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Prüfungsprotokolle - Physikum detail

Prüfer : Preisig-Mueller
Uni : Marburg
Fach : Physiologie

Das folgende Prüfungsprotokoll wurde von einem Studenten
bei uns in die Datenbank eingetragen:


1)Prozesse an der motorischen Endplatte: ankommendes AP an der Synapse bis zur Muskelkontraktion (detailliert)
2)Blutdruckregulation: kurz-mittel-langfristig; für jedes ein Bsp. nennen und die jeweiligen ablaufenden Prozesse erklären (detailliert)
AP des Ventrikelmyokards und Schrittmacherzellen aufmalen, hier wieder Skalierung und Länge der APs wichtig. Dann anhand davon die Ionen ströme im einzelnen aufzählen. Was passiert, wenn die Plateauphase des Ventrikelmyokards verländert ist --> Long QT (EKG aufzeichnen) allgemeine Zellphysiologie noch paar Fragen, welcher Ionenkanal hält das Ruhepotenzial aufrecht (ich meine NaKATPase, war richtig wollte aber was anderes hören, was ich wieder vergessen hab)
In Physio wurde ich Aktions- und Enplattenpotenzial abgefragt mit anschließendem Querbrückenzyklus. Mein zweites Thema empfand ich als sehr diffus. Da wurde ich alles mögliche über Blutdruck und Durchblutung im Körper abgefragt. Frau Preisig-Müller ist super nett und versucht einen durch die Prüfung zu ziehen (wie mich z.B. weil ich irgendwie gar nicht mit ihren Fragen zurecht kam und immer wenn Sie mir versuchte zu helfen hat mich das noch mehr verwirrt). Oft wusste ich leider nicht was sie von mir möchte. Worauf Sie etwas ärgerlich reagieren kann ist, wenn Sie merkt, dass man kramfhaft versucht das Thema in eine andere Richtung zu lenken, wie ich das versucht habe. Trotzdem ist sie aber sehr fair und nett. Kann mich leider nicht mehr an so viel erinnern aus der Prüfung, aber Sie wollte jede Menge Basics wissen wie zum Beispiel Unterschiede der Weiterleitungen (elektrotonisch gegenüber APs, Amplitudenunterschiede). Und Basics zur Durchblutung mit Blutspeicher, Schubkraftspannung, Regulationsmechanismen, Widerstandsgefäße, etc. Insgesamt wurden aber ziemlich genau die Altprotokolle abgefragt.
Bester Prüferin!!! Die Frau machts richtig stellt keine abgefuckten detailfragen sondern fragt echt nur nach basics und prüft auf Verständnis. Außerdem lächelt sie viel und freut sich riesig wenn man was erklärt. Ich hatte als Themen Niere und Auge. EInführungsfrage war, welche Struktur am Auge am stärksten bricht. Hab ihr dann Brechung im allgemeinen erläutert und den Aufbau mit den verschiedenen brechenden Strukturen, Brechungsindex und son kram. Danach ging es um Myopie, Presbyopie, Korrektur, Akkomodationsbreite, Zapfenarten, Stäbchenverteilung, fovea centralis ( rote und grüne Zapfen aber keine blauen ). Zum Schluss noch die Frage wie Dunkeladaptation funktioniert. Ich meinte dass die Pupille erweitert ist und dass rezeptive Felder vergrößert werden "räumliche Summation" ( beides dient dazu mehr licht einzufangen in der Dunkelheit ). Außerdem ist nach einiger Zeit das 11cisretinal vermehrt regeneriert, wodurch auf weniger Licht noch eine Reaktion erfolgen kann. Kurz noch Kohlrauschknick dann gings ab zur Niere. Unser Hauptpunkt war die Clearence. hab erzählt was das so ist ( Im Prinzip das Plasmavolumen das von einer Substanz vollkommen gereinigt wird beim Fluss durch die Niere) und wovon es abhängt ( Filtrierbarkeit, Sekretion, Absorption ). Dann noch paar Beispiele genannt ( Glucose, PAH ) und dann sollte ich die Formel erläutern. Ahja und am Ende gings noch kurz um GFR und wie diese erfasst werden könnte ( Inulin und Kreatinin. Man nimmt aber lieber Kreatininkonz. da dieses im Körper bereits vorhanden ist )
