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Inhalt (jetzt auch
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1. Editorial |
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Hallo,
so viele Gewinnspiele gleichzeitig gabe es bei MEDI-LEARN noch nie: an insgesamt acht Stationen habt ihr u.a. die Chance, Bargeld, wertvolle Lehrbücher oder aber eine Städtereise nach Paris zu gewinnen - wir bieten euch in dieser Onlinezeitung einen Auszug der aktuellen Gewinn-Möglichkeiten auf MEDI-LEARN.
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Antonia Huneus hat den Sprung in ferne Gefilde gewagt und erzählt uns in ihrem PJ-Bericht von den Erfahrungen auf Guadeloupe: nicht nur traumhaft schöne Wasserfälle, sondern auch unvergessliche medizinische Erfahrungen spielen hier eine Rolle. Und Marlies Lehmkuhl liefert uns im vorletzten Teil ihrer Artikelserie weitere Eindrücke vom Intensivkurs bei den Repetitorien in Marburg: heute geht es z.B. um Prüfungsangst und ihre Bewältigung.
Warum gibt es nicht mehr Lehrbücher dieser Art? Das ist die Frage, die sich nach der Rezension des neu erschienenen Buches "Radiologie - Vom Fall zur Diagnose" (Oestmann, Thieme)stellte, das wir euch in der heutigen Rezension präsentieren möchten.
Weiterhin heute mit dabei: aktuelle Informationen zum Herzinfarkt, zum Bachelorstudium Medizin und zum Auswahlverfahren in Greifswald.
Bis zur nächsten Ausgabe,
Jens, Lilian und Christian
Redaktion MEDI-LEARN
P.S.: Wie sehen die Examina der Zukunft aus? MEDI-LEARN informiert im Herbst 2005 wieder vor Ort - klick hier zur Anmeldung
P.P.S.: Bald erscheint ein MEDI-LEARN Skript zum neuen Hammerexamen Wir informieren euch nächste Woche in einem Sondernewsletter über diesen Reader.

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Ohne Quiz wäre Fernsehen langweilig. Warum? Nun, meist weil es dort etwas zu gewinnen gibt. Auch bei uns hat die Glücksfee augenblicklich alle Hände voll zu tun: im Gewinnspiel-Kompass findet sich eine Landkarte mit vielen aktuell laufenden Gewinnspielen bei MEDI-LEARN. Es gibt u.a. Bargeld, eine Paris-Reise und wertvolle Lehrbücher zu gewinnen.
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1. Reise nach Paris zu gewinnen - das Kursgewinnspiel

Im Kursgewinnspiel der MEDI-LEARN Repetitorien aus Marburg gibt es eine
Reise nach Paris für 2 Personen zu gewinnen! Was du dafür tun musst, erfährst du
auf folgender Gewinnspielseite:
[hier
klicken]
2. Das Sponsored Room Gewinnspiel
Deutsche Ärzte Finanz verlost 500 EURO in bar!

Wir freuen uns, euch heute gemeinsam mit unseren langjährigen
Kooperationspartnern Deutsche Ärzte Finanz und Deutsche Ärzte-Versicherung das
Sponsored Room-Gewinnspiel präsentieren zu können. Im Sponsored Room findet ihr
ein umfangreiches Informations- und Serviceangebot für Medizinstudenten und
junge Ärzte. Zahlreiche Inhalte wurden überarbeitet und die Palette an
Informationen für den Finanz- und Versicherungsbereich erweitert. Nun habt ihr
die Chance, auf einer Ralley durch die verschiedenen Webseiten 500 EURO
in bar oder aber wertvolle Lehrbücher zu gewinnen.
[hier
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3. Ein Klassiker in Neuauflage: Karlsons Biochemie
Lang lang ist´s her, dass der Karlson erschien. Nun ist die neue Auflage in
grundlegender Überarbeitung herausgekommen. In Kooperation mit Thieme habt ihr
die Chance, eines der wertvollen Bücher im Probekapitel-Quiz zu gewinnen.
[hier
klicken]
4. Prometheus-Herbstquiz: LernAtlas Anatomie zu gewinnen!
Anatomie für die Sinne bietet der Prometheus LernAtlas aus dem Hause Thieme:
Lehrbuch und Atlas in einem mit einer Fülle lehrreicher und instruktiver Bilder
und durchgehendem Klinikbezug nach neuer AO. Über 3.000 herausragende
Farbillustrationen, ein völlig neues Konzept und 570 Lerneinheiten in didaktisch
einmaliger Aufbereitung. Im neuen Probekapitel-Quiz gibt es bis zum 30. November
2005 insgesamt 4 Exemplare des Prometheus LernAtlas Anatomie zu
gewinnen.
[hier
klicken]
5. Klinke, Physiologie (Thieme) zu gewinnen!
Das Verständnis der Physiologie bildet die Grundlage zum Verständnis der
Pathophysiologie und damit der klinischen Medizin. Sie ist neben der Anatomie
das wichtigste Fach in der Vorklinik. Der ständige Begleiter durch das gesamte
Studium liegt nun in komplett überarbeiteter Form vor:
Klinke, Physiologie - ein Klassiker in Neuauflage, von der Thieme Verlag im
Probekapitel-Quiz 2 Exemplare verlost.
