08.02.2005

Ausgabe 255/04

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Medi -Learn

Die Onlinezeitung von MEDI-LEARN
Medi-Zeitung

Medi -Learn

(in Kooperation mit dem Springer Verlag und der Deutschen Ärzte-Versicherung)


Man sollte nicht auf Selbstverwirklichung hoffen,
sondern Hoffnung selbst verwirklichen.
(Prof. Dr. med. Gerhard Uhlenbruck, Immunbiologe und Aphoristiker)


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 Editorial
  

Hallo,

heute lest Ihr den zweiten Teil der Artikelserie Sri Lanka von Marius Scholz, der uns noch einmal an den touristischen Sehenswürdigkeiten des Landes teilhaben lässt bevor es dann in den kommenden Onlinezeitungen mit seinen Erlebnissen während des PJ-Tertials und während des Tsunami weiter geht.

Einen Bericht wert erachten wir auch eine Vorankündigung zu den Medi-Meisterschaften, auf denen dieses Jahr Kicker aus ganz Deutschland in Magdeburg um die Krone der bundesdeutschen Medizinstudenten-Meister im Fussball kämpfen werden. In den MedNews erfahrt Ihr heute u.a. etwas über neue Wege zur Grippebekämpfung und in unseren Linktipps ist z.B. eine sehenswerte Webseite zum Thema Neuroanatomie enthalten.

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Weiterhin findet Ihr in dieser Ausgabe einen Erfahrungsbericht zur Neurologie-Famulatur, die Vera Bruchertseifer über den dfa in Kanada absolviert hat, und mit der Nachricht, dass Medizinstudenten in Bochum Pflegeschulen besuchen, zeigen wir Euch, dass auch angehende Ärzte den pflegerischen Blick üben. Hinweisen möchten wir noch auf interessante Forenbeiträge - so z.B. auf den Leckerschmecker-Thread, der Euch auf den Teller schaut und sich den kulinarischen Vorlieben der Studenten widmet.

Bis zur nächsten Woche,
Jens, Lilian und Christian
Redaktion MEDI-LEARN

PS: Patho-Lehrbuchklassiker gratis dazu - die neue Printzeitung von MEDI-LEARN bei Via medici

  

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 Inhalt (jetzt auch anklickbar)
1.Sri Lanka (2): Ein Reise-, Praktikums- und Katastrophenbericht von Marius Scholz
2.Assistenzarztstelle Pädiatrie gesucht - der Jobticker
3.Gott macht seinen Histoschein, oder: Medimeisterschaften 2005
  
4.ER auf PRO7
5.Grippebekämpfung mal anders in den MedNews
6.dfa-Famulaturbericht: Kinder-Neuro in Kanada
  
7.Cartoon der Woche: Kunstfehler
8.Notfallsimulation, Neuroanatomie und mehr in geschickt geklickt
9.Bochumer Medizinstudenten gehen in Pflegeschulen
  
10.Pflegepraktikum in Frankreich, Examensvorbereitung und der Leckerschmecker-Thread in den Foren
11.Impressum, Abofunktion, Mitarbeit
    
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 1. Sri Lanka (September 04 bis Januar 05)
Ein Reise-, Praktikums- und Katastrophenbericht
von Marius Scholz

- zurück zum Inhalt -

  

Eine Nachricht hielt lange Zeit die Welt in Atem und erschütterte weltweit durch seine Unbegreiflichkeit: das Seebeben in Asien brachte unendliches Leid über ganz Landstriche. Marius Scholz ist Medizinstudent und hielt sich in den Monaten vor der Katastrophe und zur Zeit des Tsunami in der Krisenregion auf. In einer mehrteiligen Artikelserie berichtet er uns über seine Erlebnisse in Sri Lanka: zunächst geht es um touristische Erkundigungen in neuen Gefilden, später um klinische Erfahrungen und schliesslich um die Erlebnisse während der Katastrophe. Wir danken Marius an dieser Stelle herzlich für dieses eindrücklichen Artikel, von dem wir Euch heute den zweiten Teil zur Lektüre weiterreichen möchten. Den ersten Teil findet ihr hier.

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Schon an dieser Stelle möchten wir auf die Homepage von Marius unter www.marius-scholz.de sowie die durch ihn ins Leben gerufene Spendenaktion "Ein EKG für Sri Lanka" hinweisen.

Sri Lanka: ein Reise-, Praktikums- und Katastrophenbericht
Teil 2

20. September 2004 bis 2. Januar 2005
von Marius Scholz ( www.marius-scholz.de )

Kandy, Kandy
Die nächste Station unserer Reise bildete die Stadt Kandy. Die Strecke dorthin legten wir mit dem Zug zurück, was uns wiederum wunderschöne Einblicke ins Land brachte, da die Gleise lange Zeit auf Dämmen verliefen. Auch mit Einheimischen kamen wir so in Kontakt: Wir mussten viele neugierige Fragen über das ferne Deutschland beantworten und ernteten viel Erstaunen. Wenn ich den Namen des Hospitals erwähnte, in dem wir ab Mitte Oktober arbeiten wollten, reagierten die meisten voller Ehrfurcht und Respekt. Scheinbar jeder Bewohner der Insel, die etwa so groß ist wie Bayern, kannte das Karapitya-Hospital. "We believe in it", sagte mal einer. So fuhren wir geschwätzig etwa sieben Stunden Zug, legten dabei nicht viel mehr als 200 km zurück, zahlten dafür weniger als drei Euro und erreichten schließlich Kandy.