Hatte zuerst motorische endplatte und acetylcholinrezeptor. War ähnlich den altprotokollen mit querbrückenzyklus dann muskelrelaxanzien.. hab succinylcholin genannt und sollte kurz den Mechanismus erklären.. Dann wollte sie noch auf die maligne hyperthermie hinaus.. da bin ich erst nicht drauf gekommen aber sie hat ganz gute tipps gegeben :D sollte dann den Mechanismus der Krankheit erklären ( ryanodinrezeptoren bleiben offen, Calcium strömt zu viel ein, muskelkontraktion und es entwickelt sich hohes fieber) Zweites Thema war Säure Base... Sollte erst die verschiedenen Puffer nennen dann hendersson hasselbalch Gleichung ( hab die Gleichung etwas verdreht war aber nicht so schlimm :)) dann hat sie gefragt warum bicarbonat so wichtig ist obwohl der pks 6 ist (Menge und offenes puffersystem) dann ging es um die mengenverhältnisse zwischen co2 und hco3- das wusste ich leider überhaupt nicht... hab geraten dass hco3- mehr ist aber dann wollte sie das genaue Verhältnis wissen... Keine Ahnung.. Und die einzelnen Konzentrationen der Stoffe... wusste ich auch nicht. Zum Schluss durfte ich mir noch eine Störung des sb Haushalts aussuchen.. hab resp. Alkalose genommen und kurz erklärt was das... ist zum Abschluss noch ein Fallbeispiel von ihr mit blutwerten (war ne teilkompensierte resp. Alkalose)
Hat gleich nicht so gut begonnen :D EMG, wo bringt man ekektroden an, unter welcher depolarisation, was für wellen kann man sehen, was wird gemessen (summen-ap), nervenleitgeschwindigkeit, wo elektroden? ,wie schnell, warum 2 elektroden (wegen nicht myelinisierten endabschnitten des axons und synapse) Dann sehr gutes thema salz und Wasserhaushalt. Welche anteile sind wasser wie sind sie verteilt, osmo und volumenregulation dabei auf alle hormone eingehen (adh, anp, angiotensin, ...) wie wirken sie und wo? Auslöser für ausschüttung
Aufbau einer chemischen Synapse zeichnen, von ankommendem AP bis Weiterleitung in der postsynapse alles: Snare komplex mit Bestandteilen, synaptischer spalt, Freisetzung, Vesikelzonen, Transmitterarten, Ausbreitung in den jeweiligen synapsen, dann kurz saltatorische Erregungsleitung, weiter mit Auswirkung der Synaptischen Übertragung auf die Postsynapse-> Depolarisation des Axonhügels, Einwirkungen von Längs- und Querwiderstand bei der Weiterleitung, Unterschiede Myelinisierung und Faserarten, Transmitter-welche gibt es, welche Kanäle, welche Wirkung dazu jeweils Beispiele, AMPA und Kainert und NMDA Kanäle genauer, kurz Gedächtnisbildung in Hippocampus+ limbischen System mit Schaffer Kollateralen etc, kurz geplaudert wie dann die Gedanken möglicherweise gespeichert werden im Gehirn und wo; dann Arbeits-Diagramm des linken Ventrikels zeichnen, Arten der Kontraktion erklären und was passiert, sprich Ablauf des Kontraktion/Erschlaffung, wann welche Klappen wie öffnen und schließen, dann Vor und Nachlast erklären (Frank Starling Mechanismus) und unterschiede mit aufzeichnen was passieren würde und kurz Auswirkungen angerissen.-> genau auf Skalierungen achten beim Diagramm! Und insgesamt dann noch kurz mit Pulsgeschwindigkeit und Fließgeschwindigkeit bei der Aorta mit abgehandelt.
Niere: was ist Fraktionelle Ausscheidung, und was beträgt sie für Kreatinin, Paraaminohippursäure und Glukose. wie wird Glukose wiederresorbiert und wo, was für Transporter gibt es (SGLT2, SGLT1 im Proximalen Tubulus), wie unterscheiden sich die beiden und wie kann es zur Störung der Glukoseresorption kommen (Sättigung der Transporter bei Diabetes Mellitus oder genetischer Defekt der Transporter).
neurophysio:sollte ne Synapsen im ZNS erklären mit v snare tsnare und den Transmittern mit Rezeptoren. Organphysio: hatte Lunge und sollte azv etc erklären, dann noch Ficksches Difussionsgesetz Und die das Verhältnis von Perfusion zu Ventilation. Zum schluss dann noch Euler Lilestrandmechanismus und was in großer höhe passiert( hypoxische vasokonstriktion)
tolle prüferin! lächelt viel, lässt einen viel sprechen gibt sofort ein feedback und hat nachdem wir drei mit dem physio teil durch waren auch mit einem augenzwinkern gesagt dass wir die physiologie schonmal abhaken können!;) auch recht nah an den altprotokollen dran
erstes thema war herz. sollte die aktionspotentiale von erregungsleitung und herzmuskelzelle zeichnen und erklären wie alles zustande kommt mit den jeweiligen strömen. wollte beim ap der herzmuskelzelle auf den kleinen hubbel nach dem na+ einstrom raus. ging da glaube ich um nen k+ kanal den ich nicht benennen konnte. dann ekg zeichnen und kurz erklären. dann ging es kurz um das long QT syndrom und wie es dazu kommt.
