Wer immer nur nach anderen
schielt, verliert sich selbst aus den Augen. (unbekannt)
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Editorial
Hallo,
wir hoffen, ihr seid gut in das neue Semester gestartet und zu Semesterbeginn
geht es weiter mit einer neuen Onlinezeitung. Dieser Herbst ist ein besonderer
Herbst und man könnte ihn auch den Herbst der Anatomie-Atlanten nennen: eine
Neuerscheinung neben der anderen und wir möchten mit der Vorstellung des
Tillmann Atlas der Anatomie aus dem Springer Verlag beginnen.
Und wie zu
Semesterbeginn üblich, stellt sich die Frage nach den Büchern. Wir bieten euch
einen Einstiegsartikel zur Orientierung in Sachen Bücherkauf. Wer von euch
Interesse an einem Aufbaustudiengang 'Molekulare Medizin' hat, dem empfehlen wir
die Lektüre des Erfahrungsberichtes von Hans Faber.
Thematisch passend zum Bereich Doktorarbeit: der zweite Teil des Interviews mit
Dr. Keller von der ACOMED Statistikberatung, u.a. mit 3 heissen Tipps zum Thema
Statistik, sowie der kleine Einführungskurs Statistik, beides in der heutigen
Ausgabe enthalten. Schliesslich finden die angehenden Berufsstarter unter Euch
Tipps vom Hartmannbund und wer medizinisches Wissen an einem schönen
Fallbeispiel nachvollziehen möchte, dem sei der Trainingscenter-Beitrag
empfohlen.
Bis zur nächsten Woche,
Jens, Lilian und Christian
Redaktion Medi-Learn.net
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verstehen sich inkl. MwSt.
Eine Frage stellt sich zu
Semesterbeginn immer wieder: Welches Buch für welches Fach? Wir zeigen Euch,
worauf Ihr beim Buchkauf je nach Fach im Medizinstudium achten könnt, um zu dem
für Euch geeigneten Buch je nach Fach und Bedarf (Lehrbuch, Kurzlehrbuch,
Examensliteratur) zu kommen und geben Hinweise zum Buchkauf.
Buchkauf zum Semesterstart Während des Medizinstudiums werdet Ihr Euch
viele Bücher zu den einzelnen Fächern anschaffen müssen. Oftmals stellen die
Professoren in den Vorlesungen unterschiedliche Bücher für ihr Fach vor und
geben häufig auch Empfehlungen, welches Buch das absolut wichtige und richtige
für ihr Fach sei. Die Erfahrung hat gezeigt, dass einige Professoren gerne sehr
umfangreiche, seitenstarke Lehrbücher empfehlen, die nicht immer unbedingt auch
für studentische Belange passend sein müssen. Eine weitere Quelle für Ratschläge
oder Hinweise, welches Buch für welches Fach Ihr Euch anschaffen könntet, sind
Studenten höherer Semester: Auch sie geben Euch die ein oder andere Empfehlung,
und hier zeigt es sich, dass aus studentischer Sicht oftmals auch kürzere
Lehrbücher für das Studium empfohlen werden, die eher kompakt das Wissen
präsentieren, an den Prüfungen orientiert sind und weniger seitenstark und
umfangreich sind.
Grundsätzlich unterscheidet man folgende
Buchtypen:
Das
Standardlehrbuch: Gross, dick, seitenstark, mit vielen Erläuterungen zum
Lernstoff
Das Kompakt- oder Kurzlehrbuch: Klein, dünner, weniger Seiten, Präsentation
des wesentlichen Lernstoffes ohne ausführliche Erläuterungen zu allen Themen
Das Kompendium oder Repetitorium: Stichwortartige Darstellung der
wesentlichen Fakten, die auf das notwendigste reduziert wurden.
Die Examensliteratur: Originalfragen aus den Prüfungen samt Lerntexten zur
Vorbereitung auf die Examina, hier also den Ersten Abschnitt der Ärztlichen
Prüfung.
Standardlehrbücher oder lieber Kurz- und Kompaktlehrbücher
Ob Ihr Euch für die einzelnen Fächer eher ein Standardlehrbuch, ein Kurzlehrbuch
oder ein Kompendium anschaffen solltet, hängt von vielerlei Faktoren ab: In den
grossen Fächern (Anatomie, Biochemie, Physiologie, Psychologie) ist vielleicht
eher ein Standardlehrbuch empfehlenswert, denn hier wird wichtiges Wissen auch
einmal mit Hintergrundinformationen erläutert, was für diese wichtigen Fächer
auch angebracht ist. In den kleineren Fächern (Chemie, Biologie, Physik)
hingegen kann auch durchaus ein Kurzlehrbuch angebracht sein, denn diese Fächer
sind Ergänzungsfächer für die o.a. grossen Fächer und die wesentliche Lern- und
auch Lesezeit sollte eher den grossen Fächern vorbehalten sein.
