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Prüfungsprotokolle - Physikum detail

Prüfer : Behrendt
Uni : Marburg
Fach : Physiologie

Das folgende Prüfungsprotokoll wurde von einem Studenten
bei uns in die Datenbank eingetragen:


Nach über halbstündiger Verspätung nur mit seinen Unterlagen am hantieren während der anderen Prüfungen, darf man sich nicht von ablenken lassen. Hat bei mir Thermoregulation,
Gleichgewichtsorgan und Frank-Starling-Mechanismus gefragt. Lässt einen erst mal erzählen, hakt dann irgendwann ein und stellt noch genauere Fragen, vor allem Suggestivfragen ("Wenn es das dort gibt, gibt es das hier auch?"). Teilweise etwas verwirrend, so wie schon in einigen Altprotokollen steht.

Wir bereits in anderen Protokollen beschrieben, fragt er oft sehr kompliziert. Blättert nebenher im Taschenatlas Physio und fragt dann Details daraus. Ich wurde Auge (Aufbau Retina, Phototranduktion) und Sprachbildung (Kehlkopf und Bildung der Vokale -> Praktikum) gefragt. Obwohl ich Auge als Referat hatte und gut konnte, hat er noch Details erwähnt (Hemmung Phototransduktion), die ich noch nicht gelesen hatte. Er ist teilweise etwas unsicher und ich musste oft fragen, was genau er mit seiner Frage meinte. Komplettes Gegenteil von den anderen Prüfern. Alles in allem will er einem aber nichts böses, ist nett und verzeiht Fehler.

NUR Fragen zu Schall, -Arten, Schallübertragung, Freq., Wellen, -Arten, Unterschied zwischen Ton, Klang und Geräusch.
Schalldruckpegel und -Intensitätpegel, warum lieber mit Pegel umgehen und nicht mit Druchänderung. Dezibel- und Phonskala, Hörschwelle, Haupthörbereich. Also nur theoretisches geprüft und durfte nichts übers Ohr erzählen, allerdings ging es weiter ums Ohr mit dem nächsten Prüflingen.

Endlich Themawechsel zu Nervenleitungsgeschwindigkeit und die Faktoren, die Rolle spielen (Lambda und Tau glaub ich und wovon sie abhängen)

Er hat mich nur Auge geprüft. Was passiert wenn ein Photon ins Auge kommt? Habe da erstmal so alles erzählt was mir so einfiel und dann Signaltransduktion im Auge. Da kam ich etwas ins stocken und dann zwischefrage Was haben wir für Photorezeptoren? Wie aufgebaut? Also Opsin und 11-cis- Retinal. Hab dann weiter erzählt mit Dark Current und den Känalen die sich durch sinkenden cGMP Spiegel schließen. Was entsteht dann? Wollte Hyperpolarisation hören. Wie gehts dann weiter? Ich habe dann über die On- und Off Bipolarzellen erzählt . Er wollte von mir wissen wie das Glutamat aus den zellen rauskommt, hatte die Frage nicht so recht verstanden.Letzendlich wollte er das mit Ca Einstrom und so wissen. Außerdem wollte er noch den Namen zyklisch Nukleotid-gesteuerten Kanäle (CNG-Kanäle) hören. Und er hat noch nach zwei Molekülen im Zusammenhang Auge gefragt die ich noch nie gehört hatte und von denen ich mir die Namen auch leider nicht gemerkt hab, war auch glaube eher so eine "Zusatzfrage".
Fazit: Auch ein netter Prüfer der aber manchmal die Fragen etwas komisch formuliert.

1. Nozizeption: welche Arten von physiologischen schmerzen kennen sie (mechanisch, chemisch, thermisch) wo entsteht schmerz, welche fasern, wo sie liegen, wie schnell sie leiten. Aufbau einer nervenfaser mit den kanälen. Wie kann ich einen Nerv sensibilisieren, H (wo kommt es her?
Kzerstörte zellen und dann aus den lysosomen) ATP, PGE2, Bradikinin. Über welchen mechanismus binden sie und so und wie wird die offenwahrscheinlichkeit vom kanal erhöht. Aufbau von gproteinen. Welche anderen g proteine kenne sie außer gs, gi, gq- transducin eEF2 etc. . unterschied metabotrop und ionotrop.
Na-Kanal 1.7, Na 1.8
etc. was ist hyperalgesie, was allydonie
2. Gleichgewichtsorgan: grob erzählen, was ihz, ähz und vhz sind. Was leiten sie. Dann ähz genauer. Stereovilli und eigentlich das kinozilien, was im erwachsenenalter nicht mehr da ist!? Er meinte irgendwie so was. Aus was sind tiplinks aufgebaut. Kreatin23. Was strömt bei depolarisation ein und wie kommt das kalium wieder raus & wie heißt der dazugehörige Kanal KCNQ4, der kann auch eine Mutation haben, ist dann defekt. Prestin, wie verhält es sich und seine Chloridtaschen 1. Schmerz wurde weitergeführt. Welche pathologischen Arten von schmerz kennen sie.
- Projizierter, neuropathischer etc. schmerzunempfindlichkeit: wo liegt die mutation? Muss eigentlich einer von den Na-Kanaälen sein, sie das AP weiterleiten… also na 1.7 oder 1.8

