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Die Onlinezeitung von MEDI-LEARN
Medi-Zeitung
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(in Kooperation mit dem Springer Verlag und der Deutschen Ärzte-Versicherung) |
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Komplimente kosten nichts: Drum gib sie gern und häufig, nimm sie - aber nie zu ernst und wichtig. (unbekannt) |
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Editorial |
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Hallo,
neues Spiel, neues Glück, neue Woche, neue Onlinezeitung. In den Foren werden die Themen Hausmusik und Tierversuche heiss diskutiert, und ein ebenso heisses Thema sind die Geheimnisse zu den neuen Examina, die das IMPP jüngst preisgab. Wenn Ihr mitten im PJ steckt oder junger Assistenzarzt seid, dann besucht einmal das neue Forum für Jungärzte, das für Eure Fragen und Diskussionen rund um den Berufsstart nun zur Verfügung steht. Ebenfalls einen Besuch wert im Forum: Der aktuelle Fall (Oberbauchbeschwerden) aus dem Trainingscenter.
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"Nach dem Gesetz haften Sie in voller Höhe" - was es mit diesem Satz auf sich hat und warum das Thema Haftpflicht schon im Studium wichtig sein kann, erfahrt Ihr in der heute startenden Serie zum Thema Berufshaftpflicht, für die wir den Experten Peter Dahlhausen (Deutsche Ärzte-Versicherung) gewinnen konnten.
Der Witz der Woche widmet sich dem Thema Facharzt-Richtung, dies jedoch auf ganz besondere Weise...Und allemal einen Blick wert sind die Cartoon-Postkarten zum Examen, die es kostenlos in Lehmanns Fachbuchhandlungen gibt. Was wäre eine Onlinezeitung ohne einen Erfahrungsbericht aus studentischer Feder, den Ihr mit Axel Schlägers´ Bericht zur 'Famulatur bei den Schweden' in der heutigen Ausgabe findet. Ganz besonders möchten wir Euch schliesslich auf die Kinderkrebs-CD-ROM der Uni Heidelberg hinweisen, über die wir heute ebenfalls berichten. Dies und mehr in der heutigen Ausgabe.
Bis zur nächsten Onlinezeitung,
Jens, Marlies und Christian
Redaktion Medi-Learn.net
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Inhalt (jetzt auch anklickbar) |
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MEDI-LEARN
Repetitorien
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4-wöchige Schulung: Ideal für alle, die ihrer
Prüfungsvorbereitung unter fachkundiger Anleitung den letzten
Schliff geben möchten.
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Die Kompaktkurse wenden sich
an Interessenten, die ihre Schwächen in einzelnen Fachgebieten der
punkteträchtigen Hauptfächer (Anatomie, Biochemie,
Physiologie & Med. Psychologie/ Soziologie) sehen.
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Durch die zeitliche Platzierung der Kurse am
Semesterende können auch Studenten mit Testat- oder
Anwesenheitsverpflichtungen im laufenden Semester die Kompaktkurse
besuchen.
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In der letzten Ausgabe der Onlinezeitung hatten wir Euch hochaktuelle News vom IMPP in Mainz präsentiert. Ging es im ersten Teil im Wesentlichen um den Ablauf des neuen, ersten Staatsexamens (ehem. Physikum), so widmen wir uns heute dem 2. Staatsexamen, genannt Hammerexamen. Diesbezüglich herrscht ja ebenso große Unklarheit oder beinahe mehr, als über das Physikum. Nach vielen Jahren den Stoff parat zu haben, scheint vielen eine sehr große Hürde, so dass die Infos vom IMPP gerade recht kommen.
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IMPP lüftet Geheimnisse um die neuen Staatsexamina
So werden die Examina der Zukunft - Teil 2
Das zweite Staatsexamen – alles neu macht M2!?
Zweites Stex, „Hammerexamen“, M2neu – all diese Bezeichnungen meinen dasselbe, nämlich den zweiten Teil der ärztlichen Prüfung. Und im Gegensatz zum zukünftigen 1. Staatsexamen ändert sich hier deutlich mehr. Das fängt schon bei den Zeitpunkten an: M2neu wird nach dem PJ geschrieben, und zwar immer im März und im Oktober (nicht mehr, wie bisher, im März und August). Der schriftliche Teil findet an drei aufeinander folgenden Tagen mit jeweils fünf Stunden Prüfungsdauer statt; bei 320 Fragen insgesamt bleibt hier mit fast drei Minuten (genau: 168,75 Sekunden) fast doppelt so viel Zeit pro Frage als, die bisher üblichen 90 Sekunden.
