Ich hatte mich so gefreut auf den OP-Tag
Am Mittwoch sollte nun also mein OP-Tag sein. Morgens um 8Uhr ging es los mit einigen Arthroskopien. Bei den meisten Patienten zeigten sich verschiedene Meniskusrisse, die geglättet wurden. Der operierende Arzt hat sich sehr viel Mühe gegeben, alles zu erklären und zu zeigen und nach den OPs war für mich immer noch genug Zeit Fragen zu stellen. Nach den ersten Arthroskopien folgten dann die 5 Kreuzbänder. Auch in diesen OPs wurden mir alle Vor- und Nachteile verschiedener OP-Methoden erklärt und so hatte ich echt das Gefühl viel zu lernen und freute mich schon auf den Rest des Tages. In der Hälfte der zweiten Kreuzbandrekonstruktion kam dann noch eine Praktikantin aus dem Rehazentrum von nebenan zum Zuschauen. Keine 10 Minuten stand sie drin, wurde ich auch schon rausgerufen. Ich müsste jetzt gehen, weil es von der Hygiene nicht gestattet wäre, dass so viele Leute im OP ständen und eigentlich dürfte man auch nicht so viel sprechen im OP, aber daran würden sie sich dann doch nicht halten. Um 12Uhr statt wie geplant 16Uhr war der OP-Tag also für mich dann auch schon wieder vorbei.
Heute gehe ich dann von 12-17Uhr in die Sprechstunde und ich werde mir wohl auch heute überlegen, ob ich meine Famulatur dort beenden werde, da ich mich einfach nicht wollkommen fühle, ständig hin und her geschickt werde, die Schwestern zum Teil nicht einmal grüßen, nur um die Ärzte würde es mich wirklich leid tun, da die sich alle Mühe geben, mir alles zu erklären. Schade! Aber ich denke, es macht auch keinen Sinn, dass ich mich noch 1 1/2 Wochen in dieser Atmosphäre durchquäle…..
