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vanilleeis
08.01.2019, 13:08
Üblich (zumindest in der Wirtschaft) sind +10 %, Eilika.
Oder sonstige Verbesserung, Dienstwagen, Jobticket, Kitakostenzuschuss etc.
Für +/- 0 würde ich nicht wechseln.
So, erste Bewerbung abgeschickt :-party :-oopss
Und dass ich bei einem Wechsel mehr Geld will, als ich jetzt habe, das ist ja irgendwie klar. Den Wechsel-Stress bräuchte ich mir ja sonst nicht antun.
- Naja, man könnte sich auch in anderen Bereichen als dem Geld verbessern wollen :-)
Aber andere Frage: wissen die denn, was du jetzt verdienst? wenn ja: ist es ja wohl irgendeine Art von Tarif, oder? dann muss man vielleicht schon gute Argumente haben, warum man mehr kriegen soll. Aber sonst...
ist es in Deutschland wirklich so, dass facharztgehaelter im Krankenhaus verhandelt werden? ich dachte das geht nach Tarifvertrag und Punkt...
Wechsel von Klinik in Praxis. Klar spielen auch andere Faktoren eine Rolle. Aber ganz ehrlich... ich arbeite 3 Tage die Woche und bin damit Hauptverdienerin einer 4 köpfigen Familie. Es muss sich finanziell rentieren, sonst macht es für mich mittelfristig wenig Sinn... jetzt habe ich einen Tarifvertrag. Aber ambulant gibt es sowas dann ja nicht...
In einer Praxis in der SChweiz sollte man meiner Einschätzung schon ein gutes Stück mehr verdienen als Standard in der Klinik. Gut ist es halt immer, wenn man weiß, was die eigenen Leistungen für einen Umsatz und Gewinn ca. bringen, dann kann man auch abschätzen, welches Gehalt man wert sein sollte. Das hängt dann natürlich immer vom eigenen Spezialgebiet. Von daher würde ich sagen kann diese Spannweite sehr groß sein und lässt sich nicht pauschal beantworten. 10 Prozent mehr als in der Klinik wäre aber meiner Einschätzung nach eher sehr weit am unteren Ende angesetzt. Hast du keine Vergleichsmöglichkeiten von Kollegen, die den SChritt in die Praxis schon gemacht haben?
Die Vergleichsmöglichkeiten habe ich eben nur von entweder Assistenzärzten oder dann wieder Leuten mit Subspezialisierung oder Oberarzt Erfahrung. Ich habe den Facharzt, bin aber seither nur Teilzeit und nur als Spitalarzt ohne Dienste tätig. Die meisten Praxen zahlen nur Umsetzbeteiligung und das möchte ich sicher nicht. Da bin ich zu sehr Angsthase... ich denke, dass Oberarztgehalt schon ein guter Ansatzpunkt sein sollte... weil ja auch kaum Dienste und weniger Wochenstunden in der Praxis...
Ich drücke Dir die Daumen! :-)
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