Der neue Gegenstandskatalog GK2, an dessen Inhalt sich die Prüfungen inhaltlich orientieren werden und dessen endgültige Veröffentlichung für das Frühjahr 2006 anvisiert ist, wird wirklich neu sein – denn anders lässt es auch die neue ÄAppO gar nicht zu. Waren bisher die prüfungsrelevanten Themen nach Stoffgebieten (operativ, nichtoperativ…) und Fächern (Innere, Chirurgie, …) gegliedert, so wird der neue GK2 eine Gliederung nach Erkrankungen und Gesundheitsstörungen aufweisen, die sich an der International Classification of Diseases (ICD 10) und anderen Datenquellen orientieren wird.
In Anbetracht der in die Prüfungen zu integrierenden Fallbeispiele (s.u.) macht dies auch Sinn – denn schließlich wird auch ein Patient stets interdisziplinäre Behandlung erfahren, sei es das Röntgenbild, das in der Radiologie befundet wird, die Laborwerte, die von Laborärzten befundet werden oder aber der Schnellschnitt, den der Pathologe begutachtet. Hierbei wird es wohl durch die Forderung der neuen ÄAppO, die Examina an praxisrelevanten Inhalten zu orientieren, auch zu einer Gewichtung der im GK2 enthaltenen Erkrankungen und Gesundheitsstörungen kommen – die Relevanz einer Krankheit wie dem Herzinfarkt mit hoher Prävalenz und Mortalität wird also ausdrücklich anders aufgeführt sein, als eine exotische Krankheit, die kaum jemand in seinem Berufsleben je zu sehen bekommen wird.
''Beispielhaft''
Im neuen 2. Staatsexamen werden Fallbeispiele integriert werden, und das nicht zu knapp. Diese Forderung steht ebenfalls in der neuen ÄAppO. Jetzt hat das IMPP erstmals konkretisiert: Mehr als 50% der Examensfragen werden Bestandteil von Fallbeispielen mit jeweils 5-20 dazugehörigen Fragen sein, weniger als 50% werden wie bisher auch einfache Fragen ohne Fallbezug sein. Auch die Fallbeispiel-bezogenen Fragen werden dabei wie bisher als Multiple-Choice-Fragen gestellt; etwas anderes lässt die Approbationsordnung auch nicht zu. Bisher haben sich zwei Modelle herauskristallisiert, wie Fallbeispiele in die Prüfung integriert werden können. Eine definitive Entscheidung, welches davon letztendlich in den Examina verwendet werden wird, ist noch nicht getroffen, weswegen hier beide kurz vorgestellt werden sollen:
1. Das lineare Fallbeispiel:
Das lineare (oder auch sequenzielle) Fallbeispiel besteht aus aufeinander aufbauenden Fragen: Ein kurzes Dossier schildert den Fall, weitergehen kann es dann mit Differenzialdiagnostik, Pathologie etc.
Problematisch ist hier, dass ein Fehler, der am Anfang des Fallbeispieles gemacht wird, weitere Fehler zur Folge haben kann (zum Beispiel, wenn man die falsche Diagnose gleich am Anfang stellt). Ebenso könnten solche Fallbeispiele „von hinten“ gelöst werden – entscheidet man sich für eine falsche Diagnose und ist später von dieser gar nicht mehr die Rede, so kann man sich leicht denken, dass man hier einen Fehler gemacht hat. Ein Lösungsansatz wäre hier zum Beispiel, die Fallbeispiele in zwei oder mehr Teile aufzutrennen und zum Beispiel die Antwortbelege einzusammeln oder neue Hefte auszuteilen, in denen die Fortsetzung der Fallbeispiele mit einer Auflösung des ersten Teiles beginnt, damit man keine weiteren Folgefehler machen kann. Neben dieser prüfungsorganisatorisch schwer zu realisierenden Art der Prüfung bleibt hier auch die Befürchtung, Fragen als Konsequenz aus einem früh begangenen Fehler zumindest bis zum Beginn der Fallfortsetzung weiterhin falsch zu beantworten. Eine Unabhängigkeit der Fragen voneinander ist nicht gegeben. Dieses Nachteils ist sich auch das IMPP deutlich bewusst, weswegen uns die zweite Variante von Fallbeispielen als die wahrscheinlichere erscheint.
2. Das analytische Fallbeispiel
Die analytischen Fallbeispiele sind sternförmig aufgebaut. Ein bis zu mehrere Seiten langes Dossier stellt den Patienten vor, die Diagnose wird bekannt gegeben und es werden mehrere Problembereiche vorgestellt. Es folgen dann Fragen, die nicht linear aufeinander aufbauen, sondern unabhängig voneinander sind – Folgefehler sind so ausgeschlossen, die Prüfungsorganisation ist deutlich einfacher, als beim linearen Modell. Ein Beispiel: Im Dossier wird ein Patient vorgestellt, der an Myokarditis erkrankt ist; es liegt ein Laborbefund ebenso wie ein Röntgenbild des Thorax bei. Von diesem Dossier und der Diagnose „Myokarditis“ ausgehend folgen Fragen aus verschiedenen Fachbereichen, die aber alle für das Krankheitsbild relevant sind – die Pharmakotherapie, die Pathophysiologie, die Histopathologie, Mikrobiologie, Kardiologie....