Kompendien, Repetitorium und Examensliteratur Ein Kompendium oder
Repetitorium, also ein Buch, das die wesentlichen Fakten nochmals
schlagwortartig aufführt, kann nach dem Lernen des Stoffes zum Beispiel benutzt
werden, um sich noch einmal den Lernstoff ins Gedächtnis zu rufen oder aber VOR
dem Lernen um zu schauen, welche Themen zu einzelnen Kapiteln wichtig sind. Die
Examensliteratur wird meist erst zu späteren Zeitpunkten angeschafft, nämlich
dann, wenn nach 2 Jahren der Erste Abschnitt der Ärztlichen Prüfung auf dem Plan
steht. Es kann aber durchaus empfohlen werden, einen Versuch zu wagen, parallel
zum Lernstoff im Semester einmal einen Blick in die Examensliteratur zu werfen:
Denn hier könnt Ihr sehen, welche der vielen Themen, die in den einzelnen
Fächern angeboten werden, auch im Examen in welchem Umfang gestellt werden.
Für welches Buch soll ich mich entscheiden? Neben den oben gegebenen
Ratschlägen, den Buchkauf von der Wichtigkeit des Faches im Studium abhängig zu
machen, gibt es eine Reihe weiterer Empfehlungen zum Buchkauf. Grundsätzlich
solltet Ihr nach einer Professorenempfehlung nicht umgehend in die Buchhandlung
gehen und sofort dieses Buch kaufen. Fragt ruhig auch einmal höhere Semester,
welches Buch sie Euch gerade für dieses Fach empfehlen würden. Manchmal haben
Professoren recht, manchmal irren sie was die Frage des Lehrbuches angeht.
Oftmals bieten die Universitäten zu Semesterbeginn einen sogenannten
Bücherflohmarkt an, auf dem Ihr nicht nur gebrauchte Bücher zu vergünstigten
Preisen erwerben könnt. Fragt ruhig auch einmal die höheren Semester, die hier
ihre Bücher verkaufen, nach ihrer persönlichen Empfehlung, was den Buchkauf für
die Fächer angeht.
Erst einmal in der Buchhandlung anlesen, dann kaufen Grundsätzlich
solltet Ihr kein Buch kaufen, ohne es vorher einmal durchgeblättert und
angeschaut zu haben, ob es Euch gefällt. An vielen Universitäten findet Ihr
Filialen von Lehmanns Fachbuchhandlung, die ein reichhaltiges Sortiment
medizinischer Literatur bereithalten und zudem oftmals auch
Rahmenveranstaltungen (Autorenlesungen etc.) anbieten. Wenn Ihr dann nach
einiger Überlegung die Ausgabe für ein neues Lehrbuch reiflich durchdacht habt,
bietet Euch die Lehmanns Fachbuchhandlung zusätzlich den Service einer bequemen
Bestellung per Internet mit versandkostenfreier Lieferung innerhalb weniger
Tage: http://www.lob.de/?flag=mlr
Im Trainingscenter in unseren
Foren könnt ihr Eure klinischen und diagnostischen Fähigkeiten testen und im
Fall der Woche üben. Wir bieten Euch hier den Anfang eines Fallbeispiels
betitelt mit 'Der bagatellisierte Ikterus', das in Erzählform medizinisches
Wissen noch dazu interaktiv weitergibt. Vielen Dank an dieser Stelle an unser
Forenmitglied hobbes für diesen Fall!
Fallbeispiel:
Bagatellisierter Ikterus (Autor: hobbes)
Etwas missmutig schaut Doris an diesem Freitag Morgen in den grossen Spiegel im
Badezimmer. Ihre Haut war irgendwie nicht wie sonst und das lag nicht nur daran,
dass sie nur wenig geschlafen hatte. Das Weiss der Augen war ganz gelb und hin
wieder juckte es Doris so sehr, dass sie begann die Stellen wund zu kratzen.
Rasch wusch sich Doris und trug sorgfältig ihr Make-up auf, so dass sie viel
jugendlich und frisch erschien. Seit sie sich damals mit genau 50 Jahren von
ihrem Mann nach jahrelangen Streitereien getrennt endlich getrennt hatte,
schaute sie viel mehr zu sich.
Hastig schaut Doris auf die Uhr, stürzt in der Küche in aller Eile ihren Kaffee
herunter. Im Treppenhaus auf den Aufzug, der sie zur Tiefgarage führt, wartend,
beschliesst sie nun doch einen Arzt aufzusuchen, damit sie irgendwas gegen das
Gelb, das Jucken und das ewige Müdsein bekommt. Irgendwas, es war ihr egal. Aber
als Kaderangestellte von Procter&Gamble konnte sie es nicht leisten, nicht in
Topform zu sein. Nächste Woche war ein Business Meeting in Chicago angesagt, wo
Doris die Absatzzahlen des Europageschäftes für die Sparte Hair & Beauty
präsentieren musste. Seit Tagen war sie damit beschäftigt in einer
Powerpoint-Präsentation die Zahlen ihrer Sparte möglichst positiv darzustellen.
Kurz nach 17 Uhr parkte Doris ihren Mercedes CLS 500 in der Parkgarage des
hiesigen Universitätsklinikum. Eiligen Schrittes suchte sie die Notaufnahme auf
und man hielt sie mehr für eine Besucherin, denn für eine Patientin. Man hiess
sie im Warteraum für gehende Patienten Platz zu nehmen. Doris wiedersprach
nicht. Als sie sich vergegenwärtigte, dass sie eine der jüngsten Patientinnen im
Warteraum war und nicht hustete, keine Krüken mit sich führte, nicht wie die
kleine dicke Frau ganz im Ecken einen kleinen Wagen mit einer Sauerstoffflasche
mit sich führte und nicht mit verweinten Augen am Handy fingerte wie die junge
Frau am Eingang, fragte sich Doris, ob sie doch etwas übertrieben hatte, gleich
die Universitätsklinik aufzusuchen. Doch in diesem Moment rief jemand ihren
Namen und man führte sie in ein kleines Untersuchungszimmerchen. [...]
