teaser bild

Benutzername:

Passwort:

Jetzt registrieren

Passwort futsch!?

;-)

Prüfungsprotokolle - Physikum detail

Prüfer : Renigunta
Uni : Marburg
Fach : Physiologie

Das folgende Prüfungsprotokoll wurde von einem Studenten
bei uns in die Datenbank eingetragen:


Von Renigunta war ich leider ein bisschen negativ überrascht. Er fing zwar allgemein an, indem ich ein Neuron zeichnen sollte, ließ mich dann aber kaum erzählen sondern wollte direkt auf alle möglichen molekularen Grundlagen hinaus, wie z.B. was zur Konformationsveränderung der Domänen eines spannungsgesteuerten Kanals führt. Da hat er ewig drauf rum gehackt. Danach wollte er den Snare komplex mit seinen Anteilen sowie aktive und Reserve Zone erklärt bekommen. Ich durfte dann aber auch was zur zeitlichen und räumlichen Summation erklären. Dann, wie heißen die Transporter, durch welche Calcium wieder aus dem synaptischen Spalt entfernt wird? Ich erinnere mich leider nicht an alle Detailfragen. Zum Schluss noch eine Frage zur Nozizeption. Es war machbar aber nicht angenehm, weil er ewig weiter auf etwas rumgeritten ist, was man offensichtlich nicht wusste. Schlimmer war aber, dass er einen manchmal nicht verstanden hat und dann behauptet hat, man hätte etwas anderes gesagt.
Redet SEHR leise: ich musste sehr viel zeichnen. Hier eine Liste (kein stress, nix schweres) 1) Druckpuls im Vergleich proximal/ distal (erklären, wie das im Praktikum gemacht wurde 2) Stromstärke, TPR, Strömungsgeschwindigkeit (Abhängigkeiten untereinander) 3) Unterschied Nieder- und Hochdrucksystem 4) Funktionsweise der Blutdruckmessung nach Riva-Rocci (Praktikumsversuch) 5) EKG mit Phasen – was passiert so? – einfach reden, er unterbricht nicht;) 6) Hagen-Poiseulle und seine Folgen ( R~r4 bzw. V~1/r4 hab viel über Stenosen und r4 erzählt. Wollte er da auch hören – häufig weiß man nicht, was er will 7) Regulation und Folgen von Hypokaliämie und Hyperkaliämie (Aldosteron als Regulator hat ihm gefallen – „ENAC“ und im Sammelrohr dann Gradientenunterschiede) → hier mal detailliert, weil ich gesagt habe, das K auf viele Kanäle wirkt – Long-QT, welcher Kanal, was passiert mit dem AP (warum?) – Syndrom ?KCNQ1? Sind dann noch kurz auf Unterschiede Skelettmuskel vs. Herzmuskel gekommen und DHPR-RYR1 vs. CaICR (DHPR + RYR2) und dann noch Phospholamban. → Kinscherf geht übrigens auch viel auf Reningunta ein. Wenn er das Gefühl hat, dass man das nicht kann, fragt er explizit in der 2. Runde nochmal nach.
Fazit: Viel Hämodynamik, kein ABO, keine Gerinnungsfaktoren, sehr basic. Man kann, wenn man die Frage erst einmal verstanden hat, frei reden. („Verstehen“ nicht inhaltlich sondern akustisch! Ich habe drei mal „I H G“ verstanden, bis sich Kinscherf erbarmt hat und „EKG“ gesagt hat. Fazit 2: Kein Stress: Man muss bei Reningunta nicht viel „Deepes“ wissen. Ist ein ganz lieber ;)
