Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Famulatur: Arzt will nicht mehr mit mir zusammenarbeiten
WackenDoc
16.03.2019, 10:33
Wenn der Chef hinter dem Famulanten steht und sich kümmert, dann sollte das aber auch so in der Famulaturbewertung stehen.
Und selbst wenn der Praktikant nicht weiss wo am Tubus hinten und vorne ist, dann bring ich es ihm halt bei.
Der Typ fragt dich bisschen aus und will daran erkennen, ob du fähig bist Ärztin zu sein? So ein Quatsch. Lass dich davon nicht unterkriegen. Ich finde deine Reaktion 100% menschlich, ich hab auch schon öfter an der Uni geheult, weil manche Menschen so unverschämt und gemein sind. Nicht weil es mich verletzt hat, sondern weil ich mich so hilflos und schlecht behandelt gefühlt hab. Also schäm dich deshalb bitte nicht. Ich hab im Lauf der Jahre einfach eine Juckt-mich-nicht Einstellung erarbeitet, wenn mir jemand dumm kommt. Das ärgert diese Leute am meisten, wenn sie merken, dass es dir am Arsch vorbeigeht. Was du kannst und was nicht, dass weißt du doch am aller besten. Ich find als Famulant muss man Interesse und Engagement zeigen und nicht perfektes Fachwissen. Ich würde mit diesem Typen absolut nichts mehr zusammen machen. Finde es auch gut, dass du den Handshake verweigert hast. Durchs Staatsexamen bekommt man mit genug Übung auch einen dressierten Affen, also mach dir deshalb keine Sorgen. Ich würde mir an deiner Stelle mal überlegen, ob du vielleicht außerhalb des OPs vielleicht glücklicher bist. Ich find die Stimmung dort auch immer sau unangenehm und die Leute sind teilweise echt was für die Psychiatrie. Ich find ich muss mich bei meiner Arbeit weder von jemandem beleidigen, noch mich anschreien lassen und du eben auch nicht.
ehem-user-02-08-2021-1033
18.03.2019, 21:21
Hm.. also ich erwarte von einem Famulanten schon so grob, dass er zumindest mal kurz in ein Buch über mein Fachgebiet reingeguckt hat, bevor er bei meinen Patienten intubieren, Arterie legen und sonstwas machen will. Nun aber zurück zum Thema :)
Ich hoffe, dass das ironisch gemeint war.
Irgendwie leidet man in der Anästhesie mancherorts unter Minderwertigkeitskomplexen.
Ein Hauch Selbstironie und ein Hauch Zynismus schaden da nie. Meiner Meinung nach!
Mir war und ist es vollkommen egal, was ein Famulant/PJler an "theoretischem" Vorwissen mitbringt. Das ist meine Aufgabe das wirklich für die Praxis Relevante mit dem jungen, angehenden Kollegen humorvoll und menschlich zu erarbeiten.
Für theoretische Monologe ist die Vorlesung da, die dazu dient, bei dem ein oder anderen Dozenten den Druck zwischen den Einzelnen-Psychotherapie-Sitzung abzubauen...
Würde ich übrigens auch dem Kollegen aus der Famulatur im Eingangspost empfehlen.. also entweder Vorlesung oder Psychotherapie. ;)
Für theoretische Monologe ist die Vorlesung da, die dazu dient, bei dem ein oder anderen Dozenten den Druck zwischen den Einzelnen-Psychotherapie-Sitzung abzubauen...
Das ist mal gut formuliert. Werde ich mir merken. :-)
s4oksama
18.03.2019, 22:08
Ich hatte mich mal vor geraumer Zeit in einer Studie eingelesen, die tatsächlich besagte, dass unfreundliche und unsoziale Ärzte weniger kompetent als ihre freundlich-gesinnten Pendants sind. Insofern muss man in derartigen Fällen tatsächlich mal in Betracht ziehen, ob hier jemand seine eigene Inkompetenz psychologisch aufarbeiten will, indem er andere erniedrigt.
Aber ich glaube, das kennen die meisten: Überall auf der Welt gibt es Spinner, die sich für was ganz Besonderes halten. Die muss man einfach ignorieren :)
Ich hoffe, dass das ironisch gemeint war.
Irgendwie leidet man in der Anästhesie mancherorts unter Minderwertigkeitskomplexen.
Ein Hauch Selbstironie und ein Hauch Zynismus schaden da nie. Meiner Meinung nach!
Mir war und ist es vollkommen egal, was ein Famulant/PJler an "theoretischem" Vorwissen mitbringt. Das ist meine Aufgabe das wirklich für die Praxis Relevante mit dem jungen, angehenden Kollegen humorvoll und menschlich zu erarbeiten.
Für theoretische Monologe ist die Vorlesung da, die dazu dient, bei dem ein oder anderen Dozenten den Druck zwischen den Einzelnen-Psychotherapie-Sitzung abzubauen...
