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Die Onlinezeitung von MEDI-LEARN
Medi-Zeitung
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(in Kooperation mit dem Georg Thieme Verlag und der Deutschen Ärzte Finanz) |
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Argwohn riecht den Braten, noch eh die Kuh geschlachtet ist. (Volksmund) |
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Inhalt (jetzt auch
anklickbar) |
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1. Editorial |
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Hallo,
kaum sind die schriftlichen Examina überstanden, müssen viele noch zur Mündlichen antreten. Manche zum ersten, manche zum zweiten und einige auch zum dritten Mal. Auch Fotini hatte die schwere Hürde vor sich - wie es ihr ergangen ist und warum sie zwischendurch sogar ins Krankenhaus musste, erfahrt Ihr in ihrem Artikel im heutigen Newsletter. Das Physikum lange, lange hinter sich haben junge Assistenzärzte: Dr. med. Peter Elepfandt z.B. ist Arzt und stellte sich freundlicherweise für ein Interview zum Thema Berufsstart zur Verfügung. Er gibt darin auch Tipps für Studenten weiter.
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Wie immer dabei: Eine Rezension zur neuen Reihe der Thieme-Checklisten, dieses Mal die Checkliste HNO. Und wer es noch nicht kennt, dem sei das Checklisten-Kreuzworträtsel ans Herz gelegt, bei es insgesamt 49 Checklisten zu gewinnen gibt.
Schließlich berichten wir über die erste Zulassungsrunde nach neuem Verfahren, das kürzlich an der Uni Leipzig für die Bewerber zum Medizinstudium durchgeführt wurde.
Aus den Bereichen Forschung und Wissenschaft haben wir dieses Mal interessante News zum Thema Tbc und zu den geänderten Impfempfehlungen der Ständigen Kommision am Robert Koch Institut dabei.
Bis zur nächsten Ausgabe,
Jens, Lilian und Christian
Redaktion MEDI-LEARN
PS: Wie sehen die Examina der Zukunft aus? MEDI-LEARN informiert im Herbst 2005 wieder vor Ort - klick hier zur Anmeldung
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Bekanntlich heißt es ja, alle guten Dinge sind drei. Nun: Beim Physikum stimmt dies nicht so ganz. Beim ersten Mal war ich so euphorisch, dass ich in meiner Euphorie versag(ck)te. Das zweite Mal lief alles viel besser, jedoch hat das bekannte Institut fast ein Drittel von meinen richtig beantworteten Fragen einfach so herausgenommen und dann fehlte mir ein Punkt. Ach, wie ich diesen Punkt vermisst habe. Hätte ich bloß nicht eine Antwort wegradiert....
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So am Boden zerstört und voller Aggressionen und Depressionen zugleich, ließ ich
die letzte Möglichkeit, mit der mündlichen Prüfung doch noch alles zum Guten
wenden zu können, sausen. Irgendwie hat mich dies aber aufgerüttelt. Ich konnte
nicht wahr haben, dass Leute, die nur durch Schummeln ihre Scheine hatten, nun den
klinischen Abschnitt genießen durften, und ich im X-ten Semester noch immer
vor dieser großen Hürde stand und zwar zum "letzten"Mal. Dieses Mal sollte alles
anders laufen. Ich wollte
auch keine super Note erzielen, ich wollte mir einfach nur beweisen, dass
ich es schaffen kann, denn dies sollten mir all die Jahre wert sein. Dieser
letzter Versuch sollte für mich ein Zeichen sein, dass ich nicht so einfach
aufgebe ,und dass ich, auch wenn auch mit unlogischen Regeln, kämpfen kann.
Ich zählte die Tage durch und machte mir einen Plan, denn ich, wie sich später
herausgestellt hat, auch im Groben eingehalten habe. Ich wollte nicht einfach
schwach in meinem Versuch wirken und so beschloss ich alles zu erklären, was ich gelernt hatte. Wem? Nein, nicht, dass Ihr denkt, ich hätte da so eine
tolle dynamische Lerngruppe gefunden. Mein Freund war es der sich bereit erklärt
hatte, Fragen zu stellen und nachzuhacken, und mir so zur Seite zu stehen.
Ihn hat dies alles interessiert und mit dem Versuch einem Laien alles
erklären zu wollen, merkte ich, was ich tatsächlich selber nicht kapiert hatte
und wo ich noch Nachholbedarf hatte. Jeden, aber wirklich jeden Abend saß ich
eine Stunde lang und kreutzte MC-Fragen an. Ich entdeckte Physik und Chemie für
mich neu. Es gab auch keinen Moment, an dem ich nicht an die großen Fächer denken
musste. So z.B., wenn ich etwas aß, überlegte ich mir was wäre, wenn der Prof.
mich irgendwann mal fragen würde, was da für biochemische Prozesse wohl ablaufen,
etc.
