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Die Onlinezeitung von MEDI-LEARN
Medi-Zeitung
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Wer sich selbst treu bleiben will, kann nicht immer anderen treu bleiben. (Christian Morgenstern, - dt. Schriftsteller) |
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Editorial |
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Hallo,
kurzfristig organisieren, ein bisschen wagemutig ins Neuland stürzen und am Ende mit den besten Erfahrungen zurückkehren: Das haben drei Studenten aus Düsseldorf während ihrer Famulatur in Budapest erlebt. Ein Erlebnis für sich ist die nunmehr zum fünften Male stattfindende Teddy-Klinik in München allemal - heute gibt es Infos zum Wann und Wo dieser grossen Veranstaltung.
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Dem Thema 'Bypass-OP bei Frauen' widmen die MedNews eine ihrer 3 interessanten Nachrichten, und wir reichen Euch eine druckfrische Meldung aus der Forschung weiter: Ein neues Gen bei Parkinson ist entdeckt und verspricht neue Forschungsansätze dieser verbreiteten Erkrankung.
Ob Spinalanästhesie, Schlaflos in Rostock oder die Ergebnisse der PJ-Umfrage: Im aktuellen Heft der Via medici findet Ihr nicht nur zu diesen Themen ausführliche Artikel und Reportagen: Wir präsentieren Euch heute das Inhaltsverzeichnis der neuen Ausgabe. Apropos Befragung und Umfrage: Der Hartmannbund setzt sich weiter für eine Verbesserung der Arbeitsbedingungen ein und startete jüngst eine neue Online-Befragung.
Versicherungen sind an und für sich eine recht trockene Materie. Doch wir haben mit Peter Dahlhausen einen kompetenten Autoren gefunden, der für Studenten wohltuende Schneisen ins Dickicht des Versicherungsdschungels schlägt: Heute geht es um die Frage, wie der Versicherungsschutz in puncto Haftpflichtfragen gestaltet werden kann.
Bis zur nächsten Woche,
Jens, Marlies und Christian
Redaktion MEDI-LEARN
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Inhalt (jetzt auch anklickbar) |
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Angesichts akuter Geldsorgen und der Notwendigkeit im Famulaturprogramm voranzukommen, entstand unter mir und zwei Kommilitonen die Idee, doch das Angenehme mit dem Nützlichen zu verbinden: Wir spielten mit dem Gedanken, eine Famulatur in Ungarn zu absolvieren. Da wir natürlich alle Fristen von Organisationen wie z.B. dfa längst verpasst hatten und wir in ca. 2 Monaten starten wollten, schien uns eine spontane Internetbewerbung die einzige Möglichkeit zu sein.
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Famulatur in Budapest/Ungarn im Sommer 2004
von Daniel Eberst, Martin Braun, Pascal Gossen
Prompte Reaktionen: Die Zusage liess nicht lange auf sich warten
Wir suchten an einem Nachmittag einige E-Mail-Adressen von Professoren aus der
Chirurgie heraus, verfassten ein kurzes Bewerbungsschreiben auf Englisch und
schickten dann munter Bewerbungen heraus. Für die Chirurgie hatten wir uns
bewusst entschieden, da wir auf ungarisch einfach keine vernünftige Anamnese
erheben könnten und unserer Meinung nach das Sprachproblem im OP-Saal nicht mehr
so gravierend sein würde.
Wir erhielten nach extrem kurzer Zeit positive Antwort von einem Professor und
waren selbst überrascht, wie einfach das alles zu gehen schien. Der von uns
angegebene Zeitraum von 15 Tagen wurde uns zugesagt, und wir sollten nur noch
eine Bestätigung unserer Düsseldorfer Uni schicken, dass sie dieses Vorhaben
unterstützt und damit auch belegt, dass wir auch wirklich Medizin studieren. Wir
schickten also jeder einen „Letter of recommendation“ unserer Studiendekanin an
den Budapester Professor und harrten der Dinge die da kommen sollten.
So war’s wirklich: Ankunft, Wäsche-Ausgabe und ab in den OP
Mit dem Auto fuhren wir einige Tage vor unserem Start im Krankenhaus vom
Rheinland aus nach Ungarn los und fanden auch recht problemlos unser Apartment
in Budapest. Das hatten wir natürlich auch über das Internet gebucht und hatten ein richtig Gutes erwischt! Sehr zentral gelegen und gut ausgestattet,
lieferte es uns eine hervorragende Basis, um die Stadt zu erkunden, was wir auch
ausgiebig taten. Budapest ist eine absolut besuchenswerte Stadt und auch das
Abendprogramm kann sich sehen lassen.