Ich wurde zuerst zum Auge geprüft. Ich musste den optischen Apparat aufzeichnen, welche teile davon das Licht brechen, Fehlsichtigkeiten erklären (nur Nah- und Fernsichtigkeit mit entsprechenden Linsen), was ist Presbyopie (wodurch entsteht das), Visus, Brechungsindex (brechzahl, =optische Dichte), Brechkraft, Akkomodationsbreite, Nahpunkt und Fernpunkt definieren und erklären. Dabei haben ihm kurze Antworten genügt. Den Praktikumsversuch zur Visusbestimmung beschreiben (das war dieser Versuch mit der 2 Punkt Diskrimination), eine Stäbchenzelle und eine Zapfenzelle zeichnen (das war ein Spaß!) inklusive Kanäle (CNG kationen kanäle, na/k-Pumpe, wo diese liegen (apikal oder basal), dass noch normale zellorganellen wie mitochondrien drin sind war ihm wichtig, Rhodopsin und Transducin (was das ist, ein Protein oder was usw.). Da bin ich teilweise ziemlich geschwommen. Er wollte auch auf den unterschiedlichen Aufbau von Zapfen und Stäbchen hinaus. Ansonsten Fovea Centralis erklären, Kohlrauschknick zeichnen, Nah- und Fernakkomodation mit Para- und Sympathikus (welcher bei was, Sympathikus mit untergeordneter Rolle), Ziliarmuskel mit Innervation.
Nächtes Thema: Warum schwitzen wir bei scharfem Essen? TRPV1, Wärmerezeptoren Capsaicin. Warm und Kaltsensoren mit Lage, Fasertyp (unmyelinisiert) und jeweiligen Temperaturbereichen. Hab mich da mehrmals korrigiert bis die Werte gestimmt haben.
Bei meiner Mitstreiterin: Unterschiede zwischen lipophilen und hydrophylen Hormonen und wie sie jeweils wirken. Bei den lipophilen war HSP90 wichtig. Anschließend wurde G-proteine rauf und runter geprüft, welche gibt es, Aufbau der Proteine mit Untereinheiten, GDP wird zu GTP, Gi, Gs, Gq, Choleratoxin (was hemmt es bei den g proteinen), Muskelkontraktion (und welches g protein hat damit zu tun), Auflösung einer Kontraktion (Gq) mit MLCK, Menstruationszyklus mit Hormonen FSH, LH, Östrogen, Progesteron, den entsprechenden Peaks und wodurch diese Peaks ausgelöst werden. Wichtig war ihm dabei das Zusammenspiel von Inhibin und FSH.
Hat mit dem Thema Ohr angefangen und wollte erstmal einiges zu den physikalischen Grundlagen wissen ( also Schalldruckpegel etc. ). Da stand ich etwas auf dem Schlauch, was aber nicht sonderlich schlimm war. Danach dann Schallweiterleitung im Ohr und genauer Aufbau der Haarzellen ( mit Zeichnung). Dann Rinne, Weber und die Frage, was der cochleäre Verstärker sei. Danach hat er noch kurz das Thema Warm- und Kaltrezeptoren angesprochen und wollte wissen, wie die die Temperatur messen und was das für Rezeptoren sind. Danach war die Zeit schon rum und somit hat er das zweite Thema gar nicht mehr vertieft. Fazit: sehr angenehmer Prüfer, der einem Hilfestellungen gibt und zwischendurch auch sagt, dass es nicht schlimm sei, wenn man die Frage nicht beantworten könne.
Prüfling 1: Alles zur Muskulatur: Unterschiede zwischen den Muskelarten, er möchte immer alles sehr genau wissen, ob zum Beispiel Ryanodin-Rezeptor 1 oder 2, aber wenn man es nicht weiß, dann fällt man natürlich nicht durch, kriegt aber keine gute Note. Er prüft sehr gerne Signalwege aber, ganz egal, welches Thema. Gleitfilamenttheorie, Querbrückenzyklus (wollte den Unterschied zwischen hochaffine und niederaffine Bindung wissen) . Nach 10 min gab es einen Themenwechsel zu Auge: Welche Photorezeptoren gibt es? Fehlsichtigkeiten (nur Kurz- und Weitsichtigkeit erklären können), alles zum Signaltransduktionsweg im Auge, was ist ein Nahpunkt? ein Fernpunkt? Akomodationsbreite?