Botanischer Garten und Tempel
Am folgenden Morgen verabschiedeten wir unsere beiden Würzburger Mitreisenden und besichtigten nach einem ausgiebigen Frühstück in unserem blitzsauberen Guesthouse ("Freedom Lodge") den botanischen Garten. Der Garten lag etwas außerhalb von Kandy und war fast genauso groß wie die Stadt selbst. Michael fotografierte total verzückt dutzende Orchideen, zusammen staunten wir über den riesigen Ficusbaum, dessen Äste sich der Erde entgegen neigten und vielerorts abgestützt werden mussten. Der Baum bedeckte so eine Fläche von etwa 2400 Quadratmetern! Die Anlage war sehr gepflegt und man konnte ewig die Alleen entlang schlendern. Zahlreiche Schulklassen veranstalteten ebenfalls einen Wandertag in diesem Botanischen Garten: Überall sahen wir Schulkinder in weißer Uniform herumtollen. Merkwürdigerweise gehörte nur bei den Mädchen eine Krawatte dazu, während die Jungs mit ihren Shorts und Hemd vergleichsweise leger davon kamen.

Ein Backenzahn Buddhas
Vom Botanischen Garten fuhren wir wieder mit einem Threewheeler (auch Tuk-Tuk genannt) zu einem Aussichtspunkt über Kandy. Von dort bot sich uns ein guter Ausblick über einen künstlich angelegten See und die weitläufigen Tempelanlagen Kandys, wo wir im so genannten Tooth-Temple eines der heiligsten Reliquien Sri Lankas besichtigen konnten: Einen (angeblichen) Backenzahn Buddhas! Sehenswert ist aber vor allem der Tempel selbst: Ein wahrer Prachtbau! Viele Schnitzereien, goldene Statuen, allerlei Elfenbein und eine imposante Architektur, die uns sehr beeindruckt hat. Gegen 19 Uhr durften wir einer Puja, einer Zeremonie mit rhythmischen Trommeln und schrägem Gedudel, beiwohnen. Foto: Heiligtümer in Kandys Zahntempel.

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Kandy-Tempel - Buddhastatue über Kandy
Felsenfestung von Sigiriya - Wolkenmädchen
Fotos von Marius Scholz

Im Gespräch mit einem interessierten Mini-Mönch
Am dritten Oktober schaute ich mir Kandy und Umgebung noch etwas näher an. Ich besuchte die Buddhastatue, die auf einer Bergspitze thronend über Kandy wacht, und schaute ihr aus unmittelbarer Nähe in die Nasenlöcher. Ein Blick aus der Ferne ist wahrscheinlich angenehmer… Während ich dort oben auf ein paar Stufen sitzend den Blick auf Kandy genoss, sprach mich ein 11-jähriger Kindsmönch an, um seine ersten Brocken Englisch an mir auszuprobieren. Auch er erfreute sich meiner Hautfarbe und wollte der Sache auf den Grund gehen: Ob denn mein Vater auch weiß sei, wollte er wissen -Ja. Der Minimönch staunte. Und ob meine Mutter weiß sei, fragte er weiter. Ich beantwortete ihn mit einfachem Englisch und viel Gestik alle seine Fragen. Als ich ihm sagte, dass in Deutschland zu dieser Jahreszeit langsam die Blätter von den Bäumen fielen, schaute er recht ungläubig und beteuerte, dass so etwas in seinem Land nie passiere.

Die Felsenfestung von Sigiriya
Um mich davon selbst zu überzeugen, besuchte ich daraufhin eines der ältesten Naturschutzgebiete Sri Lankas. Ich wanderte etwa zwei Stunden durch einen beeindruckenden Dschungel und sah dutzende verliebte Singalesen, die an diesem Sonntag zum Kuscheln in den Wald gegangen waren. Im Schnitt konnte ich wirklich aller 100 Meter ein vergnügtes Pärchen im Grünen ausmachen. Am Morgen des vierten Oktober fuhren Michael und ich in einem ungewöhnlich komfortablen Taxi zu einer der herausragendsten Sehenswürdigkeiten Sri Lankas: Der Felsenfestung von Sigiriya! Schon von weitem sah man den 185 Meter hohen, oben abgeflachten Felsen, der aus seiner Umgebung herausragte wie ein Pilz auf der grünen Wiese. Frohen Mutes stiegen wir hunderte von Stufen zu einer Plattform empor, die in schwindelerregender Höhe an der Seite des Felsens hing. Dort sahen wir die berühmten Wolkenmädchen: Farbige Fresken aus dem fünften Jahrhundert von üppigen nackten Frauen, bei denen es sich entweder um himmlische Nymphen oder um Hofdamen des dort ehemals befindlichen königlichen Palastes handeln sollte. Es erschien uns unvorstellbar, mit welcher Mühe das Baumaterial dazu auf den Felsen geschleppt werden musste. Die einzige Aufstiegsmöglichkeit bestand nämlich damals aus in den Felsen geschlagenen Kerben, gerade so groß, dass man einen Fuß längs darauf stellen konnte. Die Sicht von oben war wie erwartet überwältigend! Der starke Windzug war ebenfalls sehr willkommen und erfrischte unsere durchgeschwitzten Körper.

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Impressionen vom Sigiriya-Felsen und aus Hikkaduwa
Fotos von Marius Scholz

Der Höhlentempel von Dambulla
Auf dem Rückweg nach Kandy besichtigten wir unter anderem die Höhlentempel von Dambulla. In 110 Metern Höhe befanden sich fünf riesige Höhlen in einem Granitfels, die ebenfalls nur über sehr viele Treppen zu erreichen waren. Die größte Höhle war über 60 Meter lang und 30 Meter breit, dabei bis zu 15 Metern hoch! In jeder Höhle befanden sich unglaublich viele Buddhastatuen nebeneinander aufgereiht. In der größten waren allein 53 mannshohe Statuen und rund 100 kleinere Figuren. Interessant fand ich auch die vielen Gemälde an den Decken und Wänden. Diese stellten in einer Art Tapetenmuster sehr detailliert erneut unzählige meditierende Buddhas dar. Mit dem Zug fuhren wir am frühen Morgen darauf nach Colombo, der Hauptstadt Sri Lankas. Schnell fanden wir eine schmuddelige, aber günstige Unterkunft im Zentrum und machten uns auf den Weg, die Stadt zu erkunden. Zunächst kümmerten wir uns im Immigrations-Office um die Verlängerung unserer Visa. Die Beamten interessierte vor allem, wie viel Geld wir monatlich auf ihrer Insel auszugeben bereit waren. Nachdem wir eine großzügige Summe angaben, ging alles relativ schnell und wir konnten uns für etwa 120 Euro eine viermonatige Visumsverlängerung kaufen. Anschließend schlenderten wir die Strandpromenade Colombos entlang, wo viele Einheimische dem aus englischen Kolonialzeiten eingeschleppten Cricketspiel frönten und viele Händler Souvenirs, Snacks oder Haschisch verkaufen wollten.

