Weihnachtsgeschenke der anderen Art

Diese hat es wohl auch in diesem Jahr wieder für den ein oder anderen Zahnarzt gegeben. Passend dazu hat die Dental Defense Union (DDU) eine Umfrage unter ihren Mitgliedern gestartet, in der sie Informationen darüber erfragten, wie oft Zahnärzte Geschenke von ihren Patienten erhalten und ob sie dabei ethische Bedenken haben.

Die Ergebnisse sind doch recht deutlich: Mehr als ein Drittel der 129 Befragten gab an, in den letzten 12 Monaten mindestens von einem Patienten ein Geschenk bekommen zu haben. Besonders bedacht wurden vier der Befragten: Sie gaben an, mehr als 15 Geschenke im Jahr 2016 erhalten zu haben.

Die Klassiker unter den Präsenten sind, nicht sonderlich überraschend, Pralinen oder Wein. Der Anteil an Schokolade oder anderen essbaren Sachen lag bei 87%. Dahinter landeten alkoholische Getränke, welche 40% der Befragten erhielten.
Unter den skurrilsten Gechenken waren ein Schweinskopf und ein Fasan.

Ethische Bedenken, die Geschenke anzunehmen, äußerte die Mehrheit der Befragten nicht.
Die DDU rät jedoch, die Motivation der Patienten immer zu hinterfragen, denn sowohl der Zahnarzt als auch der Patient sollten sich im Klaren darüber sein, dass solche Gesten keinen Einfluss auf die Behandlungen haben. Ist dieser Verdacht jedoch indiziert, weil es z.B. unverhältnismäßig teuer war, ist eine höfliche Ablehnung wohl die sicherste Variante, um einen Interessenkonflikt zu vermeiden.

Für mehr Infos schaut doch gerne einmal auf der Homepage der DDU vorbei.

Zahnarzt

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