An unserem ersten Arbeitstag mussten wir dann erst einmal die Klinik finden, was
aber dank hilfsbereiter Budapester gut klappte. Dort kurz vor neun angekommen,
machten wir der Sekretärin des Professors ungefähr klar, wer wir sind (sie
verstand kein Wort Englisch oder Deutsch…). Wir wurden dann bald von einem
Chirurgen begrüßt, der uns umgehend mit ungarischen Studentinnen bekannt machte,
die sowohl Deutsch als auch/oder Englisch gut beherrschten. Sie führten uns dann
zur Wäsche-Ausgabe, wo wir zwar nicht ganz passend, aber immerhin komplett
eingekleidet wurden und zeigten uns auch sonst alles Wesentliche (Umkleide,
OP-Saal und nicht zuletzt das „Bufe“, was wir unter dem Namen Cafeteria kennen).
Um den Tag abzurunden, gingen wir dann auch zielstrebig direkt in den OP, wo wir
zwar jedem auffielen, jedoch niemals negative Reaktionen ernteten, sondern ganz
im Gegenteil viele freundliche Leute trafen. Nach und nach stellten sich uns
einige ÄrzteInnen vor, von denen erstaunlich viele exzellent Deutsch sprechen
und die teilweise Freude hatten, diese Kenntnisse wieder zu gebrauchen.
Wir durften fortan an mindestens drei Operationen pro Tag im Fachgebiet der
Abdominalchirurgie zuschauen und Fragen stellen, sowohl an die Chirurgen wie
auch an die Anästhesisten, von denen auch viele im Ausland einen Teil ihrer
Ausbildung geleistet haben und daher gut Deutsch können. Erstaunlich für uns war
die Tatsache, mit wie viel Enthusiasmus und Begeisterung die Ärzte ihren Beruf
ausübten, trotz der Tatsache, dass sie im Monat im besten Falle nicht mehr als
500,- Euro Gehalt bekommen!
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Famulatur in Budapest:
"Im Anschluss ging es in den OP, wo wir bereits auf den OP-Plänen mit
eingeteilt waren und rege assistieren durften" |
Die zweite Woche: Mehr als Hakenhalten in der Chirurgie
Die zweite Woche verbrachten wir an einer Klinik für Gefässchirurgie. Auch hier
erstaunte uns der Eifer der Ärzte. Gleich am ersten Tag wurden wir von dem
Professor, der ausgesprochen gut deutsch spricht und, wie wir später erfuhren,
Kontakte bis nach Düsseldorf zu unserem ebenfalls renommierten Professor der
Gefässchirurgie hatte, bei der Visite freundlich begrüsst und im Anschluss ein
wenig ausgefragt, woher wir denn genau kämen und was wir uns an praktischen
Tätigkeiten so vorstellten. Sogleich wurden wir einem Assistenzarzt zugeteilt,
der mit uns die etwas schwierigeren Fälle, die bei der Visite zur Sprache kamen,
nochmals ausführlicher und natürlich auf englisch besprach (bei der Visite
konnten wir also nur bedingt sprachlich folgen, es war aber dennoch interessant,
das einmal mitzuerleben).
Am ersten Tag durften wir dann außerdem noch bei einigen Angiographien zusehen
und auch einmal, wenn es darum ging, eine Arterie abzudrücken, Hand anlegen. Die
anwesenden Radiologen erklärten uns auch sehr viel, und wir waren erstaunt über
die hochmodernen Geräte, die wir dort vorfanden. Am nächsten Morgen wurden wir
nach der morgendlichen Visite vom Professor der ganzen Gruppe in der
Frühbesprechung (ca. 40 Ärzte) vorgestellt, so dass uns nun jeder kannte und uns
immer offenherzig begrüßte. Im Anschluss ging es in den OP, wo wir bereits auf
den OP-Plänen mit eingeteilt waren und rege assistieren durften. Dabei handelte
es sich nicht nur um das Hakenhalten, es durfte teilweise auch genäht und
anderes mehr gemacht werden. Gerne und ausführlich wurden uns die
verschiedensten Schritte während der OP erläutert, und auf Fragen wurde stets
freundlich geantwortet.