Spätestens aber einen Monat vor dem großen Tag, überkam mich die Panik!
Ich kannte dieses Gefühl viel zu gut. Schon der Gedanke an die Prüfung löste in
mir Angst aus. Oh, ja, ich hatte Angst vor dem Versagen! Jedes mal aber, wenn mir so
zumute war, dachte ich mir: "...egal, was kommt, du hast diesmal dein bestes
gegeben. Komme nun, was wolle, du bist nun reifer und diese Erfahrung kann dir
niemand wegnehmen. Du bist mit diesen Prüfungsversuchen gewachsen..."
Nun, nachdem ich drei Mal die schwarze und zwei mal die gelbe Reihe
durchgekreutzt hatte, stand ich am Tag X mit zitternden Knien vor einem
angekauten Bleistift und einem gebrauchten Radiergummi und wartete gespannt auf
mein Heft, in dem, die doch so berüchtigten Fragen stehen sollten. Wie ich
mich tatsächlich gefühlt habe?
Cool! So cool wie noch nie in meinem ganzen Leben bisher. Es war fast so, als ob
ich eine Maschine nachahmen wollte. Ich wartete also auf die Fragen, damit ich
schnell wieder nach Hause gehen konnte. So verliefen die zwei Tagen und ich wusste,
egal, was kommt ich bin glücklich, denn zu dem Zeitpunkt erfuhr ich, ...dass ich
.....schwanger war! Als ich aber nach dem zweiten Tag nach Hause kam, fühlte ich
mich völlig erschöpft. Als ob, eine große Last von mir fiel. So legte ich mich
zum Schlafen hin...
Als ich wieder aufwachte, war ich im Krankenhaus!
Ich hatte Blutungen unbekannter Ursache und landete in der gynäkologischen
Ambulanz. Nach der Untersuchung fragte mich die Ärztin dort, ob ich mein Kind
oder das Physikum wählen würde, denn spätestens jetzt müsste ich mich
entscheiden! Ich ließ mich krank schreiben und vertagte die mündliche Prüfung
auf nächstes Semester. Ab diesem Augenblick war der kleine Mensch mein Ein und
Alles! In den nächsten sechs Monaten, ließ ich es mir gutgehen und kümmerte mich
nur um meinen kleinen Sohnemann.
Sogar als ich per Brief die Kombination für die Mündlichen erfuhr wurde ich
nicht hektischer. Zur Vorbereitung las ich mir die Protokolle, vor allem für
Biochemie. Für Psychologie tat ich fast gar nichts... Am Tag der Prüfung regnete es. Es war Februar und es war kühl. Als ich mit meinem, nun, dicken Bauch
vor dem Prüfungsraum stand wusste ich, egal was da drin passiert wenn ich wieder
rauskomme wird es:
...wieder regnen
...und kühl sein
...die Autos werden hin und herfahren
...und die Menschen an der Klinikkantine werden entweder lachen oder weinen
- so wie immer!
Wenn ich wieder rauskomme, dachte ich, wird mein Liebster draussen auf mich
warten, und mich umarmen. Egal was kommt! Und sowieso...in spätestens einem
Monat werde ich der glücklichster Mensch auf der ganzen Welt sein...denn ich
werde "Mama"! So, Leute, ich ging also da rein und sah mich irgendwie Antworten
geben jedesmal, wenn ich an der Reihe war.... Das Komische war: Jedes mal, wenn ich
an der Reihe war, klopfte der Kleine so fest wie er nur konnte : Nach vier
Stunden war ich frei!!! Als ich "...Glückwunsch..."hörte wusste ich, "wir"
hatten bestanden! Der kleine Sohnemann kam rund einen Monat später vollkommen
gesund zur Welt : Irgendwann werde ich ihm diese Geschichte auch erzählen wie
wir, ich und er, die Vordiplomprüfung der Medizin gemeinsam, bestanden haben! An
alle, die noch die Mündlichen noch vor sich haben, oder sogar das ganze Physikum,
ich wollte noch sagen, dass das Leben ein wunderbares Geschenk ist und
vielleicht warten auf Euch noch viele Prüfungen, die das Leben für Euch parat
hält. Genießt einfach dieses Geschenk!
