Eva-Maria Baur, Martin Greschner, Ludwig Schaaf (Email der Redaktion bekannt (redaktion@medi-learn.net))
  
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Forum Doktorarbeit bei Medi-Learn
  
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 5. MedNews (StudMed) aus dem Springer Verlag

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In unserer Rubrik "MedNews" stellt Euch die Redaktion der StudMed aus dem Springer Verlag wöchentlich drei Nachrichten aus der Medizin zur Verfügung. Zum kompletten Artikel gelangt Ihr, wenn Ihr am Ende der Einleitungen auf "Mehr..." klickt. Die ausführlichen Artikel sind dann im Sponsored Room "StudMed" bei Medi-Learn zu finden.

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 >> Lärm macht krank (17-Jun-2004)
 

Ob Fluglärm, Straßenverkehr oder laute Nachbarn - bei Menschen, die unter lärmbedingten Schlafstörungen leiden, steigt das Risiko für Allergien, Herzkreislauferkrankungen, Bluthochdruck und Migräne erheblich. Das ist das Ergebnis einer Studie im Forschungsverbund Lärm & Gesundheit im Auftrag der WHO. Mehr...

 
 >> Dopamin-Produktion gegen Parkinson ankurbeln (17-Jun-2004)
 

Erst seit wenigen Jahren weiß man, dass in bestimmten Gebieten des erwachsenen Gehirns ständig neue Nervenzellen gebildet werden, um alte zu ersetzen. Wissenschaftler haben nun herausgefunden, dass der Botenstoff Dopamin eine wesentliche Rolle bei der Teilung von Stammzellen im Gehirn spielt. Bei der Parkinson-Krankheit ist ebendieser Botenstoff in unzureichender Menge im Gehirn der Patienten vorhanden. Die Entdeckung ist ein Schritt auf dem Weg, dem Nervenzellverlust bei Gehirnerkrankungen wie Parkinson eines Tages begegnen zu können, indem man das Gehirn so stimuliert, dass es verstärkt neue Nervenzellen produziert. Mehr...

 
 >> Hunde und Kleinkinder lernen gleich (17-Jun-2004)
 

Wenn ein Hund einen Gegenstand apportiert, ist das eigentlich nichts Besonderes. Wenn der Hund aber einen Gegenstand zu einem Wort heraussucht, das er bisher noch nie gehört hat, stellt dies die Welt so manchen Wissenschaftlers auf den Kopf. Bisher ging man nämlich davon aus, die Fähigkeit zum Erschließen von Bedeutungen, auch „fast mapping“ genannt, gebe es nur beim Menschen. Jetzt fanden Max-Planck-Forscher jedoch heraus: „Fast mapping“ kann auch bei Hunden vorkommen. Mehr...

 

   
Autor(in): Redaktion StudMed (redaktion@studmed.de)
  
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 6. PJ-Bericht Aarau: Als Unterassistent in der Schweiz

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PJ-Bericht
Kantonsspital Aarau in der Schweiz
Dezember 2003 bis März 2004

Wer einmal im Winter in Homburg/Saar immatrikuliert war, der findet auch den Weg nach Aarau. Man fährt Autobahn, bis der Nebel nicht mehr dichter werden kann, nimmt die nächste Abfahrt, folgt der Landstrasse, wenn es dann auch noch anfängt zu regnen, ist man da.

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Aarau in der Schweiz: Stadtbild, Sonnenphasen, 'Nightlife'
Dass man nach Homburg und nicht nach Aarau gelangt ist, merkt man an den Schlaglöchern in der Strasse. Dafür ist in Aarau der Nebel noch dichter. Hier gibt es Morgennebel, Abendnebel, Schleiernebel, Hochnebel, Tiefnebel, grauen Nebel, weißen Nebel und sogar schönen Nebel. Die meisten Tage, die ich in Aarau verbracht hatte, sah der Ort aus, wie in der Durchleuchtung, mit grauen und graueren Schattierungen und war Tag und Nacht ohne Farben. Na ja, die halbe Stunde, in der die Sonne doch mal hervorlugte, reichte auch völlig aus, um durch die wunderschöne Altstadt zu schlendern, groß ist Aarau ja nicht. Die Stadt hat 16000 Einwohner, von denen man nicht viel mitbekommt, tags. Wenn die Nacht kommt, wird Aarau dann völlig menschenleer, abgesehen von dem einen Aargauer, der gerade sein Auto auf den letzten freien der fünf Parkplätze neben dem Wohnheim parkiert. Die weiteren Plätze werden natürlich schon von Autos der anderen deutschen Unterassistenten in Beschlag genommen.

