|
Anzeige: Patho-Lehrbuchklassiker gratis dazu! Neue Printzeitung von MEDI-LEARN bei Via medici
Mehr Info - klick hier!
|
|
 |
Die Onlinezeitung von MEDI-LEARN
Medi-Zeitung
|
 |
|
|
(in Kooperation mit dem Springer Verlag und der Deutschen Ärzte-Versicherung) |
|
Wenn sich die eine Tür des Glücks schließt, öffnet sich eine andere. Doch oft schauen wir so lange auf die geschlossene Tür, dass wir die andere nicht sehen, die für uns geöffnet wurde. (Helen Keller, US-Schriftstellerin) |
|
256_04_001_1858_99x |
|
Editorial |
|
|
|
Hallo,
nachdem Marius Scholz uns in seinem Sri-Lanka-Bericht bislang viel über Land und Leute berichtet hat, schildert er in der heutigen Ausgabe Erfahrungen während seines Chirurgie-Tertials, in dem u.a. Kopfnüsse an Studenten verteilt wurden. Kopfnüsse im Sinne von gedanklichen Zweifeln plagten auch Claudia Beyrich, die sich immer wieder die Frage stellte, ob sie ohne Bio-Leistungskurs ein Medizinstudium auf sich nehmen sollte. Ihren Gedankenm dazu könnt Ihr in dieser Onlinezeitung lesen.
|
|
 |
|
Die einen zieht es in ferne Gefilde oberhalb des Äquators, die anderen in ebenso weit entfernte Gebiete unterhalb desselben, doch mancher überquert ihn nicht einmal, sondern sammelt in Europa Auslandserfahrung: So wie Sandy, die uns in dieser Ausgabe ihre dfa-Famulatur in Athen schildert. In der heutigen Buchvorstellung widmen wir uns einem auch unter Medizinstudenten nicht immer allgegenwärtigen, dennoch wichtigen Thema: der Ersten-Hilfe. Zu dieser möchten wir Euch ein Buch ans Herz legen. Und um das Herz, genauergesagt um die Herzchirurgie, geht es in einem weiteren Artikel dieser Onlinezeitung, denn Fachleute beobachten kritsch, dass den Herzchirurgen der Nachwuchs ausgeht. Dies und mehr in der heutigen Onlinezeitung.
Bis zur nächsten Woche,
Jens, Lilian und Christian
Redaktion MEDI-LEARN
P.S.: Effektiver Lernplan für Deine Examensvorbereitung - zum neuen Lernplaner
P.P.S: Den Grippe-Geplagten unter Euch wünschen wir gute Besserung und baldige Genesung!
|
|
| |
256_04_002_1859_99x |
|
Inhalt (jetzt auch anklickbar) |
|
|
|
|
| |
256_04_003_1860_99x |
|
|
| |
|
|
| |
256_04_01_1861_99x |
2. Sri Lanka (September 04 bis Januar 05) Ein Reise-, Praktikums- und Katastrophenbericht von Marius Scholz
|
- zurück zum Inhalt - |
|
| |
|
Eine Nachricht hielt lange Zeit die Welt in Atem und erschütterte weltweit durch seine Unbegreiflichkeit: das Seebeben in Asien brachte unendliches Leid über ganz Landstriche. Marius Scholz ist Medizinstudent und hielt sich in den Monaten vor der Katastrophe und zur Zeit des Tsunami in der Krisenregion auf. In einer mehrteiligen Artikelserie berichtet er uns über seine Erlebnisse in Sri Lanka: zunächst geht es um touristische Erkundigungen in neuen Gefilden, später um klinische Erfahrungen und schliesslich um die Erlebnisse während der Katastrophe.
Wir danken Marius an dieser Stelle herzlich für dieses eindrücklichen Artikel, von dem wir Euch heute den dritten Teil zur Lektüre weiterreichen möchten. Den ersten Teil findet ihr hier.
|
|
|
|
|
Schon an dieser Stelle möchten wir auf die Homepage von Marius unter
www.marius-scholz.de sowie die durch ihn ins Leben gerufene Spendenaktion "Ein EKG für Sri Lanka" hinweisen.
Sri Lanka: ein Reise-,
Praktikums- und Katastrophenbericht
Teil 3
20. September 2004 bis 2. Januar 2005
von Marius Scholz ( www.marius-scholz.de )
Das chirurgische Tertial im Karapitya-Hospital:
Furcht vor den Dozenten
Am 18. Oktober begann unser chirurgisches Tertial im Karapitya-Hospital bei
Galle. Christian, ein Medizinstudent aus Frankfurt, der bereits zwei Monate auf
der chirurgischen Station verbracht hatte, zeigte und erklärte uns alles
Wesentliche. Zunächst meldeten wir uns im Fakultätsgebäude an und entrichteten
die Studiengebühr von 30 US-Dollar pro Woche. Dann stellten wir uns dem Chefarzt
der Chirurgie, Dr. Kumara, vor. Der Chefarzt der chirurgischen Station war ein
aufgeweckter, schelmischer Singalese mit stets verschmitzt blickenden
dunkelbraunen Augen und oftmals spöttisch lächelnden Mund. Dr. Kumara trug den
ersten Knopf seines kurzärmligen Hemdes meist lässig geöffnet und verzichtete
ganz bewusst auf die ansonsten üblichen Krawatten und auch auf einen Mundschutz
während der OPs. Bei seiner unangefochtenen Autorität hatte er das anscheinend
nicht nötig. Selbst die einheimischen Mikroorganismen schienen vor ihm zu
kuschen. Dr. Kumara sprach gutes und klares Englisch, was die Kommunikation
erleichterte. Bei der täglichen Visite unterrichtete er neben Michael und mir
rund 25 singalesische Studenten. Dabei stellte er häufig Fragen zum Fall des
Patienten und saß dabei auf der Bettkante dicht neben dem Kranken. Wer nun
denkt, dieser Dr. Kumara sei ja ein ganz freundlicher, knuddeliger Typ gewesen,
täuscht sich gewaltig. Dieser Mann steckte voller spöttischer Boshaftigkeiten,
die er nur für die einheimischen Studenten reserviert hatte. Das System der
medizinischen Ausbildung beinhaltet auf Sri Lanka neben sehr viel praxisnaher
Ausbildung hauptsächlich Furcht vor den lehrenden Autoritäten, die mit einem
Fingerschnippen ein zweiwöchiges Nachsitzen für einen in Ungnade gefallenen
Studenten anordnen können. Und in Ungnade fielen einheimische Studenten schnell,
schon für Verspätung oder Schwatzen konnten sich die singalesischen Studenten
solche Strafen einfangen.
 |
 |
| gggg |
gggg |
 |
 |
Krankenzimmer - Klinikflur
Im OP - Ein Inhalator
Fotos von Marius Scholz |
Kopfnüsse für Unfähige
Wir westlichen, exotischen Besucher waren von solchen Repressalien ausgenommen.