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| Autor(in): Fotini ([email protected]) |
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Seit beinahe einem Jahr könnt Ihr im Auktionshaus von
MEDI-LEARN auf Schnäppchenjagd gehen: Unser
virtueller Flohmarkt für Bücher und Klinikbedarf hat an 365 Tagen im Jahr rund
um die Uhr geöffnet und wartet auf Euren Besuch. Ihr möchtet die nicht mehr
benötigten Bücher des letzten Semesters aus den Regalen räumen oder seid auf der
Suche nach preiswerter Literatur für das neue Semester? Nicht nur für diesen
Fall empfehlen wir Euch einen Besuch im Auktionshaus, aus dem wir hier die
aktuellen Auktionen präsentieren:
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| Autor(in): Redaktion MEDI-LEARN ([email protected]) |
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Veranstaltungsreihe
Der Arbeitsplatz Krankenhaus im Wandel
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Tarifreform im Öffentlichen Dienst, Privatisierungen,
Klinikfusionen: es tut sich etwas in der Krankenhauslandschaft!
Informieren Sie sich in den Veranstaltungen
"Der Arbeitsplatz Krankenhaus im Wandel"
über die
Auswirkungen dieser und weiterer wichtiger gesetzlicher
Rahmenbedingungen auf Ihre Karriere als Ärztin oder Arzt.
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Termine und
Veranstaltungsorte finden Sie in unserem Veranstaltungskalender unter der
Rubrik "Klinik und Karriere": |
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[mehr Info zu den Veranstaltungen - klick hier] |
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Stellensuche, erster Arbeitstag, der erste eigenverantwortliche Bereitschaftsdienst: Der Start ins Berufsleben als Arzt gleicht für viele einem Sprung ins kalte Wasser.
Um euch die ersten Schritte in der Arbeitswelt Krankenhaus zu erleichtern, bieten wir euch an dieser Stelle Interviews mit Ärzten, die über ihre Erfahrungen berichten.
Dr. med. Peter Elepfandt war freundlicherweise bereit, unseren Fragenkatalog zu beantworten.
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Wo und wann hast Du Dein Medizinstudium absolviert?
Ich habe von 1995 bis 2002 an der Charité in Berlin studiert und habe dabei ein
Jahr für die Doktorarbeit ausgesetzt
In welchem Fachgebiet bist Du heute tätig?
Momentan bin ich als freiberuflicher Notarzt tätig. Einen normalen Arbeitsalltag
gibt es dabei natürlich nicht. Je nach Wache, auf der ich fahre, warte ich mehr
oder weniger lange, bis es „piept“, setze mich in´s NEF (Notarzteinsatzfahrzeug)
und werde zum Notfall gefahren. Es gibt zwar eine Notfallmeldung, die aber sehr
häufig sowieso nicht mit dem übereinstimmt, was einen vor Ort erwartet. Dann
versorge ich zusammen mit den Rettungsassistenten den Patienten (EKG, RR,
Zugang, Medis, Intubation etc.) und begleite meist den Patienten in das nächste
geeignete Krankenhaus, was auch mal bis zu anderthalb Stunden Fahrtzeit bedeuten
kann. Sehr häufig sind internistische Erkrankungen wie akutes Koronarsyndrom,
Rhythmusstörungen, hypertone Notfälle, Lungenödem oder asthmatische
Erkrankungen. Aber auch Verletzungen kommen vor. Hierbei ist eine adäquate
Schmerztherapie wichtig und beim Polytrauma natürlich eine entsprechende
Volumentherapie und die Versorgung der wichtigsten Verletzungen.
Welche Fächer aus dem Studium sind im
täglichen Alltag als Arzt immer wieder notwendig?
Für meine derzeitige Tätigkeit wird man im Studium leider sehr schlecht
ausgebildet. Ich habe zwar über Jahre jede Woche mehrere Stunden über dem
Mikroskop gesessen, was ich seitdem nie wieder gebraucht habe. Aber wenn ich
nicht in der Anästhesie famuliert und PJtet hätte, hätte ich nie einen original
Menschen intubiert. Im Notfall wird von jedem Arzt, egal ob er Anästhesist oder
Pathologe ist, erwartet, dass er helfen kann. Und in dem Fall kann ich nicht mal
schnell nachlesen oder den Kollegen fragen. Es sind also in meinen Augen basic
skills, die jeder Arzt haben muss! Daher kann ich nur jedem empfehlen, in der
Anästhesie zu famulieren oder besser sogar noch das Wahltertial zu machen und in
den Notfallkursen echt gut aufzupassen!