Würde ich übrigens auch dem Kollegen aus der Famulatur im Eingangspost empfehlen.. also entweder Vorlesung oder Psychotherapie. ;)
Ich hoffe auch, das meinst du jetzt ironisch. Beziehungsweise: Au contraire! :-))
Warum sollte man keine Theorie erwarten dürfen - ist ja geradezu herabwürdigend; die Pappnasen studieren das schließlich!
Mir wär's zum Beispiel egal, ob jemand ausgerechnet ASS' Wirkmechanismus vergessen hat, ausgerechnet von zentralen Konzepten des Fachs noch nie gehört hat, ausgerechnet kein einziges Narkosegas benennen kann oder das eine oder andere patiententödlich missverstanden hat. Kann der ja, wie du sagst, noch nicht wissen, was fürs Fach praxisrelevant ist. Das Gesamtpaket muss aber theoretisch vorbelastet sein - sonst monologisiere ich im Übrigen erst Recht vor mich hin! Quizzen funktioniert hingegen auch ohne Minderwertigkeitskomplex-symptomatische Vorlesung, aber eben nicht ohne Theorie.
Ich halte nichts davon, Ahnungslosigkeit zu kultivieren, und in diesem Sinne bin ich bei Rettungshase. Wenn ich explizit kein Vorwissen und, viel wichtiger, kein Nachschlagen erwarte, dann ist der Lernerfolg des Praktikums im Ansatz beschnitten.
Ich hoffe auch, das meinst du jetzt ironisch.
ASS' Wirkmechanismus vergessen hat, a
Ich halte nichts davon, Ahnungslosigkeit zu kultivieren, und in diesem Sinne bin ich bei Rettungshase.
Wenn ich explizit kein Vorwissen und, viel wichtiger, kein Nachschlagen erwarte, dann ist der Lernerfolg des Praktikums im Ansatz beschnitten.
Die Frage nach ASS laut Eröffnerin war ja beantwortet, nur nicht so, wie der Arzt sich das gewünscht hatte. Und auszuholen, kann im Examen sogar ne Taktik sein.
Wenn aber ein Chef fragt, welches Buch ich habe und dass ich den Narkosegerät-Kreislauf auch intern kennen muss, bevor ich Beatmen darf, ist das doch sehr wenig motivierend für eine praktische Famulatur. Mehrere haben mir gesagt, unter diesen Umständen hätten sie nach einer Woche spätestens abgebrochen.
Ich bezog mich jetzt aber tatsächlich auf die Verallgemeinerung (... und ASS habe ich wohl unterbewusst aufgegriffen, weil's entgegen der Eingangsbehauptung gar kein "selektiver COX-Inhibitor" ist :-))):
[...] Mir war und ist es vollkommen egal, was ein Famulant/PJler an "theoretischem" Vorwissen mitbringt. [...]
Dein beschriebenes anderes Extrem - wegen hoher theoretische Maßstäbe praktisch gar nichts machen lassen - ist natürlich nicht Sinn der Sache.
Ich schließe mich eben Rettungshase an: Invasives finde ich fehl am Platze bei jemandem, der theoretisch nichts drauf hat.
Rettungshase
19.03.2019, 21:53
(...) Das Gesamtpaket muss aber theoretisch vorbelastet sein - sonst monologisiere ich im Übrigen erst Recht vor mich hin! Quizzen funktioniert hingegen auch ohne Minderwertigkeitskomplex-symptomatische Vorlesung, aber eben nicht ohne Theorie.
Ich halte nichts davon, Ahnungslosigkeit zu kultivieren, und in diesem Sinne bin ich bei Rettungshase. Wenn ich explizit kein Vorwissen und, viel wichtiger, kein Nachschlagen erwarte, dann ist der Lernerfolg des Praktikums im Ansatz beschnitten.
Den tiefenpsychologischen Quark weiter oben wollte ich eigentlich unkommentiert lassen. Einer ganzen Fachabteilung Minderwertigkeitskomplexe zu attestieren, weil man von zukünftigen Ärzten erwartet, dass sie ein Buch in die Hand nehmen können, entbehrt für mich jeglicher Diskussionsgrundlage.
Natürlich komme ich dem Lehrauftrag meiner Klinik nach und schaue, dass jeder Famulant meinen Arbeitsplatz mit einigen relevanten theoretischen und praktischen Basics verlässt, die er - egal, welche Fachrichtung er später verfolgt - sinnvoll anwenden können sollte (z.B. Maskenbeatmung, Grundlagen der Schmerztherapie, uvm.). Letztendlich entscheidet aber der Famulant, ob wir uns eine halbe Stunde lang damit beschäftigen müssen, wie man ein Medikament in einer gewünschten Konzentration aufzieht oder ob wir uns quasi-kollegial über eine differenzierte Katecholamin- und Volumentherapie bei Eingriff XY unterhalten können.
