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Die Onlinezeitung von MEDI-LEARN
Medi-Zeitung
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Man sollte nicht auf Selbstverwirklichung hoffen,
sondern Hoffnung selbst verwirklichen. (Prof. Dr. med. Gerhard Uhlenbruck, Immunbiologe und Aphoristiker) |
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Editorial |
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Hallo,
heute lest Ihr den zweiten Teil der Artikelserie Sri Lanka von Marius Scholz, der uns noch einmal an den touristischen Sehenswürdigkeiten des Landes teilhaben lässt bevor es dann in den kommenden Onlinezeitungen mit seinen Erlebnissen während des PJ-Tertials und während des Tsunami weiter geht.
Einen Bericht wert erachten wir auch eine Vorankündigung zu den Medi-Meisterschaften, auf denen dieses Jahr Kicker aus ganz Deutschland in Magdeburg um die Krone der bundesdeutschen Medizinstudenten-Meister im Fussball kämpfen werden. In den MedNews erfahrt Ihr heute u.a. etwas über neue Wege zur Grippebekämpfung und in unseren Linktipps ist z.B. eine sehenswerte Webseite zum Thema Neuroanatomie enthalten.
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Weiterhin findet Ihr in dieser Ausgabe einen Erfahrungsbericht zur Neurologie-Famulatur, die Vera Bruchertseifer über den dfa in Kanada absolviert hat, und mit der Nachricht, dass Medizinstudenten in Bochum Pflegeschulen besuchen, zeigen wir Euch, dass auch angehende Ärzte den pflegerischen Blick üben. Hinweisen möchten wir noch auf interessante Forenbeiträge - so z.B. auf den Leckerschmecker-Thread, der Euch auf den Teller schaut und sich den kulinarischen Vorlieben der Studenten widmet.
Bis zur nächsten Woche,
Jens, Lilian und Christian
Redaktion MEDI-LEARN
PS: Patho-Lehrbuchklassiker gratis dazu - die neue Printzeitung von MEDI-LEARN bei Via medici
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1. Sri Lanka (September 04 bis Januar 05) Ein Reise-, Praktikums- und Katastrophenbericht von Marius Scholz
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Eine Nachricht hielt lange Zeit die Welt in Atem und erschütterte weltweit durch seine Unbegreiflichkeit: das Seebeben in Asien brachte unendliches Leid über ganz Landstriche. Marius Scholz ist Medizinstudent und hielt sich in den Monaten vor der Katastrophe und zur Zeit des Tsunami in der Krisenregion auf. In einer mehrteiligen Artikelserie berichtet er uns über seine Erlebnisse in Sri Lanka: zunächst geht es um touristische Erkundigungen in neuen Gefilden, später um klinische Erfahrungen und schliesslich um die Erlebnisse während der Katastrophe.
Wir danken Marius an dieser Stelle herzlich für dieses eindrücklichen Artikel, von dem wir Euch heute den zweiten Teil zur Lektüre weiterreichen möchten. Den ersten Teil findet ihr hier.
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Schon an dieser Stelle möchten wir auf die Homepage von Marius unter
www.marius-scholz.de sowie die durch ihn ins Leben gerufene Spendenaktion "Ein EKG für Sri Lanka" hinweisen.
Sri Lanka: ein Reise-,
Praktikums- und Katastrophenbericht
Teil 2
20. September 2004 bis 2. Januar 2005
von Marius Scholz ( www.marius-scholz.de )
Kandy, Kandy
Die nächste Station unserer Reise bildete die Stadt Kandy. Die Strecke dorthin
legten wir mit dem Zug zurück, was uns wiederum wunderschöne Einblicke ins Land
brachte, da die Gleise lange Zeit auf Dämmen verliefen. Auch mit Einheimischen
kamen wir so in Kontakt: Wir mussten viele neugierige Fragen über das ferne
Deutschland beantworten und ernteten viel Erstaunen. Wenn ich den Namen des
Hospitals erwähnte, in dem wir ab Mitte Oktober arbeiten wollten, reagierten die
meisten voller Ehrfurcht und Respekt. Scheinbar jeder Bewohner der Insel, die
etwa so groß ist wie Bayern, kannte das Karapitya-Hospital. "We believe in it",
sagte mal einer. So fuhren wir geschwätzig etwa sieben Stunden Zug, legten dabei
nicht viel mehr als 200 km zurück, zahlten dafür weniger als drei Euro und
erreichten schließlich Kandy.
Botanischer Garten und Tempel
Am folgenden Morgen verabschiedeten wir unsere beiden Würzburger Mitreisenden
und besichtigten nach einem ausgiebigen Frühstück in unserem blitzsauberen
Guesthouse ("Freedom Lodge") den botanischen Garten. Der Garten lag etwas
außerhalb von Kandy und war fast genauso groß wie die Stadt selbst. Michael
fotografierte total verzückt dutzende Orchideen, zusammen staunten wir über den
riesigen Ficusbaum, dessen Äste sich der Erde entgegen neigten und vielerorts
abgestützt werden mussten. Der Baum bedeckte so eine Fläche von etwa 2400
Quadratmetern! Die Anlage war sehr gepflegt und man konnte ewig die Alleen
entlang schlendern. Zahlreiche Schulklassen veranstalteten ebenfalls einen
Wandertag in diesem Botanischen Garten: Überall sahen wir Schulkinder in weißer
Uniform herumtollen. Merkwürdigerweise gehörte nur bei den Mädchen eine Krawatte
dazu, während die Jungs mit ihren Shorts und Hemd vergleichsweise leger davon
kamen.
