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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Großer Faulpelz, auf dem Weg sich durch die Vorklinik zu schummeln?



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MajorTommy
02.04.2019, 17:33
Guten Tag liebes Forum,

mein Anliegen ist wahrscheinliches mal etwas ganz anderes, als die üblichen Forenbeiträge hier. Ich vermute, ich erhoffe mir einfach nur ein wenig Bestätigung, bzw. einfach nur Erfahrungsberichte von Studenten, die vielleicht in einer ähnlichen Situation sind wie ich.

Aber erstmal kurz zu mir: Ich komme nun ins zweite Semester und studiere Humanmedizin. Das Abitur habe ich auf dem zweiten Bildungsweg gemacht und mit wirklich sehr geringem Lernaufwand sehr erfolgreich bestanden, so dass ich direkt nach AHR mit dem Studium beginnen konnte. Also ich war "leider" keinesfalls fleißig, würde mich jedoch schon als diszipliniert und zielstrebig einordnen, aber ich versuche eben aus minimalstem Aufwand maximalen Profit zu ergattern, was in diesem Studium eben gar nicht gut ist.

Das erste Semester verlief überraschenderweise durch altfragenlastige Klausuren, sowie viele "Sitzscheine" relativ erfolgreich, so dass ich 4-5/6 Scheinen sicher habe, Physik wird in wenigen Tagen geschrieben, daher vermute ich eher 4/6 Scheinen :D

Nun zum eigentlichen Problem: Ich bin bisher EXTREM faul, weil mich die bisherigen Fächer 0 interessiert haben. Aus dieser Faulheit resultiert dann nicht viel Lernaufwand für Klausuren, das wurde mir eben bisher in Psychologie zum Verhängnis, dort habe ich etwa 2 Tage vor der Klausur gelernt, Physik lerne ich derzeit etwas mehr, aber nicht wirklich ehrgeizig. Da in der Vorklinik bei uns jede Prüfung 3x nachgeschrieben werden kann, mache ich mir auch nicht so viel Stress und denke "Ja, dann eben beim zweiten oder dritten Mal, die Nachklausuren sind ja meistens etwas leichter." Hier wird vermutlich gerade deutlich, dass ich nicht gerade der Vorzeige-Medizinstudent bin, da viele meiner Kommilitonen bisher sehr erfolgreich waren und eben viel mehr Lernen als ich, ich aber einfach kaum Lust habe und nur das nötigste versuche.
Ich weiß, dass diese Methode fatal ist und ich mir damit auf die nächsten Semester (in welchen die großen Vorklinik-Fächer jeweils in einem Semester gemacht werden) sehr viel Druck aufbaue und mir damit keinen Gefallen tue.

Da ich jetzt nicht noch unnötig viel mehr schreibe, meine kleine Frage: Meint ihr, mit dieser Einstellung kann man sich irgendwie durch die Vorklinik wuseln, auch wenn man sich damit mehr Arbeit macht und Klausuren öfter schreiben muss? Ich weiß, dass das z.B. in Anatomie nicht möglich sein wird und ich mich wirklich wochenlang hinsetzen muss, um mir die Sachen reinzuprügeln, aber ich würde mich über Einschätzungen freuen, bestenfalls natürlich von Studenten, die ebenso faul waren.

Ich nehme mir vor, ab dem nächsten Semester fleißiger zu sein und falls ich Physik nicht schaffe, eben Psychologie und Physik erstmal vor mich hin zu schieben und mich auf BC und Histo zu konzentrieren, aber ob das so klappt, weiß ich nicht. Spätestens vor dem Genickbruch muss ich mich ja aufraffen :-/

Ich hoffe, mein Beitrag wird nicht als Troll verstanden. Ich möchte wirklich Arzt werden, nur liegt mein Interesse wohl eher auf den Inhalten des klinischen Teils des Studiums. Ich weiß "Entweder du setzt dich hin und fängt an, systematisch zu lernen oder dein Traum vom Arzt-Dasein wird bald platzen" liegt sehr nahe, trotzdem hoffe ich, es gibt vielleicht ein paar von den "fauleren" Studenten hier, die mal ihren Senf dazu geben können :D

Vielen Dank für's Lesen und einen schönen Restabend noch :knuddel:

Kandra
02.04.2019, 17:43
Wenn du Psychologie (!) schon verkackt hast, dann braucht dir hier ja niemand mehr zu sagen, dass du zu wenig lernst, das weißt du ja selber.
Wenn du dir den psychischen und reellen Stress der Zweit- und Drittversuche wirklich antun willst, dann mach so weiter wie jetzt, ansonsten überlege dir, ob im ersten Anlauf bestehen nicht doch irgendwie angenehmer ist. Außerdem ist Klausuren zu schieben in den allermeisten Fällen wirklich nicht sinnvoll, das ist bisher noch so ziemlich jedem (auch mir) auf die Fuße gefallen und hat im Nachhinein mehr Stress verursacht, wie wenn man es regulär geschrieben bzw direkt im ersten Anlauf bestanden hätte.

davo
02.04.2019, 17:57
Vier Antritte sind schnell weg. Beim ersten Mal hast du nicht ordentlich gelernt, beim zweiten Mal kränkelst du etwas vor dich hin, beim dritten Mal kollidiert der Termin mit einem anderen Fach, und schon steht der Letztversuch vor der Tür. Wenns dann z.B. mal eine Klausur mit neuen Fragen gibt, wirst du zwangsexmatrikuliert. Außerdem wird mit dieser Einstellung das Physikum schwer - nicht nur mündlich, sondern auch schriftlich. Ich halte sie also für ziemlich dumm. Nachprüfungstermine kollidieren oft mit den Erstterminen anderer Fächer, und dann wird es richtig hart. Auch gegen das ewige Schieben gibt es (völlig zu Recht) in vielen Studienordnungen Regeln, z.B. dass man spätestens 18 Monate nach dem Ende der Lehrveranstaltung bestanden haben muss.

In Summe finde ich dein Verhalten also ziemlich blöd und würde dir raten, es möglichst rasch zu überdenken. Andernfalls könnten die Konsequenzen schwerwiegend sein.

rafiki
02.04.2019, 18:18
Ich bin bisher EXTREM faul, weil mich die bisherigen Fächer 0 interessiert haben.

Diese Kausalität verstehe ich nicht.

Welches Fach willst du später machen? Kann mir nicht vorstellen, dass zu keinem klinischen Gebiet irgendeinen Bezug zu den Vorklinikfächern besteht - und somit Lernmotivation entsteht.

Rettungshase
02.04.2019, 18:47
Es ist doch viel aufwändiger, eine Klausur zwei- oder dreimal zu schreiben als nur einmal dafür zu lernen...

Ich war/bin immer ein Prokrastinationslerner und habe alle Arbeiten im ersten Versuch gut geschafft. Dafür ist es halt wichtig, dass man sich, den Stoff und dessen Lernaufwand gut einschätzen kann. Einfach mal so erst zwei Tage vorher mit Lernen anfangen geht nicht, wenn der Stoff drei bis vier Tage Lernaufwand erfordert.
Deine Strategie erscheint mir nicht sonderlich gut durchdacht und zeugt von keiner sonderlich guten Selbsteinschätzung.

MajorTommy
02.04.2019, 19:11
Vielen Dank für eure bisherigen Antworten.
Ich interessiere mich bisher für Anästhesie, Allgemeinmedizin (Sportmedizin), UCH/Ortho, weil ich nebenbei eine Ausbildung im Rettungsdienst gemacht habe und immer schon sportinteressiert war und den Bewegungsapparat mag, aber BC/Physio/Anatomie kommen erst in den kommenden Semestern.
Bisher war es einfach so, dass mich Physik einfach 0 interessiert, Psychologie war sogar in Ordnung, habe aber Chemie lernen müssen und hatte dann durch blöde Planung gute 2 Tage für Psychologie.
Will mich ja auch nicht rechtfertigen, eure Worte sind schon sehr treffend, auch wenn ich trotzdem jemand bin, der erst zum letzten Zeitpunkt anfängt zu lernen :)
Zum Glück sind Physik und Psychologie eher kleine Fächer, da sollte es machbar sein, das gleiche dürfte ich mir bei den großen Fächern wahrscheinlich nicht erlauben. Aber vielleicht findet sich ja noch ein Faulpelz, der mir seine Erfahrungen schildern kann, danke euch!

