Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Klinik, durchgefallene Prüfung, Wechsel
In Tübingen ist Pharma nahezu geschenkt. 60% Altfragen und viele Tipps.
Naja zumindest in der allgemeinen lag der Schnitt letztes Jahr bei 3,irgendwas...
Arrhythmie
28.12.2018, 19:30
"Geschenkt" würde ich es nicht unbedingt nennen, aber unheimlich schwer ist er wirklich nicht. 3 Versuche.
Regelstdudiengang? Seit dem neuen Reformstudiengang ist das alles etwas anders :-) wir haben Pharma 1 im 5. und 2 im 6. was addiert wird. Man muss also wenn man insgesamt durchfällt, beide nachschreiben (oder eine Gesamtklausur), aber nicht gezwungenermaßen den nächsten Termin und wenn die erste zu schlecht war kann man den Versuch auch frühzeitig abbrechen. Die Durchfallquoten sind aber wirklich gering.
Integrierter Reformstudiengang hiessen wir.
Bei uns vieles neu, vor allem die Klausuren (nicht nur in Pharma) anders kombiniert als in den Jahren davor. Nach dem was ich mitbekommen habe, wurde auch nach uns wieder etliches geändert, zB das mit Pharma lief bei uns anders als in den Jahren vor uns und danach auch wieder.
Wenn es der letzte Versuch ist, würde ich solche Dinge im Auge behalten, wenn es jetzt konstant ist in Bochum mit Pharma, dann ist es ja ok.
Das würde jetzt aber heissen, dass er/sie alle drei schreiben müsste? Da würde ich mich genau informieren, weil es gilt ja dann als eine Klausur alles zusammen, richtig?
Integrierter Reformstudiengang hiessen wir.
Bei uns vieles neu, vor allem die Klausuren (nicht nur in Pharma) anders kombiniert als in den Jahren davor. Nach dem was ich mitbekommen habe, wurde auch nach uns wieder etliches geändert, zB das mit Pharma lief bei uns anders als in den Jahren vor uns und danach auch wieder.
Wenn es der letzte Versuch ist, würde ich solche Dinge im Auge behalten, wenn es jetzt konstant ist in Bochum mit Pharma, dann ist es ja ok.
Das würde jetzt aber heissen, dass er/sie alle drei schreiben müsste? Da würde ich mich genau informieren, weil es gilt ja dann als eine Klausur alles zusammen, richtig?
Drei? Es sind zwei Teile und meines Wissens nach übernimmt Bochum keine Fehlversuche anderer Unis. Aber wenn du im ersten Jahrgang des iRM warst, dann hat sich das wieder geändert ja :-)
Drei? Es sind zwei Teile und meines Wissens nach übernimmt Bochum keine Fehlversuche anderer Unis. Aber wenn du im ersten Jahrgang des iRM warst, dann hat sich das wieder geändert ja :-)
Sorry, falsch gelesen.
Dann sind es wieder zwei.
Naja zumindest in der allgemeinen lag der Schnitt letztes Jahr bei 3,irgendwas...
Ja weil nie gelernt wird, weil es die Jahre zuvor immer 95% Altfragen waren und alle nur am Abend davor durchgekreuzt haben.
Arrhythmie
01.01.2019, 15:19
Trifft für spezielle Pharma vielleicht zu aber Allgemeine Pharma ist etwas anspruchsvoller, da reicht ein bisschen kreuzen nicht aus. Und für den kompletten Schein braucht man beide Klausuren.
alter_hero
03.01.2019, 09:07
Es handelt sich um allgemeine Pharmakologie und mir ist natürlich bewusst, dass mir mein Dr. Titel ohne Approbation nichts bringt. Die Doktorarbeit und die Vorbereitung zur Klausur standen sich aber zeitlich auch nie im Wege.
