Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Würdet ihr wieder Medizin studieren?
Seiten :
1
2
3
4
5
6
7
8
9
[
10]
11
12
13
Arbeit mit Menschen gehört zu den Dingen, die den Job auch ruinieren können.
Sehe ich auch so.
Ich persönlich würde auf jeden Fall wieder Medizin studieren, würde aber frühzeitig versuchen in so vielen patientenfernen Fächern wie möglich über Hospitationen, Famulaturen etc. Erfahrungen zu sammeln um zu schauen, ob mir davon irgendwas zusagt.
Arrhythmie
24.07.2019, 11:14
Ich find Rechtsmedizin ganz spannend. :-))
cartablanca
08.05.2020, 00:14
Ich bereue jede Sekunde, die ich mit diesem Fach verschwendet habe. Das Studium ist extrem verschult, Mediziner sind Spaßbremsen und humorlose Streber, die bis 23 Uhr in der Unibib zubringen. Dann gibt es leider auch einen zu hohen Anteil von Profilneurotikern unter ihnen, die so angenehm sind wie Fußpilz. Die Struktur des Studiums treibt einen in den Wahnsinn. Völlig sinnlose Praktika mit Inhalten, die man in 5 Minuten zu Hause anlesen könnte oder Gruppenarbeiten, damit die Dozenten, bei denen es sich meist um Studenten aus höheren Semestern handelt, sich nicht zu viel Arbeit mit der Erstellung eines Vortrags machen müssen - und das von 8 Uhr morgens bis 8 Uhr abends. An jeder FH - nein an jeder Schule hat man mehr Freiheit seinen Lerntag selbst zu gestalten.
Neben dem Studium kommt dann das Grauen in der Assistenzarztzeit. Meist heißt das 24 Stundendienste schieben bei einer angeblichen 60 Stunden Woche, die tatsächlich in bis zu 100 Stunden oder gar mehr ausartet. Nachts, an Feiertagen, am Wochenende wird gearbeitet. Das Krankenhaus ist ein Zoo der Eitelkeiten. Vor lauter Arbeit hat man kaum Zeit für Freunde und selbst wenn man Zeit hätte sind die anderen wenigen Medizinerfreunde mit denen man was anfangen könnte, meist beschäftigt und die Freunde aus der Schulzeit leben inzwischen in Spanien oder Japan. Eigentlich lebt man im Krankenhaus und schraubt da hauptsächlich an 70 Jährigen rum, damit die noch ein paar Jahre länger halten bis man irgendwann mit 35 deprimiert aufwacht und merkt, dass einem der Job nicht nur die gesamte Lebensenergie ausgesaugt, Freundschaften und jegliche Freude am Leben zerstört hat - nein mangels Alternativen stellt man mit Grauen fest dass man noch bis zur Rente in dieser Scheiße feststeckt und neben den leidenden Patienten hauptsächlich mit Medizinern und Pflegeleuten zu tun hat, die man ohnehin nicht leiden kann. Die beste Zeit des Lebens ist vorbei und die Zukunft ist düster.
Mediziner sind Spaßbremsen und humorlose Streber, die bis 23 Uhr in der Unibib zubringen.
Klar. Alle. Alles Spaßbremsen außer dir...
Entweder war das zu meiner Zeit anders oder ich hab mir andere Kommilitonen gesucht... Spaß hatten wir genug... es gibt noch legendäre Geschichten an die ich sehr gerne zurückdenke.
Dann gibt es leider auch einen zu hohen Anteil von Profilneurotikern unter ihnen, die so angenehm sind wie Fußpilz.
Das gibt es in anderen Studiengängen natürlich nicht. Weder in Fächern wie Mathe, Kunst, Architektur, Politik, BWL... (um nur mal die zu nennen in denen ich tatsächlich Wahnsinnige kenne)
selbst wenn man Zeit hätte sind die anderen wenigen Medizinerfreunde mit denen man was anfangen könnte, meist beschäftigt und die Freunde aus der Schulzeit leben inzwischen in Spanien oder Japan.