WackenDoc
02.04.2019, 19:16
Dann sieh zu, dass du deinen Hintern hoch bekommst, statt deine Faulheit auch noch zu feiern.

Kackbratze
02.04.2019, 19:56
Nein, feier hier weiter. Wir warten ab, wie Du damit in der Vorklinik in Deutschland und dann später in Rumänien so zurecht kommst!

morgoth
02.04.2019, 20:39
Vielleicht kriegst du auch erstmal ein Burnout und musst zunächst eine Reha machen, um wieder mit den immer enger getakteten Anforderungen des täglichen Lebens (morgens Augen aufmachen, Bettdecke zurückschlagen) zurechtzukommen.

Atana
02.04.2019, 21:46
Hab 1 Jahr gechillt zwar nicht mit Deiner Einstellung, aber im Endeffekt kam es aufs gleiche hinaus(einfach nicht gelernt). Jetzt steh ich da hab so gut wie keine Klausur gepackt, gesundheitlich ging/geht es schlecht deswegen. Ich meine ok, vielleicht ist Medizin eh nicht dein Wunsch, dann ist es ja locker, wenn man das studium nicht schafft und einfach was anderes macht. Aber wenn es dein Wunsch ist, dann gib Gas jetzt, mach das was nötig ist, jetzt.

Ich musste das echt auf die harte Tour lernen, aber jetzt habe ich es auch gelernt und hab mich 1 Monat lang brav von Mo-So in die Bib gesetzt und jetzt soll die Physik Klausur am Freitag kommen :) Und das hat um ehrlich zu sein auch viel mehr Spaß gemacht als das rumgegammele im ersten Jahr.

Viel Glück dir :)

Arrhythmie
02.04.2019, 22:48
Verstehe die Intention dieses Topics nicht so ganz.

Ich hatte eine ähnliche Einstellung im ersten Semester für ein paar Wochen & bin damit dann direkt und ohne Umwege ziemlich zügig gegen die Wand gefahren. Hört sich vielleicht schlimmer an als es dann tatsächlich war, aber ich habe gleich mal die erste Anatomie Klausur so richtig in den Sand gesetzt. :-D (Ich war bis dahin noch nie irgendwo durchgefallen & hatte mein voriges Studium mit 1,0 im Master abgeschlossen).
Joa. So locker wie Du hatte ich das allerdings damals nicht gesehen. Ich hab geheult und wochenlang gedacht, dass ich niemals die Vorklinik schaffen würde.
Hat dann doch wunderbar geklappt nachdem ich mich mal gerafft hab.
Das würde ich ganz generell, falls es Dir ernst mit dem Berufswunsch Arzt ist, auch empfehlen.

MajorTommy
02.04.2019, 23:33
Danke für deine Rückmeldung Atana, wenigstens bin ich nicht ganz alleine zwischen den ganzen fleißigen Bienchen, auch wenn es nur ein kleiner Bruchteil ist. Ich wünsche dir für Freitag auch viel Erfolg, werde die nächsten zwei Tage auch noch nutzen und hoffen, dass es für's Bestehen reicht, dann hätte ich nur noch Psychologie als "Altlast" :)
Ich bin glücklicherweise nicht komplett gegen die Wand gefahren, da ich ja auch ein paar Scheine bestanden habe, ich weiß aber, dass es so nicht wirklich weitergehen kann.
Mein Gehirn kommt dann eben mit "Die Nachklausuren werden einfacher" oder "Im Notfall brauche ich eben ein Jahr länger in der Vorklinik, davon ist auch noch niemand gestorben.".
Ich bin einerseits nicht mehr so jung um mich komplett fertig zu machen wegen Klausuren, andererseits killt mich natürlich auch diese Einstellung.
Meine Intention war einfach nur, Erfahrungsberichte von ähnlichen Fällen wie mir zu lesen (z.B. Atana), aber natürlich ist man hier damit ganz schnell das schwarze Schaf, ich wollte niemanden mit meiner Prokrastination provozieren, sondern nur ein paar Eindrücke gewinnen.
Ganz vielen Dank für eure Beiträge!

