Glücksgriff?

4. März 2010 geschrieben von Stefan

FERIEN!!!

Das mußte einfach mal sein… aus zwei Gründen: Erstens habe ich mir diese Ferien wohl verdient. Die letzten Wochen des Semesters waren sehr, sehr anstrengend und ich bin froh, dass es vorbei ist. Zweitens muss ich mir “Ich habe Ferien” vorsagen, damit ich mich auch daran erinnere, dass dies nun meine Ferien sein sollen. Ich stecke nämlich in einer anstrengenden Famulatur.

Die Gesundheitsökonomie war ok… Ich hatte eine Aufgabe, in der ich die “post-merge” Prozesse beschreiben sollte und die Umstellungen des Krankenhausmanagements auf das DRG System. Eigentlich müßte es gereicht haben, ich habe ein gutes Gefühl. Bei über 300 Aufsätzen, brauchen die BWLer aber wohl ein paar Tage (Wochen?) um die Klausur auszuwerten. War schon ein seltsames Gefühl mal wieder einen Aufsatz zu schreiben statt zu kreuzen.

Danach habe ich einen Tag frei gehabt und es mir mit meinen Freunden richtig gut gehen lassen. Schön Cocktails getrunken und das Semester ausklingen lassen.

Vor meiner Fahrt in die Heimat (wo ich famuliere) habe ich noch 2 Tage in der Nuklearmedizin hospitiert. War echt klasse und ich kann mir die ganzen Untersuchungen endlich bildlich vorstellen, was im Kurs eher schwer möglich war. Die Technik dahinter ist schon faszinierend und ich glaube, dass eine Radiologie- oder Nuklearmedizinfamulatur sicher interessant wäre. An den beiden Tagen habe ich auf jeden Fall sehr nette Ärzte als Betreuer gehabt und mir wurde viel gezeigt.

Seit Montag famuliere ich nun in der Inneren Medizin in einem kleinen Krankenhaus in meiner Heimat. Ich wollte eigentlich vor allem Untersuchen und Anamnesen erheben, um meine Kenntnisse aus dem U-Kurs zu festigen. Dazu wollte ich noch das Blut abnehmen und das Legen von Venenverweilkanülen üben. Mehr Ziele hatte ich für meine erste Famu eigentlich nicht. Mein Zwischenstand nach einer Woche: Ich glaube ich habe es richtig gut getroffen! Sehr tolle Betreuer, große Freiheiten um meinen Interessen nachzugehen, ich durfte schon mit dem Oberarzt mit in dem OP um einen Herzschrittmacher einzustellen, habe zwei Sono-Abdomen geschallt (natürlich mit der Assistenzärztin daneben) und kann jederzeit mit in die Endoskopie zum zuschauen. Bisher macht es riesen Spaß… meine Berufswahl scheint richtig gewesen zu sein ;-)

Finale!

23. Februar 2010 geschrieben von Stefan

Auf gehts, in wenigen Stunden ist der Spuk vorbei. Morgen um 12 wird noch die Gesundheitsökonomieklausur geschrieben und dann sind endlich, endlich Ferien. Reicht auch langsam. Mal sehen was das wird, hab schon ewig keinen Aufsatz mehr geschrieben (und genau das wird von uns da verlangt). Sind eigentlich eh nur Anglizismen mit viel Bla bla dazwischen. “Break-even Analyse”, “Balanced Score Cards”…

Mibi war weniger schlimm als  befürchtet. Oh je, was war ich aufgeregt. Hab mich noch am Prüfungstag ab 8 Uhr in die Bib gesetzt und bin nochmal die Kurzlehrbuchspalte meines Buches durchgegangen. In der Prüfung ging es dann:

Zuerst mußte ich mikroskopieren, während der Prüfer eine Kommilitonin geprüft hat. Das war einfach… die Nummern waren nicht abgeklebt. Nummer 2 war Haemophilus influenzae und ein kurzer Blick ins Mikroskop bestätigte: gramnegative (also rote) kokkoide Stäbchen. Bingo. Leider hatte der meine Kommilitonin ordentlich auseinander genommen und ich hab dann noch 20 min. auf meine Prüfung gewartet.

