(Nachtrag vom 24.02.10)
Wooowwww, Ferien!!!!! Ist das schön!!
Man oh man….Die Klausuren in Bio und Physik und die letzten Anatomie-Testate haben in den letzten Wochen doch so ihre Zeit gefordert… und nun bin ich echt froh über die Ferien.
Glücklicherweise ist doch noch alles gut gelaufen. Die “keine Ahnung wie, aber wird schon alles irgendwie werden, hauptsache ruhig bleiben”-Mentalität, die mir bei anderen Medizinstudenten immer aufgefallen war, scheint tatsächlich zu funktionieren. Wobei natürlich ohne die zugehörige Portion Arbeit trotzdem nix läuft.
Und am erstaunlichsten an der Ferien-Tatsache ist, dass sie bereits das Ende des 1. Semesters besiegeln^^ Wer hätte das gedacht, dass das so schnell geht. So retrospektiv betrachtet ist es eigentlich schon jetzt eine coole Zeit. Meine Highlights: eindeutig der Präpkurs, eine Menge netter, engagierter Leute, die klinische Vorlesung mit offenen, echt humorvollen Patienten und ein Orthopäde aus St.Gallen, der uns Anfang Februar mit seiner Vorlesung über die Schulter 45min. Dauerlachkrämpfe bescherte. (Das kann man leider ganz schlecht so lustig wiedergeben wie es war; einfach einmalig). Hier in Lübeck gilt wohl doch nich zu 100% das Sprichwort “Ich studiere Vorklinik” – “Bio, Chemie, Physik….achja und Medizin”.
Obwohl doch schon zu mind. 80 %^^ Ist wohl leider so. Aber wenn ich damit ein ernsthaftes Problem hätte, hätte ich mich ja auch um einen Platz in einem Reformstudiengang bewerben können. Nur Nachteile hat diese Struktur des Studiums hier (Vorklinik-Klinik) sicher nich, denn beim Kontakt mit Patienten und Krankheitsbildern ist einem schon aufgefallen, dass noch viele Grundlagen fehlen, die einfach irgendwann mal geschaffen werden müssen. A propos Grundlagen schaffen; da bin ich doch letzte Woche nach der Physik Klausur beinahe in eine heftige Grundsatzsdiskussion über den generellen Sinn von Physik im Grundstudium verwickelt worden. Uiuiui… Denn ich war wie einige andere auch der Meinung, dass Physik, obwohl ich es nicht besonders gut kann, trotzdem in gewissen Grenzen wichtig ist. Ich will ja nicht Physiker werden, aber ich will schon wissen, was hinter gewissen Dingen (wie z.B. einem Röntgengerät oder der Dopplersono) dahintersteckt, denn das ist es doch, was das Studium an einer Universität eigentlich ausmacht.
Da es ja überall Haken gibt, was würde ich kritisieren an meinem 1. Semester? Die Vorlesungen in Bio und Physik. Die waren nicht so gut….man könnte fast sagen schlecht xD…Und der Busverkehr!
An Ersterem gibt uns das Studiendekanat allerdings die Möglichkeit etwas zu ändern, in einer Gesprächsrunde mit allen wichtigen Leuten. Klingt sogar nicht nur vielversprechend, sondern wird es auch, denke ich. Die Uni will natürlich ihren Ruf nicht verlieren und so kann ich mich hier über zu wenig Mitspracherecht wirklich nicht beklagen! Naja und die Busse hier…egal, da wird man eben gut zu Fuß, besonders bei Schnee, wenn einfach der Verkehr eingestellt wird^^
Pflegepraktikum mache ich erst im Sommer wieder und so gibt es in den kommenden Wochen bis Ende März auch nur wenig zu erzählen…schade eigentlich.
Realistisch gesehen, ist 1/4 der Vorklinik auch schon geschafft, und wenn die Zeit weiter so rennt, dann ist es wirklich bis zum Physikum gar nicht mehr so lange…
Aaaalso: Nächste Station: Physikum!