Manchmal wurde uns mulmig zumute
Mit einem Tuk-Tuk fuhren wir zum Rathaus, einer geschrumpften Version des "Weißen Hauses" in Washington. Etwa hundert Meter davor, am Eingang des englisch-gepflegten Victoriaparks, thronte mal wieder eine Buddhastatue, mit Blick auf das Rathaus – wohl um die dort tätigen Beamten an die edlen Ideale des Buddhismus zu erinnern. Im Victoriapark ruhten wir uns ein wenig auf einer Parkbank aus und wurden bald darauf von einer Horde einheimischer Jugendlicher eingekreist. Alle lachten freundlich und ließen sich der Reihe nach mit uns fotografieren. Regelrecht umzingelt von so vielen Singalesen, die sich gegenseitig auf singalesisch zuriefen, kann einem schon ein wenig mulmig werden. Meine Wertsachen fest im Griff, zählte ich 16 Leute dicht um uns herum. Wir verließen den Stadtpark und schauten uns Pettah an, das hektisches Basarviertel Colombos. Ein buntes Gewusel von Händlern und Käufern zwischen engen Gassen mit unzähligen winzigen Lädchen – toll. Auch eine schöne Moschee aus roten und weißen Ziegeln gab es dort zu sehen.

All you can eat
Zum Tagesabschluss bestellten wir uns ein "All you can eat"-Menü bei Pizzahut. Für 250 Rupien (2 Euro) bekommt man zunächst ein Pizzastück und ein Fähnchen mit dem Schriftzug "MORE!" serviert. Jedes Mal, wenn man mit dem Fähnchen winkt, bekommt man ein neues Stück frische Pizza. Nach acht oder neun Stücken, sahen wir ein, dass wir den Lokalrekord von 23 Stücken nicht brechen konnten und ließen uns aus dem Restaurant rollen. Satt und zufrieden sahen wir uns an der Strandpromenade den Sonnenuntergang an und brachen am nächsten Morgen, dem sechsten Oktober, mit dem Zug nach Hikkaduwa auf. In bester Backpacker-Tradition schulterten wir am Bahnhof unsere Rucksäcke, wiesen alle Schlepper und Taxifahrer energisch ab und liefen den Strand auf der Suche nach einem netten Guesthouse entlang. An einem besonders schönen Strandabschnitt bezogen wir zwei schlichte Zimmer. Die Zimmertüren lagen nur 20 Meter von der Brandung entfernt im ersten Stock über einem kaum besuchten Restaurant. Im Bett liegend, konnte ich durch das offene Fenster das Meer sehen. Stieg ich die schmale Treppe vor meiner Tür herab, war ich direkt am Strand. Traumhaft.

Zurück im Guesthouse in Galle
20 Meter neben unseren Zimmern befand sich der "Mambo-Surf-Shop", ein rot-gelb-grün gestrichenes Rastahaus mit einem riesigen Bob Marley Gemälde an der Wand. Dort gab sich ein gutes Duzend junger Singalesen der Surfkultur hin. Sie trugen langes Haar, surften und kifften den ganzen Tag, hörten Reggae und feierten fast jeden Abend an ihrer eigenen Bar Beachpartys bis in die Morgenstunden. Natürlich betrieben sie auch nebenbei ihren Surfshop, in dem ich mir auch hin und wieder zu Spottpreisen Equipment geliehen habe. Die Wellen waren hier schon ziemlich krass, aber meine ersten Versuche machten Spaß. Öfters konnte ich Profis aus aller Welt (z.B. Australien) bei ihren Tricks auf dem Board beobachten. Jaja, so verging fast eine Woche. Ich verlor in dieser Idylle langsam mein Zeitgefühl. Nebenbei lernte ich etwas medical-english, da der singalesische Arbeitsalltag ja bald vor der Tür stand. Wir verließen Hikkaduwa wenige Tage vor unserem Praktikumsbeginn im Karapitya-Hospital. Zurück in Galle bezogen wir erneut unser schönes Guesthouse im Fort und richteten uns gemütlich ein.

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Aussicht aus dem Guesthouse - Galle Fort mit Moschee und Leuchtturm
Galles Fischer - Sonnenuntergang
Fotos von Marius Scholz

Um bequem die sieben Kilometer zwischen Krankenhaus und unserem Guesthouse pendeln zu können, kauften wir uns zwei nagelneue Motorräder. Wir wählten die billigsten 125 cm³-Maschinen - ein chinesisches Fabrikat der Marke „Ranomoto“ im Honda-Look – und zahlten etwa 375 Euro pro Maschine. Wir planten sie vor unserer Heimreise für 275 Euro wieder zu verkaufen, ein Vorhaben, das sich durch die Flutkatastrophe nicht in die Tat umsetzen ließ.

Dies war der zweite Teil der Artikelserie "Sri Lanka - ein Reise-, Praktikums- und Katastrophenbericht (20.09.2004 bis 2. Januar 2005)" von Marius Scholz, die Fortsetzung folgt in der nächsten Onlinezeitung und wer den Anfang nachlesen möchte, findet hier den ersten Teil des Artikels.