Es ging ganz einfach los: “Was erkennen Sie auf dem Präparat?”, kurze Schilderung von dem was ich sehe und dann meine Verdachtsdiagnose: H. influenzae. Dann kurz erzählt, was ich dazu wußte. Wie züchte ich es an? Was sind die Besonderheiten? Welche Krankheiten kann es auslösen und was für ein Antibiotikum kann da helfen? Zum Abschluss noch etwas über die Impfmöglichkeiten erzählt und dann weiter: “Welcher Erreger kann sonst noch Meningitis auslösen?”, kein Problem für mich. Themenwechsel: “Was ist eine atypische Pneumonie und was für Erreger können sie auslösen?” Nun habe ich allerhand erzählt, aber so richtig zufrieden schien er nicht… erst als ich dann mal auf die Legionellen gekommen bin, merkte ich, dass er das hören wollte. Kurz die Legionellen erzählt und dann wollte er noch einen Pils abprüfen. Candida albicans.

Nach 15 Minuten war die Prüfung zu ende und der Prüfer malte ein Kreuz bei “bestanden” auf dem Testatzettel.

Der Hit war der Abend: Der Institutsleiter der Mikrobiologie hatte eine Disco in der Stadt gemietet und zur “Mibi-Party” geladen. Sehr witzige Veranstaltung! Zwischendurch hat er zwar sein “Hits” aufgelegt, aber die meiste Zeit hat das ein echter DJ übernommen ;-)

Morgen noch und dann bin ich durch.

Kurz vor Ende und sowas von fertig

15. Februar 2010 geschrieben von Stefan

Nun sitze ich wieder in der Bib und versuche mir die ganzen Bakterien und Pilze in den Kopf zu hämmern. Ich habe sie ja bereits einmal gelernt… aber sie sind weg. Keine Ahnung, wo sie geblieben sind. Jedenfalls nicht in meinem Gedächtnis, das Sieb. Unser Mikrobio-Prof hat uns gewarnt: “Mikrobiologie lernt man nicht in 4 Wochen. Lernen Sie kontinuierlich mit!”. Nun habe ich das Gefühl, dass ich die Mikrobiologie in 3 Tagen schaffen muss. Naja… ganz so schlimm ist es auch nicht. Ich bin letztes Wochenende ja fleißig gewesen und habe eigentlich viel geschafft. Aber viele Details sind mir dann doch wieder entfallen und bei mündlichen Prüfungen bin ich ja doch immer sehr aufgeregt. Heute dreh ich das Spiel einmal um: Ich lerne nicht mehr, was welches Bakterium macht, sondern gehe von der Krankheit aus. Ich versuche die Themen Sepsis, Endokarditis, Gastroenteritis, Meningitis und Pneumonie zu schaffen.

Letzte Woche standen ja noch einige Prüfungen an:

Mittwoch der OSCE. Eigentlich habe ich mir keine großen Sorgen gemacht. Der U-Kurs hat mir immer viel Spaß gemacht und praktische Prüfungen liegen mir. Der Parcour war aber so dämlich aufgebaut… da bin ich schon etwas durcheinander geraten. Wir hatten 4 min und 45 sec Zeit pro Station und wie soll man da bitte eine Anamnese und Körperliche Untersuchung bei einem pAVK Patienten schaffen??? Lungenauskultation, Herzauskultation oder Untersuchung Abdomen gingen ja… Aus Zeitgründen habe ich bei letzterem zwar nicht mehr geschafft nach Leber und Milz zu Tasten, aber sonst bin ich durchgekommen. Insgesamt war es doch sehr stressig und es war ein schlechtes Gefühl, mehrere Aufgaben nicht vollständig erledigt zu haben. Am Donnerstag stand es dann im Netz: “Alle Teilnehmer haben bestanden”. Sehr gut!

Am Freitag war große Mathematik gefragt. Medizinische Biometrie, Epidemiologie und medizinische Informatik. Das ganze Semester hab ich mich auch nur durch die Übungen gequält und konnte nie Verständnis aufbringen. Ich fand das alles unheimlich kompliziert. In der Klausur dann zum Glück gute MC Fragen gefunden (zu zwei Studien, die wir während des Semesters gelesen haben) und die Informatik Fragen waren auch gut. Mit den Rechnungen konnte ich nichts gewinnen, hab versucht einfach die Werte in irgendwelche Formeln vom Formelblatt einzusetzen und wild in den Rechner eingehackt. Egal… bestanden :-) Note weiß ich noch nicht, aber hier gilt: Vier gewinnt!