Auch wenn es abgehoben klingen mag, ich habe diesen Sonderstatus sehr genossen.
So entgingen wir zum Beispiel auch den Kopfnüssen, die Dr. Kumara gern einmal an
unfähige Studenten verteilte. Während Consultant Kumara sich gegenüber den
auszubildenden Einheimischen wie ein Drill Sergeant bei den Marines gegenüber
seinen Rekruten verhielt, bewahrte er uns Europäern gegenüber stets die Form. Es
mag daran gelegen haben, dass wir 30 US-Dollar pro Woche Gebühren an die Uni
zahlten, was für Sri Lanka-Verhältnisse wahnsinnig viel Geld ist. Vielleicht lag
es aber auch ein wenig daran, dass wir mit unserer Andersartigkeit eher als
Gäste denn als Studenten betrachtet wurden. Und wir waren auffällig anders. So
überragte ich beinahe alle Studenten und auch Dr. Kumara fast um Haupteslänge,
sodass ich mit meinem blonden Schopf über meinen stechend blauen Augen
wahrscheinlich wie ein weißer Leuchtturm in einem Meer aus schwarzen
Singhalesenlocken gewirkt habe.
Demütige Studenten
Unter dem langen schwarzen Haar verborgen sich zum Großteil verschüchterte
Studentinnen, die sich vor den oftmals chauvinistischen Verbalattacken des
Consultants zu ducken versuchten. Wenn sie die Antwort auf eine Frage Kumaras
wussten, flüsterten sie diese leise vor sich hin, kaum einer hatte den Mut ihn
laut anzusprechen. Pickte Dr. Kumara dann ein Opfer aus der Herde und forderte
es auf Fragen zu beantworten oder Untersuchungen vorzunehmen, wurden viele sehr
nervös, begannen zu zittern und zu schwitzen und sprachen vor lauter Erfurcht
noch leiser. Einem Mädchen wurde dies zum Verhängnis: "I throw you out, because
your voice is too weak. You can come back, if you've learned to use it louder."
Die Studentin verließ demütig die Visite. Rauswerfen war eine häufiger verhängte
Strafe des Doktors. Manchmal begnügte er sich aber auch damit den Studenten zu
erklären wie useless und dumm sie seien. Er verglich ihre Köpfe mit Kokosnüssen.
Es befände sich kein Hirn darin, nur Flüssigkeit. Trotz alledem war er sehr
selten richtig fies. Unter seinem weißen Haar bemerkte man stets den Schalk im
Nacken!
 |
 |
| gggg |
gggg |
Während der der Visite auf
Station
Fotos von Marius Scholz |
Ein Tropenkrankenhaus mit
spärlichem Fensterbesatz
Das Karapitya-Krankenhaus, in dem ich gearbeitet habe, ist eines der größten und
modernsten Sri Lankas. Es ist ein Tropenkrankenhaus mit nur 1,60 Meter hohen
Wänden, über die stets der 30 Grad warme Tropenwind streifen konnte. Fenster gab
es keine auf den Stationen, lediglich auf der Intensivstation und im "Operation
Theatre". So konnte man über die niedrigen Wände auf die benachbarte Station
sehen und durch sie hindurch auf viele weitere Stationen. Meine Station war die
so genannte "Prof-Unit", das heißt, dass hier die Studenten in ihrem letzten
Jahr von den wohl ranghöchsten Ärzten unterrichtet wurden, zu denen z.B. auch
erwähnter Dr. Kumara gehörte.
Ein Krankenbett aus Wellpappe bei Patientenansturm
Es gab eine Damen- und eine Herrenstation. Diese wurden am Mittwoch, und nur am
Mittwoch, dem "casualty-day" mit vielen neuen Patienten gefüllt. An anderen
Wochentagen kümmerten sich andere Stationen um neue Aufnahmen. Bis zum nächsten
Mittwoch mussten dann so viele Patienten wie möglich entlassungsbereit sein,
damit der nächste Schwung aufgenommen werden konnte. Mittwoch war deshalb auch
mein "langer Tag", da viele Patienten direkt versorgt werden mussten. Oftmals
kamen sogar so viele, dass einige von ihnen kein Bett erhielten. Diesen wurde
dann ein dürftiges Lager aus Wellpappe im Flur zugewiesen, wo sie in Augenhöhe
mit herumstreunenden Katzen schlafen mussten. Jeder Patient, der im
Karapitya-Hospital ein Bett bekam, konnte sich also glücklich schätzen, sogar
überglücklich, falls ein Deckenventilator in seiner Nähe funktioniert.
Staub und Spinnweben - wohin man auch schaute
In einem Abteil befanden sich immer 10 Betten, insgesamt je 40 Männer- und
Frauenbetten. Zwischen den Betten stand ein kleines Nachtschränkchen und häufig
saß hier ein Angehöriger des Patienten, der die wichtigsten Pflegeaufgaben
übernahm, wie z.B. den Patienten mit Essen versorgte, ihn wusch oder aufs Klo
brachte. Die Schwestern und die dutzenden Schwesternschülerinnen waren hingegen
ein Musterbeispiel an Ineffektivität und begnügten sich damit Verbände zu
wechseln und Medikamente herauszugeben, die oftmals die Angehörigen des
Patienten aus nahe gelegenen Apotheken selbst kaufen mussten. Was die Schwestern
ansonsten getan haben, konnte ich während meines Praktikums nicht herausfinden.