[hier
klicken]
6. Das Checklisten-Kreuzworträtsel mit Preisen im Wert von 2.000 EURO!
In Kooperation mit dem Georg Thieme Verlag verlosen wir insgesamt 7x7 = 49
Checklisten. In unserem Checklisten-Kreuzworträtsel geht es um eben jene sieben
Titel, die ihr erraten müsst, um beim Gewinnspiel mitzumachen. Einfach das
Kreuzworträtsel ausfüllen und den Lösungssatz in das Formular unten auf dieser
Webseite eintragen und schon nehmt ihr am Gewinnspiel teil. Der Einsendeschluss
ist der 31.12.2005, der Rechtsweg ist wie immer ausgeschlossen.
[hier
klicken]
7. Herbstumfrage 'Leben und Studieren in Deutschland
Wie studiert es sich eigentlich an Deutschlands Universitäten und wie lebt
es sich in den Unistädten? Wir sind daran interessiert, etwas über die
Aktivitäten vor Ort an der Uni, Eure Freizeit- und Ausgehtipps zu erfahren. Zu
diesem Zweck haben wir die Herbstumfrage 2005 unter das Motto "Leben und
Studieren in Deiner Stadt" gestellt. Vom schmackhaften Italiener um die Ecke bis
hin zu Erfahrungen mit der neuen Approbationsordnung an eurer Uni reicht die
Palette der Fragen in der Umfrage. Zu gewinnen gibt es Preise im Gegenwert von
1.500 € - Mitmachen lohnt also!
[hier
klicken]
8. Tausche Buch gegen Artikel
Zwar kein Gewinnspiel im eigentlichen Sinne, dennoch an dieser Stelle
erwähnenswert: die Aktion 'Tausche Artikel gegen Buch': jeder Artikelschreiber,
der einen Bericht zu einer Station im Studium verfasst, den wir auf Medi-Learn
veröffentlichen, wird mit Sachpräsenten in Form eines wertvollen medizinischen
Lehrbuches belohnt.
Gewinnspiel läuft immer und der Gewinn ist im Falle einer Veröffentlichung
garantiert.
mehr Informationen:
[hier
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| Autor(in): MEDI-LEARN ([email protected]) |
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Ein Tertial Kinderheilkunde im Kreise netter Kollegen zu absolvieren, dabei vieles zu lernen, das eingerostete Französisch aufzufrischen und sich nach getaner Arbeit noch an einen reisekatalogstauglichen Karibikstrand zu legen – was spricht eigentlich dagegen? Von Anfang August bis Ende November 2004 absolvierte ich ein Tertial meines Praktischen Jahres auf Guadeloupe.
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Ein PJ-Tertial auf Guadeloupe
Die Insel verfügt über ein Universitätskrankenhaus mit zirca 990 Betten und 37
Abteilungen von Anästhesie bis Zahnheilkunde. Grundsätzlich ist ein „externat“
in jeder Abteilung möglich, und da Guadeloupe zu den Départements d´Outre-Mer
(DOM) gehört, also französisches Staatsgebiet ist, bekommt man relativ leicht
eine Anerkennung des Landesprüfungsamtes. Theoretisch bestehen dieselben
Standards, Maßstäbe und Vorgehensweisen wie im Mutterland Frankreich, praktisch
ist jedoch alles mit einer Prise Antillen-Charme gewürzt: So gibt es mal zwei
Wochen lang keine CRP-Bestimmung, weil Reagenzien ausgegangen sind, hin und
wieder fallen die Operationen eines Tages aus, weil es nicht genug Anästhesisten
gibt, dann können keine CT-Bilder mehr gemacht werden, weil der Hafen bestreikt
wird und das Material fehlt.
Überall darf Verantwortung übernommen werden
Die Ausbildung in der Kinderheilkunde war jedoch durchgehend gut. Besonders mit
den „internes“ (Jungassistenzärzte) entwickelte sich eine enge
freundschaftliche Zusammenarbeit. Es gibt neben der pädiatrischen Notaufnahme
zwei Normalstationen für Kinder ab einem Monat sowie die Neugeborenen- und die
Intensivstation, die man während eines Tertials alle besuchen kann. Die Arbeit
in der Notaufnahme gestaltet sich mit allerlei Husten, Schnupfen und kleinen
Wehwehchen relativ unspektakulär, ist aber eine gute Gelegenheit, eine
zielgerichtete Anamnese und die Untersuchung von Kindern aller Altersklassen
einzuüben.
Als sehr angenehm empfand ich, dass es überall möglich ist, so viel
Verantwortung zu übernehmen, wie man möchte: Man darf Kinder untersuchen, die
Visite selbst durchführen, Medikamente anordnen und natürlich Arztbriefe
schreiben. Letzteres ist jedoch mit den Gepflogenheiten in Deutschland nicht zu
vergleichen, da der durchschnittliche Arztbrief aus wenigen handgeschriebenen
Sätzen besteht und sich in maximal zehn Minuten sogar von einer Deutschen fertig
stellen lässt, die mühsam nach den passenden Begriffen sucht.
Die Krankheitsbilder, die man zu Gesicht bekommt, sind eine interessante
Mischung aus dem, was auch bei uns häufig ist, wie Gastroenteritis, Asthma,
Bronchitis und Diabetes und aus Europäern etwas weniger geläufigen Diagnosen wie
Sichelzellanämie, HIV, TBC, Parasitenbefall und Fehlernährung. Diese sind teils
durch das tropische Klima und die genetische Struktur der Bevölkerung
überwiegend schwarzafrikanischer Herkunft bedingt, teils durch die Nähe zu
ärmeren Ländern wie Haiti oder Dominica.
Anamnese auf Kreolisch: Ti-moun-la ka fé kaka? Y ka vomi?