Pünktlich zu Semesterbeginn
bietet der Springer-Verlag mit dem Tillmann Atlas der Anatomie des Menschen
ein neues Werk für dieses Grundlagenfach der Vorklinik und belebt damit das
Segment der Atlanten und Bildwerke für die Lehre vom Aufbau des menschlichen
Körpers. Neugierig wie wir in der Redaktion auf neue Bücher zu wichtigen
Fächern immer sind, haben wir uns dieses Werk betrachtet und stellen es Euch
nun vor.
Thematisch ist der Atlas in 7 überschaubare Einheiten (Allgemeine Anatomie,
Kopf, Hals, Rumpf, Situs, Obere Extremität, Untere Extremität) gegliedert.
Positiv sticht das jeweils zu Beginn der einzelnen Kapitel aufgeführte
Verzeichnis hervor, das die Orientierung deutlich erleichtert. Der mit
beinahe 70 Seiten sehr ausführliche Anhang erlaubt das zielgerichtete
Ansteuern der anatomischen Details, ohne dass zuviel Zeit für die Suche
verloren geht. Man findet sich also dank der guten Aufteilung in Kapitel,
die noch zusätzlich mit Farbcodes hinterlegt sind, und ausführlichem Anhang
gut in diesem Werk zurecht. Auch beim spontanen, ziellosen Umherblättern
bleibt man neugierig an vielen Stellen stecken.
Begriffe ohne Anschauung sind leer und Anschauungen ohne Begriffe blind - so
lautet ein Sinnspruch des Königsberger Philosophen Immanuel Kant. Der
Tillmann Atlas widmet sich mit seinen Abbildungen den zahlreichen Begriffen
aus der Anatomie und vergisst auch die für das Lernen notwendige Anschauung
nicht: Begriffe und Fakten werden mit Leben gefüllt und Anschauungsmaterial
bietet das Werk mit seinen beinahe 1.400 Abbildungen.
Das doppelseitige, von Medizinstudenten "qualitätskontrollierte" didaktische
Konzept bietet zu den einzelnen Themenbereichen einen überschaubaren und
nachvollziehbaren Lernweg, ohne dass man durch Überfrachtung durch zu
zahlreiche oder zu bunte Abbildungen gestört wird. Der separat als kleine
Broschüre ausgelagerte Muskeltrainer erleichtert das oftmals Knoten im Kopf
verursachende Lernen von Ursprung, Ansatz, Funktion und Innervation der
Muskulatur.
Die Abbildungen sind im Vergleich zu anderen Anatomie-Atlanten
didaktisch aufbereitet: Wichtiges wird durch Fettdruck, Einfärbungen etc.
deutlicher hervorgehoben, die Leitungsbahnen z.B. können so leichter gelernt
werden und man wird beim Betrachten des Bildmaterials allein schon durch
diesen Kunstgriff auf Wichtiges hingewiesen. An zahlreichen Stellen finden
sich auch für den Vorkliniker verständliche und vor allem nicht
detailüberfrachete klinische Bezüge des anatomischen Grundlagenwissens, die
eine Antwort auf die studentische Frage 'Und wozu ist das wichtig?" geben:
vielfältige Quervernetzungen zu grundlegenden und wichtigen klinischen
Themen ganz im Sinne der neuen Approbationsordnung also.
Eine kurze Passage noch zu den Abbildungen: Kunst und Schönheit findet immer
im Auge des Betrachters statt, sie kann, darf und sollte nicht
verallgemeinerbar sein: denn sie ist immer persönliche Geschmackssache und
hier lässt sich - wie auch in Politik und Religion - kein allgemeingültiges
Urteil erteilen. Daher an dieser Stelle der Rat zum Gang in die Lehmanns
Fachbuchhandlung und zum ausführlichen Durchstöbern und Anschauen dieses
Werkes.
Der Tillmann Atlas der Anatomie des Menschen bietet auf rund 620 Seiten mit
1.363 Abbildungen die gesamte gesamte Anatomie in einem Band, so daß man ihn
ohne Probleme auch mit in den Präpkurs nehmen oder in den Rucksack stecken
kann und dabei das komplette Wissen 'mit an Bord hat'. Noch dazu ist das
Buch mit 79,95 Euro preiswert und für Studenten erschwinglich. Für alle
Studenten, die einen kompletten Anatomie-Atlas in einem Band zu einem
erschwinglichen Preis wünschen, empfiehlt sich der Besuch der nächsten
Lehmanns Fachbuchhandlung vor Ort, um sich ein persönliches Urteil zu
bilden.
Steht eine Blondine vor einer
Straßenlaterne und klopft unaufhörlich gegen selbige. Kommt eine blonde
Polizistin vorbei und fragt:" Was machen SIE denn da?". Darauf die Blondie:"
Hier auf dem Zettel steht doch Wohnung zu vermieten!!" Meint die Polizistin:
"Klingeln Sie mal, da muss jemand zu Hause sein, brennt doch noch Licht!"