Hilfsaktion "Ein EKG für Sri Lanka"

Wenige Tage nach seiner Rückkehr aus der Krisenregion gab Marius Scholz in der Zeitzer Lokalzeitung ein Interview und rief zu Spenden für das Karapitya-Hospital auf. Als er und Kommilitonen sich nämlich von dort verabschiedeten, fragten sie die Ärzte, was am dringendsten benötigt würde: sie wünschten sich einen Defibrillator mit EKG-Monitor sowie einen Pulsoxymeter. Dafür eröffnete Marius Scholz ein Spendenkonto und sammelt nun treuhänderisch für dieses Vorhaben Spenden:

Marius Scholz
Stichwort: „EKG für Sri Lanka“
Konto: 4000011800
BLZ: 800 530 00

Artikel über Marius Scholz
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Homepage von Marius Scholz
http://www.marius-scholz.de

   
Autor(in): Marius Scholz ([email protected])
  
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Artikel über Marius Scholz

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Teil 1 der Artikelserie
  
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 2. Medi-Jobbörse: Der Jobticker

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Wie immer an dieser Stelle hier nun die neuesten Stellenanzeigen aus unserer Jobbörse, in der sich insgesamt über 300 Angebote wie Gesuche befinden!

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Autor(in): Redaktion Medi-Jobbörse ([email protected])
  
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(02/2005)

1. Assistenzärztin/Assistenzarzt
Psychosomatische Klinik der Rhön-Klinikum AG Bad Neustadt/Saale

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2. Assistenzärztin/-arzt Kardiologie
Herz- und Gefäß-Klinik GmbH, Bad Neustadt/Saale

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3. Assistenzärztin/Assistenzarzt
Frankenklinik Bad Neustadt/Saale

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Weitere Informationen erhalten Sie unter dem angegebenen Link oder auf der Webseite der Rhön-Klinikum AG oder per Email unter [email protected].

  

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 3. Medimeisterschaften 2005 - oder:
Gott macht seinen Histoschein...

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Der Ball ist rund und ein Fussballspiel dauert 90 Minuten - so lauten bekannte Weisheiten über des Deutschen liebsten Volkssports: dem Fussball. Doch nicht nur die Fussballweltmeisterschaften stehen im nächsten Jahr an, für Medizinstudenten (fast) noch wichtiger und schon dieses Jahr auf dem Kalender: Die Medimeisterschaften, die 2005 in Magdeburg stattfinden und auf die wir Euch schon an dieser Stelle aufmerksam machen möchten.

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Medimeisterschaften 2005 – oder:
Gott macht seinen Histoschein….

von Peter aus dem Orga-Team der Medimeisterschaften

Stellen wir uns kurz vor, Gott ist in der Vorklinik (ich weiß, selbst für Gläubige ist das schwer zu glauben, denn normalerweise schweben die Götter ja durch die Klinik...). Stellen wir uns trotzdem weiter vor, es ist Sommer 2005 - und er hat gerade Histo:
Präparat: Magdeburg (medizinisch angefärbt…)
Befund: Die Übersichtsaufnahme zeigt ein relativ leicht überschaubares Stadtbild. In der nächsthöheren Vergrößerung kann man im lateralen Stadtbereich jedoch Formierungen von spezialisierten Menschen beobachten, sog. Studierende der Humanmedizin („Schreibtischzellen“). Diese sind teilweise weit aus der Peripherie angereist (Perbusundtaxis), um entgegen ihrer üblichen physiologischen Funktion einem ca. 25 cm großen, schwarz-weiß gefärbten Ball hinterherzulaufen. Der Ball hat ein lederartiges Aussehen und ist immer noch rund...
Diagnose: Medimeisterschaften 2005
DD: WM 2006 (Morbus Beckenbauer)

So, oder so ähnlich soll es also aussehen diesen Sommer. Nachdem die Magdeburger Fans den Fanpokal 2004 aus Regensburg mit in ihre Stadt brachten, holten sie nun die 4.Medimeisterschaften gleich hinterher (wenn der Berg zum Propheten kommt…). Ins Leben gerufen wurde diese Art des „sportlich-wissenschaftlichen“ Erfahrungsaustauschs im Jahr 2002 in Bochum und bietet außer Sport und Spiel noch vieles mehr. Studierende aus 36 Fakultäten treten fußballerisch gegeneinander an (auf dem Feld und als Fans) und wer mindestens 60% der Tore schießt, gewinnt… Nein, war nur Spaß. Natürlich gelten die üblichen Regeln und (unbestechliche) Schiris gibts auch. Was es sonst noch gibt? Nun, Ihr findet natürlich weitere Informationen auf der offiziellen Internetseite: www.medimeisterschaften.de.

An dieser Stelle sei noch was wichtiges erwähnt:
Der gesamte Erlös der Veranstaltung kommt, wie auch schon in den letzten Jahren, wohltätigen Zwecken zugute!

Bis bald in Magdeburg bei den Medimeisterschaften 2005!

[zu den Infoseiten über die Medimeisterschaften - klick hier]

   
Autor(in): Peter (Orga-Team der Medimeisterschaften) ([email protected])
  
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Medimeisterschaften-Webseite
  
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 4. Emergency Room - Die Notaufnahme

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Blutsverwandte
15.02.2005 - 20:15 auf PRO7

Chen ist aus China zurück: Ihre Mutter hat den Autounfall nicht überlebt, ihr Vater wird wegen einer Lungenentzündung ins County eingewiesen. Dort werden erste Anzeichen von Demenz diagnostiziert. Indes wird Familie Bennett mit einer Kohlenmonoxidvergiftung eingeliefert - nur die hochschwangere Mutter Vicky scheint wohlauf zu sein. Nach der Entbindung stellt sich heraus, dass das Baby das Kohlenmonoxid aufgenommen hat und so der Körper der Mutter nicht belastet wurde ...

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Die gesamte Story gibt es am 15.02.2005 um 20.15 Uhr auf Pro7 oder Online unter http://www.prosieben.de/spielfilm_serie/er/.