Nun muss ich wieder an meine Mibi Unterlagen. Das ist ja doch der Hammer des Semesters und es wäre schon echt übel, den Chefarzt anzurufen und um Verschiebung der Famu zu bitten… kein guter Einstand (der Wiederholungstermin für Mibi liegt im März). Ich kann den Kram nicht mehr sehen und zähle die Stunden bis zur letzten Klausur…

2 von 6 geschafft

9. Februar 2010 geschrieben von Stefan

Oh man, ich bin fertig. Die Klausurwochen haben es in sich.

Letzte Woche ging es mit der Patho Klausur los. Morgens um 8 Uhr wurde eine schriftliche Klausur geschrieben. Eigentlich wie angekündigt: Einige Fragen aus dem Einführungsteil zur allgemeinen Pathologie und einige Fragen zur speziellen Pathologie. Nach Berichten der früheren Semester finden sich viele Fragen aus Altklausuren in der Pathoklausur und so sollte sie kein Problem sein. Aber so einfach war sie nicht. Eigentlich war sie sogar etwas unfair. Es wurde das hellzellige Nierenzellkarzinom abgefragt, obwohl dies (Karzinome) Stoff des 2. klinischen Semesters sind und wir weder im Kurs, noch in den Skripten dazu etwas erfahren haben. Aber naja… bestanden ist es. Und Altfragen waren trotzdem noch genügend drin. Nach einer Pause in der Cafeteria mit 2 Tassen Koffeinturbo ging es in den Mikroskopieraum zum “praktischen” Teil der Prüfung. Jeder Prüfling hat drei Präparate bekommen und sollte dazu Organdiagnose, Färbung und Erkrankung beschreiben. Hier war der Tipp der Tutoren: “Lernt die Fensterblicke, die Präparate kommen alle vom gleichen Schnitt”. Da hab ich mich nicht darauf verlassen… im freien Mikroskopieren sind schon einige neue Schnitte aufgefallen. Nach einigen zerstörten Präparaten mussten wohl mal neue angefertigt werden. Nun bekam ich also so einen Pappdeckel mit drei Objektträgern. Appendizitis (roter Kreis mit erkennbarer Lichtung, klein) und die Aortensklerose (großer roter Halbkreis) konnte ich tatsächlich sofort und ohne Mikroskop erkennen. Jawohl… 2 von 3 Präparate sicher erkannt und damit auch den praktischen Teil bestanden. Das dritte Präparat war ein HE Schnitt vom Hirn. Hier gab es im Kurskasten nur drei Stück: eitrige Leptomeningitis, unverkapselter Hirnsabszess und den Hirninfarkt Stadium II. Kurz Mikroskop angemacht: Keine Meningen angeschnitten, kein Hohlraum… muss der Infarkt sein.

Einen Tag später hing eine Liste mit den Durchfallern aus: Meine Matrikelnummer stand nicht darauf. Super, erste Klausur abgehakt.

Die Tage darauf habe ich versucht zu lernen, aber irgendwie war ich oft abgelenkt, musste in der Klinik arbeiten… Die Vorbereitung der Radiologieklausur ging nicht anständig voran. Hier mal ein paar Vorlesungsfolien durchgeklickt, dann mal wieder ein paar Altklausuren gesichtet. Irgendwie ging mir das nicht von der Hand. Dabei mag ich Radio eigentlich. In der Grundlagenklausur hatte ich ja sogar eine “1″ und darauf wollte ich mich auf keinen Fall ausruhen. Wäre doch klasse, wenn auch Einsen und Zweien im Abschlusszeugnis auftauchen (zumindest bei den Scheinnoten).

Heute morgen um 9 Uhr ging es dann mit der Radiologie Klausur los. Die Klausur wird wieder als E-Klausur geschrieben und die ZMB (Zentrale medizinische Bibliothek) wird diese Woche gesperrt und als Testcenter benutzt. An 300 Notebooks können die verschiedenen Semester nach und nach ihre Klausuren schreiben. Man loggt sich mit seinem Uni-Account Namen und einem Passwort, dass am Anfang der Klausur bekannt gegeben wird, ein und schon geht die Klausur los. Der PC kann so auch nicht für andere Anwendungen genutzt werden. Gerade in der Radiologie ist das natürlich klasse… schöne Röntgenbilder, Nierenszintigrammkurven, MRT-Bilder mit Kontrastmitteln… Aber einige Fragen waren wirklich komisch. Dass ich einige Schilddrüsenszintigramme nicht richtig deuten konnte war meine Schuld. Ich habe das Kapitel ausgelassen und eine Lücke gelassen. Die Fragen zu den Röntgengeräten waren aber fies. Wozu sollen wir wissen, welches Gerät wie benutzt wird? Eigentlich habe ich kein sooo schlechtes Gefühl. Zumindest bestanden werd ich sie haben, mit der 2 wirds aber schon eng. Da glaube ich nicht mehr dran. Ein weiterer Pluspunkt der E-Klausuren: morgen gibts eine E-Mail in der jeder seine persönliche Note und Punktzahl mitgeteilt bekommt. Sehr komfortabel.