Die Station befand sich für
deutsche Verhältnisse in einem erbärmlich dreckigen Zustand. Staub und
Spinnweben, wohin man schaute. Überall blätterte die Farbe ab... Nach einer
Woche hatte ich mich allerdings daran gewöhnt; ich vermied es, mich irgendwo
anzulehnen oder zu viel anzufassen und wusch mir regelmäßig die Hände. Da hier
fast alle Untersuchungen (für Mediziner: Auch die Untersuchung von Hydrozelen!)
ohne Einweghandschuh durchgeführt wurden, war das ohnehin nötig. Apropos,
Untersuchungen: Hier offenbarte das Krankenhaus für mich seine größten Vorteile:
Es wurde sehr viel praktisches "Handwerkszeug" gelehrt. Auf teure technische
Spielereien, wie zum Beispiel Ultraschall, wurde weitestgehend verzichtet.
Stattdessen lernte ich hier viele nützliche Handgriffe und Methoden, die
wahrscheinlichste Diagnose durch Ertasten, Beklopfen, Schütteln, Durchleuchten,
Abschnüren und viele andere Methoden mehr zu ermitteln. Ich weiß zwar nicht, ob
mir solches Wissen in Deutschland besonders nützen wird, aber interessant war es
allemal.
Dies war der dritte Teil der Artikelserie "Sri Lanka - ein Reise-,
Praktikums- und Katastrophenbericht (20.09.2004 bis 2. Januar 2005)" von Marius
Scholz, die Fortsetzung folgt in der nächsten Onlinezeitung und wer den Anfang
nachlesen möchte, findet
hier den ersten Teil des Artikels.
Hilfsaktion "Ein EKG für Sri Lanka"
Wenige Tage nach seiner Rückkehr aus der Krisenregion gab Marius Scholz in der
Zeitzer Lokalzeitung ein
Interview und rief zu Spenden für das Karapitya-Hospital auf. Als er und
Kommilitonen sich nämlich von dort verabschiedeten, fragten sie die Ärzte, was
am dringendsten benötigt würde: sie wünschten sich einen Defibrillator mit
EKG-Monitor sowie einen Pulsoxymeter. Dafür eröffnete Marius Scholz ein
Spendenkonto und sammelt nun treuhänderisch für dieses Vorhaben Spenden:
Marius Scholz
Stichwort: „EKG für Sri Lanka“
Konto: 4000011800
BLZ: 800 530 00
Artikel über Marius Scholz
[ klick
hier ]
Homepage von Marius Scholz
http://www.marius-scholz.de |
|
| Autor(in): Marius Scholz ([email protected]) |
| |
|
|
| |
256_04_02_1862_99x |
|
- Werbung - |
|
 |
Topaktuelle Jobanzeigen
(02/2005) |
| |
| |
1. Assistenzärztin/Assistenzarzt
Psychosomatische Klinik der Rhön-Klinikum AG Bad Neustadt/Saale |
[mehr
Informationen] |
2. Assistenzärztin/-arzt
Kardiologie
Herz- und Gefäß-Klinik GmbH, Bad Neustadt/Saale |
[mehr
Informationen] |
3. Assistenzärztin/Assistenzarzt
Frankenklinik Bad Neustadt/Saale |
[mehr
Informationen] |
|
| |
|
Weitere Informationen
erhalten Sie unter dem angegebenen Link oder auf der Webseite der
Rhön-Klinikum AG oder per Email unter
[email protected]. |
|
| |
256_04_02_2110_99x |
|
|
| |
|
„Du willst Medizin studieren? Aha... sehr interessant! Da hast Du Dich
sicherlich für den Leistungskurs Biologie entschieden und Chemie oder Physik
als schriftliches Fach im Abitur – oder etwa nicht? Wie bitte, Du hast
die Leistungskurse Französisch und Geschichte belegt und traust Dich, mit dieser
Vorbereitung ein Medizinstudium auf Dich zu nehmen? Na, viel Spaß dabei! Damit
erlebst Du noch nicht mal das Physikum!“ – So oder ähnlich lauten die Fragen
und Standardkommentare über die wichtigen und weniger wichtigen Fächer, die für
das Medizinstudium als unabdingbar gelten.
|
|
|
|
|
Ohne Biologie-LK keine
Chance in der Vorklinik?
von Claudia Beyrich
Aud dem Boden der vermeintlichen Tatsachen
Bei mir war es der Bio-Lehrer, der mich mit diesen Fragen auf den Boden der
vermeintlichen Tatsachen zurückholte. Denn dieser Einwurf des Lehrers saß bei
mir erst einmal. Endlich hatte ich mich entschieden, was ich
nach dem Abitur studieren wollte, und dann so etwas. Mein Biologie-Lehrer hatte
mich zugegebenermaßen mit der obigen Aussage total geschockt! Und ich begann
auf seine Einwände und Anmerkungen hin nun wirklich, verschärft und kritisch
nachzudenken: Wie soll ich das schaffen?
Das Kreuz mit dem Kreuz der Fächerwahl in der Oberstufe
Meine Ausgangssituation hinsichtlich der Fächerwahl in der Oberstufe war die
folgende: Chemie und Physik hatte ich nach der 11. Klasse abgewählt, Biologie
nur als Grundkurs belegt und das auch nur in der 12. Klasse. Vom Lehrstoff
dieser Fächer hatte ich auch bei angestrengtem Nachdenken wahrlich keine
profunden Kenntnisse mehr parat: Atmungskette und Co? Keine Ahnung. Zellzyklus?
Nun, ich hatte das Wort einmal gehört, auch der Klostermönch und Erbsenzüchter
Mendel sagte mir nur dem Namen nach etwas. Die Punkte aus dem Bio-Grundkurs
musste ich ja auch nicht ins Abitur einbringen und meine Bewerbung an die ZVS
hatte ich auch schon abgeschickt.
Hatte ich die richtige Studienwahl getroffen?
Angst, Ungewissheit bis hin zur Panik machte sich in der Folgezeit immer wieder
bei mir bemerkbar. Und immer wieder kreisten diese Fragen in meinen Gedanken: Habe
ich die falsche Entscheidung getroffen? Kann ich gar kein
Medizin studieren, weil ich den naturwissenschaftlichen Unterricht an der Schule
nicht gerade als pädagogisch äußerst empfehlenswert und für mich persönlich
höchst interessant eingestuft habe? Was tun? Französisch und Geschichte
Leistungskurs – das gibt schon was her...zumindestens für ein Lehramtsstudium:
Ich wollte aber kein Lehramt, sondern Medizin studieren.
