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Auswahlgesprächsprotokoll Detail

 
Auswahlgesprächsprotokoll:
Protokoll eingefügt 23.09.2017
Ort/Uni:  Greifswald, Ernst-Moritz-Arndt-Universität
Semester:  WS 2017/18
Anzahl Prüfer:  2-4
   
Atmosphäre:  eher locker
Dauer:  1 Std.
Note:  0
Kleidung:  gehobene Freizeitkleidung
Gespräch: 
Da ich vor meinem eigenen Auswahlgespräch wirklich sehr froh war, auf bereits bestehende Auswahlgesprächsprotokolle zurückgreifen und mir so einen Überblick über den Ablauf eines Auswahlgesprächs verschaffen zu können, möchte ich hier auch gerne meine Erfahrungen weitergeben. Mein Auswahlgespräch fand Anfang September in einem von fünf für die Auswahlgespräche bereitgestellten Seminarräumen statt, deren jeweilige Auswahlkomission zu Beginn des Tages gelost worden war, ebenso wie die Reihenfolge aller Gesprächsteilnehmer. Die Atmosphäre des Gesprächs war wirklich zu jedem Zeitpunkt sehr angenehm, die von mir erwarteten "Stressfragen" von denen ich zuvor gehört und vor denen ich mich stets gefürchtet hatte blieben aus. Stattdessen wurden mir einleitend die typischen Fragen gestellt, wie "Wieso Greifswald, wenn es doch so weit von Ihrem Heimatsort entfernt liegt?" und "Wieso Medizin?". Es folgten Fragen zu meinem Lebenslauf, meinem FSJ, der Ausbildung, in der ich mich zu diesem Zeitpunkt noch befand, wieso ich mich für diese Ausbildung entschieden hätte, Fragen zu meinen Hobbies, Problemen des aktuellen Gesundheitssystems, ob ich Interesse an der Forschung hätte und ob ich es mir vorstellen könnte, später in der Forschung aktiv zu werden, welche Fachrichtung ich präferieren würde, ob ich um die Besonderheiten des Greifswalder Curriculums wüsste und ob ich mir die Teilnahme am begleitenden biomedizinischen Bachelorstudiengang vorstellen könnte. Zwischendrin kam auch gerne wiederholt die Frage nach Stress, zunächst im Zusammenhang mit dem Schichtdienst, dann in Bezug auf die Ausbildung, mein FSJ und meinen Nebenjob. Gefragt wurde auch nach meinen Stärken und ob die von mir genannte Stärke nicht auch als Schwäche auslegbar wäre. Auch wenn dem Gespräch selbst später vermutlich die größte Bedeutung bei der schlussendlichen Vergabe der Studienplätze zukommt, so glaube ich doch, dass auch das mitzubringende Motivationsschreiben eine wichtige Grundlage bietet, um sich durch Individualität von anderen Bewerben abzusetzen. Zumindest hatte ich an meinem Gesprächstag das Gefühl, dass es bezüglich der berufspraktischen Erfahrungen und des gesellschaftlichen Engagements unter all den an diesem Tag Teilnehmenden kaum Unterschiede gab, dass so gut wie jeder Teilnehmer auf Berufserfahrung zurückgreifen konnte oder sich bereits gesellschaftlich eingesetzt hatte. Umso wichtiger erscheint mir im Nachhinein die Möglichkeit seine persönliche Einzigartigkeit und Motivation schriftlich darlegen zu können und sich so vielleicht durch einen individuellen Schreibstil von anderen Teilnehmern abzugrenzen. Ebenfalls denke ich, dass Ehrlichkeit, Offenheit und die Wahrung der Authentizität sehr wichtig für den Erfolg im Auswahlgespräch sind. Allen zukünftig an den Auswahlgesprächen Teilnehmenden wünsche ich viel Erfolg.

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