Ausblick
Welches Verfahren letztendlich das Rennen machen wird, entscheidet das IMPP nicht zuletzt aufgrund eines „Test-Examens“ mit Studierenden, welches wohl im nächsten Sommer stattfinden wird und beide Modelle anbieten soll. Die Erfahrungen und Ergebnisse werden mitunter ausschlaggebend für die Entscheidung für eines der beiden Modelle sein. Deutlich gemacht wurde auch, dass man keine unüberwindbare Hürde ans Ende des Studiums setzen möchte – die Durchfallquoten werden ähnlich niedrig erwartet, wie es bereits jetzt im „alten“ 2. Staatsexamen der Fall ist (< 5%). Dies legt den Schluss nahe, dass das neue Examen im Hinblick auf die angewachsene Stoffmenge überwiegend praxisrelevante Fragen beinhalten wird. Genau werden wir es aber erst wissen, wenn im Herbst 2006 die ersten Kandidaten ihr Examen nach dem neuen Modus geschrieben haben – doch eins steht sicher fest: Das Examen wird nicht so schwer, wie es der Name "Hammerexamen" erwarten läßt, und einen Grund zur Panik vor dem Examen gibt es ebenfalls nicht.
Wir werden Euch weiter auf dem Laufenden halten!
Klick hier, um den kompletten Artikel zu lesen |
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| Autor(in): MEDI-LEARN ([email protected]) |
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1. Assistenzärztin/Assistenzarzt
Psychosomatische Klinik der Rhön-Klinikum AG Bad Neustadt/Saale |
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2. Assistenzärztin/-arzt
Kardiologie
Herz- und Gefäß-Klinik GmbH, Bad Neustadt/Saale |
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Direkt nach dem Studium als junger, vollbezahlter Assistenzarzt beginnen: Mit der AiP-Abschaffung wurde dieser Traum war. Schon während des Praktischen Jahres beginnt der Grossteil der Studenten, sich um eine Stelle und die berufliche Zukunft zu kümmern. Hier tauchen beginnend bei der Bewerbung, über die Approbation bis hin zu den ersten praktischen Schritten im Berufsleben zahlreiche Fragen auf.
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Fragen zum Start ins Berufsleben
Dies sind in der Regel Fragen, auf die am besten diejenigen antworten können, die dies erst vor kurzem erlebt und hinter sich gebracht haben.
Denn hier ist die Erinnerung noch frisch und man fühlt sich leicht an die Zeit
zurückerinnert, als man selbst die ersten Schritte ins Berufsleben wagte. Und eigens zu diesem Zweck haben wir das neue Forum für Jungärzte bei MEDI-LEARN ins Leben gerufen:
Mögliche Fragen und Themen im Forum für Jungärzte bei MEDI-LEARN
- Wann und wie bewerbe ich mich auf die Assistenzarztstelle und worauf gilt es, bei der Bewerbung zu achten?
- Wie findet man am schnellsten Stellen: Über Mundpropaganda oder über herkömmliche Jobbörsen?
- Wie verliefen Eure ersten Tage als junger Assistenzarzt?
- Wie habt Ihr Eure persönliche Weiterbildung geplant?
- Welche Tipps würdet Ihr als junge Assistenzärzte an die PJ-Studenten weitergeben, die sich langsam aber sicher dieser Phase nähern?
- Wie gestalten sich die Arbeitszeiten?
- Wie sah die erste Gehaltsabrechnung aus :-)?
Über diese und zahlreiche weitere Fragen könnt Ihr Euch im Forum für Jungärzte bei MEDI-LEARN
austauschen.
2 Seiten einer Medaille: Frischlinge und alte Hasen
Den PJ´lern und Berufseinsteigern auf der einen und den erfahreneren 'alten
Hasen' unter den Assistenzärzten auf der anderen Seite, bieten wir in diesem
Forum eine Plattform für den gegenseitigen Austausch. Wir laden Euch daher
herzlich ein, das Forum rund um den Berufsstart zu besuchen und freuen uns auf
Euren Besuch:
Forum für Jungärzte
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| Autor(in): Redaktion Medi-Learn.net ([email protected]) |
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Titels feiert der Georg Thieme Verlag am 15.11.2004 in
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Kunden, die am 15. November eine der genannten Buchhandlungen
besuchen, erhalten ein Gratis-Exemplar FAKTEN. Arzneimittel
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Auf dem Friedhof wird ein Herzspezialist beerdigt. Der Sarg steht vor einem riesigen, überdimensionalem Herz. Der Pfarrer hält seine Rede. Als er fertig ist und alle Abschied genommen haben klappt das Herz auf, der Sarg rollt hinein und der Sarg klappt zu. In diesem Augenblick fängt ein Trauergast laut an zu lachen. Fragt ihn sein Nachbar: "Warum lachen Sie denn?" "Ich musste an meine Beerdigung denken." "Was gibt es da zu lachen?" " Ich bin Gynäkologe...", sagt er mit einem breiten Grinsen.