Das versteh ich nicht: alle Mediziner sind Spaßbremsen, aber andererseits auch deine Freunde? Dein Freundeskreis besteht also nur aus Spaßbremsen und Leuten die in andere Länder gezogen sind?
Meine damaligen Schulfreunde sind alle da geblieben und mit den Medizinerfreunden trifft man sich halt auch...
mangels Alternativen
ist der Blickwinkel nur eng genug sieht man keine Alternativen
Arrhythmie
08.05.2020, 05:41
Die Struktur des Studiums treibt einen in den Wahnsinn. Völlig sinnlose Praktika mit Inhalten, die man in 5 Minuten zu Hause anlesen könnte oder Gruppenarbeiten, damit die Dozenten, bei denen es sich meist um Studenten aus höheren Semestern handelt, sich nicht zu viel Arbeit mit der Erstellung eines Vortrags machen müssen - und das von 8 Uhr morgens bis 8 Uhr abends. An jeder FH - nein an jeder Schule hat man mehr Freiheit seinen Lerntag selbst zu gestalten.
Natürlich. Kann mich nicht erinnern von 8-20 Uhr an meiner Uni gewesen zu sein. Vielleicht mal einen Tag seit 2014....
Btw, ich hab neben der Medizin noch ein anderes Studium abgeschlossen und kann mich an ebenso dämliche Gruppenarbeiten und Präsenzveranstaltungen erinnern. Könnte auf Anhieb nicht im Vergleich sagen, was schlimmer war.
Kackbratze
08.05.2020, 06:20
Ich fand es in der Nacht ganz angenehm in der Bib, dann waren die ganzen Underachiever endlich weg und man konnte richtig lernen... :-D
Jetzt im Ernst, wieviel Vorurteile fehlen da eigentlich noch in dem Posting?
Der Blickwinkel sollte mal variiert werden.
Feuerblick
08.05.2020, 06:25
Cartablanca... ist das nicht der „Kollege“, der überall und von jedem gemobbt wird? Bei dem immer alles schlecht ist? Ich fürchte, der muss irgendwas anderes studiert haben. Und scheint sich immer die ganz miesen Arbeitsbedingungen auszusuchen... :-nix
Es ist ja ein Funke Wahrheit drin, aber ich glaube dann steckst du einfach im falschen Fachbereich oder im falschen Krankenhaus. Gibt ja genug Alternativen in anderen Fachbereichen oder gar als Beamter im Gesundheitsamt oder als Lehrer an der Berufsschule.
Echinococcus
08.05.2020, 07:55
Ich bereue jede Sekunde, die ich mit diesem Fach verschwendet habe. Das Studium ist extrem verschult, Mediziner sind Spaßbremsen und humorlose Streber, die bis 23 Uhr in der Unibib zubringen. Dann gibt es leider auch einen zu hohen Anteil von Profilneurotikern unter ihnen, die so angenehm sind wie Fußpilz. Die Struktur des Studiums treibt einen in den Wahnsinn. Völlig sinnlose Praktika mit Inhalten, die man in 5 Minuten zu Hause anlesen könnte oder Gruppenarbeiten, damit die Dozenten, bei denen es sich meist um Studenten aus höheren Semestern handelt, sich nicht zu viel Arbeit mit der Erstellung eines Vortrags machen müssen - und das von 8 Uhr morgens bis 8 Uhr abends. An jeder FH - nein an jeder Schule hat man mehr Freiheit seinen Lerntag selbst zu gestalten.