Fazit: Praktische Ausbildung, Hilfsbereitschaft und hohes fachliches Niveau
Im allgemeinen können wir nur nochmals betonen, dass wir immer sehr herzlich und
freundschaftlich vom Pförtner über die Büfett-Verkäuferin bis hin zum
Pflegepersonal und den Ärzten und Professoren aufgenommen wurden und sich
scheinbar jeder über unsere Anwesenheit freute oder uns nie das Gefühl
vermittelt wurde, dass wir stören oder eine Belastung darstellen.
Fachlich wird dort in den einzelnen Abteilungen teilweise ein sehr hohes Niveau
erreicht und vor allem die praktische Ausbildung der jungen Mediziner wird
gefördert. Auch die Prüfungen im klinischen Teil des Studiums in Ungarn sind
mehr praktisch orientiert und alle werden mündlich abgehalten.
Alles in allem hatten wir eine sehr schöne Zeit in der Donaumetropole Budapest
und können jedem eine Famulatur in dieser kulturell anspruchsvollen Stadt nur
empfehlen.
Daniel Eberst, Martin Braun, Pascal Gossen
(8.Semester, HHU Düsseldorf) |
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| Autor(in): Daniel Eberst, Martin Braun, Pascal Gossen ([email protected]) |
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Semesterende können auch Studenten mit Testat- oder
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| Autor(in): Redaktion Medi-Jobbörse ([email protected]) |
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Topaktuelle Jobanzeigen
(11/2004) |
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1. Assistenzärztin/Assistenzarzt
Psychosomatische Klinik der Rhön-Klinikum AG Bad Neustadt/Saale |
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2. Assistenzärztin/-arzt
Kardiologie
Herz- und Gefäß-Klinik GmbH, Bad Neustadt/Saale |
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3. Assistenzärztin/Assistenzarzt
Frankenklinik Bad Neustadt/Saale |
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erhalten Sie unter dem angegebenen Link oder auf der Webseite der
Rhön-Klinikum AG oder per Email unter
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Kindern die Angst vor dem Arzt zu nehmen ist der Hintergrund der Teddy-Krankenhäuser, die sich an vielen Fakultäten mittlerweile immer größerer Beliebtheit erfreuen.
Auf eine lange Tradition kann die Münchener Teddy-Klinik zurückblicken, die nunmehr zum fünften Mal stattfindet und die wir Euch heute vorstellen möchten.
Mehr als 2.000 Kinder und 200 Teddy-Ärzte werden vom 22. bis 26. November die Plüschtiere in den Dienst der Medizin stellen.
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Das Teddy-Krankenhaus in München (22. bis 26. November 2004)
2.000 Kinder und 200 Teddy-Ärzte
von Christine Völklein (Teddy-Ärzte e. V.)
Idee
Nach dem skandinavischen Vorbild und der Publizierung in Deutschland durch die
GeMSA (German Medical Students’ Association) organisiert eine Gruppe
Medizinstudenten der Münchner Universitäten das fünfte Teddy-Krankenhaus in
München.
Ziel
Das Teddy-Krankenhaus möchte, dass Kinder die Angst vor einem Arztbesuch oder
einem Krankenhausaufenthalt verlieren. Spielerisch sollen sie mit dem ärztlichen
Handeln vertraut gemacht werden. Wer an seine eigene Kindheit zurückdenkt oder
selber Kinder hat, weiß, welche Ängste der Arzt in seinem weißen Kittel oftmals
auslösen kann. Dieses schwierige Verhältnis zwischen Kind und Arzt kann jede Art
von Untersuchung erschweren und einen positiven Therapieerfolg verhindern. Die
Verunsicherung der Kinder reicht von Unwohlsein bis hin zur Panik vor den weiß
gekleideten Menschen, die ihnen mit Spritzen und bitteren Pillen zu Leibe
rücken. Diese ablehnende Grundhaltung bleibt meist bis ins Erwachsenenalter
bestehen und findet zu einem großen Teil sicherlich seinen Ursprung darin, dass
sich Kinder dem Arzt - auch in Begleitung der Eltern - ausgeliefert fühlen. Ein
Unverständnis der Kinder beruht meist darin, dass Kinder oft noch nicht
verstehen, was mit ihnen passiert und warum manche Untersuchungen beim Arzt
unvermeidbar sind.