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| Autor(in): Redaktion Medi-Learn.net ([email protected]) |
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Als ich zwischen dem 9. und 10. Semester nach Uppsala kam, wusste ich fast nichts über Schweden. Ich sprach kein Wort Schwedisch. Ich begleitete meine Freundin, die für ein Jahr an der Universität von Uppsala studieren sollte.
Da ich sehr interessiert an Radiologie bin, entschloss ich mich, in der Radiologie des Universitätskrankenhauses zu fragen, ob ich eine Famulatur machen könnte. Ich rief Kjerstin Adel, die Chefsekretärin, an, die alles für mich in die Hand nahm. Ich musste nach zwei Tagen wieder anrufen und alles war organisiert!
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Das Universitätskrankenhaus in Uppsala (Schweden)
Die radiologische Abteilung des Akademiska Sjukhuset Uppsala ist eine der
größten in ganz Schweden. Sie besteht aus einem 300m langen Flur, entlang dem
zahlreiche verschiedene Bereiche untergebracht sind, in denen insgesamt über 50
Radiologen arbeiten. Ich verbrachte zwei Wochen in der Thoraxröntgen-Abteilung
und zwei Wochen in der neuroradiologischen Abteilung. Mittwoch nachmittags gibt
es eine Konferenz für alle Radiologen, auf der neue Mitarbeiter vorgestellt
werden. So auch ich, so dass mein Gesicht den meisten bekannt war und ich durch
alle Bereiche ziehen und dort bleiben konnte, wo es gerade interessant war.
Sich sprachlich bei den Schweden zurecht zu finden ist nicht schwer
Da ich kein Wort Schwedisch sprach, mussten alle Englisch mit mir reden. Aber
das war absolut kein Problem. Die Schweden allgemein und schwedische Ärzte
vielleicht im Besonderen sprechen sehr gut Englisch! Einzig die radiologischen
Demonstrationen waren auf Schwedisch. Aber Schwedisch und Deutsch sind sehr
ähnliche Sprachen, und besonders wenn ich die Bilder vorher schon gesehen hatte,
habe auch ich dort einiges verstanden.
Das digitale Bildverarbeitungssystem war beeindruckend: Die
Thorax-Röntgenabteilung
In der Thoraxabteilung verbrachte ich zwei Wochen. Sehr beeindruckend für mich
war auch das 2001 eingeführte digitale Bildverarbeitungssystem. Die
Röntgenbilder werden nicht mehr ausgedruckt, sondern auf dem Monitor angeschaut.
Mit zahlreichen Bearbeitungs- und Rekonstruktionsmöglichkeiten! Die ganze Zeit
saß ich neben einem Oberarzt und habe mit ihm zusammen Röntgenbilder befundet.
Die Thoraxabteilung ist im Vergleich zu den anderen Abteilungen nicht so stark
ausgelastet, so dass sehr viel Zeit für Erklärungen und Fragen blieb! Zwei
Wochen sind bei Weitem nicht genug, um die Thoraxradiologie wirklich zu können.
In der Tat finde ich es jetzt fast schwieriger als vorher. Aber ich habe doch
mitgenommen, wie man ein Röntgenbild anschaut und wie man sich ein System
zurechtlegt, um nichts zu übersehen.
Abstecher in die Neuroradiologie
Da das Universitätskrankenhaus von Uppsala eine große neurochirurgische Abteilung
besitzt, haben auch die Neuroradiologen einiges zu tun. Trotzdem habe ich mich
dort sehr wohl gefühlt! Wegen der vielen Arbeit war es anders als in der
Thoraxabteilung nicht möglich, den ganzen Tag nur mit einem Arzt zusammen zu
arbeiten. Daher bin ich von Workstation zu Workstation gezogen – und habe immer
die interessantesten Fälle gezeigt bekommen. Neuroradiologie ist ein sehr weites
und sehr interessantes Feld. Aber zwei Wochen sind vielleicht nicht einmal
genug, um die Grundlagen zu lernen. Was ich gelernt habe, war systematisch nach
Veränderungen zu suchen, immer mit dem Hintergedanken, dass es ein Artefakt sein
könnte. Bei Kernspintomographiebildern lernte ich hauptsächlich die Signale
unterschiedlicher Gewebe in verschiedenen Sequenzen.