Nach einer ein- bis zweiwöchigen Eingewöhnungsphase wurde auch die sprachliche
Barriere zunehmend geringer, so dass ich immer produktiver im Stationsbetrieb
mitarbeiten konnte. Gegen Ende kannte ich dann sogar die Schlüsselsätze für die
Anamneseerhebung in den Urgences auf Kreolisch: Ti-moun-la ka fé kaka? (Hatte
das Kind Stuhlgang?) und Y ka vomi? (Hat das Kind erbrochen?).
Langweilig wird es garantiert nicht
Von einem französischen „externe“ wird grundsätzlich nur halbtägige Anwesenheit
erwartet, so dass ich nachmittags schon mal mit einem Kopfschütteln gefragt
wurde, warum ich denn immer noch da sei. So entwickelte man also auch kein
schlechtes Gewissen, wenn man sich hin und wieder einen Nachmittag frei nahm, um
die Insel zu erkunden. Und das lohnt sich wirklich! Neben den sich wie
selbstverständlich aneinander reihenden Traumstränden, die zum Faulenzen, Baden
und zum Wassersport einladen, gibt es einen aktiven Vulkan zum Ersteigen, einen
zum Wandern animierenden tropischen Regenwald mit Flüssen und Wasserfällen wie
aus der Duschgelwerbung, wunderschöne Parks und Gärten, Ausfahrten zum Wale- und
Delphine-Beobachten und und und.
Langweilig wird es garantiert nicht! Nicht zu toppen sind Erlebnisse wie jenes:
Nach stundenlangem Marsch durch den Urwald, quer durch Flussbetten, bis über die
Knöchel im Matsch versinkend und in bester Indiana-Jones-Manier über steile
Felstreppen von Baumwurzel zu Baumwurzel kletternd, endlich vor einem Wasserfall
zu stehen, der direkt aus den Wolken zu stürzen scheint.
Die Formalia sind überschaubar
Nach all diesen Schwärmereien für die Schönheit der Insel noch einige praktische
Informationen.
Eine frühzeitige Bewerbung ist ratsam. Ich habe mich ein Jahr im Voraus
angemeldet. Einreiseformalitäten (Visum etc.) entfallen, da Guadeloupe politisch
zur EU gehört. Das Krankenhaus verlangt eine Studienbescheinigung/Kopie des
Stammblattes, die Bescheinigung über eine zivile Haftpflichtversicherung,
idealerweise auf Englisch oder gar Französisch verfasst sowie eine
Einverständniserklärung der eigenen Fakultät.
Während des Aufenthaltes kann man im Internat direkt neben dem Krankenhaus
wohnen, muss das Zimmer ab dem zweiten Monat allerdings bezahlen. Die Höhe der
Miete hängt etwas vom Diensthabenden an der Kasse ab (!), ist in der Regel
jedoch niedriger als angekündigt.
Die Verhandlungen mit den Services Economiques für das Zimmer können
ausgesprochen zäh verlaufen. Nicht den Mut verlieren, irgendwie regelt sich
immer alles! Essen und Kittel werden kostenlos zur Verfügung gestellt.
Fahrradfahren ist auf Guadeloupe lebensgefährlich!
Für hinreichende Mobilität während des Aufenthaltes auf der Insel ist ein
Mietauto definitiv notwendig, da die Busse an Wochenenden nur sehr eingeschränkt
und abends gar nicht verkehren. Achtung: Fahrradfahren ist auf Guadeloupe
lebensgefährlich! Ein Auto in landesüblicher Qualität ist aber schon ab
zweihundert Euro im Monat zu haben. Die Nummer des Vermieters kennt jeder im
Internat.
Ich hoffe, euch mit diesem Bericht eine Famulatur auf Guadeloupe schmackhaft
gemacht zu haben. Ich kann nur sagen, dass meine Zeit in Guadeloupe
unvergesslich war, ich sie auf keinen Fall missen möchte und ich jedem einen
ähnlichen Aufenthalt wärmstens empfehlen kann.
Zum Abschluss noch die drei überlebenswichtigen kreolischen Worte, die man
innerhalb der ersten zwei Minuten nach der Ankunft am Flughafen lernt: Pa ni
pwoblèm – Kein Problem!
Weitere Informationen:
Die Adresse der Uniklinik ist in der Liste der zugelassenen Krankenhäuser des
LPA Nordrhein-Westfalen zu finden und lautet:
Direction des Affaires Médicales
Centre Hospitalier Universitaire de Pointe-à-Pitre/Abymes
97159 Pointe-à-Pitre cedex
Guadeloupe
Wissenswertes über das Krankenhaus gibt es auf der Homepage:
http://www.chu-guadeloupe.fr
Das Tagesgeschehen, den Wetterbericht (inklusive Hurricane-Warnungen), das
Kinoprogramm und andere nützliche Infos gibt es auf:
http://www.maximini.com
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| Autor(in): Antonia Huneus ([email protected]) |
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| Titel: |
Radiologie |
| Autor(en): |
Jörg-Wilhelm Oestmann |
| Verlag: |
Thieme |
| ISBN: | 3131267526 |
| Preis: |
34,95 |
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Die Radiologie ist für die meisten Medizinstudenten nicht unbedingt das
Zentrum der klinischen Ausbildung, auch wenn nahezu jede Fachrichtung später in
irgendeiner Form regelmäßig mit der Radiologie in Kontakt stehen und deren
Dienste in Anspruch nehmen wird. Im Rahmen der Umstellung der
Approbationsordnung nimmt die Radiologie ebenfalls einen größeren Stellwert ein
als zuvor. Viele mündliche Prüfungen im 2. Staatsexamen umfassen auch die
Interpretation eines Röntgenbildes, eine Tendenz, die sich auch im Hammerexamen
sicherlich fortsetzen wird.