Die Compliance ist ein oft gebrauchtes Schlagwort unseres Studiums, das
bedeutet, dass selbst die teuersten Medikamente und die besten Therapieansätze
kaum Wirkung zeigen können, wenn das Vertrauen und damit die Zusammenarbeit
zwischen Arzt und Patient nicht optimal ist. Wie wichtig die psychologische
Komponente bei jeder ärztlichen Therapieform ist, wurde vielfach
wissenschaftlich belegt. Durch positives Herangehen an eine Therapie seitens des
Patienten lassen sich Compliance und Therapieerfolg deutlich verbessern.
Unser Ziel ist es, Kinder auf spielerische Art und Weise an eine ärztliche
Untersuchung, sei es in der Praxis oder im Krankenhaus, heranzuführen. Wir wollen
Kindern im Vorschulalter die Möglichkeit geben, sich völlig ungezwungen mit dem
ärztlichen Handeln vertraut zu machen und Berührungsängste abzubauen.
Organisation
Es werden Kinder aus Münchner Kindergärten eingeladen, das Teddy-Krankenhaus zu
besuchen. Vor diesem Besuch sollen Themen wie Krankheit und Krankenhausbesuch
unter der Leitung der Erzieher und Betreuer im Kindergarten spielerisch
vorbereitet werden. Hierfür denken sich die Kinder Krankheiten aus, die später
im Teddy-Krankenhaus geheilt werden.
Das Teddy-Krankenhaus öffnet seine Sprechstunde erstmals für fünf Tage und es
werden ca. 2.000 Kinder erwartet.
Eingeladen sind alle Münchner Kindergärten. Eltern können zu den Öffnungszeiten
mit ihren Kindern ins Teddy-Krankenhaus kommen, wobei die Wartezeiten hier sehr
variabel sein können.
Die durch Fachpersonal der Haunerschen Universitätskinderklinik auf ihre Rolle
als “Teddy-Ärzte” vorbereiteten Medizinstudenten nehmen Patienten auf, erstellen
Anamnesen, führen Untersuchungen durch wie abhören, abtasten, röntgen,
operieren, Verbände anlegen, Spritzen geben, Impfen oder Wunden nähen. Die
Behandlung wird mit den “Teddy-Eltern” ausführlich besprochen. Es folgt der Weg
zur Apotheke, wo die kranken Teddys mit den notwendigen Medikamenten
(Süßigkeiten) versorgt werden. Den Abschluss bildet der Besuch im Rettungswagen,
der unter fachkundiger Leitung von Rettungssanitätern inspiziert werden kann.
Während der Wartezeit und nach dem “Arztbesuch” werden die Kinder in einem
separaten Raum betreut und von Bussi Bär sowie Klinik-Clowns unterhalten.
Zeitplanung
Das fünfte Teddy-Krankenhaus Münchens findet vom 22. bis 26. November 2004
von 9.00 bis 16.00 Uhr
in den Räumen der Katholischen Hochschulgemeinde St. Joseph, Josephsplatz 1 (U2
Josephsplatz) statt. Der vorhergehende Tag wird zur Vorbereitung und Schulung
der ca. 200 "Teddy-Ärzte" genutzt.
Kontakt:
Für Fragen stehe ich Ihnen gerne persönlich, telefonisch oder per E-Mail zur
Verfügung
Christine Völklein
Tel.: 089 / 20 23 120 - Mobil 0172 / 700 80 89
[email protected]
Gerne können Sie auch unsere Homepage:
http://www.teddy-aerzte.de besuchen.
Im Namen des gesamten Teddy-Ärzte Team
Christine Völklein
Teddy-Ärzte e.V.
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| Autor(in): Christine Völklein (Teddy-Ärzte e.V.) ([email protected]) |
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Derzeit gewinnt das Thema Berufshaftpflicht und Medizinstudium zunehmend an Bedeutung. Stellte sich in der Vergangenheit die Frage einer eigenen Berufshaftpflichtversicherung (BHV) für Medizinstudenten im Grunde erst mit dem Praktischen Jahr und nur in Ausnahmefällen zu einem früheren Zeitpunkt des Studiums, so bei einer Famulatur im Ausland, so rückt dieses Thema im Zusammenhang mit der neuen Approbationsordnung jetzt verstärkt in den Fokus. Einzelne Universitäten gehen sogar inzwischen soweit, von ihren Studenten ab dem ersten Semester einen Nachweis über eine BHV zu verlangen.