Schwarze Nächte und Lichtmomente der Hoffnung
Eine verzwickte Lage, die mich an den Rand der gedanklichen Verzweiflung
trieb, doch auch Lichtmomente in dieser Zeit des Haderns und Zögerns leuchteten
auf: Oh, ganz ruhig...Schön locker und relaxed...Warum soll das nicht gehen...So
dumm bin ich doch hoffentlich nicht, dass ich das nicht irgendwie hinkriege....Grübel....Oh,nein...Da fällt mir noch was auf: In PHYSIKum steckt das böse Wort
drin....Nein, nicht rückfällig werden...DU schaffst das... – Ich versuchte mich
zu beruhigen, was mir mehr oder minder, keinesfalls aber immer gelang. Dieses innerliche Zögern und Zaudern ging dann im Prinzip bis zum Semesterbeginn
im Oktober weiter.
Die ersten Tage an der Uni: Ich kam mir klein und dumm vor
Ein paar schlaflose Nächte später war ich bei den Erstsemestertagen im Oktober
angekommen. Ich war total aufgeregt und konnte in der Nacht zuvor wieder einmal
so gut wie gar nicht schlafen Beim ersten Blick in den Spiegel dachte ich noch:
„Mist: Augenringe wirken so gar nicht sexy und souverän-Medizinstudent-mäßig
oder?“. Dann der Gang zu den ersten Veranstaltungen an der Uni. Ich kam mir
total klein und dumm vor in der großen Masse der Erstis: Oh Mann, hier sind
alles Leute, die bestimmt endschlau sind und ziemlich viel Ahnung von Physik,
Mathe und solchem Zeug haben...Die sehen alle so intelligent aus -
seufz....und ich? Aber irgendwie stellte ich nach einer Weile fest, dass ich gar
nicht die einzige war, der es so erging. Ich kam so langsam ins Gespräch und
merkte, dass fast jeder in irgendeiner Art und Weise Angst hatte vor dem, was auf uns zu kam, und das beruhigte mich ein wenig.
Nach einiger Zeit lief das Studium
Ich weiß noch ganz genau, wie ich mich in diesen Tagen gefühlt habe und dass es
noch einige Zeit gedauert hat, bis ich mich an den Gedanken gewöhnt hatte, dass alles schon irgendwie läuft. Nach der ersten Klausur sagst Du dir: „OK - die war ja
auch ganz leicht oder das war halt mal Glück“ und die Klausuren kommen und gehen
und den Stress, den man sich für die ersten gemacht hat, tut man sich in der
Folgezeit längst nicht bei jedem Testat an. Das Bestehen ist dann längst
nicht immer nur Glückssache – man stellt mit einem Mal stolz fest, dass es doch
immer irgendwie einen Weg gibt, den einen oder anderen Schein zu erlangen.
Bin ich im falschen Film? Nein - ich habe das Physikum!
Und irgendwann kommt dann der Augenblick, in dem es Dir dann so geht wie mir: Du
stehst im Prüfungsamt Schlange und wartest auf Dein Physikumszeugnis. Ihr könnt
mir glauben: Ich hab echt gedacht, ich bin im falschen Film. Jetzt stehe ich hier
mit dem Physikum in der Tasche. Ich hab die erste Hürde geschafft und das
Wichtigste: Ganz ohne Bio-Leistungskurs oder Physik-Grundkurs in der Oberstufe.
Ich hatte es wirklich geschafft, ich, die ich in der Schule immer das absolute
Chemie-Weichei, der Nullchecker in Sachen Organik, Strukturformeln und Co. war.
Der Boden der wirklichen Tatsachen: Die Klinik naht
So im Stillen dachte ich bei mir: Es ist schon ein kleiner Wahnsinn, dass man
vieles schafft, wenn man nur will und ein bisschen auf sich selbst vertraut. Ein kleines Fazit in Hinblick auf das Unken des eingangs erwähnten Bio-Lehrers
(der ja stellvertretend für viele Meinungen dieser Art steht) konnte ich mir
auch nicht verkneifen: Welch ein Glück, dass ich meinen eigenen Kopf habe und
nicht immer nur auf das höre, was andere sagen, denn sonst würde ich jetzt
wahrscheinlich nicht hier sitzen, stolz auf mein Physikumszeugnis schauen,
voller Vorfreude auf die klinischen Semester blicken, die bald anstehen, sondern
wahrscheinlich – einen Geschichtsaufsatz korrigieren. Da sind mir
Strukturformeln, Zellaufbau und Organellen doch lieber…
|
|
| Autor(in): Claudia Beyrich ([email protected]) |
| |
|
|
| |
256_04_03_1863_99x |
|
- Werbung - |
|
|
Schritt für Schritt
hinein in die Neurochirugie |
|
Neurochirugie (Schirmer) |
|

|
Neu in der 10. Auflage:
- Komplett überarbeitet und aktualisiert
- Ca. 200 neue Abbildungen
- Neue Beiträge zu spinalen Entzündungen,
Syringomyelie, Kortikale und tiefe Hirnstimulation
- Jetzt komplett in Farbe
|
|
Wiederholen Sie
anatomische Grundlagen, lernen Sie die spezielle Diagnostik
kennen und entdecken Sie die ganze Bandbreite der Neurochirurgie.
Zahlreiche, überwiegend neue Abbildungen verdeutlichen die aktuellen
diagnostischen und operativen Verfahren. |
|
[mehr
Info - klick hier]
|
|
| |
256_04_03_2149_99x |
|
|
| |
|
Klein-Fritzchen fragt seine Mutter: "Mama, darf ich heute ins Freibad? Heute wird der Einer geöffnet!" Die Mutter antwortet: "Klar, mein Sohn, sollst doch schließlich Deinen Spaß haben!"
Abends kommt Fritzchen mit einem gebrochenem Arm nach Hause.
Am nächsten Tag fragt Fritzchen dennoch wieder: "Mama, darf ich heute wieder ins Freibad? Heute wird der Dreier eröffnet."
|
|
|
|
|
Die Mutter erwidert: "Klar, mein Sohn, darfst du, gerne."
Abends kommt Fritzchen mit einem rechten gebrochenem Arm zurück.
Am nächsten Tag fragt Fritzchen wieder seine Mutter: "Mama, darf ich ins Freibad? Heute wird der Fünfer geöffnet!"
Die Mutter sagt: "Ja, mein Schatz!"
