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Auswahlgesprächsprotokoll Detail

 
Auswahlgesprächsprotokoll:
Protokoll eingefügt 19.02.2019
Ort/Uni:  Göttingen, Georg-August Universität
Semester:  SS 2019
Anzahl Prüfer:  2-4
   
Atmosphäre:  eher locker
Dauer:  6 Std.
Note:  0
Kleidung:  gehobene Freizeitkleidung
Gespräch: 
Das Auswahlverfahren zum Sommersemester Humanmedizin an der Universität Göttingen ging morgens um 7:15 Uhr los. Wir waren ca. 45 Personen, nach uns kam eine ähnlich große Gruppe, sowie am nächsten Tag nochmal zwei weitere Gruppen, sodass insgesamt ca. 200 Personen eingeladen wurden.
Das Auswahlverfahren ging mit einem 10 minütigen Auswahlgespräch zwischen mir und zwei Professoren los. Die Professoren waren echt nett und haben immer gelächelt.

Sie haben mich folgendes gefragt:
- Warum möchten Sie Medizin studieren?
- Warum in Göttingen?
- Welche Aktivitäten, vor allem ehrenamtlich, haben Sie die letzten zwei Jahre verfolgt?
- Wo möchten Sie später einmal arbeiten? (Praxis, Klinik etc. bzw. Fachgebiet)
- Warum glauben Sie, dass Sie eine gute Ärztin werden?
- Wie können Sie den Stress des Studiums ausgleichen?
- Haben Sie einen PLan B, falls Sie keinen Studienplatz erhalten?
Ich hatte mich auf genau diese Fragen vorbereitet, sodass ich schnell und flüssig antworten konnte.
Andere haben berichtet, dass sie aber auch anspruchsvollere Dinge gefragt wurden, wie beispielsweise: "Was halten Sie vom Transplantationsgesetz?"

Danach ging es zu den Mini-Interviews.
Wir hatten immer jeweils zwei Minuten Zeit eine Aufgabenkarte zu lesen und dann jeweils fünf Minuten Zweit die Aufgabe im jeweiligen Raum zu bearbeiten. Nach den fünf Minuten mussten wir den Raum wieder verlassen.
Es waren fünf kleine Interviews bzw. Situationen, wobei eines ein Testinterview war, um es möglicherweise die nächsten Jahre zu verwenden. Im Raum waren jeweils ein Schauspieler und ein Prüfer.

Die Themen waren:
- Einer Frau die korrekte Einnahme eines Medikamentes erklären. (z.B. nüchtern, halbe Stunde vor dem Essen, unzerkaut etc.) Man musste sich die einzelnen Einnahmevorschriften nicht unbedingt merken, da sie in dem Raum erneut ausgelegen waren.
- Als Hausarzt die Ursache der Schlafstörung einer traurig wirkenden Frau herausfinden.
- Einem Patient in der Kniesprechstunde erklären, dass er noch eine weitere Stunde auf seine Untersuchung warten müsse.
- Als Stationsleitung Stellung beziehen, zu der Prblematik, dass viele Mitarbeiter sehr unzufrieden sind mit der Urlaubsplanung und es dadurh Konflikte im Team gibt. (Hier gab es keinen Schauspieler, man musste fünf Minuten lang vor dem Prüfer über dieses Thema reden.)

Die Beiden Testsituationen für die kommenden Jahre:
- Einer Patientin erklären, dass sie an Multipler Sklerose erkrankt ist (Die Erklärung der Krankheit stand auf der Rückseite, sodass keine medizinischen Vorkenntnisse nötig waren.)
- Erste Hilfe bei einem verunglücktem Fahrradfahrer leisten. (Stabile Seitenlage und Notruf absetzen)

Grundätzliche waren alle Aufgaben gut lösbar, bei keiner der Aufgaben war medizinsiches Wissen notwendig, was extra auch nochmal betont wurde.
Ich finde es sehr schwierig einzuschätzen, wie man abgeschnitten hat, ich denke, dass alle Bewerber sehr gut waren.

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