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Nach dem Gesetz haften Sie in
unbegrenzter Höhe
Wichtige Informationen für Medizinstudenten rund um das Thema Berufshaftpflicht
Grund genug für die Redaktion, das Thema einmal einer gründlichen Analyse und
Aufarbeitung unterziehen zu lassen. Wir konnten dafür Peter Dahlhausen von der
Deutschen Ärzte-Versicherung gewinnen, der in den nächsten Ausgaben der
Online-Zeitung exklusiv über die Berufshaftpflicht informiert.
Die Artikelserie zur Berufshaftpflicht befasst sich mit den folgenden Fragen:
Teil 1: Warum bin ich überhaupt schadenersatzpflichtig? [zum
Artikel]
Teil 2: Welche finanziellen Forderungen können auf mich zukommen? [zum
Artikel]
Teil 3: Was deckt eine Berufshaftpflichtversicherung ab? [zum
Artikel]
Teil 4: Wie sollte der Versicherungsschutz gestaltet sein?
Teil 5: Wo können Fehler passieren und wie sehen typische Haftpflichtfälle aus?
Teil 6: Benötige ich wirklich eine eigene Haftpflichtversicherung und was kostet
die?
Artikelserie zum Thema
Berufshaftpflicht - Teil 4
Wie sollte der Versicherungsschutz gestaltet sein?
Grundsätzlich sei angemerkt, dass der Versicherungsschutz mit der
beruflichen Entwicklung mit wachsen soll. Hier ist die Mitwirkung des Arztes
gefordert, seiner Versicherung regelmäßig Tätigkeitsänderungen zu melden.
Denn: Ein Medizinstudent im PJ trägt ein anderes, geringeres Risiko als ein
Assistenzarzt und dieser wiederum ist mit einem Chefarzt oder einem
niedergelassenen Arzt nicht vergleichbar.
Neben dem Status, d.h. dem Grad der Verantwortung für die Behandlung, spielt
die Fachrichtung für den Versicherungsschutz ein große Rolle. Operative
Tätigkeiten sind wesentlich „gefahrgeneigter“ als nicht-operative, ganz an
der Spitze stehen Fächer wie Anästhesie, Frauenheilkunde und Geburtshilfe
sowie die Chirurgie und die weiteren „schneidenden Disziplinen (Orthopädie,
Urologie...). Aber damit nicht genug: Je nach Fachgebiet ist es für das
Versicherungskonzept relevant, welche besonderen Behandlungen ggf.
durchgeführt werden. Wird in der Augenarztpraxis gelasert? Führt der
Orthopäde Gelenkpunktionen durch? Wie sieht es mit „Schönheitsoperationen“
aus? Selbst die Durchführung von Piercings ist ein risikoerheblicher Faktor!
Kompetenter Haftpflichtversicherer wichtig
An Hand dieser wenigen Beispiele zeigt sich schon, dass die Versicherung von
Arzthaftpflichtrisiken auf Seiten des Versicherers hohe Kompetenzen
verlangt. Dies gilt natürlich auch für den jeweiligen Außendienstler, der
die Kunden bei Abschluss des Vertrages berät.
Der Versicherungsschutz wird in der BHV nach Deckungssummen bemessen und
sollte mindestens betragen für
• Personenschäden: 1.000.000 Euro
• Sachschäden: 150.000 Euro
• Vermögensschäden: 25.000 Euro
(vgl. Deutsches Ärzteblatt, Jg. 101, Heft 16, 16.04.04, Seite [51]).
Zumindest bei Medizinstudenten dürfte dies ausreichend sein. Höhere
Deckungssummen können von Fall zu Fall insbesondere bei gefahrgeneigten
Tätigkeiten (Geburtshilfe!) aber durchaus angebracht sein. Wer schon einmal
eine Famulatur oder ein PJ-Tertial in Übersee absolviert hat, der weiß, das
US-Kliniken wesentlich höhere Deckungssummen verlangen.
Droht die „Amerikanisierung“?