Das Buch "Radiologie - vom Fall bis zur Diagnose" aus dem Georg Thieme Verlag
ist nun in der zweiten Auflage erschienen. Dabei geht das Buch neue Wege - durch
das gesamte Werk wird der Leser von vier Studenten begleitet, oder besser
gesagt, der Leser begleitet die vier Studenten bei Ihren Erlebnissen. So darf
man als Leser zum Beispiel Alexa beim Legen einen Posts „über die Schulter
schauen“. Auch wenn die Situationen an der einen oder anderen Stelle ein wenig
konstruiert klingen, macht es Freude ein Fach auf diese Art und Weise zu
erschließen und spätestens nach dem Buch ist dem Leser klar, dass die Radiologie
alle Fachbereiche berührt und gar nicht so trocken wie allenorts angenommen ist.
Unter der erzählerischen Art des Buches muss die Didaktik nicht leiden: Das
zweispaltige Design ist angenehm zu lesen. Überschriften zumeist als Frage
formuliert, unterteilen den Text in kleine, verdauliche Abschnitte. Bilder sind
mit umfangreichen Bildlegenden versehen. Merksätze werden mit einem großen
Ausrufezeichen versehen und last but not least findet man immer wieder
weiterführende Informationsboxen, die durch eine grübelnde Cartoonfigur
gekennzeichnet werden.
Inhaltlich ist das Buch in zwei große Bereiche aufgeteilt: Zunächst gibt es die
"Radiologischen Grundlagen in Kürze ....". Was zunächst trocken erscheint und in
vielen Büchern sehr trocken dargestellt wird, erweist sich im Oestmann als nette
Unterhaltung. So lernt man z.B. Gummibärchen auf dem Röntgenbild kennen oder
darf sich über Multipiercing und Röntgen Gedanken machen.
Im zweiten großen Abschnitt "Vom Bild zur Diagnose ..." geht es dann richtig zur
Sache. Aufgeteilt nach Körperbereichen lernt man radiologische Verfahren,
pathologische Veränderungen und therapeutische Massnahmen mit radiologischer
Unterstützung kennen. Das ganz letzte Kapitel widmet sich der Notfalldiagnostik,
bevor man im Anhang die Auflösungen der Testfälle und ein umfangreiches
Sachverzeichnis findet.
Abschließend stellt man sich als Leser nur eine Frage: Warum gibt es nicht mehr
Lehrbücher dieser Art?
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| Autor(in):
Christian Weier (MEDI-LEARN) ([email protected]) |
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Deine Meinung ist gefragt!
Das Forum "Bücherplausch" steht für Diskussionen rund um die Lehrbücher zur
Verfügung. |
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| Autor(in): MEDI-LEARN ([email protected]) |
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6. Anstrengend, aber effektiv: Erfahrungsbericht zum Intensivkurs 2. Staatsexamen bei MEDI-LEARN (3)
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- zurück zum Inhalt - |
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"Ängste und Sorgen vor Prüfungen will ich abbauen können und meine Sprachkünste, sollen ebenfalls ins Trainingslager", dies ist einer der Vorsätze, den Marlies Lehmkuhl fasste, ehe sie den Intensivkurs 2. Staatsexamen der MEDI-LEARN Repetitorien in der altehrwürdigen Universitätsstadt Marburg besuchte. In der heutigen Folge der Artikelserie erfahrt ihr unter anderem, was es mit der Angst-AG auf sich hat.
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Anstrengend, aber
effektiv
Intensivkurs 2. Staatsexamen bei MEDI-LEARN
Teil 3 des Erfahrungsberichtes von Marlies Lehmkuhl
AGs helfen gegen Angst und Sprachbarrieren
Neben dem täglichen Lernprogramm gab es andere Angebote, die ich gerne genutzt
habe. Zum einen hatten wir etwa ein bis zwei Mal pro Woche eine Angst-AG. Sie
wurde jeweils mit tollen Entspannungsübungen eingeleitet. Christian, unser
Betreuer, übernahm die Rolle des Erzählers und gab mit sanfter Stimme die
Entspannungsinstruktionen, bis unsere Arme schlaff in der Gegend hingen, als
seien ihre Besitzer hypnotisiert. Unser Erzähler führte uns an karibische
Traumstände oder auf hohe Berge mit einem endlosen Blick über verwunschene
Täler. Manchmal hatte man sich auf der Reise so entspannt, dass man seine
Gliedmaßen bei der "Landung" im Elisabethbrunnen erst wieder neu koordinieren
musste. Ein tolles Gefühl - und die gute Laune stellte sich ganz automatisch ein
und mit ihr die Gewissheit: So schwer ist das doch alles nicht, das schaffe ich
schon irgendwie!
Nach der einführenden Entspannung ging es in den einzelnen Sitzungen der
Prüfungsangstgruppe um unsere ganz persönlichen Ängste. In kleiner Runde
versuchten wir unsere Ängste und deren Auslöser zu schildern, um anschließend
Strategien zu entwickeln, mit ihnen umzugehen, so dass jeder von uns am Ende
sein individuelles Anti-Angst-Programm mit nach Hause nehmen konnte.