   
Autor(in): Redaktion Medi-Learn.net ([email protected])
  
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 5. MedNews (StudMed) aus dem Springer Verlag

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In unserer Rubrik "MedNews" stellt Euch die Redaktion der StudMed aus dem Springer Verlag wöchentlich drei Nachrichten aus der Medizin zur Verfügung. Zum kompletten Artikel gelangt Ihr, wenn Ihr am Ende der Einleitungen auf "Mehr..." klickt. Die ausführlichen Artikel sind dann im Sponsored Room "StudMed" bei Medi-Learn zu finden.

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 >> Arbeitsweise neu entdeckter Proteine aufgeklärt (2-Feb-2005)
 

Vor fünf Jahren entdeckten Würzburger Zellforscher ein neues Protein. Doch die Funktion dieses Spir-Proteins war den Wissenschaftlern bislang noch ein Rätsel. Nun haben die Forscher herausgefunden, welche wichtige Arbeit das Protein in der Zelle verrichtet: Es vermittelt die Bildung so genannter Aktin-Filamente. Außerdem hegen sie den Verdacht, dass es bei Brustkrebs und beim Wachstum von Nervenzellen eine Rolle spielt. Mehr...

 
 >> Rätsel der Anti-Tumor-Schwämme gelüftet (2-Feb-2005)
 

Schon seit einiger Zeit weiß man, dass Meeresschwämme Anti-Tumor Wirkstoffe bilden. Um diese Substanzen zu gewinnen, müssten jedoch große Mengen an Schwämmen geerntet werden. Jetzt haben Max-Planck-Forscher herausgefunden, dass nicht die Schwämme selbst, sondern symbiotische Bakterien den Wirkstoff herstellen – mithilfe eines Tricks auch im Labor. Mehr...

 
 >> Neuer Ansatzpunkt für Entwicklung von Grippe-Medikamenten (2-Feb-2005)
 

Gerade jetzt in der kalten Jahreszeit schlagen Grippe-Viren wieder erbarmungslos zu. Allein in Deutschland verursachen sie jedes Jahr Tausende von Todesfällen. Prof. Dr. Ludwig von der Universität Münster entwickelt derzeit einen ganz neuen Ansatz im Kampf gegen die Grippe: Anstatt die Viren direkt anzugreifen, will er deren Wirtszellen beeinflussen… Mehr...

 

   
Autor(in): Redaktion StudMed ([email protected])
  
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 6. dfa-Famulaturbericht: Kinder-Neuro in Kanada

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Im August 2003 habe ich im Rahmen des DFA-Austauschprogramms eine vierwöchige Famulatur in der, laut Reiseführer, schönsten Stadt der Welt, in Vancouver/Kanada, gemacht. Von den Vorbereitungen und Erfahrungen, die ich während dieser Zeit gesammelt habe, möchte ich im folgenden berichten, um interessierten Studenten weitergehende Informationen zu einer Famulatur in Kanada zu geben.

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Motivation:
Da ich schon lange lokal für den DFA tätig bin und schon viele inländische Studenten über Bewerbungsmodalitäten des DFA beraten habe und ausländische Famulanten in Deutschland betreute, wollte ich nun endlich auch selbst mal im Ausland famulieren. Warum ich mir gerade Kanada ausgesucht habe? Ich habe über das kanadische Lehrsystem an den Krankenhäusern bis jetzt nur Gutes gehört und dachte, da kann man bestimmt viel lernen und selber machen. Mein Englisch konnte sowieso mal wieder eine Auffrischung gebrauchen und außerdem wollte ich gleichzeitig, bzw. nach der Famulatur einen Freund in Quebec besuchen. Ich dachte, dass das alles eine sehr gute Kombination darstellte .

Vorbereitung:
Im September 2002 begann ich alle nötigen Unterlagen für den DFA zu besorgen und hatte auch schnell alles zusammen. Sprachzeugnis auf Englisch, Motivationsschreiben auch auf Englisch, Kopien der Zeugnisse, Gebühren-Einzahlungsbeleg, Haftpflicht- und Krankenversicherungsnachweis und das ausgefüllte Bewerbungsformular (AF). Auf dem Bewerbungsformular gab ich nur Städte an der Ostküste an und als Zeitraum März 2003. Nun wartete ich gespannt auf eine Nachricht aus dem Bonner Büro. Sehr schnell kam die Zusage für einen Famulaturplatz im März 2003. Bald darauf hörte ich dann aber von der kanadischen Austauschorganisation, dass ich im März nicht kommen könne, sondern erst im Sommer (da keine Kapazitäten vorhanden).

Von Seiten des DFA wurde mir dann angeboten, man könne versuchen mir einen Famulaturplatz in einem andern Land für März zu organisieren oder aber den Austausch in Kanada erst im Sommer anzutreten. Nach anfänglicher Enttäuschung entschied ich mich dann dafür, im August nach Kanada zu fliegen. Im März bekam ich dann wieder Nachricht vom DFA, dass ich nicht in eine Stadt an der Ostküste famulieren könne, sondern nur in Calgary oder Vancouver- , und ob mir Vancouver recht wäre- da ich weder etwas über Calgary noch über Vancouver wusste, sagte ich, na gut, dann eben Vancouver. Zack, ich ging also in die Bücherei und lieh mir mehrere Reiseführer über Vancouver und die Westküste Kanadas aus. Und meine Laune wurde sofort wieder gut: Die Westküste versprach Abwechselung pur und „die schönste Stadt der Welt“. Ich bekam auch noch einen relativ günstigen Flug (da Hauptsaison) für 750 Euro (incl.Tax) mit Air Canada. Alles weitere lief nun direkt über die University of Britisch Columbia. Ich konnte also im Kinderkrankenhaus im „Department of Neurology“ famulieren. Die Universität verlangte allerdings noch allerhand Unterlagen (Empfehlungsschreiben vom Dekan, auszufüllende spezielle Anträge) und Gebühren ( 100 CDN „Bewerbungsgebühr“, die eigentlich nicht hätten anfallen dürfen, da ich aber der 1.Austauschfamulant für Vancouver war, war das alles noch etwas holperig, ich bezahlte also und auch die 20 CDN, damit über meine Person ein „Security Check up“ gemacht werden konnte).