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Prometheus -
Testleser gesucht!
Soeben
ist der Band „Prometheus - Allgemeine Anatomie und Bewegungssystem“
erschienen. In aufeinander aufbauenden Lerneinheiten vermittelt dieser
LernAtlas nicht nur anatomische Fakten, sondern erklärt Zusammenhänge und
Funktionen und stellt für Sie einen Bezug zur Klinik und anderen Fächern
her.
Prometheus: Über 1.600
brillante Abbildungen
Ein einmaliges didaktisches Konzept
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Zahlreiche Lernhilfen für die optimale Prüfungsvorbereitung
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Sie erhalten ein kostenloses Exemplar und einen Fragebogen, den
Sie uns ausgefüllt zurückschicken.
Den LernAtlas dürfen Sie selbstverständlich behalten.
Die sieben Weltmeere der
Statistik sind für den Medizinstudenten und Doktoranden alles andere als ein
gewohntes Gewässer und als Neuling ist man dankbar für einen erfahrenen
Steuermann. Ein Fachmann für statistische Fragestellungen rund um die
medizinische Doktorarbeit ist Dr. Thomas Keller (Acomed) aus Leipzig, den wir
Euch heute im zweiten Teil des Interviews vorstellen.
Wenn ich als Doktorand oder junger Arzt meine Promotion oder Studie durch
Ihren profunden Rat statistisch begleitet sehen möchte, wie gestaltet sich dann
die Zusammenarbeit?
Die Zusammenarbeit beginnt mit einem ca. 1-stündigen, kostenfreien
(Telefon-)Gespräch, in dem der Doktorand seine Arbeit und seine Probleme
vorstellt. Im Gespräch wird eine definierte Aufgabenstellung und ein Fahrplan
erarbeitet. Häufig ist allein schon diese Strukturierung für den Doktoranden
sehr wertvoll. Auf dieser Basis erstelle ich ein Angebot. Meine Hilfe beschränkt
sich auf die statistische Auswertung, ggf. auch die Datenaufbereitung. Die
Interpretation und Diskussion der Ergebnisse der statistischen Auswertungen sind
dem Doktoranden vorbehalten, da ja diese geistige Arbeit Hauptinhalt einer
Promotion ist.
Ich vergleiche meine Arbeit mit der Arbeit eines höher qualifizierten
Laborgerätes. Dort geben Sie die Blutprobe hinein, und bekommen mit einem
Messdurchlauf inkl. Probenvorbereitung alle Messwerte inkl. Fehlerangabe. Sie
bestimmen, welche Probe gemessen wird, und was mit den Laborwerten passiert, und
ziehen die entsprechenden Schlussfolgerungen. D.h. die eigentliche gedankliche,
wissenschaftliche Arbeit wird durch Sie geleistet, und meine Zuarbeiten sind ein
„Tool“.
Konkret erläutere die verwendeten Methoden, und stelle die Ergebnisse in
aussagefähiger, konzentrierter Form (Tabellen, Grafiken) zusammen. Die Arbeiten
werden in einem Protokoll dokumentiert, das Nachvollziehbarkeit und
Wiederholbarkeit gewährleistet.
Bei meiner Beratung habe ich weniger den ätzenden Blick derer, die
besserwisserisch und mit Lust jede Aussage statistisch zerreden wollen: das ist
kein Kunststück. Sicherlich ist meine lange Tätigkeit in einem Unternehmen dafür
verantwortlich, dass ich mir eine ergebnisorientierte Sicht- und Arbeitsweise
angeeignet habe.
Dies dürfte die Studenten besonders interessieren: wie kann man sich für
Statistik derart begeistern, dass man einen Beruf daraus macht?
Der Spaß an der Statistik besteht für mich darin, dass man mit mathematischen
Methoden aus einem scheinbaren Wust von Daten Aussagen extrahieren kann, die man
in dieser Klarheit häufig nicht erwartet. Ich bekomme Einblick in eine Reihe
sehr interessanter Daten, z.B. Häufigkeiten von Erkrankungen, Komplikationen,
Heilungschancen etc.
Ich habe meine Tätigkeit aber nicht nur aus der Begeisterung heraus gewählt,
sondern aus der Analyse heraus, wo sich für mich eine Marktnische ergibt, in der
ich erfolgreich sein kann.
Gibt es ein 'Geheimrezept', das die Statistik auch für Studenten
interessant macht?
Meist ist die Statistik nicht interessant, aber sie wird es im Verlauf der
Arbeit. Am Anfang wird von vielen Doktoranden „die Statistik“ als notwendiges
(und lästiges) Übel empfunden. (Aus Sicht des Biometrikers wäre es natürlich
wünschenswert, wenn die Statistik schon bei der Planung des Projektes, also
prospektiv ein Rolle spielen würde.) Das Interesse der Studenten steigt in dem
Maße, wie – häufig unerwartet – Zusammenhänge zwischen den Größen, Parametern zu
Tage treten oder umgekehrt sich als Verzerrung erweisen, wie Unterschiede
nachgewiesen, Einflussfaktoren identifiziert werden usw. Dann kommt mitunter ein
interessanter Diskussionsprozess zustande. Aus dem „Statistikteil“, der in die
Arbeit musste, weil der Doktorvater es so wollte, wird ein Teil der Arbeit, mit
dem sich der Student identifiziert.