Neben dem Studium kommt dann das Grauen in der Assistenzarztzeit. Meist heißt das 24 Stundendienste schieben bei einer angeblichen 60 Stunden Woche, die tatsächlich in bis zu 100 Stunden oder gar mehr ausartet. Nachts, an Feiertagen, am Wochenende wird gearbeitet. Das Krankenhaus ist ein Zoo der Eitelkeiten. Vor lauter Arbeit hat man kaum Zeit für Freunde und selbst wenn man Zeit hätte sind die anderen wenigen Medizinerfreunde mit denen man was anfangen könnte, meist beschäftigt und die Freunde aus der Schulzeit leben inzwischen in Spanien oder Japan. Eigentlich lebt man im Krankenhaus und schraubt da hauptsächlich an 70 Jährigen rum, damit die noch ein paar Jahre länger halten bis man irgendwann mit 35 deprimiert aufwacht und merkt, dass einem der Job nicht nur die gesamte Lebensenergie ausgesaugt, Freundschaften und jegliche Freude am Leben zerstört hat - nein mangels Alternativen stellt man mit Grauen fest dass man noch bis zur Rente in dieser Scheiße feststeckt und neben den leidenden Patienten hauptsächlich mit Medizinern und Pflegeleuten zu tun hat, die man ohnehin nicht leiden kann. Die beste Zeit des Lebens ist vorbei und die Zukunft ist düster.
Tut mir leid, dass du im ersten Semester 3 mal durch Anatomie gefallen bist :(
cartablanca
08.05.2020, 09:50
Warum fühlt sich eigentlich irgendwer dazu verleitet auf meinen Beitrag zu antworten? Die Eingangsfrage hieß: Würdet ihr noch mal Medizin studieren? und ich habe das aus meiner Sicht beantwortet. Ich geh mal davon aus, dass der Threadersteller eine ehrliche Antwort haben wollte. Vielleicht lesen ja Einige mit, die Medizin studieren wollen. Aber was ist der Zweck, dass ihr jetzt gekränkt auf meinen Beitrag antwortet? Also ich wollte niemanden kränken. Müssen wir Alle gleichgeschaltet sein?
Du übertreibst halt extrem, darauf kann man schon Bezug nehmen.
DonatusvHB
08.05.2020, 12:08
Ich habe den cartablanca-Beitrag für gute Satire gehalten, macht mir diese Illusion doch nicht kaputt. Ich würde jedenfalls wieder Medizin studieren, es gibt einfach noch zu viele ungelesene Telefonbücher, die man bis Mitternacht auswendig lernen kann ;-)
Rückblickend würde ich es wahrscheinlich entspannter angehen lassen im Studium, aber das sagt sich mit der bestätigten Erfahrung, dass sowieso alles gut wird, immer leicht. Das Medizinstudium ist sehr umfangreich, aber eben auch vielseitig und man ist an allen Fronten aktiv: im Labor, am Seziertisch, am Patienten, im Gespräch, mit der modernsten Technik in der Hand und vor der Nase. Die Kombinationsmöglichkeiten und die Abwechslung finde ich nach wie vor super.
Natürlich muß man danach eine Stelle finden, bei der Weiterbildung, Stimmung und Arbeitsbedingungen zu einem passen und es gibt als Assistenzarzt noch ein paar Durststrecken zu überstehen. Es ist aber eben auch eine spannende Herausforderung für einen selbst, vorausgesetzt man weiß, dass es in absehbarer (!) Zeit besser wird. Ich bin heute froh und stolz auf das, was ich als Arzt gelernt habe und anwenden kann.
cartablanca
08.05.2020, 15:07
Die Digitalisierung wird ordentlich aufräumen. Der Arzt wird eines ihrer größten "Opfer".
Alles was mit Operationen und Interventionen zu tun hat wird in 10 Jahren nicht übernommen werden können. Aktuell schaffen es Maschinen ja maximal Blut abzunehmen und selbst das ist nicht ungefährlich und vor Allem unwirtschaftlich. Daneben glaub ich nicht daran dass irgendjemand Psychotherapie durch eine Softwate gegenüber einem Menschen bevorzugt.