Prüfling 2: Erst einmal die Einteilung der Nervenfasern nach Llyod/Hunt bzw. Erlanger und Gasser, welche sind myelinisiert und welche nicht? Begriffe wie Transduktion, Transformation, Konduktion, Propotional- und Differentialrezeptoren, primäre/sekundäre Sinneszelle erklären können, Danach ging es mit dem Thermozeption und Nozizeption weiter: Indifferenztemperatur ( er meinte es ist der Temperaturbereich, in dem sowohl Kaltrezeptoren als auch Warmrezeptoren die gleiche Aktionspotentialfrequenz aufweisen), alle TRP -Kanäle kennen und deren Aktivitätsbereich, Signalwege der Schmerzsensibilisierung (Bradykinin, Histamin und Prostaglandine), er möchte auch hören, dass die Nozizeption über pseudounipolare Zellen läuft (bis ich das verstanden hatte, war wieder ne Minute weg)
Prüfling 3: Er wurde Aktionspotential und Herz geprüft...erst einmal zum Aktionspotential: Welche erregbaren Zellen gibt es in unserem Körper (Antwort auf Medilearn Skript 3, Seite 1), Ruhemembranpotential, was ist das und welcher Kanal ist maßgeblich dran beteiligt? Na/Ka-ATPase. Was bedeutet eine elektromechanische Triebkraft und wohin ist diese gerichtet bei Kalium ( nach außen), Natrium und Calcium (nach innen), Formel für Nernstpotential und die Goldman-Gleichung aufschreiben können und erklären können, wozu diese gut sind. Was ist ein Aktionspotential? (Aufzeichnen und erklären), was ist eine Refraktärzeit? ein Schwellenpotential? das Alles-oder- Nichts-Gesetz. Herz: Die elektromechanische Kopplung: Hier möchte er eigentlich nur sehen, dass man den Mechanismus des Calcium induced calcium release verstanden hat. Dann die Frage: "Was ist ein EKG? Zeichnen sie bitte den typischen Verlauf eines EKG." Spontane diastolische Depolarisation und auch das Herzaktionspotential mit kurzer Erklärung? Achja und zum EKG die einzelnen Phasen der Herzmuskelkontraktion einzeichnen. Dann ist die Zeit auch um. :D
Ich wurde die komplette Prüfung nur zum Auge befragt. Physikalische Grundlagen (Brechungsindex, Akkomodationsbreite, Nahpunkt, Fernpunkt). Sehvorgang mit Dunkelstrom und Veränderungen bei Lichteinfall (komplette Kaskade) und die Funktion des Pigmentepithels. Zapfen und Stäbchen zeichnen inklusive der Kanäle (CNG liegen im Außenglied, Na+-K+-ATPase im Innenglied). Verschaltung der Retina, aber ohne amakrine und Horizontalzellen. Visusbestimmung und Dunkeladaptation im Praktikum. Was passiert bei Dunkeladaptation und was passiert bei Vitamin AMangel? Wo in der Retina liegen die Zapfen hauptsächlich? (Fovea centralis, 1-zu-1-Verschaltung) Kurven der Empfindlichkeit der Zapfen (Ihm war die Überlappung und nicht die genaue Wellenlänge wichtig).
Er ist sehr nett, aber unterbricht auch sehr schnell oder fraagt nochmal nach, weil er auf etwas ganz bestimmtes hinaus will. Dadurch wirkt er manchmal ein bisschen unfreundlich, aber betont immer wieder, wenn etwas gut war oder dass es nicht schlimm ist.
Alles möglich zu Blut: Blutgruppen (AB0 und Rhesus komplett), kreuztest erklären, Blutgruppen auf Bild mit Test erkennen und Risiko in Bezug auf Rhesusfaktor und Schwangerschaft erklären. Gerinnung, gerinnungshemmer (alle!), Hämophilie.