Weiterhin wird ein Visum verlangt, da man im Gesundheitswesen tätig wird. Diese medizinische Untersuchung kann nur von einem Arzt gemacht werden, der von der kanadischen Botschaft anerkannt ist und das ganze kostet 155 Euro. Die Ärzte sitzen u.a. in Berlin, Leipzig, Frankfurt. (Infos gibt’s auf der Homepage der kanadischen Botschaft!). Dieses Visum wird nur bei der Einreise verlangt und muss nicht im Krankenhaus vorgelegt werden Tipp: Bei Einreise auf Touristenvisa spart man also 155 Euro, man hat zwar kurz ein mulmiges Gefühl, wenn man jedoch Stethoskop und medizinische Bücher zu Hause lässt, kann einem ja auch keiner was nachweisen. Wenn man jedoch erwischt wird, ist der „Urlaub“ schon bei der Einreise vorbei!

Unterkunft:
Untergebracht war ich bei einer sehr gastfreundlichen taiwanesisch-kanadischen Familie, deren älteste Tochter auch gerade auf Medizin- Austausch in Polen war. Die Familie wohnte allerdings in Burnaby (Nachbarstadt“ von Vancouver), sodass ein Anfahrtsweg mit SkyTrain und Bus von 1 h zum Krankenhaus anfiel. Für einen Monat hält man das jedoch aus, zumal das öffentliche Verkehrssystem in Vancouver ein Traum ist, zumindest für nordamerikanische Städte!

Verpflegung:
Frühstück war durch die Familie abgedeckt, Mittagessen habe ich mir meistens mitgenommen, Abends verpflegte ich mich selbst oder wurde von meiner Gastfamilie zum Essen ausgeführt! Als Zuschuss gab es von der kanadischen Organisation 75 CDN. Lebensmittel sind etwas teurer als in Deutschland, v.a. Käse und Gemüse.

Im Krankenhaus:
Arbeitszeiten waren Montag - Freitag: 8 Uhr - 17 Uhr (bei 1h Fahrt pro Weg ist das ein langer Tag!). Ich wurde sehr freundlich von dem doch sehr jungen und internationalen Kinderneurologen-Team aufgenommen. Meistens wurde sich viel Zeit genommen für mich und meine Fragen. Manchmal durfte ich Patienten alleine am Morgen untersuchen, befragen und sie dann bei der Visite vorstellen. An vier Tagen war ich in der Poliklinik dabei und durfte dort Patienten alleine voruntersuchen, die Ergebnisse hinterher mit dem Arzt besprechen, um dann gemeinsam mit dem Arzt den Patienten nochmals unter die Lupe zu nehmen.

Außerdem gab es fast jeden Tag Lehrveranstaltungen nicht nur für Studenten und Residents (AIP’s), sondern auch für die Assistenzärzte- z.B. wie man Neuroradiologische Bilder befundet, Untersuchungstechniken, Lehrdiashows und Vorträge. Im Internet wurde oft nach aktuellen Artikeln gesucht, um mehr über die Krankheiten zu erfahren, mit denen wir uns auf Station beschäftigten. Ab und zu wurden Kurzreferate für den nächsten Tag verteilt, die man dann noch schnell nach der Arbeit zusammenschrieb. Die Arbeit im Krankenhaus war sehr interessant, allerdings wird man gerade auf der Neuropädiatrie mit vielen schlimmen Schicksalen konfrontiert, was nicht immer einfach ist. Die Ärzte haben sich viel Zeit genommen, um ausführliche Gespräche mit den Eltern zu führen und standen für deren Fragen bereit. Dabei blieben sie immer freundlich und geduldig. Diese Freundlichkeit und dieser einfühlsame Umgang mit Patienten und deren Eltern, habe ich vorher in Deutschland noch nicht erlebt. Im BC Childrens Hospital befindet sich die einzige Neuropädiatrische Station für den gesamten Bundesstaat British Columbia, dementsprechend vielseitig waren die Erkrankungen der Kinder und teilweise wurden die Patienten auch aus abgelegenen Teilen des Bundesstaates eingeflogen.

Alles im allem habe ich viel gelernt, allerdings habe ich auch viel Zeit im Krankenhaus verbracht. Für Vancouver und Umgebung blieben dann nur die Abende und die Wochenenden. Da ich aber nach meiner Famulatur noch gut 3 1/2 Wochen Zeit zum Reisen hatte, war das okay!

Betreuung, Stadt & Aktivitäten:
Ich war der erste und einzige Austauschstudent in Vancouver über das Austauschprogramm der IFMSA und die kanadischen Medizinstudenten hatten im August gerade Sommerferien und waren selbst verreist. Also war ich oft auf mich allein gestellt. In Vancouver gibt es jedoch viel zu sehen, viele Strände auszuprobieren, viele nette Viertel und man kommt auch ganz gut dem Bus herum, lernt leicht Leute kennen, denn die Kanadier sind ein sehr offenes und herzliches Volk. Die Betreuungspersonen vor Ort hatten wohl ziemliche Probleme schon nur diesen einen Austauschplatz zu organisieren und so war es bei meiner Abreise immer noch nicht klar, ob dieser Austauschplatz in Zukunft zur Verfügung stehen wird.

Vancouver ist die Stadt mit der größten asiatischen Bevölkerung außerhalb Asiens. V.a. leben dort Taiwanesen, Chinesen, Koreaner und Vietnamesen. Die Stadt ist also bunt gemischt und das macht gerade den Charme und die Vielseitigkeit aus. Vancouver liegt eingebettet zwischen den Bergen im Norden und Osten, dem Pazifik im Westen und im Süden ist man schnell an der Grenze zu den USA. Outdoor- Aktivitäten wie Kajak, Klettern, Wandern, Skifahren, Segeln bestimmen das Freizeitleben der Einwohner und dementsprechend „relaxed“ sind die Leute vor Ort.

