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Prüfungsprotokolle - Hammerexamen detail

Prüfer : Preissner
Uni : Dresden
Fach : Innere_Medizin

Das folgende Prüfungsprotokoll wurde von einem Studenten
bei uns in die Datenbank eingetragen:


wir waren 4 Prüflinge, daher immer 1.-4.

1.Tag:
1.: was sehe ich auf dem Monitor? Wo kann man einen ZVK legen welcher wird empfohlen, Ab wann Hypertonie und Einteilung. Was ist ab grad 3? Wo Endorganschäden, Medikamente des Patienten: Beta Blocker und AT1 Antagonisten, ist das denn der Standard? Warum hat er was anderes. Nachtrag zum ersten Tag: wundbeurteilung, Wunddehiszenz, welches Problem beim Sternum? Instabiler Thorax, retrosternales Hämatom
2: - Medikamente des Patienten erklären (Wirkstoffgruppe)
- Ursachen für die Anlage von nur 2 ACVB's bei einer hochgradigen 3 GE (Versorgungstyp, Nicht genug venöses Material, bereits totes Herzgewebe, bereits Kollateralien gebildet)
- Untersuchung der Lunge mit direkter Nennung aller Pathologien (auch Besonderheiten beim Stimmfremmitus, Perkussion, Auskultation, was sieht man rein optisch also Atemhilfsmuskeln, Frequenz usw.)
3.: Koronararterien, welche Abgänge, welche Versorgungstypen, Sekundärprophylaxe bei KHK (Ass, beta-Blocker, Statin, ACE-Hemmer, Diabetes, Hypertonie, Gewicht, Nikotin), Reflexe obere Extremität demonstrieren mit Segment, Arterielle Versorgung der Hand, warum Allentest, Verlauf der Arterien im Arm zurück bis in die Aorta. [Ich wusste bei Dr Preißner immer, was er von mir will, er hat sehr klar gefragt und sobald man ins Schwimmen kam, das Thema gewechselt oder auch mal selbst was erklärt.]
4.: Schweregrade der Aortenklappenstenose. Einteilung der stabilen AP (CCS) und Definition sowie Einteilung der instabilen AP (Braunwald-Klassifikation hat er mir dann gesagt, weil ich davon noch nie etwas gehört habe). Möglichkeiten der VHF Behandlung (med./elektrische Kardioversion oder Frequenzkontrolle und Antikoagulation). Wo kann man überall Pulse tasten und wie kann man die Pulsqualität beurteilen, wie ist diese bei einer Aortenklappenstenose und bei einer -insuffizienz

2.Tag:
1.: Röntgenbild eines jungen Mannes mit multiplen Metastasen, Primärtumor war Hodenkarzinom. Diagnostik der KHK von nicht-invasiv zu invasiv mit Vor- und Nachteilen der einzelnen Methoden.
2.: Patient mit Belastungsdyspnoe kommt zur Abklärung, aktuell stabil, keine Dyspnoe, wie gehen Sie vor? -> Abklärung/Eingrenzung ob kardial/pulmonal/psychogen durch Anamnese erfragt -> Patient hat keinen Husten, keine Dyspnoe, keine Vorerkrankungen, keine Ödeme, raucht nicht. Weiteres Vorgehen: EKG, Echo (was kann ich da sehen?), Blut, LuFu (was will ich da sehen?), Rö-Thorax. Da dann Röntgenbild gezeigt bekommen: rechtes Herz vergrößert, Lungengefäßzeichnung verstärkt. Was könnte vorliegen? -> es lief dann auf Pulmonale Hypertonie hinaus. Welche Formen gibt es? Was kann man noch untersuchen? -> Rechtsherzkatheter mit den verschiedenen Drücken, die man messen kann, Wedge-Druck, was sagt der aus. [Ich fand OA Preißner sehr angenehm in der Prüfung, weil er immer von der Basis ausgehend ausgelotet hat, wie viel man weiß. Außerdem sind die Fragen sehr klar verständlich. Und er hatte schon vor der Prüfung klar gemacht, dass er einen nicht reinreiten will.]
3.: Patient mit tachykarde Rhythmusstörung, Anamnese erheben, dann welche tachykarden Rhythmusstörungen kann man unterscheiden? Supraventrikulär/ventrikulär welche dann im einzelnen was unterscheidet die, wie sieht das im EKG aus? Welches Medikament um die Supraventrikulären im EKG besser zu differenzieren? Adenosin, kurz zu VHF was kann man machen
4.: - Was ist eine der häufigsten Komplikationen bei Klappenoperierten Patienten? -> HRST -> Bild eines EKG mit Av - Block III -> Beschreiben und Therapieoptionen darlegen -> Schrittmacher -> dann kam ein Röntgen Thorax welches ich beschreiben sollte - auffällig war ein Schrittmacher, großes Herz und ein Pneumothorax als Komplikation der Implantation
- Thema Synkope (Definition, Symptome, Diagnostik, Einteilung)
-> sehr freundlicher Prüfer, der auch gerne hilft, wollte aber trotzdem alles genaustens bis ins Detail wissen, auch als er merkte dass nichts mehr kam...

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