Mein Fazit: Schweden war eine meiner besten Famulaturen!
In keiner meiner vorhergehenden Famulaturen bin ich so gut betreut und so warm
empfangen worden. Selten nur war es für mich ein Nachteil, nicht Schwedisch
sprechen zu können. Trotzdem wäre die Bilanz wohl für Schwedisch sprechende
Studenten mit Sicherheit noch besser gewesen. Ich denke, dass besonders
Studenten, die Schwedisch lernen wollen, sehr von einer solchen Famulatur
profitieren werden, da viele Ärzte auch sehr sprachinteressiert sind und gerne
über Eigenheiten der schwedischen Sprache reden.
Alles in Allem habe ich viel über Radiologie gelernt und natürlich mein Englisch
aufgefrischt. Allerdings auch sehr viel über Schweden, schwedische Bräuche und
Besonderheiten. Und da gibt es einiges Interessantes zu entdecken!
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Die Deutsche Ärzte-Versicherung bietet im Sponsored Room bei Medi-Learn.net einen kostenlosen
Länderinformationsservice an. Ihr könnt dort Material zur Vorbereitung Eures Auslandsaufenthaltes kostenlos per Post anfordern; u.a.
ist dort auch Schweden (passend zum Bericht) enthalten [zum
Länderinfo-Service].
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| Autor(in): Axel Schlaeger ([email protected]) |
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6. Artikelserie zum Thema Berufshaftpflicht 1: Warum bin ich überhaupt schadenersatzpflichtig?
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- zurück zum Inhalt - |
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Derzeit gewinnt das Thema Berufshaftpflicht und Medizinstudium zunehmend an Bedeutung. Stellte sich in der Vergangenheit die Frage einer eigenen Berufshaftpflichtversicherung (BHV) für Medizinstudenten im Grunde erst mit dem Praktischen Jahr und nur in Ausnahmefällen, so bei einer Famulatur im Ausland, zu einem früheren Zeitpunkt des Studiums, so rückt dieses Thema im Zusammenhang mit der neuen Approbationsordnung jetzt verstärkt in den Fokus. Einzelne Universitäten gehen sogar inzwischen soweit, von ihren Studenten ab dem ersten Semester einen Nachweis über eine BHV zu verlangen.
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Nach dem Gesetz haften Sie in
unbegrenzter Höhe
Wichtige Informationen für Medizinstudenten rund um das Thema Berufshaftpflicht
Grund genug für die Redaktion, das Thema einmal einer gründlichen Analyse und
Aufarbeitung unterziehen zu lassen. Wir konnten dafür Peter Dahlhausen von der
Deutschen Ärzte-Versicherung gewinnen, der in den nächsten Ausgaben der
Online-Zeitung exklusiv über die Berufshaftpflicht informiert.
Die Artikelserie zur Berufshaftpflicht befasst sich mit den folgenden Fragen:
Teil 1: Warum bin ich überhaupt schadenersatzpflichtig?
Teil 2: Welche finanziellen Forderungen können auf mich zukommen?
Teil 3: Was deckt eine Berufshaftpflichtversicherung ab?
Teil 4: Wie sollte der Versicherungsschutz gestaltet sein?
Teil 5: Wo können Fehler passieren und wie sehen typische Haftpflichtfälle aus?
Teil 6: Benötige ich wirklich eine eigene Haftpflichtversicherung und was kostet
die?
Artikelserie zum Thema
Berufshaftpflicht - Teil 1
Warum bin ich überhaupt schadenersatzpflichtig?
Ein Arzt schuldet seinem Patienten keinen Behandlungserfolg. Dennoch:
Schadenersatzforderungen von Patienten oder deren Angehörigen gegenüber Ärzten
und Krankenhäusern gehören zum juristischen wie medizinischen Alltag in
Deutschland. Und sie nehmen zu. Worauf gründen sich diese
Schadenersatzforderungen eigentlich?
Die Antwort auf diese Frage ist nicht einfach zu geben, zu komplex ist das Thema
der Arzthaftung, mit dem sich normalerweise nur spezialisierte Anwälte befassen.
An dieser Stelle wird deshalb ganz bewusst eine vereinfachende Darstellung
gewählt.
Das Grundgesetz garantiert in Artikel 2 Absatz 2 als Persönlichkeitsrecht das
Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit. Das Bürgerliche Gesetzbuch (BGB)
leitet daraus in § 823 Absatz 1 die Verpflichtung zum Schadenersatz ab: „Wer
vorsätzlich oder fahrlässig das Leben, den Körper, die Gesundheit, die Freiheit
oder ein sonstiges Recht eines anderen widerrechtlich verletzt, ist dem anderen
zum Ersatz des daraus entstehenden Schadens verpflichtet".