Am Abend kommt Fritzchen mit zwei gebrochenen Beinen nach Hause.
Am nächsten Tag sagt er zu seiner Mutter: "Mama, darf ich ins Freibad? Heute wird das Wasser eingelassen!" |
|
| Autor(in): Redaktion Medi-Learn.net ([email protected]) |
| |
|
|
| |
256_04_04_1864_99x |
|
- Werbung - |
|
|
| |
256_04_04_2079_99x |
|
|
| |
|
Ich wollte aus mehreren Gründen eine Famulatur in Griechenland machen. Zum einen studiere ich nicht nur Medizin, weil ich Ärztin werden möchte, sondern auch weil mich die Gesundheitssysteme anderer Länder sehr interessieren. In der heutigen Zeit wird es immer wichtiger sich auch mit fremden Systemen auseinandersetzen, da Europa zusammen wächst und man sich bei den Nachbarn etwas abschauen kann, um das eigene System zu verbessern. Zum anderen interessiere ich mich für das Land, in dem die Wiege der Demokratie stehen soll: Griechenland. Vor allem aber für Athen, über dessen Geschichte und Kultur ich mehr erfahren wollte.
|
|
|
|
|
dfa-Famulaturbericht
Athen, Griechenland
von Sandy
Organisation
Ein weiterer wichtiger Grund war für mich, dass ich gehört hatte, die
medizinische Ausbildung in Griechenland solle praktischer gestaltet
sein als es in Deutschland häufig der Fall ist. All dies wollte ich im Rahmen meiner Famulatur näher unter die Lupe nehmen. Die Organisation lief über den DFA. Ich habe mich
fristgerecht beim DFA, wie üblich, für drei Länder beworben und zu meiner
Freude einige Zeit später die Zusage aus Deutschland für Athen bekommen. Nach Erhalt dieser, sollte ich auf
Post aus Athen warten. Als ca. 5-6 Wochen vor Famulaturbeginn noch nichts angekommen war, kontaktierte ich den Bonner DFA. Die versprachen mir, sich darum zu
kümmern. Einige Zeit später bekam ich Post. Darin stand unter anderem, dass die
Griechen meinen Bewerbungsbogen erst jetzt erhalten hätten...Zunächst fielen die
Informationen aus Athen etwas spärlich aus, nach zahlreichen Mails hin und her
(die immer schnell und in sehr gutem Englisch beantwortet wurden) wusste ich
alles, was ich wissen musste um loszudüsen.
Anreise Ich erkundigte mich am Frankfurter Flughafen direkt nach den günstigsten Flügen. Ich fuhr hin und landete bei Olympic Airways, einem griechischem Anbieter. Hier erfuhr ich, dass man bereits für 199 Euro hin und zurück fliegen kann. Der Service war sogar besser als bei den deutlich teureren deutschen Airlines und mit dem Gepäck gibt
es auch viel weniger Probleme (wenn man ein bisschen mehr hat…).
Unterkunft und Verpflegung
Ich hatte eine sehr preisgünstige (kostete nix) Unterkunft direkt auf dem
Krankenhausgelände. Es gab einen Pförtner, sodass das Gelände nicht allgemein
zugänglich war. Ich hatte ein kleines Einzelzimmer mit eigenem Bad/WC. Einfach,
aber sehr o. k. Das einzige, was bisweilen beseitigt werden musste, waren einige
Ameisen, die darin spazieren gingen. Bettwäsche und Handtücher gab es in der
Klinik (frisch so oft ich wollte), zweimal am Tag konnte ich am Klinikessen
teilnehmen, wenn ich wollte. Jeweils 2 Gerichte mit Salat, Brot, Obst oder
Joghurt und anderen kleineren Speisen. Das Essen war sehr gut, wenn man die
Mediterrane oder griechische Küche mag. Meistens habe ich nur einmal gegessen
und war dann in der Stadt unterwegs.
Lebenshaltungskosten
Durch die Nutzung der Klinikküche ziemlich niedrig, da ich morgens meist fast nichts
und abends oft kleinere Sachen von irgendeinem Bäcker/ Bistro/ Souvlakistand
gegessen habe. Diese Blätterteigringe/ Souvlakispieße usw. sind auf jeden Fall
billiger als in Deutschland. Etwas trinken oder richtig essen zu gehen ist
allerdings ziemlich teuer, abendliches Ausgehen ist noch teurer.
Mobilität/Verkehrsverbindung
Für 1,50 Euro und 2 Passfotos habe ich einen Studentenausweis bekommen, mit dem die Metrotickets die Hälfte gekostet haben (Monatskarte 18Euro). Die
Verkehrsanbindungen sind in der Stadt super. Die Metro ist niegelnagelneu und
fast die kompletten Bauten bestehen aus reinstem feinstem Mamor. Das glaubt man
nicht, wenn man nicht davor steht! Die Anbindungen, um weiter weg zu
fahren, tiefer rein nach Griechenland, sind nicht so gut. Die Busse verkehren
seltener und brauchen ziemlich lange. Es lohnt sich aber auf jeden Fall mit der
Bahn ins Land zu fahren, z. B. nach Korinth und evt. hoch bis Akrokorinth. Das
Meer erreicht man aber auch schon per Metro!
Das Krankenhaus
Von außen ein sehr feudales Gebäude, innen aber nicht ganz so luxuriös für die
Patienten. Auf Station 2–6 Bettzimmer, pro Zimmer 1-2 Bäder, aber nur ein
Telefon pro Zimmer und daher insgesamt nicht viel Privatsphäre. Die OPs
sind neu eingerichtet. 4 Stück die teilweise mit den Chirurgen genutzt werden.
Im Areteion befindet sich die Gynäkologie, die Chirurgie, Pädiatrie und
Anästhesie.
Gynäkologie
Hauptunterschied zu Deutschland war für mich, dass Mamma-CAs fast ausschließlich von den
Chirurgen betreut und operiert werden. Es gab viele Ovarial-CAs (oft späte
Stadien), einige Vulva-CAs (sieht man bei uns eher selten) prae- und post- und post-post-OP! Nahezu alle Bereiche der Gynäkologie waren vertreten, alle abteilungen mit
einem Professor besetzt, z. B. in Endokrinologie, Frühdiagnostik, Onkologie. Besonderer Forschungsschwerpunkt ist die Kinder- und Jugendgynäkologie unter
Herrn Prof.Dr.Creatsas (Chef und gleichzeitig Dekan der Universität Athen). So
oft ich wollte und etwas interessantes anlag, war ich im OP.