Gespielte Prüfungssituationen in der Rhetorik-AG
In der ebenfalls angebotenen Rhetorik-AG trainierten wir alle Bereiche, die in
der mündlichen Prüfung von Nutzen und Bedeutung sind: Wie kann ich beim Prüfer
einen selbstbewussten und kompetenten Eindruck machen? - Was mache ich, wenn ich
beim falschen Thema erwischt werde? - Wie kann ich das Gespräch vorsichtig auf
Bereiche lenken, in denen ich mich besser auskenne...? In gespielten
Prüfungssimulationen konnten wir ausprobieren, wie man sich in den einzelnen
Phasen und Situationen des Prüfungsgesprächs am besten verhält. Anhand der
anschließenden Manöverkritik durch die Zuschauer konnte dann jeder einzelne
seine ganz persönlichen Erfolgsstrategien für die mündliche Prüfung entwickeln.
Die Rhetoriksitzungen waren immer ein Highlight, denn wir hatten immer sehr viel
Spaß in unserer großen Gruppe.
In regelmäßigen Abständen führte Thomas zusammen mit Christian Lernberatungen
durch. In Vierergruppen saßen wir mit ihnen zusammen und legten zunächst unsere
Kreuzergebnisse vor. Zusammen mit unseren eigenen Einschätzungen und Gefühlen
passte Thomas die Strategien neu an oder ließ uns auf dem alten Weg. Auf jeden
Fall hatte er für jeden aufmunternde Worte. Man ging immer mit dem Gefühl
hinaus, dass man das Examen so gut wie in der Tasche hat, wenn man sich an seine
Worte und Empfehlungen hält - und das war ein sehr gutes Gefühl!
Zusätzlich zu den täglichen mündlichen Lehrprüfungen, die auf dem Prinzip
"Freiwillige vor" basierten, gab es für jeden Teilnehmer zwei zusätzliche
mündliche Prüfungen bei Thomas oder einem anderen Dozenten. Ausbüchsen konnte
daher niemand und wir alle mussten uns der Prüfungssituation stellen. Doch
obwohl wir natürlich heilfroh waren, als alles vorbei war, hat uns die Gewöhnung
an die Prüfungssituation doch eine große Portion Sicherheit gegeben.
Neues Zuhause für 6 Wochen: Der "E-Brunnen"
Der Elisabethbrunnen wird übrigens von Einheimischen und Insidern nur
"E-Brunnen" genannt. Da in Marburg vieles nach der Heiligen Elisabeth benannt
ist, verkürzen die Einheimischen alles, was mit Elisabeth zu tun hat, auf das
"E".
Vor MEDI-LEARN beherbergte der E-brunnen eine Gaststätte. Daher hat das Haus im
Erdgeschoss zwei große Zimmer, die heute als Schulungsräume dienen. Von hier
kann man direkt auf die große Terrasse treten, auf der die Teilnehmer während
der Pausen gut frische Luft schnappen und die Raucher ihrem Laster frönen
können. Denn drinnen herrscht zur Freude aller Nichtraucher absolutes
Rauchverbot. Außerdem hat man von hier einen herrlichen Blick über die Wiesen
und Felder hinter dem Haus. Auf der anderen Seite des Hauses gibt es einen
großen Wald, der von vielen Teilnehmern gerne zum Joggen oder Spazieren genutzt
wird.
Als Ex-Gaststätte verfügt der E-Brunnen über eine große Küche, bei der alles in
doppelter Ausführung vorhanden ist. Praktisch! Am Anfang denkt man zwar, das
alles brauche man nie, aber wenn zur Mittagspause 30 hungrige Bäuche in die
Küche stürmen, um die Tiefkühlpizza in den Ofen zu legen oder die Spaghetti auf
dem Herd zu kochen, ist eine gute Infrastruktur dringend nötig. Im E-brunnen ist
sie hinlänglich gegeben: genügend Platz zum Aufbewahren der Sachen ist
vorhanden; es gibt zwei große Kühlschränke und zwei Tiefkühler und in fast jedem
Kurs gibt es Studenten, die schon einmal einen Kurs bei MEDI-LEARN gemacht haben
und so mit der Einkaufswelt Marburgs vertraut sind. In der Küche hängt darüber
hinaus eine Liste mit Einkaufsmöglichkeiten in der Umgebung. Die sind allerdings
nur mit dem Auto zu erreichen. Wer wie ich mit dem Zug nach Marburg anreist,
braucht aber dennoch keine Angst zu haben, zu verhungern, denn in der Regel sind
viele Teilnehmer mit dem Auto da. So fährt eigentlich täglich jemand zum
Einkaufen, so dass man sich einklinken oder Kleinigkeiten mitbringen lassen
kann.
Notfalls hilft der Pizzabringdienst
In der Küche befinden sich zudem einige Tische und Bänke, an denen man das Essen
gemeinsam zu sich nehmen kann, was die Küche zum zentralen Treffpunkt des Hauses
macht. Will man also mal nicht mehr alleine auf seinem Zimmer sein und lernen,
dann findet man bestimmt irgendjemand in der Küche, dem es ähnlich geht.
Oft wurde auch gemeinsam gekocht. Ein Vorgänger-Kurs hat sogar ein eigenes
Kochbuch entwickelt - die hatten wohl viele küchenbegeisterte Teilnehmer. Ein
Exemplar davon hing am schwarzen Brett und sollte zum Nachkochen anregen. Wer
mal nicht kochen will: Im nahe gelegenen Dörfchen Schröck gibt es eine
Dorfschänke, die leckere Schnitzel zaubert. Und notfalls tut es auch mal der
Pizza-Bringdienst. Die Speisekarten verschiedener Anbieter hängen im E-Brunnen
am schwarzen Brett.