Ein Backenzahn Buddhas
Vom Botanischen Garten fuhren wir wieder mit einem Threewheeler (auch Tuk-Tuk
genannt) zu einem Aussichtspunkt über Kandy. Von dort bot sich uns ein guter
Ausblick über einen künstlich angelegten See und die weitläufigen Tempelanlagen
Kandys, wo wir im so genannten Tooth-Temple eines der heiligsten Reliquien Sri
Lankas besichtigen konnten: Einen (angeblichen) Backenzahn Buddhas! Sehenswert
ist aber vor allem der Tempel selbst: Ein wahrer Prachtbau! Viele Schnitzereien,
goldene Statuen, allerlei Elfenbein und eine imposante Architektur, die uns sehr
beeindruckt hat. Gegen 19 Uhr durften wir einer Puja, einer Zeremonie mit
rhythmischen Trommeln und schrägem Gedudel, beiwohnen. Foto: Heiligtümer in
Kandys Zahntempel.
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Kandy-Tempel - Buddhastatue
über Kandy
Felsenfestung von Sigiriya - Wolkenmädchen
Fotos von Marius Scholz |
Im Gespräch mit einem interessierten Mini-Mönch
Am dritten Oktober schaute ich mir Kandy und Umgebung noch etwas näher an. Ich
besuchte die Buddhastatue, die auf einer Bergspitze thronend über Kandy wacht,
und schaute ihr aus unmittelbarer Nähe in die Nasenlöcher. Ein Blick aus der
Ferne ist wahrscheinlich angenehmer… Während ich dort oben auf ein paar Stufen
sitzend den Blick auf Kandy genoss, sprach mich ein 11-jähriger Kindsmönch an,
um seine ersten Brocken Englisch an mir auszuprobieren. Auch er erfreute sich
meiner Hautfarbe und wollte der Sache auf den Grund gehen: Ob denn mein Vater
auch weiß sei, wollte er wissen -Ja. Der Minimönch staunte. Und ob meine Mutter
weiß sei, fragte er weiter. Ich beantwortete ihn mit einfachem Englisch und viel
Gestik alle seine Fragen. Als ich ihm sagte, dass in Deutschland zu dieser
Jahreszeit langsam die Blätter von den Bäumen fielen, schaute er recht ungläubig
und beteuerte, dass so etwas in seinem Land nie passiere.
Die Felsenfestung von Sigiriya
Um mich davon selbst zu überzeugen, besuchte ich daraufhin eines der ältesten
Naturschutzgebiete Sri Lankas. Ich wanderte etwa zwei Stunden durch einen
beeindruckenden Dschungel und sah dutzende verliebte Singalesen, die an diesem
Sonntag zum Kuscheln in den Wald gegangen waren. Im Schnitt konnte ich wirklich
aller 100 Meter ein vergnügtes Pärchen im Grünen ausmachen.
Am Morgen des vierten Oktober fuhren Michael und ich in einem ungewöhnlich
komfortablen Taxi zu einer der herausragendsten Sehenswürdigkeiten Sri Lankas:
Der Felsenfestung von Sigiriya! Schon von weitem sah man den 185 Meter hohen,
oben abgeflachten Felsen, der aus seiner Umgebung herausragte wie ein Pilz auf
der grünen Wiese.
Frohen Mutes stiegen wir hunderte von Stufen zu einer Plattform empor, die in
schwindelerregender Höhe an der Seite des Felsens hing. Dort sahen wir die
berühmten Wolkenmädchen: Farbige Fresken aus dem fünften Jahrhundert von üppigen
nackten Frauen, bei denen es sich entweder um himmlische Nymphen oder um
Hofdamen des dort ehemals befindlichen königlichen Palastes handeln sollte. Es
erschien uns unvorstellbar, mit welcher Mühe das Baumaterial dazu auf den Felsen
geschleppt werden musste. Die einzige Aufstiegsmöglichkeit bestand nämlich
damals aus in den Felsen geschlagenen Kerben, gerade so groß, dass man einen Fuß
längs darauf stellen konnte. Die Sicht von oben war wie erwartet überwältigend!
Der starke Windzug war ebenfalls sehr willkommen und erfrischte unsere
durchgeschwitzten Körper.
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Impressionen vom
Sigiriya-Felsen und aus Hikkaduwa
Fotos von Marius Scholz |
Der Höhlentempel von Dambulla
Auf dem Rückweg nach Kandy besichtigten wir unter anderem die Höhlentempel von
Dambulla. In 110 Metern Höhe befanden sich fünf riesige Höhlen in einem
Granitfels, die ebenfalls nur über sehr viele Treppen zu erreichen waren. Die
größte Höhle war über 60 Meter lang und 30 Meter breit, dabei bis zu 15 Metern
hoch! In jeder Höhle befanden sich unglaublich viele Buddhastatuen nebeneinander
aufgereiht. In der größten waren allein 53 mannshohe Statuen und rund 100
kleinere Figuren. Interessant fand ich auch die vielen Gemälde an den Decken und
Wänden. Diese stellten in einer Art Tapetenmuster sehr detailliert erneut
unzählige meditierende Buddhas dar.
Mit dem Zug fuhren wir am frühen Morgen darauf nach Colombo, der Hauptstadt Sri
Lankas. Schnell fanden wir eine schmuddelige, aber günstige Unterkunft im
Zentrum und machten uns auf den Weg, die Stadt zu erkunden. Zunächst kümmerten
wir uns im Immigrations-Office um die Verlängerung unserer Visa. Die Beamten
interessierte vor allem, wie viel Geld wir monatlich auf ihrer Insel auszugeben
bereit waren. Nachdem wir eine großzügige Summe angaben, ging alles relativ
schnell und wir konnten uns für etwa 120 Euro eine viermonatige
Visumsverlängerung kaufen. Anschließend schlenderten wir die Strandpromenade
Colombos entlang, wo viele Einheimische dem aus englischen Kolonialzeiten
eingeschleppten Cricketspiel frönten und viele Händler Souvenirs, Snacks oder
Haschisch verkaufen wollten.