Der Chef : ein Lehrer 'alter Schule'
Ein Tertial meines PJs habe ich in der HNO im Kantonspital Aarau absolviert. Dezember 2003 bis März 2004. Die HNO-Abteilung ist eine B-Klinik, 20 Betten, ein OP, 6 Assistenz-, 2 Ober-, ein Leitender Arzt und Prof. Podvinec. Der Mann hat Sendungsbewusstsein, will die Kunst des Ärztlichen Handelns vermitteln, will lehren und tut dies in alter Schule. Er kritisiert. Ich halte Chefärzte, die in chronischer Inspirationshaltung gottgleich durch die Gänge schweben, eigentlich für anachronistisch: Aber bitte, man lernt was in Aarau, auch wenn die Arbeit dort nicht so viel Spaß macht, wie sie eigentlich könnte.

Als Unterassisten (=PJ´ler) in Aarau: Sehen und machen lassen
Als Unterassistent (schweizerisches Pendant des Pjlers) wurde man im allgemeinen nicht in die Verantwortung genommen, d.h. man konnte zwar alles mal sehen, vieles auch anfassen und ausprobieren, aber man blieb immer Zuschauer und wurde nicht wirklich in die Behandlung der Patienten einbezogen. Aufgaben des Unterassistenten waren die Aufnahmen auf der Station, Assistenz im OP und verschiedene Tätigkeiten im Ambulatorium, von Kopieren über Ohrspülungen bis hin zur Übernahme von Konsilen. Alle Befunde wurden aber von den Assistenz- oder Oberärzten nochmals erhoben. So spürte man nie die Last, aber eben auch nicht die Motivation der Verantwortung.

Tot arbeitete man sich nicht und wurde gut bezahlt
Arbeitszeit war von viertel oder halb acht bist vier oder fünf Uhr mit einer ungeregelten Mittagspause. Wochenenden waren frei, Nachtdienste wurden nicht erwartet. Tot arbeitete man sich also wirklich nicht, zudem zu meiner Zeit meist auch 3 Unterassistenten gleichzeitig in der HNO waren, wo ein halber gereicht hätte. Dafür sind 1500 Franken pro Monat (im vierten Monat 1800 Franken) eine wirklich gute Bezahlung. Ausgeben kann man das Geld in der Cafeteria/Mensa des Spitals, in einer der am Wochenende sogar belebten Kneipen der Altstadt oder man fährt nach Solothurn, Zürich, Basel.... Weit ist in der Schweiz eigentlich nichts entfernt....auch nicht die Ski-/ Wandergebiete.

Und dann war da noch: Die Unterkunft
Ein Wohnheimzimmer bekommt man gestellt. Ich wohnte im Zimmer M9 des zehnten Stocks der Liegenschaft Haus 39, Südalle 22, 5000 Aarau, einem Zimmer, das im Abnahme-/ Übergabeprotokoll (Antrittsprotokoll) als Zimmer mit einem hellen Fleck vor Hocker, mit Türe außen verkratzt plus innen diverse Hicke und einem Lavabo mit zwei Rissen und Chromdefekt beschrieben wurde. Es kostete 310 Franken und war äh, recht klein.

Wege zur PJ-Stelle in der Schweiz
Bewerben auf eine Stelle als Unterassistent sollte man sich entweder 1 bis 2 Jahre vor Antritt der Stelle oder sehr kurzfristig. Im allgemeinen findet man die Adressen der Kliniken im Internet beispielsweise unter http://www.krankenhaus.ch oder in Broschüren der schweizerischen medizinischen Fakultäten, die über das Wahlstudienjahr informieren, das Äquivalent des Praktischen Jahrs, das auch schweizer Kommilitonen durchlaufen müssen. Per E-Mail oder telefonisch erkundigt man sich am besten, ob es eine freie Stelle als Unterassistent gibt und bewirbt sich dann gegebenenfalls postalisch.

Mein persönliches Fazit
Einen Teil des PJs bei den Eidgenossen zu machen, kann ich nur empfehlen, auch wenn Aarau sowohl von der Stadt, als auch von der Klinik nicht zu den interessantesten Orten der Schweiz gehört.