Sprung zu OhR. Cochlea aufmalen, alle Unterschied von äußeren und inneren Haarzellen. Ihm ist immer wichtig, das man sagt wenn ein Kanal spannungsabhängig ist. Das wars, ist auch super lieb und hilft einem, will halt immer seine Stichwörter hören und hakt dann ab. War ihm wohl manchmal zu schnelle, wurde daher manchmal etwas unterbrochen, aber nicht negativ.
Bei ihm Sind Altprotokolle super wichtig!!!! Er frägt eins zu eins die Sachen aus Altprotokollen nochmal. Und legt Wert auf Detatils.
Erstes Thema: Muskel Welche Muskelarten gibt es und nenne mir die Unterschiede? Was ist die Gleitfilamenttheorie? Beschreibe mir den Weg von AP bis zur Muskelkontraktion im Skelettmuskel und in der glatten Muskelzelle. Zur glatten Muskelzelle habe ich mich kurz gefasst und habe mich auf die Skelettmuskelzelle konzentriert...ist aber glaube ich Niemanden aufgefallen.. Bei den Erläuterungen zur Kontraktion der Skelettmuskulatur wurde ich häufig unterbrochen. Ich habe den „üblichen, Lehrbuchartigen“ Ablauf beschrieben und hier kommen seine Detailfragen: Was ist ein T Tubulus (Membraneinstülpung, Teil einer Triade) Dann: Was genau ist eine Dihydropyridinrezeptor. Wieso heißt der so? (histologisch bedingt) Was genau ist ein Ryanodinrezeptor. Wieso heißt der so? (irgendwas mit einer Pflanze) Querbrückenzyklus. Hoch und Niederaffinebindung. Ich habe den Querbrückenzyklus glaube ich zweimal erläutert, weil er mir Fragen gestellt hat, die ich schon beantwortet hatte.
Erläutere mir eine Krankheit des Ryanodinrezeptors. (Maligne Hyperthermie) Ursache? (Mutation) Symptome? (Muskelstarre, Hitze) Medikament? Dantrolen Wie wirkt es? Blockiert Ryanodinrezeptor.
Aber keine Angst: Wenn er sprachlich mit deinen Erläuterungen nicht hinterherkommt, dann schreibt ers nicht als Fehler auf, sondern stellt dir die Fragen einfach nochmal. Und dann wiederholt man seine Aussage. Ich habe fünfmal gesagt das der RyR 1 mechanisch gekoppelt ist. Er notiert sich wirklich nur wenn man direkt die falsche Antwort gibt. Ansonsten versucht er so lange nachzufragen, das er sich sicher ist das der Prüfling seine Frage wirklich verstanden hat. Und er die Antwort nicht überhört hat. Er lächelt viel und ist sehr freundlich. :)
Zeichne mir eine Muskuläre Endplatte auf. Wie läuft die chemische Erregungsweiterleitung ab. Er hat mich frei reden lassen. :) Dann was ist die aktive Zone? Was für eine Art ist der Ach Rezeptor. Unspzifischer Kationenkanal. Welche Kation fließen hindurch? Kalium. Wieso? Membranpotential Wie sind die extra und intrazellulären Kaliumkonzentrationen? Nenne eine Krankheit, bei der die Erregungsweiterleitung an der Synapse gestört ist. Myasthenia gravis. Was passiert und Therapiemöglichkeiten? Fertig :D
Hormone und wie können sie wirken? Hab mit hydrophob angefangen, da war ihm wie im Altprotokollen gesagt das HSP 90 wichtig. Dann hydrophil mit allen G-Proteinen rauf und runter :D PKA hat eine katalytische und regulatorische UE, cAMP bindet an die regulatorische, sodass die katalytische dann arbeiten kann. Sprung zu Hormonen, POMC, für was steht es? Dann sollte ich auch den weiblichen Hormonzyklus aufmalen und wurde noch zu Schwangerschaft und zum Ferguson Reflex gefragt. Renigunta ist echt ein lieber, hat halt seine Stichpunkte und mann muss ab und zu nachfragen wenn man ihn nicht so optimal versteht :D
