Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Auswirkungen psychiatrischer/psychoth. Behandlung auf Karriere
Heerestorte
31.07.2019, 11:44
Das ist doch genau der Denkfehler. Wer gibt denn einem frühberentetem und schwerbehindertem Chirurgen eine Weiterbildungsstelle für Radiologie? Und selbst wenn, entsteht da eine kräftige Finanzierungslücke, wenn der Chirurg schon FA oder OA war und jetzt mit einem WBA-Gehalt auskommen muß, und zwar ohne Dienste und womöglich nur Teilzeit.
Das ist schon klar, aber die Lücke von OA zu WBA wird ja durch die Summe der BU vermutlich geschlossen. Wobei ich natürlich folgendes nicht weiß:
Darf man, wenn man die BU erhält, nebenher noch arbeiten? Schon, oder?
Das mit dem Radiologen war ja nur ein Beispiel, gibt bestimmt einige Berufe, die man irgendwie noch ausüben kann.
Und ich stimme dir ja auch zu, die BU ist extrem wichtig und jeder, der keine hat, erntet auch von mir Unverständnis.
Das ist schon klar, aber die Lücke von OA zu WBA wird ja durch die Summe der BU vermutlich geschlossen..
Ich verstehs nicht. Wenn der Vertrag entsprechend abgeschlossen ist (und darum geht es hier) leistet die Versicherung in dem Moment, wo der Chirurg als Chirurg berufsunfähig wird. Also nix mit MDK oder Fachwechsel.
Das geschilderte Szenario ist doch genau das, was einen bei der ÄV/DRV oder einem schlechten Vertrag erwarten würde: "suchen Sie sich bitte was anderes, wie, es stellt Sie keiner ein? Ja Pech gehabt, auf Wiedersehen, der nächste, bitte"..
Darf man, wenn man die BU erhält, nebenher noch arbeiten? Schon, oder?
In meinem Vertrag ist das nicht ausgeschlossen. Das ist ja der Vorteil, wenn eine konkrete Tätigkeit versichert ist. Natürlich dürfte ich mich als Frührentner stundenweise an die Kasse vom örtlichen Freibad setzen. Würde ich dagegen als nichtäerztlicher Unternehmensberater, Surflehrer oder Bergführer arbeiten, gäbe es allerdings recht bald eine Anfrage der Versicherung, wie das mit der BU zusammenpaßt, man würde einen Gutachter schicken und die Sache letztendlich vor Gericht klären. Es sei denn, es handelt sich um irgendwelche Diagnosen aus dem F... Kreis, was ja tatsächlich auch schon mal vorgekommen sein soll.
Das gehört jetzt aber eher in ein Forum für Versicherungsrecht.
Solch eine Klausel lassen sich die Versicherer aber auch gut bezahlen. Ich sehe nicht warum ich durch Gelenkverschleiß z.B. nicht mehr als Allgemeinmediziner arbeiten können sollte. Der häufigste Grund ist die Psyche, wenn man das Risiko bei sich selber für gering einschätzt, dann fällt der Hauptgrund ja schon weg.
Solch eine Klausel lassen sich die Versicherer aber auch gut bezahlen. Ich sehe nicht warum ich durch Gelenkverschleiß z.B. nicht mehr als Allgemeinmediziner arbeiten können sollte. Der häufigste Grund ist die Psyche, wenn man das Risiko bei sich selber für gering einschätzt, dann fällt der Hauptgrund ja schon weg.
Ah, der erste Whataboutismer. Wie groß schätzt Du dein Risiko ein, niemals an Schizophrenie oder auch nur burn-out zu erkranken? Oder Hirnmetastasen? Und die anderen 1000 Erkrankungen? Ich schätze das Risiko eines Feuers bei mir auch nur gering ein, da ich Nichtraucher bin und keine Schnapsdestille, Raffinerie oder sowas im Keller habe. Und trotzdem habe ich mich versichert...
Wenn tatsächlich ein entsprechend hohes Risiko bestehen würde, dann bekämst Du auch keinen Vertrag- genau darum geht es im Ausgangsbeitrag.