Was ich persönlich hätte etwas besser lernen sollen ist Pharma. Und ein Fach,
was auch jeder Kliniker braucht ist Innere. Gerade da man sich in Deutschland
sehr früh spezialisiert ist ein solides Basiswissen in Innere fundamental, weil
ein Chirurg oder Urologe eben auf der Station auch die Hypertonie, den Zucker
usw. mit zu therapieren hat.
Wie bist Du an Deine erste Stelle gekommen?
Das war ziemlich klasse: die Klinik hat sich bei mir beworben! Ich hatte mein
Profil bei kliniken.de eingestellt und das Krankenhaus hat mir daraufhin
geschrieben, sie wollten mich doch mal näher kennen lernen. Daher ging es
eigentlich sehr schnell. Ich hatte erst nach dem 3.ten angefangen mich zu
bewerben und hätte dort schon 1,5 Monate nach dem 3.ten anfangen können, was ich
aber wegen Dr.-Arbeit noch einen Monat verschoben habe.
Was ich aber jedem empfehlen kann ist, nach dem Staatsexamen nicht sofort
irgendwo anzufangen. Ich denke 3 Monate dazwischen zu legen ist eine gute Zeit,
denn es gibt so viel auf dieser Welt, außer Arbeiten.
Was ist Dir am Abend vor Deinem ersten Arbeitstag durch den Kopf gegangen?
Erstmal konnte ich natürlich überhaupt nicht einschlafen, obwohl es schon
tierisch spät war, weil ich noch am Umziehen war. Ich habe viel überlegt, bei
wem ich mich wie alles vorstelle, oder ob ich das Besprechungszimmer, wo ich
hinkommen soll, finden werde. Gefreut habe ich mich natürlich, dass ich endlich
als Arzt arbeiten kann und auch mal selber etwas entscheiden kann. Und ich habe
mich auch darauf gefreut, auch etwas mehr Verantwortung zu habe. Angst hatte ich
eigentlich keine, eher etwas Nervosität, wie wohl die Kollegen und Schwestern
sind usw.
Der erste Arbeitstag: wurdest Du „an die Hand genommen“ oder glich der Start
ins Berufsleben eher einem Sprung ins kalte Wasser?
Am ersten Tag musste ich erstmal meinen Laufzettel für Verwaltung, Bekleidung
etc. abarbeiten und bin danach der Oberärztin erstmal auf der ITS
hinterhergetrottet. Die hat mir dabei soviel erzählt, das ich wahrscheinlich ¾
abends schon wieder vergessen hatte. Danach habe ich sie zum Prämedizieren
begleitet. Am ersten Arbeitstag war also alles recht relaxt. Schlimmer waren
später der erste Dienst. Aber am schlimmsten war mein erster Notarztdienst, weil
ich da dann alleine auf mich gestellt war. Da musste ich glaube ich 4 Stunden
auf den ersten Einsatz warten und in der Zeit fielen mir wahrscheinlich wirklich
ALLE superseltenen Dinge ein, die ich nicht im Kopf hatte!
Die ersten Wochen: wann hast Du zum ersten Mal gemerkt, dass Du nun selbständig Entscheidungen treffen musst?
Etwas Verantwortung gab es ab dem zweiten Tag. Ich habe Patienten auf der ITS
eigenständig untersucht und dann die Therapie natürlich durchgesprochen.
Allerdings hat man diese Verantwortung auch schon im PJ. Ich wurde relativ
schnell zum Prämedizieren rangezüchtet. Und wenn du dann Patienten alleine
prämedizierst und sie dann nicht mehr vorstellen musst, dann merkst du, dass da
einiges in deiner Hand liegt. Ein anderer Schritt war die erste Narkose, wo
keiner mehr zur Ein- und Ausleitung neben mir gestanden hat. Ich war in beiden
Fällen etwas verunsichert, ob ich alles richtig mache und keine Probleme
auftreten. Abends danach, als ich dann zurückdachte, war ich natürlich verdammt
stolz.
Kannst Du eine Situation oder einen Zeitpunkt benennen, an dem Du Dich
erstmalig vollkommen sicher fühltest?
In der Anästhesie kommst du sehr schnell an den Punkt, wo du bei einfachen
Narkosen das Gefühl hast: „Alles klar“. Auf der anderen Seite weißt du aber
eigentlich, dass ganz plötzlich alles anders laufen kann und du furchtbar in
Stress kommst und alleine hoffnungslos überfordert wärst.