Wo finden Sie vom beruflichen Alltag einen Ausgleich und Entspannung?
Meine eingangs erwähnten Töchter sind mittlerweile in einem Alter, in dem manch
ernsthaftes Engagement bis hin zur Krisenintervention der Eltern gefragt ist.
Insofern ist eher die Arbeit Ausgleich und Entspannung für den familiären
Trubel.
Welche Tipps würden Sie Studenten der Medizin, die sich an das Thema
Statistik - sei es in der Doktorarbeit oder im allgemeinen Studium - heranwagen,
mit auf den Weg geben?
Drei Tipps möchte ich nennen:
Das „Thema Statistik“ gibt es eigentlich nicht. Vielmehr ist die Statistik eine
Methode zur Planung und Auswertung eines Projektes, das eine biomedizinische
Fragestellung beleuchten sollte. Hierbei kann die Statistik mitunter die
entscheidende Methode sein, nicht aber der Zweck oder das Thema der Arbeit.
Dies mein erster Tipp, der zweite heißt: Frühzeitiges Einbeziehen der
statistischen Methoden schon bei der Planung der Arbeit: Welche Hypothesen gibt
es? Welche Struktur haben die Daten, welche Datentypen sind zu erwarten? Wie
viele Größen kann ich sinnvoll statistisch auswerten? Welche statistischen
Methoden sind zum Test der Hypothese nötig? Welcher Stichprobenumfang? usw.
Dies Vorgehen reduziert späteren Aufwand, und erleichtert die Auswertung
erheblich.
Dritter Tipp: Über den Tellerrand schauen. Häufig wurden für in fachfremden
Gebiete Fragestellungen bearbeitet, die die gleichen Methoden benutzen wie sie
für die eigene Arbeit nötig sind. Oder: vor 20 Jahren wurde die gleiche
Fragestellung bereits mit anderen Methoden gelöst.
Vielen Dank für dieses Interview - Jens Plasger (Medi-Learn.de)
Die ideale Ergänzung dazu: Valerius: Lehmanns PowerPockets Fotoatlas Anatomie
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Nachdem nun die AiP- Phase
abgeschafft ist, werden die Studienabsolventen künftig sofort Assistenzärzte
sein. Nach dem Examen sind für die Berufsstarter eine Menge Dinge zu beachten,
angefangen von der Approbation als Arzt/ Ärztin, der Anmeldung bei der
Ärztekammer sowie Fragen zur späteren Rente und der persönlichen Absicherung.
Das Infopaket für Berufsstarter vom Hartmannbund
Der Hartmannbund hat ein Infopakt für Berufsstarter zusammengestellt. Hier
findet man neben einer Sammlung wichtiger Hinweise auch eine Checkliste und Info
zur Approbation sowie zur kostenfreien Berufshaftpflicht für Jungärzte, die im
Hartmannbund Mitglied sind oder werden.
Der Hartmannbund bietet für seine Mitglieder aber noch mehr: Eine persönliche
Beratung zum Karrierestart, zur Planung der Weiterbildung im Fachgebiet,
arbeitsrechtliche Beratung und Prüfung von Arbeitsverträgen aber auch Beratung
zur persönlichen Absicherung.
Die Autoren des Infopaketes
An der Erarbeitung des Infopaktes für Berufsstarter haben mitgewirkt: Andreas
Rhode, Dr. Klaus-Peter Schaps, Kathrin Vogel, Iris Renz, Hans-Werner Volkmann,
Esther Freese und Carsten Frege. Kontakt: [email protected] oder Telefon
030/ 206 208 47
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8. Promotionsstudium 'Molekulare Medizin' in München
Als ich vor wenigen Jahren mit
dem Medizinstudium begann, wurde ich oft belächelt, wie ich mich denn für einen
Studiengang entscheiden konnte, der am Ende jede Menge Arbeitslose hervorbringt.
Inzwischen aber wird bekanntlich nicht nur in der Patientenversorgung das
Personal knapp, auch die medizinische Forschung findet immer schwieriger
wissenschaftlichen Nachwuchs.
Attraktive Themen im Promotionsstudium: Gentherapie, Alzheimer, Multiple
Sklerose
Um in dieser Richtung etwas zu unternehmen, hat die LMU München vor knapp drei
Jahren etwas Einzigartiges auf die Beine gestellt, was sich unter den Studenten
offensichtlich noch nicht so herumgesprochen hat: Den Promotionsstudiengang
„Molekulare Medizin“. Anders als in Freiburg und Erlangen, wo die „Molekulare
Medizin“ für ganz eigene Studiengänge steht, läuft der Promotionsstudiengang
„Molekulare Medizin“ in München parallel neben dem regulären Medizinstudium.
