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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Studium in Österreich - Meinung



nebelbrise
15.10.2018, 20:23
Hallo (:
Ich studiere seit diesem Jahr in Österreich und bin wirklich super glücklich, einen Studienplatz für Medizin bekommen zu haben. Aber jetzt interessiert mich die ganz ehrliche Meinung von deutschen Medizinstudenten: Seht ihr uns "NC-Flüchtlinge" als minderwertig oder so an? Ich hatte vor dem Studium einer Krankenschwester erzählt, dass ich Medizin in Österreich studieren werde und sie antwortete nur vorwurfsvoll "Aha...du hast also keinen NC...", was ich schon ein wenig verletzend fand - immerhin habe ich hart für den MedAt gearbeitet.
Deswegen möchte ich einfach mal eure wirklich ganz ehrliche Meinung dazu wissen.

Liebe Grüße (:

Katastrofee
15.10.2018, 21:08
Also ich sehe alle Studenten als gleichwertig an. Ganz ehrlich: entweder man arbeitet sehr hart für ein erstklassiges Abitur, man investiert viele Jahre seines Lebens in die Wartezeit, Energie in eine Ausbildung die man eigentlich nicht direkt machen möchte, investiert Geld, oder arbeitet für die Zulassung in Österreich, - wenn man ehrlich ist haben alle sehr hart für ihren Platz gearbeitet, nur eben auf unterschiedliche Arten

Ergänzung:
Die verschiedenen Zugangswege geben eben einem breiten Spektrum an Personen die Möglichkeit dieses interessante Fach zu studieren, - und das ist auch gut so.

LukasK1
20.10.2018, 09:14
Hallo (:
"Aha...du hast also keinen NC...",

Liebe Grüße (:

:D EIgentor würde ich mal sagen. Das Wort "NC" wird ja oft falsch verwendet, aber das ist wirklich eine Stilblüte.

nebelbrise
20.10.2018, 13:40
:D EIgentor würde ich mal sagen. Das Wort "NC" wird ja oft falsch verwendet, aber das ist wirklich eine Stilblüte.

Ich will jedes Mal weinen, wenn jemand das Wort falsch verwendet. Aber ich sage da schon gar nichts mehr, weil es einfach zu oft passiert :'D

minifussel
21.10.2018, 17:15
Die besagte Krankenschwester hat nicht alle Spritzen im Wagen. So. Das ist so was von Wurscht, wie man an seinen Platz gekommen ist. Ein Platz garantiert noch nicht, dass man das Studium schafft (weder bei einem 1,0 Abiturienten, noch bei einem Wartezeitler, noch bei sonst wem). Und es sagt schon mal gar nichts darüber aus, ob man ein guter oder ein schlechter Arzt wird.
Haters are going to hate.

MedGrazOle
21.10.2018, 18:31
"Hatte" die Schwester denn einen NC? Und wo bekommt man diese NCs?

cloud123
07.12.2018, 11:28
@nebelbrise

vielleicht wäre ein Medizinstudium auch eine Option für mich.
An welcher Uni studierst du und verlangt diese Uni bzw. Österreich generell ein Pflegepraktikum wie hier in Deutschand? Habe gehört, dass man kein KPP braucht, aber dann sagen andere, dass einige Unis in Österreich eine Ausnahme machen und 2 Wochen KPP verlangen.

Und wie sehen die Lebenskosten in Österreich aus, sind die deutlich teurer als hier in DE?

davo
07.12.2018, 12:25
Man könnte auch einfach einen Blick in die online verfügbaren Studienpläne werfen, dann wüsste man sofort, ob man ein Pflegepraktikum braucht oder nicht, und wenn ja, wie lange dieses dauert... :-p

Nessiemoo
08.12.2018, 19:56
Nö. Also ich glaube die Mehrheit der Medizinstudenten wissen gar nicht wie man so in Östereich reinkommt und dass da die Abinote nicht zählt. Also da würde ich mir keine Sorgen machen. Und was andere Berufe über den Aufnahmeverfahren deines Studiums denken... naja, das soll dich nicht interessieren.

Pottfan
11.12.2018, 00:02
Nein, in Österreich braucht man kein Pflegepraktikum machen.

In Graz hat man im ersten Semester ein Stationspraktikum für eine Woche, da muss man dann einen Bericht von mindestens 20 Seiten schreiben. Es geht in dem Bericht, wie auch im Stationspraktikum, hauptsächlich um Kommunikation mit Patienten und nicht um die Pflege!
Dieses Stationspraktikum ist also eher ein Witz :)

Bei dem Stationspraktikum laufen die Studenten dann alle mit so gelben Kitteln durch das Uniklinikum, der Kenntlichkeit halber :D