Von meiner Gastfamilie wurde ich super betreut. Mit den Kindern der Familie, die in meinem Alter waren, habe ich einige Ausflüge in die Berge der Umgebung unternommen, zum Wandern und Baden - eine atemberaubende Landschaft erstreckt sich dort an der Westküste - Meer, Pazifik, Inseln, „Fjorde“, Berge und Gletscher- ich war hell auf begeistert und konnte kaum erwarten nach der Famulatur herumzureisen, hauptsächlich nach Vancouver Island. Ich kam auch in den Genuss, in die taiwanesische Kultur eingeführt zu werden, so sah ich z.B. eine Aufführung des taiwanesischen Staatschors, wo ich als einziger „Nicht-Asiat“ doch etwas aufgefallen bin, kein Wort verstand, aber lustig klingende taiwanesische Songs gehört habe, lernte Insider-Chinesen-Restaurants kennen, oder auch den komplett Asiatischen Mega-Supermarkt, Chinatown und die traditionellen Nacht-Märkte.

Fazit:
Ich kann jedem eine Famulatur in Kanada empfehlen, der bereit ist relativ viel Zeit im Krankenhaus zu verbringen und viel dadurch zu lernen. Englischkenntnisse sollten schon ausreichend vorhanden sein, denn dann kann und darf man einfach mehr machen, versteht die Patienten besser und steht somit mehr im Geschehen und kann sich mehr einbringen. Alles in allem kamen mehr Kosten auf, als ich mir anfänglich ausgerechnet hatte (wegen kanadischen Gebühren, teurem Flug, etc.) man muss also bereit sein, doch noch etwas mehr Geld zu bezahlen….ABER es lohnt sich! Ich hatte einen wahnsinnig schönen Sommer in Kanada, ich habe viel gelernt, viel gesehen und viele, neue, nette Menschen kennengelernt. Da ich im Vorfeld kaum Erwartungen an diese Zeit gestellt habe, konnte ich auch keiner Enttäuschung begegnen.

Diesen Famulaturbericht präsentieren wir Euch in Kooperation mit dem dfa (Deutscher Famulantenaustausch).
Auf den Webseiten des dfa findet Ihr nicht nur diesen und weitere Erfahrungsberichte rund um den Globus, sondern auch vielfältige Hilfen bei der Vorbereitung eines Auslandsaufenthaltes.

zur Webseite des dfa
(Deutscher Famulantenaustausch)
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Autor(in): Vera Bruchertseifer (Email der Redaktion bekannt ([email protected]))
  
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 7. Cartoon der Woche: Kunstfehler

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Das folgende Cartoon wurde uns von unserer Partnerseite www.rippenspreizer.com zur Verfügung gestellt.

Auf der Webseite www.rippenspreizer.com findet Ihr 400 weitere Cartoons inklusive E-Cardfunktion und vielen anderen Gimmicks.

   
Autor(in): Redaktion Medi-Learn.net ([email protected])
  
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 8. Bochumer Modellstudierende gehen in die Pflegeschulen

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(idw) Den Blick der Pflegenden üben die Studierenden des Bochumer Modellstudiengangs Medizin in der Woche vom 31. Januar 2005.
Im erstmals stattfindenden Block "Krankenpflege" lernen sie in den Pflegeschulen der Universitätskliniken verschiedene Pflegekonzepte kennen, werden von Pflegefachleuten unterrichtet und gehen Fallbeispiele an.

Ziel ist es, die Kommunikation zwischen Ärzten und Pflegenden zugunsten der Patienten zu verbessern.

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Andere Bereiche des Gesundheitswesens kennen lernen
Mediziner und Pflegekräfte arbeiten im klinischen Alltag Hand in Hand, sind aufeinander angewiesen. Trotzdem haben sie oft einen unterschiedlichen Blick auf die Patienten und ihre Behandlung. Bislang beruhte das ärztliche Einfühlungsvermögen in pflegerische Belange allein auf einem Praktikum, das sie vor Beginn des Studiums absolvieren müssen. Das Praktikum ist auch jetzt noch Pflicht, wird aber vom Block Krankenpflege ergänzt. "Es geht darum, einen Einblick in die Arbeitsweisen anderer Bereiche der Gesundheitsversorgung zu bekommen", so Ute Köster vom Büro für Studienreform Medizin der Ruhr-Universität. Und zwar sowohl in die Theorie als auch in die Praxis.

"Herr Kunz" kommt ins Krankenhaus
Die Studierenden befassen sich, angeleitet von Dozenten der Pflegeschulen der Universitätskliniken (Bergmannsheil, Knappschaftskrankenhaus, Josefs- und Elisabeth-Hospital, Marienhospital Herne), mit Pflegekonzepten und -prozessen, wissenschaftlichen Feldern der Pflege und verschiedenen Pflegeschwerpunkten. Anschließend erproben sie das Gelernte in Fallbeispielen. Sie führen z.B. ein fiktives pflegerisches Erstgespräch mit Herrn Kunz, 82, nach einem Schlaganfall gelähmt und verwirrt, der ins Krankenhaus kommt um eine Magensonde gelegt zu bekommen. Nachmittags steht Krankenhaushygiene auf dem Stundenplan.

Modellstudiengang Medizin
Das Modellstudium zeichnet sich durch eine enge Verknüpfung von fachlichem "Was-Wissen" und zusätzlichem "Wie-Wissen" aus. Dazu gehören z.B. Kommunikation, Ethik und Gesundheitsökonomie. Stures Büffeln ist passé: Teamwork, problemorientiertes Lernen und der Kontakt zu Menschen schulen von vornherein für den Einsatz in Klinik und Praxis. Der Modellstudiengang startete im Wintersemester 2003/04.