Anschaulicher als der Begriff Promotionsstudiengang ist vielleicht die
Vorstellung von einem kleinen Stipendium für eine experimentelle medizinische
Doktorarbeit. Ermöglicht wird dies durch ein sogenanntes „Förderprogramm für
Forschung und Lehre“, kurz auch „FöFoLe“ genannt. Angelegt auf eine maximale
Förderzeit von 18 Monaten erhalten die Studenten monatlich als wissenschaftliche
Hilfskräfte etwa 320 Euro, zusätzlich werden dem Projekt als Verbrauchsmittel
ingesamt bis zu 7.500 Euro zur Verfügung gestellt. Das Programm beginnt jeweils
zum Wintersemester, insgesamt 30 Teilnehmer können aufgenommen werden, für die
entsprechend 30 unterschiedliche Doktorarbeiten angeboten werden. Habilitierte
Hochschullehrer der gesamten medizinischen Fakultät können entsprechend Projekte
einreichen. Der Promotionsstudiengang ist also nicht auf ein spezielles
Fachgebiet beschränkt. So gab es in meinem Jahrgang Arbeiten über die
molekularen Grundlagen der Alzheimer-Erkrankung, über eine Immuntherapie mit
dendritischen Zellen oder eine Gentherapie mit bestimmten Viren bei
Krebserkrankungen bis hin zu dem Einsatz embryonaler Stammzellen bei
Herzmuskelerkrankungen, um nur einige der attraktiven Gebiete zu nennen. Ich
habe mich für eine Arbeit über die Multiple Sklerose entschieden.
Auf einem eng umschriebenen Gebiet richtig in die Tiefe tauchen
Mich reizt nicht nur die Arbeit mit den Patienten, sondern ich wollte im Rahmen
meines Studiums auch die Laborarbeit kennenlernen. Neben meinem ausgeprägten
naturwissenschaftlichen Interesse war auch eine meiner wesentlichen Motivationen
für eine experimentelle Doktorarbeit, über die Versuche unmittelbar
mitzubekommen, auf welche Art und Weise medizinisches Wissen entsteht, und vor
allem zu lernen, wie man es kritisch bewertet. Mich stört etwas am
Medizinstudium, daß das breite Spektrum vieler unterschiedlicher und
abwechslungsreicher Fächer mit einer ziemlichen Oberflächlichkeit erkauft wird.
Eine experimentelle Doktorarbeit ist nun die ideale Möglichkeit, auf einem eng
umschriebenen Gebiet einmal richtig in die Tiefe einzusteigen. Für den Nachteil
der längeren Dauer im Vergleich zu einer statistischen Arbeit entschädigt der
neue Promotionsstudiengang nicht nur in finanzieller Hinsicht.
Los geht´s: am Anfang stand das molekularbiologische Grundpraktikum
Angesprochen werden Studenten im klinischen Studienabschnitt, und da das in
München mehrere Semester zusammengenommen sicher über 1000 sind, erscheint eine
maximale Teilnehmerzahl von 30 recht klein. Erstaunlicherweise gab es aber, als
ich mich vor eineinhalb Jahren beworben hatte, kaum mehr Bewerber als Plätze,
und so durften alle auch anfangen. Los ging es zwei Wochen vor Beginn des
Wintersemesters mit einem Praktikum, in dem wir in allgemeine
molekularbiologische Techniken wie Vektorklonierungen, PCRs oder Western Blots
eingeführt wurden und diese auch selbst durchführen durften. Dann kam der große
Tag, an dem die Hochschullehrer im Fünfzehnminutentakt ihre Projekte
vorstellten. In der zweiten Woche wurden wir in kleine Gruppen aufgeteilt, das
Praktikum fand dann an den entsprechenden Instituten statt, die ein Projekt
eingereicht hatten. Das bot schon eine erste Gelegenheit, in die Labors einer
potentiellen Doktorarbeit hineinzuschnuppern. Nach Semesterbeginn hatten wir
noch ein paar Wochen Zeit, uns weitere Doktorarbeiten anzuschauen, und umgekehrt
war das natürlich auch die Gelegenheit für die Doktorväter, die Studenten unter
die Lupe zu nehmen. Keiner der Studenten wird gezwungen, ein bestimmtes Projekt
zu machen, vielmehr sollen sich Doktoranden und Doktorväter selbst finden. Am
Ende erstellten sowohl die Studenten als auch die Hochschullehrer eine Liste mit
drei Favoriten, dann wurde geschaut, wer mit wem zusammenpaßt.
Tipps zur Themenwahl bei der Doktorarbeit
Vielleicht noch ein paar Worte dazu, wie ich mir mein Thema ausgesucht habe: Es
gibt zwar keine allgemeingültigen Regeln, wie man die perfekte Doktorarbeit
findet, es gehört auch eine Portion Glück dazu. Dennoch gibt es einige Sachen,
die Ihr vorher besser überprüfen solltet. Das Förderprogramm bemüht sich zwar,
alle Projekte vor der Aufnahme in den Promotionsstudiengang ausgiebig auf ihre
Eignung zu untersuchen, eine Garantie für eine perfekte Doktorarbeit kann das
aber natürlich nicht sein. Auch innerhalb der „Molekularen Medizin“ gab es wie
bei anderen Doktorarbeiten Enttäuschungen und Projekte wurden abgebrochen. Bevor
ich mich bei den Doktorvätern vorgestellt habe, hatte ich mir eine kleine Liste
gemacht mit Dingen, die mir wichtig waren und die mir für das erste Gespräch ein
Gerüst sein sollten. Ich empfand es anfangs als schwierig zu entscheiden, was
ich eigentlich will, die Projekte klangen anfangs fast alle verlockend. Großen
Wert habe ich darauf gelegt, nicht nur mit den Doktorvätern, sondern auch mit
anderen Mitarbeitern und vor allem den Doktoranden sprechen zu können. Auf diese
Art lassen sich einige wichtige Dinge herausfinden, vor allem auch zur
Atmosphäre in der Arbeitsgruppe. Dringend abzuraten ist von Projekten, wenn der
Doktorvater schon einen Ruf an eine andere Uni hat. Auch das führte im Rahmen
des Promotionsstudiengangs zu Unzufriedenheit bis hin zu Abbrüchen. Auf die
Versicherung, der Wechsel würde die Doktorarbeit nicht mehr betreffen, ist kein
Verlaß, oft zeigen sich schon lange vor dem eigentlichen Abschied des
Doktorvaters erhebliche Auflösungserscheinungen in der Arbeitsgruppe und das
Interesse läßt nach. Wichtig ist ferner noch zu erfragen, inwieweit die Methoden
im Labor bereits etabliert sind. Und schließlich ist es entscheidend, daß sich
Doktorand und Doktorvater auch als Menschen sympathisch sind.