zweites thema war leistung da konnte ich komplett frei erzählen. RPM hat mir zuvor ein paar begriffe genannt die ich mit einbauen sollte. sympathikuswirkung auf lunge, herz (wollte hören dass der sympathikus im sinusknoten die permeabilität der HCN kanäle erhöht), muskulatur, sauerstoffschuld, steady state, dauerleistungsgrenze
Durchorganisiert bis zum geht nicht mehr: meine Themen waren Herzaktionspotential Atmung. Herzaktionspotential: wie sieht es aus, wie kommt es zu Stande wie lang ist es (da wollte sie verdammt noch mal immer genaue Zahlen: also guckt euch das an!!! Ich hab oft wild rumgeraten). Wie lang ist es in anderen Abschnitten, wie sind die Ströme, durch welche Kanäle. Wie ist das Leitungssystem aufgebaut, wie ist die Leitungsgeschwindigkeit? Wie wird ein Reentry verhindert. Schrittmacheraktionspotential, wie sieht es aus wie hoch und wie lang ist es wie ist es zusammengesetzt, welche Ströme, wie verändere ich es bei Sympathikusaktivierung. Dann Lieblingsthema Atmung: Volumina, wie ich sie messe. Dann ging es um die Vitalkapazität, dass sie vermindert ist bei restriktiven Ventilationsstörungen. Wie ich die Compliance messe (?) Ich wusste überhaupt nicht mehr wie man über welches Kompartiment jetzt die Drücke im Atemapparat bestimmt. Wann jetzt intraösophagealer Druck, wann intraalveolar wann pleural. Es war gelinde gesagt kacke. Sie fragt genau nach, lässt nicht ab, man soll oft was wiederholen, sie verunsichert wahrscheinlich unwissend an vielen Stellen. Dann ging es noch um obstruktive Ventilationsstörungen. Wie genau man jetzt MEF 75 usw und relatives Einsekundenkapazität misst. Musste alles aufmalen. Ich würde sagen, das war der Freischwimmer.
Zum Ohr: in welchen Frequenzen können wir hören, wie wird vom Schalldruck in Schaldruckpegel umgerechnet, was sind die Isophone Linien, wie ungefähr die Kurve der Isophone verläuft. dann was ist tonotopie, wo ist Basilarmembran und wo Corti Organ. ich hab nen Querschnitt der Cochlea gezeichnet und die Strukturen gezeigt. sie wollte zuletzt auch die Transduktion bei dem Verstärkungsmechanismus der äußeren Haarzellen (Tip Links, Kallium Einstrom, aktive Längenveränderung u.s.w)
ähnlich Altprotokoll. War sehr nett, und hat wenn man was Falsches gesagt hat nochmal nachgefragt, sodass man sich korrigieren konnte. Erstes Thema war Auge. Brechung – was trägt alles dazu bei, wie viel dpt. Was passiert bei Myopie/Presbyopie mit Nahpunkt, Fernpunkt, Akkomodationsbreite? Verhältnis Zapfen – Stäbchen, wo liegt was? Wie sind die genau aufgebaut? Dann hat sie gefragt, wo genau das Chromophor liegt. Hab so getan, als hätte ich das Wort Chromophor gerade nicht zum ersten Mal in meinem Leben gehört und dann nach kurzem rumeiern irgendwas von Rhodopsin aus Retinal und Opsin erzählt, was dann anscheinend grob in die Richtung ging, auf die sie hinaus wollte. Zweites Thema: Epithelialer Transport allgemein. Sollte alle aktiven, sekundär aktiven, tertiär aktiven und passiven Transportmechanismen aufzählen, die ich kenne. Fand ich ne blöde Frage, weil ich die Mechanismen für jede Zelle einzeln gelernt hab und nicht als Liste, die ich ihr dann runterrattern kann. Hab alle Transporter und Pumpen erzählt, die mir so aus Magen, Darm und Niere eingefallen sind, bin dann aber nicht direkt auf die SERCA gekommen, sie wollte noch ne Ca2+ Pumpe hören, bin nicht draufgekommen. Zum Schluss hab ich ihr Solvent Drag und transepitheliales Potential erklärt, das ging klar. komplett Altprotokolle!

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