(Beckenbodenplastiken, Vaginaplastik bei fehlender Vagina..., natürlich auch
Total-OPs...) Immer, wenn mich etwas sehr interessierte habe ich gefragt, ob ich
assistieren kann, was immer ging, und ich habe einige Kürettagen selbst
durchgeführt.
Geburtshilfe
Insgesamt 4 Kreissäale mit einem Verbindungsraum in der Mitte sind
sozusagen das Herz der Geburtshilfe. Für mich sehr interessant, da ich an meiner
Uni leider keine Geburt gesehen habe. Auch bin ich recht häufig in die Klinik
gegangen, wenn mein Mentor Dienst hatte und sonst kein Student da war. Dann
konnte ich unheimlich viel sehen und auch helfen oder z. B. mal den Stand der
Geburt selbst überprüfen ( wie weit ist der Kopf des Babys im Becken schon
vorgedrungen...). Ich habe sehr viele Kaiserschnitte ( auch ein
Zwillingspäarchen) gesehen, sehr viele Geburten miterlebt und dabei geholfen (auch eine Sturzgeburt nach Verkehrsunfall...)
Stationsablauf
Montags, Mittwochs und Freitags ging es um 8:00Uhr mit der Morgenbesprechung los (ca. 1½ h), dann Aufnahmen, Anamnesen (habe ich teilweise bei Englisch oder Deutsch
sprechenden Pat. selbst durchgeführt, ansonsten war ich in Begleitung meines
Mentors, eines mir zugewiesenen Assistenzarztes, der hervorragend Deutsch sprach
und mir permanent simultan übersetzte, auch in der Morgenbesprechung, bei der
alltäglichen Arbeit und bei den Dienstag abend stattfindenden Fortbildungen)
Untersuchungen fanden in einem kleinen Zimmer neben dem Stationszimmer statt,
auch da habe ich einige Untersuchungen und PAP-Tests selbst durchgeführt. Dienstag
und Donnerstag waren Haupt-OP-Tage. Interessant fand ich, dass die Ärzte
unheimlich viel Papierkram und einfach Befundholerei (Faxe sind Mangelware) zu
erledigen hatten. In Griechenland muss man bei der Aufnahme in eine Uniklinik
(staatlich) unterschreiben, dass man mit der Behandlung und Untersuchung durch
Studenten einverstanden ist, sonst wird man nicht aufgenommen!
Assistenzarztstellen werden nach Warteliste vergeben, unabhängig von Noten;
je beliebter eine Stelle ist, desto länger muss man warten, deswegen arbeiten
viele Ärzte im Ausland um die Zeit zu überbrücken. Das kann man ohne Probleme,
da man nach Ende des Studiums vollapprobiert ist und als Arzt arbeiten darf!
Kultur und Freizeit
Athen bietet Unmengen von alldem. Museen, Theater, Antikes: Akropolis,
Tempel aller Art, das antike Olympiastadion und die neuen Bauten für Olympia,
Plaka... Und natürlich Kneipen und Clubs in Hülle und Fülle. Viele von den
außerhalb der City liegenden Sachen bekam ich am Anfang nur mit Hilfe meines
Mentors und seines Autos zu sehen, nach einer Weile hatte ich mich aber mit
einer Studentenclique angefreundet, mit der ich sehr viel unternommen habe. Ich bin aber auch einfach allein los, was absolut kein Problem war.
Fazit
Ich rate jedem Studenten, der nur etwas Interesse für das Ausland hat, eine
Famulatur oder ein Semester irgendwo auf dieser Welt zu machen! Nicht immer nur
Amerika! Viel lehrreicher und faszinierender ist es da, wo vor Euch noch nicht so viele waren. Also: Auf in die Welt und viel Spaß und Erfolg!!!
Adresse des Krankenhauses:
Areteion University Hospital
2 nd Department of Obstetrics and Gynecology
Chairman Prof. G. Creatsas
Vas. Sofias 76
Athens 11528
Greece
Mailkontakt:Für alle die, die Interesse an Athen und Griechenland insgesamt haben, hier
meine E-mail-Adresse: [email protected]. Vielleicht dauert die Antwort ein
bisschen, aber sie kommt bestimmt!
Diesen Famulaturbericht präsentieren wir Euch in Kooperation mit dem dfa (Deutscher Famulantenaustausch).
Auf den Webseiten des dfa findet Ihr nicht nur diesen und weitere Erfahrungsberichte rund um den Globus, sondern auch vielfältige Hilfen bei der Vorbereitung eines Auslandsaufenthaltes.
zur Webseite des dfa
(Deutscher Famulantenaustausch)
hier klicken
|
|
| Autor(in): Sandy (Email der Redaktion bekannt ([email protected])) |
| |
|
|
| |
256_04_05_1865_99x |
|
- Werbung - |
|
|
| |
256_04_05X_1270_99x |
|
|
| |
|
Seit mehr als 2 Jahren wird die Onlinezeitung an eine wachsende Zahl von Abonennten verschickt, die über diese lange Zeit auch viele interessante Artikel beigesteuert haben. Wir haben uns in das Archiv begeben und stellen Euch in der neuen Rubrik 'Gestöbert' pro Woche jeweils einen interessanten Artikel vor. Diese Woche: 'Die Wirrungen zweier Buchstaben und eines Punktes' von Jens Schaumberg
|
|
|
|
|
[zu den Medi-Foren]
|
|
| Autor(in): Redaktion MEDI-LEARN ([email protected]) |
| |
|
|
| |
256_04_06_1866_99x |
|
|
| |
| Titel: |
Erste Hilfe |
| Autor(en): |
Köhnlein, Weller |
| Verlag: |
Georg Thieme Verlag |
| ISBN: | 3133623109 |
| Preis: |
24,95 |
|
|
 |
|
„Ein kleiner Unfall ist geschehen- rasch heißt´s, nach einem Doktor sehen...“ -
Was jedoch, wenn dieser von Eugen Roth beschriebene Fall eintritt und man gezwungen ist, selbst erste Hilfe zu leisten ? Wer erinnert sich denn schon noch genau an den oft Jahre zurückliegenden Erste-Hilfe-Kurs?