Man sagt, es gibt in der Anästhesie die folgenden 5 Stadien:
* die berechtigte Unsicherheit (am Anfang)
* die unberechtigte Sicherheit (nach 1-3 Jahren)
* die berechtigte Sicherheit (kurz vor dem Facharzt)
* die unberechtigte Unsicherheit (etwas nach dem Facharzt, wo du anfängst zu
grübeln)
* die berechtigte Sicherheit.
Die gefährlichste Phase ist die der unberechtigten Sicherheit, in der du denkst
du hättest es drauf, es ist aber nicht so.
Welche Erlebnisse und Tätigkeiten machen Dir als Arzt besonderen Spass bzw.
keinen Spass?
In der Notfallmedizin hast du häufig Patienten und Angehörige, die furchtbar in
Angst sind. Und ihnen dies Angst zu nehmen, weil es dem Patienten schon wieder
ein bisschen besser geht, oder auch dadurch dass überhaupt jemand kompetentes da
ist, macht super viel Spaß.
Was auf der anderen Seite auch nicht selten ist und sehr schwierig ist, ist
Angehörigen mitzuteilen, dass ich leider nichts mehr machen konnte für den
Patienten. Und wenn ich ein und den selben Sachverhalt in 4 Formulare schreiben
muss! Da ist man in der Notfallmedizin und der Anästhesie aber noch ziemlich
glücklich dran.
Was war Dein erstes Erfolgserlebnis? Wobei hast Du Dir im Job zum ersten Mal
„die Finger verbrannt“?
Meine erste alleinige Narkose war natürlich toll. Aber da wurde ich schrittweise
hingeführt, daher war es kein so einschneidendes Erlebnis.
Aber in einem meiner ersten Dienste rief mich die diensthabende Internistin zu
einer Reanimation auf die ITS. Die Internistin war leider völlig überfordert, so
dass ich das Heft in die Hand nahm. Es war zufällig auch kein Hintergrund
verfügbar, so dass wir ganz alleine waren. Die Rea war primär erfolgreich. Und
ich hatte mit Intubation, Defibrillation und Medis dafür gesorgt!
Die Finger habe ich mir bisher am ehesten verbrannt, wenn ich meine Meinung
vertreten habe und Dinge in der Abteilung ändern wollte. Du musst in Deutschland
leider dich daran gewöhnen, dass du als Neuling einfach nichts ändern darfst!
Ansonsten bin ich glücklicherweise bisher drumrumgekommen, mich über ernsthafte
eigene Fehler ärgern zu müssen, die einem Patienten geschadet hätten.
Gibt es Dinge, die Du bei Deinem Start in das
Arbeitsleben versäumt hast und über die Du im Nachhinein sagen würdest, dass
zukünftige Studenten unbedingt darauf achten sollten?
Im Studium hat man so viel Zeit und Möglichkeiten, wie später meist nicht mehr.
Ich hätte viel mehr wegfahren sollen. Sei es im Ausland Praktika machen oder nur
am Wochenende mit Freunden an die Ostsee zum Zelten. Wie gesagt hätte ich auch
noch ein oder zwei Monate später anfangen können mit AiP.
Womit findest Du vom Berufsalltag die nötige Entspannung und Ablenkung?
Ich tanze Standard und Latein und versuche gerade meinem Computer LINUX
beizubringen. Im Dienst hocke ich leider viel zu häufig vor der Glotze oder
surfe ein bisschen durch die Gegend. Am Wochenende gehe ich wenn möglich in
Berlin tanzen, meist Techno.
Welche Tipps würdest Du jungen Berufsanfängern weiterreichen?
Checkliste, Checkliste, Checkliste und das kleine PharmaPocket.
Ansonsten sollte man sich auf jeden Fall klar machen, dass Medizin erstens sehr
viel mit Erfahrung zu tun hat und zweitens häufig viele Wege nach Rom führen.
Würdest Du den Beruf des Arztes noch einmal wählen?
Auf jeden Fall! Das Studium war gar nicht so schlecht und mein derzeitiger Job
macht mir extrem viel Spaß – unter anderem weil ich mein eigener Herr bin.
Allerdings bin ich gerade dabei aus Deutschland wegzugehen, weil Medizin hier
vor allem in den Krankenhäusern leider immer weniger Spaß macht. Aber ich kenne
bis jetzt trotzdem keinen Beruf, der mich insgesamt besser befriedigen würde.
Vielen Dank für das informative Interview!