Das Stichwort „USA“ macht auf ein Problem aufmerksam, mit dem sich Ärzte wie
Versicherer auch in Deutschland zunehmend konfrontiert sehen: Der Tendenz
der Rechtsprechung zu immer höheren Ersatzleistungen. Allerdings ist man
hierzulande – auch auf Grund der Unterschiedlichkeit in den Rechtssystemen –
von einer „Amerikanisierung des Arzthaftpflichtmarktes“ noch weit entfernt.
Deckungssummen in der Größenordnung von 5 Mio Euro für Personen- und
Sachschäden sind nur in Ausnahmefällen bei „schweren Risiken“ angebracht.
Im nächsten Teil der Artikelserie in der Online-Zeitung geht es um
typische Haftpflichtfälle.
Sponsorenhinweis:
* Mehr Informationen zum Thema Haftpflichtversicherungen gibt es im
Sponsored Room der Deutschen Ärzte-Versicherung.
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Hier geht es zum aktuellen Haftpflichtangebot in Zusammenarbeit mit dem
Hartmannbund
* Für Medizinstudenten in den vorklinischen und klinischen Semestern:
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Info - klick hier]
* Für PJ-Studenten:
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| Autor(in): Peter Dahlhausen (Deutsche Ärzte-Versicherung) ([email protected]) |
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In unserer Rubrik "MedNews" stellt Euch die Redaktion der StudMed aus dem Springer Verlag wöchentlich drei Nachrichten aus der Medizin zur Verfügung. Zum kompletten Artikel gelangt Ihr, wenn Ihr am Ende der Einleitungen auf "Mehr..." klickt. Die ausführlichen Artikel sind dann im Sponsored Room "StudMed" bei Medi-Learn zu finden.
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| >> Scanner-Mikroskop beschleunigt Blutbildanalyse (18-Nov-2004) |
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Obwohl die Blutabnahme heute in jeder Arztpraxis nur eine Frage von Minuten ist, gestaltet sich die Analyse des Blutbilds im Labor noch immer umständlich und zeitraubend. Denn bislang muss bei Anomalien die übliche Differenzialblutbildanalyse per Hand durchgeführt werden - immerhin bei 40 Prozent der Blutproben. Eine computerassistierte Blutzellenanalyse soll diese Aufgabe nun übernehmen. Mehr...
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| >> Mehr Sicherheit für Frauenherzen (18-Nov-2004) |
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An Männern sind Bypass-Operationen mittlerweile relativ gefahrlose Routine. Für Frauen dagegen bedeuten sie hohes Risiko, denn Frauen sterben danach viel häufiger als Männer. Einer Studie des Klinikums Großhadern zufolge konnte jetzt durch den Einsatz des neuen, so genannten OPCAB-Verfahrens (off pump coronary artery bypass) die Sterblichkeit von Frauen bei Bypass-Operationen um 42 Prozent gesenkt werden. Mehr...
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| >> Krebsgen bestimmt Schicksal von Stammzellen (18-Nov-2004) |
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Ein bereits bekanntes Krebsgen reguliert das Gleichgewicht zwischen Selbsterneuerung und Spezialisierung bei Blutstammzellen. Dies hat ein Forschungsteam am Schweizerischen Institut für Experimentelle Krebsforschung mit Unterstützung des Schweizerischen Nationalfonds entdeckt. Mehr...
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| Autor(in): Redaktion StudMed ([email protected]) |
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Schon seitdem es die Onlinezeitung von MEDI-LEARN gibt, veröffentlichen wir vorab den Inhalt der neuen Via medici - so auch dieses Mal. Die Ausgabe 05/04 ist soeben erschienen und wartet schon darauf, von Euch in Empfang genommen zu werden. Heute präsentieren wir Euch den Inhalt der aktuellen Ausgabe:
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Via
Perspektiven
- Richtig lernen fürs
Schriftliche
Countdown ohne Lampenfieber - Praktisches
Jahr in Harvard
Blick in die Eliteschmiede - PJ-Umfrage 2004:
das Resümee
Motivationskiller am Studienende -
Weiterbildungsplaner Neurologie
Reine Nervensache - Famulatur bei den Zulus
in Südafrika
„Kunjani – wie geht’s?“ - Mein erstes Mal:
Nachtdienst
Schlaflos in Rostock - Im Fokus: der Präpkurs
Das Fundament der Medizin
- Blindheit durch Armut
Menschenrecht Augenlicht? | -
Ars
Medici
- Notfall: plötzlicher
Brustschmerz
Diagnose auf dem Holzweg -
Praxisanleitung: Spinalanästhesie
Stechen bis der Liquor tropft -
Anthroposophische Medizin
Therapie mit Harmonie - Fallorientiert
lernen: Schilddrüse
Kalt und heiß im Regelkreis - Anatomische
Kasuistik: LeFort-Frakturen
Trümmerfeld im Schädel
- Via
Multimedia
- Lehrbücher im Test
Neurologie - Buchtipps
Alternative Berufsfelder
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Die neue Via
medici gibt es in jeder medizinischen Fachbuchhandlung (5,50 Euro/Heft)
oder im Abo (19,95 Euro/Jahr). |
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| Autor(in): Redaktion MEDI-LEARN ([email protected]) |
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Trotz EuGH-Urteil zu den Arbeitszeiten und der Abschaffung des AiP haben sich die Arbeitsbedingungen für Ärzte in den letzten Monaten nicht verbessert – eher sogar verschlechtert.