Manchmal wurde uns mulmig zumute
Mit einem Tuk-Tuk fuhren wir zum Rathaus, einer geschrumpften Version des
"Weißen Hauses" in Washington. Etwa hundert Meter davor, am Eingang des
englisch-gepflegten Victoriaparks, thronte mal wieder eine Buddhastatue, mit
Blick auf das Rathaus – wohl um die dort tätigen Beamten an die edlen Ideale des
Buddhismus zu erinnern.
Im Victoriapark ruhten wir uns ein wenig auf einer Parkbank aus und wurden bald
darauf von einer Horde einheimischer Jugendlicher eingekreist. Alle lachten
freundlich und ließen sich der Reihe nach mit uns fotografieren. Regelrecht
umzingelt von so vielen Singalesen, die sich gegenseitig auf singalesisch
zuriefen, kann einem schon ein wenig mulmig werden. Meine Wertsachen fest im
Griff, zählte ich 16 Leute dicht um uns herum.
Wir verließen den Stadtpark und schauten uns Pettah an, das hektisches
Basarviertel Colombos. Ein buntes Gewusel von Händlern und Käufern zwischen
engen Gassen mit unzähligen winzigen Lädchen – toll. Auch eine schöne Moschee
aus roten und weißen Ziegeln gab es dort zu sehen.
All you can eat
Zum Tagesabschluss bestellten wir uns ein "All you can eat"-Menü bei Pizzahut.
Für 250 Rupien (2 Euro) bekommt man zunächst ein Pizzastück und ein Fähnchen mit
dem Schriftzug "MORE!" serviert. Jedes Mal, wenn man mit dem Fähnchen winkt,
bekommt man ein neues Stück frische Pizza. Nach acht oder neun Stücken, sahen
wir ein, dass wir den Lokalrekord von 23 Stücken nicht brechen konnten und
ließen uns aus dem Restaurant rollen. Satt und zufrieden sahen wir uns an der
Strandpromenade den Sonnenuntergang an und brachen am nächsten Morgen, dem
sechsten Oktober, mit dem Zug nach Hikkaduwa auf.
In bester Backpacker-Tradition schulterten wir am Bahnhof unsere Rucksäcke,
wiesen alle Schlepper und Taxifahrer energisch ab und liefen den Strand auf der
Suche nach einem netten Guesthouse entlang. An einem besonders schönen
Strandabschnitt bezogen wir zwei schlichte Zimmer. Die Zimmertüren lagen nur 20
Meter von der Brandung entfernt im ersten Stock über einem kaum besuchten
Restaurant. Im Bett liegend, konnte ich durch das offene Fenster das Meer sehen.
Stieg ich die schmale Treppe vor meiner Tür herab, war ich direkt am Strand.
Traumhaft.
Zurück im Guesthouse in Galle
20 Meter neben unseren Zimmern befand sich der "Mambo-Surf-Shop", ein
rot-gelb-grün gestrichenes Rastahaus mit einem riesigen Bob Marley Gemälde an
der Wand. Dort gab sich ein gutes Duzend junger Singalesen der Surfkultur hin.
Sie trugen langes Haar, surften und kifften den ganzen Tag, hörten Reggae und
feierten fast jeden Abend an ihrer eigenen Bar Beachpartys bis in die
Morgenstunden. Natürlich betrieben sie auch nebenbei ihren Surfshop, in dem ich
mir auch hin und wieder zu Spottpreisen Equipment geliehen habe. Die Wellen
waren hier schon ziemlich krass, aber meine ersten Versuche machten Spaß. Öfters
konnte ich Profis aus aller Welt (z.B. Australien) bei ihren Tricks auf dem
Board beobachten.
Jaja, so verging fast eine Woche. Ich verlor in dieser Idylle langsam mein
Zeitgefühl. Nebenbei lernte ich etwas medical-english, da der singalesische
Arbeitsalltag ja bald vor der Tür stand.
Wir verließen Hikkaduwa wenige Tage vor unserem Praktikumsbeginn im
Karapitya-Hospital. Zurück in Galle bezogen wir erneut unser schönes Guesthouse
im Fort und richteten uns gemütlich ein.
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Aussicht aus dem Guesthouse
- Galle Fort mit Moschee und Leuchtturm
Galles Fischer - Sonnenuntergang
Fotos von Marius Scholz |
Um bequem die sieben Kilometer zwischen Krankenhaus und unserem Guesthouse
pendeln zu können, kauften wir uns zwei nagelneue Motorräder. Wir wählten die
billigsten 125 cm³-Maschinen - ein chinesisches Fabrikat der Marke „Ranomoto“ im
Honda-Look – und zahlten etwa 375 Euro pro Maschine. Wir planten sie vor unserer
Heimreise für 275 Euro wieder zu verkaufen, ein Vorhaben, das sich durch die
Flutkatastrophe nicht in die Tat umsetzen ließ.
Dies war der zweite Teil der Artikelserie "Sri Lanka - ein Reise-, Praktikums- und Katastrophenbericht (20.09.2004 bis 2. Januar 2005)" von Marius Scholz, die
Fortsetzung folgt in der nächsten Onlinezeitung und wer den Anfang nachlesen
möchte, findet
hier den ersten Teil des Artikels.