Ich war nach jeder Klausur bei der Einsicht und natürlich denkt man sich im Nachhinein "hätte man eigentlich wissen müssen". Altfragen sind eigentlich immer sehr selten gewesen und es gab auch teilweise Wiederholungsklausuren wo 80% der Leute durchgefallen sind, ich bin also keine Ausnahme. Nach so vielen Jahren Studium denke ich auch zu wissen, was es bedeutet, sich auf eine Prüfung gut vorzubereiten und gerade beim 2. und 3. Versuch habe ich die Vorbereitungszeit wirklich sehr intensiv genutzt. Ich denke die Schwerpunkte werden für jede Klausur ziemlich wahllos gesetzt..was in einer Klausur gefordert wurde, kann in der nächsten schon wieder gar nicht thematisiert werden und das macht die Vorbereitung natürlich schwierig.
Ich danke dir trotzdem sehr für deinen Kommentar und deine Hilfe!
AryaStark
03.01.2019, 14:44
Oje du arme(r). Kann nur sagen, dass Allgemeine Pharma in FFM auch das Schreckensfach ist. Wenn es in der Klinik ab und zu mal nen Härtefallantrag gab, dann immer wegen Allg. Pharma. Und man hat meines Wissens nach 3 Versuche.
zu FFM u. Pharma: Ist eigentlich auch ziemlich gut machbar. Die Pharmakologen in Frankfurt pusten sich mit ihren ca. 2000 Folien-Skript nur massiv auf. Letztenendes werden fast nur Basics (Pharmaka-Gruppen, Mech., dazugehörige Stoffe u. die typischen Verdächtigen im Detail (wie beta-Blocker) u. ein paar Klausur-Spezialitäten, die häufig vorkommen, gefragt (wie bspw. viele verschiedene Biologicals, tlw. auch sehr spezielle, und deren Mechanismus u. u.U. Indikation zu kennen).
Das Problem besteht meiner Ansicht nach eher in der Art u. Weise mit der die Pharmakologie-Dozenten die Studis verwirren was letzendlich klausurrelevant ist und so tuen als ob man jede kleinste Pharmakon mit Wi.,Mech.,Ind.,Ki.,NWs, Besonderheiten kennen müsste.
derTiger
26.01.2019, 17:53
2000 seiten?!:D
Arrhythmie
08.02.2019, 12:42
Hm. Haben die so viel zu sagen :-keks
Hannah-lea
09.02.2019, 09:10
zu FFM u. Pharma: Ist eigentlich auch ziemlich gut machbar. Die Pharmakologen in Frankfurt pusten sich mit ihren ca. 2000 Folien-Skript nur massiv auf..
Lohnt es sich denn mit dem Skript zu lernen?
Rahmspinat
09.02.2019, 11:23
Lohnt es sich denn mit dem Skript zu lernen?
Wenn du die 1 willst, dann ja. Ich weiß nicht, wieviel Zeit ihr habt, jedenfalls haben bei uns die Meisten erst nach den SAKs angefangen für Pharma zu lernen..daher war Pharma in 4 Tagen das Standardwerk, mit dem man auch gut eine 2 holen kann, vorausgesetzt du kannst die Inhalte richtig gut.
Hannah-lea
09.02.2019, 11:51
Wenn du die 1 willst, dann ja. Ich weiß nicht, wieviel Zeit ihr habt, jedenfalls haben bei uns die Meisten erst nach den SAKs angefangen für Pharma zu lernen..daher war Pharma in 4 Tagen das Standardwerk, mit dem man auch gut eine 2 holen kann, vorausgesetzt du kannst die Inhalte richtig gut.
Haben nach der SAK ca. 20 Tage Zeit, Ziel=Bestehen :D
Hast du aus dem Pharma in 4 Tagen runtergelernt oder es dir vorher zusammengefasst?
Rahmspinat
09.02.2019, 11:57
Haben nach der SAK ca. 20 Tage Zeit, Ziel=Bestehen :D
Hast du aus dem Pharma in 4 Tagen runtergelernt oder es dir vorher zusammengefasst?