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| Autor(in): Dr. med. Peter Elepfandt ([email protected]) |
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| Titel: |
Checkliste Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde |
| Autor(en): |
Ganzer, Arnold |
| Verlag: |
Thieme |
| ISBN: | 3137402042 |
| Preis: |
54,95 |
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Die praxisorientierte Checkliste Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde hat den Sprung zum Kitteltaschenstandard geschafft. Das exzellent gegliederte Buch richtet sich an Medizinstudenten, Ärzte in der Weiterbildung zur Fachrichtung HNO und an Praktische Ärzte. Aber auch Ärzte anderer Fachrichtungen können sich schnell einen Überblick über Methodik und Diagnostik der HNO verschaffen. Krankheitsbilder werden fachlich kurz und prägnant vermittelt. Ein 48-seitiger Anhang sorgt für schnellen Zugriff und verleiht dem Buch trotz seiner geringen Größe das Flair eines Nachschlagewerkes. Deshalb sollte dieses Buch auf keiner Station oder in keiner Kitteltasche fehlen. Selbst auf den beiden Einbänden vorn und hinten wurden geballte und praxisrelevante Informationen wie das Reanimationsschema und die Giftnotrufzentralen untergebracht.
Der recht hohe Preis von 54,95 EUR rechtfertigt sich durch die zahlreichen farbigen Bilder, die in schwarz-weiß nicht alle notwendigen Informationen transportieren würden.
Fazit: An diesem Buch kommt man einfach nicht vorbei, wenn man einen kompakten Wegbegleiter für den Stationsalltag sucht.
Das Checkliste-Gewinnspiel
Die Checklisten aus dem Hause Thieme sind seit Jahren ein Garant für Wissen, das auf den Punkt gebracht, jederzeit griffbereit und kompetent zur Verfügung steht. Druckfrisch wurden bewährte Checklisten neu aufgelegt und sind ab sofort im Buchhandel erhältlich. Die Checklisten präsentieren sich ab nun in einem neuen, moderneren Design. Auch inhaltlich wurden sie überarbeitet und aktualisiert. Das Checklisten-Kreuzworträtsel geht weiter. Löst das Rätsel und gewinnt insgesamt 49 druckfrische Checklisten aus dem Thieme-Verlag. Wie? Ganz einfach: Kreuzworträtsel herunterladen und lösen - danach den Lösungssatz Online eintragen und schon bist Du dabei:
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| Autor(in):
Christian Weier (MEDI-LEARN) ([email protected]) |
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Deine Meinung ist gefragt!
Das Forum "Bücherplausch" steht für Diskussionen rund um die Lehrbücher zur
Verfügung. |
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Für Studiengänge mit einem bundesweiten Numerus Clausus können die Universitäten nun 60 % ihrer Studierenden selbst auswählen. Einmalig in Deutschland verfährt die Medizinische Fakultät der Universität Leipzig: mit einem schriftlichen Test prüfte sie am 29. 8. 2005 die Studierfähigkeit ihrer künftigen Studentinnen und Studenten.
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Die Latte für die Zulassung zum Medizinstudium ist hoch: Abiturnoten bis 1,2 sind für Leipzig die Voraussetzung für eine Studienplatzvergabe über die Zentralstelle für die Vergabe von Studienplätzen (ZVS) in Dortmund, die 40 % der Studienplätze vergibt. Die restlichen 60 % kann sich die Hochschule von nun an selbst suchen, allerdings trifft auch hier die ZVS im Auftrag der Hochschule eine Vorauswahl: Nicht schlechter als 1,4 darf die Abiturnote sein, wenn der Studienbewerber überhaupt zum Auswahlverfahren in Leipzig zugelassen werden kann, der Durchschnitt lag bei 1,28.
Die Medizinische Fakultät der Universität Leipzig hat sich für einen schriftlichen Studierfähigkeitstest entschieden, an dem ca. 350 Kandidaten für das Medizinstudium in Leipzig teilnehmen werden. Der etwa zweistündige Test wurde von Professor Trost, ITB Consulting-Bonn, ursprünglich aus dem Test für die Medizinischen Studiengänge (TMS) für das Auswahlverfahren der Sanitätsoffiziere der Bundeswehr entwickelt und wird nun erstmalig an einer deutschen Universität eingesetzt. Getestet wird das medizinisch-naturwissenschaftliche Grundverständnis und beinhaltet drei Schwerpunkte: Textverständnis, quantitative und formale Probleme und Diagramme und Tabellen. Neben dem Testergebnis findet auch massgeblich die Abiturnote und eine eventuell vorhandene Ausbildung in einem medizinnahen Beruf wie Krankenschwester, Hebamme oder Physiotherapeut Berücksichtigung.