Hilfsaktion "Ein EKG für Sri Lanka"
Wenige Tage nach seiner Rückkehr aus der Krisenregion gab Marius Scholz in der
Zeitzer Lokalzeitung ein
Interview und rief zu Spenden für das Karapitya-Hospital auf. Als er und
Kommilitonen sich nämlich von dort verabschiedeten, fragten sie die Ärzte, was
am dringendsten benötigt würde: sie wünschten sich einen Defibrillator mit
EKG-Monitor sowie einen Pulsoxymeter. Dafür eröffnete Marius Scholz ein
Spendenkonto und sammelt nun treuhänderisch für dieses Vorhaben Spenden:
Marius Scholz
Stichwort: „EKG für Sri Lanka“
Konto: 4000011800
BLZ: 800 530 00
Artikel über Marius Scholz
[ klick
hier ]
Homepage von Marius Scholz
http://www.marius-scholz.de |
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| Autor(in): Marius Scholz ([email protected]) |
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Psychosomatische Klinik der Rhön-Klinikum AG Bad Neustadt/Saale |
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2. Assistenzärztin/-arzt
Kardiologie
Herz- und Gefäß-Klinik GmbH, Bad Neustadt/Saale |
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Informationen] |
3. Assistenzärztin/Assistenzarzt
Frankenklinik Bad Neustadt/Saale |
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Informationen] |
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Weitere Informationen
erhalten Sie unter dem angegebenen Link oder auf der Webseite der
Rhön-Klinikum AG oder per Email unter
[email protected]. |
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3. Medimeisterschaften 2005 - oder: Gott macht seinen Histoschein...
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Der Ball ist rund und ein Fussballspiel dauert 90 Minuten - so lauten bekannte Weisheiten über des Deutschen liebsten Volkssports: dem Fussball. Doch nicht nur die Fussballweltmeisterschaften stehen im nächsten Jahr an, für Medizinstudenten (fast) noch wichtiger und schon dieses Jahr auf dem Kalender: Die Medimeisterschaften, die 2005 in Magdeburg stattfinden und auf die wir Euch schon an dieser Stelle aufmerksam machen möchten.
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Medimeisterschaften 2005 –
oder:
Gott macht seinen Histoschein….
von Peter aus dem Orga-Team der Medimeisterschaften
Stellen wir uns kurz vor, Gott ist in der Vorklinik (ich weiß, selbst für
Gläubige ist das schwer zu glauben, denn normalerweise schweben die Götter ja
durch die Klinik...). Stellen wir uns trotzdem weiter vor, es ist Sommer 2005 -
und er hat gerade Histo:
Präparat: Magdeburg (medizinisch angefärbt…)
Befund: Die Übersichtsaufnahme zeigt ein relativ leicht überschaubares
Stadtbild. In der nächsthöheren Vergrößerung kann man im lateralen Stadtbereich
jedoch Formierungen von spezialisierten Menschen beobachten, sog. Studierende
der Humanmedizin („Schreibtischzellen“). Diese sind teilweise weit aus der
Peripherie angereist (Perbusundtaxis), um entgegen ihrer üblichen
physiologischen Funktion einem ca. 25 cm großen, schwarz-weiß gefärbten Ball
hinterherzulaufen. Der Ball hat ein lederartiges Aussehen und ist immer noch
rund...
Diagnose: Medimeisterschaften 2005
DD: WM 2006 (Morbus Beckenbauer)
So, oder so ähnlich soll es also aussehen diesen Sommer. Nachdem die Magdeburger
Fans den Fanpokal 2004 aus Regensburg mit in ihre Stadt brachten, holten sie nun
die 4.Medimeisterschaften gleich hinterher (wenn der Berg zum Propheten kommt…).
Ins Leben gerufen wurde diese Art des „sportlich-wissenschaftlichen“
Erfahrungsaustauschs im Jahr 2002 in Bochum und bietet außer Sport und Spiel
noch vieles mehr. Studierende aus 36 Fakultäten treten fußballerisch
gegeneinander an (auf dem Feld und als Fans) und wer mindestens 60% der Tore
schießt, gewinnt… Nein, war nur Spaß. Natürlich gelten die üblichen Regeln und
(unbestechliche) Schiris gibts auch. Was es sonst noch gibt? Nun, Ihr findet
natürlich weitere Informationen auf der offiziellen Internetseite:
www.medimeisterschaften.de.
An dieser Stelle sei noch was wichtiges erwähnt:
Der gesamte Erlös der Veranstaltung kommt, wie auch schon in den letzten Jahren,
wohltätigen Zwecken zugute!
Bis bald in Magdeburg bei den Medimeisterschaften 2005!
[zu den Infoseiten über die Medimeisterschaften - klick
hier]
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| Autor(in): Peter (Orga-Team der Medimeisterschaften) ([email protected]) |
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Prüfungswissen auf
den Punkt gebracht |
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Mediscript Examensbände |
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Fachlich fundiert und didaktisch unerreicht:
- Original Examensfragen 08/2004
- Abbildungen aus der Bildbeilage
- offizielle Lösungen
- ausführliche Kommentare
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Die Examensbände liegen wieder
in der bewährten Zweiteilung vor: Die Fragen der letzten
Prüfung befinden sich im ersten Band, die Kommentare im zweiten. So
können Sie ohne lästiges Blättern zwischen Fragen und Kommentaren
wechseln. |
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[mediscript
Physikum - klick hier]
[mediscript
2. Stex - klick hier]
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Blutsverwandte 15.02.2005 - 20:15 auf PRO7
Chen ist aus China zurück: Ihre Mutter hat den Autounfall nicht überlebt, ihr Vater wird wegen einer Lungenentzündung ins County eingewiesen. Dort werden erste Anzeichen von Demenz diagnostiziert. Indes wird Familie Bennett mit einer Kohlenmonoxidvergiftung eingeliefert - nur die hochschwangere Mutter Vicky scheint wohlauf zu sein. Nach der Entbindung stellt sich heraus, dass das Baby das Kohlenmonoxid aufgenommen hat und so der Körper der Mutter nicht belastet wurde ...