Runtergelernt, bin kein Freund von Zusammenfassungen. Muss aber sagen, dass ich nach den SAKs im Urlaub war und daher nur 3 Tage für Pharma hatte. Hat dafür echt gut geklappt, würde das aber niemandem weiterempfehlen :D
Lohnt es sich denn mit dem Skript zu lernen?
Nein, definitiv nicht. Ich persönlich hatte die Inhalte von "Crashkurs Pharma" (selbe Autorin wie Pharma in 4 Tagen + umfangreicher) mit AMBOSS zusammengefasst u. bin die Folien auch durchgegangen. Die Folien sind teilweise zu oberflächlich und an anderen Stellen wieder viel zu ultra-spezifisch. Wenn du aus nur einer Quelle lernen willst, würde ich dir "Pharma in 4 Tagen" und Kreuzen und Lernen der Altfragen empfehlen.
Ich persönlich hatte letztenendes meine langen Zusammenfassungen (ca.300s insg.) aufgegeben, da es zwar zum Nachlesen nützlich, aber viel zu zu viel war (man braucht die ganzen Indikationen, KIs, NWs u. Besonderheiten der PK u. PD für alle Stoffe halt nicht zu wissen für die KL) . Hatte mir letzlich, wie oben beschrieben, Tabellen mit den Pharma-Gruppen, zugehörigen Stoffen, Mech. u. Wirkung erstellt (mehr nicht; außer für wichtige Medikamenten-Gruppen wie beta-Blocker, ACE-Hemmer o. z.B. NSAIDs). Das ging flott u. war mit Pharmakokinetik u. -dynamik letztlich nur ca. 120s lang. Das habe ich dann mit dem "Kreuzwissen" innerhalb von 2,5T gelernt und 83% (=2) in der KL erreichen können. Daher auch meine Ansicht, dass Pharma in FFM eigentlich ziemlich einfach zu bestehen ist, aber man das System dahinter verstehen muss
Hannah-lea
10.02.2019, 10:56
Danke für eure Nachrichten! @Rahmspinat, das ist ja echt der hammer in 3 Tagen :D respekt
(man braucht die ganzen Indikationen, KIs, NWs u. Besonderheiten der PK u. PD für alle Stoffe halt nicht zu wissen für die KL) . Hatte mir letzlich, wie oben beschrieben, Tabellen mit den Pharma-Gruppen, zugehörigen Stoffen, Mech. u. Wirkung erstellt (mehr nicht; außer für wichtige Medikamenten-Gruppen wie beta-Blocker, ACE-Hemmer o. z.B. NSAIDs). Daher auch meine Ansicht, dass Pharma in FFM eigentlich ziemlich einfach zu bestehen ist, aber man das System dahinter verstehen muss
Und wonach hast du dann verstanden, was "wichtiges" wissen für die Klausur ist, also wo man eben Indikation, KIs, NWs etc. braucht? Oder ist wirklich nur Mech. und Wirkung wichtig und manche großen Klassen eben noch etwas background?
Rahmspinat
10.02.2019, 22:28
Danke für eure Nachrichten! @Rahmspinat, das ist ja echt der hammer in 3 Tagen :D respekt
Und wonach hast du dann verstanden, was "wichtiges" wissen für die Klausur ist, also wo man eben Indikation, KIs, NWs etc. braucht? Oder ist wirklich nur Mech. und Wirkung wichtig und manche großen Klassen eben noch etwas background?
Sicher nicht die Antwort, die du hören willst, aber vieles ergibt sich aus dem Sinn. Kleines Beispiel: Betablocker. Hier lohnt es sich z.B schon zu wissen, dass es ß1-selektivere Medikamente gibt, weil die z.B so auch bei bestehender COPD eingesetzt werden können. Oder dass es Betablocker wie das Propanolol gibt, die eigene Indikationen haben (Verringerung der T3/T4 Konversion, dadurch bei Hyperthyreose/thyreotox. Krise einsetzbar).