"Wir haben uns für den schriftlichen Studierfähigkeitstest entschieden, weil wir einheitliche Kriterien haben wollten, unabhängig von der Person eines Hochschullehrers, der mündliche Auswahlgespräche führen müsste.", erklärt Studiendekan Prof. Jan Gummert. "Außerdem hat uns der Test selbst überzeugt, der Denkfähigkeit fordert und nicht geronnenes Wissen." Damit so hofft er, könne man am besten bestimmen, ob der Abiturient die Voraussetzungen für das Medizinstudium mitbringt. "Wer zum schlussfolgernden Denken fähig ist, kreativ an Aufgabenlösungen herangeht, diszipliniert und planvoll die Fragen beantwortet, von dem sind auch gute Noten während des Studiums zu erwarten."
Mit dem neuen Auswahlverfahren will die Medizinische Fakultät bessere Studierende aufnehmen, die seltener ihr Studium abbrechen und die Regelstudienzeit einhalten. Die sehr grosse Bewerberzahl von über 6500 und Seitenzugriffe auf http://www.medizin.uni-leipzig.de/lehre/auswahl von über 30000 lassen das hohe Interesse daran erkennen.
Quelle: idw - Informationsdienst Wissenschaft
Foto: Universität Leipzig
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| Autor(in): Dr. Bärbel Adams (Uni Leipzig) ([email protected]) |
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Die Gruppe von Prof. Stefan H.E. Kaufmann am Berliner Max-Planck-Institut für Infektionsbiologie hat einen neuen Impfstoff mit deutlich verbessertem Schutz gegen Tuberkulose entwickelt. Der Impfstoff wurde an die Vakzine Projekt Management GmbH, Braunschweig, lizenziert, die Anfang 2006 damit klinischen Studien beginnen wird. Jetzt haben die Forscher das Geheimnis der besseren Schutzwirkung gelüftet (Journal of Clinical Investigations, 18. August 2005).
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An Tuberkulose sterben auch heute noch mehr Erwachsene als durch jeden anderen Erreger. Und das Risiko steigt weiter, da eine zunehmende Zahl von Bakterienstämmen Resistenzen gegen die üblichen Medikamente entwickeln. Der bislang verwendete Impfstoff schützt nicht gegen die häufigste Krankheitsform bei Erwachsenen: die Lungentuberkulose. Das Team um Stefan H. E. Kaufmann am Max-Planck-Institut für Infektionsbiologie hat nun gezielt den bisherigen Impfstoff "BCG" verändert, um eine bessere Schutzwirkung zu erreichen. Der neue Impfstamm enthält ein porenbildendes Protein; zudem wurde ein pH-stabilisierendes Protein ausgeschaltet.
Die Veränderungen führen dazu, dass nach der Schutzimpfung auch bislang nicht aktive Teile des Immunsystems gegen die Erreger ankämpfen: Der verbesserte Impfstoff löst in infizierten Fresszellen (Makrophagen), die den Erreger aufnehmen, den programmierten Zelltod aus. Erst damit wird ermöglicht, dass so genannte dendritische Zellen - die potentesten antigenpräsentierenden Zellen überhaupt - einen Impfschutz bewirken. In präklinischen Modellen konnten die Forscher feststellen, dass der neue Impfstoff gegen Lungentuberkulose und sogar gegen die gefürchteten klinischen Isolate vom Beijing-Typ schützt.
Dies Beijing-Stämme, die meist therapieresistent und deutlich aggressiver sind, breiten sich derzeit über die Welt aus. Es wird angenommen, dass sich diese klinischen Isolate als Ausweichstrategie gegen die Medikamententherapie und BCG-Impfung entwickelt haben. "Wir hoffen, mit dem neuen Impfstoff eine wirksame Waffe gegen diese Bedrohung gefunden zu haben", sagt Kaufmann.
Quelle: idw - Informationsdienst Wissenschaft
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| Autor(in): Dr. Andreas Trepte (MPG) ([email protected]) |
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NEU!
Fernstudium
Gesundheitsökonomie für Mediziner |
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Ökonomische Kenntnisse sind für Mediziner
aus dem beruflichen Alltag nicht mehr wegzudenken.
Das berufs- bzw. studiumsbegleitende Fernstudium 'Gesundheitsökonomie
für Mediziner' der FFH Riedlingen und des Hartmannbundes vermittelt Ihnen
das notwenige Rüstzeug.