2. LTP, was ist das und wie sind die mechanismen. Unterschied zwischen der frühen und der späten phase. Frühe phase, dass zusätzlich zu dem AMPA auch noch NMDA geöffnet wird. Was der calcium einstrom bewirkt. Ca-Calmodulin abhänige kinase kann den AMPA phosphorylieren und damit die offenwahrschienlichkeit heraufsetzen.
- Auf die später phase regt der Komplex die Proteinbiosynthese für weitere kanäle an. Hepp-Synapse

1. Insulin: wie nehme ich Gucose auf, was passiert in der Pankreaszelle und wie kommt es zur Insulin ausschüttung. Was bewirkt das insulin in anderen zellen. Dia. Mel II Sulfinylharnstoff. Bindet außen ander zelle, KATP-Kanal. Wie ist die PKA aufgebaut
2. Thermoregulation. Wie kann ich wärme abgeben oder aufnehmen. Strahlung, Konvektion,
Verdunsten. Wie lange brauche ich, um mich an ein tropisches Klima zu gewöhen. Warum kann ich dort vermindert wärme abgeben (kann nicht so gut über verdunsten meine wärme abgeben) Körperkern, Körperschalentemepratur, wie erwärme ich meine Körperschale (Blut)
Temperaturregulation im Hypothalamus und was für Thermosensoren habe ich, wann sind sie aktiv, welche Fasern

Auch ein sehr netter Prüfer. Bei mir hat der das Thema fortgeführt, das er bei der zuerst geprüften angefangen hatte. Innenohr, Aufbau Cochlea, Perilymph- und Endolympfraum. Schallweiterleitung und Tonotopie. Wie und was gerät dort in Schwingungen, Aufbau der Rezeptorzellen (innere und äußere Haarzellen), die unterschiedliche Funktion beider. Mikrovilli und Tiplinks. Die Mikrovilli sind nämlich keine Stereozilien, so wie es in manchen Büchern steht. Sie haben ein Aktingerüst und in ihnen befinden sich die Kationenkanäle. Dann ging es weiter mit dem Membranpitential der Haarzellen und der Potentialdifferenz, die zu einem Ionenstom führt.
Dann Themawechsel: Hofmann-Reflex. Was ist das, wie funktioniert er. Erklären, was man auf dem EMG für Wellen und Amplituden erkennen kann und wie sie sich verändern.
Das war es dann auch schon. Wenn man die Antwort weiß, kann man gut die Zeit nutzen und erzählen, was man weiß. Er unterbricht nicht.
Ich habe ihn als einen sehr angenhemen Prüfer empfunden, dem man am Gesicht ansehen kann, ob man gerade völligen Mist erzählt, oder nicht. Nach gegebener Antwort hat er oft noch freundlich korrigiert oder die richtige Lösung gesagt, falls man daneben lag. Somit hat er einem auch Fehler und Ungenauigkeiten verziehen. Das fand ich sehr angenehm.

Der fand uns wohl so herzlich und hat uns wider Erwartungen Herz abgefragt.. Ja war ich nicht gut drauf vorbereitet, da er ja fast nur Neurophysio abfragt oder ähnliches.. Den anderen Prüfling hat er erstmal Diastole und Systole mit allen Phasen erklären lassen und dann noch Geschmack Ich wurde dann die Erregungsweiterleitung gefragt: aus was besteht das Erregungssystem was für Zellen sind das, wie läuft eine Erregung ab (erstmal Sinusknoten und vom Myokard die Kurven aufgezeichnet) dann alle Ströme mit Kanälen erklären.. Da ich mir das nicht wirklich nochmal angeschaut hatte, hab ich ein wenig rumgestammelt:D aber vllt dachte er ich wär nervös:D dann noch den Unterschied zum normalen AP und was das Schwellenpotential kennzeichnet Als zweites den Geruchssinn, da am besten die Vorlesung zu Geschmack und Geruch nochmal durchgehen damit klappt das gut:)

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