Morgen gehts mit dem OSCE weiter. Das ist die praktische Abschlussprüfung für den intergrierten Untersuchungskurs Innere Medizin. OSCE steht für Objective Structured Clinical Examination. Lunge, Herz, Anamnese, Gefäße… das wird sicher nicht zu schlimm.

By the way: in genau 14 Tagen sind meine Klausuren alle geschrieben und mein Kopf wird mit guten Cocktails und lecker norddeutschem Bier wieder klar gespült. Prost!

Praktisch!

31. Januar 2010 geschrieben von Stefan

Nächste Woche gehts dann los. Dienstag Pathoklausur… morgen noch einmal power-learning in der Bib. Plan:  8 uhr Altklausuren, ab 10 Uhr am Mikroskop danach Mittag und bis abends Folien sichten.

Das Wochenende war geil. Hab in Skillslab unserer Uni einen “Fit for Famulatur”-Kurs gemacht. Da war alles dabei: körperliche Untersuchung von A bis Z, Anamnese am Schauspielpatienten, Blutabnehmen und Zugänge legen… Innere Medizin, ich komme! Die richtige Motivationsspritze für die Klausurzeit. DESWEGEN studiere ich Medizin :-)

Ein großes Lob muss ich da an die Tutoren richten. Die waren wirklich engagiert! Erstklassige Anleitung, lockere Stimmung, Pizza zu Mittag. Was will man mehr?

Freestyle-Testat

24. Januar 2010 geschrieben von Stefan

Oh je… vor lauter Mikrobiologie und Nebenjob habe ich nun ganz vergessen, dass ich ja reguläre Univeranstaltungen vorzubereiten hab. Irgendwie ist mein ganzes Lernen auf die Klausuren ausgerichtet und morgen steht plötzlich (naja, nicht ganz) ein Testat in klinischer Chemie an. Es geht um Hämatologie und wir bekommen Dias von Leukämien und anderen Blutbildveränderungen und sollen in MC-Fragen die Krankheit bestimmen. Das Schlimme: Ich hab noch keinen Schimmer.

Nun ist Plan B angesagt: Alttestate, Zusammenfassungen von Kommilitonen und Wikipedia.

Wenn der Spuk morgen ab 10.30 Uhr vorbei ist, gehts wieder ans Mikroskop. Ich hab noch ein paar Pathopräparate, die ich nicht zuverlässig erkenne und die Pathoklausur am 2.2. ist die erste in dieser Klausurenphase.

5 Wochen noch

18. Januar 2010 geschrieben von Stefan

Meine Tage sehen im Moment alle gleich an… ich versuche früh in die Bib zu fahren (obwohl mir das Aufstehen immer noch schwer fällt) und versuche möglichst viel Mikrobiologie zu lernen. Rauf und runter, immer das gleiche. Die Prüfung wird sicher hammerhart. Nebenbei muss ich dringend zum mikroskopieren in den Kurssaal Pathologie. Das ist die nächste Klausur und wir müssen da zwei von drei histologische Präparate erkennen. Organdiagnose, Färbung, Erkrankung. Es sind ca. 50 Präparate, die wir im Kurs besprochen haben.

Gestern habe ich frei gemacht und Uni mal Uni sein gelassen. Um 18 Uhr hatte mich das schlechte Gewissen dann soweit: Bücher in die Tasche und ab in die Unibibliothek. Zum Glück hat die Zentralbib täglich bis 24 Uhr offen ;-)
Ihr seht: es ist Klausurenzeit und die übliche Panik gehört dazu.