Jeder Eingriff in die körperliche und gesundheitliche Befindlichkeit – ganz
wichtig: ohne wirksame Einwilligung – stellt demnach eine Körperverletzung und
eine Verletzung des Behandlungsvertrages zwischen Arzt und Patient dar. Dies
gilt selbst dann, wenn die Behandlung durch den Arzt fehlerfrei und erfolgreich
und nach dem zum Zeitpunkt geltenden Facharztstandard vorgenommen wird. Hieraus
ergibt sich die Anforderung an den Arzt, den Patienten vor der Behandlung
aufzuklären, da nur ein aufgeklärter Patient auch wirksam in die Behandlung
einwilligen kann.
Daneben kommt selbstverständlich die Haftung aus der nicht „lege artis“
durchgeführten Behandlung in Frage.
Auf diesen Grundlagen basiert – verkürzt dargestellt – das gesamte ärztliche
Haftpflichtrecht. Und das schlägt sich standesrechtlich nieder in den
Berufsordnungen für Ärzte, mit denen die Ärztekammern ihre Mitglieder
verpflichten, sich in geeigneter Weise ausreichend gegen Haftpflichtansprüche zu
versichern. Eine solche Verpflichtung zum Abschluss einer
Haftpflichtversicherung gibt es übrigens nicht für Krankenhäuser.
Haftung – im Beruf und als Privatperson. Und als Student
Haftung kann weltweit und zu jeder Zeit eingefordert werden, wenn ein Schaden –
bei der Ausübung des Berufes oder als Privatperson – durch eigenes Verschulden
entstanden ist. Dabei ergibt sich lediglich die Unterscheidung nach Berufs- und
Privathaftpflicht, die allerdings für Ärzte von enormer Bedeutung ist, da die
beruflichen in der Regel die privaten Risiken deutlich übersteigen.
Während die Privathaftpflicht (PHV) in der Regel für Medizinstudenten kein
echtes Problem darstellt, da sie im Normalfall über die PHV ihrer Eltern bis zum
Abschluss des Studiums versichert sind, stellt sich die Situation in Sachen BHV
etwas anders dar.
In der Fürsorgepflicht
Als Medizinstudent bewegt man sich zumeist unter der Obhut des Staates, genauer
des Bundeslandes, als Träger der jeweiligen Uni bzw. Uniklinik. Das bedeutet,
dass die Unis mit Aufsichts- und Fürsorgepflichten für „ihre“ Studenten versehen
sind und für eine angemessene wissenschaftlich-theoretische wie
anwendungsnah-praktische Ausbildung verantwortlich sind. Diese Verantwortung
wird in der Praxis durch die Uni delegiert an die für das konkrete Tun
zuständigen Dozenten und Ärzte. Wenn also z.B. ein Schaden durch einen
Medizinstudenten in der Uniklinik unter der „Aufsicht“ des ausbildenden Arztes
passiert, so ist dafür regelmäßig auch die Klinik selbst im Rahmen ihrer eigenen
Krankenhaushaftpflicht oder ihrer „Selbstversicherung“ verantwortlich.
Achtung Regress!
Aber Achtung: Zwar greift im „Außenverhältnis“ gegenüber dem Patienten bzw.
Anspruchsteller der Schutz durch die Uni, im „Innenverhältnis“ kann dies jedoch
ganz anders aussehen. Hier hält die Uni ihre Haftung häufig auf „leichte oder
mittlere Fahrlässigkeit“ begrenzt, wohingegen sie bei sogenannter „grobe
Fahrlässigkeit“ ihren angestellten Ärzten letztlich keinen Schutz bietet.
In der Praxis bedeutet dies, dass nicht auszuschließen ist, dass sich die Klinik
an dem Arzt schadlos halten will. Es kann sogar passieren, dass sich die Klinik
direkt (oder der aufsichtführende Arzt) an den Studenten, der den Schaden „grob
fahrlässig“ verursacht hat, wendet – oder in der Sprache der Juristen, ihn in
„Regress“ nimmt. Was aber fällt unter „leichte oder mittlere Fahrlässigkeit“ und
was ist schon „grobe Fahrlässigkeit“? Was ist ein schwerer Behandlungsfehler?
Auf diese Fragen gibt es keine pauschale Antwort. Hier kommt es auf den
jeweiligen Einzelfall an. Allein diese Unsicherheit legt nahe, für den Fall der
Fälle mit einer eigenen BHV vorzubeugen, die auch die „grobe Fahrlässigkeit“ und
die Regressnahme durch Klinik oder Ausbilder abdeckt.
Diese Problemstellung wird nun durch die neue Approbationsordnung und ihren
erhöhten Patientenbezug verstärkt. Ergänzend zu den Famulaturen und zum
Praktischen Jahr führt die neue Approbationsordnung Medizinstudenten viel früher
zu patientennahen Tätigkeiten und dies nicht nur in der Klinik, sondern auch in
Arztpraxen!