Natürlich kann man seinen Vertrag entsprechend abfassen. Man darf auch psychische Erkrankungen ausschließen und vielleicht 20EUR sparen...Und wenn man sich auf eine Auszahlung am Existenzminimum einläßt, wird die Prämie nochmal sinken. Dann kann man aber es auch ganz lassen.
Warum man gerade als Allgemeinmediziner (die vermutlich am meisten von allen Ärzten Treppen steigen dürften) eine orthopädische Erkrankung ausschließen sollte, kann ich gerade nicht nachvollziehen. Zumal es erheblich teurer wird, wenn man sich mit 45J eines Besseren besinnt und die zweitgradige Chondropathie und Protrusio L4/5 da schon aktenkundig ist. Und die Lebensarbeitszeit dann schon bei > 75J liegen wird, wie es bei vielen Allgemeinmedizinern auch heute schon der Fall ist (aber freiwillig).
So eine Antwort ist für einen Studenten, der sich noch nicht voll zu versichern braucht und auch sonst recht wenig mit der Arbeitswelt zu tun hat, gerade noch akzeptabel. Für alle anderen eher nicht.
Mein Tipp: erst mal die Autoversicherung kündigen, Risiko ist gering (auf jeden Fall geringer als BU zu werden), und wenn man gescheit fährt, passiert eh nichts. Und falls doch, ist zu 50% jemand anders schuld. Spart auch Geld. Und gestempelte Kennzeichen kann man sich vom nächsten Parkplatz holen *Ironie off*
GelbeKlamotten
31.07.2019, 13:31
Der viel verbreitete Trugschluss „Ich werde ja eh nicht ernsthaft krank, das trifft immer nur die anderen“ ist unter Ärzten eben genau so verbreitet wie bei anderen. Das erstaunt mich immer wieder.
Wie siehts denn bei euch Männern aus nach einer Prostata Op mit folgender Impotenz, Frau trennt sich und nimmt die gemeinsamen Kinder mit, im Job fangen die Kollegen an zu mobben, weil man auf einmal doch öfter ausfällt als die anderen, etc. Immer noch 0 Chance auf eine zusätzliche psychische Krankheitskomponente?
Die meisten schwer kranken Menschen, die ihr tagtäglich behandelt, und wenn man mal drüber nachdenkt, sind die auch nicht alle 80+, waren genau wie ihr mal jung und kerngesund. Damals hätten die wahrscheinlich auch gesagt: „Berufsunfähigkeit?? Ich?? Das ist aber sehr unwahrscheinlich, ich bin ja gesund“
Tarumo warum bist du immer gleich so passiv aggressiv? Ich hab mir einige Verträge von verschiedenen Versicherern vorlegen lassen und ich zahle sicherlich keine 70€ im Monat, dafür dass ich dann 900€ bekomme, falls ich nicht mehr arbeiten kann. Dann kann ich auch gleich Hartz IV beantragen. Krank zu werden kann man nie ausschließen. Das ist ganz klar. Die Frage ist nur je später es wahrscheinlich ist aus dem Berufsleben auszuscheiden, desto weniger sinnvoll ist die BU Versicherung oder nicht? https://www.aerzteblatt.de/archiv/89152/Berufsunfaehigkeitsversicherung-Berufsstaendisch-und-privat Hier wird sie auch empfohlen, gleichzeitig aber auch gesagt, dass die meisten Ärzte erst nach dem 60. LJ ausscheiden. da hast du dann schon 40 Jahre lang brav einbezahlt. Ich frage mich halt einfach, ob sich das lohnt. Die Frage ist doch berechtigt, grade da die Deutschen doch deutlich überversichert sind im Durchschnitt. BUV wird immer so dogmatisch als Pflichtversicherung gesehen. Aber man müsste halt mal klare Statistiken sehen, die nur Ärzte betreffen. Ich bin nicht dagegen, aber die Kosten-Nutzen-Relation sehe ich nicht so.
Es geht auch nicht drum, den Hartz VI Regelsatz plus Wohngeld für zwei Leute (= 900 EUR) zu versichern, sondern Dein späteres Gehalt, was zumindest auf OA-Niveau dann eine Null im Monat hintendran hat. Kostet dann vielleicht 140 oder 200 EUR Prämie statt 70.