Weitere Informationen
Dipl.-Soz. Wiss. Ute Köster - Büro für Studienreform Medizin
Medizinische Fakultät der Ruhr-Universität Bochum
E-Mail: [email protected]
WWW: www.ruhr-uni-bochum.de

Quelle: idw - Informationsdienst Wissenschaft

   
Autor(in): Dr. Josef König (Pressestelle RUB) ([email protected])
  
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 9. Geschickt geklickt: 4 neue Linktipps

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In dieser Rubrik stellen wir Euch einen Ausschnitt aus dem Linkverzeichnis von Medi-Learn vor, Falls Ihr auch eine oder mehrere interessante Webseiten für Medizinstudenten kennt, tragt sie doch bitte in unsere Linksammlung ein.
Wir wünschen Euch viel Spaß beim Surfen.

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Diese Woche stellen wir Euch aus unserer Linksammlung vor:

Surftipp 1 Lernprogramm Neuroanatomie Klicks: 820
Nettes Programm zum Nachschlagen und zum Vertiefen der Neuroanatomiekenntnisse

Link: http://www.medi-learn.de/medizinstudium/linktipps/highlights/1017.php


Surftipp 2 Notfallsimulation am eigenen PC Klicks: 704
Das Programm mit dem Namen "resus sim prehospital" steht als Demoversion auch im Internet zum Download zur Verfügung, sodass man zumindest zwei Patienten "heilen" kann, ohne die Software zu kaufen.

Link: http://www.medi-learn.de/medizinstudium/linktipps/highlights/1541.php


Surftipp 3 Infopaket Schweiz Klicks: 693
Die Schweiz: Fakten, Fakten, Fakten - Studienplatz in der Schweiz - Adressen der Schweizer Universitäten - Ablauf des Medizinstudiums - Famulatur und PJ in der Schweiz - Arbeiten in der Schweiz - Facharzt in der Schweiz - Land und Leute Sprache - Wörterbuch - Wohnungssuche - Literaturvorschläge

Link: http://www.medi-learn.de/medizinstudium/linktipps/highlights/204.php


Surftipp 4 Medi-Jobboerse.de Klicks: 684
Medi-Jobboerse.de - die Jobbörse für Medizinstudenten und junge Ärzte: ein kostenloses Service-Angebot von Medi-Learn.net. Neben PJ und Assistenzarztstellen finden sich Doktorarbeiten und Studentenjobs. Die Jobbörse ist als Kommmunikationsplattform zwischen Stellenanbietern und Stellensuchenden im medizinischen Bereich.

Link: http://www.medi-learn.de/medizinstudium/linktipps/highlights/1916.php

   
Autor(in): Redaktion Medi-Learn.net ([email protected])
  
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Kopf frei fürs Examen - Studienendfinanzierung

Große Sprünge können sich Studierende meistens nicht leisten. BAföG, Praktikums-Vergütung, Stipendien oder der Eltern-Zuschuss decken gerade einmal die nötigsten Ausgaben für Wohnung, Mensa und Freizeit. Besonders wichtig wird finanzielle Rückendeckung dann während der Examensvorbereitung. Gerade Examenskandidatinnen und –kandidaten sollten Kopf und Rücken frei haben und nicht auf Zeit raubende Jobs angewiesen sein.

Deshalb bietet ihnen die APO-Bank die Studienendfinanzierung, d.h. während des „Endspurts“ einen monatlichen Beitrag zu Ihrem Lebensunterhalt, an.

Die Vorzüge

  • keine Bearbeitungsgebühren

  • 100-prozentige Auszahlung des Kredits

  • freie Verfügbarkeit

  • niedriger Zinsaufwand

  • außerplanmäßige Tilgungen, z.B. bei unerwartetem Geldzufluss

Und noch ein Plus: Die von der Bank geleisteten Darlehensbeträge haben keinen Einfluss auf die BAföG-Berechnungen!

Weitere Informationen gibt’s unter:
[ http://www.apobank.de ]

  

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 10. Gelauscht: Was ist los im Forum?

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Mit mehr als 1.000 Beiträgen in der Woche findet man in den Medi-Foren zu fast allen Themen den richtigen Gesprächspartner. In der neuen Rubrik "Gelauscht" wollen wir Euch in der Onlinezeitung über einige der Diskussionsthemen auf dem Laufenden halten. Vielleicht findet Ihr das ein oder andere Thema, das Euch auch interessiert - ein Klick und Ihr seid mit dabei:

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 11. Impressum / Abofunktionen / Mitarbeit

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Folgende Personen arbeiten regelmäßig oder zeitweise an der Onlinezeitung:
Ilka Markmann, Redakteurin, Marlies Lehmkuhl, Redakteurin, Daniel Luedeling, Redakteur, Peter Artz, Redakteur, Franziska Böhm, Redakteurin, Susanne Kirscht, Redakteurin, Andreas Bussmeyer, Redakteur, Jascha Hellberg, Redakteur, Christian Weier, Redakteur, Jens Plasger, Redakteur, Stan, Reporter für Extremeinsätze, Arne Beckendorf, Buchrezensionen und Lokal Hannover, Andrea Clemens, Lokalbereich Uni Köln, Astrid Stumpf, Lokalbereich Uni Münster, Benedikt Bader, Lokalbereich Uni München, Bettina Kiep, Lokalbereich Uni Mainz, Cordula Sachse, Lokalbereich Uni Greifswald, Daniela Prause, Lokalbereich Uni Göttingen, Eike Beyer, Lokalbereich Uni Essen, Eva Skalsky ,Lokalbereich Uni Zürich, Franziska Thieme, Lokalbereich Uni Innsbruck, Katharina Ruether, Lokalbereich Uni Regensburg, Kristina Krüger, Lokalbereich Uni Hannover, Pia Paul, Lokalbereich Uni Witten, Stefanie Schmölke, Lokalbereich Uni Frankfurt, Tobias Schmeinck, Lokalbereich Uni Münster

  
Anzahl der Abonnenten: 29.178
  

Mitarbeit:
Wenn Du Interesse an der Mitarbeit im Medi-Learn.net Team hast, schreib einfach eine Email an Ilka - von ihr erfährst Du alles weitere: [email protected] 

  

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