Im Prinzip läuft vieles auf eine Sache hinaus: das Pipettieren...
Das konkrete Thema an sich ist meiner Meinung nach gar nicht mal so
entscheidend. Sicherlich, wer wie ich definitiv kein Chirurg werden will, der
wird vermutlich auch kein Thema über die molekularen Grundlagen der
Knochenbruchheilung wählen. Nachdem ich aber mehrere Arbeitsgruppen gesehen
habe, habe ich festgestellt, daß die eigentliche Labortätigkeit ganz gleich in
welchem Gebiet und bei welcher Methode im Prinzip auf eine Sache hinausläuft:
Das Pipettieren! Sollte Eure Arbeit wie bei mir den Einsatz von
Patientenmaterial erfordern, so ist sicherzustellen, daß dieses auch zuverlässig
und in ausreichender Menge zur Verfügung gestellt werden kann. Doktoranden sind
übrigens nicht dazu da, sich stundenlang in den OP zu stellen, um auf
Gewebeproben zu warten!
Freisemester für Doktorarbeit - ja oder nein?
Eine für viele von Euch wohl wichtige Frage ist die nach einem Freisemester.
Grundsätzlich schreibt der Promotionsstudiengang keines vor, vielmehr ist die
medizinische Fakultät daran interessiert, daß die Studenten das Studium in der
Regelstudienzeit durchziehen. Ich selbst habe mich für ein Freisemester
entschieden, auch wenn es mein Doktorvater nicht verlangt hat, es gibt aber auch
andere, die das alles neben dem Studium machen. Einige Doktorväter setzen aber
von vornherein ein Freisemester voraus. Doch die „Molekulare Medizin“ würde sich
nicht Promotionsstudiengang nennen, wenn es sich lediglich um eine Doktorarbeit
handeln würde. Neben der eigentlichen Arbeit im Labor findet noch eine kleine
molekularbiologische Ausbildung in Form einer Ringvorlesung sowie eines
Methodenkollegs statt. Die Ringvorlesung wird einmal in der Woche abwechselnd
von den beteiligten Projektleitern, aber auch von anderen Wissenschaftlern der
Fakultät gehalten. In der Regel sind diese sehr gut gemacht, meist spricht der
Vortragende zu seinem Forschungsthema und erläutert dabei einige
molekularbiologische Arbeitstechniken. Dank der kleinen Studentenzahl hat diese
Veranstaltung wie auch das Methodenkolleg Seminarcharakter. Das Methodenkolleg
wird von den Studenten selbst organisiert, im Laufe der 18 Monate stellt jeder
Teilnehmer den anderen Kommilitonen einmal die in der Doktorarbeit angewandten
Methoden vor. Das Ende meiner Förderzeit bildete ein Abschlußseminar in
Herrsching am Ammersee, auf dem die Ergebnisse der Projekte meines Jahrganges
vorgestellt wurden. Es war beeindruckend zu sehen, was sich in den vergangenen
18 alles entwickelt hat.
Mein Fazit
Zusammenfassend kann ich aus eigener Erfahrung dieses Programm allen von Euch
nur empfehlen, die einmal die Arbeit im Labor kennenlernen möchten. Der
Zeitaufwand neben dem Studium ist zwar groß, doch das trifft auch auf andere
Promotionen zu, die außerhalb dieses Studienganges laufen. Daß man mit dem Thema
seiner Doktorarbeit mal Pech haben kann, ist kein spezielles Problem des
Promotionsstudienganges „Molekulare Medizin“, sondern ist woanders auch leider
jederzeit möglich. Mit diesem neuen Programm werdet Ihr aber anders als die
meisten Eurer Kommilitonen nicht nur finanziell für Eure Mühe entschädigt, Ihr
erhaltet darüber hinaus noch eine interessante Zusatzausbildung, die für Euren
späteren Weg sicherlich nur von Vorteil sein kann. Ich hoffe, mit diesem Bericht
vielleicht bei dem einen oder anderen von Euch Interesse geweckt zu haben,
schließlich ist die weitere Zukunft der „Molekularen Medizin“ auch ganz
entscheidend davon abhängig, wie sie von den Studenten angenommen wird. Weitere
Informationen findet Ihr auf der Homepage des Max von Pettenkofer-Institutes
über das Stichwort „FöFoLe“.