Echinococcus
03.04.2019, 08:35
Mal so von Faulpelz zu Faulpelz:

1. Nachklausuren sind meist nicht einfacher. Zumindest bei uns gab es diesen Trend nicht, und es war im Zweitversuch meist eher anstrengender.
2. Einige Fächer schafft man einfach nicht in 3 Tagen. Ich hab die 3 Tage-Strategie für FAST alles erfolgreich gefahren, aber bei Anatomie war mir auch klar, dass man den Scheiß nicht in ein paar Tagen reingeprügelt bekommt. Tu dir den Gefallen und fang da mit dem Lernen eher an.
3. Bei Fächern wie Physiologie oder Biochemie musst du selbst wissen, wie schlau du bist. Vieles kann man gerade in Physio mit gutem Verständnis von Physik herleiten (oder in BC eben mit solidem Chemieverständnis), aber wenn du das nicht beherrscht, musst du auch da auswendig lernen.

Man kann als Faulpelz das Medizinstudium schaffen, aber dafür muss man die Situationen erkennen in denen wirklich rangeklotzt werden muss. Spätestens beim Physikum ist mit 3 Tagen lernen dann nämlich der Spaß vorbei...

nie
03.04.2019, 09:41
Ich bin auch mit einem verhältnismäßig geringen Aufwand durchs Studium gekommen. Würde mich dabei auch nicht unbedingt als faul bezeichnen sondern eher als minimalistisch. Ich habe immer so wenig wie möglich und so viel wie nötig gemacht. Neige zwar auch zu Prokrastination und werde magisch von Netflix angezogen wenns ans Lernen geht, habe aber auch immer sehr viel gearbeitet, was sehr viel Zeit gekostet hat, die mir zum Lernen gefehlt hat.

Letzten Endes kann ich mich Echinococcus nur anschließen (was auch sonst :D ): man muss halt wissen, wanns drauf angekommt. Es wird in deinem Studium immer wieder Fächer geben, die man mit 2 Tagen Altklausuren kreuzen bestehen kann aber eben auch Fächer, in denen man mit 2 Tagen lernen voll gegen die Wand fährt. Und die Kunst ist eben, zu erkennen, wann ein höherer Lernaufwand erforderlich ist. Mit den "Mini-Fächern" aus dem ersten Semester mag das noch locker gehen. Das Problem bei Physik/Chemie ist ja weniger die Masse des Stoffes sondern die Tatsache, dass sie viele mit dem Verständnis schwer tun. Wenn einem solche Fächer liegen, reichen da ein paar Tage lernen locker aus. Aber bei den großen Fächern ist halt recht schnell Ende weil einfach die Stoffmasse viel umfangreicher ist. Selbst wenn man sofort alles versteht und viel herleiten kann sind es eben einfach sehr viele Themen, die man durcharbeiten muss. Und auch in der Klinik wird es Fächer geben, die nerven, dich nicht interessieren oder langweilig sind. Mir persönlich waren Nachklausuren einfach immer zu viel Aufwand. Warum den ganzen Quatsch ein zweites Mal lernen, wenn man es auch einfach mit einem Versuch weghaben kann. Und dann liegen die Nachklausuren auch oft noch am Ende der Semesterferien und man schiebt den ganzen Mist quer durch die Ferien vor sich her während alle anderen fröhnlich chillen.

Und vergiss ganz dringend dieses "Die Nachklausur wird eh einfacher" Ding. Werden sie nicht. Auch an meiner Uni waren Nachklausuren, gerade in kleinen Fächern, eher schwerer und die Durchfallquote deutlich höhrer. Viele Fächer haben z.B. in der normalen Klausur einen recht hohen Altfragenanteil, der dann für die Nachklausur wegfällt. Und auch das Studium wird immer schwerer/komplizierter wenn man einmal aus den normalen Semesterrhythmus raus ist und überall offene Baustellen hat während schon wieder neue Klausuren warten. Man muss sicher nicht in der Bib wohnen und von morgens bis abends lernen um durchs Studium zu kommen aber man muss verstehen, wann es drauf ankommt und das es nicht immer irgendwie so passen wird.

