Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Dr Arbeit nach dem FA
Ich musste leider auf Grund meines Betreuers meine vorherige Dr Arbeit abbrechen und habe aus Zeitgründen während der Assistenzarztzeit keine neue angefangen. Nun könnte ich in 10-12 Monaten meine Facharztprüfung machen und könnte mir vorstellen mir danach eine Diss zu suchen und danach erstmal 6 Monate nur zu promovieren. Danach würde ich ggf. dann mit einer 50%- Stelle weiterarbeiten und die Diss (hoffentlich) beenden.
Ich bin damit vllt ein ,,Exot‘‘, aber aktuell ist das für mich die einzig realistische Möglichkeit und der Facharzt geht grad vor. Finanziell hab ich mir natürlich die letzten Jahre was zurück legen können, so dass ich ein halbes Jahr überbrücken könnte.
In der Stadt in der ich arbeite habe ich nicht studiert, hier gibt’s allerdings ne große Uniklinik. Muss man laut neuer Promotionsordnung dann als Promotionsstudent dort eingeschrieben sein? Hatte das zumindest so gelesen..
Kann sein, dass du eingeschrieben sein musst - (wieso) ist das entscheidend?
Den Zeitplan würde ich anders vorschlagen und frühzeitig - bloß nicht erst im Frei - ein Thema suchen.
Was für eine Arbeit schwebt dir vor; und warum überhaupt das Ganze? Du bräuchtest meines Erachtens vor allem einen Förderer, der ein Eigeninteresse an deinem Titel hätte oder es zumindest ausreichend geil fände, wenn du einen hättest (Habilitierte oder gut vernetzte an deinem Haus?). In sechs Monaten Vollzeit lässt sich ja bestenfalls "das Übliche" reißen, und dafür sind Studenten genauso (un-) qualifiziert, aber länger (bis tief in ihre Assistentenjahre) zu haben.
agouti_lilac
11.06.2019, 10:26
Das ist ein sehr guter Beitrag von Gesocks und ich kann dem nur zustimmen!
Suche dir in ausreichender Zeit vor der FA-Prüfung ein Thema, dass du dann danach ohne Zeitverlust bearbeiten kannst!
Und auch der Vorschlag mit einem dir bekannten Förderer (muss überhaupt nicht der Dr.-Vater sein, aber ein Betreuer) ist sehr richtig. Bei mir ist es so, dass der Betreuer ein OA von mir ist, den ich regelmäßig sehe, was für ausreichend Druck sorgt, sich um die Arbeit zu kümmern, aber auch für genug Interesse von Seiten des Betreuers!
Viel Erfolg!
Arrhythmie
12.06.2019, 10:50
......
Arrhythmie
12.06.2019, 10:52
.......
Trendafil
12.06.2019, 11:31
Unbedingt jetzt schon was suchen!
Ich bin noch Student und hab erst sehr spät (9.sem) mich um ein Promotionsthema bemüht. Ich hab über 6 Monate gebraucht um etwas passendes zu finden.
Und ich könnte mir vorstellen, dass das außerhalb des Immatrikulationsstatus noch schwieriger werden könnte.
Rettungshase
12.06.2019, 12:43
Mit der Arbeit lässt sich das nicht kombinieren?
Z.B. mit der Zusatzquali "Prüfarzt in klinischen Studien" unter Schirmherrschaft deines Arbeitgebers?
Ich musste leider auf Grund meines Betreuers meine vorherige Dr Arbeit abbrechen und habe aus Zeitgründen während der Assistenzarztzeit keine neue angefangen.
Genau das Gleiche ist mir auch passiert. Und ich würde dir empfehlen, dich frühzeitig zu bewerben. Ich suche jetzt auch seit ca. einem Jahr mehr oder weniger nachdrücklich eine Doktorarbeit und finde es unglaublich schwierig. Teils bekomme ich keine Antwort oder werde abgelehnt, weil ich schon (woanders) arbeite oder weil ich keine "Auszeit" für die Doktorarbeit nehmen kann/ will, usw usf.
Trendafil
28.07.2019, 09:33
Tipp: Viele Professoren haben keine Zeit und/oder keine Lust Emails zu lesen, geschweige denn zu beantworten.
Aber von den jeweiligen Sekretärinnen der Fachabteilungen, bekommt man meistens sehr detaillierte und persönliche Auskunft, welcher Oberarzt gerade an etwas forscht und ob Hilfe benötigt wird. Ein Anruf wird erfahrungsgemäß sehr freundlich angenommen und die Damen telefonieren meistens dann sogar selbst mit den pot. Betreuern und Doktorväter/müttern, sprich man hat dann rel zügig den Fuß in der Tür. :)
John Silver
28.07.2019, 21:38
Ich musste leider auf Grund meines Betreuers meine vorherige Dr Arbeit abbrechen und habe aus Zeitgründen während der Assistenzarztzeit keine neue angefangen. Nun könnte ich in 10-12 Monaten meine Facharztprüfung machen und könnte mir vorstellen mir danach eine Diss zu suchen und danach erstmal 6 Monate nur zu promovieren. Danach würde ich ggf. dann mit einer 50%- Stelle weiterarbeiten und die Diss (hoffentlich) beenden.
Ich bin damit vllt ein ,,Exot‘‘, aber aktuell ist das für mich die einzig realistische Möglichkeit und der Facharzt geht grad vor. Finanziell hab ich mir natürlich die letzten Jahre was zurück legen können, so dass ich ein halbes Jahr überbrücken könnte.
In der Stadt in der ich arbeite habe ich nicht studiert, hier gibt’s allerdings ne große Uniklinik. Muss man laut neuer Promotionsordnung dann als Promotionsstudent dort eingeschrieben sein? Hatte das zumindest so gelesen..
Darf ich fragen, wozu das überhaupt gut sein soll?
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