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Auswahlgesprächsprotokoll Detail

 
Auswahlgesprächsprotokoll:
Protokoll eingefügt 20.02.2019
Ort/Uni:  Göttingen, Georg-August Universität
Semester:  SS 2019
Anzahl Prüfer:  2-4
   
Atmosphäre:  eher locker
Dauer:  2 Std.
Note:  0
Kleidung:  gehobene Freizeitkleidung
Gespräch: 
Zunächst gab es das 10 minütige Interview. Dabei saßen mir gegenüber ein Psychologe und ein Pharmazeut. Gestellt wurden Fragen anhand eines Protokolls (jeder hatte also die selben). Das Gespräch lief in einer sehr sehr lockeren, entspannten Atmosphäre ab.
Natürlich kamen die Standardfragen:
-Wieso Medizin?
-naturwissenschaftliche Vorerfahrungen
-Wieso gerade ich?
-Freizeitgestaltung
-spätere Familienplanung
-welche Fachrichtung ich mir vorstellen könnte und warum?
-Wieso ich in Göttingen und nicht in meiner Heimat studieren wolle
-Ob ich beispielsweise auch als Landarzt arbeiten würde
-Forschung oder Praxis?
und dann gab es noch genauere Nachfragen zu meinen einzelnen Antworten.

Dann war das Gespräch auch schon wieder vorbei und es ging zu den MMI's.

Man hatte immer 2 Minuten Zeit, um die Aufgabe und Situation zu lesen und dann 5 Minuten für das Gespräch.
1)[Die eigene Rolle hab ich leider vergessen] Einer Osteoporosepatientin ein neues Medikament erklären. Dazu gehörte Vor-/Nachteile zu erläutern und die genauen Einnahmevorschriften zu nennen (Hingen an der Tür und man musste sie sich einprägen)
2)[Allgemeinmediziner]Ein Diagnosegespräch mit einer langjährigen Patientin zu führen. Man bekam vorab einige Informationen (nach denen man nicht fragen sollte) und musste dann quasi erfragen, worin ihr heutiger Besuchsgrund liegt.
3)[Stationsschwester] Man sollte Lösungsansätze präsentieren. Schwestern mit Kindern sichern sich die besten Urlaubstage und kinderlose müssen dann quasi mit dem Rest Vorlieb nehmen. Dadurch entstand Streit und diverse Konflikte.
4) [Assistenzarzt glaube ich] Ein Patient, der bereits längere Zeit auf das Gespräch mit dem Chirurgen wartet besänftigen, dass es noch mindestens eine weiter Stunde dauern wird. Der 2. Chirurg ist leider krank.
5) Pilot-Station außerhalb der Wertung [Weiß ich auch nicht mehr] Man hat bei einer Patienten diverse Untersuchungen durchgeführt, die über Sehnervbeschwerden klagte und die Diagnose Multiple Sklerose gestellt. Das soll man der Patientin nun vermitteln. Man hatte einige Informationen über die Krankheit und sollte entscheiden, welche man der Patientin präsentiert. Diese Station diente dazu, zu testen, ob man sie in Zukunft mit in das Programm aufnehmen möchte. In der anderen Gruppe wurde die MS gegen eine Fahrradunfall-Situation ersetzt.

Man war immer im Raum mit einem Simulationspatienten und einem Bewerter (außer bei 3). Alles in Allem haben die Patienten sehr überzeugend geschauspielert.

Mir hat meine Vorbereitung sehr viel geholfen. Also die Protokolle hier durchzusehen, mir Antworten auf die Fragen zu überlegen und auch, wie ich in welcher Situation handeln würde. Auch der Austausch mit Familie/Freunde und die Recherche im Internet, wie man bspw. Anamanesegespräche führt, waren sehr hilfreich.

Viel Erfolg und es ist gar nicht so schlimm, wie man denkt! ;)

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