Beim Kochen und Essen herrschte immer eine gute Stimmung und wir fanden auch
Themen, die ausnahmsweise mal nichts mit Medizin zu tun hatten. Normalerweise
läuft es ja immer auf dieses Thema hinaus, wenn man eine Gruppe Mediziner in
einen Raum sperrt, aber bei diesem Hardcore-Lernen fiel es uns nicht schwer,
auch mal andere Themen anzuschneiden.
Dies war der dritte Teil des Erfahrungsberichtes von Marlies Lehmkuhl zum Intensivkurs 2. Staatsexamen bei den MEDI-LEARN Repetitorien. In der nächsten und letzten Folge lest ihr das Fazit, das Marlies nach Abschluss des Kurses gezogen hat.
Infokasten MEDI-LEARN Repetitorien
 Die
Kursplätze für die MEDI-LEARN Repetitorien in Marburg sind begehrt, doch bei
rechtzeitiger Anmeldung sind die Chancen sehr gut, an einem der Kurse teilnehmen
zu können.
Das Procedere ist einfach: Per Telefon oder per Post kann man das kostenlose
Infomaterial direkt bei MEDI-LEARN anfordern (MEDI-LEARN, Bahnhofstr. 26 b,
35037 Marburg, Tel. 06421-6816680). Das geht natürlich auch mit einer der vielen
Postkarten, die man fast überall in den Buchhandlungen und auch im MediPlaner
findet. Internet-Freunde klicken sich auf diesem Weg zum Kursangebot:
http://www.medi-learn.de/medizinstudium/campus/Medizinische_Repetitorien/
Hat man sich entschlossen, einen Kursplatz zu buchen, muss man eine
entsprechende Anmeldung nach Marburg schicken. Dazu nutzt man entweder die
Seiten aus dem Kursinfoheft oder lädt sich das entsprechende PDF aus dem
Internet herunter. Verbunden mit der schriftlichen Anmeldung ist eine Anzahlung
von 230 €. Ist man früh genug dran und es gibt noch freie Kursplätze,
erhält man innerhalb weniger Tage eine Buchungsbestätigung. Ist der gewünschte
Kurs bereits ausgebucht, besteht die Möglichkeit, sich auf eine Warteliste
setzen zu lassen. Manchmal springen nämlich kurzfristig noch Teilnehmer ab oder
werden krank, so dass man im Nachrückverfahren einen Kursplatz ergattern kann.
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| Autor(in): Marlies Lehmkuhl ([email protected]) |
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Der Anatomie-Klassiker:
Taschenatlas Anatomie in
3 Bänden |
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Seit 30 Jahren erprobt und bewährt!
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Text und Bild als didaktische Einheit
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Kurzlehrbuch und Atlas in einem
►
Ideal für die neue AO
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Jetzt mit noch mehr Klinikbezug
► Band 1: Bewegungsapparat
► Band 2: Innere Organe
► Band 3: Nervensystem und Sinnesorgane
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Seit beinahe einem Jahr könnt Ihr im Auktionshaus von
MEDI-LEARN auf Schnäppchenjagd gehen: Unser
virtueller Flohmarkt für Bücher und Klinikbedarf hat an 365 Tagen im Jahr rund
um die Uhr geöffnet und wartet auf Euren Besuch. Ihr möchtet die nicht mehr
benötigten Bücher des letzten Semesters aus den Regalen räumen oder seid auf der
Suche nach preiswerter Literatur für das neue Semester? Nicht nur für diesen
Fall empfehlen wir Euch einen Besuch im Auktionshaus, aus dem wir hier die
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endet am |
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| Autor(in): Redaktion MEDI-LEARN ([email protected]) |
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Viele Menschen überleben einen Herzinfarkt nur deshalb nicht, weil sie die Gefahren dieses Notfalls bis zuletzt verdrängen. Erst werden typische Warnsignale, die den Infarkt schon Wochen vorher ankündigen, ignoriert. Und kommt es schließlich zum Herzinfarkt, wird fatalerweise abgewartet, ob die Beschwerden vielleicht nicht wieder von allein verschwinden.
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Jeder weiß, dass ein Herzinfarkt lebensgefährliche Folgen haben kann. Dennoch
lassen viele im Notfall wertvolle Zeit verstreichen, bis sie endlich den
Rettungswagen/Notarzt alarmieren. "Vor allem am Wochenende und in der Nacht wird
oft mehrere Stunden gewartet und damit ein enormes Risiko eingegangen", mahnt
die Deutsche Herzstiftung.
Die Gründe, warum so viele Menschen nicht sofort den Notarzt rufen, sind immer
wieder die gleichen: Die Patienten verdrängen die Beschwerden. Sie hoffen, dass
diese von selbst besser werden und sie wollen den Arzt/Notarzt/Rettungsdienst
nicht stören.
Anlässlich der diesjährigen Herzwoche ruft die Deutsche Herzstiftung deshalb
dazu auf, im Notfall mehr Mut zu zeigen und bei Verdacht auf Herzinfarkt sofort
den Rettungsdienst (112 oder örtliche Notrufnummer) zu alarmieren. "Kein Notarzt
wird Kritik üben, wenn sich der Herzinfarktverdacht am Ende nicht bestätigt",
betont die Deutsche Herzstiftung.