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Die gesamte Story gibt es am 15.02.2005 um 20.15 Uhr auf Pro7 oder Online unter http://www.prosieben.de/spielfilm_serie/er/. |
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| Autor(in): Redaktion Medi-Learn.net ([email protected]) |
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In unserer Rubrik "MedNews" stellt Euch die Redaktion der StudMed aus dem Springer Verlag wöchentlich drei Nachrichten aus der Medizin zur Verfügung. Zum kompletten Artikel gelangt Ihr, wenn Ihr am Ende der Einleitungen auf "Mehr..." klickt. Die ausführlichen Artikel sind dann im Sponsored Room "StudMed" bei Medi-Learn zu finden.
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| >> Arbeitsweise neu entdeckter Proteine aufgeklärt (2-Feb-2005) |
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Vor fünf Jahren entdeckten Würzburger Zellforscher ein neues Protein. Doch die Funktion dieses Spir-Proteins war den Wissenschaftlern bislang noch ein Rätsel. Nun haben die Forscher herausgefunden, welche wichtige Arbeit das Protein in der Zelle verrichtet: Es vermittelt die Bildung so genannter Aktin-Filamente. Außerdem hegen sie den Verdacht, dass es bei Brustkrebs und beim Wachstum von Nervenzellen eine Rolle spielt. Mehr...
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| >> Rätsel der Anti-Tumor-Schwämme gelüftet (2-Feb-2005) |
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Schon seit einiger Zeit weiß man, dass Meeresschwämme Anti-Tumor Wirkstoffe bilden. Um diese Substanzen zu gewinnen, müssten jedoch große Mengen an Schwämmen geerntet werden. Jetzt haben Max-Planck-Forscher herausgefunden, dass nicht die Schwämme selbst, sondern symbiotische Bakterien den Wirkstoff herstellen – mithilfe eines Tricks auch im Labor. Mehr...
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| >> Neuer Ansatzpunkt für Entwicklung von Grippe-Medikamenten (2-Feb-2005) |
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Gerade jetzt in der kalten Jahreszeit schlagen Grippe-Viren wieder erbarmungslos zu. Allein in Deutschland verursachen sie jedes Jahr Tausende von Todesfällen. Prof. Dr. Ludwig von der Universität Münster entwickelt derzeit einen ganz neuen Ansatz im Kampf gegen die Grippe: Anstatt die Viren direkt anzugreifen, will er deren Wirtszellen beeinflussen… Mehr...
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| Autor(in): Redaktion StudMed ([email protected]) |
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Im August 2003 habe ich im Rahmen des DFA-Austauschprogramms eine vierwöchige Famulatur in der, laut Reiseführer, schönsten Stadt der Welt, in Vancouver/Kanada, gemacht. Von den Vorbereitungen und Erfahrungen, die ich während dieser Zeit gesammelt habe, möchte ich im folgenden berichten, um interessierten Studenten weitergehende Informationen zu einer Famulatur in Kanada zu geben.
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Motivation:
Da ich schon lange lokal für den DFA tätig bin und schon viele inländische
Studenten über Bewerbungsmodalitäten des DFA beraten habe und ausländische
Famulanten in Deutschland betreute, wollte ich nun endlich auch selbst mal im
Ausland famulieren. Warum ich mir gerade Kanada ausgesucht habe? Ich
habe über das kanadische Lehrsystem an den Krankenhäusern bis jetzt nur Gutes
gehört und dachte, da kann man bestimmt viel lernen und selber machen. Mein
Englisch konnte sowieso mal wieder eine Auffrischung gebrauchen und
außerdem wollte ich gleichzeitig, bzw. nach der Famulatur einen Freund in Quebec
besuchen. Ich dachte, dass das alles eine sehr gute Kombination darstellte .
Vorbereitung:
Im September 2002 begann ich alle nötigen Unterlagen für den DFA zu besorgen
und hatte auch schnell alles zusammen. Sprachzeugnis auf Englisch,
Motivationsschreiben auch auf Englisch, Kopien der Zeugnisse,
Gebühren-Einzahlungsbeleg, Haftpflicht- und Krankenversicherungsnachweis und das
ausgefüllte Bewerbungsformular (AF). Auf dem Bewerbungsformular gab ich nur
Städte an der Ostküste an und als Zeitraum März 2003. Nun wartete ich gespannt
auf eine Nachricht aus dem Bonner Büro. Sehr schnell kam die Zusage für einen
Famulaturplatz im März 2003. Bald darauf hörte ich dann aber von der kanadischen
Austauschorganisation, dass ich im März nicht kommen könne, sondern erst im
Sommer (da keine Kapazitäten vorhanden).
Von Seiten des DFA wurde mir dann angeboten, man könne versuchen mir einen
Famulaturplatz in einem andern Land für März zu organisieren oder aber den
Austausch in Kanada erst im Sommer anzutreten. Nach anfänglicher Enttäuschung
entschied ich mich dann dafür, im August nach Kanada zu fliegen. Im März bekam
ich dann wieder Nachricht vom DFA, dass ich nicht in eine Stadt an der Ostküste
famulieren könne, sondern nur in Calgary oder Vancouver- , und ob mir Vancouver
recht wäre- da ich weder etwas über Calgary noch über Vancouver wusste, sagte
ich, na gut, dann eben Vancouver. Zack, ich ging also in die Bücherei und lieh
mir mehrere Reiseführer über Vancouver und die Westküste Kanadas aus. Und meine
Laune wurde sofort wieder gut: Die Westküste versprach Abwechselung pur und „die
schönste Stadt der Welt“. Ich bekam auch noch einen relativ günstigen Flug (da
Hauptsaison) für 750 Euro (incl.Tax) mit Air Canada. Alles weitere lief
nun direkt über die University of Britisch Columbia. Ich konnte also im
Kinderkrankenhaus im „Department of Neurology“ famulieren. Die Universität
verlangte allerdings noch allerhand Unterlagen (Empfehlungsschreiben vom Dekan,
auszufüllende spezielle Anträge) und Gebühren ( 100 CDN „Bewerbungsgebühr“, die
eigentlich nicht hätten anfallen dürfen, da ich aber der 1.Austauschfamulant für
Vancouver war, war das alles noch etwas holperig, ich bezahlte also und auch die
20 CDN, damit über meine Person ein „Security Check up“ gemacht werden konnte).
Weiterhin wird ein Visum verlangt, da man im Gesundheitswesen tätig wird. Diese medizinische Untersuchung kann nur von einem Arzt gemacht werden,
der von der kanadischen Botschaft anerkannt ist und das ganze kostet 155 Euro.