Es gibt allerdings jetzt schon Unis an denen eine KI die Differentialdiagnostik unterstützt. Einer meiner Profs hat mal einen Patienten mit einem kryptogenen Krankheitsbild dorthin überwiesen. In 10 Jahren werden Ärzte aber immer noch die KI kontrollieren müssen.
GelbeKlamotten
08.05.2020, 19:21
Das klingt ja so als ob in 10 Jahren Ärzte vorwiegend nur noch die KI überprüfen müssten. In 10 Jahren wird sich der Einsatz von KI ein kleines bisschen vermehrt haben, mehr auch nicht. Fast alle heutigen ärztlichen Aufgaben werden immer noch überwiegend von den Ärzten selbst erledigt werden, mit etwas besserer Computerunterstützung. In den letzten 4 Jahren hat sich jedenfalls an meinem Arbeitsplatz nichts sehr wesentliches technisch verändert. Und ich bezweifle, dass das jetzt nächstes Jahr einfach mal so von heute auf morgen passiert.
Wo ich dir recht geben muss, ist das Mediziner im Vergleich zu anderen Berufsgruppen im Schnitt unsympathischer und langweiliger sind und meistens vom Horizont her sehr beschränkt auf die Medizin.
Das klingt ja so als ob in 10 Jahren Ärzte vorwiegend nur noch die KI überprüfen müssten.
Genau. Nur noch KI überprüfen. Und Operationen und Interventionen und Blut abnehmen und Psychotherapie. Hat cartablanca ja schon erwähnt. Und dann noch Anamnese, Untersuchung, Stationsarbeit, Briefe schreiben, Laborwerte kontrollieren, Angehörigengespräche, Organisation von allen möglichen Sachen, Medikamente anordnen usw... aber sonst nichts. Nur noch KI überprüfen. Ok, vielleicht noch Sozialdienst involvieren, Rehaanträge ausfüllen, sich ums Entlassmanagement kümmern, Konsile für andere Fachrichtungen ausstellen und deren Sachen umsetzen, Untersuchungen beantragen, Befunde kontrollieren usw... aber sonst halt nichts. Nur noch KI überprüfen...
(mein alter Chef glaubte auch immer dass man als Chirurg nichts tut und nichts zu tun hat wenn man nicht im OP steht.)
cartablanca
09.05.2020, 00:05
Also ich möchte nur darauf hinweisen, dass ich an keiner Stelle "nur" geschrieben habe, sondern "immer noch kontrollieren müssen" und dass aktuell bereits Software in der Differentialdiagnostik eingesetzt wird. Ich glaube schon, dass Software in Zukunft immer stärker genutzt wird und zahlreiche Aufgaben übernimmt und zahlreiche Leute entbehrlich macht. Zum Beispiel Schreibkräfte. Theoretisch könnte man deren Arbeit durch Spracherkennungssoftware weitgehend ersetzen. Warum sollte eine Software auch keinen Brief anhand der Befunde selbst zusammen stellen können? Warum sollte eine Software nicht Anamnese erheben und Untersuchungen vorschlagen können? Gelbeklamotten hat ebenfalls in Zweifel gestellt dass Ärzte "nur noch" die KI kontrollieren müssen von daher...
WackenDoc
09.05.2020, 06:45
Du hast offenbar eine sehr naive Vorstellung von unseren Patienten.
Eine Software, die die Anamnese erheben kann- LOL. Die kann das höchstens unterstützen, evtl auch Texte vorlesen (Ok, den Text vorgelesen bekommen und natürlich auch in der jeweiligen Muttersprache wäre schon hilfreich), das war´s aber auch schon. Da fehlt dann am Ende doch wieder einiges an Information.