In der nächsten Folge der Artikelserie wirft der Autor einen Blick auf
Schadenhäufigkeiten und Schadensummen.
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Hier geht es zum aktuellen Haftpflichtangebot in Zusammenarbeit mit dem
Hartmannbund
* Für Medizinstudenten in den vorklinischen und klinischen Semestern:
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* Für PJ-Studenten:
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| Autor(in): Peter Dahlhausen (Deutsche Ärzte-Versicherung) ([email protected]) |
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Examen bestanden, neue WG gefunden und guten Einstand gefeiert, einen lieben Gruß zwischendurch an die Freundin oder den Freund, gut ins neue Semester gekommen - Gründe, eine Postkarte zu schreiben, gibt es einige.
Medizinstudenten haben von Haus aus (leider) viel mit dem Thema Examen und Prüfung zu tun. Bei Lehmanns erhaltet Ihr nun kostenlos die Cartoon-Postkarten von Rippenspreizer rund um's Thema Prüfung. Damit Eure Grüße nicht nur ankommen, sondern beim Empfang auch noch gelächelt wird.
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- Düsseldorf, Himmelgeister Str. 131, 40225 Düsseldorf
- Erlangen, Universitätsstr. 6, 91054 Erlangen
- Essen, Robert-Koch-Str. 12, 45147 Essen
- Freiburg, Friedrichring 25, 79098 Freiburg
- Giessen, Frankfurter Str. 42, 35392 Giessen
- Halle, Universitätsring 7, 06108 Halle
- Hamburg, Kurze Mühren 6, 20095 Hamburg
- Hannover, Carl-Neuberg-Str. 1, 30625 Hannover
- Heidelberg, Im Neuenheimer Feld 3706), 69120 Heidelberg
- Köln, Kerpener Str. 75, 50937 Köln
- Leipzig, Brüderstr. 53, 04103 Leipzig
- Marburg, Steinweg 35a, 35037 Marburg
- München, Pettenkoferstr. 18, 80336 München
- Regensburg, Universitätsstr. 31, 93053 Regensburg
- Ulm, Albert-Einstein-Alle 15, 89081 Ulm
Wir wünschen Euch viel Spass mit den Cartoon-Grüßen und wenn Ihr bislang das
Humor-Portal rund um die Medizin und den Rettungsdienst nicht kanntet, dann
schaut einmal vorbei bei
www.rippenspreizer.com |
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| Autor(in): Redaktion MEDI-LEARN ([email protected]) |
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In unserem Trainingscenter werden immer wieder spannende Fälle aus der klinischen Praxis vorgestellt, die es interaktiv zu lösen gilt. Das heißt: Ihr seid gefragt! Welche Fragen gehören zur Anamnese, welche Untersuchungen würdet Ihr anordnen, was ist Eure erste Verdachtsdiagnose und wie stellt Ihr Euch die Therapie des "virtuellen Patienten" vor?
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Diesmal bieten wir Euch wieder einen neuen klinischen Fall. Die Forenuserin Chrima stellt folgenden brandneuen Fall vor:
"Es ist 3:30 Uhr mitten in der Nacht und Ihr habt Dienst. Plötzlich taucht eine
32-jährige schwangere Frau auf und berichtet über Schmerzen. Die Schmerzen
befanden sich zunächst v.a. im rechten Oberbauch. Die Patientin gibt an, dass
die Schmerzen jetzt aber eigentlich "überall im Bauch zu spüren sind". Was tun?"
Zum Mitraten im Trainingscenter -
einfach hier klicken!
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| Autor(in): Janine ([email protected]) |
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In dieser Rubrik stellen wir Euch einen Ausschnitt aus dem Linkverzeichnis von Medi-Learn vor, das Ihr komplett in unserer Rubrik Linktipps findet. Falls Ihr auch eine oder mehrere interessante Webseiten für Medizinstudenten kennt, tragt sie doch in die Datenbank ein. Wir wünschen Euch viel Spass bei Surfen.