Die Ärzte sitzen u.a. in Berlin, Leipzig, Frankfurt. (Infos gibt’s auf der
Homepage der kanadischen Botschaft!). Dieses Visum wird nur bei der Einreise
verlangt und muss nicht im Krankenhaus vorgelegt werden Tipp: Bei Einreise auf
Touristenvisa spart man also 155 Euro, man hat zwar kurz ein mulmiges Gefühl,
wenn man jedoch Stethoskop und medizinische Bücher zu Hause lässt, kann einem ja
auch keiner was nachweisen. Wenn man jedoch erwischt wird, ist der „Urlaub“
schon bei der Einreise vorbei!
Unterkunft:
Untergebracht war ich bei einer sehr gastfreundlichen taiwanesisch-kanadischen
Familie, deren älteste Tochter auch gerade auf Medizin- Austausch in Polen war.
Die Familie wohnte allerdings in Burnaby (Nachbarstadt“ von Vancouver), sodass
ein Anfahrtsweg mit SkyTrain und Bus von 1 h zum Krankenhaus anfiel. Für einen
Monat hält man das jedoch aus, zumal das öffentliche Verkehrssystem in Vancouver
ein Traum ist, zumindest für nordamerikanische Städte!
Verpflegung:
Frühstück war durch die Familie abgedeckt, Mittagessen habe ich mir meistens
mitgenommen, Abends verpflegte ich mich selbst oder wurde von meiner
Gastfamilie zum Essen ausgeführt! Als Zuschuss gab es von der kanadischen
Organisation 75 CDN. Lebensmittel sind etwas teurer als in Deutschland, v.a.
Käse und Gemüse.
Im Krankenhaus:
Arbeitszeiten waren Montag - Freitag: 8 Uhr - 17 Uhr (bei 1h Fahrt pro Weg ist
das ein langer Tag!). Ich wurde sehr freundlich von dem doch sehr jungen und
internationalen Kinderneurologen-Team aufgenommen. Meistens wurde sich viel Zeit
genommen für mich und meine Fragen. Manchmal durfte ich Patienten alleine am
Morgen untersuchen, befragen und sie dann bei der Visite vorstellen. An vier
Tagen war ich in der Poliklinik dabei und durfte dort Patienten alleine
voruntersuchen, die Ergebnisse hinterher mit dem Arzt besprechen, um dann
gemeinsam mit dem Arzt den Patienten nochmals unter die Lupe zu nehmen.
Außerdem gab es fast jeden Tag Lehrveranstaltungen nicht nur für Studenten und
Residents (AIP’s), sondern auch für die Assistenzärzte- z.B. wie man
Neuroradiologische Bilder befundet, Untersuchungstechniken, Lehrdiashows und
Vorträge. Im Internet wurde oft nach aktuellen Artikeln gesucht, um mehr über
die Krankheiten zu erfahren, mit denen wir uns auf Station beschäftigten. Ab und
zu wurden Kurzreferate für den nächsten Tag verteilt, die man dann noch schnell
nach der Arbeit zusammenschrieb. Die Arbeit im Krankenhaus war sehr interessant,
allerdings wird man gerade auf der Neuropädiatrie mit vielen schlimmen
Schicksalen konfrontiert, was nicht immer einfach ist. Die Ärzte haben sich viel
Zeit genommen, um ausführliche Gespräche mit den Eltern zu führen und standen
für deren Fragen bereit. Dabei blieben sie immer freundlich und geduldig. Diese
Freundlichkeit und dieser einfühlsame Umgang mit Patienten und deren Eltern,
habe ich vorher in Deutschland noch nicht erlebt. Im BC Childrens Hospital
befindet sich die einzige Neuropädiatrische Station für den gesamten Bundesstaat
British Columbia, dementsprechend vielseitig waren die Erkrankungen der Kinder
und teilweise wurden die Patienten auch aus abgelegenen Teilen des Bundesstaates
eingeflogen.
Alles im allem habe ich viel gelernt, allerdings habe ich auch viel Zeit im
Krankenhaus verbracht. Für Vancouver und Umgebung blieben dann nur die Abende
und die Wochenenden. Da ich aber nach meiner Famulatur noch gut 3 1/2 Wochen
Zeit zum Reisen hatte, war das okay!
Betreuung, Stadt & Aktivitäten:
Ich war der erste und einzige Austauschstudent in Vancouver über das
Austauschprogramm der IFMSA und die kanadischen Medizinstudenten hatten im
August gerade Sommerferien und waren selbst verreist. Also war ich oft auf mich
allein gestellt. In Vancouver gibt es jedoch viel zu sehen, viele Strände
auszuprobieren, viele nette Viertel und man kommt auch ganz gut dem Bus herum,
lernt leicht Leute kennen, denn die Kanadier sind ein sehr offenes und
herzliches Volk. Die Betreuungspersonen vor Ort hatten wohl ziemliche Probleme
schon nur diesen einen Austauschplatz zu organisieren und so war es bei meiner
Abreise immer noch nicht klar, ob dieser Austauschplatz in Zukunft zur Verfügung
stehen wird.
