English For Doctors

Moin Moin,

Endlich Wochenende. Die vergangenen Werktage waren geht so anstrengend- was hingegen richtig geschlaucht hat war die Feierei nach dem Fußballspiel Bremen gegen Hamburg am Donnerstag. Zum zweiten Mal innerhalb weniger Tage haut Werder Hamburg aus einem Wettbewerb: das ist natürlich unendlicher Grund zur Freude und Anlass zu Bier und Korn. Freitag war viel Bettruhe angesagt.

Ich hatte angekündigt, noch einige Bücher vorzustellen. Anfangen möchte ich gerne mit „English for Doctors“.

English for Doctors richtet sich in erster Linie an international denkende Studenten, und vielleicht an aufgeschlossene „fertige“ Mediziner. Das knapp 300 Seiten dicke Buch hält, was es verspricht: es war mir in der Vorbereitung eine „wertvolle Hilfe für das Praktikum und für die Kommunikation mit Patienten auf Englisch“.

Natürlich ist kann man nicht erwarten, das Buch durchzuarbeiten (es beinhaltet neben dem Arbeits-/Lehrbuch übrigens eine CD mit vielen MP3s, die Dialoge zwischen Patient und Arzt wiedergeben) und anschließend keine Probleme mehr mit dem Englischen zu haben- das ist und bleibt, egal wie man es anfängt, eine Sache von viel Übung vor Ort. Es bereitet aber ein bisschen vor „auf das was kommt“: die verschiedensten Bereiche werden abgedeckt: Aufnahme und Anamnese, Untersuchung, Medikamente, und dann natürlich alle Fachgebiete wie Chirurgie (wobei im Op natürlich nicht allzuviel Arzt-Patienten-Dialog ansteht;)), Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Dermatologie und Kinderheilkunde.

Die Datensätze von der CD hab ich mir auf meinen MP3-Player geladen und während der täglichen Stunde Subway zwischen viel Gerumpel gehört. Vielleicht dringt das ganze so ein bisschen dann ins Unterbewusste ein- jedenfalls war ich froh, viele Ausdrucksweisen und Redewendungen schon einmal „gehört“ zu haben.

Erschienen ist das Buch 2006 im Schenk Verlag, Autorin ist Mária Györffy, und ich kann das Buch jedem, der eine Famulatur oder ein PJ-Tertial im Ausland plant oder überlegt, später einmal die Wochenende für den NHS in Großbritannien zu verbringen, ans Herz legen.

Morgen spielt Bremen das letzte Mal in dieser Saison gegen den HSV, ein Heimspiel, bei dem es um nichts mehr geht. Einzig die Polizei ist in verstärkter Alarmbereitschaft- wollen wir hoffen, dass sie die HSV-Fans davon abhalten kann, unseren Kollegen in der Notaufnahme zuviel Arbeit zu bescheren!!

 

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