Um im Notfall richtig zu reagieren und auch tatsächlich umgehend Hilfe zu holen,
empfiehlt die Deutsche Herzstiftung, die Notfallsituation im Vorfeld zu
thematisieren.
"Der Hausarzt, Internist oder Kardiologie sollte mit gefährdeten Patienten
darüber sprechen, wie sie reagieren sollen, wenn ein Herzinfarkt eintritt. Dann
sind sie für den Notfall besser gerüstet", rät der Psychosomatiker und
Psychotherapeut Professor Dr. Karl-Heinz Ladwig. Erfahrungsgemäß sei es auch
sehr hilfreich mit einem Menschen, dem man vertraut, über Hemmungen zu sprechen,
die im Ernstfall den Anruf beim Rettungsdienst verzögern könnten.
Darüber hinaus ruft die Deutsche Herzstiftung dazu auf, unter keinen Umständen
die Warnsignale eines Infarkts zu ignorieren, die oft in den Wochen vor dem
Herzinfarkt zu beobachten sind. Typische Vorboten sind zum Beispiel kurzzeitige
Brustschmerzen beim Treppensteigen, Atemnot beim bergan gehen oder ein Brennen
im Brustkorb beim Hinausgehen in die Kälte. Statt sich bei solchen Symptomen
schnellstmöglich vom Arzt untersuchen zu lassen, werden die Beschwerden häufig
auf die angeblich schwachen Bronchien geschoben oder anderweitig bagatellisiert,
wie die Deutsche Herzstiftung aus langjähriger Erfahrung weiß.
Neben diesen eindeutigen Warnsignalen sollte man auch die eigene
Leistungsfähigkeit aufmerksam im Auge behalten. Beobachtungen haben gezeigt,
dass sich in den Monaten vor einem Herzinfarkt bei vielen Betroffenen eine
deutliche Erschöpfung feststellen lässt: Die Lebensenergie nimmt ab. Pessimismus
macht sich breit. Viele fühlen sich ausgebrannt. Und Dinge, die früher Spaß
gemacht haben, werden nicht mehr als erstrebenswert angesehen. Treten solche
seelischen Veränderungen bei einem Menschen mit einer Herzerkrankung auf,
empfiehlt die Deutsche Herzstiftung eine kardiologische Untersuchung vornehmen
zu lassen. Dieser Appell richtet sich auch an Familienangehörige, denen solche
Veränderungen häufig zuerst auffallen und dann einen Arztbesuch vorschlagen
können.
Weitere Informationen:
Deutsche Herzstiftung e.V.
http://www.herzstiftung.de
Quelle: idw - Informationsdienst Wissenschaft |
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| Autor(in): Deutsche Herzstiftung e.V. ([email protected]) |
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Die Vertreter der Auswahlkommission an der Medizinischen Fakultät Greifswald haben vor dem Wintersemester rund 100 Gespräche mit Anwärtern auf ein Medizinstudium in der Universitäts- und Hansestadt Greifswald geführt. "Wir sind mit dem Ergebnis und Ablauf sehr zufrieden", betonten Studiendekan Prof. Claus-Dieter Heidecke und Kommissionsleiter Prof. Klaus-Jürgen Klebingat.
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Neues Auswahlverfahren für Studienbewerber hat sich in Greifswald bewährt
Die Universität Greifswald gehörte zu den ersten Hochschulen, die für die
Studienfächer Human- und Zahnmedizin die neuen Möglichkeiten der Reform der
Vergabe von zulassungsbeschränkten Studienplätzen durch Anwendung
fakultätseigener Kriterien aktiv genutzt hat. Seit dem Wintersemester konnten
die Hochschulen erstmals 60 statt bislang nur 24 Prozent ihrer künftigen
Studenten in den zulassungsbeschränkten Fächern wie Medizin, Biologie, Jura und
Psychologie eigenverantwortlich aussuchen.
Insgesamt haben jetzt 207 Medizinstudenten und 45 Studenten der Zahnmedizin ihr
Studium in Greifswald aufgenommen. Die meisten neu immatrikulierten Studenten
kommen aus Mecklenburg-Vorpommern (65), Brandenburg (38), Baden-Württemberg (32)
und Nordrhein-Westfalen (18) sowie 19 aus dem Ausland. Über 60 Prozent der
Bewerber wurden über eine fakultätsinterne Rangliste sowie über persönliche
Auswahlgespräche bestimmt.
"Wir hatten dieses Jahr einen Rekordansturm zu verzeichnen. Allein bei der
Zentralstelle zur Vergabe von Studienplätzen (ZVS) in Dortmund liefen rund 7.000
Bewerbungen für die Medizin auf. Deshalb haben wir viel Wert auf die persönliche
Eignung und soziale Kompetenz der Bewerber gelegt", unterstrich Heidecke. In den
Gesprächen spielten neben den Abiturnoten unter anderem die Darstellung der
Studienmotivation, die naturwissenschaftliche Orientierung, erste
Berufserfahrungen sowie Kenntnisse über den Wissenschaftsstandort Greifswald und
das Gesundheitswesen eine entscheidende Rolle.