Vancouver ist die Stadt mit der größten asiatischen Bevölkerung außerhalb
Asiens. V.a. leben dort Taiwanesen, Chinesen, Koreaner und Vietnamesen. Die
Stadt ist also bunt gemischt und das macht gerade den Charme und die
Vielseitigkeit aus. Vancouver liegt eingebettet zwischen den Bergen im Norden
und Osten, dem Pazifik im Westen und im Süden ist man schnell an der Grenze zu
den USA. Outdoor- Aktivitäten wie Kajak, Klettern, Wandern, Skifahren, Segeln
bestimmen das Freizeitleben der Einwohner und dementsprechend „relaxed“ sind die
Leute vor Ort.
Von meiner Gastfamilie wurde ich super betreut. Mit den Kindern der Familie, die
in meinem Alter waren, habe ich einige Ausflüge in die Berge der Umgebung
unternommen, zum Wandern und Baden - eine atemberaubende Landschaft erstreckt
sich dort an der Westküste - Meer, Pazifik, Inseln, „Fjorde“, Berge und
Gletscher- ich war hell auf begeistert und konnte kaum erwarten nach der
Famulatur herumzureisen, hauptsächlich nach Vancouver Island. Ich kam auch in
den Genuss, in die taiwanesische Kultur eingeführt zu werden, so sah ich z.B.
eine Aufführung des taiwanesischen Staatschors, wo ich als einziger
„Nicht-Asiat“ doch etwas aufgefallen bin, kein Wort verstand, aber lustig
klingende taiwanesische Songs gehört habe, lernte Insider-Chinesen-Restaurants
kennen, oder auch den komplett Asiatischen Mega-Supermarkt, Chinatown und die
traditionellen Nacht-Märkte.
Fazit:
Ich kann jedem eine Famulatur in Kanada empfehlen, der bereit ist relativ viel
Zeit im Krankenhaus zu verbringen und viel dadurch zu lernen. Englischkenntnisse
sollten schon ausreichend vorhanden sein, denn dann kann und darf man einfach
mehr machen, versteht die Patienten besser und steht somit mehr im Geschehen und
kann sich mehr einbringen. Alles in allem kamen mehr Kosten auf, als ich mir
anfänglich ausgerechnet hatte (wegen kanadischen Gebühren, teurem Flug, etc.)
man muss also bereit sein, doch noch etwas mehr Geld zu bezahlen….ABER es lohnt
sich! Ich hatte einen wahnsinnig schönen Sommer in Kanada, ich habe viel
gelernt, viel gesehen und viele, neue, nette Menschen kennengelernt. Da ich im
Vorfeld kaum Erwartungen an diese Zeit gestellt habe, konnte ich auch keiner
Enttäuschung begegnen.
Diesen Famulaturbericht präsentieren wir Euch in Kooperation mit dem dfa (Deutscher Famulantenaustausch).
Auf den Webseiten des dfa findet Ihr nicht nur diesen und weitere Erfahrungsberichte rund um den Globus, sondern auch vielfältige Hilfen bei der Vorbereitung eines Auslandsaufenthaltes.
zur Webseite des dfa
(Deutscher Famulantenaustausch)
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| Autor(in): Vera Bruchertseifer (Email der Redaktion bekannt ([email protected])) |
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(idw) Den Blick der Pflegenden üben die Studierenden des Bochumer Modellstudiengangs Medizin in der Woche vom 31. Januar 2005. Im erstmals stattfindenden Block "Krankenpflege" lernen sie in den Pflegeschulen der Universitätskliniken verschiedene Pflegekonzepte kennen, werden von Pflegefachleuten unterrichtet und gehen Fallbeispiele an.
Ziel ist es, die Kommunikation zwischen Ärzten und Pflegenden zugunsten der Patienten zu verbessern.
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Andere Bereiche des Gesundheitswesens kennen lernen
Mediziner und Pflegekräfte arbeiten im klinischen Alltag Hand in Hand, sind
aufeinander angewiesen. Trotzdem haben sie oft einen unterschiedlichen Blick auf
die Patienten und ihre Behandlung. Bislang beruhte das ärztliche
Einfühlungsvermögen in pflegerische Belange allein auf einem Praktikum, das sie
vor Beginn des Studiums absolvieren müssen. Das Praktikum ist auch jetzt noch
Pflicht, wird aber vom Block Krankenpflege ergänzt. "Es geht darum, einen
Einblick in die Arbeitsweisen anderer Bereiche der Gesundheitsversorgung zu
bekommen", so Ute Köster vom Büro für Studienreform Medizin der
Ruhr-Universität. Und zwar sowohl in die Theorie als auch in die Praxis.
"Herr Kunz" kommt ins Krankenhaus
Die Studierenden befassen sich, angeleitet von Dozenten der Pflegeschulen der
Universitätskliniken (Bergmannsheil, Knappschaftskrankenhaus, Josefs- und
Elisabeth-Hospital, Marienhospital Herne), mit Pflegekonzepten und -prozessen,
wissenschaftlichen Feldern der Pflege und verschiedenen Pflegeschwerpunkten.
Anschließend erproben sie das Gelernte in Fallbeispielen. Sie führen z.B. ein
fiktives pflegerisches Erstgespräch mit Herrn Kunz, 82, nach einem Schlaganfall
gelähmt und verwirrt, der ins Krankenhaus kommt um eine Magensonde gelegt zu
bekommen. Nachmittags steht Krankenhaushygiene auf dem Stundenplan.
Modellstudiengang Medizin
Das Modellstudium zeichnet sich durch eine enge Verknüpfung von fachlichem
"Was-Wissen" und zusätzlichem "Wie-Wissen" aus. Dazu gehören z.B. Kommunikation,
Ethik und Gesundheitsökonomie. Stures Büffeln ist passé: Teamwork,
problemorientiertes Lernen und der Kontakt zu Menschen schulen von vornherein
für den Einsatz in Klinik und Praxis. Der Modellstudiengang startete im
Wintersemester 2003/04.
