Anmelden

Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Welche Lehrbücher...



Seiten : 1 2 [3]

micca
20.12.2003, 18:21
Na klar, es gibt nichts wichtigeres als zu wissen, in was für Systeme die autochtone Rückenmuskulatur eingeteilt wird und natürlich muss man auch unbedingt jeden einzelnen Schritt der Purin- und Pyrimidinsynthese mit Strukturformeln reproduzieren können, damit man den Patienten anständig helfen kann

also, wenn sich das auf mich bezieht, bin ich ueberrascht, denn ich hab nix davon geschrieben.


Aber jetzt mal im Ernst, mit das wichtigste an der Anatomie sind die klinischen Bezüge.

eben, ganz meine meinung !!! wenn man die zeit hat oder sie sich nimmt, im benninghoff zu lesen, einschliesslich der dort geschilderten physiologie und der klinischen bezuege und vielleicht sich ausserdem nicht scheut, mal ein innere-buch in die hand zu nehmen, um dort was nachzulesen oder in ein radio- oder in ein immunologie-buch zu schauen, der wird staunen, was man nach 2 semestern medizin-studium schon klinisch drauf haben kann.

alles liebe

micca

hier die buecher:

innere: greten/schettler
radio: squire's radiologie
immunologie: janeway

alle drei buecher sind sehr einfach und auch fuer anfaenger wie wir es sind, gut zu verstehen.

so, jetzt erschiesst mich :-D

Lava
20.12.2003, 18:27
Mein Gott, und mich guckt man schon schief an, wenn ich mir im 5. Semester ein Innere Buch ausleihe... (Renz-Polster/Braun).

micca
20.12.2003, 18:33
hi challenger,
hi janine,
ich muss zugeben, ich lese alles aus interesse. wenn ich nur bestehen wollte, waere das ueberhaupt nicht noetig.
auch bei uns wurde nur sehr wenig embryo in den testaten abgefragt und wer dann einfach gesagt hat, oh, das habe ich mir nicht angeschaut, der ist deswegen nicht durchgefallen, im hoechstfall gabs ne hausaufgabe.

aber ich finde, mit einer genauen kenntnis der embryologie waechst das verstaendnis insgesamt.
und eigentlich bin ich faul, soll heissen, ich moechte so wenig wie moeglich auswendig lernen und mir soviel wie moeglich herleiten.

im christ/wachtler habe ich leider noch nicht viel gelesen (aus zeitgruenden :-D ), aber keiner schreibt soviel wie er über die transkriptionsfaktoren und ist das nicht cool, wie verrueckt das alles funktioniert ?!!! ich koennte mir vorstellen, auf diesem gebiet zu promovieren, allerdings habe ich da das tierversuchs-problem. das wurde in einem anderen thread ja schon ausfuehrlich diskutiert und ich bin mir sehr unsicher, ob ich ein teil in dieser maschinerie sein will. aber das is eine andere geschichte, hier solls ja um buecher gehen...

liebe gruesse
micca

jama
20.12.2003, 18:40
@jama: Der Vorteil gezeichneter Atlanten ist einfach, dass die Dinge didaktisch dargestellt sind. Das hilft einem, die Fakten zu begreifen! Aber das ist wirklich schwer zu erklären... sagen wir einfach mal, Schemata sind zum Verstehen und Lernen besser geeignet als die "Realität". Die siehst du ja dann sowieso an der Leiche.
danke janine! das wollte ich nur wissen und deswegen hab ich auch um rat gefragt :)

gruß,

jama

Epsilon
22.12.2003, 13:21
An alle Erstis!

Versucht euch von der Vorstellung zu verabschieden, daß ihr alles richtig lernen wollt. Möglichst ausführlich und " verstehen" wollt.
Ihr werdet im Laufe dieses Studiums so mit Wissen überschüttet, daß ihr froh sein könnt, wenn ihr am Ende noch die Knochen auseinander halten könnt. Ihr müßt einfach Detailwissen wieder vergessen um Neues aufnehmen zu können. Und eines ist sicher selbst der Moll ist für die klinische Medizin viel zu viel! Für die Prüfung ist er mit einem Atlas zusammen echt top! Lieber den Moll fünfmal lesen und 30 % auf Dauer behalten statt den Beninghoff 1 mal und nur 10 % merken...

Glaubt mir in eine paar Jahren sehen es die Meisten genauso.
Klar das es immer Ausnahmen gibt und das nicht für alle die Patentlösung ist.

Nico
22.12.2003, 14:23
Original geschrieben von Epsilon


Ihr werdet im Laufe dieses Studiums so mit Wissen überschüttet, daß ihr froh sein könnt, wenn ihr am Ende noch die Knochen auseinander halten könnt.


wie wahr :-meinung