Um Missverständnissen vorzubeugen: Das spielt nicht auf den OP an; hier lag das Problem offenkundig nicht in mangelnder Famulantenvorbereitung begründet.
ehem-user-02-08-2021-1033
29.03.2019, 10:08
Den tiefenpsychologischen Quark weiter oben wollte ich eigentlich unkommentiert lassen. Einer ganzen Fachabteilung Minderwertigkeitskomplexe zu attestieren, weil man von zukünftigen Ärzten erwartet, dass sie ein Buch in die Hand nehmen können, entbehrt für mich jeglicher Diskussionsgrundlage.
q.e.d.
Das sage ich nochmals als Anästhesist:
"Es ist wichtig sich selbst nicht zu ernst zu nehmen."
Das erleichtert den Umgang mit Mitmenschen und Operateuren ungemein.
Wir haben aktuell zahlreiche Studien, die beweisen, dass viele Faktoren der Anästhesie weit weniger relevant sind für das Outcome als sie von "Größen" postuliert wurden.
Weitaus wichtiger ist es als Mensch empathisch zu handeln:
Gegenüber dem Patienten, dem angehenden Kollegen und so schwer es manchmal vielleicht auch fällt: dem Operateur.
Das ist die B-Note und nicht der "tiefenpsychologische Quark".
A-Note 6, Thema verfehlt.
ehem-user-02-08-2021-1033
29.03.2019, 16:55
Irgendeinen Grund hat es doch, warum der junge Kollege theoretische Lücken hat.
- keine Zeit
- keine Lust
- kein Interesse
Egal welcher Grund es ist. Mein Ziel ist es, den Jungs und Mädels Spass und Freude am Fach zu vermitteln und ihnen Ängste zu nehmen.
Ich kann diesen Quark mit: "Anästhesie ist todsicher oder sicher tödlich" persönlich nicht mehr hören.
Es gibt Gefahren, aber dafür ist man als Facharzt da, diese Gefahren mit aus dem Weg zu räumen.
Es liegt an uns unser Fach so zu demonstrieren, dass die Studenten sagen:
"Mensch die sind alle total super. Das hat mein Interesse geweckt. Ich habe mir jetzt auch so ein dickes Buch gekauft. Toll wie ruhig und souverän die ihre tägliche Arbeit verrichten."
Oder, dass sie einen Thread starten, in dem sie sich darüber beschweren, dass die sie alle mit Fragen löchern und sie das Gefühl haben total dumm zu sein...
Übrigens habe ich das auf damals mit den Vorlesungen auf wirkliche studentische Vorlesungen vor großem Plenum bezogen... falls sich jemand zu unrecht angesprochen fühlte. *g
Und sollte es sich, um vollkommen hoffnungslose Fälle handeln, dann bin ich dennoch freundlich und unterhalte mich mit den Studenten halt über allgemeine studentische Themen. Da lerne ich dann halt wieder was von denen... ;-)
ehem-user-02-08-2021-1033
29.03.2019, 17:02
A-Note 6, Thema verfehlt.
Führe es doch bitte näher aus. Nur aus reinem Interesse...
WackenDoc
30.03.2019, 09:31
Wo ist das Problem: Wenn jemand noch gar keine Vorkenntnisse mitbringt, dann werden in der Famulatur halt einfache Grundkenntnisse vermittelt. Man kann gerüchteweise auch einem Studenten Hinweise geben, was er sinnvollerweise mal nachliest.
Wenn er die entspechenden Vorkenntnisse hat, dann darf er halt auch mal anspruchsvollere Sachen machen.
Das Problem ist weniger der tatsächliche Fakt des Nichtsnachlesens als der der üblichen Typen dahinter. Diejenigen, die mit Spaß und Interesse an eine Famulatur rangehen, haben üblicherweise zumindest ein gewisses Grundverständnis für das Fach oder haben mal in ein Buch zumindest hineingeschnuppert. Die, die nichts an auch nur minimalster Vorbereitung aufgewendet haben, sind auch meist die, die mit dicker desinteressierter Fresse da sitzen. Das passiert in Nischenfächern wahrscheinlich seltener, da da nur Leute mit entsprechendem Interesse überhaupt hingehen. Aber die großen Standardfächer sehen das bestimmt häufiger. Und so wichtig Lehre auch ist (was ja leider in Deutschland fast flächendeckend nicht so gesehen wird), sie ist zweiseitig. Ein Lehrer kann noch so gut sein, wenn er nur auf taube Ohren stößt, lässt sein Interesse sicherlich schnell nach und vorher kommt auch nur wenig an. Wer (zurecht!) eine gute Ausbildung fordert, muss auch selber bereit sein, etwas dafür zu tun. Damit meine ich mitnichten "ich mache die BEs und verdiene mir dadurch Teaching" sondern Interesse, anpacken, nachfragen, lesen etc. Und ja, ich glaube, das kann man durchaus in der Erwachsenenbildung verlangen.
