asdff123
06.06.2019, 13:08
Hallo liebes Forum,
ich war hier seit einiger Zeit "Mitleser" und möchte mich zunächst einmal sehr für die Informationen bedanken, die ihr hier zur verfügung stellt.
Zu meiner Situation: ich habe in England Economics studiert und 6 Jahre gearbeitet u.a. als Investment Banker (verprügelt mich ruhig!). Nach dem gymnasium, das ich in Deutschland absolviert habe, hatte ich immer die Idee BWl/VWL oder Medizin zu machen. Nun, leider ändert man auch seine Präferenzen im Zeitablauf und ich bin nicht mehr dieselbe Person, die ich vor 10 Jahren war.
Ich bin 31 und möchte unbedingt das restliche Berufsleben als Arzt arbeiten. Bei dem Gedanken daran, noch weitere 25-30 jahre in "business" zu arbeiten wird mir schlecht. Meetings organisieren, stupides Outlook checken (!!), powerpoint präsentationen erstellen oder komplexe finanzmodelle in excel errechnen bringt mir auf Dauer keine Zufriedenheit. Mir hat es zunehmend Spaß gemacht, anderen Menschen zu helfen, so war ich auch in sozialen Vereinen aktiv. Ich habe kein Problem mit Ekel oder "blut sehen" und war sehr gut in Bio und im Auswendiglernen ;)
Wirtschaftlich ist das natürlich ein totalschaden, es entgeht mir vielleicht EUR 1million an Einkommen flöten. Genau hab ich diese "opportunitätskosten" nicht ausgerechnet, aber ihr seht schon, dass ich das nicht wegen des Geldes, sondern aus Überzeugung machen will.
Was haltet ihr von meinem Vorhaben? Denkt ihr in dem Alter gibt es Probleme bei Bewerbungen für PJ/Assistenzarzt oder Schikane durch Professoren? Ich hätte mittlerweile 24 Wartesemester. Gibt es bei hochschulstart eine maximalzahl oder wäre ich damit ziemlich sicher drin? Habe mich zum WS19 als Wartezeitler beworben.
Viele Grüße!
ich war hier seit einiger Zeit "Mitleser" und möchte mich zunächst einmal sehr für die Informationen bedanken, die ihr hier zur verfügung stellt.
Zu meiner Situation: ich habe in England Economics studiert und 6 Jahre gearbeitet u.a. als Investment Banker (verprügelt mich ruhig!). Nach dem gymnasium, das ich in Deutschland absolviert habe, hatte ich immer die Idee BWl/VWL oder Medizin zu machen. Nun, leider ändert man auch seine Präferenzen im Zeitablauf und ich bin nicht mehr dieselbe Person, die ich vor 10 Jahren war.
Ich bin 31 und möchte unbedingt das restliche Berufsleben als Arzt arbeiten. Bei dem Gedanken daran, noch weitere 25-30 jahre in "business" zu arbeiten wird mir schlecht. Meetings organisieren, stupides Outlook checken (!!), powerpoint präsentationen erstellen oder komplexe finanzmodelle in excel errechnen bringt mir auf Dauer keine Zufriedenheit. Mir hat es zunehmend Spaß gemacht, anderen Menschen zu helfen, so war ich auch in sozialen Vereinen aktiv. Ich habe kein Problem mit Ekel oder "blut sehen" und war sehr gut in Bio und im Auswendiglernen ;)
Wirtschaftlich ist das natürlich ein totalschaden, es entgeht mir vielleicht EUR 1million an Einkommen flöten. Genau hab ich diese "opportunitätskosten" nicht ausgerechnet, aber ihr seht schon, dass ich das nicht wegen des Geldes, sondern aus Überzeugung machen will.
Was haltet ihr von meinem Vorhaben? Denkt ihr in dem Alter gibt es Probleme bei Bewerbungen für PJ/Assistenzarzt oder Schikane durch Professoren? Ich hätte mittlerweile 24 Wartesemester. Gibt es bei hochschulstart eine maximalzahl oder wäre ich damit ziemlich sicher drin? Habe mich zum WS19 als Wartezeitler beworben.
Viele Grüße!