Vorteile des berufsbegleitenden Angebotes:
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Die Ständige Impfkommission am Robert Koch-Institut, die STIKO, hat ihre Impfempfehlungen aktualisiert und im Epidemiologischen Bulletin 30/2005 veröffentlicht.
Änderungen gibt es beim Impfschema für die Pneumokokkenschutzimpfung, bei den allgemeinen Kontraindikationen (Umstände, die die Impfung verbieten).
Auch bei den so genannten falschen Kontraindikationen sowie bei den Erläuterungen zur Impfaufklärung wurden Modifikationen vorgenommen.
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Größere Masernausbrüche in Hessen und Baden-Württemberg in der ersten Jahreshälfte 2005 zeigen, dass ein ausreichend hoher Impfschutz der Bevölkerung kontinuierliche Anstrengungen erfordert - und gleichzeitig eine große Chance bedeutet. "Impfungen schützen vor Infektionskrankheiten und zählen zu den effektivsten und kostengünstigsten präventiven Maßnahmen der modernen Medizin", betont Reinhard Kurth, Präsident des Robert Koch-Instituts.
Die Änderungen beim Pneumokokken-Impfschema wurden durch eine erweiterte Zulassung des Impfstoffs möglich. Die europäische Zulassungsbehörde (EMEA) hat den Konjugat-Impfstoffs (der ein besseres immunologisches Gedächtnis bewirkt) zwischenzeitlich auch für die Altersgruppe von 24 bis 59 Monaten zugelassen. Da ein Viertel aller invasiven, in der Regel schwer verlaufenden, Pneumokokkeninfektionen im Kindesalter genau diese Altersgruppe betreffen, empfiehlt die STIKO zukünftig, ungeimpfte Kinder im Alter von zwei bis vier Jahren, bei denen eine erhöhte gesundheitliche Gefährdung vorliegt, mit dem Konjugat-Impfstoff zu schützen. Pneumokokken (Streptococcus pneumoniae) verursachen Lungenentzündungen, Hirnhautentzündungen und Blutvergiftungen sowie eitrige Infektionen im Hals-Ohren-Bereich und am Auge. Die Impfung ist für Kinder und auch für Erwachsene bei einer erhöhten gesundheitlichen Gefährdung durch bestimmte Grundkrankheiten, etwa bei Krankheiten der Atmungsorgane oder Diabetes mellitus, empfohlen. Wiederholungsimpfungen (mit einem "Polysaccharid-Impfstoff") sind alle sechs Jahre empfohlen.
Im Zusammenhang mit der Empfehlung für eine allgemeine Varizellenimpfung bei Kindern, die seit Juli 2004 gilt, stellt die STIKO nach weiterer, kritischer Würdigung der Übertragungswege und -risiken fest, dass ein ungeschütztes Kind einer empfänglichen Schwangeren geimpft werden sollte (das Unterlassen dieser Impfung mit dem Lebendimpfstoff wegen einer Schwangerschaft im Kreis der engen Kontaktpersonen ist eine "falsche Kontraindikation" im Sinne der Empfehlungen). Die STIKO hält das Risiko für zu groß, dass ein ungeimpftes und damit empfängliches Kind erkrankt und das Virus auf seine Mutter und das ungeborene Kind überträgt. Eine Änderung hat es auch bei den Ausführungen zu den allgemeinen Kontraindikationen gegeben: Unerwünschte Arzneimittelnebenwirkungen im zeitlichen Zusammenhang mit einer Impfung sind in Abhängigkeit von der Diagnose keine absolute Kontraindikation gegen eine nochmalige Impfung mit dem gleichen Impfstoff.
Die Neufassung des Absatzes zur Impfaufklärung erfolgte mit dem Ziel, die Aufklärungsleistung des Arztes unter den geltenden rechtlichen Vorgaben zu präzisieren und der täglichen klinischen Praxis anzupassen. Auf den Stellenwert der Aufklärung wird besonders hingewiesen. Außerdem wird klar gestellt, dass es zur Einwilligung in eine Impfung keiner Unterschrift bedarf.
Weitere Informationen: http://www.rki.de > Infektionsschutz > Impfen
Quelle: idw - Informationsdiens Wissenschaft
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| Autor(in): Robert Koch-Institut ([email protected]) |
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Es gibt Dinge, an
denen kommt ein Student nicht vorbei: |
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Klassik-Schädel von 3B Scientific® |
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