Wir haben standardisierte Anamnesebögen- da muss man eigentlich nur ankreuzen und einzelne Wörter ergänzen- die füllen die Probanden selber aus. Kennt man quasi von den Aufklärungsbögen in der Anästhesie. Die sind z.B. ganz nett für den Überblick, das war´s aber auch schon. Meist fehlt extrem viel oder die Fragen wurden falsch verstanden.
Also bei uns antworten die Patienten selten präzise auf die Fragen, die ihnen gestellt werden. Dann musst du ja noch die Antworten richtig verstehen und daraus die richtigen Schlüsse ziehen. Wenn ich mir überlege, dass der Google-Assistent bei einfachsten Befehlen überfordert ist, dann kann ich mir das in einem 15 Jahre Zeitraum nicht vorstellen. Außerdem was interessiert es mich als Arzt, wenn das Schreibbüro geschlossen wird?
cartablanca
09.05.2020, 08:05
Du hast offenbar eine sehr naive Vorstellung von unseren Patienten.
Eine Software, die die Anamnese erheben kann- LOL. Die kann das höchstens unterstützen, evtl auch Texte vorlesen (Ok, den Text vorgelesen bekommen und natürlich auch in der jeweiligen Muttersprache wäre schon hilfreich), das war´s aber auch schon. Da fehlt dann am Ende doch wieder einiges an Information.
Wir haben standardisierte Anamnesebögen- da muss man eigentlich nur ankreuzen und einzelne Wörter ergänzen- die füllen die Probanden selber aus. Kennt man quasi von den Aufklärungsbögen in der Anästhesie. Die sind z.B. ganz nett für den Überblick, das war´s aber auch schon. Meist fehlt extrem viel oder die Fragen wurden falsch verstanden.
https://m.youtube.com/watch?v=6ymaQlnnSSY
Man sollte nicht meinen, dass in 10 Jahren nur das möglich sein wird was man sich mit seinem kurzsichtigen Verstand vorstellen kann.
cartablanca, sorry, aber vieles von dem, was du geschrieben hast, ist einfach Unsinn.
Ja, das Studium ist extrem verschult. Aber bis 23 Uhr in der Bib waren selbst im ersten Semester nur einzelne Extremneurotiker. Insgesamt fand ich das Medizinstudium im Vergleich zu meinem Erststudium weder besonders fordernd noch besonders zeitintensiv. Nur das erste Semester und die Vorbereitung auf das Physikum und das M2 waren wirklich intensiv. Davon abgesehen hatte man großteils Freizeit ohne Ende.
Sinnlose Praktika und Gruppenarbeiten gibt es in den meisten anderen Studiengängen auch.
Ja, es stimmt schon, unter den Medizinstudenten gibt es überdurchschnittlich viele, die stark auf Studium und Beruf eingeengt sind, und bis auf Sport wenige andere Interessen haben - aber besonders unangenehm fand ich meine Kommilitonen nicht. Und Profilneurotiker gibts in den meisten Studiengängen.
Tage von 8 bis 20 Uhr hatte ich nur in einem einzigen Semester an einem einzigen Wochentag. Die hatten aber erstens eine dreistündige Mittagspause und zweitens konnte man durch die morgendliche Vorlesung auch problemlos erst um 10 Uhr starten.
Das mit den 100 oder mehr Stunden ist sowieso pure Phantasie. Ich hatte auch auf 60h keine Lust und hab mir deshalb einen Job gesucht, bei dem mein Schnitt immer unter 50h bleibt.
Und über Pflegeroboter wurde schon vor über zehn Jahren geschrieben. Was hat sich seit damals geändert? Gar nichts.
Aber wenn du den Eindruck hast, dass die Medizin dich ruiniert, und die "Zukunft ... düster" ist, dann solltest du dir wahrscheinlich tatsächlich was anderes suchen. Die Frage ist halt, ob es dir dort dann leichter fällt.
Powered by vBulletin® Version 4.2.3 Copyright ©2026 Adduco Digital e.K. und vBulletin Solutions, Inc. Alle Rechte vorbehalten.