Daß die Wahrscheinlichkeit, BU zu werden, mit zunehmendem Alter steigt, ist eine Binsenweisheit, braucht nicht zu diskutiert werden, und deswegen soll die BU so früh wie möglich abgeschlossen und dann ans steigende Gehalt angepasst werden.
Ansonsten wurde doch die Zahl genannt (27% * fast ein Drittel* aller Arbeitnehmer werden vorzeitig berufsunfähig) und ob Du jetzt eher zu den robusten Physikern mit 4% oder einer labilen Dachdeckerkonstitution mit 51% BU neigst oder irgendwas dazwischen, oder gleich morgen zu 100% BU wirst, weil Du heute abend vom Blitz getroffen wirst, das kann und wird Dir keiner beantworten. Oder gehst Du davon aus, daß die Ärzte in der Gesamtstatistik mit 0,02% mit drin sind?
Gefahrgeneigte Berufe wie Berufstaucher und Feuerwehrmann können nach meinem Kenntnisstand de facto schon gar keine BUV mehr abschließen, die insgesamt für Ärzte doch recht günstige Konstellation (z.B. Jobchancen mit Behinderung etc.) spiegelt sich in den eher niedrigen Prämien wieder.
ich gebe zu, daß vielleicht ganz am Berufsanfang noch ein kleines Mißverhältnis von Gehalt und Prämie besteht, das wird sich jedoch ändern (also vielleicht 10 EUR mehr Prämie pro 1000 EUR versichertes Einkommen), währenddessen die Schadeneintrittswahrscheinlichkeit beständig steigt.
Ich unterstelle mal, daß spezielle Versicherungen (wie die DÄV z.B.) sogar eine genau aufgeschlüsselte Liste nach Fachgebiet, Alter und Wohnort haben (zur Prämienberechnung), aber es wird Dir genau gar nichts helfen, wenn Du weißt, daß Ärzte Deiner gewünschten Fachgruppe (ich denke, Du studierst noch) in A-Dorf zu 22% BU werden, in B-Stadt dagegen zu 32% und eine andere Fachrichtung in C-Hausen dagegen nur zu 15,3% ....
Ja ich studiere noch, für mich sind 200€ viel Geld für dich vielleicht nicht mehr. Vielleicht ändert sich dann auch meine Ansicht mit Eintritt ins Berufsleben. Aus deinem Standpunkt verstehe ich auch dein Argument. Da du vermutlich auch eine BUV abschließen würdest, wenn die Chance berufsunfähig zu werden bei <5% liegt. Ich finde es aber schon relevant wie hoch das Risiko ist, da ich ein gewisses Risiko eingehen würde, da ich nicht das Bedürfnis habe wirklich zu 100% auf Nummer sicher zu gehen. Verstehst du was ich meine?
Auch eine Eintrittswahrscheinlichkeit von 5% ist schon mehr als alle anderen üblichen Schadensfälle. Das ist auf manchen Strecken die übliche Zugausfallquote der Bahn...
Und es geht hier nicht um ein geklautes oder kaputtes Handy, sondern im schlimmsten Fall um den Verlust Deiner gesamten finanziellen und beruflichen Existenz einschließlich naher Angehöriger bzw. Familie einschließlich des Verlustes der bis dahin angesammelten materiellen Werte.
Sicher kann man auch mit Hartz VI plus Wohn/Pflegegeld vom Amt bis zum Tod zufrieden sein, allerdings kann man sich die Mühe des Studiums dann gleich sparen. Letztendlich versichert man also sein Studium damit.
Die Prämie mit Berufseintritt wird nicht sehr viel höher liegen, die Auszahlungssumme dann aber schon. Im übrigen kann die Prämie komplett von der Steuer abgesetzt werden, d.h. Du reduzierst in gleichem Maße Deine Steuerlast.