Weitere Informationen
Dipl.-Soz. Wiss. Ute Köster - Büro für Studienreform Medizin
Medizinische Fakultät der Ruhr-Universität Bochum
E-Mail:
[email protected]
WWW: www.ruhr-uni-bochum.de
Quelle: idw - Informationsdienst Wissenschaft
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| Autor(in): Dr. Josef König (Pressestelle RUB) ([email protected]) |
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In dieser Rubrik stellen wir Euch einen Ausschnitt aus dem
Linkverzeichnis von Medi-Learn vor, Falls Ihr auch eine oder mehrere
interessante Webseiten für Medizinstudenten kennt, tragt sie doch bitte in
unsere
Linksammlung ein. Wir wünschen Euch viel Spaß beim Surfen.
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Diese Woche stellen wir Euch aus unserer Linksammlung vor:
| | | Surftipp 1 | Lernprogramm Neuroanatomie | Klicks: | 820 | | Nettes Programm zum Nachschlagen und zum Vertiefen der Neuroanatomiekenntnisse | | |
| | | | | | Surftipp
2 | Notfallsimulation am eigenen PC | Klicks: | 704 | | Das Programm mit dem Namen "resus sim prehospital" steht als Demoversion auch im Internet zum Download zur Verfügung, sodass man zumindest zwei Patienten "heilen" kann, ohne die Software zu kaufen. | | |
| | | | Surftipp
3 | Infopaket Schweiz | Klicks: | 693 | |
Die Schweiz: Fakten, Fakten, Fakten -
Studienplatz in der Schweiz - Adressen der Schweizer Universitäten -
Ablauf des Medizinstudiums - Famulatur und PJ in der Schweiz - Arbeiten
in der Schweiz - Facharzt in der Schweiz - Land und Leute Sprache -
Wörterbuch - Wohnungssuche - Literaturvorschläge | | |
| | | | Surftipp
4 | Medi-Jobboerse.de | Klicks: | 684 | | Medi-Jobboerse.de - die Jobbörse für Medizinstudenten und junge Ärzte: ein kostenloses Service-Angebot von Medi-Learn.net. Neben PJ und Assistenzarztstellen finden sich Doktorarbeiten und Studentenjobs. Die Jobbörse ist als Kommmunikationsplattform
zwischen Stellenanbietern und Stellensuchenden im medizinischen Bereich. | | | |
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| Autor(in): Redaktion Medi-Learn.net ([email protected]) |
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| Kopf frei fürs Examen - Studienendfinanzierung
 Große Sprünge können sich Studierende meistens nicht leisten. BAföG, Praktikums-Vergütung, Stipendien oder der Eltern-Zuschuss decken gerade einmal die nötigsten Ausgaben für Wohnung, Mensa und Freizeit. Besonders wichtig wird finanzielle Rückendeckung dann während der Examensvorbereitung. Gerade Examenskandidatinnen und –kandidaten sollten Kopf und Rücken frei haben und nicht auf Zeit raubende Jobs angewiesen sein. Deshalb bietet ihnen die APO-Bank die Studienendfinanzierung, d.h. während des „Endspurts“ einen monatlichen Beitrag zu Ihrem Lebensunterhalt, an. Die Vorzüge -
keine Bearbeitungsgebühren -
100-prozentige Auszahlung des Kredits -
freie Verfügbarkeit -
niedriger Zinsaufwand -
außerplanmäßige Tilgungen, z.B. bei unerwartetem Geldzufluss Und noch ein Plus: Die von der Bank geleisteten Darlehensbeträge haben keinen Einfluss auf die BAföG-Berechnungen! Weitere Informationen gibt’s unter: [ http://www.apobank.de ] |
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Mit mehr als 1.000 Beiträgen in der Woche findet man in den Medi-Foren zu fast allen Themen den richtigen Gesprächspartner. In der neuen Rubrik "Gelauscht" wollen wir Euch in der Onlinezeitung über einige der Diskussionsthemen auf dem Laufenden halten. Vielleicht findet Ihr das ein oder andere Thema, das Euch auch interessiert - ein Klick und Ihr seid mit dabei:
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[zu den Foren]
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| Autor(in): Redaktion MEDI-LEARN ([email protected]) |
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Folgende Personen arbeiten regelmäßig oder zeitweise an der
Onlinezeitung:
Ilka Markmann, Redakteurin, Marlies Lehmkuhl, Redakteurin, Daniel Luedeling, Redakteur, Peter Artz, Redakteur, Franziska Böhm, Redakteurin, Susanne Kirscht, Redakteurin, Andreas Bussmeyer, Redakteur, Jascha Hellberg, Redakteur, Christian Weier, Redakteur, Jens Plasger, Redakteur, Stan, Reporter für Extremeinsätze, Arne Beckendorf, Buchrezensionen und Lokal Hannover, Andrea Clemens, Lokalbereich Uni Köln, Astrid Stumpf, Lokalbereich Uni Münster, Benedikt Bader, Lokalbereich Uni München, Bettina Kiep, Lokalbereich Uni Mainz, Cordula Sachse, Lokalbereich Uni Greifswald, Daniela Prause, Lokalbereich Uni Göttingen, Eike Beyer, Lokalbereich Uni Essen, Eva Skalsky ,Lokalbereich Uni Zürich, Franziska Thieme, Lokalbereich Uni Innsbruck, Katharina Ruether, Lokalbereich Uni Regensburg, Kristina Krüger, Lokalbereich Uni Hannover, Pia Paul, Lokalbereich Uni Witten, Stefanie Schmölke, Lokalbereich Uni Frankfurt, Tobias Schmeinck, Lokalbereich Uni Münster |
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