Dieses Buch richtet sich an diejenigen, die als Laien im Umgang mit eventuellen Notfällen eine gewisse Sicherheit haben möchten.
Allgemeine Richtlinien wie Sicherung der Unfallstelle werden genauso angesprochen wie spezielle Maßnahmen bei unterschiedlichsten Notfällen.
In verständlicher Sprache behandelt das Buch die Grundlagen, die für eine
effiziente Erste Hilfe notwendig sind. Kapitelweise und didaktisch hervorragend
gegliedert, werden dann im Folgenden allgemeine und spezielle Notfälle abgehandelt. Wichtige Sachverhalte wurden durch farbige Hervorhebungen
markiert, sodass sich der Leser schnell und einprägsam das Wichtigste merken kann. Ein ausführliches Fremdwortverzeichnis sowie ein Überblick über die Rettungshubschrauberstützpunkte ergänzen das Buch. Für den schon geübten Ersthelfer werden kleinere ärztliche Maßnahmen beschrieben, die er in Notfällen selbst durchführen kann.
Das Buch „ Erste Hilfe“ von Edzard Köhnlein und Siegfried Weller ist als Softcover–Ausgabe im DIN-A-5-Format im Thieme-Verlag erschienen und bietet mit einem Preis von 24,95 Euro ein ausgezeichnetes Preis- Leistungs- Verhältnis.
Für Ersthelfer und interessierte Laien bietet dieses Buch alles, was man von einem Leitfaden der Ersten Hilfe erwartet.
|
|
|
| Autor(in): Trojan Urban ([email protected]) |
| |
|
|
|
Deine Meinung ist gefragt!
Das Forum "Bücherplausch" steht für Diskussionen rund um die Lehrbücher zur
Verfügung. |
| |
|
[Hier
geht es ins Forum] |
| |
| |
| |
| |
| |
| |
|
|
|
| |
256_04_07_1867_99x |
|
- Werbung - |
|
| 
Neuroanatomiewissen zum Top-Preis!
Valerius / Duncker: Fotoatlas Neuroanatomie
Mit DVD
(ca. 180 min.) der Demonstrationen
ddd |
|
|
-
Der ideale Begleiter fürs
Studium
-
Demonstrationen zur makroskopischen Anatomie des Zentralen Nervensystems
in ca. 180 Minuten auf DVD
-
Detaillierte Präparationen in Ton und Bild
2004, Lehmanns
Media-LOB.de, 350 S., durchgehend farbige Fotos, Broschur,
mit DVD, ISBN 3-936427-57-7,
|
|
ddd
nur EUR 24,95
Lieferbar innerhalb weniger Tage,
versandkostenfreie Bestellung
[ Mehr
Infos zum Fotoatlas Neuroanatomie - klick hier ]
Die ideale Ergänzung dazu:
Valerius: Lehmanns PowerPockets Fotoatlas Anatomie
Mit DVD (über
240 min.) zum Präparierkurs
552 Seiten, ebenfalls nur EUR 24,95
[ Mehr
Infos zu diesem Titel - klick hier ] |
|
| |
256_04_07_2794_99x |
|
|
| |
|
In dieser Rubrik stellen wir Euch einen Ausschnitt aus dem Linkverzeichnis von Medi-Learn vor, das Ihr komplett hier findet. Falls Ihr auch eine oder mehrere interessante Webseiten für Medizinstudenten kennt, tragt sie doch bitte in unser Linkverzeichnis ein. Wir wünschen Euch viel Spaß beim Surfen.
|
|
|
|
|
Diese Woche stellen wir euch aus den Linktipps vor:
| | | Surftipp 1 | anatomische 3D-Modelle | Klicks: | 552 | | Auf dieser Site der Saarland-Uni gibt's ausgewählte 3D-Modelle zu diversen anatomischen Strukturen - sehr interessant! | | |
| | | | | | Surftipp
2 | Göttingen Biochemie-Klausur SS 2000 | Klicks: | 538 | | Uni Göttingen - 3. Biochemieklausur im SS 2000 - Quelle: http://www.goemed.net | | |
| | | | Surftipp
3 | Anatomie Schnittbilder | Klicks: | 531 | | Schnittbilder durch den ganzen Körper in jeder Ebene | | |
| | |
|
|
| Autor(in): Redaktion Medi-Learn.net ([email protected]) |
| |
|
|
| |
256_04_08_1660_99x |
|
- Werbung - |
|
|
| |
256_04_08X_2132_99x |
|
|
| |
|
(idw) Seit 1991 verringerte sich der chirurgische Nachwuchs in Deutschland um 40 Prozent, ab 2008 wird sich der Chirurgen-Mangel negativ auf den Klinikbetrieb und die Patientenversorgung auswirken, Deutschlands Herzchirurgen schlagen Alarm. Bei einer aktuellen Umfrage der Deutschen Gesellschaft für Thorax-, Herz- und Gefäßchirurgie (DGTHG) zeigten sich 45,6 Prozent der befragten herzchirurgischen Assistenten mit den bestehenden Weiterbildungs-Möglichkeiten "unzufrieden" oder bezeichneten diese als "nicht akzeptabel".
|
|
|
|
|
Mediziner warnen:
"Herzchirurgen geht der Nachwuchs aus"
Es zeigte sich ein Attraktivitätsverlust der Herzchirurgie durch Belastung mit nicht-medizinischen Tätigkeiten, den Mangel an Zukunftsperspektiven und die insgesamt hohe Arbeitsbelastung. Eine spezielle Nachwuchskommission der DGTHG will diesen bedenklichen Entwicklungen gegensteuern. "Ab 2008 wird ein Mangel an Chirurgen
mit Auswirkungen auf den Klinikbetrieb und die Patientenversorgung
prognostiziert", warnte Prof. Dr. Uwe Mehlhorn, Klinik und Poliklinik für Herz-
und Thoraxchirurgie, Klinikum der Universität zu Köln, auf der
Auftakt-Pressekonferenz der 34. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für
Thorax-, Herz- und Gefäßchirurgie. "Seit 1991 ist ein Rückgang der jungen
Chirurgen um 40 Prozent zu verzeichnen."
