Etwas traurig bin ich schon!
Gestern war mein letzter Arbeitstag, und irgendwie bin ich schon etwas traurig. Ich hatte sowohl im Sommer als auch jetzt im Winter eine wirklich schöne Zeit auf der Station. Ich bin richtig froh, dass ich größtenteils nur gute Erfahrungen gemacht habe: nette Assistenzärzte, ein verständnisvoller und auch super netter Chefarzt, nette und hilfsbereite Krankenschwestern, …! Besonders toll war natürlich auch die Arbeit mit den Kindern. Ich durfte so viele Erfahrungen schon sammeln, die ich echt nicht missen möchte. Mir wurde immer viel erklärt; sowohl die Ärzte haben sich bemüht, mir Krankheitsbilder und Behandlungen, so verständlich zu machen, dass ich das verstehe. Aber auch die Schwestern haben mich immer mitgenommen, haben mir am Anfang so viel erklärt, dass ich nachher sogar schon alleine AP-Beutel leeren durfte (künstlicher Darmausgang). Es ist einfach toll, dass man merkt, wie viel einem zugetraut wird. Mit den Ärzten durfte ich auch Blut abnehmen und solche Dinge machen. Für mich kann ich nur sagen, dass es einem wirklich viel Selbstvertrauen gibt, wenn Ärzte und Schwestern einem so viel erlauben, ich mein, so schlecht und untalentiert kann man ja dann für den Job nicht sein
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Zur Verabschiedung habe ich natürlich Kuchen gebacken, denn das ist da so üblich. Aber ich habe auch etwas geschenkt bekommen: eine schönen Blumenstrauß und eine total nett geschrieben Karte und sogar etwa Geld für meine “gute Arbeit und mein Engagement”. Ich hab mich wirklich tierisch gefreut, weil das einfach nur nett war. Und dann meinte eine Schwester auch noch zu mir: Alle guten Leute gehen immer so schnell. Aber ich mach ja im Sommer noch einmal ein freiwilliges Ärztepraktikum, denn irgendwie habe ich mein Herz an die Station verloren J
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Klar ist es auch schön, dass man jetzt wenigstens vier Tage einfach mal frei hat, um noch ein wenig zu lernen, denn das nächste Semester wird auch nicht ohne sein und ab Montag geht es ja auch schon wieder mit dem Chemiepraktikum weiter – was muss, das muss. Ich halte so was wie Chemie zwar nicht für all zu wichtig, aber ich kann mich ja auch nicht davor drücken.
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Ich kann über mein Pflegepraktikum nur sagen, dass es wirklich kein Horror war, wie bei vielen Anderen. Ich hatte einfach Glück tolle Leute da zu haben und ich kann sagen, dass für mich jetzt schon feststeht, dass ich nachher auf jeden Fall mit Kindern abreiten möchte.
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Ich hoffe ihr habt auch einmal so viel Glück
Liebe Grüsse und alles Gute Jana
