Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Großer Faulpelz, auf dem Weg sich durch die Vorklinik zu schummeln?
MajorTommy
03.04.2019, 12:57
Das werden aber zwei lange Tage.
Vielleicht überdenkst Du das nochmal und versuchst Dich die nächsten 2 Semester zusammenzureißen.
Ich meine - Zweitversuche sind doch mega unentspannt. Wie kann man denn an sowas Gefallen finden??
Ich werde es versuchen. Natürlich total nervig, aber es gibt mir eben die Möglichkeit, Dinge die ich nicht mag, weiter weg zu schieben. Ich weiß ja, dass es kontraproduktiv ist :)
Klar, das kennt ja irgendwo jeder.. Der Faulpelz meldet sich immer mal. Man muss einfach eine Struktur etablieren, in der man sich nicht aufraffen muss bzw. möglichst wenig. "Zwing" dich mal ein paar Wochen in die Bib, dann wird's immer normaler für dich & einfacher. Einmal etabliert und du hast das ganze Studium ruhe! Dieses Aufschieben ist halt gesundheitlich echt ein Gift, weil man, und das weißt du wahrscheinlich aus psycho, genau das macht, was Stress verstärkt: ein Problem nicht angehen, sondern es aufschieben.
Eine Frage, an welcher Uni bist du?
MajorTommy
03.04.2019, 13:19
Das ist eine gute Idee, wenn ich mich regelmäßig in die Bib zwinge, konditioniere ich mein Gehirn einfach darauf, dass jetzt gelernt wird und bin nicht abgelenkt von Spülen, Staubsaugen, YouTube.
Ich habe dir eine PN geschrieben, Atana.
Echinococcus
03.04.2019, 13:40
Das ist eine gute Idee, wenn ich mich regelmäßig in die Bib zwinge, konditioniere ich mein Gehirn einfach darauf, dass jetzt gelernt wird und bin nicht abgelenkt von Spülen, Staubsaugen, YouTube.
Ich habe dir eine PN geschrieben, Atana.
Ich hab die Bib gehasst. Bevor ich da hingegangen wäre, hätte ich das Lernen ganz ausfallen lassen. Zuviel Aufwand.
Ich hab mir wirklich meinen Schreibtisch gemütlich eingerichtet. Bisschen entspannte Musik nebenan und dann einfach das Zeug lesen. In den Naturwissenschaften ist das mit den Büchern noch so eine Sache, in Anatomie und Physiologie hab ich aber tatsächlich mit Büchern gelernt und mir die Orientierung zu den Themen aus den Folien geholt.
Auch wenn ich jetzt Schelte bekommen werde:
Lass die Vorlesungen ausfallen, schlaf gemütlich aus, und DANN setzt du dich Vormittags bis in den Mittag rein hin und lernst die Sachen, die in der Vorlesung drangewesen werden bequem zuhause. In der Hälfte der Zeit. Hab ich sehr oft so gemacht. Manchmal bin ich einfach im Bett geblieben und hab direkt dort mit dem Tablet gelernt.
Pflichttermine/Seminare natürlich nicht vergessen :-))
Arrhythmie
03.04.2019, 13:43
Auch wenn ich jetzt Schelte bekommen werde:
Lass die Vorlesungen ausfallen, schlaf gemütlich aus, und DANN setzt du dich Vormittags bis in den Mittag rein hin und lernst die Sachen, die in der Vorlesung drangewesen werden bequem zuhause. In der Hälfte der Zeit. Hab ich sehr oft so gemacht. Manchmal bin ich einfach im Bett geblieben und hab direkt dort mit dem Tablet gelernt.
Pflichttermine/Seminare natürlich nicht vergessen :-))
Nö. Zustimmung in allem. Bib hab ich auch gehasst. Zuhause ist es am schönsten. Und in VL war ich vereinzelt noch im 5. Semester, weil es günstig vom Zeitpunkt her lag. Im 6. hab ich es dann komplett aufgegeben & ab da nochmal deutlich entspannter und effektiver gelernt. Ab dem 7. Semester hatte ich dann ein Kind und sowieso keine Zeit mehr für VL und ich bin wahnsinnig gut gefahren damit. Jetzt bin ich im 10. (Regelstudienzeit, mit Kind und fertiger Diss - Ja, ich bin zufrieden und ein wenig stolz auf mich :-)) ) also im Endspurt & rückblickend war es genau richtig so für mich.
Wer geht schon freiwillig lieber in die Bib?
Ich gehe nur hin, weil ich Zuhause keine Disziplin aufbringen kann. Hab es ein Jahr versucht, nix bei rumgekommen. Jetzt muss es die Bib sein, da klappt es. Ist bei jedem anders.
Arrhythmie
03.04.2019, 14:08
Wer geht schon freiwillig lieber in die Bib?
Keine Ahnung, ich nicht. Aber ich hab da so einige Kommilitonen die täglich da rumhocken und es gut finden.
Ich denke, die allermeisten würden es vorziehen lieber Zuhause zu lernen. Aber vieles macht das halt unmöglich für sie und deswegen mögen sie auch die Bib. Ich denke, dagegen kann man nichts einwenden.
Andererseits hat man so auch eine klassische Arbeitsstruktur. Man holt die Arbeit nicht mit nach Hause... Schafft eine gute Trennung und auch Entspannung
Naja ist ein anderes Thema!
Feuerblick
03.04.2019, 15:49
Bib hab ich auch gehasst... zumal ich bei Stille nicht lernen kann. Gemütlich zuhause war da besser. Und Vorlesungen? Nur diejenigen, die man wirklich braucht. Ich habe da sowieso nix mitnehmen können...
Kackbratze
04.04.2019, 19:22
In der Wohnung konnte ich nicht lernen. In der Uni hatte ich Ruhe und ein Umfeld in dem ich konzentriert gearbeitet habe. Vorlesungen gehörten für mich dazu.
Dafür war dann ausserhalb der Uni Party angesagt, klare Trennung.
Bonnerin
05.04.2019, 07:36
Ich kann mich Atana und Kackbratze nur anschließen.
Zu Hause lernen ist für mich quasi wirklich unmöglich. Darum morgens aufstehen, in die Bib, dann da mit Kommilitonen lernen (quasi schweigend nebeneinander, Austausch nur bei dringlichen Fragen) und nachmittags dann entspannen. Die Struktur ist für mich wirklich wichtig, im 1. Semester habe ich damals auch zu Hause gelernt und riesige Probleme gehabt. Ab dem 2. Semester dann in die Bib und schon ging es deutlich besser.
Powered by vBulletin® Version 4.2.3 Copyright ©2026 Adduco Digital e.K. und vBulletin Solutions, Inc. Alle Rechte vorbehalten.