Edit: Hier geht um es um die BUV als Arzt
Wenn es um die Frage: "BUV als Student" gegangen wäre, hätte ich es das vermutlich sogar als eher wenig sinnvoll erachtet, eben, weil das versicherte Einkommen oder Beruf oft nicht gegeben ist. Mit einem frühen Abschluss (d.h. Examen zeitnah absehbar) der BUV erkauft man sich dagegen Prämienvorteile, muß natürlich aber dann das versicherte Gehalt anpassen.
BadGateway502
31.07.2019, 15:28
Im Gegenteil. Du bringst damit auch hervorragende Eigenschaften mit für deine Karriere.
WackenDoc
31.07.2019, 16:24
Ìch kann dir sagen, warum so viele Dachdecker dadrunter sind und warum das Problem bei Ärzten (und übrigens auch anderen Akademikern oder auch nur Nicht- Handwerkern) um einiges niedriger.
Das kann ich dir schon sagen: als die Zimmerer bei uns das Haus eingedeckt haben, hat die Sonne runter gebrannt und die haben in völliger Windstille bei 35°C Temp am Boden (oben am Dach eher viel mehr) stundenlang gearbeitet. Die drei Jüngeren (um die 30) haben das noch ganz gut verkraftet, der mit gut 55 war irgendwann einfach nur noch so fertig, dass es ihn fast umgehauen hätte und er viel Zeit und Wasser brauchte um irgendwann wieder sinnvoll ansprechbar zu sein. Das machst einfach nicht bis 67...
Ìch kann dir sagen, warum so viele Dachdecker dadrunter sind und warum das Problem bei Ärzten (und übrigens auch anderen Akademikern oder auch nur Nicht- Handwerkern) um einiges niedriger.
Es ging auch nicht drum, warum die BU-Quote bei Dachdeckern und Gerüstbauern so hoch ist. Hat auch niemand ernsthaft bezweifelt, daß dies gerechtfertigt ist. Mal Butter bei die Fische: wie hoch ist die BU-Quote bei angestellten Ärzten? Wer Infos hat, her damit...daß der Beruf bei destatis nicht auftaucht, hat den simplen Grund, daß Einzahler ins Versorgungswerk nicht mitgerechnet werden.
Ich denke, daß die Quote eben so um die 30% der Normalbevölkerung liegen dürfte, sehr wahrscheinlich mittlerweile sogar höher, Stichworte Stress, 24h Dienste, Gewalt, Suchtpotential usw. Wer kennt nicht die "Dauerkranken" in den Dienstplänen...Starkes Indiz könnte auch die Prämie sein, die eben doch höher ist als die Kfz-Versicherung, bei ungefähr gleicher Schadenssumme.
Edit:
die BU-Quote der Akademiker liegt bundesweit bei 25% (wobei selbstverständlich die Lehrer überwiegend nicht berücksichtigt sind)
Als Student habe ich die Notwendigkeit auch nicht gesehen, weil ich da auch gut mit wenig auskam. Jetzt gehe ich gern lieber zweimal im Monat weniger schick mit meiner Frau Essen und kann dafür im Fall des Falles mit meiner Frau auch mal schick essen gehen statt zur Tafel...
Ich setze beim Radfahren nen Helm auf und schnalle mich im Auto an, obwohl die Wahrscheinlichkeiten für nen Schadenfall da vermutlich niedriger sind.
Um es nochmal ins Verhältnis zu setzen: die Wahrscheinlichkeit, einen Autounfall zu haben (ohne Personenschaden) ist auf den Bestand der Kfz. umgerechnet ca 5%, die Wahrscheinlichkeit, dabei verletzt zu werden, 0,75%, schwer verletzt werden ca. 0,16%. Getötet ca 0,01%.
(gefundene Zahlen sind von 2009).
Somit entspricht bereits die BU-Quote der angestellten Physiker (ich postuliere, daß Ärzte da deutlich darüber liegen) der Quote der pro Jahr registierten Blechschäden am Gesamtbestand der deutschen Kfz.
Streng mathematisch gesehen müßte man also zuerst sämtliche autobezogenen Versicherungen kündigen, bevor man über eine BUV nachdenkt.