Auch ein sehr netter Prüfer, der allerdings sehr gerne ins Detail geht und vor allem auf die molekularen Mechanismen hinauswill.
Als erstes sollte ich die Windkesselfunktion erklären (da ich das ja schon in der Anatomie erwähnt hatte) und sagen, wofür die wichtig ist. Weiter ging es mit dem Thema Muskel: isotonische, isometrische & auxotonische Kontraktion, Anschlagszuckung, Unterstützungszuckung, was ist der Unterschied zwischen tetanischen Kontraktionen und Einzelzuckungen. Darauf die Frage, ob es tetanische Kontraktion auch am Herzen gibt und warum nicht und somit Überleitung zum Thema Herz: Frank-Starling-Mechanismus erklären und wie das auf molekularer Ebene abläuft (Überlappungsgrad und vermehrte Calciumfreisetzung aus dem ER), Arbeitsdiagramm zeichnen mit Achsenbeschriftungen, anhanddessen den Herzzyklus erklären und was für Kontraktionsformen das jeweils sind (also isovolumetrisch/ auxoton), dann Ruhedehnungskurve des Herzens erläutern, also wie sie bestimmt wird, was die Kurven der isovolumetrischen/ isotonen Maxima sind. Inotropie kurz, dann was ist Digitalis? Ich wusste nur noch Herzglykosid, aber leider nicht mehr, wie es genau wirkt. Darauf hat er mir geholfen und gesagt, dass es die Na+/K+ ATPase blockiert, daraufhin konnte ich dann aber weiter erklären (Na/Ca-Transport kommt zum erliegen und Ca reichert sich im Zytosol an, woraufhin die Kontranktionskraft erhöht wird) Dann noch ein letzter Themenwechsel zum Mechanismus der Insulinsekretion (also mit dem durch ATP blockierten K+-Kanal)
Wie die anderen auch schon meinten redet er sehr leise, manchmal wirklich schwer zu verstehen und ich wusste im ersten teil nicht worauf er hinaus wollte. Hat mit epithelialem Transport angefangen, was er sonst noch nie so gefragt hat. Sinn und Zweck von Tight Junctions und woraus aufgebaut. Hat da so eine Detailfrage gestellt, was es außer Claudinen und Occludinen noch gibt, war aber nichts, was man wissen musste. Unterschied apikale, basolaterale Seite. Aufbau Gap Junctions. Leckes, undichtes und dichtes Epithel und wo es im Körper vorkommt, was die Leckheit eines Epithels ausmacht. Was ist Transepit. Potential? Unterschied SGLT1/SGLT2 und wo welcher vorkommt? Bei diesem ersten Teil war ich etwas verwirrt, ich hatte das Gefühl, dass ich da nicht so das gesagt habe, was er wirklich hören wollte, auf was er letztendlich hinaus wollte, ist mir bis jetzt nicht klar. Er hat da halt so viel durcheinander gefragt. Dann ist er zum Glück auf Salzsäureproduktion umgeschwenkt und dann lief es. Von welchen Hormonen und aus welchen Zellen beeinflusst und welche Signalwege (Gs/Gq/Gi).
2. Thema Ohr: Cochlea zeichnen, Unterschied ÄHZ/IHZ (Prestin, Tektorialmembran), wann Depo, wann Repo? Endocochleäres Potential, Ionenzusammensetzung Endolymphe, Perilymphe, Stria vascularis, Wanderwelle, Ortscodierung.