Kokken, Stäbchen und ich

6. Januar 2010 geschrieben von Stefan

Umzug geschafft, Wohnung eingerichtet und wieder in der Studienrealität gelandet. Heute war ich wieder in der Mediziner Bib und habe etwas für Mikrobiologie getan. Meine Vorsätze für die Ferien habe ich alle nicht eingehalten und meine derzeitige Rechnung lautet: 6 Klausuren innerhalb 6 Wochen und bisher 0 Ahnung. Das wird… ich habe heute einige Kommilitonen in der Bib wiedergesehen und der Stand scheint überall ähnlich. Das Motivationsloch nach dem Physikum war einfach zu groß.

Immerhin konnte ich heute 6 Stunden konzentriert arbeiten und morgen gehts wieder dorthin. Ich habe die grampositiven Kokken gelernt und morgen versuche ich die Stäbchen alle zu lernen und die Kokken zu wiederholen.

Ich freue mich schon, wenn am Montag die Veranstaltungen wieder losgehen und ich meine Freunde wiedersehe. Einige sind zwar schon hier, aber die meisten sind noch in den Ferien oder bei den Eltern.

Frohes neues Jahr!

1. Januar 2010 geschrieben von Stefan

Ich wünsche euch ein frohes neues Jahr 2010! Auf dass eure Wünsche in Erfüllung gehen und ihr gesund bleibt.

Dieses Jahr habe ich mir zwei kleine Vorsätze gemacht: gesünder essen und zu den Klausuren nun Vollgas geben.

“Gesünder essen” ist einfacher gesagt als getan. Während des Semesters nehme ich >50% der Mahlzeiten in der Mensa oder im Klinikum zu mir. Selbstgekochtes mitzubringen wäre eine Lösung, aber ich kenne mich und das halte ich nicht durch. Also wird das Mensaangebot etwas genauer beleuchtet. Nichts frittiertes und möglichst wenig paniertes Essen wäre sicher schonmal ein Fortschritt. Wenn dann statt des Puddings ein kleiner Salat auf dem Tablett landet ist das sicher auch gut.

Die Augen sind auf Januar/Februar gerichtet. Sechs Klausuren von Mitte Januar bis Ende Februar und ich habe mich noch nicht wirklich vorbereitet. Nun muss der Lernturbo eingelegt werden. Konkret: Ab Mittwoch geht täglich in die Bib! Es wäre ja wirklich blöd, wenn ich mir Famulatur oder Ferien durch Nachklausuren versaue. Zuerst schreiben wir Patho und nebenbei muss immer ein wenig Mibi gelernt werden. Das wird einfach die aufwendigste Prüfung dieses Semester. Wieso erst ab Mittwoch? Ich ziehe gerade um! Das neue Zimmer (in feinster Innenstadtlage) hat schon neue Farbe bekommen und Vorgestern habe ich mit zwei Freunden Laminat gelegt. Morgen gehts zum schwedischen Möbelparadies und am Montag und Dienstag sind meine Eltern in Marburg und helfen mir beim Kisten schleppen und transportieren.

Die Semesterveranstaltungen gehen zum Glück erst wieder ab dem 11. Januar wieder los.

Frohe Weihnachten

24. Dezember 2009 geschrieben von Stefan

Hallo meine Lieben,

ich bin seit Freitag wieder in der Heimat bei meinen Eltern. Etwas hat mir das schon gefehlt. Hotel Mama hat eindeutige Vorteile und ich habe endlich die Gelegenheit Freunde und Verwandte wieder zu sehen. Das letzte mal war ich im September hier.

Es ist schon schwierig, sich nicht jeden Abend mit Treffen zu verplanen. Ich habe viele Freunde, die mir auch irgendwie wichtig sind, aber der Kontakt aus Marburg viel zu kurz kommt. Ich freue mich auf den März, wenn ich in der Heimat famuliere. Dann habe ich einen ganzen Monat und auch wieder mehr Zeit.

Nun gehts mit Eltern, Bruder und Schwägerin zur Bescherung. Dazu ein paar Weihnachtslieder gesungen und etwas Punsch getrunken. Das wird sicher schön. Der Tannenbaum sieht schon gut aus.

Bei mir geht der Stress leider morgen schon wieder los. Ich hab morgen den Spätdienst gebucht. Das heißt für mich: Morgen ab 7.15 Uhr am Bahnhof und dann ab 12 Uhr wieder in Marburg.

Ich wünsche Euch allen ein schöne Weihnachtsfest! Hoffentlich im Kreise der Familie und mit wenig Stress.