Feuerblick
03.04.2019, 10:24
Da ich ähnlich veranlagt war wie Cocce und nie, schließe ich mich deren Aussagen mal vollinhaltlich an. Spätestens wenn man das erste Mal die Quittung für Prokrastination und Faulheit bekommt, sollte man einsehen, dass das Medizinstudium doch anders ist als Schule... zumal ich ja gar nicht verstehen kann, wie sich Faulheit und mehrfaches Lernen des Klausurstoffes vertragen. DAZU wäre ich zu faul :-))
Und nein, Nachklausuren sind selten einfacher. Auf den Trichter sind die Institute auch gekommen und verschenken nur noch selten ihre Scheine an Wiederholer.

ProximaCentauri
03.04.2019, 11:34
Ich habe auch verhältnismässig wenig Aufwand betrieben und bin gut durchs Studium gekommen. Aber einerseits ist es Wichtig irgendwann zu erkennen dass Motivation zwar schön und gut ist, aber man schlussendlich seinen Kram einfach gemacht haben muss, egal wie motiviert man ist (das zählt auch fürs Berufsleben). Zusätzlich muss man - wie schon die anderen gesagt haben - eine gute Einschätzung davon haben wieviel lernen wofür notwendig ist, und das dann auch abliefern können. Auf Zweit- oder Drittklausuren zu spekulieren halte ich für eine - sorry - komplett idiotische Idee. Das geht schief.

Aramina
03.04.2019, 13:02
Zumal es auch nicht überall Nachklausuren gibt.... Wenn man bei uns Physio, Biochemie oder Psychologie verhagelt, ist die "Nachklausur" die reguläre Klausur im nächsten Semester.

Atana
03.04.2019, 13:05
Die Diskussion driftet halt gerade etwas in die Richtung "Neben Medizinstudium noch Freizeit haben?". Manche müssen länger arbeiten, manche weniger, um eine Klausur zu packen. Wenn man gerade in der Vorklinik ist und Chemie/Physik schreibt und beides in der Oberstufe hatte und eh ein 1er Abi gemacht hat, dann sind die Klausuren einfacher.

Aber der Fragesteller hat ja eher ein anderes Problem. Es wird sich nicht ans Material gesetzt. Wenn man wirklich so ein Überflieger ist, der in drei Tagen für eine der großen Klausur genug lernen kann, dann sollte man diese drei Lerntage nicht unbedingt vor die Klausur setzen und sich dann so einen Druck machen. Lieber entspannt paar Wochen vorher und wenn man es dann drauf hat, kann man ja immer noch wiederholen.

Geringer Lernaufwand, klar, geht für manche. Faulenzerei aber wahrscheinlich für fast niemanden...

MajorTommy
03.04.2019, 13:47
Danke für's Augen öffnen Leute! Die Wahrheit schmeckt mir nicht gut, aber es war wichtig, dass ich mal von anderen damit konfrontiert werde :)
Ich werde versuchen, mich jetzt für Physik zwei Tage zusammenzureißen. Ich bin leider überhaupt kein Überflieger, im Gegenteil, nur schiebe ich eben auch gerne alles bis zum Maximum auf, daher würden bei mir in zukünftigen Klausuren 3 Tage o.ä überhaupt nicht ausreichen.
Physik macht es mir einfach nur schwer, weil es eben meiner Meinung nach sehr wenig medizinnah ist.
Genug rumgeheult, ich werde jetzt lernen :D
Ich hoffe, ich fange mich in den folgenden Semestern, da BC, Anatomie und Physio weit medizinischer sind und mich dann eher interessieren.

Ach und zu den Nachklausuren: Das war nur mein Eindruck bei den Klausuren in Physik, da ich mir hier Klausuren der letzten Jahre, sowie Nachklausuren angeschaut habe. Da waren "gefühlt" pro Nachklausur mehr Altfragen drin, sowie anteilmäßig mehr Wissensfragen wie "Welche Einheit hat xy?", statt "Berechnen Sie x aus y, wenn z nur 1/4 von a,b,c ist".

Arrhythmie
03.04.2019, 13:49
zwei Tage zusammenzureißen.

Das werden aber zwei lange Tage.
Vielleicht überdenkst Du das nochmal und versuchst Dich die nächsten 2 Semester zusammenzureißen.
Ich meine - Zweitversuche sind doch mega unentspannt. Wie kann man denn an sowas Gefallen finden??