Abenteuer Zahnmedizin

Beta-Version des MEDI-LEARN Bereiches für Studienbewerber, Zahnmedizinstudenten und junge Zahnärzte

Check24 goes Zahnarztpraxis

Zwar gehört das 2012 von Zahnarzt Dr. Simon Prieß und der IT-Spezialist Angelo Cardinale gegründete Unternehmen Wawibox nicht zur Check24 Vergleichsportal GmbH, erfüllt jedoch einen sehr  ähnlichen Zweck.

Das speziell für Zahnarztpraxen entwickelte System verknüpft Preisvergleich und Praxisverwaltung. Es ermöglicht einen genauen Überblick über Warenbestände, die Haltbarkeit verschiedener erbrauchsmaterialien und natürlich Infos über die Preise bei verschiedenen Anbietern
Dank der Möglichkeit des integrierten Preisvergleichs und der Bestellfunktion kann die Assistenz mit wenigen Klicks fehlende Materialien beim Depot des Vertrauens oder beim günstigsten Anbieter ganz einfach nachbestellen. Laut Mitgründer Prieß lassen sich so “Geld, viel Zeit und Nerven” sparen.
Mit 299€ kommt das Starterpaket auch recht günstig daher. Das Starterpaket beinhaltet einen Etikettendrucker und einen iPod Touch von Apple, welcher zum Scannen der Etiketten benötigt wird.
Zusätzlich beläuft sich eine sogenannte Monatspauschale auf 19,90€.

Bevor die Arbeit mit Wawibox beginnen kann, erfolgt die Einrichtung der Warenwirtschaft. Dazu müssen die aktuellen Lagerbestände erfasst  und Mindestbestände für die Artikel festgelegt werden. Zusätzlich besteht die Möglichkeit Chargenummern und Haltbarkeitsdaten zu erfassen. Anschließend werden die Artikel mit entsprechenden Etiketten versehen.

Leuchtet im Praxis-Account eine rote Warnmeldung auf, ist es für das Praxispersonal ersichtlich, dass dieses Produkt nachbestellt werden muss. Ein Klick auf die Warnmeldung führt zum Marktplatz der Wawibox, wo Informationen zum Produkt, der aktuelle Lagerbestand sowie Händler, die dieses Produkt liefern können, (preislich sortiert) angezeigt werden.

Neben Einkauf und Einlagerung von Produkten, wird auch der Verbrauch registriert. Dazu wird der Aufkleber, welcher auf dem Produkt klebt, mit dem iPod gescannt und leitet die Informationen so an die Software weiter. Dies geschieht kabellos, ohne PC und sehr schnell, sodass das ganze Team immer weiß, wann etwas nachbestellt werden muss.

Da Mitgründer Prieß weiß, wie kompliziert Praxen zum Teil odern, hatte er die Idee zur Wawibox. Zum Teil läuft die Bestellung immer noch über Katalog und Fax, sodass Bestellbücher und Zettelwirtschaft den Vortritt von deutlich einfacheren Softwares erhalten. (Genauere Infos zur Gründungsgeschichte gibt es hier.)

 

Bereits über 200 Zahnarztpraxen organisieren mit Wawibox ihre Praxen und finden auf dem Marktplatz über 22 Dentalhändler, darunter seit kurzem auch Implantathersteller CAMLOG und das Traditionsdepot Gerl Dental (Tendenz stark steigend). Als neueste Funktion können die Verbrauchszahlen und Bestellmengen den verschiedenen Bereichen wie Endodontie oder Implantologie, und somit in Gemeinschaftspraxen auch den verschiedenen Behandlern, zugeordnet werden, was die Kostentransparenz zusätzlich stärkt.

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