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Diese Woche stellen wir euch vor:
| | | Surftipp 1 | Analysen und Laborwerte | Klicks: | 508 | | Hier findet Ihr ein Auflistung der einzelnen Laborparameter mit Angaben zu Referenzwerten, Untersuchungmethode, Probeentnahme, Probematerial, Störfaktoren und Klinischen Angaben. | | |
| | | | Surftipp 2 | Notfallmedizin | Klicks: | 501 | | Der Benutzer befindet sich als Arzt im St. Packing Trauma Centre und wird darüber informiert, dass sich ein junger Mann ohne Airbag um einen Telegrafenmast gewickelt hat. Es liegt an ihm, den Patienten zu behandeln, die Tragweite seines Handelns anhand der Werte und des Befindens des Patienten abzuschätzen. Eine unterhaltsame und lehrreiche Weise, dem Studenten Inhalte der Notfallmedizin näherzubringen. | | |
| | | | Surftipp 3 | Medizin-Tools für Palm Handheld-Computer | Klicks: | 501 | | Auf dieser Webseite gibt es neben Informationen über die PalmOS-Programmpakete der Firma mediheld auch Hintergrundinfo für die Nutzung von Palm-Handheld-Computern allgemein; speziell aber auch Infos und Links zu Palm-Hardware, Medizin-Freeware für den Palm, Literatur (Palm-Handbooks sowie Medizinlehrbücher). | | |
| | | | Surftipp 4 | Radiologie | Klicks: | 479 | | Das Radiologieprogramm der Uni Aachen gliedert sich in 3 Oberbereiche: Theorie, Fälle und Kurztestat. Der wirklich sehr ausführliche Theorieteil erklärt einem alles, was man über die Grundlagen von Röntgen, MRT, Sono etc. wissen sollte. | | |
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| Autor(in): Redaktion Medi-Learn.net ([email protected]) |
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"Was passiert bei einer Chemotherapie?" "Was sage ich meinen Freunden, wenn die Haare ausfallen?" "Was ist eine Knochenmarkspunktion?" Diese und andere Fragen werden auf kindgerechte Weise in einem bundesweit einzigartigen Projekt beantwortet: Die Abteilung Pädiatrische Onkologie der Universitäts-Kinderklinik Heidelberg (Ärztlicher Direktor: Professor Dr. Andreas Kulozik) hat in Zusammenarbeit mit dem Elternverband krebskranker Kinder die CD Rom "Ich bin ein Onkokid" entwickelt. Unterstützt wird das Projekt von der Firma Medac-Schering Onkologie.
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Ich habe Krebs, aber mein Leben
geht weiter!
Neue interaktive CD-Rom hilft Kindern und Jugendlichen, mit der Krankheit und
ihren Folgen umzugehen / Verständliches Fachwissen, Experten auf Video und
Spiele
"Die CD 'Ich bin ein Onkokid' ist eine interaktive
Patienteninformation speziell für Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren sowie für
ihre Eltern und Freunde", erklärt Renate Sedlak, die Projektleiterin in der
Heidelberger Kinderklinik. Neben Informationen über die verschiedenen
Krankheitsbilder, Untersuchungsmethoden und die Behandlung wird auch
Grundlagenwissen über die Entstehung von Tumoren vermittelt. Wichtige Fragen
beantworten Experten - Ärzte, Psychologen, aber auch betroffene Jugendliche - in
Videos. Krankheitsbezogene Spiele und ein Quiz machen nicht nur Spaß, sondern
leisten echte Lebenshilfe.
Das neue Projekt stößt bei den jungen Patienten in der Kinderklinik auf hohe
Resonanz: "Diese CD war schon lange nötig" meint Cordelia Schieck, die den
virtuellen Besucher auf vielen Videosequenzen durch das Programm begleitet. "Ich
hätte mir gewünscht, als ich an Krebs erkrankte, so eine CD gehabt zu haben",
sagt die heute 16 Jährige. "Meine Eltern und ich hätten sicherlich mehr
verstanden."
Die neue CD-Rom ergänzt eine Fülle von Medien, die in der Heidelberger
Kinderklinik für krebskranke Kinder und Jugendliche entwickelt wurden: Die
CD-Rom "Onko-Ocean" für Kinder, das Internet-Programm und www.onkokids.de und
die mobile Nachsorge über Taschencomputer Onko-Connect.
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Auf der CD Rom "Ich bin ein Onkokid" der
Abteilung Pädiatrische Onkologie der Universitäts-Kinderklinik
Heidelberg werden Fragen von Kindern zum Thema Krebs kindgerecht
beantwortet.
Quelle: Universitäts-Kinderklinik Heidelberg |
Die CD-Rom ist kostenlos erhältlich für alle Jugendlichen
mit Krebserkrankungen. Sie ist auch in Englisch und Französisch verfügbar.
Kontakt:
Renate Sedlak, M.A.
Abteilung Hämatologie/Onkologie/Immunologie der Kinderklinik Heidelberg
Im Neuenheimer Feld 151 69120 Heidelberg
T. 06221/568379 Fax 06221/565505
E-Mail: [email protected]
Oder:
DLFH - Aktion für krebskranke Kinder e. V.
Gabriele Geib
Vorsitzende der Aktion für krebskranke Kinder Heidelberg e.V.
Silcherstr. 17 74937 Spechbach
06226/970800
E-Mail:[email protected]
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| Autor(in): Renate Sedlak, M.A. ([email protected]) |
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