Thema: Ohr. Erst ein paar physikalische Grundlagen wie: was ist der Schalldruckpegel, Einheit des Schalldrucks, was gibt es noch: Schallintensität. Habe dann erzählt, dass die Welle sich mit unterschiedlicher Amplitude oder Frequenz ausbreiten kann und was das jeweils bedeutet. In welchem Bereich können wir hören? 20 Hz- 20kHz. Was ist eine Isophone? Sind dann auf das Mittelohr gekommen. Was ist die Impedanzanpassung und wie erfolgt sie? (Hebelwirkung Gehörknöchelchenkette und Trommelfell ovales Fenster). Welches Größenverhältnis haben Trommelfell und ovales Fenster zueinander? (30:1). Welche Faktoren dämpfen den Schall im Mittelohr? (M. stapedius und M. tensor tympani). Reicht dieser Schutz immer aus? (Nein, Beispiel Knalltrauma). Innenohr: Cochlea zeichnen. Perilymphe, Endolymphe, Endocochleäres Potential. Welcher Gradient treibt K+ in die Haarzellen? (elektrischer, da Konzentration von K+ in Endolymphe und Haarzelle fast genau gleich groß sind und somit keine chemische Triebkraft besteht). Haarzelle aufmalen. Welche Kanäle gibt es? Was ist der Unterschied zwischen äußeren und inneren Haarzellen? (v.a. Prestin wichtig). Womit kann man eine Hörprüfung durchführen? Habe Rinne und Weber erwähnt, auch angefangen sie zu erklären aber er hat dann relativ schnell abgebrochen und mir ein Tonschwellenaudiogramm vorgelegt, wo ich sagen sollte, welche Störung jeweils vorliegt. Einmal war es eine Person mit Presbyakusis, einmal gestörte Luftleitung. Renigunta war sehr freundlich und hat einem immer wieder zugelächelt. Er fragt teilweise schon sehr genau nach, es ist aber nicht schlimm wenn man seine Detailfragen nicht alle beantworten kann.
Was ist eine Sinnenzelle und welche Typen (primär/sekundär) gibt es? Allgemeines zu Aktionspotenzial, Ionenverteilung, welche am Ruhemembranpotential beteiligt sind. Da war im Ca2+ ganz wichtig, hatte das erst nicht erwähnt. Nernstpotenzial mit Gleichung aufschreiben und erklären. Allgemeine Funktion von metabotropen und ionotropen Rezeptoren. Sämtliche Signalkaskaden von G-Proteinen erzählt. Ist noch speziell auf den spannungsgesteuerten Natriumkanal eingegangen und hat nach dem Mechanismus danach gefragt. Wusste ich nicht, wenn man eine 1 will, sollte man sowas bei ihm wissen.
Meine komplette Prüfung ging um das Thema Hormone und den weiblichen Zyklus. Ich durfte nicht wirklich frei erzählen, weil er gefühlt immer auf die für ihn passende Antwort gewartet hat. Seine Anfangsfrage war: Was ist GnRH. Dann sollte ich ihm die einzelnen Kurven der Hormonkonzentrationen im Zyklus aufmalen. Wichtig war ihm das Hormon Inhibin und wer für dessen Ausschüttung sorgt. Außerdem wollte er wissen was die Reize für die Oxytocinausschüttung sind (Ich wusste genau einen...Ferguson-Reflex). Im Großen und Ganzen war ich nicht sonderlich gut in dem Thema und ich habe mich gefragt warum er nicht das Thema wechselt, um eventuell zu schauen, was man anderes kann... Die letzte Frage war dann sogar zu einem anderen Thema, aber dann war auch leider die Zeit um (Thema Ohr: Was versteht man unter Impedanzanpassung.).
Physio: nur Ohr: schalldruckpegel mit Einheiten und Formel, Mechanismen zur schallanpassungen des ohrs, tonotopie der basilarmembran, innere u äussere haarzelle, äussere haarzelle zeichnen u kanäle einzeichnen hier ganz genau alles zu kaliumströmen und potenzialdifferenz prestin etc(habe hier kläglich versagt u er betonte immer wie wichtig es sei, konnte mich dann mit stria vascularis und nakcl kanal etwas retten) OAE, hörstörungen und Diagnostik

Die Webseite von MEDI-LEARN wird unterstützt von

     © MEDI-LEARN 1996-2018