Bei ACE-Hemmern hingegen gibt es natürlich mehrere Wirkstoffe, die unterscheiden sich aber nicht in ihrer Wirkung, sondern z.B in der Halbwertszeit und das wird sowieso nicht abgefragt. Hier reicht es dann, Wirkung, UAW, Indikation/KI der Wirkstoffgruppe zu wissen. Altfragen werden das bestätigen.
Es lohnt sich, Antibiotika zu lernen. Viele lernen das auf Lücke, weil "zu unübersichtlich", aber das sind meist 5-6 ziemlich oberflächliche Fragen, also geschenkte Punkte.
Danke für eure Nachrichten! @Rahmspinat, das ist ja echt der hammer in 3 Tagen :D respekt
Und wonach hast du dann verstanden, was "wichtiges" wissen für die Klausur ist, also wo man eben Indikation, KIs, NWs etc. braucht? Oder ist wirklich nur Mech. und Wirkung wichtig und manche großen Klassen eben noch etwas background?
Das ist ja das Grundproblem im Prüfungslernen im jedem Fach. Idealerweise macht ein Dozent gerade das kenntlich (z.B. mit Checklisten). Aber in Frankfurt gelingt gerade das häufiger eher schlecht.
Mit etwas klinischer Erfahrung ist das eigentlich ziemlich einfach zu beantworten: eben vor allem die Medikamenten-Gruppen, die am häufigsten verschrieben werden, für die meisten Fächer relevant sind und/oder häufig die "first-line" medikamentöse Behandlung ausmachen. Die Kenntnis solcher Medikamenten-Gruppen wird imo als "Grundlagen" gesehen. Das wird sobald man Innere Medizin u. die pharmakologische Behandlungsweisen der einzelnen Krankheiten dabei häufiger mal sieht immer klarer.
Mir selbst ist das im Laufe des Lernens, abgleichen der verschiedenen Lernquellen und den Umfang den diesen Stoff in den Quellen u. in den Altklausuren erhalten aufgefallen u. klar geworden.
Eine nicht-vollständige Aufzählung:
- beta-Blocker (ausführlich - WIrkung an einzelnen Organen, Mech., Indikationen (viele), KI, etc.
- PPI (Protein-Pumpen-INhibitoren)
- H2-Blocker
- Statine
- Insulin-Analoga
- Metformin
- Nicht-insulinerge Antidiabetika (gibt zwar Unterschiede u. Besonderheiten; größtenteils aber sehr ähnlich vom Profil)
- Benzodiazepine
- Morphin (prototypische Opioid)
- COX-Inhibitoren jeweils (klassiche NSAIDs, COXIBE, atypische Cox-Inhibitoren) (zu den atypischen gehören Paracetamol u. Metamizol)
- ASS (besonders wichtig) (sowohl Profil als Analgektikum als auch als Antikoagulanz relevant)
- Inhalations-Anästhetika (Gruppe als Ganzes) (d.h. N2O, Xenon Ether, Flurane)
- H1-BLocker (beide Generationen)
- Glucocorticoide
- TZ-Aggregation-HEMMER (als Gruppe)
-Cumarine
(wenn noch Zeit ist: auch ACE-Hemmer u. Sartane im Detail
zu Antibiotika: es gibt zwar ein paar Spezialfragen, aber man muss diese trotz ihrer hohen klinischen Relevanz meist nicht detailliert beherrschen
zum Veg.NS: hier sind primär die Indikationen der Agonisten/Antagonisten wichtig u. sich auch wirklich zu merken zu welchen Subgruppen welche Medikamente gehören (die Wirkungen u. Mech. sollten aus der Vorklinik bekannt sein)
- (Bsp: wann verwende ich lokal-wirksame alpha1-selektive Blocker ->A: v.a. bei BPH (benigne Prostata-Hyperplasie) (dazu gehören: Tamsulosin, Alfuszosin)
(So und jetzt reicht es. Ist viel zu lang geworden....)
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