"Das Verfahren ermöglichte es uns erstmals im größeren Umfang, die besten,
motiviertesten und zu unserem Profil passenden Studenten auszuwählen. Von diesen
erhoffen wir uns, dass sie später ihrem Studienort in Forschung und
Krankenversorgung etwas zurückgeben können", unterstrich Prof. Klebingat auch
die strategische Bedeutung des aufwändigen Verfahrens. Nach dem gültigen
Verfahren wurden von der ZVS Mehrfachzulassungen ausgesprochen, so dass sich der
angehende Student in solchen Fällen seinen Wunschstudienplatz hätte aussuchen
können. Im Rahmen des Greifswalder Auswahlsystems haben sich 80% der nach der
universitätsinternen Rangliste ausgesuchten Bewerber und sogar 90% der Bewerber
nach dem Auswahlgespräch für die Universität Greifswald entschieden Dieses
starke Annahmeverhalten hat ein Nachrück- und Losverfahren für frei gebliebene
Studienplätze überflüssig gemacht.
"Mit dem freiwilligen Testlauf verfügen wir über einen Erfahrungsvorsprung. Das
Auswahlverfahren soll verfeinert und die Anzahl der persönlichen Gespräche
erhöht werden. Optimal wäre eine 100-%ige Vergabe in Eigenregie. Es wäre
wünschenswert, wenn die Fakultät nach ihren Schwerpunkten vor Ort
eigenverantwortlich über die Qualität und Auswahl ihrer Studienbewerber
entscheiden könnte", zog Heidecke ein Fazit aus der Pilotphase.
Medizinische Fakultät Greifswald
http://www.klinikum.uni-greifswald.de
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| Autor(in): Constanze Steinke (Uni Greifswald) ([email protected]) |
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'Potenziale und Grenzen des Europäischen Reformprozesses für die Medizin und die Gesundheitswissenschaften in Deutschland' wollte eine Tagung ausloten, die die Hochschulrektoren-Konferenz (HRK) gemeinsam mit dem Medizinischen Fakultätentag (MFT), dem Kooperationsverbund Hochschulen für Gesundheit sowie dem Department for International Medical Education and Development (MED-ID) der Universität Bonn am 14. und 15. Oktober im Bonner Wissenschaftszentrum durchgeführt hat.
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Dabei ging es darum, die Auswirkungen des Bologna-Prozesses auf die
Ausbildungsstrukturen in Medizin und Gesundheitsberufen genauer zu diskutieren.
Besonders die fachspezifischen Anforderungen der Medizin sollten ein spezielles
Augenmerk erhalten.
Es bestand große Einvernehmlichkeit unter den Teilnehmenden, dass ein Bachelor
in der Medizin nicht zum Arztberuf qualifizieren könne. Auch wurde deutlich
gemacht, dass die mit der geänderten ärztlichen Approbationsordnung verstärkte
Verschränkung klinischer und vorklinischer Inhalte im Medizinstudium erhalten
bleiben muss.
Allerdings wurde die Frage, ob eine Stufung des Medizinstudiums in zwei
Abschnitte und vor allem die Frage nach einem möglichen Berufsfeld für Bachelor
in Medizin sehr unterschiedlich beurteilt. Vor dem Hintergrund der generellen
Frage der Entwicklung der Gesundheitsberufe, ihrer zunehmenden Akademisierung
und auf der anderen Seite Spezialisierung verschiedener Berufe im
Gesundheitsbereich, muss auch die Frage des möglichen Sinns einer Stufung des
Medizinstudiums erörtert werden. Zumal auch heute bereits ein beträchtlicher
Anteil der erfolgreichen Absolventen eines Medizinstudiums nicht den Arztberuf
ergreift.
Viele andere Reformelemente des Bologna-Prozesses zur Erhöhung der Transparenz
(ECTS, Modularisierung, Diploma Supplement, Qualitätssicherung) dagegen sind mit
den laufenden Veränderungen im Medizinstudium gut vereinbar und es bestand große
Einigkeit, dass ihre Einführung in der Medizin von Nutzen für die Disziplin sein
würde. Rückblickend konnte mit der Tagung ein konstruktiver Dialog über die
Studienreform in der Medizin eingeleitet werden, den die HRK unter Einbeziehung
der wesentlichen Akteure weiter begleiten möchte. Zu diesem Zweck wird im
kommenden Sommer eine weitere Veranstaltung mit Praxismodellen der Umsetzung
verschiedener Reformelemente geplant.
Die Materialien der Tagung sind im Internet zum Download bereitgestellt:
[Bachelor
in Medizin? Infomaterial zur Tagung - klick hier] |
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| Autor(in): Stefan Bienefeld (HRK) ([email protected]) |
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Ilka Markmann, Redakteurin, Marlies Lehmkuhl, Redakteurin, Daniel Luedeling, Redakteur, Peter Artz, Redakteur,
Peter Wollny, Redakteur, Franziska Böhm, Redakteurin, Susanne Kirscht, Redakteurin, Andreas Bussmeyer, Redakteur, Jascha Hellberg, Redakteur,
Christian Weier, Redakteur, Jens Plasger, Redakteur, Stan, Reporter für Extremeinsätze, Arne Beckendorf, Buchrezensionen und Lokal Hannover,
Andrea Clemens, Lokalbereich Uni Köln, Astrid Stumpf, Lokalbereich Uni Münster, Benedikt Bader, Lokalbereich Uni München, Bettina Kiep,
Lokalbereich Uni Mainz, Cordula Sachse, Lokalbereich Uni Greifswald, Daniela Prause, Lokalbereich Uni Göttingen, Eike Beyer, Lokalbereich Uni
Essen, Eva Skalsky ,Lokalbereich Uni Zürich, Franziska Thieme, Lokalbereich Uni Innsbruck, Katharina Ruether, Lokalbereich Uni Regensburg,
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Schmeinck, Lokalbereich Uni Münster |
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