Weitere Kontakdaten für Aarau
Das Kantonsspital Aarau hat eine Homepage: http://www.ksa.ch
Kontakt zur HNO kann man über M. Bieri (Sekretariat Prof. Podvinec) aufnehmen: marianne.bieri@ksa.ch

Sebastian Serwe

Email: sebastian.serwe@gmx.net

   
Autor(in): Sebastian Serwe (sebastian.serwe@gmx.net)
  
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Forum Schweiz bei Medi-Learn

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 7. Cartoon der Woche: Hell im Hals

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Das folgende Cartoon wurde uns von unserer Partnerseite www.rippenspreizer.com zur Verfügung gestellt.

 

Auf der Webseite www.rippenspreizer.com findet Ihr 400 weitere Cartoons inklusive E-Cardfunktion und vielen anderen Gimmicks.

   
Autor(in): Redaktion Medi-Learn.net (redaktion@medi-learn.net)
  
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 8. Geschickt geklickt: 3 neue Linktipps

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In dieser Rubrik stellen wir Euch einen Ausschnitt aus dem Linkverzeichnis von Medi-Learn vor, das Ihr komplett unter der Adresse www.Medi-Seek.de findet. Falls Ihr auch eine oder mehrere interessante Webseiten für Medizinstudenten kennt, tragt sie doch bitte unter www.Medi-Seek.de ein.
Wir wünschen Euch viel Spaß bei Surfen.

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Diese Woche stellen wir euch aus Medi-Seek.de vor:

Surftipp 1 Adressen Klicks: 453
Webseite mit Schweizer Krankenhaus Adressen

Link:

http://www.medi-seek.de/Detailed/487.shtml


Surftipp 2 Visible human Klicks: 453
Ein nicht alltäglicher Tripp durch den menschlichen Körper- durch den Körper eines Hingerichteten, der sich dazu bereit erklärte, zu Sudienzwecken in Scheiben geschnitten zu werden. Relativ komplizierte Anwendung,dennoch faszinierende Bilder (auf Englisch oder Französisch).

Link:

http://www.medi-seek.de/Detailed/493.shtml


Surftipp 3 Arzneimittelkompendium Klicks: 451
Ähnlich der Roten Liste" ein Nachschlagewerk zum Thema Pharmakologie, jedoch viel ausführlicher, mit Zitat von Studien über Wirkungen und Nebenwirkungen, einziger Nachteil: manchmal sind die Handelsnamen nicht identisch mit den deutschen Namen. Man kann aber über beides, INN und Handelsnamen suchen."

Link:

http://www.medi-seek.de/Detailed/971.shtml


   
Autor(in): Redaktion Medi-Learn.net (redaktion@medi-learn.net)
  
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 9. Impressum / Abofunktionen / Mitarbeit

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Folgende Personen arbeiten regelmäßig oder zeitweise an der Onlinezeitung:
Ilka Markmann, Redakteurin, Marlies Lehmkuhl, Redakteurin, Daniel Luedeling, Redakteur, Peter Artz, Redakteur, Franziska Böhm, Redakteurin, Susanne Kirscht, Redakteurin, Andreas Bussmeyer, Redakteur, Jascha Hellberg, Redakteur, Christian Weier, Redakteur, Jens Plasger, Redakteur, Stan, Reporter für Extremeinsätze, Arne Beckendorf, Buchrezensionen und Lokal Hannover, Andrea Clemens, Lokalbereich Uni Köln, Astrid Stumpf, Lokalbereich Uni Münster, Benedikt Bader, Lokalbereich Uni München, Bettina Kiep, Lokalbereich Uni Mainz, Cordula Sachse, Lokalbereich Uni Greifswald, Daniela Prause, Lokalbereich Uni Göttingen, Eike Beyer, Lokalbereich Uni Essen, Eva Skalsky ,Lokalbereich Uni Zürich, Franziska Thieme, Lokalbereich Uni Innsbruck, Katharina Ruether, Lokalbereich Uni Regensburg, Kristina Krüger, Lokalbereich Uni Hannover, Pia Paul, Lokalbereich Uni Witten, Stefanie Schmölke, Lokalbereich Uni Frankfurt, Tobias Schmeinck, Lokalbereich Uni Münster

  
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