Der enorme Kostendruck, dem die Krankenhäuser seit Einführung der Fallpauschalen (DRG´s) ausgesetzt sind, führt zur Spezialisierung auf betriebswirtschaftlich relevante Fälle.
Der zwangsläufig notwendige und politisch deutlich gewollte Bettenabbau hat
einen erheblichen Stellenabbau im ärztlichen Personalschlüssel zur Folge.
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Der Kampf um bessere Arbeitsbedingungen für
Ärzte geht weiter!
Hartmannbund startet Online-Umfrage
Ausufernde Bestimmungen zur Qualitätssicherung, Dokumentation, Verschlüsselung
von Patienten nach dem DRG-System und dem ICD-10-Kode, Mengenverbrauchsabfragen
und zunehmende Krankenkassenanfragen führen zu einer massiven Arbeitsverdichtung
und Zunahme der administrativen und bürokratischen Tätigkeiten der jungen
Kolleginnen und Kollegen. Somit zeichnet sich eine massive und fortschreitende
Verschlechterung der Arbeitsbedingungen in den deutschen Krankenhäusern ab.
Die persönliche Weiterbildung zum Facharzt tritt dabei weit in den Hintergrund.
Aufgrund der zunehmenden Spezialisierung der einzelnen Krankenhausabteilungen
ist die Ableistung bzw. Erbringung der in den Weiterbildungskatalogen
geforderten Inhalte teilweise nicht mehr möglich oder führt sogar zu einer
deutlichen Verlängerung der Weiterbildungszeit. Weiterhin macht sich der
bestehende Ärztemangel und der zunehmende Stellenabbau auch im Bereich der
Weiterbildung negativ bemerkbar. Die Weiterbildungsassistenten werden vorwiegend
nur noch in der Stationsroutine zur Bewältigung der Basispatientenversorgung
eingesetzt. Die Erlernung der zur Facharztweiterbildung notwendigen Inhalte und
Untersuchungsmethoden bleibt Ihnen somit verwehrt.
Um auf diese bestehenden Missstände deutlich und öffentlich aufmerksam zu machen,
wird auf Initiative des Arbeitskreises IV „Ausbildung und Weiterbildung“ im
Hartmannbund eine Umfrage zu dieser Problematik gestartet. Dr. Klaus-Peter W.
Schaps, Vorsitzender des Arbeitskreises IV, erhofft sich davon „eine Evaluierung
der beklagten Missstände auf breiterer Basis und damit umfassendes Datenmaterial
für die weitere zielgerichtete Interessenvertretung junger Ärztinnen und Ärzte.“
Schaps: „Wir werden die erhobenen Daten anonym auswerten, um dann der
Öffentlichkeit erstmalig einen Eindruck über die teilweise schlechten
Arbeitsbedingungen zu präsentieren. Nur so sind wir in der Lage, die politisch
Verantwortlichen wach zu rütteln, um eine weitere Verschlechterung unserer
Weiterbildung und somit Abwanderung junger Ärzte in das Ausland zu verhindern!“
Die Umfrage erfolgt online unter
www.jungemediziner.de . Wir bitten um zahlreiche Beteilung – bitte
weitersagen!