Im Gegensatz zum Kfz. wird man ja hier nicht gezwungen, eine Versicherung abzuschließen. Es ist jeder seines Glückes Schmied, die Infos sind auf dem Tisch und frei zugänglich, und wenn jemand sich und seine Familie durch Nichtabschluss einer solchen Versicherung im Schadensfall quasi aus dem normalen Leben "hinausmendelt", ist mir das dann irgendwie auch gleichgültig, zumal ich als potentieller Leistungsbezieher auch ein gerechtfertigtes Interesse hätte, daß nicht allzuviele Auszahlungen erfolgen.
Und:während in 2018 nach meinem Kenntnisstand kein einziger Polizist umgebracht wurde, haben wir mindestens zwei in ihren Diensträumen umgebrachte Ärzte, auch für die Vorjahre übersteigt die Anzahl der toten Ärzte regelmäßig die der Polizisten. Die Anzahl der Polizisten und Anzahl der klinisch tätigen Ärzte in Deutschland ist übrigens annähernd identisch. Das nur zum Thema Gewalt.
Hallo an alle,
Seit einiger Zeit ziehe ich in Erwägung einen Psychotherapeuten bzw. Psychiater aufzusuchen. Meine persönlichen "Baustellen" sind zwar nicht so akut, dass sie ohne professionelle Hilfe meine mentale Gesundheit zerstören würden - dennoch erscheint es mir sinnvoll, den Input eines Profis zu bekommen.
Nun zu meiner Frage: Wäre es für einen zukünftigen Arbeitgeber möglich, die oben genannte evtl. Behandlung in Erfahrung zu bringen? Leider weiß ich gar nicht, wie das ganze läuft - auch bezgl. Besuch beim Amtsarzt.
Danke im Voraus!
Um nochmal auf den eigentlichen Kern der Diskussion zurückzukommen: geht es um eine Suchterkrankung?
Da das sozusagen zum Kerngeschäft der Arbeitsmedizin gehört, würde ich micht nicht drauf verlassen, das erfolgreich verheimlichen zu können, zumal nicht nur mit Erhalt der Approbation, sondern auch später noch an diversen anderen Stellen im Lebenslauf unterschrieben werden muß, daß eine solche nicht vorliegt. Dann lieber mit offenen Karten spielen und professionelle Hilfe suchen. Gibt nach meiner Erfahrung auch eher Pluspunkte als andersum.
Ansonsten ist der Infotransfer zwischen Betriebsarzt und ambulanten Sektor kaum gegeben. Sobald die eGK die entsprechenden Features betriebsbereit hält, wird das allerdings auch der Vergangenheit angehören (bei Impfungen durch den BA z.B. wurde bei mir jedesmal die Karte eingelesen)
WackenDoc
12.08.2019, 16:14
Wenn der BA die Karte für Impfungen eingelesen hat, hat er das wohl mit der Kasse abgerechnet. Entweder hat er die Kasse betrogen oder das wurde getrennt- berufsbedingte über den AG, Standardimpfungen über die KK.
Bei uns wird gar nichts eingelesen- weder für Impfungen noch sonstwie.
Ja, es ging um Impfstoffkosten (oder die Impfhandlung). Wie und ob überhaupt abgerechnet wurde, weiß ich nicht (einlesen heißt ja nicht, daß hinterher auch Geld fließen muß). Bei>3000 Personal scheint ein wiederholter Abrechnungsbetrug jetzt nicht so erfolgversprechend...
Vielleicht können andere Mitleser hier auch mal berichten. Ich meine, daß man sogar schriftlich aufgefordert wurde, die Karte zum Termin mitzubringen.
In dem Moment, wo über die Karte dann Zugriff auf die medizinische Vorgeschichte möglich ist, haben sich jegliche Gedankenspiele bzg. Verschweigen eh erledigt...
Feuerblick
13.08.2019, 08:47
Bei mir hat bisher bei insgesamt sechs verschiedenen Arbeitgebern noch nie ein Betriebsarzt nach der Karte gefragt. Warum auch?
Ich war gestern beim Betriebsarzt und da wollte keiner meine Karte sehen. Genau wie bei allen anderen Betriebsärzten, bei denen ich bisher war.
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