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Kopf frei fürs Examen - Studienendfinanzierung
Große Sprünge können sich Studierende meistens nicht leisten. BAföG,
Praktikums-Vergütung, Stipendien oder der Eltern-Zuschuss decken gerade
einmal die nötigsten Ausgaben für Wohnung, Mensa und Freizeit. Besonders
wichtig wird finanzielle Rückendeckung dann während der Examensvorbereitung.
Gerade Examenskandidatinnen und –kandidaten sollten Kopf und Rücken frei
haben und nicht auf Zeit raubende Jobs angewiesen sein.
Deshalb bietet ihnen die APO-Bank die Studienendfinanzierung, d.h. während
des „Endspurts“ einen monatlichen Beitrag zu ihrem Lebensunterhalt, an.
Die Vorzüge
keine Bearbeitungsgebühren
100-prozentige Auszahlung des Kredits
freie Verfügbarkeit
niedriger Zinsaufwand
außerplanmäßige Tilgungen, z.B. bei unerwartetem Geldzufluss
Und noch ein Plus: Die von der Bank geleisteten Darlehensbeträge haben
keinen Einfluss auf die BAföG-Berechnungen!
Naturwissenschaftliche Versuche
dienen der Prüfung einer Hypothese. Allein die korrekte statistische Auswertung
bei einem ausreichend großen Stichprobenumfang erlaubt eine stichhaltige
Befundinterpretation. Hierzu gehört auch die richtige Präsentationsform und die
gezielte Auswahl der im Einzelnen erläuterten Befunde. Nur so lässt sich ein
„Zahlenfriedhof" verhindern.
Einführung in die Statistik
Die statistische Auswertung erhobener Befunde stellt
für die meisten Doktoranden ein großes Problem dar. Im folgenden Kapitel wollen
wir die grundlegenden Begriffe und Vorgehensweisen erläutern.
Diese
Einführung kann und soll eine weiter gehende Lektüre oder die Rücksprache mit
einem Mitarbeiter des Instituts für Medizinische Statistik nicht ersetzen. Vor
allem ist es wichtig schon zu Beginn der Arbeit mit
dem Biometriker Kontakt aufzunehmen, um Fragen bezüglich des Studiendesigns und
der statistischen Verwertbarkeit zu klären. Es können immer nur solche Daten
statistisch sinnvoll ausgewertet werden, deren Erfassung im Hinblick auf die
Auswertung geplant wird. Wenn die Datensammlung komplett ist, kann der
Statistiker nur noch Rechenhilfe geben. Viele Institute stellen professionelle
Statistikprogramme zur Verfügung, die teils auf Großrechnern, teils auf PCs
laufen. Ist dies der Fall, werden in der Regel auch Einführungskurse hierzu
angeboten.
Häufig werden auch der Doktorvater oder ein statistisch „vorbelasteter"
Kommilitone in der Lage sein ausreichende Hilfestellung zu geben. Die meisten
Statistikprogramme, die heute für PCs angeboten werden, beherrschen die
beschriebenen Tests. Sie können einem aber nicht die Entscheidung darüber
abnehmen, welcher Test der richtige ist.
Die Inhalte dieser Artikelserie stammen aus dem folgenden Buch:
Titel:
Praktische Tipps für die Medizinische Doktorarbeit
Autor:
Eva-Maria Baur, Martin Greschner, Ludwig Schaaf
ISBN:
3540650261
Verlag:
Springer Verlag
Preis:
14,95 Euro
Neben den hier veröffentlichten Kapiteln 1,2,8,9 und 14 stehen in dem
Buch sehr viele weitere Informationen zur Verfügung. Um Euch einen
Überblick über die weiteren Inhalten zu verschaffen, schaut Euch doch
einfach einmal das Inhaltsverzeichnis an.
Folgende
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Ilka Markmann, Redakteurin, Marlies Lehmkuhl,
Redakteurin, Daniel Luedeling, Redakteur, Peter Artz, Redakteur, Franziska Böhm,
Redakteurin, Susanne Kirscht, Redakteurin, Andreas Bussmeyer, Redakteur, Jascha
Hellberg, Redakteur, Christian Weier, Redakteur, Jens Plasger, Redakteur, Stan,
Reporter für Extremeinsätze, Arne Beckendorf, Buchrezensionen und Lokal
Hannover, Andrea Clemens, Lokalbereich Uni Köln, Astrid Stumpf, Lokalbereich Uni
Münster, Benedikt Bader, Lokalbereich Uni München, Bettina Kiep, Lokalbereich
Uni Mainz, Cordula Sachse, Lokalbereich Uni Greifswald, Daniela Prause,
Lokalbereich Uni Göttingen, Eike Beyer, Lokalbereich Uni Essen, Eva Skalsky
,Lokalbereich Uni Zürich, Franziska Thieme, Lokalbereich Uni Innsbruck,
Katharina Ruether, Lokalbereich Uni Regensburg, Kristina Krüger, Lokalbereich
Uni Hannover, Pia Paul, Lokalbereich Uni Witten, Stefanie Schmölke, Lokalbereich
Uni Frankfurt, Tobias Schmeinck, Lokalbereich Uni Münster
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