[Zum Online-Fragebogen
- klick hier]
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| Autor(in): Hartmannbund ([email protected]) |
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(idw - 17.11.) Ein internationales Team aus Wissenschaftlern hat ein Gen entdeckt, das im Fall einer Mutation eine erbliche Form der Parkinson-Krankheit verursacht. Obwohl die Parkinson-Krankheit in der Mehrzahl der Fälle nicht erblich ist, könnte diese Entdeckung zu neuen Möglichkeiten der Therapie oder zur Verhütung der Erkrankung führen. Beteiligt an der Erforschung sind das Hertie-Institut für klinische Hirnforschung am Universitätsklinikum Tübingen, das GSF-Forschungszentrum für Umwelt und Gesundheit, Neuherberg und die Mayo-Clinic in Jacksonville, Florida.
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Parkinson ist eine der häufigsten degenerativen Krankheiten. Die Betroffenen
erkranken meist in fortgeschrittenem Alter, leiden unter zunehmender Störung der
Motorik und werden häufig zu Pflegefällen. Direkte Ursache der Symptome ist ein
Mangel des Nervenüberträgerstoffs Dopamin im Gehirn. Dieser kann durch
Medikamente eine Zeit lang ausgeglichen werden, eine Therapie gegen das
unaufhaltsame Fortschreiten der Erkrankung und der damit einhergehenden
Behinderung ist bis jetzt jedoch nicht möglich. Mit der Entdeckung der
molekularen Grundlagen der relativ seltenen erblichen Formen der
Parkinson-Krankheit hoffen die Wissenschaftler nun, einen Ansatzpunkt für die
Entwicklung neuer Behandlungsformen zu finden.
Das auf Chromosom 12 gelegene, neu entdeckte Gen enthält den "Bauplan" für das
Protein LRRK2 (Leucin Rich Repeat Kinase 2). Bemerkenswert ist, dass Erkrankte
mit LRRK2-Mutationen alle klinischen Symptome der Parkinson-Krankheit aufweisen,
aber im Gehirn der Mutationsträger Veränderungen gefunden wurden, die bislang
verschiedenen Unterformen des Parkinson-Syndroms* zugeordnet waren. Das
bedeutet, dass die Mutation dieses Gens offenbar verschiedene neurodegenerative
Prozesse auslösen kann. Bisher gingen die Wissenschaftler davon aus, dass
unterschiedliche Veränderungen im Gehirn auch unterschiedliche Ursachen haben.
Mit der Entdeckung des Gens hat sich nun gezeigt, dass eine Ursache mehrere
Veränderungen im Gehirn auslösen kann. Die Wissenschaftler folgern daraus, dass
das Protein eine zentrale Bedeutung bei der Entstehung von diversen
neurodegenerativen Erkrankungen haben könnte.
Mutationen wurden bislang bei sechs von 32 untersuchten Familien mit dominantem
Erbgang gefunden. Diese Mutationen scheinen also eine relativ häufige Ursache
des dominant-erblichen Parkinson-Syndroms zu sein. Zum Vergleich: Im 1998
entdeckten Gen für a-Synuclein wurden in den letzten Jahren weltweit nur drei
verschiedene Mutationen gefunden. Dieses Gen ist ebenfalls für eine
dominant-erbliche Form der Parkinson-Krankheit verantwortlich.
In der Zukunft wird es Aufgabe der Wissenschaft sein, die Funktion von LRRK2 und
die Konsequenzen der Mutationen auf den Zellstoffwechsel zu untersuchen, um neue
therapeutische Möglichkeiten zu entwickeln.
Die Wissenschaftler wurden durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung
im Rahmen des "Nationalen Genomforschungnetzes (NGFN)" unterstützt. Im NGFN
fahnden über 600 Wissenschaftler mit beachtlichem Erfolg nach den Ursachen weit
verbreiteter Krankheiten.
Ansprechpartner für nähere Informationen:
Universitätsklinikum Tübingen
Hertie Institut für klinische Hirnforschung
Klinik für Neurologie, Abt. Schwerpunkt Neurodegenerative Erkrankungen
Prof. Dr. Thomas Gasser, Ärztlicher Direktor
Hoppe-Seyler-Str. 3, 72076 Tübingen
Tel. 0 70 71 / 29-8 20 48, Fax 0 70 71 / 29-48 39
Quelle: idw - Informationsdienst Wissenschaft
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| Autor(in): Dr. Ellen Katz (Universitätsklinikum Tübingen) ([email protected]) |
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