Umfrage: Assistenten kritisieren Weiterbildungs-Defizit und
Attraktivitätsverlust der Herzchirurgie
Das Problem des Nachwuchsmangels betreffe nicht nur die Herzchirurgie, sondern
ganz allgemein die Chirurgie. Um dieser dramatischen Entwicklung seitens der
Herzchirurgie Rechnung zu tragen, hat die Deutsche Gesellschaft für Thorax-,
Herz- und Gefäßchirurgie (DGTHG) eine "Kommission zur Förderung des
herzchirurgischen Nachwuchses" eingerichtet. Eine von dieser Kommission in
Auftrag gegebene aktuelle Umfrage, die von 432 Assistenten - etwa 40-50 Prozent
aller herzchirurgischen Assistenten in Deutschland - beantwortet wurde, ergab
ein problematisches Bild. Prof. Mehlhorn: "Zentrale Ergebnisse der
Assistentenumfrage waren die hohe Unzufriedenheit mit bestehenden
Weiterbildungskonzepten und damit verbunden die Forderung nach einem
strukturierten 'Weiterbildungscurriculum Herzchirurgie'" Im Detail: 45,6 Prozent
der Befragten waren mit den bestehenden Weiterbildungs-Möglichkeiten
"unzufrieden" oder bezeichneten diese als "nicht akzeptabel". Nur 27,6 Prozent
der Befragten waren mit dem Angebot "zufrieden", 24,8 Prozent "teilweise
zufrieden".
Prof. Mehlhorn: "Es zeigte sich auch ein Attraktivitätsverlust der Herzchirurgie
insbesondere durch Belastung mit nicht-medizinischen Tätigkeiten wie der
Dokumentation, sowie durch den Mangel an Zukunftsperspektiven und die insgesamt
hohe Arbeitsbelastung." Es müsse unbedingt verhindert werden, so Prof. Melhorn,
dass diese Probleme zu Engpässen und Qualitätseinbussen in der
Patientenversorgung führen.
Neues Weiterbildungs-Curriculum und systematische Image-Verbesserung
Die Nachwuchskommission hat bereits auf diese problematische Entwicklung
reagiert und ein strukturiertes, modular aufgebautes Weiterbildungs-Curriculum
Herzchirurgie erarbeitet, sowie ein Konzept zur gezielten Akquisition des
studentischen Nachwuchses für die Herzchirurgie. Prof. Mehlhorn: "Schwerpunkte
sind hier insbesondere die Motivation von Studenten für die herzchirurgische
Forschung und die klinische Weiterbildung zum Herzchirurgen sowie die
Optimierung der Darstellung der Herzchirurgie in der Öffentlichkeit."
Politik gefordert: Bessere berufliche Perspektiven und angemessene Bezahlung
Die Nachwuchskommission weist allerdings darauf hin, dass durch die DGTHG
direkt zu beeinflussende Faktoren alleine nicht ausreichen, um das
Nachwuchsproblem in der Herzchirurgie langfristig und effektiv anzugehen. Prof.
Mehlhorn: "Hier sind auch Politik und Gesellschaft gefordert, Maßnahmen zur
Förderung des Nachwuchses umzusetzen. Dazu zählen vor allem auch eine
Verbesserung der beruflichen Perspektiven, die Schaffung adäquater
Einkommensmöglichkeiten, das Herstellen von Arbeitsbedingungen mit einem sozial
verträglichem Maß an Überstunden und Diensten, die Bezahlung tatsächlich
geleisteter Arbeit, die Änderung der Tarifstruktur sowie die Entlastung von
nicht-medizinischen Tätigkeiten wie der Dokumentation."
Weitere Informationen:
Deutsche Gesellschaft für Thorax-, Herz- und Gefäßchirurgie (DGTHG)
http://www.gstcvs.org
Deutsche Gesellschaft für Kardiologie - Herz- und Kreislaufforschung e.V. (DGK)
http://www.dgk.org
Quelle: idw - Informationsdienst Wissenschaft
|
|
| Autor(in): Christiane Limberg (DGK) ([email protected]) |
| |
|
|
| |
256_04_09_1869_99x |
|
|
| |
|
Folgende Personen arbeiten regelmäßig oder zeitweise an der
Onlinezeitung:
Ilka Markmann, Redakteurin, Marlies Lehmkuhl, Redakteurin, Daniel Luedeling, Redakteur, Peter Artz, Redakteur, Franziska Böhm, Redakteurin, Susanne Kirscht, Redakteurin, Andreas Bussmeyer, Redakteur, Jascha Hellberg, Redakteur, Christian Weier, Redakteur, Jens Plasger, Redakteur, Stan, Reporter für Extremeinsätze, Arne Beckendorf, Buchrezensionen und Lokal Hannover, Andrea Clemens, Lokalbereich Uni Köln, Astrid Stumpf, Lokalbereich Uni Münster, Benedikt Bader, Lokalbereich Uni München, Bettina Kiep, Lokalbereich Uni Mainz, Cordula Sachse, Lokalbereich Uni Greifswald, Daniela Prause, Lokalbereich Uni Göttingen, Eike Beyer, Lokalbereich Uni Essen, Eva Skalsky ,Lokalbereich Uni Zürich, Franziska Thieme, Lokalbereich Uni Innsbruck, Katharina Ruether, Lokalbereich Uni Regensburg, Kristina Krüger, Lokalbereich Uni Hannover, Pia Paul, Lokalbereich Uni Witten, Stefanie Schmölke, Lokalbereich Uni Frankfurt, Tobias Schmeinck, Lokalbereich Uni Münster |
| |
| Anzahl der Abonnenten: 29.168 |
| |
|
Mitarbeit:
Wenn Du Interesse an der Mitarbeit im Medi-Learn.net Team
hast, schreib einfach eine Email an Ilka - von ihr
erfährst Du alles weitere: [email protected] |
| |
|
Abofunktion: Wenn Ihr Euch abmelden wollt, sucht bitte die folgende Webseite auf: http://www.medi-learn.de/tec/newsletter Bei Problemen stehen wir Euch gerne auch unter [email protected] zur Verfügung!
|
256_04_10_1870_99x |
|
|
|
© by 2000-2004 MEDI-LEARN, alle Rechte vorbehalten MEDI-LEARN.de Redaktion, Bahnhofstr. 26b, 35037 Marburg, [email protected], http://www.medi-learn.de · Kurshotline: 06421-681668 Tel: 06421-681669 · Fax: 06421-961910
|
| | | | | | | |