WackenDoc
30.03.2019, 10:19
Ja, so finde ich das auch ok.
passerdomesticus
02.04.2019, 20:05
Hallo!
Danke für die zahlreichen Nachrichten!
Meine Famulatur ist nun rum und die restlichen Tage/Wochen verliefen gut. Mit den anderen Ärzten kam ich zurecht.
Ich habe mich schon im Vorfeld mit Anästhesie beschäftigt und mir auch extra für die Klausur und Famulatur ein Fachbuch gekauft, darin auch gelesen und kann von mir selber sagen, dass ich die Basics kann, zumindest die Theorie. Sonst hätte ich keine 2 (fast 1) in der Klausur gehabt. Teilweise durfte ich auch schon die Einleitung selbstständig unter Aufsicht machen, zumindest die OPs mit Larynxmaske. Endotracheal Intubieren durfte ich auch, aber das fiel mir nicht so leicht. Die praktischen Dinge fallen mir insgesamt betrachtet noch nicht so leicht, aber ich erwarte auch nicht, dass ich das alles nach 4 Wochen Famulatur kann.
Auf jeden Fall habe ich Interesse am Fach gezeigt, habe Fragen gestellt, aber mich natürlich auch zurückgenommen, wenn ich gemerkt habe, dass es grade brenzlig wird und ich im Weg stehe.
Ich denke es kommt auch immer auf den Arzt an. Wenn jemand in mir einfach kein Potenzial sehen will, dann kann ich alles tun und machen, es wird nichts. Und bei besagtem Arzt hatte ich das Gefühl, dass er nicht sehen wollte, was ich alles kann/weiß. Ich konnte ihm damals durchaus Antworten auf mehrere Fragen geben, aber das hat er nicht zur Kenntnis genommen und dann im Nachhinein behauptet, dass ich null wusste.
Bei den anderen Ärzten war es anders - da konnte ich beweisen, dass ich was kann, weil sie meine Fähigkeiten auch sehen wollten. Aber ich erwarte von einer Famulatur natürlich auch, dass ich an Wissen dazugewinne. Wenn man mal ganz ehrlich ist, kann man doch nie im
Leben alles wissen, vor allem nicht während dem Studium. Ich habe so viele unterschiedliche Fächer und man vergisst gelernte Sachen teilweise auch wieder.
passerdomesticus
02.04.2019, 20:20
Und natürlich wusste ich manches auch nicht, aber ich verstehe nicht, was so schlimm daran ist, mal nichts zu wissen.
Wenn man merkt, dass der Student irgendwie noch nicht so sicher ist, dann bohrt man nicht weiter und weiter, sondern lässt es auch mal. Dann darf er sich nicht wundern, wenn mir irgendwann alles zu viel wird und ich anfang mich aus der Situation zu befreien.
Gut, das alles ist passiert. Am liebsten wärs mir, es wär nicht passiert, aber nicht alles im Leben ist schön. Leider begegnet man sich immer zweimal im Leben. ^^
Völlig richtig so - behalt' den Schmock als solchen und die Erfahrung als unterirdisch in Erinnerung. :-top
Führe es doch bitte näher aus. Nur aus reinem Interesse...
Der Post (http://www.medi-learn.de/foren/showthread.php?101448-Famulatur-Arzt-will-nicht-mehr-mit-mir-zusammenarbeiten&p=2092401&viewfull=1#post2092401) ist pointless, aber den hier (http://www.medi-learn.de/foren/showthread.php?101448-Famulatur-Arzt-will-nicht-mehr-mit-mir-zusammenarbeiten&p=2092414&viewfull=1#post2092414) finde ich richtig gut.
Rettungshase
02.04.2019, 20:23
Super, dass du die Famulatur zu Ende gemacht hast!
Letzten Endes ist das Wichtigste, dass du a) den Famulaturwisch hast und b) dazugelernt hast (fachlich wie auch persönlich). Dich zu beweisen ist eigentlich nicht besonders relevant; es sei denn, du möchtest dich explizit an deiner PJ- oder Famulaturstelle bewerben.
Ganz ehrlich? Ich weiß jetzt schon nicht mehr, wie der Famulant heißt, den ich vor einem Monat mehrere Tage lang bei mir hatte. Dem bringt das gar nichts, wenn ich ihn für besonders fleißig oder engagiert halte. Was bei Famulaturen meiner Meinung nach zählt: Fragen stellen, soviel wie möglich praktisch und theoretisch lernen, denn du selbst hast das größte Interesse an deinem eigenem Lernerfolg. Das theoretische Lernen geht umso besser, je besser du vorbereitet bist.
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